....ja ohni de Hiller.....
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Gripp häd en verwütscht:
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NFL-Play-offs
Alte Hasen und «Young Guns»
In den Halbfinals stehen sich am kommenden Sonntag Denver und New England sowie Seattle und San Francisco gegenüber. Damit kommt es zu reizvollen Quarterback-Showdowns: Manning vs. Brady als Klassiker und Wilson vs. Kaepernick als Showdown der «Young Guns».
Christoph Fisch
Es ist bereits ein episches Duell, und die beiden Kontrahenten sind längst lebende Legenden im American Football. Tom Brady, der Californian Sunny Boy, und Peyton Manning, der Blue-Collar-Worker, sind die herausragenden Quarterbacks seit der Jahrtausendwende. Sie haben unzählige Rekorde aufgestellt und führten ihre Teams seit 2002 in sieben Super Bowls, Brady gewann drei von fünf Finals (die zwei Niederlagen setzte es ausgerechnet gegen Peyton Mannings jüngeren Bruder Eli und die NY Giants ab), Manning einen von zweien. Einer von beiden wird am 2. Februar in New Jersey erneut in der Super Bowl spielen.
Das 15. Duell
Das ist gleichzeitig der Wermutstropfen dieses Duells: Im Final standen sich Brady und Manning nie gegenüber, ein Fakt, der dem Konstrukt der National Football League geschuldet ist. Die NFL ist in zwei Conferences mit je 16 Teams unterteilt (American und National), die in den Play-offs je einen Super-Bowl-Teilnehmer ermitteln. Brady (New England) und Manning (Indianapolis / Denver seit 2012) spielten immer in der American Football Conference, weshalb sie sich spätestens im Conference-Final gegenüberstanden: Die bisherigen zwei Duelle gingen 2004 an Brady, 2007 an Manning, beide gewannen nachher auch die Super Bowl.
Das Duell am kommenden Sonntag in Denver ist das 15. insgesamt zwischen den beiden. Der 36-jährige Brady führt deutlich mit 10:4 Siegen gegen den um ein Jahr älteren Widersacher. Der zehnte Sieg kam Ende November in der Regular Season auf dramatische Weise zustande: Manning und die Broncos führten im Hause Bradys zur Pause 24:0, ehe dieser in einer fulminanten zweiten Halbzeit das Spiel ausglich und die «Pats» in der Verlängerung dank einem Fieldgoal siegten (34:31). Denver hat sich von jener kalten Dusche gut erholt und die Regular Season als bestes Team der Conference beendet – und sich damit Heimrecht in den Play-offs gesichert. New England schaffte es trotz einer immer länger werdenden Verletztenliste auf Platz 2 der Setzliste für die Play-offs.
Mannings Rekordjagd
Die Ausgangslage im Conference-Final ist völlig offen. Für Denver spricht die Form Mannings, der in der Regular Season zwei der wichtigsten Quarterback-Rekorde an sich gerissen hat – 55 Touchdowns (bisheriger Rekordhalter: Brady) und 5477 Passing Yards (bisher: Drew Brees). Der Heimvorteil wird nicht entscheidend sein, Brady und die Patriots sind zu abgebrüht. Manning wird zweifellos wiederum wie die Feuerwehr loslegen, doch Brady ist ein wahrer Comeback-Meister; 42 Spiele hat er in 14 Saisons aus vermeintlich hoffnungsloser Position heraus noch gewendet. Und der schlaueste Fuchs von allen wird am Sonntag an der Seitenlinie der Patriots stehen: Coach Bill Belichick. Wie er sein Team im Viertelfinal wegen der Verletzungsmisere unter den Pass-Empfängern auf ein Running Game eingestellt hat, war ein weiteres Meisterstück seiner an Grosstaten reichen Ära bei New England.
Brady oder Manning werden in der Super Bowl auf einen Vertreter der neuen Quarterback-Generation treffen. In Seattle stehen sich ebenfalls am Sonntag im zweiten Halbfinal die Seahwaks und die 49ers aus San Francisco gegenüber. Deren Quarterbacks Russell Wilson und Colin Kaepernick sind «Young Guns» – Spielmacher, die den Raumgewinn sowohl mit Pässen wie mit Rushes suchen. Auch hier ist die Ausgangslage völlig offen, auch die Seahawks können sich nichts auf den Heimvorteil einbilden: Die 49ers sind das einzige Team, das sich mit Auswärtssiegen (in Green Bay und Carolina) für die Halbfinals qualifiziert hat. Und Kaepernick hat in seiner jungen Karriere noch gar kein Play-off-Game auf des Gegners Platz verloren. Gut möglich, dass Kaepernick vs. Wilson das epische Duell von morgen wird. (NZZ)
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Mein Senf:Von den "alten" mag ich Manning klar lieber als Brady, den ich als arrogant empfinde.
Ich mag aber die "jungen" QB noch lieber, weil Typen wie Kaepernick eben mit ihren Rushes eine ganz neue Dimension ins Spiel bringen.
Ist der Mann erst mal unterwegs wirds schwierig, denn er ist schnell!
Sonntag:

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Den ZSC Lions gehen die Herausforderungen aus
Mit dem 4:2 gegen Lausanne sicherten sie sich 10 Runden vor Ablauf der Qualifikation die Playoff-Teilnahme.
Von Simon Graf, Zürich
Natürlich, es ist nicht so wie bei den SCL Tigers, die einst mit einem Auftritt in grünen Leibchen das Erreichen des Playoffs feierten. Für die ZSC Lions war die definitive Qualifikation nur noch eine Formsache. Trotzdem war der Fakt, dass ihnen dies mit dem 4:2 über Lausanne schon zehn Runden vor Abschluss der Regular Season gelang, ein Grund zur Freude. «Die Tabelle stellt der Mannschaft ein grosses Kompliment aus», fand Trainer Crawford. Und die Luft an der Tabellenspitze gebe ihm dem Luxus, auch einmal zu experimentieren. Es würde nicht überraschen, wenn er in den kommenden Wochen einen angeschlagenen Star auch einmal schonen würde. Gestern wurde Fritsche kurz vor Matchbeginn krank, und Crawford schickte ihn nach Hause. «Er hätte wahrscheinlich schon spielen können, wenn es nötig gewesen wäre», sagte er. War es aber nicht.
Am Wochenende hatte Lausanne in Genf noch der spektakulären Winter Classic beigewohnt und dabei kein Tor zugelassen, im Hallenstadion liess es die gewohnte defensive Solidität vermissen. Shannon (11.) durfte ganz frei zum 1:1 einschieben, Kenins (17.) wurde bei seinem Solo vor dem 2:1 kaum behindert, Bärtschi (36.) beim Torschuss zum 3:2 auch nicht. Vier Tore hatte Lausanne schon lange nicht mehr zugelassen. Und nach der fünften Niederlage im sechsten Spiel im neuen Jahr schwinden die PlayoffHoffnungen. Der Rückstand auf das achtplatzierte Servette beträgt zwar nur fünf Punkte, doch die Formkurve spricht nicht für den Aufsteiger.
Bei den ZSC Lions feierten Bärtschi und Schäppi ihre Vertragsverlängerungen bis 2017 mit einem Tor. Die beiden Stürmer klangen ähnlich, als sie über ihre Beweggründe sprachen, sich eineinhalb Jahre vor Ablauf ihrer Verträge weiter länger zu binden. «Der Club kam auf mich zu und zeigte mir so sein Vertrauen», sagte Schäppi. «Also machte ich auch einen Schritt.» Mit anderen Clubs habe er nicht geredet, so schnell dreht sich das Transferkarussell selbst in der Schweiz nicht. «Es laufen nächste Saison viele Verträge aus, deshalb wollten sie wohl schon früh Gewissheit bei mir», erklärte er. Langfristig könnte er sich auch einen Wechsel nach Nordamerika vorstellen, sagte der kräftige Stürmer. Ob er eine entsprechende Klausel hat, mochte er indes nicht verraten.
Auch Bärtschi freute sich, als Sportchef Edgar Salis das Gespräch mit ihm suchte. Der Flügel ist in Oerlikon heimisch geworden und wird, wenn sein neuer Vertrag ausläuft, schon acht Jahre beim ZSC bestritten haben. «Ich finde es gut, dass die Mannschaft zusammenbleibt», sagte er. «Wir haben sehr viel Spass miteinander und spielen attraktives Eishockey. Was will man mehr?» Was diese Saison betrifft, warnt Bärtschi aber: «Man kann eine gute Form nicht konservieren. Es wird eine Herausforderung, bereit zu sein, wenn das Playoff beginnt.» Und das ist, obschon nur noch zehn Spiele ausstehen, noch zwei Monate weg – es startet wegen der Olympiapause erst am 11. März.
Natürlich kreisen auch die Gedanken Crawfords schon darum, wie er es schafft, die Mannschaft auf den SaisonHöhepunkt möglichst gut vorzubereiten. Zumal die ZSC Lions am meisten Olympioniken (fünf ) haben. Vorerst ist das Einfachste, so weiterzuspielen wie bisher. Die Inspiration zu finden, sei am Wochenende leicht, findet der Coach: «In Freiburg haben wir noch nie gewonnen. Und Davos ist ein erbitterter Rivale von uns.» Und dann, am Sonntagnachmittag, dürfte auch wieder etwas mehr Stimmung im Hallenstadion aufkommen.
© Tages Anzeiger -
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Zitat von ZSColin
Obwohl wir nur noch wenige Heimspiele in dieser Quali haben, erwarte ich heute nicht wirklich viele Zuschauer. Okay, es werden viele "gezählte" sein. Aber gehe davon aus, dass einige oder viele Saisonkarteninhaber dieses Game "skippen" werden.
Warum auch immer....aber ja: 7767 gem txt, dies ist der zweitschlechteste Besuch diese Saison.
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Der Mann, der Gretzky verschmähte
Marc Crawford (52) war einst der Vorzeigetrainer der Kanadier. Nun dominiert er mit dem ZSC die NLA. Ein Porträt von Kent Ruhnke*
Ich hatte Marc Crawford noch nie zuvor getroffen, doch als es so weit war, wurde mir schnell klar, wieso er der Posterboy für Kanadas Olympiateam 1998 war. Er sieht gut aus, drückt sich gewählt aus, ist charismatisch und politisch versiert, weshalb er das perfekte Gesicht war, um das erstmals mit NHL-Stars ausgestattete Team nach Nagano zu führen. Ich habe gehört, er könne auch arrogant sein, aber als Coach weiss ich, dass es einem oft als Arroganz ausgelegt wird, wenn man entschlossen seine Ziele verfolgt. Ich verbrachte letzte Woche zwei Stunden mit Crawford, und wir taten, was Hockeycoaches lieben – über Eishockey reden. Er war offen, freimütig und einladend. Und als wir uns verabschiedeten, hatte ich das Gefühl, ihn schon ewig zu kennen.
Sein Übername als Spieler war «747», abgeleitet vom Grossraumflugzeug Boeings, weil er 14- oder 15-mal zwischen dem NHL-Team in Vancouver an Kanadas Westküste und Fredericton, dem AHL-Partnerclub an der Ostküste, hin- und herreisen musste. Einmal war er in Toronto, als er über seine Rückversetzung ins Farmteam informiert wurde – so musste er 3400 Kilometer zurück nach Vancouver fliegen, um dort seine Siebensachen zu holen, und dann wieder 5000 Kilometer in die andere Richtung nach Fredericton, um sich dem Team anzuschliessen.
Gelernt, schnell zu essen
Als ich ihn frage, ob dies seine CoachingPhilosophie beeinflusst habe, sagt er süffisant: «Ich habe deshalb wohl etwas mehr Mitgefühl, wenn ich einem Spieler mitteilen muss, dass es ihm nicht ins Team reicht. Aber egal, auf welche Weise man schlechte News überbringt, es bleiben schlechte News. Sie zu schlucken, ist nie einfach.» Ich stochere nach. «Wieso haben sie dich in Vancouver nicht behalten?», frage ich. «Ich erreichte ein gewisses Niveau, schaffte es aber nie, darüber hinauszukommen», sagt er. «Ich bin es, der dafür verantwortlich war.»
Er erzählt mir, dass er sich sogar zum Faustkämpfer ausbilden wollte, um zusätzliche Argumente zu haben. «Aber ich wurde nie ein besonders guter Prügler. Und ich hätte mehr Kraft gebraucht, um mich in der NHL in den Eins-gegen-einsSituationen besser durchzusetzen. Aber ich war ein guter Teamkollege und habe mir Charakterzüge angeeignet, die mir als Coach in meinen Mannschaften wichtig sind.» Seine Spielerkarriere sei deshalb, trotz allem, ein Segen gewesen für ihn. «Man lernt, einzustecken, sich wieder aufzurichten und den Staub abzuklopfen. Hätte ich jene Erfahrungen nicht gemacht, ich wäre heute nicht der Gleiche. Es war für mich die ideale Charakterschule.»
Es ist das erste Zeichen dessen, was in unserer Diskussion ein prominentes Thema sein wird: Crawford ist ein unverbesserlicher Optimist. Hinter jeder dunklen Wolke sieht er einen Silberstreifen. Das lernte er als eines von neun Kindern in Belleville, Ontario. Sein Vater, gedraftet von den Montreal Canadiens, war ebenfalls ein viel gereister Hockeyprofi. Er traf Marcs Mutter in einer kleinen Stadt in der Provinz Québec – auch das ein Glück, weil der später berühmte Sohn so zweisprachig aufwuchs. Er habe zu Hause gelernt, schneller zu essen als alle anderen am Tisch, weil sonst für ihn, als einen von sieben Jungs, nichts mehr übrig geblieben wäre, erzählt er. Ich weiss, wovon er spricht, bin selber aufgewachsen als einer von fünf Brüdern. Trotzdem lasse ich ihm kaum Zeit, im Restaurant der Kunsteisbahn Oerlikon seinen Fleischkäse und die Pommes frites zu verdrücken.
Crawford beschreibt sich selber als «Player’s Coach», doch er weiss, dass ihn die Spieler nicht immer als das sehen. «Ich zähle zur Coachingschule von Tom Landry», sagt er und spricht von einem früheren American-Football-Coach der Dallas Cowboys. «Ich dränge die Spieler dazu, Dinge zu tun, die sie nicht tun möchten, um sie so weit zu bringen, dass sie die Dinge erreichen, die sie erreichen wollen.» Interessanterweise findet er, dass es einfacher ist, Schweizer Spieler zu coachen als Nordamerikaner. «Schweizer wollen Struktur und nehmen Anweisungen sehr ernst. Nordamerikaner wollen vor allem Eigenständigkeit und einen kreativen Freibrief.»
Trotzdem sei es auf eine gewisse Weise schwieriger, hier Coach zu sein als in Übersee. «In der NHL hast du Assistenten, die alles für dich erledigen. Hier gehe ich zum Beispiel heute Nachmittag noch mit jungen Spielern aufs Eis. In Amerika würde mir das jemand abnehmen. Doch es gefällt mir, es bringt mich zurück zu meinen Wurzeln als Coach.» Crawford ist überzeugt, dass seine ZSC Lions eine NHL-Qualifikation mit 82 Spielen bewältigen könnten. Aber er ist nicht überzeugt, dass sie es erfolgreich tun würden. «Die Schweizer Spieler müssen kräftiger werden, und sie brauchen noch mehr Erfahrungen in allen Spielsituationen.»
Von Jagr kalt geduscht
Diese Erfahrungen seien es, die einen wie Mathias Seger ausmachen würden. Die über 1000 Spiele, die der schon hinter sich hat, beeindrucken selbst Crawford. Er traut seinem Captain deshalb zu, noch heute, mit 36, die Rolle eines siebten Verteidigers in der NHL spielen zu können. «Roman Wick und Luca Cunti könnten auch dort spielen», glaubt er. «Und Ronalds Kenins wird sich in Vancouver beweisen.» Für Crawford ist Sport auch Mathematik. Je öfter ein Spieler kritische Spielsituationen erlebt hat, umso ausgeprägter ist seine mentale Härte, ist er überzeugt. Seine Tochter, die in Vancouver Universitätsvolleyball spielt, habe im Vergleich zu europäischen Topspielerinnen viel weniger solche Erfahrungen gesammelt. Er spricht von Wiederholungen als entscheidende Grösse.
Als Coach startete Crawford in der NHL durch wie eine Rakete. 1994/95 bei den Québec Nordiques war er der jüngste Trainer, der je zum NHL-Coach des Jahres gewählt wurde. Im folgenden Winter errang er mit Colorado den Stanley-Cup – im zarten Alter von 35. Und in seinem vierten Jahr als NHL-Coach wurde ihm der schwierigste Job anvertraut, den es überhaupt gibt in diesem Sport: das kanadische Olympiateam zu coachen. «Bist du zu schnell auf den Gipfel gekommen?», frage ich ihn provokativ. «Vielleicht», gibt er zurück. «Ich wäre mir der Komplexität dieser Aufgabe heute besser bewusst. Ich wäre besser vorbereitet. Nur allzu gerne wäre ich nochmals in dieser Situation.»
Er erinnert sich gut, wie er damals Jaromir Jagr traf, der in den Kabinengängen zwischen der kanadischen und der tschechischen Garderobe seine Stöcke präparierte. Crawford hatte ihn am Allstar-Game gecoacht und kennen gelernt und begann eine Konversation. Der tschechische Riese drehte sich um und sagte mit seinem ausgeprägten Akzent zu ihm: «Marc, hier ist Olympia. Hier können wir keine Freunde sein.» Crawford verstand sofort, was die Athleten aus aller Welt an die Olympischen Spiele bringt. Es war wie eine kalte Dusche – und das Wasser wurde für ihn danach nur noch kälter.
Nach dem enttäuschenden vierten Rang in Nagano erntete Crawford viel Kritik. Seine Weigerung, Wayne Gretzy im Penaltyschiessen des Halbfinals gegen die Tschechen anlaufen zu lassen, ist noch heute Futter für Kontroversen. «Würdest du heute anders entscheiden?», bohre ich. «Nein», sagt Crawford. «Es wäre einfach, dies zu sagen. Dann würde ich mit dieser Frage endlich in Ruhe gelassen. Aber ich habe nach bestem Wissen entschieden. Wir alle hatten zuvor noch nie ein Penaltyschiessen erlebt. Ich bereue nichts. Das ist Eishockey. Es gibt hier nur den Sieg oder Elend.»
Nur der Titel ist gut genug
Als wir unser Interview beschliessen, scheint Crawfords Optimismus aber wieder durch. Er würde nochmals einen NHL-Coachingjob annehmen, wenn das richtige Team auf ihn zukäme. Aber ihm gefällt es in Zürich sehr. Und er macht keinen Hehl daraus, dass für ihn in dieser Saison nur der Titel gut genug ist. Er weiss auch, dass er daran gemessen wird. Das erinnert mich an 2000, als ich noch ZSC-Coach war. Dan Hodgson sagte mir: «Kent, du kannst hier nichts gewinnen – ausser du gewinnst den Titel.»
Für Crawford ist es mit den ZSC Lions im Playoff eine ähnliche Situation wie damals in Nagano. Aber diesmal wird er besser darauf vorbereitet sein. Er sagt: «Alle acht Teams, die im Playoff sind, haben die Fähigkeit zu gewinnen.» Aber natürlich kann nur eines gewinnen. Auf alle anderen wartet das Elend.
«Sein Übername als Spieler war «747». Weil er wie ein Flugzeug ständig zwischen Ostund Westküste hin und her verschoben wurde. Mit 37 bekam er den schwierigsten Job, den es überhaupt gibt im Hockey: das kanadische Olympiateam coachen.»
* Der 61-jährige Kanadier Kent Ruhnke coachte die ZSC Lions 2000 zum Meistertitel. Diesen gewann er auch als Trainer von Biel (1983) und Bern (2004).
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Das Treffen Ruhnke & CrawfordKaum haben sich Kent Ruhnke und Marc Crawford die Hände geschüttelt, sind sie mittendrin in der Konversation. Ruhnke erzählt, wie er in den Achtzigerjahren SpielerTrainer war im verrauchten Hallenstadion. Und Crawford, wie seine Frau am Spengler-Cup 2011 die Idee aufbrachte, hierherzukommen, weil es ihr so gut gefiel. Sie tauschen aus, wie viele Kinder sie haben, wo sie aufgewachsen sind, finden schnell gemeinsame Bekannte. Beide wurden früh Trainer, doch Ruhnke zog es bereits mit 26 nach Europa, Crawford mit 51. Ruhnke will sich mit seiner Frau in der Schweiz niederlassen und erhält bald den roten Pass. Crawford ringt mit der Frage, ob er in Zürich bleiben oder nach Kanada zurückkehren soll, um wieder näher bei seinen Eltern und Kindern zu sein. Letzte Woche fanden mit den ZSC Lions erste Gespräche über eine Vertragsverlängerung statt. Bevor sich die beiden Kanadier voneinander verabschieden, tauschen sie noch die Telefonnummern aus. Sie haben noch einiges zu bereden. (sg.)
© Tages Anzeiger
---------------------------Oh Mann, ER war es der Gretzky nicht schiessen lies in Nagano! :roll:
Jetzt ist mir auch klar wieso wir alle Penaltyschiessen verlieren mit seinen komischen Schützen die er aufstellt..... :twisted:
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Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul! :razz:
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Der Leader bald in Grün?
Die ZSC Lions treten am Dienstag nach sieben Tagen Pause zu einem speziellen Spiel an: Gewinnt der Zett seinen Heimmatch gegen Lausanne in der regulären Spielzeit, ist er vorzeitig fürs Play-off qualifiziert. Rechnung: Die Waadtländer, die im Moment den ersten Play-out-Platz 9 belegen, könnten danach maximal noch auf 85 Punkte kommen. Und genau diese Zahl würde das Crawford-Ensemble mit einem Vollerfolg bereits am Dienstag erreichen. Die Bilanz aus den Direktbegegnungen, die bei einer (unrealistischen) Punktgleichheit zwischen diesen beiden Teams am Ende angewendet würde, spräche für den ZSC, der dann die beiden Heimspiele nach 60 Minuten gewonnen und auswärts mindestens einen Punkt geholt hätte. Der zweite Gastauftritt in der Romandie, welcher erst noch stattfindet, hätte diesbezüglich keinen entscheidenden Charakter mehr. Fazit: Holen die ZSC Lions gegen Lausanne drei Punkte, dann leuchten sie in der Tabelle grün auf. (ZSC HP)
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Die ZSC Lions und der HC Davos werden am Sonntag vor vollen Hallenstadion-Rängen auflaufen. Im Vorverkauf sind bereits über 10'000 Tickets abgesetzt worden.

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Partymenü mit Eishockeybeilage
Servette verlor 0:1 gegen Lausanne – und doch war die Winter Classic in Genf ein voller Erfolg.
Von Philipp Muschg, Genf
Der sinnliche Eindruck war überwältigend. Dass das Stade de Genève eigentlich eine Fussballarena ist, war am Samstagabend nicht mehr erkennbar. Wo sonst grüner Rasen und Spielfeldmarkierungen sind, war bloss noch Weiss: in der Mitte der Hockeyrink mit den durchsichtigen Banden, bis zu den Tribünen eine Spezialfolie, die das Eis optisch vergrösserte. Der Winter wurde so sichtbar, die weissen Stahlträger der Dachkonstruktion verstärkten den Eindruck. Und dazwischen bildeten 29 400 Zuschauer bei vier Grad Celsius die perfekte Kulisse eines Events, der sich schon bei der Premiere unbescheiden Klassiker nannte.
Der Wow-Effekt, den sich Servettes Geschäftsführer Christophe Stucki von dieser Winter Classic erhofft hatte, war durchschlagend. Dass sich sein Team und die Lausanner auf dem Eis ein wenig ansehnliches Defensivduell lieferten, dass es eine Verlängerung brauchte, bis endlich ein Tor fiel, dass Servette als Verlierer vom Feld musste – all das war zweitrangig.
Denn der Club hatte es geschafft, die Aufmerksamkeit einer ganzen Region und dank der TV-Übertragung sogar einer ganzen Sportnation einen Abend lang auf einen Eishockeymatch in Genf zu lenken. «Ich gebe ihnen hundert von hundert Punkten», lobte Willy Vögtlin, der Spielplanverantwortliche der Liga, die Genfer Inszenierung. Und auch finanziell geht die Rechnung wohl auf: Bloss 300 Tickets blieben unverkauft, der Ligarekord von 2007 wurde nur um knapp 700 Zuschauer verpasst.
Nächste Auflage absehbar
Von der hausbackenen Atmosphäre, die jenes Freiluftspiel zwischen Bern und den SCL Tigers geprägt hatte, war der Event um Welten entfernt. Die Mikrofone an den Banden lieferten den Eishockey-Soundtrack, der DJ des Stadions und eine Rockband füllten jeden Unterbruch mit dröhnender Musik. Es gab zwei Adler und einen Fallschirmspringer, die durchs weite Rund segelten, es gab ein abschliessendes Feuerwerk und ein Publikum, das sich selbst feierte. Die meisten, indem sie Welle um Welle durchs Stadion schickten; einige wenige mit Knallkörpern und Pyros; ein Quartett junger Männer, indem es mit nacktem Oberkörper ums Eisfeld rannte. Zweifellos: Die Winter Classic bot viel Unterhaltung. Sie war ein Event, und das war ja das Ziel: Menschen zu begeistern, die sonst nicht zum Eishockey gehen.
Wie nachhaltig es erreicht wurde, ist schwer festzumachen. Naheliegend aber ist, dass die nächste Auflage bald folgt. Weil die Premiere ein Erfolg war, aber auch aus praktischen Gründen. «Jetzt kennen wir die Abläufe bereits», sagt Stucki, «das zweite Mal bräuchte es bloss halb so viel Aufwand.»
Ein paar Tage Nachhaltigkeit bringt der Anlass auf jeden Fall. Bis Mittwoch bleibt der Rink im Fussballstadion, jeden Tag gibt es gratis freien Eislauf. Dazu werden Firmenanlässe sowie ein Schülerturnier durchgeführt, und schon am Tag nach dem 0:1 waren auch Profis von Servette wieder im Einsatz. Zusammen mit den Clubmaskottchen mischten sie sich am Sonntag unter die Schlittschuh laufenden Gäste – ein nächster Pflichttermin beim PR-bewussten Club.
© Tages Anzeiger -
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“Riverboat” Ron ist abgesoffen!
Hatte ausgerechnet heute nicht den Mumm, lässt von der 2 yds Linie Kicken statt den TD zu suchen.
Nun Seahawks vs 49ers.
Und jetzt Broncos vs Chargers.
Das Divisional-Wochenende ist bisher überraschungsfrei: Alle drei Spiele wurden vom Favoriten nach Wettbüros gewonnen. Sollten nun die Broncos gewinnen, werden wir im Conference-Finale die vier Teams sehen, die im Sommer nach Wettbüros die vier Topfavoriten auf das Endspiel waren.
Schaun mer mal!
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Richi Bucher vom HCD behändigt die Scheibe unter dem Fanghandschuh und wedelt wie gewohnt mit dem Stock in Richtung der anbrausenden Stürmer - natürlich ungestraft!
Kühnhackel fährt bei der nächsten Szene hinter dem Tor durch und haut Bucher den Stock über den Kopf - Legende! :twisted:

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...und tschüss Colts!
Drü Interceptions sind halt viel zviel!
Aber d Pats händ mich nöd würklich voll überzüügt!
Mal luege was morn gaht!

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Ich lueg dihei!

Wänn die Interception nöd gsi wär wärs no spannender!
Aber isch no nüt gässe für d Pats!
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Leider nöd ganz bis zum Schluss die totali Spannig.
Jetzt gilt wieder wie fasch immer: Verhindere die Pats! :razz:
Bin da vo Pats Fans umzingled!
Aber Hauptsach Spannig!

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Kommt hier der nächste Aufsteiger?
http://www.solothurnerzeitung.ch/sport/solothur…nthal-127549355

http://www.nzz.ch/aktuell/sport/…ller-1.18202752
"Seit 2009 sorgt der Anwalt Benvenuto Savoldelli als Präsident für Ordnung und Solidität im finanziellen Kreisverkehr. Der EHC Olten balanciert heute ein Budget von 3,6 Millionen Franken ohne rote Zahlen."

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Zitat von Eggi
Wusste nicht wohin damit, daher hier hin... noch amüsant...
Wow, ein sehr gutes Interview!

Es gäbe zig Sätze zum zitieren ich beschränke mich auf einen:
«Spiel, solange du kannst – denn danach fehlt dir was!»

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Zitat von snowcat
und beim nächsten cupfinal - sollte es denn züri-basel sein - wird trotz aller konkordate und geforderter härte wieder die halbe berner innenstadt auseinander genommen!Du hast sicher mitbekommen das keine Erlaubnis mehr erteilt wird, durch die Stadt zum Stadion zu marschieren nach den letzten Ausschreitungen.
Du sagt es selber: "die halbe Innenstadt auseinander genommen!".
Und genau deshalb wurde dieses Gesetz von 80% der Wähler angenommen.
Ich finde solche Dinge wie diese Auflagen für das Freundschaftsspiel auch blöd, auch noch andere Dinge.
Mir war aber nach Jahren der Saubannerzüge klar dass dieses Gesetz klar angenommen würde.
Die Wucht der Ja Stimmen hat mich dann doch noch überrascht.
