Zitat von rouge+jaune-1939
wie man hört kommt heute ein extrazug aus zürich nach biel.
Yep!
Zitat von rouge+jaune-1939
wie man hört kommt heute ein extrazug aus zürich nach biel.
Yep!
2. Claude Giroux - PHI
Won ich de gseh han umegondle uf em Iis gäge Tampa hani mich au gfröget:
Waas? DAS söll de Star vo Phillie si???? :roll:
Min neue Nachber häds mer grad gseit.
Er isch in Detroit ufgwachse und natürli Red Wings Fan.
Häd 20 Jahr für'd Indiana Pacers gschafft.
Geschter hämmer en glatte NHL Abig bi ihm gha, händ Wild vs Blackhawks glueged, will öpper vo all dene vo Minnesota chunt. ![]()
Sini Meinig über de Brunner deckt sich mit vielne da inne:
Was glaubt de Typ nach ere halbe (!) Saison wer er isch???
Und sich dänn beklage übers System vo de Devils, wo jede kännt! :roll:
Die Nummer 1 im Lande
Mit dem 5:4 gegen Servette übernahm der ZSC erstmals die Tabellenspitze.
Von Simon Graf, Zürich
Die ZSC Lions werden immer gesünder und erfolgreicher. Gegen Servette umfasste ihre Verletztenliste, die in dieser Saison bisher unüblich umfangreich gewesen war, nach der Rückkehr Kellers nur noch zwei Namen (Kenins und McCarthy). Diesen freudigen Anlass begingen die Zürcher mit ihrem fünften Sieg nacheinander, und dank ihrer längsten Siegesserie überholten sie Fribourg und übernahmen erstmals die Tabellenspitze. Allerdings schafften sie es beinahe, erneut eine scheinbar komfortable Führung gegen Servette zu verspielen. Sie lagen 4:1 und 5:2 voraus, und nachdem Mercier in der 58. Minute auf 4:5 verkürzt hatte, mussten sie nochmals um dem Sieg zittern. Doch die Kraft der Genfer schien mit ihrem vierten Tor aufgebraucht.
«Wir sollten nicht immer fünf Tore schiessen müssen, um zu gewinnen», sagte Bärtschi in Anspielung auf das Dienstagsspiel in Genf mit dem gleichen Resultat. Der Flügel steuerte erneut zwei Treffer bei und hat nun mit dem Davoser Paulsson, bislang mit 16 Toren allein führend in der Liga, gleichgezogen. Dies, obschon Bärtschi wegen einer Muskelverletzung, die er im Nationalteam erlitten hatte, sechs Spiele verpasst hat. «Ich bin in eine gut funktionierende Mannschaft zurückgekehrt», erklärte er seinen Erfolg. Seine persönliche Bestmarke von 25 Toren (2009/10) liegt nun in Reichweite. «Es mag wie eine Floskel klingen», sagte er fast schon entschuldigend, «aber es ist harte Arbeit, die mich hierher gebracht hat.»
Einen guten Beitrag leistete bei seinem ersten Spiel seit dem 19. Oktober auch Keller, der nach seiner Knieverletzung dort anknüpfte, wo er aufgehört hatte. Mit Keller/Cunti/Nilsson und Fritsche/Shannon/Wick haben die Zürcher nun zwei Sturmreihen, welche die gegnerischen Reihen ziemlich durcheinanderwirbeln können. So viel offensive Begabung verleitet aber dazu, die Abwehrarbeit zu vernachlässigen – und das taten sie gestern. Doch Flüeler war in einer unterhaltsamen Partie der bessere Goalie. Es könnte interessant werden, wie schnell man nächste Saison in Zug unruhig wird, wenn Stephan so viele Tore zulässt wie zuletzt bei Genf.
Eine Zukunft mit Crawford?
Im Advent sind die meisten Fragen, was die Zukunft eines Teams betrifft, schon geregelt. Doch wie sieht es bei den ZSC Lions eigentlich mit dem Trainer aus? Noch hätten keine formellen Gespräche mit Marc Crawford stattgefunden, sagt CEO Peter Zahner. Aber man sei gewillt, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Ein Knackpunkt könnte eine allfällige Ausstiegsklausel werden. Schliesslich wollen die ZSC Lions nicht im Sommer dann doch ohne Trainer dastehen, wenn Crawford noch eine NHL-Offerte bekäme. Natürlich sei die NHL immer noch in seinem Hinterkopf, bekannte der Kanadier. «Jedoch muss man auch realistisch sein. Und es gibt für mich sehr viele Pluspunkte in Zürich.»
Festlegen will sich Crawford aber noch nicht. Nicht wegen des Geldes, wie er betont. Er würde auch zu den gleichen Bezügen wieder unterschreiben, sei sich aber wegen familiärer Angelegenheiten im Unklaren über seine Zukunft. Seine Frau lebt mit ihm in der Schweiz, aber in der Heimat sind seine Eltern und seine beiden Kinder, Kaitlin (20) und Dylan (23). «Sie sind zwar schon erwachsen, aber noch nicht ganz unabhängig von mir», sagt Crawford. «Meine Eltern sind noch am Leben, und ich möchte sie unterstützen.» Zu Weihnachten kehrt er nach Kanada zurück – dann wisse er mehr über seine Pläne.
© Tages Anzeiger
Walter Frey könnte seine Emil Frey AG auch in die ZLE AG integrieren.
Der Verlust aus dem Hockey würde den Gewinn schmälern und somit Steuern sparen, und der ZSC bzw. die ZLE könnte jedes Jahr Millionengewinne verkünden.
So gut die Idee mit dem Gastro Bereich war von Lüthi, Hockey alleine rentiert auch in Bern nicht!
Zitat von ZüriBuebWobei Flüeler vor einigen Jahren gemäss Einschätzungen auf diesem Forum null Potenzial hatte. Man muss den Spielern einfach Zeit geben.
Es ging eher um die Frage, ob es für einen Club wie den ZSC Sinn macht, einen Goalie aufzubauen oder ob es nicht besser wäre einen fertigen Goalie (wie damals Sulo) einzukaufen.
Der Z baute auf und es hat sich langfristig ausbezahlt.
Der "Nachteil": Weder Wolf noch Nyffeler haben bei uns eine Zukunft!
Flüeler ist zu jung und zu gut, die beiden werden weiterziehen müssen!
"Vor zehn Jahren dominierten vier Klubs den Markt (Bern, Davos, Lugano, ZSC). Heute sind mindestens acht der zwölf Nationalliga-A-Vertreter finanziell auf Augenhöhe."
Voila! ![]()
Jetzt gsehts aber ganz guet us.....Cupfinal, wär wieder mal Ziit! ![]()
Als die Löwen zum Wolfsrudel wurden
Die ZSC Lions verspielten in Genf fahrlässig ein 3:1 und gewannen doch noch 5:4 – dank Stürmer Bärtschi und Ersatztorhüter Wolf.
Von Silvan Schweizer, Genf Die Vorweihnachtszeit ist bekanntlich immer mit viel Stress und der drängenden Frage verbunden: Was schenke ich? Auch die ZSC Lions werden vor der wohlverdienten Pause hart gefordert. Sie absolvieren, unter anderem wegen der bekannten Terminproblematik im Hallenstadion, 8 Spiele innert 13 Tagen. Nicht einmal NHL-Teams haben derzeit einen solchen Rhythmus. Coach Crawford hatte deshalb bereits angekündigt, dass er hie und da Jüngling Nyffeler einsetzen werde, um Stammgoalie Flüeler zu entlasten.
Auch der Kanadier hatte aber kaum geahnt, dass in Genf beim Auftakt zum Stressprogramm Ersatztorhüter Wolf zum prägenden Mann avancieren würde. Dieser war im November während Flüelers Ausfall von Nyffeler verdrängt worden, hatte selbst noch einen Innenbandriss im Knie auskurieren müssen.
Und als er in Lausanne einmal früh drei Gegentreffer kassiert hatte, kritisierte ihn Crawford scharf und schickte ihn in die NLB. Mit den GCK Lions musste er dann in drei Spielen 13 Gegentore hinnehmen. Wie sollte er nur wieder aus dem Tief finden?
Geheul aus der Garderobe
Nun wurde er jedoch nach 38 Minuten in Genf gebraucht. Die Zürcher hatten die Partie eigentlich kontrolliert gehabt, ohne dabei glänzen zu müssen. Sie führten 3:1 und wurden sich ihrer Sache zu sicher. Und nach ein paar Angriffen führte plötzlich Servette 4:3; weil die Zürcher Stürmer nicht mehr zurückgeeilt waren und auch, weil Flüeler sich für einmal einige ungewohnte Fehlgriffe leistete. Also wechselte Crawford trotz allem den gescholtenen Wolf ein, und mit ihm wurden die Löwen zum Wolfsrudel. Nun scharten sie sich ums Tor, warfen sich in die Schüsse, unterstützten ihren Goalie, wo sie nur konnten. Und vorne nutzte Bärtschi mit seinen Saisontoren 13 und 14 kaltblütig aus, dass auch Servette-Torhüter Stephan einen schwachen Abend einzog.
Nach dem 5:4 war lautes Geheul aus der Zürcher Garderobe zu hören. Wolfsgeheul. :razz: Dies ist eine Tradition, die einst im U-20-Nationalteam entstand, wenn man mit Wolf siegte. Bei den ZSC Lions war es nun zum ersten Mal zu hören, in seinem 14. Einsatz. «Ich bin froh, dass ich dem Team erstmals helfen konnte. Wir haben uns heute gemeinsam gesteigert», sagte der Umjubelte. «Es war ein schwieriger Monat für mich, da ist schon eine gewisse Erleichterung zu spüren.» Er habe dennoch versucht, irgendwie Positives aus den Spielen zu ziehen. Auch nicht gross auf Flüeler und Nyffeler zu achten und sich so unnötig unter Druck zu setzen. Nun wurde er für seine Ruhe belohnt. «Das ist eine starke Art, zurückzukehren», lobte Crawford, ja gar: «Er war unfassbar.» Ohnehin hätten die Zürcher diese Saison stets ausgezeichnete Torhüterleistungen.
Samichlaus-Sack für die Reise
Der Erfolg gegen Servette soll indes nicht darüber hinwegtäuschen, dass einiges nicht wie gewünscht lief: Das Powerplay, sonst das beste der Liga, geriet ins Stocken und blieb in fünf Anläufen ohne Tor. Zuzug Dan Fritsche blieb bei seinem ZSC-Debüt an alter Wirkungsstätte ohne Einfluss. Und die Toplinie um Cunti und Nilsson neigt mit ihrem Talent zu riskanter Verspieltheit. Die Zürcher haben genügend Möglichkeiten, diese Punkte zu verbessern: In dieser Woche im Vorweihnachtsstress stehen noch drei Partien an. Dafür gabs in Genf für jeden Spieler ein Samichlaus-Säckli für die lange Heimreise.
© Tages Anzeiger
Analyse Der FCZ muss die missglückte Vorrunde mit einem Cupsieg in St. Gallen retten. Von Peter Bühler
FC Inkonstanz
Gut, dass es den FC Lausanne-Sport gibt. Gut, dass die Liga die BarrageSpiele gegen den Abstieg respektive um den Aufstieg zwischen dem Neunten der Super League und dem Zweiten der Challenge League abgeschafft hat. Gut für den FCZ.
Absteigen kann der Stadtclub in dieser Saison kaum, der Vorsprung auf den Tabellenletzten aus dem Waadtland beträgt 14 Punkte. Das ist ein schönes Polster. Es ist derart komfortabel, dass im mitunter nervösen FCZ mit seinem fordernden Präsidenten und dessen zahlungskräftiger Ehefrau, die seit kurzem als interimistische Geschäftsführerin amtet, relative Ruhe und Gelassenheit herrscht. Die Canepas halten sich zurück, sie stellen Trainer Urs Meier nicht infrage – trotz des enttäuschenden 7. Ranges und der höchst dürftigen Bilanz der vergangenen Wochen.
Auf ein Hoch folgt stets ein Tief
Mit fünf Niederlagen in den letzten sieben Meisterschaftsspielen und lediglich vier gewonnenen Punkten befindet sich der FCZ in der Krise. Erschreckend ist vor allem, wie wenig konstant die Mannschaft in ihren Leistungen ist. Auf einen guten Auftritt lässt sie meist einen schwachen folgen. Das jüngste Beispiel: Vor zehn Tagen überzeugte sie im Letzigrund mit einer starken Darbietung gegen Sion, sie spielte mit viel Druck und Tempo nach vorne und erzielte gegen die abwehrstarken Walliser vier Tore.
Wer das lediglich auf einer Position veränderte Team am Sonntag in der St. Galler AFG-Arena beobachtete, traute seinen Augen nicht. Da traten elf Spieler auf, die völlig verunsichert waren, Fehler um Fehler machten und über eine Stunde lang in der Offensive wirkungslos waren. Erst in der Endphase rauften sie sich zusammen, erzielten den Anschlusstreffer und hätten mit ein wenig Wettkampfglück noch ausgleichen können. Gleichwohl war der 2:1-Sieg des FC St. Gallen verdient. Wie nahe Hochs und Tiefs beim FCZ zusammenliegen, zeigt auch der Fakt, dass er seit Saisonbeginn nie mehr als zwei Spiele hintereinander gewonnen hat, die Cuppartien gegen unterklassige Clubs wie Bassersdorf, Lausanne-Ouchy und Baden eingeschlossen.
Schlüsselspieler fielen lange aus
Gründe für die fehlende Beständigkeit mit Ausschlägen nach oben, wie der 2:1-Auswärtssieg bei Meister Basel, und nach unten, wie das 1:5 bei Aufsteiger Aarau, gibt es einige. Gelingt dem FCZ das 1:0, dann steigt sofort das nicht im Übermass vorhandene Selbstbewusstsein, dann ist er fähig, guten und schönen Fussball zu spielen. Einzig beim 1:2 in Thun musste er nach seinem Führungstreffer als Verlierer vom Platz. Gerät er aber in Rückstand, dann wird er schnell wieder zum zarten Pflänzchen vom Letzigrund, als das er einst verschrien war.
Es fehlen ihm die Leaderfiguren, die in schwierigen Situationen vorangehen und die Mannschaft führen. Die Spieler, die dazu fähig wären, die echten Typen, ein Rikan, ein Benito oder auch ein Nef mit seiner Erfahrung, hatten in der Vorrunde zu viel mit sich selbst und ihrer beeinträchtigten Gesundheit zu kämpfen. Der Israeli Rikan und das Talent Benito fielen wochenlang aus, der Abwehrrecke Nef schleppte sich mit einer Achillessehnenverletzung von Spiel zu Spiel, bis es nicht mehr ging.
Auch Chermiti droht Operation
Er musste operiert werden – was auch Chermiti droht. Der Tunesier fällt mit einem Knorpelschaden im Fussgelenk aus. Die Ausgangslage vor dem CupViertelfinal ist für den FCZ delikat. Die St. Galler sind heimstark, sie haben von elf Heimspielen in der Super League und Europa League nur zwei verloren. Und der FCZ ist angeschlagen. Das war er schon im August, als er in Basel siegte, vier Tage nach dem Ausscheiden gegen Liberec in der Europa League. Also sagt Trainer Meier mit dem ihm eigenen Selbstbewusstsein: «Wir können St. Gallen besiegen.» Ein Überwintern im Cup wäre für ihn wichtig. Er hätte ruhige Weihnachten – wie auch die Canepas.
© Tages Anzeiger
http://www.hockeydb.com/ihdb/stats/pdisplay.php?pid=28680
So wie es aussieht ging er zwei Mal durch den Draft!?
Drafted by New Jersey Devils
- round 3 #63 overall 1996 NHL Entry Draft
Drafted by Colorado Avalanche
- round 1 #20 overall 1998 NHL Entry Draft
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Zu den Schlägereien mit Hirnerschütterungen:
Man muss schon sehen dass hier ohne Handschuhe geboxt wird, wenn du da eine (mehrere) voll kriegst.....
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"Klar ist, dass Parkers Weg zum Prügler schon früh vorgezeichnet war, als er in Kelowna auf der höchsten Juniorenstufe in drei Saisons über 700 Strafminuten sammelte. Dass er rückblickend seinen Ex-Trainer in Colorado hart kritisiert, den Mechanismus des Prügelns im Eishockey aber nicht hinterfragt, ist erstaunlich."
Ja klar de Hartley isch schuld..... :roll:
«Berra ist mein Scout für die Schweiz»
Der einstige ZSC-Meistercoach Bob Hartley will in der NHL bei den Calgary Flames Talente wie die Schweizer Reto Berra (26) und Sven Bärtschi (21) fördern.
Mit Bob Hartley sprach Silvan Schweizer
Sie haben mittlerweile schon eine kleine Schweizer Clique in Calgary beisammen. Fühlen Sie sich mit Ihrer ZSC-Vergangenheit auch als Teil davon?
Ich habe wunderbare Erinnerungen an meine Zürcher Zeit. Und es sind ja nicht nur Reto (Berra) und Sven (Bärtschi) hier, sondern auch Domenico Pittis und unser Chefkoch Max. Kürzlich kamen auch Schweizer Reporter vorbei, die auf dem Weg zu den Skirennen in Lake Louise waren. Ich habe also immer genügend Gelegenheiten, mich über die Schweiz auszutauschen.
In Zürich schwärmten Sie vom Mövenpick-Glace. Wird Ihr Appetit danach auch in Kanada gestillt?
Es gibt sehr leckeres Eis, aber kein Mövenpick. Und es kann mir leider auch keiner mitbringen, das würde im Flugzeug schmelzen.
Inwiefern hat Sie Ihr Aufenthalt in Zürich geprägt?
Das hat nicht generell mit der Schweiz zu tun. Jeder Tag, an dem man coacht, wird man besser. Man muss ständig neue Wege finden, um die Spieler anzutreiben, muss sich ihren Persönlichkeiten anpassen. Ich hatte bloss das Glück, dies stets in attraktiven Städten zu tun: ob nun in Denver, Atlanta, Zürich oder jetzt Calgary.
Sehen Sie Parallelen zwischen den ZSC Lions und den Flames?
Das sind natürlich zwei völlig verschiedene Spielstile, die praktiziert werden. Aber beide Teams sind bereit, extrem hart zu arbeiten. Und auch hier haben wir viele Junge, die wir laufen lassen und auf ein hohes Level bringen wollen, wie damals Cunti, Geering oder Kenins.
Warum ist es so schwierig, aus den Flames endlich wieder ein Topteam zu formen?
In der NHL dauert ein Umbau viel länger. Man hat nicht viele freie Spieler auf dem Markt, kann nicht mit Ausländern eine Differenz zu den anderen Clubs schaffen. Man muss vor allem mit frühen Draftpicks arbeiten und diese Talente reifen lassen. Ich hoffte schon, es würden rascher Erfolge kommen. Aber ich sehe uns dennoch auf dem richtigen Weg.
Was ist für Sie als Coach der grosse Unterschied zwischen NHL und NLA?
Der Spielplan ist mit 82 Partien dicht gedrängt. Da bleibt kaum Zeit für fokussierte Trainings. In Zürich hatte ich teilweise eine ganze Woche, um an einer gewissen Baustelle zu arbeiten. Und die Vorbereitung im Sommer mit dem gesamten Team gibt es hier auch nicht. Das dürfen wir reglementarisch gar nicht.
Wie hilft Ihnen Domenico Pittis?
Er ist unser Technikcoach. Nach dem eigentlichen Training feilt er mit den Spielern noch individuell. Ich schätzte ihn bereits als Spieler bei den ZSC Lions. Nun trafen wir uns im Sommer wieder und fanden diesen Job für ihn.
Wussten Sie, dass Sie in Zürich mit Luca Cunti einen schlafenden Löwen geweckt haben? Er ist mittlerweile der Topskorer der Liga.
Ich bin sehr glücklich für ihn und kein bisschen überrascht. Ich lernte damals einen netten, jungen Mann mit einem unglaublichen Potenzial und Talent kennen. Er war wohl das letzte nötige Puzzlestück für den Meistertitel 2012; zumal er ja aus der NLB zu uns stiess.
Wann ist er bereit für die NHL?
Das liegt in seinen Händen. Ich weiss nur, dass er zu Grossem fähig ist. Es gibt derzeit einige Schweizer, die an die Türe der NHL klopfen. Er ist einer davon.
Verfolgen sie die Schweizer Liga noch?
Natürlich kann ich sie nicht täglich beobachten. Aber manchmal schaue ich am Wochenende übers Internet die Resultate oder die Highlights an. Und natürlich kennt Reto Berra die Liga und ihre Spieler ausgezeichnet. Wir sitzen manchmal zusammen, diskutieren, lachen über unsere Duelle, als er noch in Biel spielte. Er ist sozusagen mein Scout für die Schweiz.
Berra begann die Saison im Farmteam. Weshalb?
Er spielte zuvor nie in Nordamerika, er sollte sich zuerst ans kleinere Eisfeld und ans System gewöhnen. Und mittlerweile macht er bei uns einen tollen Job. Reto ist ein stolzer Mann mit einem grossartigen Arbeitsethos. Er hat sich seine Position verdient.
Sie waren selbst Goalie. Was muss er zeigen, um langfristig die Nummer 1 zu werden?
Konstanz – er darf keine faulen Tore kassieren. Man muss schon sehen: Er ist zwar keine 19 mehr, aber noch ein Rookie. Deshalb arbeiten wir intensiv mit ihm. Er muss die Schützen der Gegner kennen lernen und sein Stellungsspiel anpassen. Und er sollte sich mit dem Stock noch öfter selbst ins Spiel einbringen.
Sven Bärtschi wiederum musste noch vor dem Saisonstart harsche Worte von Präsident Brian Burke einstecken. Brauchte er das?
Er ist ein anderer Spieler als Reto – viel jünger, noch ein Baby. Solche Spieler brauchen Zeit, um sich voll zu entwickeln. Wir versuchen derzeit, ihm das Spiel mit Profis beizubringen. Er muss in diese Rolle hineinwachsen. Es gibt viele andere, die erst drei Jahre in der AHL verbrachten, ehe sie das nötige Rüstzeug hatten.
Sie haben ihn schon mehrmals als Überzähligen auf die Pressetribüne verbannt. Hatte er sich auf seinen Lorbeeren ausgeruht?
Nein, das gehört doch einfach zum Prozess. Manchmal versteht man das nicht ganz. In Calgary hat man das Gefühl, die Welt gehe unter, wenn er aussetzt. Aber wenn zum Beispiel Reto so alt wäre wie Sven jetzt, wäre die Situation auch für ihn viel schwieriger zu bewältigen. Ich finde, Sven macht seine Sache gut.
Er spürt als wichtiges Flames-Talent wohl die Erwartungen der Fans und Medien.
Man muss sich seinen eigenen Druck auferlegen. Alles, was von aussen kommt, kann man sowieso nicht beeinflussen, also sollte das einen auch nicht beunruhigen.
Wie gut kann er werden?
Ich denke, er wird einmal ein hervorragender Offensivspieler. Er hat alles, was es braucht: Technik, Übersicht, Schuss. Er wird erwachsen und physisch stärker werden. Ich mache mir keine Sorgen um ihn, er wird eine schöne Karriere haben.
© Tages Anzeiger
Für mich stimmts
, aber das heisst nöd das mir nüt chan passiere!
Und will ich das weiss gnüss ich jede Tag!
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