Beiträge von Thomi

    Danke für die Infos. Ich liiiiebe den Range von Day to Day :facepalm:

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    Säg nüt! Dä Bodemaa isch Wuchelang Day to Day gsii bevors jetzt uf unbekannt gswitcht isch.....

    Nö du......aber ich freu mich doch für dich! ;)

    Das geht einfach nicht so! Im Fussball meldet sich der VAR wenn der Schiri etwas übersieht, das muss im Hockey auch kommen! Eine nachträgliche Sperre gut und recht, aber es muss etwas gleich vor Ort passieren damit sich die Gemüter auch wieder legen.

    Bin da etwas ambivalent!

    Auf der einen Seite sehe ich das wie du, aber andererseits habe ich so gar keine Lust auf den VAR-Scheiss, der häufig im Fussball abgeht.

    Kleine Einschätzung Stand heute:

    Positiv überrascht: Davos (!), Rappi, (!) Biel

    Negativ: Servette, Lugano, Lausanne, ZSC

    Rest in etwa wie erwartet.

    Biel hat mich nicht überrascht, den Rest sehe ich so wie du.....

    übrigens, hört ihr auch den Podcast PuckOff? Finde ich spannend und hat immer mal wieder coole Gäste.....

    «Die Eishockey-Legende der Woche»: Misko Antisin war eine verhasste Reizfigur und ungekrönter Strafenkönig, aber auch ein Meistermacher

    Misko Antisin wurde aufgrund seiner Tore, aber vor allem wegen seiner unsauberen Spielweise in den gegnerischen Stadien gehasst. Beim EV Zug war der eingebürgerte Kanadier Publikumsliebling und Schütze des Meistertors 1998.

    Yves Tardent 04.11.2021, 14.00 Uhr Misko Antisin (links) in der Meistersaison 1997/1998 im Dress des EV Zug.

    Misko Antisin (links) in der Meistersaison 1997/1998 im Dress des EV Zug.

    Keystone

    Die Bilder gingen damals um die Welt. Am 10. Januar 1987 war es beim Tessiner Derby zwischen Lugano und Ambri-Piotta zu einer bis heute legendären Schlägerei gekommen. Mittendrin in der zwanzigminütigen Massenkeilerei ist Ambris Misko Antisin. Der damals 22-Jährige wird dabei von Luganos Schweden Mats Hallin arg verprügelt.

    Hallin war vom Lugano-Trainer John Slettvoll eigens aus der NHL eingeflogen worden, um den schwedischen Lugano-Topskorer Kent Johansson zu schützen. Als dieser (wie erwartet) von Antisin provoziert worden war, schickte Slettvoll Hallin aufs Eis, damit er sich Antisins annehme. Antisin war damals einer von acht Kanadiern im Kader Ambris, die dank Schweizer Vorfahren eingebürgert worden waren.

    Schlägerei beim Tessiner Derby Lugano - Ambri am 10. Januar 1987.

    Youtube

    In jener Zeit genossen Techniker und Künstler noch kaum reglementarischen Schutz wie heute und waren vielen offenen und versteckten Fouls ausgesetzt. Der 1 Meter 90 grosse und 92 Kilogramm schwere Antisin war ein Spezialist für solche unsauberen Aktionen, die heutzutage allesamt undenkbar wären. Er gehörte zu den meistbestraften Spielern auf hiesigem Eis. Auch wurde er immer wieder wegen grober Fouls für mehrere Partien gesperrt.

    Gar gerichtlich verurteilt wegen eventualvorsätzlicher Körperverletzung wurde er 1993 nach einem Kniestich gegen Ambris Russen Petr Malkow. «Wir Nordamerikaner haben Härte ins Spiel gebracht. Davon haben auch die Schweizer profitiert», sagte Antisin nach seiner Karriere über seinen Spielstil.

    Höhepunkt beim EV Zug

    Kein Wunder, war der in Vancouver aufgewachsene Sohn einer Lausannerin für die Fans in den gegnerischen Stadien ein rotes Tuch; er wurde jeweils schon beim Verlesen der Aufstellung gellend ausgepfiffen. Doch Antisin war nicht nur ein Haudegen und Provokateur, sondern dank seiner Wucht und Schnelligkeit auch ein gefürchteter Skorer. Sein Schuss gehörte zu den härtesten der Liga.

    Nach einer Saison beim ZSC und den vier Jahren in Ambri wechselte Antisin 1990 zum EV Zug und wurde dort bald zum Publikumsliebling. Mit dem Slogan «Zug isch besser» wollten die Zentralschweizer damals einen Schritt nach vorne machen. Die Saison missriet, und der von der Konkurrenz hämisch belächelte Leitspruch wurde flugs wieder abgeschafft.

    Antisin war in den neunziger Jahren einer der Protagonisten bei der Wandlung des EVZ zum Spitzenteam, die nach 1991 langsam Fahrt aufnahm. In seinen acht Jahren in Zug erzielte Antisin 344 Punkte, was satten 43 Punkten pro Saison entspricht. Mit seinen kongenialen Sturmpartnern Ken Yaremchuk und Colin Muller brachte er jede Verteidigung ins Wanken. Auch neben dem Eis gab Antisin gerne Vollgas: Er und sein Teamkollege Bill McDougall waren in den Zuger Bars gern und oft gesehene Gäste.

    1998 stand der EVZ zum dritten Mal nach 1995 (gegen Kloten) und 1997 (Bern) im Play-off-Final und gewann erstmals den Meistertitel. Antisin verewigte sich in den Statistiken als Schütze des die Meisterschaft entscheidenden Tors im sechsten Finalspiel in Davos.

    Da hatte Antisin schon längst beim HC Lugano unterschrieben, wohin er von seinem früheren Trainer Jim Koleff mit einem üppig dotierten Vertrag gelockt worden war. Zunächst kam er im Sottoceneri nicht auf Touren, doch in den Play-offs zeigte er seine Klasse wieder und festigte den Ruf, ein «Money-Player» zu sein – ein Spieler, der in den wichtigen Momenten zur Hochform aufläuft. Am Ende der Saison stemmte er auch in Lugano den Meisterpokal in die Höhe – Antisin, der Meistermacher.

    Aufstieg mit Genf/Servette

    Auch in der Schweizer Nationalmannschaft (51 Länderspiele) hinterliess er in jener Zeit seine Spuren. Grösste Erfolge waren die beiden vierten Ränge an den Weltmeisterschaften 1992 und 1998.

    37-jährig wechselte der Vater eines Sohnes 2001 zum ambitionierten Nationalliga-B-Favoriten Genf/Servette mit dem Headcoach Chris McSorley. Mit Servette wurde Antisin B-Meister und stieg nach der gewonnenen Ligaqualifikation gegen den EHC Chur in die Nationalliga A auf.

    Es war ein letzter Triumph. Denn in der ersten NLA-Saison mit Servette wurde Antisin schon im Herbst eine Liga tiefer nach Lausanne ausgeliehen. Das Engagement in der Heimatstadt seiner Mutter stand allerdings unter keinem guten Stern. Bereits im ersten Spiel verletzte er sich nach einem Zweikampf schwer am Knie und erlitt einen Schienbeinbruch. Es sollte sein letztes Spiel in den hiesigen Ligen sein.

    Später tingelte Antisin als Coach durch tiefere Ligen in Nordamerika, ehe er 2019 beim EHC Winterthur als Assistent von Michel Zeiter wieder in der Schweiz auftauchte. Nach Zeiters Entlassung im Dezember 2019 amtete er bis Saisonende als Headcoach des Swiss-League-Teams. Verlängert wurde sein Vertrag in der Folge allerdings nicht. Im vergangenen Sommer spielte er in Zug bei einem Legenden-Match zwischen den Meistern von 1998 und jenen von 2021 mit. Misko Antisin (rechts) zusammen mit dem damaligen Winterthur-Trainer Michel Zeiter im November 2019.

    Misko Antisin (rechts) zusammen mit dem damaligen Winterthur-Trainer Michel Zeiter im November 2019.

    Quelle: NZZ (05.11.2021)

    Da hät sich wohl sogar dä Hallestadiongeist gschämt, ob dem bluetleere Uftritt vo eus mitem eewige umegekurve und aschlüssendem Näbed-s'Goal-Schüsse! Er hät dänn dä Schiibe en chliine lupfer gä!

    Suscht business as usual i dä Halle! isch tragisch!

    Ich erwarte ein begeisterndes Spiel, krachende Checks, tolle Offensivaktionen und einen klaren Sieg des ZSC ;)

    Und ich erwarte, dass Morgen in der Früh ein Ferrari Portofino M für mich vor meiner Haustür steht!
    Mal sehen, wessen Erwartungen erfüllt werden? Bin nicht sicher wo die Chancen besser stehen ^^

    Hahahaha, da ist mir - einmal mehr - mein Nicht-Verlieren-Können zum Verhängnis geworden!


    Da hab ich über 90' mitgefiebert und -geschrien und beim - wie sich im Nachhinein rausgestellt hat - vermeintlichen 2:4 wutentbrannt den TV ausgeschaltet und die Remote in die Ecke geworfen um dann 5' später im Internet zu lesen, dass es zum 3:3 kam :) hahaha bin ich en Depp!

    :D:applaus:

    Ich denke, dass auch ein "Ruck" durch die Mannschaft gehen muss (Trainer hin oder her.......)

    Die Mannschaft sehe ich in der Pflicht - es kann schlicht nicht sein, dass der ZSC mit dieser Mannschaft keinen Erfolg hat!

    Doch doch, das geht schon! Ist in Lugano jahrelang praktiziert worden, lauter teure Stars aber kein Team. Es scheint als ob es bei uns ähnlich läuft....