Beiträge von Larry

    so isch es, canepa rules! :rofl:

    Schweeeeri Fäll! :facepalm:

    Nur noch ein Beispiel: Es ist immer wieder der FCZ der Spieler ohne Ablösesumme verliert. Die Ausrede ist die gleiche wie hier wegen Doumbia: Bla bla bla wir stehen kurz vor einer Einigung bla bla bla der böse Agent......

    Naiv!

    Lausanne hat die lange Fahrt von Lugano an den Lac Leman in den Knochen aber auch einen Sieg im Gepäck.

    Da ich nicht Marco Bührer bin (....) schaue ich mit Sorge auf die Tabelle falls wir auch dort verlieren.

    Von da her würde ein Sieg sicher gut tun und Ruhe in den Verein bringen.

    Aber: die Aussage, dass das heutige Kader sportlich zumindest ebenbürtig, wenn nicht stärker ist, als das Meisterteam, kann ich eigentlich mittragen ...

    Bin nicht dieser Meinung. Die Abgänge von Ceesey und Doumbia wurden nicht adäquat ersetzt. Doumbia hätte man problemlos halten können aber Canepa war zu geizig um das Angebot von Lugano zu kontern. Ende Saison landen wir bestenfalls auf Platz 5.

    Meister der Emotionen

    Der Sturz des FCZ – nur ein Spitzenclub kann so schön fallen

    Den FC Zürich gibt es nur in zwei Zuständen: himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. Das liegt daran, wie er sich selbst sieht.

    Florian Raz
    Florian Raz (TA)
    Publiziert heute um 14:00 Uhr

    Es war einmal ein Meister. Fidan Aliti reagiert auf das Aus im Schweizer Cup in Lausanne.


    Es war einmal ein Meister. Fidan Aliti reagiert auf das Aus im Schweizer Cup in Lausanne. Foto: Urs Lindt (Freshfocus)

    Eigentlich kann es das ja gar nicht geben. Ein Meister, der nach acht Runden bloss zwei Punkte hat? Würde als Idee für eine Fussballserie recht schnell im Müll landen – zu übertrieben, zu weit hergeholt. Aber hier kommt der FC Zürich um die Ecke und beweist mit einer gewissen Selbstverständlichkeit, dass nichts unmöglich ist. Wieder einmal, darf angefügt werden. Weil ja schon seine Meisterparty im Mai allen fussballphysikalischen Gesetzen widersprochen hat.

    Und genau das ist es, was den FCZ ausmacht. Es gibt ihn nur in zwei Aggregatszuständen: himmelhoch jauchzend – oder zu Tode betrübt. Gerne in rasend rascher Abfolge. Abstieg mit gleichzeitigem Cupsieg? Für diesen Club eine einfache Übung. Derzeit ist wieder die betrübte Variante zu sehen.

    Es ist nicht bekannt, dass Arthur Schopenhauers Werk «Die Welt als Wille und Vorstellung» auf der Geschäftsstelle des FCZ ausliegt. Der Club folgt auch so treu dem Prinzip der Fallhöhe, das der deutsche Philosoph für Theaterdramen beschrieben hat. Kurz zusammengefasst: Je höher jemand steht, umso tiefer kann er fallen. Was für Theaterdramen gut ist, weil das Publikum umso mehr erschüttert wird. Bei Schopenhauer waren es die Grossen und Mächtigen, die Könige, deren «Unglücksfälle unbedingt furchtbar» sind.


    Ein Trainer! Ein Trainer! Ein Königreich für einen Trainer!


    Der aktuelle Fall des Meisters folgt diesem Muster: Das unerbittliche Schicksal fegt den König vom Thron, während der die Fussballgötter beschwört. Ein Trainer! Ein Trainer! Ein Königreich für einen Trainer! Das Publikum schaut gebannt.

    Aber die Zürcher müssen gar nicht erst Meister sein, um zu stürzen. Sie haben das Prinzip noch verfeinert, sie bauen sich ihre Fallhöhe selber. Mit ihren Ankündigungen, mit ihrer Selbstwahrnehmung. Und das gerne in mehreren Erzählsträngen zugleich.

    Innenverteidiger Becir Omeragic wird zum Mann erklärt, der eine zweistellige Millionensumme einbringen wird – und könnte im Sommer gratis gehen. Blerim Dzemaili verlängert den Vertrag, obwohl er im Sommer als umjubelter Held in den Sonnenuntergang hätte reiten können – und steht jetzt symbolisch für ein taumelndes Team. Franco Foda ist der ideale Trainer – und muss nach bloss 82 Tagen im Amt gehen.


    Canepas Aussage verhindert, dass der FCZ langweilig wird


    Über allem steht Ancillo Canepas Aussage, sein FCZ sei ein Spitzenclub. Oft ist sie dem Präsidenten schon medial um die Ohren gehauen worden. Dabei ist es genau dieses Selbstverständnis, das seinen FC Zürich erst zu einem interessanten Verein macht.

    Wer sich auf den Rängen acht, sieben und sieben richtig aufgehoben fühlt, auf denen die Zürcher in den Jahren vor dem Meistertitel gelandet sind, mag realistisch sein. Aber er ist auch furchtbar langweilig. Keine Fallhöhe, würde Schopenhauer dazu sagen.

    Tagi:

    Eigentlich hat Ihr Club bereits im September keine Ziele mehr, um die er spielen kann: raus im Cup, in der Liga abgeschlagen, aber dank Winterthur ohne grössere Abstiegsgefahr – das Überwintern im Europacup in weiter Ferne.

    Wie ich gesagt habe: Die Saison ist gelaufen! Auch Canepa widerspricht nicht. Alles andere ist Wunschdenken.

    Wirbel um Mike Schälchli

    Kaum ist Kloten zurück, herrscht Unruhe

    Acht Kündigungen in zehn Monaten und ein Sportchef auf dem Absprung – das wirft Fragen auf. Im Brennpunkt beim Aufsteiger: Die Rolle des Präsidenten.

    Angelo Rocchinotti (TA)
    Publiziert: 23.09.2022, 14:29

    Umtriebiger Mike Schälchli: Der Präsident ackert für den EHC Kloten, sein System ist aber nicht überall unumstritten.


    Umtriebiger Mike Schälchli: Der Präsident ackert für den EHC Kloten, sein System ist aber nicht überall unumstritten. Foto: Leo Wyden

    Eine Medienmitteilung vier Tage vor dem Saisonstart bringt den Stein ins Rollen. Der Inhalt? Geschäftsführer Christian Fontana – er verantwortet die neu geschaffene Sparte «EHC Kloten Business» – werde durch den 30-jährigen ehemaligen Unihockey-Spitzenspieler Anjo Urner ersetzt. Zudem wolle sich Sportchef Patrik Bärtschi neu orientieren und werde den Club Ende Saison verlassen.

    Das Wort Neuorientierung stösst dem ehemaligen Profi sauer auf. «Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich keine andere Lösung mehr sah, als zu kündigen», so der 38-Jährige gegenüber Mysports. Der Boulevardpresse ist später zu entnehmen, der Sportchef habe mit der grossen Kelle anrühren wollen und schon im letzten Jahr das Budget überzogen. Insider sagen, ein Budget habe nie existiert.

    Brisant? Bärtschis Abgang reiht sich ein in eine ganze Liste von Kündigungen, angefangen beim ehemaligen Geschäftsführer Pascal Signer, der mitten in der letzten Saison das Handtuch warf. Gerüchte, wonach Signer und Präsident Mike Schälchli das Heu nicht mehr auf der gleichen Bühne hatten, halten sich bis heute hartnäckig.


    Acht Abgänge in zehn Monaten


    Nach Signer haben auch der Finanzchef, die HR-Mitarbeiterin, der Sicherheitschef, die für den Spielbetrieb zuständige Person, Teamchef Beat Equilino und nun Bärtschi ihre Jobs quittiert. Die eben erst eingestellte Marketing- und Kommunikationsleiterin hat bereits während der Probezeit gekündigt. Acht Abgänge innerhalb von zehn Monaten? Das wirft Fragen auf.

    Hört man sich im und um den Club um, fällt immer wieder der Name Schälchli. Seit drei Jahren steht der umtriebige Event-Veranstalter dem EHC als Präsident vor, obwohl ihm aufgrund von möglichen Interessenkonflikten einst davon abgeraten wurde. Grund? Schälchlis Tit-Pit GmbH holt seit 2012 für Kloten die Sponsorengelder ein. Aufsteiger Kloten hat die ersten zwei Partien verloren. Und sorgt auch neben dem Eis für Schlagzeilen.


    Aufsteiger Kloten hat die ersten zwei Partien verloren. Und sorgt auch neben dem Eis für Schlagzeilen. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)

    Als Schälchli 2018 von Hans-Ueli Lehmann beauftragt wird, die Nachfolge zu regeln, übernimmt Rolf Tresch. Doch der starke Mann bleibt Schälchli. Sieben Monate später, just an Heiligabend, übernimmt er das Präsidium. Er sehe sich als leisen Präsidenten, sagt Schälchli. Und stützt Kloten dank seines grossen Netzwerks breiter ab. Der Club kommt zur Ruhe. Doch Schälchli eckt auch an.

    Der Vorwurf? Der Präsident mische sich überall ein, wolle alle wichtigen und auch unwichtigen Entscheidungen selbst treffen. «Er wurde gefährlich mächtig, holt seine Kumpels an Bord und baut ein System auf, das ihn unentbehrlich macht», sagt ein Insider, der anonym bleiben will. Auffallend? Viele der auf der Geschäftsstelle beschäftigten Personen haben einen Bezug zu Tit-Pit. Auch der neue CEO.

    WEITER NACH DER WERBUNG

    Anjo Urner fungierte als Head of Sports bei Tit-Pit, die wiederum vor Jahresfrist von der Swiss League mit der Vermarktung beauftragt wurde. Das Mandat wurde jedoch im Sommer aufgelöst. Einnahmen wurden keine generiert. Stattdessen fehlten den Clubs 375’000 Franken.


    «Hirnverbrannter Blödsinn»


    Schälchli selbst will sich nicht äussern. Dass der Präsident zu mächtig sei, sorgt bei Aktionär und Beirat Jan Schibli für Kopfschütteln. «Ein hirnverbrannter Blödsinn», sagt der Elektrounternehmer, dessen Firma den EHC seit Jahrzehnten unterstützt. «Wir haben 18 Eigentümer, zwei stiessen neu dazu. Es gibt viele Interessen. Mike versucht, das Ganze zu orchestrieren, was nicht immer einfach ist.» Schibli, der beim Beinahe-Konkurs 2012 viel Geld verlor, spricht von klaren Strukturen. Viele würden ein finanzielles Risiko tragen. Da könne keiner schalten und walten, wie er wolle. «Nie in den letzten 15 Jahren war es sauberer und transparenter.»

    Die Nähe zu Tit-Pit stelle kein Problem dar. «Mike ist nicht Alleininhaber dieser Agentur und als Privatperson Präsident des EHC», so Schibli. Urner, der nun bei Kloten unter Vertrag steht, spricht von einem Vorteil, würden einige auf Mandatsbasis für den EHC arbeiten. «Sie stehen im Sommer, wenn wenig los ist, nicht auf der Lohnliste.» Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Mike Schälchli 2016 mit dem damaligen CEO Matthias Berner (l.).


    Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Mike Schälchli 2016 mit dem damaligen CEO Matthias Berner (l.). Foto: Melanie Duchene (EQ Images)

    Laut Schibli stammt Urner aus seinem Kreise, was der CEO bestätigt. «Ich bin nicht Mikes Kollege. Ich lernte ihn über Jan (Schibli, die Red.) kennen, dessen Firma den UHC Uster unterstützt», sagt Urner. Auch andere Kandidaten seien zur Wahl gestanden. Er habe sich dem Verwaltungsrat vorstellen müssen. Dass nun von Unruhe die Rede ist, trifft Urner. 13 Angestellte würden gerade gemütlich beim Feierabendbier oder vor einem Aperol Spritz sitzen. Die Stimmung sei super.

    Offen bleibt die Frage, wie es mit Bärtschi weitergeht. Offenbar soll ihm die Medienmitteilung vor dem Versand vorgelegt worden sein. Doch er habe zu spät reagiert. «Wir haben ihm im Hinblick auf die nächste Saison keine verlässlichen Zahlen geben können. Zu gross sind die Unsicherheitsfaktoren. Wir haben aus der Vergangenheit gelernt», so Schibli.

    Eine Freistellung des Sportchefs stehe nicht zur Debatte. Schibli: «Er verfügt über eine Kündigungsfrist und ist sehr wertvoll. Es gibt keine Bad Feelings.» Trotzdem braucht man kein Prophet zu sein, um zu erahnen, dass Bärtschi kaum bis April 2023 in Kloten tätig sein wird.


    In Bern funktioniert genau die Dido Linie

    Habe es schon vor der Saison gesagt das ich im Vergleich der beiden ex Florida Panthers Spieler Colton Scevior unserem Lammikko vorziehen würde. Scevior steht nach 4 Spielen mit 4 Punkten ganz vorne in der SCB Skorerliste, Lammikko steht bei 0 Punkten. Die SCB Fans werden an Colton noch viel Freude haben denke ich.

    Bührer im Studio hat gesagt als er noch spielte habe er in dieser Phase der Meisterschaft kaum auf die Tabelle geschaut. Vielleicht würde uns ein bisschen mehr Gelassenheit auch gut tun.....

    Langnau wie erwartet, Ajoie besser als erwartet, in Kloten brennt der Baum neben dem Eis - es ist unterhaltend!

    Bis die Foda-Nachfolge geregelt ist: Genesio Colatrella übernimmt beim FCZ

    Nicht was ich mir gewünscht habe gegen GC! Man hätte genug Zeit gehabt bis dann. Man hat aber scheinbar entweder keinen Plan oder der (die) Favorit(en) haben abgesagt.

    Die ZSC Lions verlängern den Vertrag mit ihrem Captain Patrick Geering um drei Jahre bis und mit Saison 2025/26. Der Vertrag mit Stürmer Kyen Sopa wurde um zwei Jahre bis und mit Saison 2024/25 verlängert.

    Vertragsverlängerungen mit Geering und Sopa
    Die ZSC Lions verlängern den Vertrag mit ihrem Captain Patrick Geering um drei Jahre bis und mit Saison 2025/26. Der Vertrag mit Stürmer Kyen Sopa wurde um…
    www.zsclions.ch

    Mir gehts nicht um seine Skills, sondern um seinen Charakter. So einer gehört nicht (mehr) aufs Eis. Als Hockeyromantiker wäre es mir am liebsten, er bekäme keinen Vertrag mehr. Bei niemandem.

    Kannst Du vergessen! Habe auch Probleme mit ihm, möchte ihn auch nicht im Team haben, aber eben......! Er kann sich den Job aussuchen, das ist Fakt!