Beiträge von Larry

    Offene Fragen für Sefolosha

    Für den Schweizer und Oklahoma City beginnt eine Saison der Bewährung.

    Von Peter Herzog Als im Sommer vor einem Jahr Oklahoma City Thunder die NBA-Finalserie gegen Miami Heat verlor, schrieben die amerikanischen Zeitungen von der neuen Dynastie und prophezeiten: Das Duell der beiden Superstars, Miamis LeBron James und Oklahomas Kevin Durant, werde für Jahre die NBA prägen; wie einst die Rivalität zwischen den Los Angeles Lakers mit Magic Johnson und den Boston Celtics mit Larry Bird vor 30 Jahren.

    Vergangene Saison holte LeBron James mit Miami prompt seinen zweiten Titel. Oklahoma City aber schied bereits im Viertelfinal gegen die Memphis Grizzlies aus, ohne Spielmacher Russell Westbrook. Für den zweitbesten Skorer der Thunder war die Saison nach seiner Meniskusverletzung bereits im Viertelfinal vorbei.

    Heute beginnt die neue NBA-Saison, und Westbrook ist immer noch nicht fit. Er erlitt nach seiner Meniskusoperation einen Rückfall, musste sich fünf Monate nach seiner Operation am rechten Knie nochmals einem arthroskopischen Eingriff unterziehen. Westbrooks Dynamik, Kreativität und seine 20 Punkte pro Spiel werden den Thunder mit Thabo Sefolosha bis zum Dezember fehlen, vielleicht auch länger. Der 23-jährige Reggie Jackson wird ihn vorerst in der Startformation ersetzen. «Ich befasse mich nicht damit, wann Russell Westbrook wieder spielen kann», sagt Sefolosha. «Wir müssen uns ohne ihn durchsetzen können, sein Fehlen darf keine Ausrede sein.»

    Eine Saison für einen Vertrag

    Die Frage aber ist, ob Oklahoma City Thunder weiterhin in der Lage ist, ganz vorn mitzuhalten und den leichten Abwärtstrend zu stoppen. Die Memphis Grizzlies jedenfalls werden im Westen auch diese Saison ein ernst zu nehmender Konkurrent sein. Clay Bennett, Hauptaktionär der Thunder, war nicht gewillt, nach dem Abgang von Kevin Martin den drittbesten Werfer der Thunder zu ersetzen. Dadurch wird die Lohnobergrenze des Teams – der sogenannte «salary cap» – nicht gesprengt. Die Thunder muss also keine Luxussteuer zahlen.

    Doch auch der Vertrag von Sefolosha wurde nicht vorzeitig verlängert. Der Waadtländer ist im letzten Jahr seines Vierjahresvertrages, der ihm diese Saison 3,9 Millionen Dollar einbringt. Sefolosha wird im nächsten Frühling «free agent». Das bedeutet, dass der Schweizer im kommenden Sommer einen neuen Vierjahresvertrag mit einem anderen Verein aushandeln kann. Die Thunder könnte darauf mit einer Konkurrenzofferte gleichziehen.

    Offenbar will das Management der Thunder aber diese Saison abwarten, um zu entscheiden, ob das Team umgebaut wird oder nicht. «Es ist für den Verein, aber auch für mich eine sehr wichtige Saison», sagt der 29-jährige Sefolosha, der für die neue Saison seine Leibchennummer gewechselt hat. Anstatt der 2 trägt er nun die 25, die Nummer, mit der er während des Lockouts in der NBA im Herbst 2011 für Fenerbahçe Istanbul gespielt hatte.

    80 Millionen Luxussteuer

    Oklahoma City startet die Saison am Mittwoch in Salt Lake City gegen Utah Jazz. Die heutige Saisoneröffnung bestreitet NBA-Champion Miami gegen die Chicago Bulls. Nachdem er wegen eines Achillessehnenrisses eine ganze Saison ausfiel, ist Derrick Rose bei den Bulls zurück und damit auch die Titelhoffnungen in Chicago. Aber Miami mit den «Big 3» LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh hat sein Meisterteam zusammengehalten. :cool: :geil:

    Daneben bewegt in der NBA die Frage, ob der 35-jährige Kobe Bryant, der im April einen Achillessehnenriss erlitten hatte, nochmals den Anschluss schaffen wird. Zum Saisonstart fehlt der Superstar der Los Angeles Lakers.

    Und auch bei den finanziellen Schwergewichten hat sich etwas getan, denn die New York Knicks sind nicht mehr das teuerste Team der NBA. In Brooklyn sorgt der russische Besitzer und Milliardär Michail Prochorow mit seinen Einkäufen für Schlagzeilen. Der 37-jährige Kevin Garnett, Paul Pierce und Jason Terry wurden per Trade von Boston zu den Brooklyn Nets geholt. Die Gehälter für das Team belaufen sich diese Saison auf insgesamt 101 Millionen Dollar, das sind 42 Millionen über der Gehaltsobergrenze, was bedeutet, dass die Nets zusätzlich noch 80 Millionen Luxussteuer zahlen müssen.

    Zahlen:

    Gem. SEHV sind wir nun im PP die Nummer 2 nach Ambri mit einer Quote von 22,67%.

    Im Boxplay die Nummer 9 mit einer Quote von 80.88%.

    Ich würde auf gar keinen Fall eine Lizenz verschwenden für einen Ausländer im Moment!

    Abwarten und Tee trinken, wenn Bedarf ist erst mal den von GCK raufholen, wie Sputnik auch meint.

    Mal schauen was geht in der Calvin Stadt.

    Zitat von Eierchopf

    Interessant. Urs Meier (unter anderem) über die Zuschauerzahlen in ZH.

    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball…/story/23648028

    Wämmer d GC Fans no zählt isch s Potential wohl öppe 25'000 Sport Fans in Züri.

    NUR: Sie chömed mit Vorlieb wänn öppis bsundrigs isch:

    Retro Spiel, Derby, wänn de FCB chunt.

    Bi ZSC-Lausanne oder FCZ-Thun gsehts, im Unterschied zu Basel/Bern, wieder anderscht us.....

    Zusammenarbeit FCZ/ZSC:

    De Edi Nägeli selig isch FCZ UND ZSC Präsi gsi.......

    Wo de ZSC sich häd welle am Fanshop vom FCZ beteilige, häd de FCZ (de Canepa) schnöde abgwunke.

    Damals, zu beschte Ziite, händs amene Wuchenend 250'000 Umsatz gmacht - hüt machets 5'000 wänns guet chunt.

    Hochmut kommt vor dem Fall oder de Canepa sött sich (wieder mal) bewege.

    Scheibenwischer

    Zugs Goaliezirkus in Zahlen

    Der EVZ bringt derzeit kein Bein vors andere. Sechs der letzten sieben Partien gingen verloren, Platz 11 heisst die Realität. Ungeachtet der Verletzten oder Gesperrten: Was Zug diese Saison zeigt, ist ein Nährboden für Polemik. Erst recht, wenn man die beiden Goalies einander gegenüberstellt: Boucher, den Fortgejagten, und Kilpeläinen, den Willkommenen. Aber lassen wir Zahlen statt Worte sprechen.

    Boucher: 5 Spiele, 92,51% abgewehrte Schüsse :shock: (Trainer Shedden hatte 92% gefordert, was als ausgezeichnete Quote gilt), 2,72 Gegentore pro Match. Mit ihm holte der EVZ 8 Punkte, 1,6 im Schnitt. Kilpeläinen: 11 Spiele, 89,71% abgewehrte Schüsse, 3,75 Gegentore pro Match. Der Finne brachte dem EVZ 10 Punkte, 0,91 im Schnitt.

    Wer findet, der Vergleich sei ungerecht gegenüber Kilpeläinen, weil Schlüsselspieler Holden seit sieben Partien gesperrt fehlt, dem sei gesagt: Mit Kilpeläinen, aber ohne Holden holte Zug 5 Punkte in 7 Partien. Mit Boucher, aber ohne Holden, der Anfang Saison verletzt ausfiel, stand der EVZ nach 3 Spielen mit 7 Punkten an der Tabellenspitze. ( kai)


    © Tages Anzeiger


    Von alten und neuen ZSC-Helden

    Angeführt vom zauberhaften Robert Nilsson, demontierten die Zürcher beim 6:0 den Meister aus Bern.

    Von Silvan Schweizer, Zürich

    Falls sich die Marketingabteilung des ZSC ein Wunschszenario erträumt hatte: Besser hätte der Klassiker gegen Bern nicht verlaufen können. Über 11 000 Zuschauer, darunter viele Kinder, waren ins Hallenstadion geströmt. Sie bejubelten zunächst die Helden, die in der Saison vor 25 Jahren den NLA-Aufstieg geschafft hatten und sich nun zu diesem Jubiläum präsentieren durften. Und später liessen ihre Nachfolger, mit Retrotrikots aus jenen Zeiten angetreten, eine perfekte Leistung folgen: Die Zürcher fanden in einen Spielrausch und führten den Meister beim 6:0 regelrecht vor.

    «So etwas kannst du nicht planen», schwärmte Bruno Vollmer deshalb. Damals 1989 hatte er beim entscheidenden 7:2 über Davos drei Treffer erzielt, mittlerweile ist er beim Club für den Spielbetrieb verantwortlich. Als Publikumsliebling der Neuzeit tat sich nun Robert Nilsson hervor. Der 28-jährige Schwede war im Sommer als Spektakelmacher verpflichtet worden. Doch wegen der x-ten Gehirnerschütterung hatte er erst diese Woche sein Debüt geben können. Er brach es im Derby nach einem Drittel ab, spürte Nachwehen. Am Donnerstag, bei der Niederlage gegen Lugano, konnte er bereits durchspielen und punkten. Und nun entzückte er an der Seite von Cunti und Wick mit zwei Toren – beide Male zog er alleine los und verlud SCBGoalie Bührer mit Finten.

    Nilsson könnte den Lions noch viel Freude bereiten, falls er gesund bleibt. Jedes Mal wenn er den Puck berührte, ging ein Raunen durchs Oval. Die Fans haben ihn in seinen wenigen Einsätzen als Mann kennen gelernt, der stets etwas Spezielles vorhat. «Es war ganz okay», bewertete Nilsson seine eigene Darbietung cool. Er freute sich vor allem, dass er sich diesmal 60 Minuten lang wohlfühlte. «Die letzten Wochen waren mental nicht einfach», gab er zu. «Ich fühlte mich manchmal bereit zu spielen, dann war der nächste Tag aber wieder die Hölle.» Erstaunlich also, dass er trotz fehlendem Spielrhythmus schon das Selbstvertrauen zeigte, um seine Solos derart kühl abzuschliessen: «Ich weiss selbst nicht, woher das kommt.»

    ZSC-Coach Marc Crawford gab sich gewohnt zurückhaltend mit Lob, rang sich dann aber doch noch zu einem durch: «Nilsson hat diese herausragenden Fähigkeiten, Spiele zu entscheiden.» Ihm war vor allem wichtig, dass sein Team eine Reaktion auf das 3:6 gegen Lugano gezeigt hatte. Dies sei ein unerklärlich schwacher Auftritt gewesen. Nun sei man von der ersten Sekunde an wach gewesen. Die Zürcher suchen noch nach der Konstanz, seit sieben Partien wechseln sich Sieg und Niederlage ab.

    Doch ihre Bilanz ist immerhin positiv, die Berner verloren im gleichen Zeitraum fünfmal. Das Zögern, die Unsicherheit, welche sie nach dem Rückstand offenbarten, liess Coach Antti Törmänen in ratlosen Erklärungsversuchen zurück. Geschäftsführer Marc Lüthi wollte gar nichts sagen, er tobte innerlich. Währenddessen erklärte Nilsson vor der anderen Garderobe sein grösstes Problem: Das Retrotrikot, von denen einige übrigens bald auf Ricardo ersteigert werden können, habe unangenehm gekratzt. Behindert hat es ihn offenbar nicht.

    ZSC Lions - Bern 6:0 (2:0, 2:0, 2:0) Hallenstadion. – 11 089 Zuschauer (Saisonrekord). – SR: Popovic/Sticker, Espinoza/Huggenberger. – Tore: 10. Bärtschi/10 (Latendresse, Shannon/Ausschluss Krueger) 1:0. 12. Trachsler/1 (Stoffel/Ausschluss Schäppi!) 2:0.31.Nilsson/2 (Cunti,Wick) 3:0.36.Nilsson/3 (Latendresse/Ausschluss Rubin) 4:0. 42. Bergeron/3 (Kenins) 5:0. 46. Bärtschi/11 (Kenins, Trachsler) 6:0. – Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 2-mal 2 Minuten gegen Bern.
    ZSC Lions: Flüeler; Geering, Seger; Maurer, Blindenbacher; Bergeron, Stoffel; Schnyder; Nilsson, Cunti, Wick; Latendresse, Shannon, Bastl; Kenins, Trachsler, Bärtschi; Schäppi, Senteler, Künzle; Baltisberger.
    Bern: Bührer: Kreis, Kinrade; Hänni, Jobin; Randegger, Krueger; Wellinger; Domenichelli, Ritchi, P. Berger; Rüthemann, Plüss, Vermin; Scherwey, Gardner, Lehtonen; Dostoinov, Bertschy, Rubin; A. Berger.
    Bem.: ZSC Lions ohne Keller,McCarthy,Wolf,Bern ohne Furrer,Gerber,Roche (alle verletzt),Loïchat (überz.).


    © Tages Anzeiger

    Zitat von Mitsch 2006


    Nun ging es bedeutend besser, obwohl Nilsson am Morgen noch Kopfweh verspürt hatte. Er sollte nur das Warm-up bestreiten, doch weil die Schmerzen nach einem dreistündigen Schlaf am Nachmittag verschwanden, versuchte er es.

    Ich war auch :shock: als ich das gelesen hatte.

    Es darf nichts mehr passieren......

    Zum fröhlichen Teil:

    Muah, de Segi de Clown:

    http://www.zsclions.ch/zsc-lions-tv/?…tt_news%5D=2315

    :rofl:

    Danke ZSC! :geil: :applaus: :cool:

    Mein letztes Spiel diese Saison in der Halle, und was für ein Spiel!

    Über 11'000 Zuschauer, obwohl im Letzi noch FCZ-FCB war.

    Tolle Stimmung, die Welle kreist im vollen Rund, etc. pp. :geil:

    Die Helden von 1988/89 und viele, viele andere ex ZSC Spieler wurden gesichtet. :cool:

    Der ZSC zelebrierte es heute, und falls Nilsson gesund bleibt hat Salis (wieder) ein gutes Händchen gehabt.

    Cunti, Wick, Nilsson - erste Sahne!

    Ich glaube, die Mischung stimmt, und Latendresse könnte im PO noch wichtig werden, wenn jemand gesucht ist der vor dem Tor Prügel einsteckt, aber stehenbleibt und sie dann reinwürgt.

    Werde wie gewohnt nun aus der Ferne meinen geliebten ZSC beobachten!

    http://www.nzz.ch/aktuell/sport/…iert-1.18174663

    No öppis zu de Resultat vo hüt ä geschter:

    Ich glaub eusi Niederlage in Biel und Ambri mues mer ganz andersch ahluege.

    Es git eifach kei Pflichtsieg meh, die Ziit isch verbi.

    Und ohni 100% geh langeds meischtens nüme - hämmer au scho gseh.....

    Aber d Vorfreud uf de Match am Sunntig und die alte Helde vo 1989 stiigt!

    Bruuuuuuuuuuuuuuuuno Vollmer! :cool: :geil:

    Also hier die Zahlen zum Märchen "der FCB hatte schon immer so viele Zuschauer":

    87/88 (NLA): 5100 (!) Abstieg

    88/89: (NLB): 3765

    89/90: (NLB): 6045

    90/91 (NLB): Quali: 2582 (!), Auf-/Abstiegsrunde: 5043

    91/92: (NLB) Q: 3176, AA: 4668

    92/93: (NLB) Q: 4527, AA: 14'600

    93/94: (NLB) Q: 6200, AA: 17'700 (Aufstieg)

    94/95: (NLA) 12'600

    Alle Spiele im St. Jakob Stadion

    Quelle: Bücher "Fussball" aus dem Habegger Verlag, die jedes Jahr erschienen sind und am Kiosk erhältlich waren.

    Zitat von Reto

    Ich glaube, ihr, oder de wo de Artikel gschriebe hät, sind da chli schief gwickled.

    Oder Du?

    Bisch öppe Fan vo dene Nichtjubler, Nichthymnesinger, Trümmerländerrespektbezeuger?

    Edit: Es ist genau so wie er schreibt! Den Alinghi Hype fand ich voll lächerlich! Und bei den Fussballern der "Schweizer" Nati missfällt mir zunehmend das oben angesprochene.

    Zitat von Brave New World

    Ich bin au gsi :galgen:

    Voll die Härte!

    Ich habe das "HCD - Nati B!" noch in den Ohren! :twisted:

    Ein Jahr später gings sogar runter in die 1. Liga.....ich war dann beim Aufstieg in Dübendorf auch als Zaungast dabei.

    Wer hätte auf Seiten der ZSC Fans damals gedacht, dass dies der letzte Aufstieg sein würde, dass wir wirklich oben bleiben würden?

    Schweizer Meister werden!

    Die Champions League gewinnen!

    Die Chicago Blackhawks schlagen würden!

    Unser Spieler Lutta Waidacher sagte einmal in den 80ern nach einem der unzähligen Aufstiege: "Die Eisclowns sind aufgestiegen!" :twisted:

    Das war in etwa unser Ruf damals!