8 mal ist bisher ein Team vom 1:3 zum 3:3 zurückgekommen, 7 mal gewann dieses Team dann auch die Serie.
Fakt und so ist auch unsere Chance heute Abend! ![]()
8 mal ist bisher ein Team vom 1:3 zum 3:3 zurückgekommen, 7 mal gewann dieses Team dann auch die Serie.
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Krutow, wie er trifft und lacht
Der ZSC-Künstler brillierte beim 6:2 über den EVZ. Am Dienstag entscheidet Spiel 7.
Von Simon Graf, Zürich
Soll noch jemand behaupten, im Playoff erziele man nur «schmutzige» Tore. Alexei Krutow zelebrierte in den letzten beiden Spielen seine Treffer. In Zug schoss er am Donnerstag das 2:0 mit einem Solo übers ganze Feld. Am Samstag nun stürzte er das Hallenstadion mit dem 4:2 und 6:2 in Feststimmung. Vor seinem ersten Tor dribbelte er EVZVerteidiger Patrick Fischer Knoten in die Beine und «benutzte» ihn zur verdeckten Schussabgabe. Solche Aktionen sieht man sonst von Alexander Owetschkin und Co. «Es ist herrlich, ihm zuzuschauen, wenn er solche Dinge macht», schwärmt ZSC-Sportchef Edgar Salis. «Das ist russisches Eishockey.» Würde man von Krutow solche Kunststücke regelmässig sehen, er würde wohl bald nicht mehr in der Schweiz spielen. Doch der Sohn des zweifachen Olympiasiegers tat sich in den letzten zwei Jahren schwer. Im vergangenen Winter gab ihm Salis einmal ein paar Tage frei, damit er nach Moskau zurückkehren und seinen Kopf lüften konnte. Es stand auch ein Tausch mit Philippe Seydoux im Raum, der damals noch bei Gottéron verteidigte. Doch Krutow winkte ab, für ihn gebe es in der Schweiz nur den ZSC. In dieser Saison, in die er wegen einer Schulterverletzung verspätet gestartet war, sah man nun lange einen verunsicherten Krutow, dem seine kindliche Spielfreude abhanden gekommen war. Im Dezember wurde er sogar für einen Match aus dem Kader gestrichen.
Als der ZSC im Viertelfinal mit dem Rücken zur Wand stand, zahlte sich die Investition, die Coach Sean Simpson in den letzten Wochen in den Russen gemacht hatte, nun aber aus. Seit Ende Qualifikation durfte der Flügel in einer der ersten beiden Linien und im Powerplay spielen – mit drei Toren in zwei Partien bedankte er sich. «Ich fühle mich nun viel stärker innendrin», sagt Krutow. «Wenn man nur wenige Einsätze hat, weiss man nicht so recht, was tun. Man schiesst einfach den Puck ins Drittel und geht wechseln. Je öfter man spielt, desto mehr Selbstvertrauen bekommt man.» Und dieses braucht ein Künstler wie er, der von seiner Kreativität lebt.
Simpsons Vertrauen belohnt
«Wir wollten ihm die ganze Zeit schon mehr Verantwortung geben», sagt Simpson. «Aber er war noch nicht bereit, sie anzunehmen. Er war zu unkonstant. Jetzt scheint er reifer.» Simpson und Colin Muller führten einige Einzelgespräche mit ihrem launischen Genie. Sie versuchten zu vermitteln, dass eine gelungene Aktion auch mal etwas ganz Einfaches sein kann: ein Check, ein geblockter Schuss, den Puck via Bande zu befreien. Es muss nicht immer ein brillantes Dribbling sein. Ein Beobachter sagte einmal, Krutow wäre Weltklasse, wenn im Eishockey nicht auf Tore gespielt würde. Auch Harold Kreis verzweifelte zwischendurch fast an ihm. Nach dem Meistertitel 2008, zu dem Krutow als Teil einer Linie mit Kevin Gloor und Witali Lachmatow beigetragen und dabei eine ungeahnte Intensität entwickelt hatte, sagte der Deutschkanadier: «Ich glaube, er kann einmal so gut werden wie Adrian Wichser.»
Spassvogel in der Kabine
An individuellen Fähigkeiten bringe Krutow alles mit, sagt Salis. «Er ist kräftig, schnell, stocktechnisch gut. Die grösste Herausforderung ist, dass er seine Stärken ins Kollektiv einbringt. Wenn er das schafft, werden wir noch viel Freude an ihm haben.» Krutow selbst verspricht, künftig konstanter zu spielen. «Ich wäre schon froh, wenn ich jeden dritten Match ein Tor schiesse», sagt er. Als er im Sommer 2007 nach Zürich kam, sprach er nur leidlich Englisch. Inzwischen beherrscht er es fliessend, SMS beantwortet er sogar auf Deutsch. Im Team hat er sich schnell integriert, er profilierte sich bald als Spassvogel. Ganz anders als sein Vater Wladimir, der nicht gerne spricht.
An diesem Samstagabend, nach seinem grossen Auftritt, wurde Alexei Krutow natürlich auch wieder einmal auf seinen Vater angesprochen. Reist er noch an, um ihm zuzuschauen? «Nein, nein», wehrt er schmunzelnd ab, «er ist in Moskau, und da soll er auch bleiben. Dann bin ich nicht so unter Druck.»
Zitat von zuercher_sc
beschti aktion im geschtrige match isch gsi woner nachem 2:2 de sulo eifach aglachet het so im sinn vo "was hend mir zwei alte manne ez da für en scheiss gmacht, aber hey, shit happens..."!
Han au müesse schmunzle, de häd doch nach dem Seich tatsächlich de Sulo ahgrinst wie nach eme Lusbuebestreich.
De Segi isch eifacht en geile Siech! ![]()
Jedi Stadt häd die Regierig wos verdient häd....... ![]()
Gang mer das jetzt grad mal Live go ahluege...
Der ZSC tanzt, der EVZ zittert
Die Zürcher erzwangen mit einem 6:2-Heimsieg ein siebtes Spiel in Zug
SIMON GRAF
ZÜRICH Wenn dies das letzte ZSCHeimspiel dieser Saison gewesen sein sollte, dann war es immerhin ein versöhnliches für die zuletzt wenig verwöhnten Zürcher Anhänger. Zuerst wurden sie mit 4000 ZSC-Fähnchen der Sponsoren beschenkt, die eigentlich schon für Spiel 4 hätten da sein sollen, aber in Shanghai liegen geblieben waren, dann bescherte ihnen ihr Team einen 6:2-Kantersieg über den EVZ.
Dass die Partie nicht so einseitig verlaufen war, wie dies das Resultat ausdrückte, kümmerte von den fast 10 000 Zuschauern niemanden mehr. Der ZSC hat nach einem 1:3-Rückstand in der Serie auf 3:3 gestellt, am Dienstag in der Herti wird der Viertelfinal entschieden. Es ist zu hoffen, nicht durch eine Rauchbombe.
In der Endphase versuchten die beiden Teams bereits, im Hinblick auf Spiel 7 ein Signal an den Gegner zu senden. Einige Keilereien waren noch harmlos, in der 59. Minute liess dann aber Snell sein Bein gegen den zweifachen Torschützen Krutow stehen und wurde unter die Dusche geschickt. Der ZSC-Flügel blieb unverletzt, Einzelrichter Reto Steinmann dürfte sich die Attacke aber noch am Video anschauen und entscheiden, ob der Zuger im Entscheidungsspiel dabei sein darf.
Bei wem in dieser verrückten Serie nun die Vorteile liegen, ist nicht abzuschätzen. Die Zürcher haben zwar die letzten zwei Spiele mit einem Skore von 12:3 gewonnen. Doch eine Szene kann die Victoria-Cup-Champions wieder aus der Balance bringen.
Dies zeigte sich auch gestern, als sie durch Alston (8.) und Schelling (16.) 2:0 in Führung gingen und Bärtschi knapp das 3:0 verpasste, ehe sie McTavish (18.) mit einem Sololauf gewähren liessen und ein Missverständnis zwischen Sulander und Seger den Zuger Ausgleich ermöglichte.
Wie schon oft nach einem Fauxpas sah man danach einen äusserst starken Sulander. Er hielt sein Team im Mittelabschnitt in Phasen krasser Unterlegenheit schadlos, in der 33. Minute musste Simpson sogar ein Timeout nehmen, um sein Team zu beruhigen. Kurz vor Ablauf des Drittels gelang Wichser dann nach einem Abpraller das 3:2. «Dass wir mit einem Vorsprung in die zweite Pause gehen konnten, war glücklich», gestand selbst Simpson.
Im Schlussdrittel zogen die Zürcher dank Geniestreichen von Krutow (43./47.) und Alston (44.) schnell auf 6:2 davon, für den Rest des Abends durften sie sich feiern lassen. EVZ-Coach Doug Shedden hatte nach der Partie einen hochroten Kopf und ärgerte sich über individuelle Fehler – seiner Spieler und der Schiedsrichter. Wichsers Führungstor sei ein Haken gegen Diaz vorangegangen, weshalb dieser den Puck nicht aus der Zone habe spedieren können, monierte er.
Man dürfte beidseits gespannt auf das Schiedsrichteraufgebot für Spiel 7 schielen. Shedden verlangt von seinen Spielern, dass sie nun «endlich Männer werden». In diesem Verein habe man eine lange Geschichte darin, sich zu schnell zufriedenzugeben. Der Kanadier sagte aber auch: «Ich habe schon immer gesagt, dass wir über 21 Spiele gehen müssen, wenn wir Meister werden wollen. Wir sind also auf Kurs.»
Und weil es soo schön war (de Z Match):
Wir kegeln Bern raus und schlagen dann wieder Servette im Final ![]()
Halbfinale!
Zug 2 - ZSC 4
Zitat von Larry
Am SA i d'Halle - Full House, und de Z spielt Zug a d'Wand!Grosses Kino!
Nöd ganz Full House (die wo nöd cho sind händ öppis verpasst!), de Z spielt Zug (schlussendlich) an die Wand, es war grosses Kino.
Vor (und nach) dem Spiel Treffen der Pinnwand Oldies
Mushu, Lolo, Snowcat, Gysino, Otti, Sputnik und meine Wenigkeit ![]()
Der Z geht 2:0 in Front, von Zug nichts zu sehen.
Kann ja nicht sein meinen unsere Jungs und lassen Zug auf 2:2 heran, ganz sportlich. ![]()
Im zweiten Drittel kommt Zug plötzlich, macht gewaltig Druck. Der Z wankt, fällt aber nicht. Die vielgescholtene Abwehr hält dicht. Und dann geht sie auf unserer Seite rein.
Drittes Drittel: Es spielt nur noch der Z, die offensiv mit Abstand beste Mannschaft der Schweiz spielt noch drei Tore raus wie sie schöner kaum sein können.
Riesenstimmung, die Welle braust immer und immer wieder ums Rund.
Das Momentum hat nun klar gedreht, von Zug nichts meht zu sehen, glaube nicht, dass die diese 12 Tore wegstecken können.
Am DI ziehen wir in den Halbfinal ein, und ich glaube, diese Saison ist noch lange nicht zu Ende!
De Snowcat chunt ja! ![]()
Das ist eben das Geile an den PO's:
Das Messer am Hals, Sein oder Nichtsein!
Herrlich! :razz:
Nei, nöd de Randy! ![]()
Mit so Type wirsch ebe nöd Meischter!
Traumtänzer!
Zitat von Lolo
wie chumm ich jetzt das Jahr no zu dem Fahne?
Am Samschtig, äxtra für Dich!
http://www.zsclions.ch/index.php?id=62&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=451
Zitat von Draftmih wundered eifach, dass am Segi sini Vorarbeit zum 1:0 mit kim Wort erwähnt wird.
De Tagi machts:
Seger schritt voran, der ZSC folgte
Die Zürcher erzwangen mit einem energischen Auftritt in Zug und einem 6:1 ein drittes Heimspiel.
Von Simon Graf und Silvan Schweizer, Zug
Mathias Seger: «Wir müssen einen weiteren Schritt machen.»
Der umtriebige EVZ-Anheizer verkündete vor dem Match lauthals, dies sei der letzte Zürcher Abend in der Herti. Ein Fangrüppchen hatte sich die Mühe gemacht, ein weisses Leintuch mit dem Schriftzug «Schöne Ferie ZSC» zu bemalen. Und selbst im ZSC-Block war es anfangs ganz still. Doch dann zeigte Mathias Seger, wieder einmal er, dass man im Eishockey mit einer Szene das Momentum auf seine Seite reissen kann: Der Captain stürmte in der 6. Minute während des ersten Zuger Powerplays verwegen nach vorne, umdribbelte irgendwie zwei Gegner und spielte quer zum mitgelaufenen Monnet, der direkt zum 1:0 traf.
Nicht nur das Tor allein, sondern wohl auch die spektakuläre Art, auf die es gefallen war, verlieh den ZSC Lions die Inspiration, die bei ihren vorangegangen Auftritten gefehlt hatte. Plötzlich warfen sie sich wieder mit mehr Entschlossenheit in die Zweikämpfe, verteidigten sie ihr Tor, wie man das im Playoff zu tun pflegt, und stürmten sie mit dem Gedanken nach vorne, wirklich ein Tor zu schiessen. Krutow zeigte vor dem 2:0 einen Sololauf, der seinen Vater stolz gemacht hätte. Sogar Gardner traf wieder einmal, nach einem langen Pass Monnets zum 3:0 (24.). Und nachdem Holden kurz vor Spielmitte per Shorthander auf 1:3 verkürzt hatte, stellte Bärtschi den Dreitore-Vorsprung nur 34 Sekunden später wieder her.
Erneut drohte Spielabbruch
Zittern mussten die ZSC Lions nach Segers Initialzündung eigentlich nur noch einmal: Gegen Ende des Mittelabschnitts, als Zürcher «Anhänger» zum Zuger Fanblock drängten, nachdem jemand ein Bier in ihren Sektor geworfen hatte. Die Unverbesserlichen konnten vom Sicherheitsdienst in extremis gestoppt worden, sonst hätte erneut ein Spielabbruch in der Herti gedroht. Zum Glück bezieht der EVZ nächste Saison seine neue Bossard Arena. Die Quintessenz dieses Abends, dessen Ausgang so nur wenige erwartet hatten, lautete: Der ZSC ist zurück in der Serie und hat am Samstag im Hallenstadion die Möglichkeit, den zweiten von drei Matchpucks abzuwehren. Und Finanzchef Fritz Eichenberger, der mit dem Halbfinal kalkuliert hat, darf sich freuen, dass noch mindestens 250 000 Franken Einnahmen eingespielt werden.
Die Zürcher Kampfbereitschaft ist wieder erwacht. Und als gelte es, dies zu unterstreichen, gewannen Ryser und Bastl im Finish noch je einen Faustkampf gegen Zugs Raubein Snell. Die ZSC Lions tun indes gut daran, sich vom 6:1 nicht blenden zu lassen. Und Seger fand einige Minuten nach dem Spiel sofort die richtigen Worte: «Das war nur ein Sieg. Wenn nicht noch mehr kommt, nützt uns dieser nicht viel. Wir haben solid gespielt und gekämpft. Aber man muss auch sehen, dass die Zuger nicht ihren besten Abend hatten. Wir alle müssen noch einen weiteren Schritt machen, wenn wir diese Serie gewinnen wollen.»
Die Lions leben noch
Der ZSC lebt, hofft und kämpft also noch. Und am Samstag könnte Pittis ins Team zurückkehren. Beim EVZ dürften bei einigen nun Gedanken an den Viertelfinal 2008 aufkommen, als man gegen Davos ein 3:0 verspielte. Davor gefeit sind Shedden sowie Holden und Brunner, seine gefährlichsten Stürmer. Sie waren damals noch nicht dabei.
Mein Senf: De Segi erinneret mich immer meh an Streit, und de Honegger häd i sim Blogg im Blick ja scho gseit, er segi a de Olympiade div. NHL-Teams ufgfalle. Wäri worst case für ois, aber ihm würdis würkli gönne.
hockeyfans.ch im Muul!
"Saisonende für Deinen Club"
Schliifts!?
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