Die Clubs haben gar keine andere Wahl als weiter auszubilden, sonst fehlen ihnen nicht nur die, die abwandern sondern auch die, die bleiben!
Beiträge von Larry
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Zitat von Rangersfan
Es ist eine Sache viel Geld fuer die eigene Organisation zu investieren aber eine andere Sache teure Ausbildungsarbeit fuer die OHL zu betreiben.Schweden hat das selbe Problem, darum hat der Verband entschieden dass Spieler die nach Nordamerika gehen keine Aufgebote mehr fuer die U18 und U20 Nationalmannschaften bekommen.
Die Schweiz hat im Moment (zusammen mit der KHL) nicht mal ein Abkommen mit der NHL.
Im Moment gibt es keine Entschädigung wenn ein Spieler in die NHL wechselt.
http://www.hockeyfans.ch/news/meldung/33699
Da gilt es halt diese Lücke am Verhandlungstisch zu schliessen.
Ich glaube nicht dass wir uns eine "Lösung" wie die Schweden leisten können, bin auch der Meinung, es bringt nichts.
Die Schweiz bildet im Fussball auch Leute für viel Geld aus im Nachwuchsbereich, die sich dann entscheiden, für ihr "Heimatland" zu spielen (Petric, Rakitic & Co.)
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Nettes Spiel hier in meiner neuen Heimat bzw. der alten/ersten Heimat unseres Plauschclubs.
Viele Leute getroffen, u.a. Zesi National!

Freue mich schon auf Dübendorf!

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FC Bassersdorf - FC Zürich wird live gestreamt
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http://www.tagesanzeiger.ch/sport/hockey/W…/story/24264982
Mal schauen wie es rauskommt.
Bin der Meinung er hätte das Angebot von DET annehmen sollen.
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Der Kandidat hat 100 Punkte!

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Zitat von Thomi
Was isch eigentlich dä aktuelli Stand in Sache Hockeystadion?
Prognose? Chunt das überhaupt mal no?Google kännsch aber, oder Thomi? :razz:
Kulturlandinitiative als Unsicherheitsfaktor
Wann der Theatervorhang der neuen Arena aufgehen soll, ist allerdings noch unklar. Denn einerseits hat die Unsicherheit aufgrund der Kulturlandinitiative zu Verzögerungen geführt. Denn auch wenn Baudirektor Markus Kägi (SVP) jüngst den Einzonungsstopp für Schul- und Sportanlagen gelockert hat, ist die Umsetzung der Initiative noch nicht klar. Die Sportarena kommt auf dem Schrebergartenareal Vulkanstrasse zu stehen, das umgezont werden muss. Die Umsetzung der Initiative wird der Kantonsrat erst noch beschliessen – spätestens bis Mitte 2014. Gemäss Stadtrat Lauber ist nach Gesprächen mit dem Kanton aber nahezu sicher, dass die Kuklturlandinitiative den Stadionbauern nicht ins Gehege kommt.
Dennoch brauchen Investoren Rechtssicherheit, weshalb noch keine Nägel mit Köpfen gemacht werden können. Trotzdem wollen die ZSC Lions und Volero Zürich bis Herbst den Plan für die nächste Umsetzungsphase präsentieren. Ursprünglich war vorgesehen, das Stadion 2017 zu eröffnen. Dieser Zeitplan ist nun obsolet. ZSC-CEO Peter Zahner sprach von einer Eröffnung 2019 oder 2020. Die Verzögerung sei nicht so schlimm, sagte er. Wichtig sei, dass die neue Arena überhaupt kommt. Problematisch ist noch der Businessplan, der ein Defizit vorsieht. Damit die Bagger auffahren können, müsse die Rechnung aufgehen, sagte er.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/…/story/13312410

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Befreiungsschlag! B-) Da nehme ich doch eins auf den FCZ hier am Nürburgring!
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Zitat von Tages Anzeiger
Was sie brauchen, ist ein nachhaltiges Erfolgserlebnis, einen bedeutenden Sieg. Die Partie von morgen beim mächtigen Meister Basel kommt dafür gerade recht. Sie bietet die Chance zum Befreiungsschlag. Sie birgt allerdings auch die Gefahr, in einer umfassenden Krise anzukommen.Ob es heute zum Befreiungsschlag kommt?
Oder zur Klatsche?
Auf jeden Fall müssen nachher im Cup (Bassersdorf) und gegen St. Gallen, Lausanne und Aarau Siege bzw. Punkte her.
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Zitat von Dosé
Wir sind in diesem Land kaum mehr fähig, grosse Projekte umzusetzen. Wir zerfleddern und zerfleischen alles.
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Where unsigned Wings Daniel Cleary, Damien Brunner will land is mystery
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Analyse Für den zuletzt viermal besiegten FCZ ist Meister Basel morgen ein idealer Gegner. Von Peter Bühler
Die Chance zum Befreiungsschlag
Am Tag nach dem Ausscheiden in der Europa League gegen die Tschechen von Slovan Liberec brachte Urs Meier seinen Vorgesetzten zur Medienkonferenz mit. Der Technische Direktor Marco Bernet sass daneben, als Meier die Gründe für das Scheitern des FCZ schon beim ersten Auftritt auf dem internationalen Parkett zu erklären versuchte. Das ist beim Stadtclub eher unüblich, denn bis anhin hatte sich der zurückhaltende Bernet selten in der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Anwesenheit gleich beider wichtigsten sportlichen Entscheidungsträger im Verein wollten diese ausdrücklich nicht als Krisenintervention verstanden wissen. Bernet betonte, er sei bloss als stiller Zuhörer und Beobachter dabei. Und als Chef von Meier verstehe er sich nicht: «Wir sind Kollegen und tauschen uns täglich aus.» Ein Indiz dafür, dass die Nervosität beim FCZ nach nur einem Sieg in den ersten sechs Wettbewerbsspielen (zum Auftakt gegen Thun) und zuletzt vier Niederlagen in Folge zunimmt, war Bernets Präsenz gleichwohl. Schliesslich räumte er selber ein: «Ich will mich nicht im Erfolg sonnen, wenn die Mannschaft gewinnt. Ich muss mich zeigen, wenn es ihr schlecht läuft.» Und es geht dem FCZ nicht gut. Innert zwölf Tagen hat er je zwei Spiele im Europacup und in der Super League verloren.
Einst ging alles wie von selbst
Besonders bitter: Die Zürcher waren ihren Gegnern, ob sie nun Liberec, Luzern oder YB hiessen, nie wirklich unterlegen. Gegen die Tschechen waren sie zweimal spielerisch um so viel besser, dass die beiden 1:2 für sie besonders schwer zu akzeptieren sein müssen. Meier erklärte denn auch: «Die Enttäuschung der Spieler über das Ausscheiden ist grenzenlos.»
Das ist verständlich, denn der FCZ hatte nur schon für die Qualifikation im Frühling viel geleistet. Er verbesserte sich vom neunten auf den vierten Rang, war hinter Meister Basel die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde, er erzielte mit Abstand die meisten Tore (43 gegenüber 29 des FCB). Es ging oft alles wie von selbst, sogar von einer negativen Serie mit ebenfalls vier Niederlagen im April erholte sich die Mannschaft ohne grössere Probleme. Meier sagt: «Wir schossen so viele Tore, dass die Abwehrfehler, die wir damals schon begingen, kaum ins Gewicht fielen.»
Die Verteidigung ist mit dem Abgang von Béda und dem Zuzug von Nef nicht stärker geworden, sie hat sich nicht stabilisiert, sondern ist fehleranfällig geblieben, wie die Aussetzer von Djimsiti oder Raphael Koch immer wieder zeigen. Und es fehlt ihr nach wie vor ein Patron, der die Jungen führt. Die baldige Rückkehr von Teixeira nach einer Leistenoperation verspricht Besserung.
In der Offensive hat der FCZ mit Josip Drmic seinen besten Stürmer an Nürnberg verloren. Drmic erzielte vergangene Saison 13 Tore und kam auf insgesamt 26 Skorerpunkte. Gleichwohl ist der Club in der Offensive nach wie vor gut besetzt. Er beschäftigt mit Chermiti und Gavranovic zwei aktuelle Nationalspieler; und auf den Seiten wirken mit Pedro Henrique und Marco Schönbächler zwei talentierte Stürmer. Doch gerade diese beiden machen zu wenig aus ihren guten Szenen, sie sind im Abschluss von einer alarmierenden Harmlosigkeit.
Dem FCZ fehlen Konstanz und Stilsicherheit in der Abwehr sowie die Effizienz in der Offensive. Den Stürmern geht der Wille ab, auch in schwierigen Situationen unter allen Umständen ein Tor erzielen zu wollen, beim Abschluss mit entschlossenem Einsteigen auch einmal Schmerzen zu riskieren.
Ebenso mangelt es an einem Leader, der die Mannschaft in schwierigen Situationen zusammenhält. Der Israeli Rikan ist es nicht; er hat seine Rolle als Ersatz für Gajic noch nicht gefunden. Nef, der es aufgrund seiner Routine sein könnte, ist es ebenso wenig; er stiess erst kurz vor dem Meisterschaftsstart zum Team – die Automatismen mit den Mitspielern fehlen. Zudem hat er genug mit sich selber zu tun, begeht immer wieder Fehler und ist mit seinen 31 Jahren nicht schneller geworden.
Dringend gesucht: Ein Erfolg
Der FCZ spielte, vorab im Europacup, zweimal ansprechenden Fussball und hätte niemals ausscheiden dürfen. Klar ist aber: Er befindet sich spätestens seit dem Donnerstagabend in einem Loch das man zumindest als Krise der Resultate bezeichnen kann. Immerhin zeigt die Mannschaft keine Auflösungstendenzen, sie bemüht sich, rennt und kämpft. Und die Spieler schwächen sich, im Gegensatz zur letzten Saison unter Rolf Fringer, nicht mit gegenseitigen Schuldzuweisungen, sie spielen auch nicht gegen den Trainer.
Was sie brauchen, ist ein nachhaltiges Erfolgserlebnis, einen bedeutenden Sieg. Die Partie von morgen beim mächtigen Meister Basel kommt dafür gerade recht. Sie bietet die Chance zum Befreiungsschlag. Sie birgt allerdings auch die Gefahr, in einer umfassenden Krise anzukommen.
© Tages Anzeiger
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There is a problem with the Internet in Zug. Hopefully the live reporting will be back. :roll:

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Die nächste vermeidbare Niederlage
Der FCZ verlor auch das Rückspiel gegen Liberec 1:2 und ist in der Europa League ausgeschieden.
Von Peter Bühler, Zürich
Urs Meier hatte es in den letzten Tagen unaufhörlich und gebetsmühlenartig wiederholt. Der FCZ sei bei seinen letzten drei Niederlagen in der Super und auf dem Weg in die Europa League gegen Luzern, Slovan Liberec und YB nicht ein einziges Mal unterlegen gewesen; er habe keines dieser Spiele auf zwingende Weise verloren. Und auch nach dem 1:2 im Rückspiel gegen Slovan Liberec konnte der Trainer nur betonen: «Der FCZ war die bessere Mannschaft, aber er war zu naiv und hat deswegen verloren.»
Die Zürcher waren schon im Hinspiel in Nordböhmen lange überlegen gewesen und hatten Spiel und Gegner beherrscht. Aber zum Ende hatten sie wegen der schlechten Chancenauswertung und zwei Unachtsamkeiten in der Abwehr doch 1:2 verloren. Und es kam zu einer Duplizität der Ereignisse im mit 5915 Zuschauern dünn besetzten Letzigrund. Der FCZ spielte lange Zeit gut. Seine Mannschaft müsse mit Ruhe und Geduld das 1:0 anstreben, das vielleicht schon entscheidend sein könne, hatte Meier verlangt. Und der Trainer wurde von seiner Mannschaft nicht lange auf die Folter gespannt. Das 1:0 fiel bereits in der Startphase – gut 16 Minuten waren gespielt, als Meiers Vorgabe erfüllt war: Nach einem Foul an Gavranovic hob Pedro Henrique den Ball in den Strafraum, und Chermiti lenkte ihn mit dem Kopf in die Torecke.
Chermiti scheiterte am Pfosten
Der FCZ führte also früh 1:0; er wäre nach dem 1:2 im Hinspiel mit diesem Resultat für das Playoff zur Europa League qualifiziert gewesen. Die Zürcher gaben sich aber mit diesem Zwischenstand nicht zufrieden, sie spielten weiter konsequent nach vorne, sie suchten den zweiten Treffer, dem sie noch vor der Pause zweimal sehr nahe kamen: Zunächst setzte Chermiti eine Flanke Schönbächlers von rechts an den Pfosten, danach scheiterte Schönbächler nach einem Fehler von Kovac allein vor Slovans Torhüter Kovar. Der FCZ zeigte eine sehr ansehnliche erste Halbzeit; er dominierte den Gegner, spielte hoch konzentriert und liess in der Abwehr nichts zu. Einziger Makel war wieder einmal die fehlende Effizienz im Abschluss. Der FCZ hätte nach 45 Minuten gemessen an Spielanteilen und Chancen nicht 1:0, sondern 3:0 führen müssen.
Aber es fehlte die Konsequenz, er blieb vor dem Tor zu harmlos. Das wusste auch Meier: «Die Partie hätte nach der ersten Halbzeit entschieden sein müssen; wir hätten bereits zur Pause die Qualifikation gesichert haben müssen.» Der FCZ hatte lange vieles richtig gemacht, nur war sein Vorteil zu karg, das Resultat barg Gefahren. Doch auch nach dem Wechsel deutete nichts, gar nichts auf eine Wende zugunsten der Tschechen hin. Pedro Henrique und Gavranovic vergaben die nächsten Zürcher Chancen, das 2:0 schien nur eine Frage der Zeit zu sein.
«Die Enttäuschung ist riesig»
Es fiel nicht, dafür gelang den Tschechen mit der ersten gelungenen Aktion nach einer guten Stunde der Ausgleich, fünf Minuten vor Schluss durch Ribalka sogar das 2:1. Der FCZ war geschlagen. Und Meier konnte nur noch feststellen: «Die Enttäuschung ist riesig.» Es liegt nun an ihm, nach der vierten Niederlage in Folge und innert zwölf Tagen die Mannschaft aufzurichten und den Absturz in die Krise zu verhindern. Das wird schwer genug. Der nächste Gegner heisst Basel. Das ist der Meister und der einzige Schweizer Teilnehmer am Playoff zur Champions League.
© Tages Anzeiger
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Zitat von Tages-Anzeiger
Am Donnerstag kommt Liberec in den Letzigrund, am Sonntag geht es nach Basel. Nächste Enttäuschungen sind nicht ausgeschlossen. Nef übte sich als Positivdenker: «Keiner hat gesagt, dass es einfache Spiele gibt. Jetzt können wir an den Aufgaben wachsen.» Oder zerbrechen?War es nur Pech? Nein. Wer gegen einen derart limitierten Gegner wie Slovan Liberec ausscheidet, der hat auch ziemlich viel falsch gemacht. Zweimal ging der FCZ in diesen beiden Partien in Führung. Zweimal schaffte er es nicht, nachzulegen. Zweimal wurde er bestraft. Ist das ungerecht, Herr Meier? 20 Minuten
Es könnte mittlerweile gut und gerne 3:0 für den FCZ stehen. Wenn sich das mal nicht rächt... Blick
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Es kommen harte Zeiten!
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Mit Ruhe und Geduld den Sieg suchen
Obwohl der FCZ zuletzt dreimal verloren hat, bleibt Trainer Urs Meier vor dem heutigen Rückspiel gegen Liberec in der Europa League gelassen. Die Zürcher müssen ein 1:2 wettmachen.
Von Peter Bühler, Zürich
Von einer Krise des FC Zürich will Urs Meier nichts wissen. Und trotz drei Niederlagen in den letzten drei Pflichtspielen innert acht Tagen ist dem Trainer selbst die Umschreibung Formtief zu krass. Der FCZ, so begründet Meier, habe gegen den überlegenen Meisterschaftsleader YB, gegen den momentanen Zweiten Luzern und mit Slovan Liberec gegen ein tschechisches Spitzenteam verloren. Er könne und müsse diese Rückschläge akzeptieren. «Sie sind für eine junge Mannschaft, wie wir sie haben, eigentlich normal.»
Schwerer tut sich Meier mit der Art und Weise, wie die Niederlagen zu Stande kamen. Beim 2:3 in Luzern, bemerkt der Trainer, habe sich der FCZ mit einer schwachen ersten Halbzeit fast selber geschlagen, beim 1:2 in Liberec habe er die frühe Führung reichlich fahrlässig verspielt und beim 1:3 gegen die Young Boys vorab in der Defensive zu viele Zugeständnisse gemacht. Die acht Gegentore in den drei Partien sind ein klares Indiz für die Abwehrprobleme des FCZ. Meier erklärt dazu: «Für mich sind für die Defensive nicht allein der Goalie und die vier Verteidiger zuständig, sondern alle elf Spieler.» Doch auch für ihn ist klar, dass sich die Mannschaft in ihrem Abwehrverhalten verbessern muss, wenn sie zum Erfolg zurückkehren will. «Wir haben unseren Gegnern zuletzt das Tore schiessen zu einfach gemacht. Es kann nicht sein, dass wir in jedem Spiel drei Treffer erzielen müssen, wenn wir punkten wollen.»
Der Schlüssel zum Erfolg
Die Zürcher erzielten in der letzten Saison 62 Treffer, mehr als jede andere Mannschaft in der Super League. Und die 43 Tore allein in der Rückrunde sind für Meier «ein überragender Wert». In dieser Spielzeit aber fehlen die 26 Skorerpunkte, die der zu Nürnberg gezogene Stürmer Josip Drmic verbucht hatte. Meier stellt lapidar fest: «In der Offensive mangelt es uns im Moment an Effizienz und Wettkampfglück.» Dass im letzten Spiel gegen YB der Schiedsrichter beim Stand von 0:0 seiner Mannschaft einen klaren Elfmeter nicht zugestanden hatte, mag Meier nicht gross bejammern. Er sagt: «Ich bin überzeugt, dass das Spiel anders verlaufen wäre, wenn er den Penalty gegeben hätte. Aber meine Mannschaft hätte sich wegen des ausgebliebenen Pfiffs nicht völlig aus dem Konzept bringen lassen dürfen.»
Haarsträubende Fehler, wie sie Djimsiti vor dem 0:1 oder Etoundi und Philippe Koch vor dem 0:2 unterliefen, werden von einem Schweizer Spitzenteam, zu dem die Young Boys langsam heranreifen, bestraft. Und Meier weiss, dass Abschlussqualitäten und Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor auf internationaler Ebene normalerweise noch ausgeprägter vorhanden sind – das habe schon das Hinspiel in Liberec gezeigt. Die Tschechen kamen fast aus dem Nichts durch Sturmspitze Rabusic zu den beiden Treffern. Auf den Angriffshünen mit dem Spitznamen Rambo müssten sie auch im Rückspiel besonders aufpassen, betont Meier. Da Alain Nef nach seinem Platzverweis in Liberec gesperrt ist, werden Captain Philippe Koch, dessen Bruder Raphael, Djimsiti und Benito die Abwehr bilden. Meier erwartet von seinen vier Verteidigern eine konzentrierte und einwandfreie Leistung und sagt: «Das dürfte der Schlüssel zum Erfolg sein.»
Ein 1:0 genügt
Der Trainer ist überzeugt, dass der FCZAngriff auch nach Drmics Abgang zu den besseren in der Schweiz gehört. In den fünf Pflichtspielen dieser Saison hat er mit Ausnahme des 0:0 in Sitten immer getroffen. Meier erklärt: «Wenn die Abwehr dicht hält, dann haben wir 90 Minuten Zeit, um das 1:0 zu erzielen.» Wichtig sei, dass seine Mannschaft Ruhe und Geduld bewahre, wenn der Treffer nicht schon früh im Spiel falle. Er weiss sehr wohl: Sie ist jung und ungestüm, sie spielt offensiv und zuweilen unbekümmert. Deshalb warnt er: «Sie darf sich nicht naiv verhalten.» Und das Ziel formuliert er unmissverständlich: «Wir wollen unbedingt in die nächste Runde kommen.»
Die Chancen schätzt er bei 50 Prozent ein. «Slovan Liberec ist eine sehr starke Mannschaft, die auch in der Super League vorne mitspielen würde.» Das sonntägliche 0:4 des gegenwärtigen Tabellenvierten gegen Mlada Boleslav in der heimischen Gambrinus-Liga ändert nichts an dieser Meinung. «Slovan hat drei Schlüsselspieler geschont, unter ihnen Rabusic.» Es ist zu spüren, wie sehr sich Meier die Qualifikation für die Playoffs der Europa League wünscht. Er denkt, dass in der gegenwärtigen Situation ein internationaler Erfolg wichtig wäre für seine Mannschaft, ja den ganzen Verein. «Er brächte uns ganz viel Moral auch für die Super League.» Dort wartet schon am Sonntag die nächste schwierige Aufgabe auf den FCZ: beim Meister in Basel.
Sieger im Playoff (22. und 29.August) Voraussichtliche FCZ-Aufstellung: Da Costa; Ph. Koch, R. Koch, Djimsiti, Benito; Chiumiento, Rikan; Schönbächler, Gavranovic, Pedro Henrique; Chermiti.
© Tages Anzeiger