Hier sind jedenfalls viele Leute gefordert, wenn man nächste Saison wieder vorne mitspielen will. Die Schwierigkeit liegt darin, dass man auch nicht einfach alles rauswerfen kann, was nichts wert war diese Saison.
-Wichser (nicht mehr erwünscht)
-Alston (ist alles in allem zu schwach, auch wenn er eine Weile Topskorer war.)
-Krutow (hat eigentlich jetzt gezeigt, dass er zwei Jahre lang sich nicht entwickelte. Würde ihm allenfalls noch eine letzte Chance geben)
-Bastl (denke, er hat Potenzial, braucht einen guten Coach)
-Müller (Lückenfüller, mehr nicht)
-Reist (wertlos sofern er sein Passspiel nicht gewaltig verbessert)
-Grauwiler
-Kostovic
Einigen jüngeren Spielern von gc ist was zuzutrauen, aber sie müssen sich verbessern. Hier ist der neue Trainer gefragt, die Spieler müssen geschmiedet werden, wie das in Davos geschieht.
Klar ist, dass es 1-2 neue Spieler braucht, die Impulse in die Mannschaft reinbringen, wie damals Sejna und Pittis in der Meistersaison. Hoffnungsträger sind klar Bärtschi und Seger.
Wir laufen grosse Gefahr, dass die Entwicklung, die eigentlich ab 2005/06 begann, seinen Lauf nehmen wird. Durch den Meistertitel 2008 wurden viele Probleme und Mängel in der Vereinsführung verdeckt. Es kam in jenem Jahr viel zusammen und Kreis hat die Mannschaft während zweier Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Auch dem Peter Iten trauern insgeheim wohl viele nach. Durch den Titel wurde viel Druck von der Mannschaft und der Organisation genommen. Das spürte man in den nachfolgenden Saisons.
Auch finanziell stellt sich wohl bereits jetzt schon die Frage, ob die Jahre des grossen Budgets vorbei sind respektiv falls noch nicht, wie lange das noch weitergehen kann. Da hängt vieles von einem neuen Stadion ab. Das Problem ist, dass man entweder vorne mitspielen muss mit diesen Ressourcen oder dann zurück gehen müsste zu einem schmalen Budget und es mit dem Modell "Fribourg" versuchen müsste. Denke jedoch nicht, dass ein solches Modell in Zürich eine Chance hat. Alles was zwischen diesen beiden Extremen ist, verärgert die Leute und nimmt Freude am Ganzen.
Jedenfalls muss ein klares Konzept hin und damit gearbeitet werden. Wir sind nicht an einer Situation, wo alles hoffnungslos verloren ist, wenn die richtigen Schlüsse gezogen werden, können wir nächstes Jahr einen längeren Frühling erleben.