Beiträge von Larry

    113 411 Zuschauer an Eishockey-Spiel

    Sonntag, 12. Dezember 2010, 1:32 Uhr - Martin Merk

    Das WM-Eröffnungsspiel im vergangenen Mai in Gelsenkirchen brach den Zuschauer-Weltrekord im Eishockey. Nun hat das College-Derby von Michigan den Weltrekord wieder zurück. 113 411 Zuschauer sahen im Football-Stadion Michigan Stadium in Ann Arbor, wie sich die "Wolverines" der University of Michigan gegen "Spartans" der Michigan State University 5:0 durchsetzten.
    Mit diesem schwer zu überbietenden Weltrekord geht dieser damit wieder in die USA zurück. Auch Guinness World Records war hierfür vor Ort.

    Die 77 803 Zuschauer beim WM-Eröffnungsspiel Deutschland-USA im vergangenen Mai bleiben dagegen Weltrekord für ein Indoor-Eishockey-Spiel, da das Spiel in einem überdachten Stadion ausgetragen wurde.

    ZSC auf Verteidigersuche

    Montag, 13. Dezember 2010, 8:24 Uhr - Martin Merk

    Die ZSC Lions haben sich für die neue Saison auf Verteidigersuche begeben. Laut "Blick" auf der Wunschliste scheinen Marc Welti von den Kloten Flyers und Marc Gautschi vom HC Ambrì-Piotta zu sein.

    Zitat von Reto

    sölli's mitnäh hüt?

    Die wo de Saft gha häd sind nöd mini.... :sad:

    Ah ja zum Match no.....han nüt anders erwartet....ich glaub es bringt absolut nüt no länger über das Team z'diskutiere.

    D'Saison isch gloffe, und nur es Playoffwunder chönt si no rette.

    Aber Wunder sind sälte...

    Der tiefe Fall der New York Islanders

    Dem Klub von Streit und Niederreiter fehlt es an Geld, Fans, Perspektiven – an Kuriositäten ist er reich

    VON PHILIPP MUSCHG

    ZÜRICH Der Blick auf die Tabelle ist verheerend: 15 Punkte nur hat das schlechteste Team der NHL in 26 Spielen gewonnen – 18 der letzten 19 Partien gingen verloren. Die New York Islanders, einst vier Jahre lang Nummer 1, nun der Klub von Mark Streit und Nino Niederreiter, stehen dort, wo sie schon seit Jahren nicht mehr wegkommen: ganz unten. Die beiden Schweizer erleben die Dauerkrise derzeit nicht aus der Nähe mit: Leistungsträger Streit fehlt seit Saisonbeginn mit einer Schulterverletzung, Niederreiter wurde nach 9 Spielen zurück zu den Junioren geschickt.

    So verpassten sie die mehr oder weniger peinlichen Episoden, die das Team auf Long Island jüngst auch neben dem Eis produzierte. Sie waren weit weg, als Scott Gordon am 15. November als Headcoach entlassen und in den Rang eines Sonderberaters versetzt wurde. Und sie konnten auch nicht selbst feststellen, dass der wichtigste unabhängige Reporter plötzlich fehlte, weil er Hausverbot hatte. Begründung: Der Journalist habe sich selbst wichtiger als die Islanders genommen.

    Es war nicht der erste Versuch, das miserable Image des Klubs den Medien statt der sportlichen Bilanz anzulasten. Bereits im Sommer verweigerten die Islanders ihrem eigenen TV-Berichterstatter wegen «zu negativer Kommentare» die Vertragsverlängerung. Pünktlich zum Saisonstart wurde die offizielle Radiostation gewechselt: Die Islanders-Spiele sind neu auf dem College-Sender der HofstraUniversität zu hören, wobei Studenten Gelegenheit bekommen, das Handwerk des Sportreporters kennen zu lernen.

    Mit 10 770 Zuschauern hat der Klub den zweittiefsten Schnitt

    Es sind typische Reaktionen eines Managements, das finanziell keinen Spielraum und sportlich keinen Erfolg hat. Geschätzte 15 bis 25 Millionen Dollar verliert der Klub pro Jahr; mit 10 770 Zuschauern hat er den zweittiefsten Schnitt der Liga. Vor einer Woche beim Heimspiel gegen die populären Philadelphia Flyers verloren sich offiziell 7773 Zuschauer im baufälligen Nassau Coliseum – in Wahrheit waren es weit weniger. Auf Youtube macht derzeit ein Film die Runde, in dem ein Islanders-Fan aus Enttäuschung vier Tickets à 150 Dollar aus einem fahrenden Auto wirft.

    Solches war vor 30 Jahren undenkbar: Ende 1980 waren die Islanders Stanley-Cup-Gewinner, auf dem Weg zu drei weiteren Titeln und das populärste Team des Landes. Potvin, Trottier, Tonelli oder Bossy hiessen die Stars, die wie Volkshelden verehrt wurden. Das war umso bemerkenswerter, als die Islanders ursprünglich ein Retortenklub waren. Es gab sie nur, weil die NHL und der Bezirk Nassau 1972 verhindern wollten, dass die Konkurrenzliga WHA ins damals brandneue Coliseum auf Long Island einzog. Hals über Kopf wurde ein eigenes Team gegründet, das ursprünglich New York Ducks heissen sollte.

    Wie das Stadion verfiel auch die Dynastie der Islanders

    Inzwischen ist das Coliseum selbst das Problem: Es ist verkehrstechnisch schlecht erschlossen und völlig veraltet. Wie das Gebäude zerfiel auch die Dynastie der Islanders. Auf den Stanley-CupGewinn 1983 folgten zahlreiche Besitzer- und Managementwechsel mit Nebengeräuschen. So erwies sich John Spano, der das Team 1996 erwarb, als mittellos und musste wegen Urkundenfälschung ins Gefängnis. Und Software-Millionär Charles Wang, seit 2000 Besitzer und deswegen bis heute etwa 200 Millionen Dollar ärmer, entliess General Manager Neil Smith, nur einen Monat nachdem er ihn verpflichtet hatte – und vergab den Job an den noch aktiven Ersatzgoalie Garth Snow.

    Die Ära Wang/Snow hält bis heute an und ist geprägt von finanziellen Sorgen. Der bestverdienende Spieler ist Alexei Jaschin (4,75 Millionen Dollar pro Jahr), obschon er seit über drei Jahren in Russland spielt. Mark Streit (4,1 Millionen) taucht bis heute nicht auf der offiziellen Verletztenliste auf, weil der Klub sonst die von der Liga vorgeschriebene Mindestsalärsumme nicht erreichen würde. Und der Plan, das Coliseum mit einem Neugestaltungsplan namens Lighthouse (Leuchtturm) aufzuwerten, scheitert am Widerstand der Standortgemeinde. Dabei könnten die einst strahlenden Islanders ein wenig Licht gut gebrauchen: Ihre Gegenwart ist zappenduster.

    Hmpf.....

    Motivation an dieses Spiel zu gehen ist sehr klein, ich werde aber trotzdem gehen.

    BAG beginnt mich zu nerven mit seinem Liniensalat à la Muller! :roll:

    Mal schauen was sie bieten, bin auf alles gefasst...

    Bern und der ZSC wollten den Fuss in der Türe dieser European Trophy haben und haben dafür auf eine normale Vorbereitung, (wie sie Kloten, Davos, Zug machten) verzichtet. Das Resultat ist bekannt, bei beiden Teams! Während Bern auf Grund der vorhandenen Qualität im Kader nun langsam in die Gänge kommt, ist dies bei uns leider nicht der Fall.

    Kommt noch das Sommertraining dazu, dass beim ZSC individuell gestaltet wurde, während sie bei Davos und Kloten als Team trainieren, was ich klar befürworte.

    Kommen noch die Fehltransfers des Herrn Salis dazu, und schon hockst du auf Platz 8.....

    Küsschen für Sulander, aber keine Punkte

    Von Simon Graf, Davos

    Die ZSC Lions verloren das «Rückspiel» gegen den HCD 1:4 und hatten im Goalie ihren besten Spieler. Inzwischen schiessen sie aber kaum mehr Tore.

    Das Positive vorweg: Die ZSC Lions erreichten Davos trotz heftigen Schneetreibens pünktlich. Und Ari Sulander machte auch bei seinem zweiten Auftritt einen guten Eindruck. Der Altmeister war der beste Zürcher, bekam dafür ein Küsschen von der «Miss Südostschweiz» und ist auch für die kommenden Spiele eine valable Alternative. Doch auch der Finne konnte nicht verhindern, dass der Abstecher in den Kurort eine weitere Enttäuschung brachte. 1:4 verloren die ZSC Lions und damit zum fünften Mal in den letzten sechs Spielen. In den letzten vier Partien haben sie nur vier Tore zustande gebracht. Das erinnert an die kurze Ära unter Colin Muller. Der Schwung des Trainerwechsels, der zu einer positiven Serie mit sieben Siegen in neun Spielen geführt hatte, ist längst verpufft.

    So schwach, wie zahlreiche Beobachter die Zürcher Darbietung gesehen hatten, wollte sie Coach Bengt-Ake Gustafsson allerdings nicht reden. Der Schwede sprach von einem überlegenen ZSC in den ersten 20 Minuten und einer ausgeglichenen Partie übers Ganze, er beklagte lediglich die mangelnde Chancenauswertung. Fragen, ob es an der Chemie in den Sturmreihen fehle, konnte er nicht verstehen.

    Rückkehrer Nolan aber wirkte in der dritten Linie neben Ambühl und Bastl recht verloren und begab sich meist als Erster zur Bank zum Wechsel. Zur Nebenrolle taugt der NHL-Veteran wohl nicht. Man erinnert sich zurück an die noch nicht so fernen Tage, als er mit Pittis blendend harmonierte. «Am Anfang haben sie gut geskort, aber danach hatten sie drei, vier schlechte Spiele», sagte Gustafsson. Deshalb habe er sie auseinandergerissen. :roll:

    Kaum Eile mit Trainervertrag

    Als Olympiasieger Gustafsson kam, schien zuerst alles zu Gold zu werden. Inzwischen scheint aber auch der prominente Trainer nicht mehr so recht zu wissen, wie er die Mannschaft inspirieren kann. Die ZSC Lions haben sich auf einem Playoff-Platz eingenistet, aber wohl keine realistischen Chancen mehr auf Heimvorteil im Viertelfinal. Noch stehen in der Qualifikation jedoch 18 Spiele aus. Gerne würde man irgendwann einmal wissen, wo das Leistungsvermögen dieser Mannschaft liegt, die sich in Wellenbewegung fortbewegt. Der jüngste Abwärtstrend dürfte die sportliche Führung wohl davon abhalten, den Vertrag mit Gustafsson allzu bald zu verlängern. Viel weiter als unter Muller scheint das Team derzeit nicht.

    Fehlerkette nach der Hoffnung

    Natürlich stand dem ZSC auch ein klarverbesserter HCD gegenüber. Am Dienstag hatten die Bündner im dritten Spiel innert vier Tagen matt gewirkt, diesmal waren sie unter der Regie von Reto von Arx cleverer und bissiger. Ein Powerplaytor Sciaronis (7.) nach einer fragwürdigen Strafe gegen Nolan brachte sie in die Erfolgsspur. Und als Monnet (50.) mit dem 1:2 die Zürcher Hoffnungen erneuerte, führte eine Fehlerkette bald zum dritten HCD-Tor: Zuerst verlor Pittis den Puck in der Vorwärtsbewegung, schliesslich lenkte Murphy einen Querpass Bednars mit dem Schlittschuh ins eigene Tor.

    «Schade, es sah so aus, als könnten wir in die Partie zurückfinden», sagte Bärtschi kopfschüttelnd. Trotz der zuletzt ungünstigen Phase dürfe man nun aber nicht in Panik verfallen, betonte der Flügel. Immerhin der Spielplan macht Mut: Morgen Sonntag kommen die Lakers ins Hallenstadion.

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    Mein Senf: Meine Fresse diese Linien!!!! :roll:
    Habe das Spiel nicht gesehen, nur den kurzen Beitrag im SF. Dort sah ich nur dass Nolan für nichts auf die Strafbank musste und so das 1:0 viel. Wir sind wieder gleich weit wie unter Muller..... :sad:

    Zitat von easy


    Mein Motto ist trotzdem:
    1. Jedes Spiel das der Z gewinnt, ist ein gutes Spiel
    2. Gute Kollegen, kühles Bier, heisse Wurst
    3. Alles andere ist Zugabe und wird gerne mitgenommen

    Dafür gibt es :cool: :cool: :cool: :cool: :cool:

    Zitat von Vladi19


    ich würde den ZSC auch in der nlb oder 1. liga schauen gehen und immer geil finden. :cool:

    Würde ich definitiv nicht (mehr) machen!

    Habe ja sämtliche 14 (!) Jahre NLB mitgemacht....das reicht!

    Zitat von easy

    Als Fan aus den 60iger Jahren bringt mich diese Diskussion zum schmunzeln. Viele heutige Fans haben wirklich keine Ahnung, was wir "Alten" alles durchgemacht haben. In Pruntrut, in Wetzikon, in Basel, in Bülach, in Uzwil, in Herisau. In Basel war ich mal an einem Spiel, da waren 8 ZSC-Fans anwesend, 5 davon mit dem Zug !! Aufgestiegen, abgestiegen, herumgedümpelt, mehrmals fast pleite gegangen, wieder aufgestiegen, wieder abgestiegen, wieder fast pleite gegangen, immer die entscheidenden Spiele verloren. Der ZSC hat 20 Jahre lang in Kloten nicht mehr gewonnen und ich war beim 1. Sieg nach 20 Jahren dabei und habe gleich eine *Kloten-Besieger-Kravatte"gekauft. Das war unser einsamer Höhepunkt und nach einem Sieg gegen Kloten in der Halle war ich 1 Woche lang glücklich. Ich weiss gar nicht mehr, wie viele Male ich dem ZSC und dem Hallenstadion "Adieu, mich seht ihr nie mehr" gesagt habe und beim nächsten Spiel doch wieder dabei war. Es ist wie mit dem Alkohol, oder den Drogen, den Süssigkeiten und den Frauen. Man kommt einfach nicht davon los. Mich regt nicht mehr so schnell etwas auf und ich bin wirklich sehr zufrieden mit den letzten 10 Jahren. Den CL-Finalabend in Rapperswil werde ich nie mehr vergessen und für dieses einmalige Erlebnis bin ich sehr dankbar.

    :cool:

    Zitat von Mushu


    Und wenn man von Nolan gegen einen starken Gegner (wieder) nichts sieht, dürfte es auch klar sein, wer zukünftig auf die Tribüne gehört ...

    Down 0,69 Punkte/Spiel

    Nolan 1,16 Punkte/Spiel

    Down ist ein Schönwetterspieler!

    Zitat von Messier

    Das isch alles chlööne uf höchem Niveau.
    Was sölled dänn Berner säge ? Oder Sänfer ? Oder die schwarz-wiss Pescht ? Oder Seeebuebe ? Oder die äne am Loch ?
    backinreality hät das ganz guet beschriebe. . .

    Wer jede Match will günne und meint mer müessi immer a de Spitze si, de muess Fan werde vome Klub wie Chelsea, ManU, Barca oder Bayern( :rofl: ), aber sälbscht det klappts ja au nöd so wie die Gäld-Säck meined. . .

    Die letzten 10 Jahre mit drei Meistertiteln dürfen wir nicht gross jammern.

    Nur Davos war noch besser. Lugano holte zwar auch Titel, war (und ist) aber auch im Sumpf. Der SCB war oft Top, holte aber dann den Titel nicht.

    Ich bin aber der Meinung, wir sollen und müssen hohe Ansprüche stellen, und das verlange ich auch von der Clubführung!

    Platz 1-4 und Halbfinale MUSS jedes Jahr das Ziel sein!

    Wurde jetzt zwei mal verfehlt!

    In zwei Jahren sieht die Statistik der letzten 10 Jahre schon nicht mehr so gut aus.....