Beiträge von Larry

    «Es wird kein Kulturschock mehr sein»

    Der Kanadier Marc Crawford betrachtet es als Vorteil, dass Bob Hartley beim ZSC schon vorgespurt hat.

    Von Simon Graf, Zürich

    Er sei froh, endlich Kleider zu bekommen, scherzt der neue ZSC-Coach Marc Crawford, als er an diesem Donnerstag im Herren-Globus mit einem Anzug eingekleidet wird. Zusammen mit seinem Assistenten Rob Cookson und dem neuen US-Stürmer Ryan Shannon. «Denn mein Koffer ist noch nicht angekommen.» Der Kanadier landete am 1. August in Kloten, nach einer beschwerlichen Reise aus Vancouver, und wirkt noch gezeichnet vom Jetlag. In Flipflops probiert er die Schale und zeigt sich zufrieden damit. Beim Gespräch im Café beim Globus gibt sich der 51-Jährige eloquent, selbstbewusst und voller Vorfreude.

    Wie feierten Sie den 1. August?

    Ich sang die Schweizer Nationalhymne.

    Wirklich?

    Ja. Rob (Cookson) und ich gingen zum Dorfplatz in Winkel und genossen die Festivitäten. Sie verteilten Zettel mit dem Text der Hymne, so sangen wir mit. Aber ich weiss nicht, wie gut unsere Aussprache war. Wir tranken dort ein Bier und assen eine Wurst. Das Feuerwerk verpasste ich, weil ich zu müde war.

    Wie kam Ihr Engagement bei den ZSC Lions zustande?

    Ich war nahe dran, einen Job in der NHL zu bekommen. Ich hatte vier Jobinterviews in Montreal. Und zwei in Washington. Während dieser Gespräche wurde mir immer klarer, wie sehr ich wieder coachen will. Ich war letzten Winter TVAnalyst für TSN in Kanada. Es war ein guter Job. Aber ich musste zurück an die Bande. Als ich am Spengler-Cup coachte, fragte mich meine Frau, ob ich mir vorstellen könnte, jemals hier zu arbeiten. Sie war sehr beeindruckt von diesem Land. Ich antwortete, ich würde versuchen, einen NHL-Job zu kriegen. Als das nicht klappte und mich Edgar Salis anrief, erinnerte ich mich an jenes Gespräch mit meiner Frau.

    Waren Sie am Spengler-Cup erstmals in der Schweiz?

    Nein, das zweite Mal. 1994 war ich als Coach Québecs mit General Manager Pierre Lacroix nach Freiburg gereist. Wir trafen Slawa Bykow und Andrei Chomutow, deren NHL-Rechte bei uns lagen. Ihr Sturmpartner Waleri Kamenski spielte ja schon für uns. Aber sie wollten nicht kommen, hatten sich in der Schweiz schon zu gut eingelebt. Ich erinnere mich an den Gruyère-Käse, den wir dort assen. Der war ausgezeichnet.

    War es nicht schwierig, sich für den ZSC zu begeistern, nachdem Sie fast Montreal-Coach geworden sind?

    Nicht wirklich. Die NHL ist wunderbar. Aber das Wichtigste ist für mich die Qualität der Menschen. Als ich hierher kam, war ich sehr beeindruckt. Vom Materialwart, dem Teamleiter, den hilfsbereiten Sekretärinnen, Edgar Salis und Peter Zahner bis hin zu Mister Walter Frey. Wenn man erfolgreich sein will, muss man sich mit guten Menschen umgeben. Davon hat es hier viele. Zudem reizt mich die Herausforderung dieser Liga. Die Schweizer haben das Richtige getan, indem sie die Anzahl Ausländer begrenzten. 20 meiner 23, 24 Spieler werden Schweizer sein. Ich freue mich, in ihre Kultur einzutauchen. Ich weiss, dass ich Qualitäten habe, von denen sie profitieren. Aber ich bin auch gespannt, was sie mitbringen.

    Wie gut kennen Sie Ihren Vorgänger Bob Hartley?

    Er war der Minor-League-Coach, als ich bei Québec und Colorado war. Ich kenne ihn schon lange. 20, 25 Jahre. Aber noch besser kenne ich Jacques Cloutier, er war fünf Jahre mein Assistent. Er sagte mir, ich würde Zürich lieben. Und er sagte auch, es werde mir nützen, dass ich auf Hartley folge. Nun hätten die Spieler den kanadischen Stil schon kennen gelernt. Es wird kein Kulturschock mehr sein für sie wie vielleicht anfangs bei Hartley.

    Sind Sie ähnlich wie Hartley?

    Ich habe grossen Respekt vor ihm. Er ist ein ausgezeichneter Coach. Seine Mannschaften sind immer sehr gut vorbereitet und physisch bereit. Ich verlange eine ähnliche Hingabe in diesen Bereichen. Aber als Person bin ich anders.

    Man hört, Sie könnten ebenfalls sehr laut werden in der Garderobe.

    Man kennt mich als fordernden Coach. Ich kann in der Tat sehr emotional sein. Man sollte sich nicht verstellen. Aber das Alter hat mich gelehrt, eine gewisse Balance zu suchen. Man kann seine Botschaft auf verschiedene Wege vermitteln. Es muss nicht immer mit dem Hammer sein. Ich werde abwarten, wie meine Spieler sind. Ich bin sicher, dass sie verstehen werden, was ich von ihnen erwarte.

    Was ist schwieriger: den Titel zu verteidigen oder ein kriselndes Team zu übernehmen?

    Ein kriselndes Team zu übernehmen ist schwieriger, weil man zuerst noch eine Kultur des Gewinnens etablieren muss. Wenn eine Mannschaft schon den Weg zum Sieg gefunden hat, hat sie ein Gefühl dafür, was es braucht. Auch wenn das Rezept immer ein bisschen anders ist. Wir sind also schon einen Schritt weiter.

    Werden Sie den Spielern mehr taktische Freiheiten gewähren als Ihr Vorgänger?

    Ich mag intelligente Spieler, die gute Entscheidungen treffen. Spieler, die kopflos übers Eis fahren, bereiten mir Kopfschmerzen. Wir werden daran arbeiten, was gute Entscheidungen sind.

    Sie bezeichneten den Russen Alexander Semin auf TSN als charakterlos. Was ist für Sie Charakterstärke?

    Meine Zitate zu Semin wurden falsch verstanden. Er wurde mit Zach Parise verglichen, der einer der Besten ist. Semin ist ein wunderbarer Spieler, aber er hat noch viel zu lernen. Und dabei wünsche ich ihm nur das Beste. Zu Ihrer Frage: Charakterstärke hat viel zu tun mit Konstanz, guten Gewohnheiten, Professionalismus. Als ich mir die Zürcher PlayoffSpiele auf Video anschaute, erkannte ich etwa sofort, wie charakterstark, wie smart unser Captain Mathias Seger ist. Er spürt das Spiel, die Situationen. Das sind Spieler, die mir Freude machen. Nicht jeder ist wie er. Aber bei jedem findet man etwas Gutes.

    Wie nahe lassen Sie Spieler an Sie heran?

    Ich bin mit den Jahren kommunikativer geworden. Als ich noch spielte, war es eine gute Sache, wenn der Coach nicht mit einem sprach. Denn sonst bedeutete das, dass es ein Problem gab. Die Gesellschaft hat sich verändert. Wir erleben nun die Youtube-Generation. Jeder will wissen und sehen, wieso dies und das so ist. Das zeigt sich auch bei den Spielern. Sie wollen viel mehr Informationen. Dem trage ich Rechnung. Man darf nicht nur die Fehler ansprechen, sondern muss auch das Positive herausstreichen. Man muss in die Spieler investieren.

    Bob Hartley kehrte vorzeitig in die NHL zurück. Ist das auch Ihr Ziel? Haben Sie eine Ausstiegsklausel?

    Über Vertragsdetails möchte ich mich nicht öffentlich äussern. Und ich denke auch nicht, dass der Club dies tun möchte. Aber ich sehe die Schweiz sicher nicht als Umweg in die NHL, sondern als wunderbare Gelegenheit. Ich denke nicht an die NHL, sondern nur daran, was hier vor mir liegt. Ich bin mit ganzem Herzen hier.

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    Das Comeback der Zweifel

    Der FCZ schleppt nach dem 1:3 in St. Gallen bereits die Hypothek eines Fehlstarts mit sich.

    Von Peter M. Birrer, St. Gallen

    Am anderen Morgen klingt Fredy Bickel, als wirke der Anlass vom Vorabend wie eine heftige Ohrfeige nach. «Das kann es nicht sein», sagt der FCZ-Sportchef und beschreibt mit einem Satz seine Gefühlswelt, eine unangenehme Mischung aus Ungläubigkeit und tiefem Frust. Drei Runden reichten für das schnelle Comeback der Zweifel aus trostlosen Tagen, die gar nicht so lange zurückliegen.

    Trainer Rolf Fringer fordert Geduld ein. Seine Worte allerdings drohen wirkungslos zu verhallen, weil sich nicht mehr korrigieren lässt, was sich beim FCZ seit Mitte Juli getan hat. Die Zwischenbilanz hat nach dem 1:1 in Luzern, 0:2 gegen Thun und dem 1:3 in St. Gallen bereits alarmierende Züge angenommen: 0 Siege, 2:6 Tore. Und es sind schon viele Fragen aufgetaucht.

    Einheitliche Unbeholfenheit

    Der FCZ präsentierte sich in der Ostschweiz von seiner grosszügigsten Seite. Er lud seinen Gegner ein, drei Tore zu erzielen, allesamt auf eine Art und Weise, die Fringer mit «unforced errors» zusammenfasste, unerzwungene Fehler. Aufhalten dürfte er sich bei der Aufarbeitung der Niederlage vor allem beim 1:2: Acht Zürcher demonstrierten einheitliche Unbeholfenheit, sie liessen sich von drei St. Gallern ausspielen.

    Die Grossbaustelle FCZ beginnt in der Defensive. Auf den Aussenpositionen leistete sich Glarner rechts Stellungsfehler, auf der linken Seite bekundete Magnin Mühe, und von der Unsicherheit liess sich Beda in der Mitte anstecken. Das Mittelfeld blieb eine Zone ohne kreative Geister, ob mit Kukeli und Benito oder später Kukuruzovic im Zentrum. Chiumientos Einfluss war nicht spürbar. Unter der Einfallslosigkeit litten die beiden Stürmer, wobei sich Chermiti nicht einmal die Mühe machte, seinen Unmut über mangelnde Unterstützung zu unterdrücken. Seinen lustlosen Auftritt rundete der Tunesier mit einer Verwarnung nach Abwinken gegen den Schiedsrichter und der Auswechslung ab. Er war der bedenkliche Gegensatz zu den St. Gallern, die sich auflehnten und taten, was Fringer sich eigentlich von seinen Spielern gewünscht hatte: dass sie die Ellbogen ausfahren.

    Stoff lieferte das Spiel in St. Gallen also ausreichend, um sich beim FCZ grundsätzliche Gedanken zu machen. Aus der Optik des Trainers heisst das: «Ist es notwendig, das System zu ändern? Müssen wir personell etwas verändern?» Sportchef Bickel kam zur Erkenntnis: «Wir haben das Team noch nicht gefunden.» Und: «Mit Pech hat der Fehlstart nichts zu tun.»

    Der FC Zürich ist in der Verfassung vom Samstag qualitativ weit davon entfernt, gehobene Ansprüche anmelden zu dürfen. Er sieht sich mit Problemen konfrontiert, über die Fringer sagt: «In dieser Deutlichkeit hätte ich sie nicht erwartet. Vielleicht wähnten wir uns nach der guten Saisonvorbereitung in einer trügerischen Sicherheit.» Die Realität ist die, dass der FCZ es fertiggebracht hat, sich innerhalb von nur zwei Wochen eine schwere Hypothek aufzuladen. Fringer klammert sich an die Hoffnung, mit der Rückkehr von Buff, Drmic und Philippe Koch bald wieder mehr personelle Möglichkeiten zu bekommen: «Wir sind noch sehr dünn besetzt. Das ist aber keine Entschuldigung für die extremen Fehler, die wir uns in St. Gallen erlaubt haben.»

    Nervosität im Umfeld

    Der Saisonauftakt verursacht Nervosität im Umfeld und erhöht den Druck, das weiss auch Fringer: «Gegen Lausanne sind wir zum Siegen verdammt.» Gegen ein Team also, das ihm bei seinem gestrigen Besuch auf der Pontaise beim 5:1 gegen Servette Eindruck machte. So sehr sich der FCZ-Coach Zeit wünscht, um den Neuaufbau voranzutreiben, so dringend ist er angewiesen auf Resultate. Wie sagt doch Fredy Bickel? «Zeit hat man in diesem Geschäft keine.»

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    Zitat von Lolo


    Ich denke im Unterschied zu YB sind die Probleme beim FCZ ersichtlich und werden hoffentlich auch mit den nötigen Massnahmen behandelt.

    YB häd de Befreiigsschlag gmacht.

    Lausanne au. :haare:

    Zum Glück simmer so Heimstarch! :floet:

    Du sagst es ja selber: Hinten....Mittelfeld....Sturm, keine Reihe die nicht Probleme hätte!

    Und man hat gegen den Aufsteiger verloren, und zwar ohne wenn und aber!

    45 gute Minuten gegen Luzern, das noch in den Ferien war, und seither geht nicht mehr viel.

    Beim FCZ müssen sie ganz schnell aufwachen, sonst könnte es eine (weitere) üble Saison geben!

    St. Gallens grosse Leidenschaft

    Der Aufsteiger erteilte dem erneut schwachen FCZ eine Lektion – in Effizienz und Einsatz

    VON PETER M. BIRRER


    ST. GALLEN Sie grätschten, sie liefen, sie investierten, was ihre Möglichkeiten hergaben. Sie redeten nicht nur von Leidenschaft, sie demonstrierten sie auch, als wäre das für sie ein einziges Vergnügen. Und als es auf das Ende zuging, bekamen die St. Galler den emotionalen Lohn von ihrem begeisterten Anhang.

    Die Zuschauer feierten ausgelassen eine Mannschaft, die nicht nur seriöse Arbeit abgeliefert, sondern auch verdient gewonnen hatte. Das 3:1 gegen den FC Zürich liess sich auch als Lektion in Sachen Effizienz auffassen. Und es verleitete den Trainer zu schwärmerischen Tönen. Als «perfekten Match» fasste Jeff Saibene jedenfalls die Vorstellung seiner Mannschaft zusammen, «genau das wollen die Leute von uns sehen».

    Bezwungen hatten sie Zürcher, die sich wie eine einzige Baustelle präsentierten. Sie verteidigten nach 38 Minuten ungenügend, als Scarione eine Hereingabe von Pa Modou ins Tor lenkte. Und kaum hatten sie durch Gavranovic ausgeglichen, lieferten sie das nächste Beispiel bedenklichen Abwehrverhaltens ab. Zu acht standen sie im Strafraum, aber keiner von ihnen kümmerte sich um Janjatovic, und schliesslich vergass Kukeli auch Cavusevic. Das alles passierte noch vor der Pause.

    Cavusevic nahm noch eine Einladung der Zürcher an

    Dass Cavusevic überhaupt das 2:1 erzielen durfte, war eine der besonderen Geschichten der Partie. Ein paar Sekunden erst stand der 24-jährige Slowene auf dem Platz, ersetzt hatte er den angeschlagenen Abegglen. Und der Stürmer, im Sommer aus der Challenge League von Wil nach St. Gallen

    St. Gallen - FCZ 3:1

    gewechselt, schrieb in der 81. Minute sein zweites Kapitel. Noch einmal stellte sich der Gegner kläglich an, als es darum ging, einen dritten Gegentreffer zu vermeiden. Mutsch flankte, Beda sah nicht zum ersten Mal schlecht aus, Cavusevic vollendete.

    Es war ein Angriff, der so vieles zum Ausdruck brachte. Da die St. Galler, zielstrebig und effizient, straff organisiert und hellwach; dort die Zürcher, leichtgewichtig, behäbig und erschreckend harmlos. Als eine Reaktion gefordert war, verstolperten sie die Bälle in der entscheidenden Zone, liessen an Kreativität und Durchschlagskraft alles vermissen. Im Mittelfeld fehlte ein Lenker. Im Angriff stiess Gavranovic oft auf massiven Widerstand. Und war Chermiti in seiner Lustlosigkeit nichts als ein Ärgernis.

    Das Eingeständnis von Fringer, der Genuss von Saibene

    «Typen» wollte Rolf Fringer sehen, «Persönlichkeiten, die sich auflehnen», davon hatte der FCZ-Trainer am Vortag geredet. Er glaubte an eine passende Antwort auf das 0:2 gegen Thun. Was dabei herauskam, war eine einzige Enttäuschung. Vor einem Jahr fand sich der FCZ nach drei Runden und drei Niederlagen am Tabellenende. Jetzt sieht seine Welt nach gleichem Pensum mit einem Punkt und 2:6 Toren nur unwesentlich freundlicher aus. Darum gestand Fringer ein: «Man kann von einem Fehlstart reden.» Und mit Blick auf den nächsten Sonntag sagte er: «Gegen Lausanne kann nur etwas zählen: der Sieg.»

    St. Gallen hingegen erlebt fürs Erste beschwingte Tage. «Wir geniessen das», sagte Saibene, der in der Aufstiegssaison noch kritisiert worden war, weil es dem Publikum oft an Unterhaltung gemangelt hatte. Weit weg scheinen die Dissonanzen nun, die Ostschweizer sind zumindest bis heute Leader. «Schön», erklärte Saibene dazu, betonte aber schnell, dass er den Bezug zur Realität nicht zu verlieren droht: «Es kommen wieder andere Momente.»

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    Mein Senf:

    Es kam noch viel schlimmer als ich es erwartet hatte!

    Der FCZ ist von A-Z eine Baustelle!

    Bonjour tristesse, der Platz am Schwanz der Tabelle ist reserviert!

    Güllen-FCZ, das Spiel vor meiner Haustüre.

    Tickets sind gekauft, Sektor C1 (neben dem Gastblock).

    Sonst noch jemand dort?

    Das Wetter macht leider nicht mit so wie es scheint.

    Was erwarte ich?

    Nicht mehr viel nach dem Thun Spiel!

    Würde ein Unentschieden mit Handkuss nehmen!

    Zitat von snowcat

    ups! en fürchterliche rückfall i di letschti saison...:-((



    Nei da bisch in Wien und tschägsch schnäll s Resultat und dänn das! :sad:

    Huere Müll!

    Ja ganz so eifach isches ebe doch nöd....

    Zitat von Lee


    Die neue Flyers-Führung lotet die Möglichkeit aus, die entlassenen Klotener Techniker kostensparend auf Stellen in der Verbandsstruktur zu entsorgen. Demnach wurde Hollenstein die Position als Coach der U 20 angetragen. Erstaunlich ist das Gedankenspiel der Flyers, den ehemaligen Cheftrainer Anders Eldebrink allenfalls als Assistenten des Kanadiers Sean Simpson vorzusehen.

    De "Verband" isch e verdammti huere Bananerepublik!

    De isch au Geil:

    http://www.blick.ch/sport/eishocke…-id1963029.html

    Fussball

    Manchester United der wertvollste Verein

    (Si)


    Gemäss dem US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» ist Manchester United der wertvollste Sportverein der Welt. Das Premier-League-Team soll umgerechnet 2,18 Milliarden Franken wert sein. Auf Rang 2 liegt Real Madrid, Barcelona (8.) und Arsenal (10.) haben es ebenfalls in die Top Ten geschafft. Auf dem 11. Platz folgt Bayern München. Dominiert wird die «Forbes»-Rangliste aber von den nordamerikanischen FootballVereinen. Alle 32 NFL-Teams landeten in den Top 50.

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    http://www.forbes.com/sites/kurtbade…e-sports-teams/

    Zitat von Champs-de-Mars


    Denis Hollenstein z.B. ist zur Zeit im NHL Camp bei den Blackhawks. Wer weiss, vielleicht schaltet er nach dem Hickhack um seinen Daddy ein Auslandjahr ein und spielt AHL.

    Also ich an seiner Stelle würde mir einen anderen Club suchen!

    Der FCZ-Frust

    Gut gespielt, schlecht belohnt

    Von Peter Bühler, Luzern


    Es war der letzte verzweifelte Versuch der Luzerner, der letzte lange Ball aus der Abwehr in den Zürcher Strafraum. Puljic, der hoch aufgeschossene Verteidiger der Zentralschweizer, bediente mit dem Kopf seinen Abwehrkollegen Stahel, der leitete ebenfalls mit dem Kopf weiter auf Winter. Und der Offensivspieler aus Thalwil reagierte schneller als Magnin und traf akrobatisch ins Tor. Es war das 1:1 in der Swissporarena, der Ausgleich für den FC Luzern in der 94. Minute. Nur Sekunden später beendete Schiedsrichter Amhof die Partie.

    Die Luzerner Spieler lagen sich jubelnd in den Armen, die Zürcher aber liessen sich auf den Boden fallen oder trotteten mit gesenkten Köpfen Richtung Kabine. Sie wussten: Sie hatten eine grosse Gelegenheit zu einem Sieg und einem erfolgeichen Start in die Meisterschaft verpasst. Lange Zeit war vieles für den FCZ gelaufen, der aber auch gut spielte. Gavranovic traf schon in der Anfangsphase den Pfosten, und nach 23 Minuten gingen die Zürcher dem Spielverlauf entsprechend, aber doch ein wenig glücklich in Führung. Djimsiti hatte einen Corner Schönbächlers an die Hand von Muntwiler geköpfelt, Amhof ohne Zögern auf Elfmeter entschieden. Gavranovic verwertete unhaltbar.

    Luzerner Lob für den FCZ

    Der Zuzug aus Mainz war lange der beste Mann auf dem Platz und eine ständige Gefahr für die Luzerner. Der Tessiner Stürmer mit Wurzeln in Kroatien hätte den Match noch vor Ablauf einer Stunde zumindest vorentscheiden können, doch Goalie Zibung wehrte seinen Schuss mit einer Glanzparade in Corner. «Wir verpassten es, den Sack zuzumachen», erklärte Gavranovic im Jargon der Fussballer. Es ist anzunehmen, dass die Luzerner auf ein 0:2 nicht mehr hätten reagieren können. Sie spielten zu ungenau, zu langsam, zu unpräzis, ohne Inspiration und Überzeugung. «Es gelang uns wenig», bemerkte Stahel, «wir müssen mit dem gewonnenen Punkt zufrieden sein.»

    Sein Trainer Murat Yakin sprach von einem «typischen Auftaktspiel, in dem vieles noch nicht zusammenpasste». Dennoch lobte er seine Mannschaft – weniger für die gebotene Leistung, die vorab in der ersten Halbzeit schwach gewesen war, als für die Moral, mit der sie den Ausgleich noch erzwungen hatte. «Wir gaben nie auf», bestätigte Renggli, vergass aber nicht zu erwähnen, dass der Gegner lange die bessere Mannschaft gewesen war. «Der FCZ spielte sehr kompakt, er stellte das Mittelfeld zu.» Die Folge war, dass die Luzerner kaum in den Abschluss und selten zu Torchancen kamen.

    Starke Zürcher Debütanten

    Der FCZ war überlegen und sah lange wie der sichere Sieger aus. Nur machte er nach der Pause zu wenig aus seinen Kontermöglichkeiten. Der sogenannte letzte Pass war oft mangelhaft gespielt, zu unpräzis oder schlecht getimt. «Wir haben ganz klar zwei Punkte verloren», kommentierte Burim Kukeli, der die letzten viereinhalb Jahre für Luzern gespielt hatte. Der Kosovare gab wie Gavranovic ein starkes Debüt. Und die jungen Djimsiti und Benito, die für den FCZ zuvor selten in der Super League zum Einsatz gelangt waren, gehörten zu den Entdeckungen der Partie. Der Verteidiger gefiel mit seinem herausragenden Zweikampfverhalten und seiner Kopfballstärke, und Benito vertrat den erkrankten Kukuruzovic im Mittelfeld ausgezeichnet. «Der neue FCZ ist auf dem richtigen Weg», konstatierte Sportchef Bickel, «mir hat vieles sehr gut gefallen – das Resultat ausgenommen.»

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    Hier noch mein Senf vom kleinen Pinnwand Treff in Luzern :razz: :

    - Hätte vor dem Spiel sofort für ein Unentschieden unterschrieben
    - Habe den eingespielten FCL viel stärker erwartet
    - Habe darum dem neuen FCZ nur wenig Kredit gegeben
    - War schnell vom FCZ überrascht und vom FCL enttäuscht
    - Schade hat es nicht für drei Punkte gereicht!

    Nun drei Punkte gegen Thun, dann zum Aufsteiger in SG (werde vor Ort sein), wird wohl nicht ganz so einfach wie deren Spiel gegen YB gezeigt hat....

    Der neue FCZ hat heute im schönen Stadion zu Luzern Spass gemacht! :cool:

    Zitat von Supreme

    Dass es so weit kommen wird, glaubt man bei der Stadt Zürich indes nicht. Das städtische Hochbaudepartement ist über die Abklärungen des Kantons informiert, sieht deren Ausgang aber gelassen entgegen. «Aus unserer Sicht sollte das kein Problem sein», sagt Sprecher Urs Spinner. «Denn dass Schrebergärten zu den wertvollen Fruchtfolgeflächen gehören, das ist wohl nicht im Sinne der Erfinder.»

    Tatsächlich zeigen sich selbst die Grünen von den Arbeiten der kantonalen Baudirektion etwas überrascht. «Daran haben wir bei der Lancierung nicht gedacht», sagt Mitinitiantin Marionna Schlatter. Aus ihrer Sicht gehörten Familiengärten ganz sicher nicht zu den besonders wertvollen Landwirtschaftsflächen. Dies bedeute aber nicht, dass nicht auch solche Zonen zu bewahren seien.

    Wie die Antwort von Baudirektor Kägi ausfallen wird, dürfte sich im Herbst zeigen. Bis Ende Oktober will der SVP-Regierungsrat aufzeigen, wie er die Initiative umzusetzen gedenkt. Bis spätestens Juni 2013 muss die Regierung dann eine Vorlage an den Kantonsrat überweisen.
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    Der Kelch wird wohl an uns vorbei gehen.

    Zitat von Rangersfan

    Es sieht sehr danach aus dass NHL Stars im Herbst in der Schweiz spielen werden.

    Die NHL hat der NHLPA einen GAV offeriert der absolut absurd ist. Larry Brooks von der NY Post hat es als eine Kriegserklaerung betrachtet. Ein Freund bei der NHL hat mir gesagt dass er zu 99 % sicher ist dass es einen Lockout geben wird und eine Einigung wird wohl erst im letzten Moment (ca. Mitte Dezember) erzielt.

    Das kann ein sehr interessanter Herbst im CH Eishockey werden.

    Das wäre schon was, wieder mal NHL Stars in der CH! :cool:

    Die NHL Saison ist eh (zu) lang, also who cares wenn sie "erst" im Dezember beginnen.

    Die Spieler sollten sich allerdings bewusst sein, dass sie am (viel) kürzeren Hebel sitzen, siehe letzten Lockout!


    Rangers in die 4. Liga gewählt

    (Si)


    Die Klubvertreter der zweit- bis vierthöchsten schottischen Ligen sprachen sich in einer Sitzung am Freitag mit 25 von 30 Stimmen dafür aus, die Glasgow Rangers in die vierte Liga zu verbannen. Die Rangers hatten aufgrund von rund 200 Millionen Franken Schulden Insolvenz anmelden müssen. Danach übernahm ein neues Konsortium den Traditionsverein und ermöglichte ihm einen Neuanfang.

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    Wer ist der nächste? :nixwiss: