Cillo wird an ihm festhalten. Dank Winti einem der schlechtesten Aufsteiger in letzter Zeit (da bringt auch viel Publikum nichts) wird man wohl nicht letzter werden. Saison kann man eh vergessen, in die internationalen Plätze kommt man nicht mehr.
Beiträge von Larry
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Was mir grössere Sorgen bereitet, ist der Zustand von Texier. Ich hoffe für ihn und den Zett, dass er möglichst schnell wieder fit wird.
Der Franzose fällt mehrere Wochen aus. (ZSC Lions News)
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ist aber wenigstens etwas was man nicht pausenlos schreiben muss, damit es wahrer wird. es IST wahr!

Ganz klar NEIN! Werde aber die sinnlose Diskussion mit Beratungsresistenten nicht beginnen!

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Ich würde mich nicht unbedingt als Generation Z bezeichnen

Eben! Darum kannst Du auch nicht den Nachmittag sausen lassen!

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Ein Spiel Sperre für Wick und dann wird dieser Sportmann wieder auf den Eisflächen rumkurven..
Habe nach dem Foul gesagt 5 plus Spieldauer, da haben sie rundherum noch gelacht. Zwei Rappi Fans vor uns haben ihm noch applaudiert beim rausgehen. Typisches CH Hockey Foul, es fehlt der Respekt vor der Gesundheit des Gegners plus sie können es nicht besser, sind Pfeifen! Hier helfen nur drakonische Strafen. Eine Spielsperre ist eine Belohnung und Aufforderung es wieder zu machen.
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Da ich noch zum arbeitenden Teil der Bevölkerung gehöre
Gibt es den noch? Ich lese nur noch von der Work-Life-Balance der Generation Z.

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Was hätten wir auch zu schreiben bei einem 1-6 mit ca. 50 Abschlüssen...
Dann wäre hier Friedhofsruhe.....wie immer wenn es läuft!
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2 Katastrophen Spiele in Rappi und Katowice innerhalb von 2 Wochen…
Deshalb verstehe ich jeden Play off Tourist. Dann ist es im Unterschied zur Quali schon fast eine andere Sportart… warum soll man sich das Quali geknorze antun, und mit 14 Teams werden die Spiele auch nicht besser insbesondere gegen Ajoie, Kloten, Langnau… und zurück auf die 12er Liga wird man so schnell nicht mehr kommen. Noch 51 Spiele bis Saisonbeginn…
Wie oft willst Du das noch schreiben?
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und ein PP das den Namen auch verdient.
Beim PP standen als 1. Block immer 4 Ausländer und Bodenmann als Verteidiger auf dem Feld. Nun, ich frage mich was diese Leute in der Vorbereitung gemacht haben plus die haben NHL oder KHL Erfahrung, sind z.T. Weltmeister, da muss so oder so einfach mehr kommen!
Verstehe das nicht!

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Spiele wie das in Rappi über die letzten paar Jahre sind der Grund weshalb der Saisonkartenverkauf eben nicht läuft wie gewünscht. Es gibt zwar beim Z relativ viele Hardcore Fans (wir hier!) aber den Rest müsste man mit Leistung über Jahre (!) überzeugen. Sonst bleiben sie TV Konsumenten & Playoff Touristen.
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Eher unverbesserlich?
Kann ja nur besser werden! Grüss mir das Land meiner Vorfahren, ich war nur ein Mal dort, da hat Roger Geiger noch gespielt.....natürlich haben wir verloren! Für ein gutes, währschaftes Nachtessen wird es hoffentlich auch noch reichen!
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Auf Wut und Unverständnis folgen Trotz und Fatalismus – wie der FCZ am Trainer Franco Foda festhält
Der FC Zürich steckt in einer tiefen Krise. Und die Frage ist: Was macht das mit der Mannschaft? Der Captain Yanick Brecher überzeugt als eine Art Aussenminister – doch auch aus dem Team werden böse Geschichten über den Trainer gestreut.
Fabian Ruch15.09.2022, 05.00 Uhr (NZZ)
Yanick Brecher hat sich daran gewöhnen müssen, Rückschläge zu erklären – und wie er das tut, sagt einiges über den Wandel aus, den der FCZ durchlebt hat.
Gian Ehrenzeller / Keystone
Womöglich wird man schon in ein paar Tagen sagen: Der FC Zürich und Franco Foda – das hat einfach nicht gepasst. Es sind jedenfalls alle Begleitumstände vorhanden, die zur Geschichte eines Trainerwechsels passen würden: tiefe Krise, miserable Bilanz, späte Gegentore, dilettantische Abwehrfehler, fehlender Goalgetter, umstrittene Massnahmen des Trainers, offene und versteckte Kritik an ebendiesem, Treueschwüre der Vorgesetzten.
Zwei Punkte aus acht Spielen hat der FCZ in der Super League geholt. Am Donnerstagabend tritt er in der Europa League in Norwegen gegen Bodø/Glimt an, am Sonntag im Cup beim Challenge-League-Spitzenklub Lausanne – zweimal ungeliebter Kunstrasen, zweimal Alarm, weil man stolpern könnte, zweimal die Gefahr, auch in anderen Wettbewerben früh alle Ambitionen zu verlieren.
Der FC Zürich hat sich offenbar dazu entschlossen, einem aus seiner Branche bekannten Reflex zu widerstehen. Der Präsident Ancillo Canepa und der Sportchef Marinko Jurendic haben sich hinter Franco Foda gestellt. Sie loben die Arbeit des deutschen Trainers, nehmen die Spieler in die Pflicht, sprechen von einer unglücklichen Entwicklung.
Captain Brecher erledigt seine undankbare Aufgabe mit Geschick
Zuletzt verlor der FCZ in der Meisterschaft zweimal nach einem Gegentor kurz vor Spielende: 1:2 gegen Lugano, 2:3 bei Servette. Und selbst wenn die Darbietungen ordentlich gerieten, ist der FCZ in einer Abwärtsspirale gefangen. Auch das Servette-Tor in der 95. Minute am Sonntag lieferte symbolhafte Bilder vom FCZ-Trainer: Franco Foda stand gebückt an der Seitenlinie, die Hände auf den Knien, er schüttelte fassungslos den Kopf und hinterliess den Eindruck, traurig und einsam zu sein.
ZitatUnser Spielbericht nach der Auswärtsniederlage gegen den Servette FC ist nun online:
👉🏼 https://t.co/q9DtYsxkTV#SFCFCZ #fcz #stadtclub #NieUsenandGah pic.twitter.com/lQDE5vKudG
— FC Zürich (@fc_zuerich) September 11, 2022Eine Frage ist, was dieser kaum für möglich gehaltene Niedergang mit der Mannschaft macht? Yanick Brecher ist als Captain der Krisenkommunikator, nach jeder Partie gibt er tapfer Auskunft bei den Medien. Der Goalie erledigt diese undankbare Aufgabe mit Geschick, er findet den Ton, weicht keiner Frage aus, bleibt sachlich, spricht die wunden Punkte an. Brecher hat sich in den letzten Wochen daran gewöhnen müssen, Rückschläge zu erklären – und wie er das tut, sagt einiges über den Wandel aus, den der FCZ durchlebt hat.
Am Anfang waren Wut und Unverständnis zu spüren, zum Beispiel nach dem enttäuschenden 1:1 in Winterthur Mitte August. Brecher sagte damals: «Wir haben komplett alles vermissen lassen. Uns fehlte es an Herz und Leidenschaft. Ein Grossteil der Mannschaft hat nicht verstanden, worum es geht.» Mittlerweile dominieren Trotz und Fatalismus, nach dem 2:3 in Genf vor ein paar Tagen meinte Brecher, man habe stark gekämpft, irgendwann werde das Glück zurückkehren.
Sowohl in Winterthur als auch in Genf sagte der Captain, einige Spieler müssten sich an der eigenen Nase nehmen. Vor einem Monat war das als ausdrückliche Kritik an der Einstellung einiger Teamkollegen zu verstehen. Am Sonntag dagegen war es Brecher ein Anliegen, das als Aufforderung zu betrachten, weniger Fehler zu begehen.
Wie der FC Winterthur – und doch ganz anders
Der FC Zürich hat sich, so seltsam das klingen mag, etwas stabilisiert. Der Trainer Foda rotiert weniger, es ist Leben in der Mannschaft, Zerfallserscheinungen sind nicht zu erkennen. Und doch gibt es Anzeichen für interne Probleme.
So werden Geschichten kolportiert über Franco Foda, einige sind böse, andere absurd, die meisten vielsagend. Der Trainer soll beim Trainingsauftakt schlecht vorbereitet gewesen sein, heisst es, er habe die Spieler nicht gekannt, nicht einmal Brecher und den Teamleader Blerim Dzemaili. Und Foda grüsse seine Mitarbeiter kaum, habe sich noch immer nicht bei allen auf der Geschäftsstelle vorgestellt.
Die Verantwortlichen wehren sich vehement gegen diese Vorwürfe. Auch Yanick Brecher sagt, darüber könne er nur lachen. Er habe mit Foda gleich am ersten Tag ein 20-minütiges Gespräch geführt. «Wir können diese Geschichte einordnen, da bleibt nichts hängen.» Offensichtlich ist jedoch, dass die bösen Gerüchte auch aus der Mannschaft gestreut werden, viele Spieler sind nicht einverstanden mit Fodas Auftreten und seiner Arbeit. Sie trauern dem Vorgänger André Breitenreiter nach.
Zitat💬 "Wir werden kämpfen und alles geben, um für die Fans zu gewinnen."
Bohdan Viunnyk und Mirlind Kryeziu blicken auf das Auswärtsspiel in der @EuropaLeague gegen @Glimt voraus.#BODFCZ #FCZüriÜberall #fcz #stadtclub #NieUsenandGah pic.twitter.com/3TI48wT8Cy
— FC Zürich (@fc_zuerich) September 14, 2022Franco Foda ist nicht ein Sympathieträger à la Breitenreiter. Und Foda äusserte sich in den ersten Wochen dieser Saison mehrmals bemerkenswert kritisch über sein Team. Das hat Spuren hinterlassen. Der Eindruck ist so: Hier der Trainer, dort die Mannschaft – so direkt sagt das kein Spieler, schon gar nicht öffentlich. Doch die sportliche Bilanz zeugt auch von fehlendem Vertrauen in der Kabine.
Der FC Winterthur hat in der Meisterschaft ebenfalls erst zwei Punkte gewonnen, aber der Aufsteiger tritt mit einer Challenge-League-Mannschaft an, die Ansprüche sind bescheiden. Der Winterthur-Trainer Bruno Berner sagte am Wochenende nach dem 0:6 gegen Luzern beinahe philosophisch: «Es ist so, wie es ist. Wir sind die, die wir sind. Wir haben das, was wir haben. Jetzt gehen wir durch diesen Sturm hindurch.»
Der FC Zürich weiss im schweren Sturm gerade nicht, wie es ist, wer er ist, was er hat. Und man fragt sich, was André Breitenreiter in dieser Situation machen und sagen und vorleben würde. Dieser Trainer bereitet gerade in der Bundesliga sein neues Team Hoffenheim auf den Spitzenkampf gegen Freiburg vor.
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Werde in Langnau dabei sein (nach längerem Abwägen gehen wir trotzdem).

Mutig!
Das ist noch ein Fan! 
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Neue Arena, neue Stars – aber aufgepasst, ZSC Lions!
Die Zürcher haben sich weiter verstärkt, der Titel muss das Ziel sein. Die Saison nach ihrem letzten Umzug wurde allerdings zum Desaster. Und die Vorzeichen sind verblüffend ähnlich.

Simon Graf
Publiziert: 14.09.2022, 16:30

Eines der schönsten Hockeystadien Europas: Am 18. Oktober debütieren die ZSC Lions in der Swiss-Life-Arena. Foto: Ennio Leanza (Keystone)Bei den ZSC Lions herrscht Aufbruchstimmung. Sie haben ihr Kader mit mehreren europäischen Topausländern wie Lucas Wallmark, Mikko Lehtonen und Alexandre Texier sowie NHL-Rückkehrer Dean Kukan weiter veredelt und trainieren bereits in ihrem neuen Heim in Altstetten. Heute Mittwochabend (19.45 Uhr) starten sie in Rapperswil-Jona in die Saison, nach einer Tour de Suisse mit acht Auswärtsspielen eröffnen sie die Swiss-Life-Arena am 18. Oktober gegen Fribourg. Die Vorfreude ist gross. Die ersten Einblicke zeigen, dass es eine der schönsten Hockeyarenen in Europa ist.
Doch ein Stadion schiesst keine Tore. Die SCL Tigers stiegen 2012/13 in der umgebauten, modernisierten Ilfishalle ab. Der EHC Biel landete 2015/16 in der Premierensaison in der Tissot-Arena auf dem letzten Platz. Und die ZSC Lions retteten sich 2005/06 in der ersten Spielzeit im neuen Hallenstadion erst im Playout-Final gegen Fribourg vor dem Abstieg. Nach diversen Trainerwechseln war Ambris Leihgabe Hnat Domenichelli der Retter.

Das neue Reich der ZSC Lions: Die Spielerkabine. Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Auch fürs leibliche Wohl ist gesorgt: Die Sportsbar in der Swiss-Life-Arena. Foto: Andy Müller (Freshfocus)
Loungebereich in der Swiss-Life-Arena. Foto: Andy Müller (Freshfocus)Hatten die SCL Tigers und die Bieler keine Topteams, so hatten sich die ZSC Lions damals fürs neue Heim massiv verstärkt – unter anderem mit den Nationalspielern Blindenbacher, Forster und Wichser sowie dem kanadischen Powerflügel McTavish. In der Saison zuvor waren sie erst im Playoff-Final gescheitert, analog nun zu den Zürchern im vergangenen Frühjahr. Ihr bester Schweizer Spieler (Mark Streit) wanderte damals in die NHL ab (wie nun Denis Malgin). Die Erwartungen waren trotzdem so hoch, sie konnten fast nur enttäuscht werden. So schlitterten die ZSC Lions immer tiefer ins Schlamassel. Man muss ja nicht schwarzmalen, aber die Vorzeichen sind verblüffend ähnlich.
Trotz des Abgangs von Topskorer Malgin: Dass die ZSC Lions mit dem aktuellen Kader nicht auf den Spitzenplätzen landen, scheint fast unvorstellbar. Doch auch die Konkurrenz hat sich allenthalben verstärkt. Und wie gut die Zürcher die verspielte 3:0-Führung im Final verdaut haben, wird sich erst weisen, wenn die neue Meisterschaft unterwegs ist. Zumal vieles neu ist, nicht aber der Coach.
Rikard Grönborg hätte bei einem Viertelfinal-Aus gegen Biel seinen Posten räumen müssen. Doch der überragende Jakub Kovar im Tor und Goalgetter Denis Hollenstein bewahrten ihn davor. Fast hätte es danach noch zum Titel gereicht, doch Grönborg presste seinen Paradesturm mit Hollenstein, Malgin und Andrighetto so sehr aus, dass das Team kurz vor der Ziellinie mit leerem Tank stehen blieb.

Eine neue Arena, aber kein neuer Coach: Rikard Grönborg in der Trainingshalle in der Swiss-Life-Arena. Foto: Ennio Leanza (Keystone)Es ist allen klar, dass dies für Grönborg die letzte ZSC-Saison sein wird – unabhängig von deren Ausgang. Eines kann man ihm sicher nicht vorwerfen: dass er sich nicht hundertprozentig einsetzt. Grönborg ist jeden Tag als Erster im Büro, er tut alles für den Erfolg. Was ihm indes etwas abgeht, ist das Gespür für die weniger prominenten Spieler und deren Rollen. Die ZSC Lions verloren den Final primär deshalb, weil sie nicht über vier Linien Tore produzierten. In ihren Meisterjahren war ihre Ausgeglichenheit stets ihre Stärke gewesen.
ZitatNach dem so knapp verlorenen Final kann nur eines das Ziel sein: den verpassten Meistertitel nachzuholen.
Das Problem war nicht die fehlende Kadertiefe, sondern, dass es Grönborg nicht gelang, alle genügend zu integrieren. Ein Team zu bauen, das auch in den kritischen Momenten als solches funktioniert, ist seine grosse Herausforderung. Nur dann können die ZSC Lions die hohen Erwartungen, die ihr neues Stadion weckt, auch sportlich erfüllen und Topfavorit EV Zug aus der Bahn werfen. Denn nach dem so knapp verlorenen Final und angesichts des exzellent bestückten Teams kann nur eines das Ziel sein: den verpassten Meistertitel nachzuholen.
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habe das spiel heute übrigens im 1930 geschaut.
Werde ich gegen Langnau machen mit Sohnemann.

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Zurück aus Rappi. Masslose Enttäuschung! Was haben die bis jetzt trainiert? PP z.B.?

Positiv: Mit Sohnemann am Spiel gewesen, viele Leute getroffen.

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Eishockey: Die ZSC Lions bleiben zum Meisterschaftsauftakt in Rapperswil chancenlos und bangen um ihre neue Attraktion

Vor knapp 5000 Zuschauern ohne Chance: Die ZSC Lions um den Torschützen Garrett Roe.
Patrick B. Kraemer / KEYSTONE
nbr. Rapperswil. · Die neue Saison hat für die ZSC Lions so begonnen wie die alte am 1. Mai im Play-off-Final geendet hatte: mit einer Enttäuschung und einer Niederlage. Die favorisierten Zürcher verloren am Mittwochabend bei den Rapperswil-Jona Lakers 1:4. Nach ansprechendem Beginn fand der ZSC gegen einen dynamischen, angriffslustigen und leidenschaftlichen Widersacher kein Rezept mehr und hätte sich nicht beklagen dürfen, wäre er schon im Mitteldrittel deutlicher in Rückstand geraten. Der Doppeltorschütze Lammer, Eggenberger sowie der magistrale Topskorer Cervenka trafen für die Lakers, für den ZSC einzig der Mittelstürmer Garrett Roe.
Besorgniserregender als die Niederlage gegen einen starken Gegner war für die Zürcher der Ausfall des hochkarätigen Zuzugs Alexandre Texier. Der 23-jährige Franzose wurde von Jeremy Wick in der elften Minute in die Bande gecheckt und verletzte sich am linken Handgelenk. Noch ist nicht klar, ob er am Freitag gegen die SCL Tigers eingesetzt werden kann – eine Röntgenuntersuchung wird am Donnerstag Aufschluss darüber geben, wie gravierend die Blessur ist. Schon bei den Lakers trat der ZSC aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Justin Azevedo mit nur fünf Ausländern an.
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Chancenlos gegen die Lakers
Die ZSC Lions prallen hart auf in der Meisterschaft
Beim Saisonstart läuft für die Zürcher alles schief: Sie verlieren gegen die beschwingten Lakers 1:4 und schon früh ihren NHL-Jungstar Alexandre Texier.

Simon Graf
Publiziert heute um 22:56 Uhr
Ein schmerzhafter Auftakt für die ZSC Lions: Goalie Hrubec wird von Lakers-Stürmer Lammer zu Fall gebracht Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)Draussen herrschen noch sommerliche Temperaturen. Doch die neue Eiszeit hat für die ZSC Lions frostig begonnen. Nicht nur waren sie im Auftaktspiel gegen beschwingte Lakers beim 1:4 chancenlos, sie verloren auch ihren NHL-Jungstar Alexandre Texier. Der Franzose wurde in der 11. Minute von Wick von hinten in die Bande gestossen und bestritt danach nur noch drei Einsätze, ehe er abbrach. Ob und wie lange er ausfällt, wissen die ZSC Lions noch nicht.
Beide Teams liefen mit insgesamt acht neuen Ausländern auf, doch es war wieder einmal der letztjährige Liga-Topskorer Cervenka, der alle überragte. Der Tscheche, neu auch Captain der Lakers, leitete schon in der 1. Minute den Gegenstoss ein, der zum 1:0 Lammers führte. Das 3:1 kurz vor der zweiten Pause schoss er selber, aus der Drehung ins Lattenkreuz. Das 4:1 Lammers (51.) bereitete er mit einem seiner berüchtigten Querpässe vor.
Roman Cervenka
Der Tscheche führt die Lakers magistral zum Sieg, ist an drei der vier Tore beteiligt. Die ZSC Lions bekommen ihn nicht in den Griff.
Simon Hrubec
Der neue ZSC-Goalie ist an allen Gegentore schuldlos. Viel zu oft wird er von seiner Vorderleuten im Stich gelassen. Willkommen in der National League!
Alexandre Texier
Der Franzose deutet seine Offensivqualitäten in seinen fünf Minuten Netto-Eiszeit an, trifft einmal den Pfosten. Dann muss er verletzt kapitulieren.
Das war es dann mit den Hoffnungen der ZSC Lions auf eine Wende. Sie waren vor 5000 Zuschauern erstaunlich chancenlos und zuweilen überfordert vom Tempo der Lakers. Vielleicht, weil sich diese mit Red Bull München und Tappara Tampere als Gegner in der Champions League trotz der vier Niederlagen schon eine höhere Kadenz gewöhnt waren als die Zürcher, die sich gegen die Underdogs Fehervar und Katovice immerhin schon für den Achtelfinal qualifiziert haben.
Doch die Lakers sind von ganz anderer Qualität. Vergangene Saison mit Rang 4 das Überraschungsteam, wollen sie sich in diesem Winter bestätigen. Dabei setzt Coach Stefan Hedlund weiter auf viel Intensität in allen Zonen. Die bekam den ZSC Lions gar nicht gut. Schon im Startdrittel gestanden sie den Rapperswilern vier, fünf Topchancen zu, und in diesem Takt ging es weiter. Die Defensive, auf dem Papier das Prunkstück der Zürcher, steht noch gar nicht stabil.

Es war zum Verzweifeln für die Zürcher: Sven Andrighetto schreit seinen Ärger hinaus. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)Auch das Powerplay der ZSC Lions funktionierte noch nicht richtig. Selbst die Fünfminuten-Strafe gegen Wick führte zu nichts, Roe (21.) glich dann immerhin zu Beginn des Mittelabschnitts aus. Doch bis zur zweiten Pause wurden die Zürcher dann dominiert – das 1:3 nach 40 Minuten schmeichelte ihnen noch. Wer eine Reaktion im dritten Abschnitt erwartet hatte, wurde enttäuscht. Es kam kaum mehr Torgefahr auf vor Nyffeler.
Coach Rikard Grönborg versuchte, seine offensiven Elemente auf drei Linien zu verteilen. Doch so richtig harmonierte noch keine Sturmreihe. Und natürlich half der frühe Ausfall Texiers nicht. Der einzige ZSC-Torschütze Roe wirkt sehr bemüht, sich wieder in eine Schlüsselrolle zu kämpfen, spielte die Partie aber ebenfalls nicht zu Ende. Wallmark zeigte einige Male seine Qualitäten im Spiel nach hinten. Der hochgelobte Lehtonen blieb beim Meisterschaftsauftakt noch vieles schuldig.
Das Gute für die ZSC Lions: Sie haben noch 51 Spiele, um es besser zu machen. Und der Spielraum dafür ist beträchtlich.
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Zeit zum gehen….
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Falls das 3:2 kommt sehe ich noch eine Chance….bin schon beim Prinzip Hoffnung…..