Game 7 ide Halle.
Mached mer de Final klar!
Game 7 ide Halle.
Mached mer de Final klar!
Bis jetzt häd immer de gunne wo s 1:0 gschosse häd, und jetzt isch 2:0.
Klar chan mer das no chere, aber ebe.....
Dänn händs ja wieder ihre Sündebock, und es isch immer de Goalie!
Min Fluech vo 1980 würkt also immer no! :twisted:
Spieled guet, de Seich abstelle (Shannon!) und mal bueche, dänn chunts guet!
Auf jetzt! ![]()
Rekurs der Genève-Servette HC SA gutgeheissen
Das Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey Federation hat den Rekurs der Genève-Servette HC SA vom 8. April 2014 gutgeheissen und damit den Entscheid im ordentlichen Verfahren des stellvertretenden Einzelrichters für Disziplinarsachen Leistungssport vom 7. April 2014 (mit dem Hinweis, dass er eine Spielsperre bereits verbüsst hat) aufgehoben. Der Stürmer des Genève-Servette HC, Alexandre Picard, ist somit heute Abend spielberechtigt.
In der Kurzbegründung hält das Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey Federation fest, dass die Richter nach mehrmaliger Sichtung verschiedenster Videosequenzen aus verschiedenen Perspektiven zur Überzeugung und zum Schluss gekommen sind, dass der Check von Alexandre Picard gegen Dan Fritsche von den ZSC Lions zwar sehr hart aber nicht gegen den Kopf gerichtet war.
Quelle: Medienmitteilung Swiss Ice Hockey Federation
ZSC Lions
Servette rekurriert gegen Sperre von Picard
(sis)
Einzelrichter Krüger hat entschieden: Servettes Picard erhält wegen seiner Charge gegen ZSC-Stürmer Fritsche, der dabei einen Nasenbeinbruch erlitt, zwei Spielsperren. Da er bereits eine davon abgesessen hat, fehlt er noch heute im sechsten Match der Halbfinalserie.
Obschon Picard offenbar einen korrekten Check beabsichtige und er seinen Gegenspieler in jener Situation auch checken dürfe, treffe er ihn am Kopf, schreibt Krüger in seinem Urteil, das auch eine Busse von 800 Franken vorsieht. Die Genfer legten Rekurs ein. Es gebe keinen eindeutigen Beweis für das Vergehen, meinte Coach McSorley. Nun muss heute das Verbandssportgericht über das endgültige Strafmass entscheiden. Die ZSC Lions treten derweil gleich an wie zuletzt beim 2:0. Mit einem weiteren Erfolg stehen sie zum siebten Mal in einem Playoff-Final.
National Hockey League
Hiller von einem Rookie bedrängt
Hermann Pedergnana
Frederik Andersen rüttelt in Anaheim an der Goaliehierarchie.
Am Sonntag geht in der National Hockey League die Regular Season zu Ende. Zehn Teams haben ihr Play-off-Ticket schon auf sicher, darunter die Anaheim Ducks. Jonas Hiller aber ist bei den Südkaliforniern nicht mehr die unumstrittene Nummer 1.
Ein junger Däne rüttelt in Anaheim an der Goaliehierarchie. Während der Schweizer Internationale Jonas Hiller in eine Baisse rutschte, überzeugte Frederik Andersen, ein 24-jähriger NHL-Rookie von hünenhafter Gestalt (193 cm / 104 kg), im Tor der Ducks. Noch bleiben dem Ducks-Coach Bruce Boudreau vier Qualifikationsspiele, um einen der beiden als Play-off-Starter zu bestimmen. Er habe sich schon mehrmals aus einem Tief herausgearbeitet und wolle dies wieder schaffen, sagt Hiller zur Ausgangslage. Für den 32-Jährigen ist die Situation auch deshalb unangenehm, weil sein Vertrag Ende Juni ausläuft. Mit einer Jahresgage von 1,15 Millionen Dollar verdient Andersen viermal weniger als Hiller und ist damit für die Ducks natürlich eine interessante Option für die Zukunft.
Der andere Schweizer Keeper in der NHL, Reto Berra, wird von der Colorado Avalanche als Nummer 3 geführt und erhielt seit seinem Transfer aus Calgary Ende Februar nur einen Einsatz; in den Play-offs werden kaum weitere Einsätze dazukommen. Von den Schweizer Feldspielern in der NHL dürften der Flügelstürmer Nino Niederreiter (Minnesota Wild) sowie die Verteidiger Mark Streit (Philadelphia Flyers) und Rafael Diaz (New York Rangers) im Play-off dabei sein, das Mitte nächster Woche beginnt. Minnesota ist dabei auf eine der Wild Cards angewiesen, von denen je zwei pro Conference vergeben werden (vgl. Seite 38).
Praktisch keine Chancen mehr auf die Play-offs haben Roman Josi (Nashville Predators) und Yannick Weber (Vancouver Canucks), wobei Letzterer nicht zum Stammkader zählt. Auch für Damien Brunner stehen die Aussichten in New Jersey schlecht; die Devils hatten vor zwei Jahren noch im Final gestanden. Den drei Schweizern winkt als alternative Frühlingsbeschäftigung die Weltmeisterschaft im Mai in Weissrussland.
Ins Ringen um die President's Trophy für das punktbeste Team der Qualifikation sind die Boston Bruins und die St. Louis Blues verwickelt. Die Bruins legten nach der Olympiapause eine Serie von elf Siegen hin. Sie hatten sich die Trophäe schon im Vorjahr gesichert, waren dann aber im Final den Chicago Blackhawks mit 2:4 Siegen unterlegen.
Überraschend gut abgeschnitten hat bisher die Tampa Bay Lightning
unter Coach Jon Cooper, der während der Saison den schliesslich beim SC Bern gelandeten Guy Boucher abgelöst hatte. Cooper konnte gar verschmerzen, dass während 45 Spielen Steven Stamkos fehlte, einer der weltbesten Stürmer. (NZZ)
Wie ein Blitz im Konfitürenglas
Von Silvan Schweizer
Den ZSC Lions fehlt gegen Servette noch ein Sieg zum Finaleinzug. Der Sturm um Keller, Shannon und Wick ist ihre treibende Kraft.
Marc Crawford war lange ein Suchender. In der Qualifikation stellte der ZSCCoach seine Sturmreihen selbst dann immer wieder um, als sein Team längst als überlegener Sieger feststand. Auch im Playoff testete er stets neue Varianten. Allerdings wirkten da seine Tüfteleien mehr verzweifelt denn zielbringend. Seit dem zweiten Match im Halbfinal, als die Zürcher in Genf 5:3 gewannen, hat er sich aber festgelegt. Und vor allem eine Formation ragt nun heraus: Das Trio mit den beiden Ryans, Keller und Shannon, sowie Roman Wick steuerte zuletzt beim 2:0 beide Treffer bei und sorgte dafür, dass sich die Zürcher morgen in Spiel 6 den Finaleinzug sichern können.
Natürlich war das am Samstag vor allem ein Erfolg der Abwehr gewesen, einer der Disziplin und ordnenden Hand. Oder wie Shannon sagt: «Der Schlüssel war, dass wir nie in Panik gerieten. Auch als die Genfer mehr Intensität aufbauten, spielten wir strukturiert weiter.» Dennoch brauchte es auch die spielerischen Höhepunkte vorne: als Keller sich aus einem Bandenkampf löste, wuchtig vors Tor zog und den Puck entschlossen über die Linie drückte. Oder als er später einen Konter nach Wicks Querpass mit einem Direktschuss unter die Latte vollendete.
Der Wert dieser Linie lässt sich in Zahlen ausdrücken: 16 von 31 ZSC-Toren im Playoff erzielten die drei. Beeindruckend ist vor allem die Ausbeute Kellers, der schon zehnmal getroffen hat, nur einmal weniger als in der gesamten Qualifikation. Es ist offensichtlich, dass der Kanadier, der schon bei früheren Clubs in dieser Jahreszeit aufblühte, einen Lauf hat. «Unser Angriffskonzept ist relativ einfach. Man muss den Puck nur Keller geben», sagt Shannon deshalb.
Das Trio war schon zu Saisonbeginn beisammen. Es benötigte aber einige Anlaufzeit, bis es zu Toren kam. Und als sich bald zeigte, dass auch Cunti für Wick ein geeigneter Spielpartner ist, wurde die Gemeinschaft wieder aufgelöst. Aber im Playoff sind zwei Künstler in einer Linie zu viel. Zu riskant, weil die Defensive vernachlässigt werden könnte. Das weiss auch Crawford, der nun die richtige Mischung gefunden zu haben scheint.
Arbeiter, Dribbler, Absicherer
«Ich verstehe mich gut mit Wick und Shannon. Jeder weiss, was der andere tut», bestätigt Keller. Er ist in der Rollenverteilung für die hemdsärmlige Arbeit vor dem Tor zuständig. Weil er sich da derzeit so oft durchsetzt, fallen ihm auch die Abpraller vor die Füsse. Ausserdem hilft ihm sein Torinstinkt. Wick sucht die Eins-gegen-eins-Situationen; meist ist er es, der die Scheibe in die gegnerische Zone trägt und mit seinen Läufen Räume auftut. Und Center Shannon figuriert dahinter als Absicherung, luchst den Gegnern die Scheibe ab und lanciert seine beiden Sturmkollegen.
«Es ist seltsam, wie es läuft», sagt Shannon. «Manchmal braucht man ewig, um die Abstimmung zu finden. Und manchmal macht es einfach: Klick!» Das sei der Moment, den man festhalten wolle. «Wie ein Blitz im Konfitürenglas», zitiert er eine amerikanische Redewendung. Also etwas Mächtiges, nur schwer Fassbares. Können die drei dieses Gefühl bis morgen und darüber hinaus konservieren, haben die ZSC Lions noch einige elektrisierende Abende vor sich.
© Tages Anzeiger
Starker Zürcher Paradesturm
Froh ist, wer Leader hat
Noch ein Sieg fehlt den ZSC Lions bis zur Finalqualifikation.
Das Trio Wick/Shannon/Keller spielt bei den ZSC Lions derzeit überragend. Am Dienstag in Genf winkt der Finaleinzug. Die Zürcher sollten die Rechnung allerdings nicht ohne Chris McSorley machen.
pic. Die Zürcher befinden sich im Fahrplan. Nach dem 2:0 vom Samstag führen sie in der Serie gegen Genf/Servette 3:2, noch ein Sieg fehlt bis zur insgesamt siebenten Finalqualifikation. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich ihnen in Spiel 6 am Dienstag in Genf.
Wie aber sähe dieser Halbfinal aus, wenn die ZSC Lions Ryan Keller nicht hätten? Von ihren 15 Toren gehen 7 auf das Konto des 30-Jährigen. Seine Partner Wick und Shannon steuerten auch je einen Treffer bei. Zwei der drei Siege wären ohne diese Formation nicht zustande gekommen. Im zweiten Spiel in Genf traf das Trio beim 5:3 viermal, Keller brillierte als dreifacher Torschütze. Und am Samstag in Spiel 5 im Hallenstadion waren sie zur Gänze für das 2:0 verantwortlich. Ein Doppelschlag von Keller kurz vor und nach der ersten Pause reichte, die Vorarbeit hatten jeweils Wick und Shannon geleistet.
Die drei Stürmer ergänzen sich zurzeit ideal: In der Mitte zieht der filigrane Amerikaner Shannon die Fäden. Wasserverdrängung hat er kaum, aber er ist schnell, wendig und mit Übersicht ausgestattet, mit seinen Pässen zieht er das Spiel in die Breite oder in die Tiefe, was beim Gegner Löcher ins Abwehrdispositiv reisst. Auf den Seiten kommen die Qualitäten der Flügelzange Wick/Keller zum Vorschein: Wie Shannon kann auch Wick seine Gegner nicht einschüchtern, aber er ist ständig in Bewegung und damit ein Gefahrenherd, der zudem Nehmerqualitäten beweist. Kein Einsatz vergeht, in dem er nicht traktiert und provoziert wird. Doch der 28-Jährige bleibt ruhig. Das physische Element bringt Keller ins Spiel, er geht nötigenfalls mit dem Kopf durch die Wand.
In der Qualifikation war diese Formation nicht oft zu sehen. Damals bildete das Trio Wick, Cunti und Nilsson das Zürcher Aushängeschild. Aber auf seiner unablässigen Suche nach der idealen Mischung im Kader erkannte der Coach Marc Crawford schon im Viertelfinal, dass dieser Sturm zu verspielt war und überdies Cunti und Nilsson ihrer Form hinterherliefen. Deshalb wurde Wick an die Seite der beiden Nordamerikaner gestellt. Anpassungsschwierigkeiten gab es keine. Wick und Keller kennen sich bereits von früher, sie stürmten schon 2010/11 in Nordamerika zusammen. Mit den Binghamton Senators gewannen sie in der rauen Farmteam-Liga AHL gar die Play-offs (Calder-Cup). Und im Jahr davor hatte Keller auch kurz mit Shannon bei den Ottawa Senators (NHL) gespielt.
Dass Crawford immer wieder Formationen wechselt, hat ihm schon die Kritik eingetragen, er bringe Unruhe ins Team. Tatsächlich kennt der Kanadier hier weniger Zurückhaltung als sein Vorgänger Bob Hartley; er wechselt die Linien (und den Torhüter) sofort, wenn er das Gefühl hat, es brauche neue Impulse. Eine Ausnahmeerscheinung ist Crawford damit aber nicht, er praktiziert im Grunde lediglich die besonders in Nordamerika weitverbreitete Schule des aktiven Coachings.
Auch Chris McSorley auf Genfer Seite greift oft zu solchen Massnahmen. Und der Tüftler an der Lions-Bande kann nun mit Befriedigung feststellen, dass er eine Linie gefunden hat, die den zähen Genfern das Leben richtig schwer macht, getreu der uralten Play-off-Weisheit: Froh kann nur werden, wer wahre Leader hat.
Von dieser Sorte hatte McSorley am Samstag zumindest einen zu wenig. Mit dem gesperrten Alexandre Picard (Check gegen den Kopf von Dan Fritsche in Spiel 4) fehlte Servette der erfolgreichste Play-off-Schütze (6 Tore in 9 Spielen) und damit Kellers Widerpart. Picard bildet mit Matt Lombardi und Kaspars Daugavins den Genfer Paradesturm, der bis anhin ähnlich dominant aufgetreten war wie das Zürcher Trio. Doch ohne das Zusammenspiel mit dem Frankokanadier fehlte Lombardi und Daugavins die Durchschlagskraft.
Am Montag wird der Entscheid erwartet, ob Picard weitere Sperren absitzen muss. Falls ja, dürfte er am Dienstag trotzdem spielen. McSorley wird in die Berufung gehen und aufschiebende Wirkung erhalten. Es ist unvorstellbar, dass er nicht alle Register ziehen wird, um das Saisonende zu vermeiden. McSorley weiss: Diese Serie verläuft so ausgeglichen, da kann ein Schlüsselspieler mehr sofort wieder dafür sorgen, dass der Wind dreht. (NZZ)