Beiträge von Thomi

    Aus aktuellem Anlass in diesem Fred. Werde mich dazu jetzt nicht mehr äussern:

    Zentrale Güter wie haben sich verteuert und Betreibungen nehmen zu - Blick

    So, mehr sag ich zu dem Artikel aber nicht mehr:

    Endlich alt! Und fünf Gründe, warum das eine gute Nachricht ist

    Soll man sich etwa fürchten vor dem Alter? Wozu auch! Es kommt, was kommen wird. Bis dahin kann man sich freuen, dass man fast nichts mehr muss.

    Roman Bucheli31.07.2023, 05.30 Uhr

    6 min

    Das Alter verschafft einem neue Freiheiten. Man muss nun vieles nicht mehr tun, darf hingegen vieles wollen, sofern man noch kann. Diese Engländerin kann es sogar noch sehr gut.

    Das Alter verschafft einem neue Freiheiten. Man muss nun vieles nicht mehr tun, darf hingegen vieles wollen, sofern man noch kann. Diese Engländerin kann es sogar noch sehr gut.

    Ian Berry / Magnum

    Eigentlich waren wir schon alt, als wir noch Kinder waren. Entweder hiess es, wir seien jetzt zu alt, um noch zu heulen, wenn wir hinfielen, oder dann waren wir zu alt, um einfach sinnlos herumzublödeln. Zugleich waren wir immer für alles noch zu jung. Zu jung fürs Kino, zu jung zum Rauchen oder fürs Trinken. Immer kamen wir zu früh oder zu spät. Das Leben ging an uns vorüber, der Faltenwurf der Zeit schien uns zu verschlucken.

    Und nun geht das im gleichen Stil weiter. Irgendwann wird man mir sagen, ich sei zu alt, um noch arbeiten zu müssen, aber ich weiss auch, dass ich noch lange zu jung bin, um aufzuhören. Man ist also stets auf der falschen Seite, sei es als vorzeitig gealtertes Kind, sei es als kindischer Alter. Und verblüfft stelle ich fest, wie sich die Dinge spiegelbildlich wiederholen. Als Kind wollte und sollte ich älter sein, als ich war, jetzt, da ich alt werde, kann ich es auch nicht glauben: In ein paar Tagen bin ich 63. Ist das schon alt?

    Mit André Gide könnte ich nun gestehen, was der Schriftsteller schon mit 61 seinem Tagebuch anvertraute: «Nur mit grosser Anstrengung kann ich mich davon überzeugen, dass ich selbst so alt bin wie jene, die mir in meiner Jugend so alt erschienen.» Meinen Vater möchte ich davon ausnehmen. Als er in meinem Alter war, blieben ihm noch zehn Jahre zu leben. Doch nie, auch im Tod nicht, kam er mir alt vor, nicht so alt jedenfalls wie andere Männer in seinem Alter. Wieso sollte es mir anders gehen?

    Die Rückkehr der Langeweile

    Vielleicht kann ich darum ganz entspannt und ohne jeden Zynismus sagen: Endlich alt! Und sofern man das Alter daran erkennt, dass man am Morgen mit Hingabe den Vögeln zuschaut und bloss noch mit halbem Ohr die Frühnachrichten hört, dann, ja, kann ich nur zustimmen: Ich bin auf dem besten Weg, alt zu werden. Während die verbliebene Lebensfrist kürzer wird, schwindet das Interesse an flüchtigen Dingen.

    Was sind dagegen die Vögel! Federleicht zwar, verletzlich, hypernervöse Wesen, immer auf der Hut vor drohenden Gefahren. Sie waren hier, lange bevor der erste Mensch auf zwei Beinen zu gehen lernte, und sie werden noch hier sein, wenn der letzte Mensch längst gegangen sein wird. Spiegelbildlich kehrt mit dem Interesse an den Vögeln zurück, was wir als Kinder erlebten. Langeweile hiess der furchterregend schöne Zustand, wenn wir an Regentagen faul herumlagen und nichts mit uns und noch weniger mit der Welt anzufangen wussten. Die Zeit dehnte sich zur klebrigen Masse.

    Im Alter hört die Langeweile auf den vornehmen Namen Musse. Es ist beides fast dasselbe, nur gibt sich Letzteres einen würdevollen Anschein. Wer allerdings den Vögeln zuschaut, dem kann gar nicht langweilig werden, vielmehr verkörpert er die Langeweile. Denn seine stille Leidenschaft verlangt nur Zeit und Nichtstun. Sie ist nur Bewunderung und Staunen, auch wenn die Vögel jeden Tag fliegen, wie sie an allen Tagen zuvor geflogen sind. Glücklich darum der Alte, der schon als Kind eine Begabung für die Langeweile hatte.

    Neue Freiheiten

    Die Philosophin Hannah Arendt gab dem Gedanken einmal eine schlichte, dafür umso einleuchtendere Form: «Einer der grössten Vorteile des Älterwerdens ist doch, dass man endlich sich reguläre Rechte auf Bequemlichkeit erwirbt.» Es ist schön, wie sie dem Satz ganz nebenbei ein merkantiles Kalkül unterschiebt. Als sei der Vorzug des Alters ein Tauschgeschäft wie jedes andere und also kein Privileg, das man sich anmasst oder das einem gönnerhaft gewährt wird.

    Zu dieser Bequemlichkeit gehört zuallererst, dass man nicht mehr arbeiten muss, bestenfalls noch kann, noch lieber jedoch den anderen dabei zuschaut. Nirgendwo wird Arbeit so anschaulich wie auf Baustellen. Darum sieht man die alten Männer an den Absperrungen stehen, wo sie konzentriert beobachten und fachmännisch murmelnd das Geschehen kommentieren. Ich gestehe, so oft ich kann, geselle ich mich zu ihnen, denn ich übe längst für später.

    Das Alter verschafft einem neue Freiheiten. Man wird vieles nicht mehr tun müssen. Im Umkehrschluss heisst das natürlich auch, dass man nicht mehr gebraucht wird. Das wiederum ist ärgerlich und kränkend, weil man gerne glaubt, man sei unentbehrlich. In Wahrheit zeigt sich nun vor allem die Ersetzbarkeit eines jeden. Ein kurzes Ruckeln, und schon läuft alles wieder wie geschmiert.

    Immerhin, die neuen Freiheiten bleiben. Kein Wecker reisst einen aus dem Tiefschlaf, keine Sitzungen zerhacken den Tag, das Wochenende ist endlich frei und alle übrigen Tage sowieso. Und weil man vieles nicht mehr muss, darf man umso mehr wollen. Das wiederum setzt mindestens voraus, dass man über die Mittel und die Fähigkeiten verfügt, um das, was man will, auch tun zu können. Man sollte darum vorsichtigerweise nur wollen, was man auch (noch) kann.

    Wie immer im Leben, und da macht es keinen Unterschied, ob man jung ist oder alt, gibt es Komplikationen. Simone de Beauvoir hat dafür ein Wort gefunden, das genauso heimtückisch klingt, wie es der Sachverhalt ist, den es beschreibt: «Feindseligkeits-Koeffizient der Dinge». Dieser nimmt allerdings im Alter zu. Die Welt sei, so de Beauvoir, plötzlich voller Hindernisse und gespickt mit Bedrohungen, die es zuvor nicht gegeben hat, weil sie bis dahin keine Hindernisse oder Bedrohungen darstellten.

    Zum äusseren Feind kommt der eigene Körper, der sich in unvorteilhafter Weise verselbständigt: Tränensäcke hängen, wo sie nicht hingehören; Zähne fallen aus, obwohl man sie noch braucht; die Knochen schmerzen, wenn man sie bewegt, und bald auch sonst. Und das sind nur die harmloseren Gebresten, die einen Vorgeschmack darauf geben, was erst noch kommt.

    Es ist wie mit dem Wein

    Eines der schönsten Zeugnisse dafür, wie körperlicher Unbill zu trotzen wäre, wird von Juliette Drouet überliefert. Sie war ein halbes Leben lang die Geliebte und Muse von Victor Hugo. Mit 71 Jahren hat sie in einem von Tausenden von Briefen, die sie dem Schriftsteller geschrieben hatte, die Unverbrüchlichkeit ihrer Liebe beschworen: «Alles, was das Alter meinem Körper mit Gewalt nimmt, gewinnt meine Seele an unsterblicher Jugend und strahlender Liebe.»

    Auch sie macht also, wie Hannah Arendt, eine Art Rechnung auf, vielleicht möchte sie den Ernst und das Pathos ein wenig verwischen. In ihrer doppelten Buchhaltung von Körper und Seele geht nichts verloren. Was auf der einen Seite im Soll steht, figuriert auf der anderen im Haben. Aber ach, wäre es doch nur so einfach. Es war auch für Juliette Drouet nicht so einfach. Wenig später beklagte sie den körperlichen Verfall, da «kann ich mich noch so viel an meine Liebe stützen». Allerdings litt auch die Treue des Geliebten mehr, als es ihr lieb war.

    Soll ich mich also fürchten vor dem Alter? Ich wüsste nicht, wieso ich müsste. Fürs Erste bleibe ich dabei: Endlich alt! Und ich habe mindestens fünf Gründe, warum das eine gute Nachricht ist. 1: Ich bin kein Kind mehr. Es war nicht schrecklich, aber unangenehm genug. 2: Ich bin kein Teenager mehr. Es war schrecklich. 3: Ich muss nicht mehr studieren. Es dauerte zu lang. 4: Das Schreiben ist noch immer und stets aufs Neue ein grandioses Abenteuer mit ungewissem Ausgang. 5: Irgendwann werde ich nicht mehr lesen müssen, was andere twittern.

    Ich gehöre nicht zu den Menschen, die dem Vergangenen nachtrauern. Mit jedem Lebensalter, das ich hinter mir liess, wurde ich froher. Wieder etwas überstanden, dachte ich. Das Leben wurde immer besser. Es ist wie beim Wein, der braucht auch Zeit. Lerne ich noch? Kann sein. Lieber halte ich es mit Roland Barthes, der 61-jährig seine Antrittsvorlesung hielt am Collège de France und sie mit dieser schönen Beobachtung beendete: «Es kommt jetzt vielleicht das Alter einer anderen Erfahrung: der des Verlernens.» Da hatte er noch genau drei Jahre zu leben.

    Die Einübung in die Kunst des Verlernens ist allerdings eine zwielichtige Sache. Allzu weit möchte man sich nicht vorwagen in diese Sphären. Wo also die Zuversicht finden? Vielleicht in den Briefen von Juliette Drouet. Dann in den Gedichten des grossen Philippe Jaccottet. In seinem «Livre des morts» beginnt ein Gedicht mit diesem Vers: «Wer sie betreten hat, die Ländereien des Alters . . .» Mehr weiss ich nicht von dem Gedicht. Solange ich solche Gedichte noch entdecken kann, brauche ich nichts zu fürchten.

    Für alles andere und Spätere zähle ich auf die Vögel.

    ...... Bist du genau der Rosinenpickertyp? Qualispiel boykottiere ich, PO-Final bin ich lustig trallala dabei? Oh ja genau sooo sehen Proteste aus :thumbup: 
    Was spielt die Kälte bei einem Protest für eine Rolle? Echt jetzt, willst mich versuchen zu verarschen oder? Protest geht bei dir also nur bei Schönwetter, aber da darfs dann nicht zu heiss sein oder wie? Bei Regen und warmem Wetter gibts ne Abstimmung ob das nun gutes oder schlechtes Wetter für einen Protest ist :roll: Ja nee is klar :rofl:..........

    Hahaha, ich hol mal das Popcorn und mach es mir gemütlich..........

    Unsere Gruppe hat - wie so viele andere auch - ebenfalls gewechselt. Wir bleiben im G1, steigen aber von der 3. in die 12. Reihe auf - tiptop!!

    Freu mich unfassbar auf die neue Saison und kann‘s kaum erwarten bis es endlich los geht - dammi nomal..!!!!


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Ja aber Colin, dänn chunsch ja gar nüme im TV! =O 8)

    p.s. Mini Vorfreud isch ja scho letscht Jahr riesig gsii wäg dä Arena und das Jahr freumi no meh, wägem geile Kader! Und jetzt womer für d'Vorbereitigsspiel nüme muess dur die halb Schwiiz fahre bini det fix au vor Ort :)

    hahaha, wenn das wirklich stimmt, beklag ich mich ab sofort nicht mehr über unsere Shirts :rofl: :rofl: :rofl:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Spannendi Gschicht!

    Transferübersicht der National League 2023/24

    Genève-Servette HCGSHC-e1620188108373.png

    Trainer: 🇨🇭🇨🇦 Jan Cadieux

    Regular Season 2022/23: 1. / Schweizer Meister 2023

    Teilnehmer Champions Hockey League 2023/24

    Zuzüge Genève-Servette HC

    Torhüter:

    -

    Verteidiger:


    🇸🇪 Theodor Lennström (1994) - Färjestadt BK/SHL

    Stürmer:


    🇫🇮 Sakari Manninen (C/LW - 1992) - Henderson Silver Knights/AHL


    🇨🇭 Guillaume Maillard (C/RW - 1998) - Lausanne HC

    🇨🇭 Antoine Guignar (LW - 2004) - eigener Nachwuchs

    Abgänge Genève-Servette HC

    Torhüter:

    🇨🇭 Stéphane Charlin (2000) - SCL Tigers [definitive Übernahme]

    Verteidiger:

    🇸🇪 Henrik Tömmernes (1990) - Frölunda HC/SHL


    🇱🇻 Sandis Smons (1999) - HC La Chaux-de-Fonds

    Stürmer:

    🇸🇪 Linus Omark (LW - 1987) - Luleå HF/SHL

    🇱🇻 Deniss Smirnovs (C - 1999) - EHC Kloten

    🇨🇭 Benjamin Antonietti (RW/LW - 1991) - Rücktritt

    EHC Biel-BienneEHCB-e1620188214444.png

    Trainer: 🇫🇮 Petri Matikainen (neu)

    Regular Season 2022/23: 2. / Playoff-Finale

    Teilnehmer Champions Hockey League 2023/24

    Zuzüge EHC Biel-Bienne

    Torhüter:

    -

    Verteidiger:

    🇫🇮 Ville Pokka (1994) - Färjestad BK/SHL

    🇨🇭 Yanik Burren (1997) - HC Ambri-Piotta

    Stürmer:

    🇫🇮 Aleksi Heponiemi (C/W - 1999) - Florida Panthers/NHL

    🇨🇭 Ian Derungs (LW/RW - 1999) - HC Ajoie

    🇨🇭🇹🇭 Liekit Reichle (F - 2003) - GCK Lions

    Abgänge EHC Biel-Bienne

    Torhüter:

    🇨🇭 Simon Rytz (1983) - Rücktritt

    Verteidiger:

    🇨🇭 Noah Schneeberger (1988) - HC Davos

    🇨🇭 Gaël Christe (2004) - HCV Martigny (Leihe)

    Stürmer:

    🇨🇭 Jérémie Bärtschi (2002) - HCV Martigny (Leihe)

    🇨🇭 Etienne Froidevaux (C - 1989) - Rücktritt

    ZSC LionsBildschirmfoto-2021-09-09-um-23.38.31-e1631223794766-150x150.png

    Trainer: 🇨🇦 Marc Crawford

    Regular Season 2022/23: 4. / Playoff-Halbfinale

    Zuzüge ZSC Lions

    Torhüter:

    -

    Verteidiger:

    -

    Stürmer:


    🇸🇪 Jesper Frödén (RW - 1994) - Seattle Kraken/NHL

    🇱🇻 Rudolfs Balcers (LW/RW - 1997) - Tampa Bay Lightning/NHL

    🇨🇦 Derek Grant (C/W - 1990) - Anaheim Ducks/NHL

    🇨🇭 Denis Malgin (C/W - 1997) - Colorado Avalanche/NHL

    🇨🇭 Yannick Zehnder (C/RW - 1997) - EV Zug

    🇦🇹 Vinzenz Rohrer (C/RW - 2004) - Ottawa 67's/OHL

    🇨🇭 Marlon Graf (F - 2002) - eigener Nachwuchs

    🇨🇭 Nicolas Baechler (F - 2003) - eigener Nachwuchs

    Abgänge ZSC Lions

    Torhüter:

    🇨🇭 Ludovic Waeber (G - 1996) - Florida Panthers/NHL

    Verteidiger:

    🇨🇭 Noah Meier (2002) - SCL Tigers

    Stürmer:

    🇫🇷 Alexandre Texier (C/LW - 1999) - Columbus Blue Jackets/NHL (Leihende)

    🇸🇪 Lucas Wallmark (C - 1995) - HC Fribourg-Gottéron

    🇺🇸 Garrett Roe (C - 1988) - Hershey Bears/AHL

    🇨🇦🇵🇹 Justin Azevedo (C - 1988) - ?

    🇨🇭 Dominik Diem (C/LW - 1997) - EHC Kloten

    EV ZugEVZ-1-e1620188093906.png

    Trainer: 🇳🇴 Dan Tangnes

    Regular Season 2022/23: 6. / Playoff-Halbfinale

    Zuzüge EV Zug

    Torhüter:

    🇨🇭🇩🇪 Christian Kirsch (2006) - eigener Nachwuchs

    Verteidiger:

    🇸🇪 Lukas Bengtsson (1994) - Växjö Lakers HC/SHL


    🇨🇭 Elia Riva (1998) - HC Lugano

    🇨🇭 Leon Muggli (2006) - eigener Nachwuchs

    Stürmer:

    🇸🇪 Andreas Wingerli (LW/C - 1997) - Skellefteå AIK/SHL

    🇩🇪 Marc Michaelis (LW/C - 1995) - SCL Tigers


    🇨🇭 Attilio Biasca (C/LW - 2003) - Halifax Moosehaeads/QMJHL

    🇨🇭 Louis Robin (RW - 2003) - Val-d'Or Foreurs/QMJHL

    🇨🇭 Tim Muggli (2003) - eigener Nachwuchs

    Abgänge EV Zug

    Torhüter:

    -

    Verteidiger:

    🇸🇪 Christian Djoos (1994) - Lausanne HC

    🇸🇪 Adam Almquist (1991) - EHC Red Bull München/DEL


    🇨🇭 Samuel Kreis (1994) - SC Bern

    🇨🇭 Dario Wüthrich (1999) - HC Ambri-Piotta

    Stürmer:


    🇸🇪 Carl Klingberg (RW - 1991) - Frölunda HC/SHL

    🇺🇸 Carter Camper (C/RW - 1988) - Tappara Tampere/Liiga

    🇺🇸 Justin Abdelkader (LW/RW - 1987) - ?

    🇨🇭 Yannick Zehnder (C/RW - 1997) - ZSC Lions

    🇩🇪 Daniel Neumann (F - 2002) - Schwenninger Wild Wings/DEL [definitive Übernahme]

    🇨🇭🇮🇹 Luca Andrea De Nisco (LW - 2000) - EHC Olten [definitive Übernahme]

    SC Rapperswil-Jona LakersSCRJ-e1620188141957.png

    Trainer: 🇸🇪 Stefan Hedlund

    Regular Season 2022/23: 3. / Playoff-Viertelfinale

    Teilnehmer Champions Hockey League 2023/24

    Zuzüge SC Rapperswil-Jona Lakers

    Torhüter:

    -

    Verteidiger:


    🇨🇭 Colin Gerber (1998) - SC Bern

    🇨🇭 Luca Capaul (1999) - EHC Kloten

    🇨🇭 Tim Grossniklaus (1995) - SCL Tigers

    Stürmer:

    🇨🇦 Brett Connolly (RW - 1992) - HC Lugano

    🇸🇪 Victor Rask (C/LW - 1993) - HC Fribourg-Gottéron


    🇨🇭🇦🇹 Jonas Taibel (C/LW - 2004) - Moncton Wildcats/QMJHL

    Abgänge SC Rapperswil-Jona Lakers

    Torhüter:

    -

    Verteidiger:

    🇨🇿 Michal Jordan (1990) - Lahden Pelicans/Liiga


    🇨🇭 Leandro Profico (D/RW - 1990) - EHC Kloten

    🇨🇭 Rajan Sataric (1992) - EHC Kloten

    🇨🇭🇩🇪 Janis Elsener (D/LW - 1997) - EHC Olten

    🇨🇭 Alain Bircher (1997) - EHC Basel

    Stürmer:


    🇸🇪 Pontus Åberg (LW/RW - 1993) - Barys Astana/KHL

    🇺🇸 Andrew Rowe (C/W - 1988) - ERC Ingolstadt/DEL


    🇨🇭 Nando Eggenberger (LW/RW - 1999) - HC Ambri-Piotta

    🇨🇭 Yannick Brüschweiler (C/LW - 1999) - HC Ambri-Piotta

    🇨🇭 Robin Ramsauer (C/RW - 2002) - EHC Chur

    HC DavosLogo_HC_Davos-e1677751388383-1-150x150.png

    Trainer: 🇨🇦🇨🇭 Josh Holden (neu)

    Regular Season 2022/23: 5. / Playoff-Viertelfinale

    Zuzüge HC Davos

    Torhüter:

    -

    Verteidiger:


    🇫🇮 Kristian Näkyvä (1990) - Örebro HK/SHL

    🇨🇭 Noah Schneeberger (1988) - EHC Biel-Bienne

    Stürmer:

    🇫🇮🇺🇸 Aleksi Peltonen (F - 1998) - St. Lawrence University Skating Saints/NCAA

    Abgänge HC Davos

    Torhüter:

    🇨🇭 Mathieu Croce (2003) - Kokkolan Hermes/Mestis (FIN)

    Verteidiger:

    🇸🇪 Magnus Nygren (1990) - Färjestad BK/SHL

    🇨🇦 Aaron Irving (1996) - HC Sparta Praha/CZE

    🇨🇦 Joe Morrow (1992) - ?


    🇨🇭 Francesco Gärtner (2000) - EHC Seewen

    🇨🇭 Claude-Curdin Paschoud (1994) - SC Bern

    🇨🇭 Thomas Wellinger (1988) - Rücktritt

    Stürmer:

    🇨🇭 Julian Schmutz (C/RW - 1994) - SCL Tigers

    🇨🇭 Jannik Canova (RW - 2001) - EHC Visp

    🇨🇭 Jules Sturny (RW/LW - 1996) - EHC Basel

    🇨🇭 Nino Russo (LW - 2001) - EHC Arosa

    SC BernSCB-e1620188202755.png

    Trainer: 🇫🇮 Jussi Tapola (neu)

    Regular Season 2022/23: 8. / Playoff-Viertelfinale

    Zuzüge SC Bern

    Torhüter:

    🇸🇪 Adam Reideborn (1992) - CSKA Moskva/KHL

    Verteidiger:

    🇫🇮 Julius Honka (1995) - Luleå HF/SHL


    🇨🇭 Samuel Kreis (1994) - EV Zug

    🇨🇭 Claude-Curidn Paschoud (1994) - HC Davos

    🇨🇭 Louis Füllemann (2004) - eigener Nachwuchs

    Stürmer:

    🇨🇿 Martin Frk (RW - 1993) - Springfield Thunderbirds/AHL

    Abgänge SC Bern

    Torhüter:

    🇫🇮 Tomi Karhunen (1989) - HIFK/Liiga

    Verteidiger:

    🇨🇦 Éric Gélinas (1991) - HC Ajoie

    🇨🇦 Cody Goloubef (1989) - ?

    🇨🇦 Josh Teves (1995) - ?

    🇨🇭 Colin Gerber (1998) - SC Rapperswil-Jona Lakers

    🇨🇭 Christian Pinana (1997) - EHC Visp

    🇨🇭 Beat Gerber (1982) - Rücktritt

    Stürmer:


    🇨🇦 Chris DiDomenico (C/RW- 1989) - HC Fribourg-Gottéron

    🇨🇦 Tyler Ennis (RW/LW - 1989) - ?


    🇨🇭 Ronny Dähler (C/LW - 2001) - EHC Chur

    HC LuganoHCL-e1620188156559.png

    Trainer: 🇨🇭 Luca Gianinazzi

    Regular Season 2022/23: 10. / Playoff-Viertelfinale

    Zuzüge HC Lugano

    Torhüter:

    -

    Verteidiger:

    🇨🇦 Joey LaLeggia (D/LW- 1992) - HV71/SHL

    🇫🇮🇺🇸 Jesper Peltonen (1998) - EHC Kloten

    🇨🇭 Leandro Hausheer (2003) - EV Zug U20

    Stürmer:

    🇫🇮 Arttu Ruotsalainen (C/W - 1997) - EHC Kloten

    🇨🇦 Michael Joly (RW - 1995) - Hämeenlinnan Pallokerho/Liiga


    🇨🇭 Lorenzo Canonica (C - 2003) - Shawinigan Cataractes/QMJHL

    🇨🇭🇨🇦 Matthew Verboon (RW/C - 2000) - Colgate University/NCAA

    🇨🇦 Cole Cormier (C/W - 2002) - Gatineau Olympiques/QMJHL

    Abgänge HC Lugano

    Torhüter:

    🇮🇹 Davide Fadani (2001) - HC Ambri-Piotta

    Verteidiger:

    🇨🇭 Elia Riva (1998) - EV Zug

    🇨🇭 Alessandro Villa (2001) - HC Thurgau (Leihe)

    🇨🇭 Nicolò Ugazzi (2001) - EHC Winterthur

    🇨🇭 Jari Näser (2001) - Rücktritt

    Stürmer:


    🇨🇦 Brett Connolly (RW - 1992) - SC Rapperswil-Jona Lakers

    🇨🇦 Kris Bennett (C/LW - 1996) - Adler Mannheim/DEL

    🇨🇦 Troy Josephs (C - 1994) - ?


    🇦🇹 Raphael Herburger (C - 1989) - EC Klagenfurter Athletiksport Club/ICEHL

    🇨🇭 Yves Stoffel (LW/RW - 2001) - HC La Chaux-de-Fonds

    🇨🇭 Riccardo Werder (C/RW - 2001) - EHC Visp (Leihe)

    🇨🇭 Loic Vedova (RW - 1997) - Rücktritt

    HC Fribourg-GottéronHCFG-e1620188167445.png

    Trainer: 🇨🇦 Christian Dubé

    Regular Season 2022/23: 7. / Pre-Playoffs

    Zuzüge HC Fribourg-Gottéron

    Torhüter:

    🇨🇭 Bryan Rüegger (2000) - HC Thurgau

    Verteidiger:

    🇸🇪 Andreas Borgman (1995) - Frölunda HC/SHL


    🇨🇭 Simon Seiler (1996) - EHC Olten [definitive Übernahme]

    🇨🇭 Maximilian Streule (2003) - Blainville-Boisbriand Armada/QMJHL

    Stürmer:

    🇸🇪 Lucas Wallmark (C - 1995) - ZSC Lions

    🇨🇦 Chris DiDomenico (C/RW- 1989) - HC Fribourg-Gottéron

    🇨🇭 Kevin Nicolet (RW - 2003) - Linköping HC J20/SWE

    🇨🇭 Kevin Etter (C - 2003) - eigener Nachwuchs

    Abgänge HC Fribourg-Gottéron

    Torhüter:

    🇨🇭🇨🇦 Connor Hughes (1996) - Lausanne HC

    Verteidiger:

    🇫🇮 Juuso Vainio (1994) - JYP Jyväskylä/Liiga

    🇨🇭 Joel Scheidegger (1995) - HC Ajoie


    🇨🇭 Benjamin Chavaillaz (1989) - ?

    Stürmer:


    🇫🇮 Janne Kuokkanen (LW/C - 1998) - Malmö Redhawks/SHL

    🇸🇪 Victor Rask (C/LW - 1993) - SC Rapperswil-Jona Lakers

    🇨🇦 David Desharnais (C/LW - 1986) - Rücktritt

    🇨🇭 Julien Rod (LW/RW - 2004) - HC Sierre (Leihe)

    🇨🇭 Gaëtan Jobin (LW/RW - 2001) - HCV Martigny

    EHC KlotenEHC_Kloten_Logo_320_320-150x150.png

    Trainer: 🇨🇦 Gerry Fleming (neu)

    Regular Season 2022/23: 9. / Pre-Playoffs

    Zuzüge EHC Kloten

    Torhüter:

    -

    Verteidiger:

    🇨🇭 Leandro Profico (D/RW - 1990) - SC Rapperswil-Jona Lakers

    🇨🇭 Rajan Sataric (1992) - SC Rapperswil-Jona Lakers

    🇨🇦🇨🇭 Matthew Kellenberger (1999) - Rochester Institute of Technology/NCAA

    Stürmer:


    🇫🇮 Niko Ojamäki (RW - 1995) - Tappara Tampere/Liiga

    🇨🇦 Tyler Morley (C - 1991) - Grizzlys Wolfsburg/DEL

    🇱🇻 Deniss Smirnovs (C - 1999) - Genève-Servette HC

    🇨🇭 Dominik Diem (C/LW - 1997) - ZSC Lions

    🇨🇭 Joel Marchon (LW - 2003) - Charlottetown Islanders/QMJHL

    🇨🇭 Mischa Ramel (C - 2003) - eigener Nachwuchs

    Abgänge EHC Kloten

    Torhüter:

    🇨🇭 Niels Riesen (2003) - EHC Chur (Leihe)

    Verteidiger:

    🇦🇹 David Reinbacher (2004) - Montréal Canadiens/NHL [Entry-Level Vertrag]

    🇨🇭 Luca Capaul (1999) - SC Rapperswil-Jona Lakers

    🇫🇮🇺🇸 Jesper Peltonen (1998) - HC Lugano

    🇨🇭 Gian Janett (2000) - HC Thurgau [definitive Übernahme]

    🇨🇭 Luca Deussen (2003) - HC Thurgau (Leihe)

    🇨🇭 Jordan Gähler (D/C - 1993) - EHC Visp [definitive Übernahme]

    🇨🇭 Flurin Randegger (F/D - 1988) - Rücktritt

    Stürmer:


    🇫🇮 Arttu Ruotsalainen (C/W - 1997) - HC Lugano

    🇨🇦 Éric Faille (C/RW - 1989) - EHC Olten


    🇨🇭 Andri Spiller (LW/RW - 1995) - EHC Olten (Leihe)

    🇫🇷 Jordann Bougro (C/RW - 1998) - HC Sierre

    🇷🇺🇨🇭 Alexei Dostoinov (RW/LW - 1989) - ?

    🇨🇭🇩🇪 Martin Ness (C - 1993) - ?

    🇨🇭 Niki Altorfer (LW/RW - 1990) - Rücktritt

    Lausanne HCLHC-e1620188181560.png

    Trainer: 🇨🇦 Geoff Ward

    Regular Season 2022/23: 11.

    Zuzüge Lausanne HC

    Torhüter:

    🇨🇭🇨🇦 Connor Hughes (1996) - HC Fribourg-Gottéron

    🇨🇭 Kevin Pasche (2003) - Omaha Lancers/USHL

    Verteidiger:

    🇸🇪🇺🇸 Lawrence Pilut (1995) - Buffalo Sabres/NHL

    🇸🇪 Christian Djoos (1994) - EV Zug

    Stürmer:

    🇫🇮 Antti Suomela (C - 1994) - IK Oskarshamn/SHL

    🇨🇭🇨🇦 Théo Rochette (C - 2002) - Québec Remparts/QMJHL

    🇨🇭Matthias Mémeteau (C/RW - 2000) - GCK Lions

    Abgänge Lausanne HC

    Torhüter:

    🇫🇮Eetu Laurikainen (1993) - ?


    🇸🇪 Viktor Östlund (1994) - HC La Chaux-de-Fonds [definitive Übernahme]

    🇨🇭 Tobias Stephan (1984) - Rücktritt

    Verteidiger:

    🇸🇰 Martin Gernat (1993) - Lokomotiv Yaroslavl/KHL

    Stürmer:

    🇨🇦🇺🇸 Daniel Audette (C - 1996) - HC Ajoie

    🇸🇰 Richard Panik (RW/LW - 1991) - HC Ocelari Trinec/CZE

    🇨🇦 Cory Emmerton (C - 1988) - HC Sierre

    🇨🇦 Andrew Calof (RW - 1991) - ?


    🇨🇭 Guillaume Maillard (C/RW - 1998) - Genève-Servette HC

    🇱🇹 Emilijus Krakauskas (RW/LW - 1997) - ?

    HC Ambri-PiottaHCAP-e1620188241617.png

    Trainer: 🇨🇭 Luca Cereda

    Regular Season 2022/23: 12.

    Zuzüge HC Ambri-Piotta

    Torhüter:

    🇮🇹 Davide Fadani (2001) - HC Lugano

    Verteidiger:

    🇨🇭 Dario Wüthrich (1999) - EV Zug

    Stürmer:

    🇨🇦 Laurent Dauphin (C - 1995) - Arizona Coyotes/NHL

    🇸🇪 Jakob Lilja (LW - 1993) - Dynamo Moskva/KHL

    🇨🇭 Nando Eggenberger (LW/RW - 1999) - SC Rapperswil-Jona Lakers

    🇨🇭 Yannick Brüschweiler (C/LW - 1999) - SC Rapperswil-Jona Lakers

    🇫🇷 Floran Douay (LW - 1995) - SCL Tigers

    🇨🇦🇺🇸 Manix Landry (C - 2002) - Drummondville Voltiguers/QMJHL

    🇨🇭🇮🇹 Tommaso De Luca (C - 2004) - Spokane Chiefs/WHL

    Abgänge HC Ambri-Piotta

    Torhüter:

    🇦🇹 Stefan Müller (1996) - EHC Visp

    Verteidiger:

    🇨🇭 Yanik Burren (1997) - EHC Biel-Bienne

    🇨🇭 Jannik Fischer (1990) - HC Ajoie

    🇨🇭 Michael Pastori (2001) - ?

    🇨🇭 Alan Conceprio (2002) - ?

    Stürmer:

    🇨🇦 Zack Mitchell (RW/C - 1983) - Augsburger Panther/DEL

    🇨🇿 Filip Chlapik (C/LW - 1997) - HC Sparta Praha/CZE


    🇨🇭 André Heim (C/RW - 1998) - St. Louis Blues/NHL


    🇨🇭🇺🇸 Thomas Rüfenacht (LW/RW - 1985) - ?

    🇨🇭 Noele Trisconi (RW - 1996) - ?

    SCL TigersSCLT-e1620188256104.png

    Trainer: 🇨🇭 Thierry Paterlini

    Regular Season 2022/23: 13. / Playouts

    Zuzüge SCL Tigers

    Torhüter:

    🇨🇭 Stéphane Charlin (2000) - Genève-Servette HC [definitive Übernahme]

    Verteidiger:

    🇫🇮 Juuso Riikola (1993) - IK Oskarshamn/SHL

    🇨🇭 Noah Meier (2002) - ZSC Lions

    🇨🇭 Brian Zanetti (2003) - Peterborough Petes/OHL

    Stürmer:

    🇨🇭 Julian Schmutz (C/RW - 1994) - HC Davos

    🇱🇻 Darels Dukurs (F - 2003) - eigener Nachwuchs

    Abgänge SCL Tigers

    Torhüter:

    🇸🇪 David Rautio (1985) - ?

    🇨🇭 Damian Stettler (2001) - EHC Winterthur

    Verteidiger:

    🇫🇮 Sami Lepistö (1984) - HIFK/Liiga

    🇨🇭 Tim Grossniklaus (1995) - SC Rapperswil-Jona Lakers

    🇨🇭 Anthony Huguenin (1991) - HC La Chaux-de-Fonds [definitive Übernahme]

    🇨🇭 Yannick Blaser (1991) - GCK Lions [definitive Übernahme]

    🇨🇭 Cédric Aeschbach (2002) - EHC Basel

    Stürmer:


    🇸🇪 Axel Holmström (C- 1996) - Vaasan Sport/Liiga (Leihende)

    🇩🇪 Marc Michaelis (LW/C - 1995) - EV Zug

    🇨🇦 Cody Eakin (C - 1991) - ?


    🇫🇷 Floran Douay (LW - 1995) - HC Ambri-Piotta

    🇨🇭 Marc Aeschlimann (F/D - 1995) - HC La Chaux-de-Fonds

    🇨🇭 Jan Neuenschwander (C - 1995) - GCK Lions

    🇨🇭 Livio Langenegger (F - 1998) - EHC Seewen

    HC AjoieHCA-FirstTeam-Logo-Shield-BlackStars-Contour-RVB-e1631224256164-1-1-150x150.png

    Trainer: 🇨🇭🇨🇦 Christian Wohlwend (neu)

    Regular Season 2022/23: 14. / Ligaqualifikation

    Zuzüge HC Ajoie

    -

    Verteidiger:

    🇨🇦 Éric Gélinas (1991) - SC Bern

    🇨🇭Joel Scheidegger (1995) - HC Fribourg-Gottéron

    🇨🇭 Jannik Fischer (1990) - HC Ambri-Piotta

    🇸🇪 Adam Rundqvist (D/C- 1996) - HC Thurgau

    Stürmer:

    🇨🇦🇺🇸 Daniel Audette (C - 1996) - Lausanne HC

    Abgänge HC Ajoie

    Torhüter:

    -

    Verteidiger:

    🇨🇦 Jérôme Leduc (1992) - ?

    🇨🇭 Anthony Rouiller (1994) - ?

    🇨🇭 Jordane Hauert (1986) - Rücktritt

    Stürmer:


    🇸🇰 Martin Bakos (LW/RW - 1990) - ?

    🇨🇭 Ian Derungs (LW/RW - 1999) - HC Ajoie

    Mit Grant haben wir nun DEN Spielertypen, der uns wirklich noch gefehlt hat. Jetzt macht die Verpflichtung von Malgin noch mehr Spass, keine Frage.

    Mit dem schnellen Tänzer Malgin und der Maschine Grant ist unser Kader nun wirklich und effektiv konkurrenzfähig! Bei Frödén und Balcers hoffen

    wir, dass sie einschlagen. We will see.

    @Mr. Crawford: The playoff final is the (realistic) goal !!

    Meiner Meinung nach ist es beinahe unmöglich, dass erneut so viele Stürmer unter ihrem Wert spielen werden! Das kann gar nicht nochmal so vorkommen wie letzte Saison! Ich sage schöne Hockeyabende voraus und eine Beteiligung im Finale. Ich glaube es ist wieder mal an der Zeit die Regular zu dominieren und der Liga Respekt einzuflössen, schon vor Beginn der Playoffs! 8)

    Bisch du nöd de, wo sich geschter no ufgregt hät, dass mer's nöd online chan bschtelle? ;)

    You can go and love yourself! ;)
    Han mich drüber ufgregt, dass dä Shop nöd funktioniert hät, will ichs han welle aluege und eis bstelle falls gefällt.....

    unsäglich a dem shop isch übrigens au, dass die nur per DHL verschicked für 10.- ufpriis! die händ doch eine a dä waffle! gangi vorher im shop verbii und bstelle sicher nie online....

    was auffällt - immozins ist ziemlich in den Hintergrund gerückt als Sponsor

    Ich finds wieder potthässlich aber isch halt Gschmacksach.

    s'Usswerts hett ich gno, wänn Swissquote nöd uf some riese orange Blätz wär! Ich weiss nöd, wer so öpis designt! Natürlich redt da dä Gäldgeber/Werbepartner mit aber wänn mers nöd schafft sich vo mir us uf en orange Schriftzug z'einige......jänu, gits halt au das jahr keis Trickot.....hoffe ufs nächste.....

    Sind irgendwie beid Trickots nöd us eim Guss (vorne und hine so unterschiedlich).....weiss nöd öb das verständlich isch....

    Wem vo eu gfalled die?

    p.s. aber wänn ich Trickots vo Inter Miami aluege (Messi bim erste Spiel miteme Riese-Freistoss), bin ich mit eusne grad wieder zfriede :rofl:

    Ich war vor einer Stunde im Shop. Da gab es noch alles.

    Also ein Fall von wrong time wrong place!?
    Jetzt funktioniert nichts, zumindest nicht mit meinem Chrome und ich habe keine Lust, andere Browser zu testen.....
    Jänu, isch halt eimal meh Geduld gfröged........

    Da wird ein Mail verschickt mit dem 22" Video-Teaser bez. den neuen Trickots mit dem Hinweis, diese im Shop bestellen zu können.
    Wenn du dann zum Shop willst, ist dieser nicht verfügbar! Was arbeiten bei diesem Verein bloss für Leute?! Verlange ich zu viel, wenn ich möchte, dass solche Dinge funktionieren?


    Letztes Jahr fehlten die Spieler-Portraits bis über den Saisonstart hinaus und jetzt dies!
    Bin ich zu pingelig, verlange ich zu viel oder denkt von euch auch jemand, dass solche Aktionen peinlich und für einen Verein wie den Unsrigen unwürdig sind?

    https://www.zsclions.ch/news/artikel/z…tation-2023-24/

    Wurde diese Regel jetzt nicht mehr angepasst?

    Ja rate mal! Klar nicht! Da gab es Wichtigeres zu tun, wie z.B. eine erneute Modusänderung im Vor-/Pre-/Qualifikations-/oder wieauchimmer-Playoff inkl. Rückkehr des Unentschiedens! yipiiiiii das haben wir uns doch alle soooo sehr gewünscht!
    Zudem hat sich diese Regel ja bewährt!

    und grad nomal NZZ / 20.07.23

    Gegen Hooligans ist ein hartes Vorgehen angezeigt. Die Instrumente dazu sind vorhanden, jetzt müssen die Kantone sie einfach konsequent einsetzen

    Pyro-Werfern und Gewalttätern muss es unmöglich gemacht werden, sich in der Anonymität der Fankurve verstecken können.

    Zeno Geisseler20.07.2023, 05.02 Uhr

    In den Fankurven von Vereinen wie dem FCZ gibt es Gewaltbereite.

    In den Fankurven von Vereinen wie dem FCZ gibt es Gewaltbereite.

    Imago

    Wer Freude am Fussball hat, sollte in seinem Fan-Shirt ins Tram steigen können, im Stadion bei einem Bier und einer Bratwurst zwei spannende Stunden unter Gleichgesinnten verbringen können und danach gemütlich wieder nach Hause fahren ohne irgendwelche Zwischenfälle.

    Das ist das Idealbild des Fussballs. Es ist eines, das die grossen Verbände, die Vereine und auch die Sponsoren zelebrieren. Fussball ist friedlich. Fussball macht Spass. Fussball vereint sogar.

    Die Realität sieht anders aus.

    Wer in Zürich mit einem Shirt der Grasshoppers durch die Gassen spaziert, «braucht ein gesundes Selbstbewusstsein», sagt der Hooligan-Experte Maurice Illi im Interview mit der NZZ. Das ist noch nett formuliert.

    Wer zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort auftaucht, riskiert einen Angriff. Dieser falsche Ort muss sich nicht einmal zwingend im Umfeld eines Fussballstadions befinden: Am Züri-Fäscht überfielen gewalttätige FC-Zürich-Fans einen GC-Stand und deckten selbst Familien mit Pfefferspray ein.

    Wenn am kommenden Wochenende die neue Fussball-Saison beginnt, werden sich die Attacken wieder in die Stadien und auf die Anfahrtsrouten verschieben.

    Personalisierte Tickets sind wichtig

    In der Schweiz zählen etwa 400 bis 800 Personen zum gewaltbereiten Kern der Fussballfans, es sind in erster Linie junge Männer zwischen 19 und 29. Sie gilt es unter Kontrolle zu behalten, und dabei sind alle Akteure gefragt, vor allem aber die Polizei und die Vereine.

    Gerade in den Stadien ist Gewalt zu verhindern. Anfangen muss es damit, dass sich Pyro-Werfer und Schläger nicht mehr in der Anonymität der Gruppe verstecken können. Die St. Galler Kantonsregierung fordert deshalb zu Recht personalisierte Tickets und ein Verbot von Stehplätzen.

    So könnten Übeltäter leichter identifiziert werden. Unverständlich ist, dass sich die Vereine gegen persönliche Eintrittskarten aussprechen, weil sie negative Auswirkungen auf die Ticketeinnahmen befürchten. Denn an jedem grösseren Pop-Konzert sind personalisierte Tickets heute Standard und akzeptiert.

    Die eindeutige Identifikation von Pyro-Werfern und Gewalttätern hilft bei der Umsetzung von weiteren Massnahmen. Erstens können die Vereine Hooligans mit einem Stadionverbot belegen. Zweitens kann die Polizei Rayonverbote erlassen.

    Die Polizei kann weiter auch eine Meldepflicht einführen: Eine Person muss zum Beispiel während eines Fussballspiels auf dem Polizeiposten vorbeigehen und sich registrieren lassen.

    Diese Massnahmen, die heute im Rahmen des Hooligan-Konkordats schon erlaubt sind, sind vielleicht nicht perfekt. So können Stadion- und Rayonverbote und personalisierte Tickets nicht verhindern, dass Hooligans in den Fanzügen mitreisen und randalieren. Sie sind auch wirkungslos gegen Attacken, die gar nicht im Umfeld eines Fussballspiels stattfinden, wie kürzlich am Züri-Fäscht.

    Dennoch ist es richtig, den Fokus auf die Stadien zu legen. Denn am Ende geht es auch den meisten gewaltbereiten Fans um das Spiel. Wer als Gewalttäter konsequent vom Fussball ferngehalten wird, ist bald nicht mehr Teil der Fangruppe.

    Klar ist, dass eine Lösung auch die Fangemeinschaften einbinden muss. Sie können vor allem eine präventive Wirkung entfalten, indem sie den Einsatz von Gewalt deutlich ablehnen. Auch gewaltbereite Ultras, die sich wenig vorschreiben lassen, hören auf jene, die genauso für ihren Verein einstehen und das gleiche Shirt tragen wie sie.

    Das alles heisst nicht, dass es einfache Lösungen für die Gewalt im Fussball gibt. Doch gerade das Hooligan-Konkordat liefert den Kantonen wertvolle Mittel, um das Problem anzugehen. Je konsequenter sie angewendet werden, desto besser.

    Cli Öl fürs Füür und so :) (Quelle NZZ / 20.07.23)

    «GC-Sympathisanten können sich in Zürich nicht mehr sicher fühlen» – ein Hooligan-Experte blickt mit Sorge auf die Radikalisierung gewisser FCZ-Ultras

    Vor dem Start der neuen Super-League-Saison spricht der Soziologe und Sicherheitsberater Maurice Illi über die Rivalität der Zürcher Fussballvereine – und über die Gewalt rund um Fussballspiele.

    Daniel Fritzsche20.07.2023, 05.02 Uhr

    8 min

    Maurice Illi bereiten gerade die jungen Ultras zwischen 15 und 20 Jahren Sorgen. «Sie kennen die alten Regeln nicht und wollen durch immer ruchlosere Aktionen ausserhalb der Stadien auffallen.»

    Maurice Illi bereiten gerade die jungen Ultras zwischen 15 und 20 Jahren Sorgen. «Sie kennen die alten Regeln nicht und wollen durch immer ruchlosere Aktionen ausserhalb der Stadien auffallen.»

    Imago

    Herr Illi, am Züri-Fäscht haben gewalttätige FCZ-Fans einen Stand von GC überfallen und Familien mit Pfefferspray eingedeckt. Sind Sie als Hooligan-Experte überrascht von einer solchen Aktion?

    Maurice Illi: Leider war so etwas zu erwarten. Ein Teil der FCZ-Ultras hat sich in den letzten Jahren radikalisiert. Diese Gruppe agiert militant und schreckt vor Aktionen gegen wehrlose, unbeteiligte Gruppen nicht zurück. Aus ihrer Sicht schien dieser GC-Stand am Züri-Fäscht ein lohnendes Ziel, ein gefundenes Fressen. Es ist traurig, dass es so weit gekommen ist.

    Es ist nicht die erste solche Aktion. Letzte Saison haben FCZ-Ultras nach einem Cup-Spiel von GC gezielt eine S-Bahn angehalten, einen Wagen verwüstet und Personen angegriffen. Es gab fünf Verletzte.

    Ich verfolge Sicherheitsfragen rund um Fussballspiele seit über zwanzig Jahren. Diese Entwicklung ist neu und erschreckend. GC-Sympathisanten können sich in Zürich heute nicht mehr sicher fühlen. Wer mit Hopper-Shirt durch die Stadt geht, braucht ein gesundes Selbstbewusstsein. Das sollte für Präventions- und Sicherheitsfachleute ein Alarmsignal sein.

    Zur Person

    dfr. Maurice Illi beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Gewalt in und um Fussballstadien. Der Soziologe hat seine Abschlussarbeit zu Hooliganismus in der Schweiz verfasst. Von 2007 bis 2020 hat er als Sicherheitsmanager der Stadt Luzern gearbeitet, später war er Berater für urbane Sicherheit bei Basler & Hofmann in Zürich. Zurzeit bildet er sich zum Primarlehrer weiter.

    Inwiefern unterscheidet sich das Verhalten dieser FCZ-Ultras von jenem früherer Hooligans?

    Hooligans suchen Gewalt und Schlägereien unter Gleichgesinnten. Unbeteiligte Dritte lassen sie in Ruhe. Doch die Szene der klassischen Hooligans, die sich an Vorbildern aus England orientierten, ist klein geworden. Sie treffen sich für ihre Konfrontationen auf Feldern und Wiesen – abseits der Öffentlichkeit. Maurice Illi, Soziologe und Sicherheitsexperte.

    Maurice Illi, Soziologe und Sicherheitsexperte.

    PD

    Die Behörden sprechen von 400 bis 800 Personen, die in der Schweiz zum harten Kern der gewalttätigen Fans gehören . . .

    Das könnte hinkommen. Wobei es schwierig ist, die genaue Zahl zu schätzen. Wer mir Sorgen bereitet, sind neue, vielfach sehr junge Ultras zwischen 15 und 20 Jahren, welche die alten Regeln nicht kennen und durch immer ruchlosere Aktionen ausserhalb der Stadien auffallen wollen – wie jüngst am Züri-Fäscht.

    Ist es ein Zufall, dass es in Zürich vor allem FCZ-Ultras sind, die gegen GC-Sympathisanten vorgehen?

    Natürlich gibt es auch den umgekehrten Fall. Aber die Verhältnisse in Zürich sind zurzeit klar: Der FCZ hat in den letzten Jahren viel mehr junge Fans angezogen als GC, bei dem es sportlich und wirtschaftlich nicht läuft. In der FCZ-Südkurve sind regelmässig 5000 bis 6000 Personen. Entsprechend oft kommt es bei und abseits von Spielen zu Problemen (siehe Grafik). Wegen des schnellen Wachstums und des Unterbruchs der Corona-Jahre sind viele Junge dazugekommen, die nicht genügend in der Kurve sozialisiert werden konnten.

    Anhänger der Zürcher Fussballvereine sorgen für den meisten Ärger

    Involviertheit der Klubs bei rot bewerteten Spielen, Saisons 2015/16–2021/22

    Involviert als Heimklub

    Involviert als Gast 0204060

    FC ZürichGrasshoppersFC St. GallenYoung BoysFC Basel

    2739

    1336

    1531

    1227

    1026 Quelle: KKPKS/SFL NZZ / dfr.

    Wie meinen Sie das?

    Früher war klar: An einen ersten Match geht man als kleines Kind mit seinen Eltern. Dann wächst man mit den Sitten und Gebräuchen eines Klubs auf. In der Fankurve schaut man zu den älteren Fans hoch, orientiert sich an ihnen. Solche Sozialisationsprozesse dauern lange und kamen in letzter Zeit bei vielen neuen FCZ-Fans zu kurz.

    Welche Verantwortung trägt die FCZ-Marketingabteilung, die offensiv mit Slogans wie «Eine Stadt, ein Verein» oder «Züri isch ois» wirbt?

    Solche absoluten Slogans bestätigen den Teil der FCZ-Ultras, der gar nicht so sehr für den eigenen Verein einstehen, sondern sich vor allem vom anderen Zürcher Klub abgrenzen möchte. «Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!» Das ist bei aller gesunden sportlichen Rivalität ein gefährliches Motto.

    Wieso?

    Wer die falschen Vereinsfarben unterstützt, wird zum Feind, zum Unmenschen degradiert. Dagegen sollten sich alle vernünftigen Fans wehren. In der Schule lehren wir unsere Kinder, dass alle Menschen gleich sind, egal, welche Hautfarbe, welches Geschlecht oder welche Religion sie haben. Das muss auch für Fussballklubs gelten. Den Vereinsverantwortlichen und Profispielern sollte das bewusst sein.

    Der frühere Chef der Krawallgruppe der Zürcher Staatsanwaltschaft sagte der NZZ, er beobachte bei gewissen Ultras eine zunehmende «Brutalisierung» und ein «bandenmässiges Vorgehen». Wenn es so weitergehe, gebe es bald einmal einen Toten. Wie sehen Sie es?

    Mit Blick auf ausländische Ligen ist das leider im Bereich des Möglichen. Dort werden teilweise Messer und sogar Schusswaffen eingesetzt. Ich hoffe, wir reissen in der Schweiz das Ruder herum.

    Die gewaltbereiten jungen FCZ-Ultras kleiden sich alle gleich: schwarze Südkurve-Jacke, Jeans, weisse Turnschuhe. In diesen Uniformen stürmten über fünfzig von ihnen vorletztes Jahr durch den Letzigrund und warfen Pyrofackeln in die volle GC-Fankurve. Man kann ungute historische Parallelen ziehen . . .

    Die uniforme Bekleidung würde ich nicht überbewerten. Sie dient dem Gemeinschaftsgefühl, hat aber auch mit der verstärkten Videoüberwachung in den Stadien zu tun. Kleiden sich alle Gewaltbereiten gleich, wird die Identifikation nach einem Ereignis wie dem Fackelwurf von 2021 schwieriger. Die Täter können so leichter wieder in der Masse untertauchen.

    Auffällig ist, dass selbst solche Gewalttaten von den übrigen, friedlichen Ultras immer wieder gedeckt werden. Wieso?

    Bei den Hooligans gilt: Auch wenn mir der Gegner das Nasenbein bricht, zeige ich ihn nicht an. Man trifft sich in der Rückrunde ja wieder. Bei den Ultras heute geht es eher darum, dass man sich keine Probleme einhandeln will. Ein langjähriger Kurvengänger sagte mir einmal: «Ich bin Fussballfan und kein Sozialarbeiter.» So geht es wohl den meisten.

    Immer wenn es zu solchen Gewaltausbrüchen während oder rund um Fussballspiele kommt, flammt in der Schweiz die gleiche Diskussion auf: Was kann man tun, um des Problems Herr zu werden?

    Tatsächlich führen wir diese Diskussion immer wieder. Die Fanszene in der Schweiz ist wie ein Vulkan, der vor sich hin köchelt und alle paar Jahre heftig ausbricht – in Zürich, Basel, Bern oder Luzern. Dann folgen jeweils die üblichen Floskeln. Man verurteilt Gewalt, bildet Arbeitsgruppen, holt alte Ideen aus der Schublade und verstaut sie nach ein paar Monaten wieder in derselben. Das ist ärgerlich.

    Warum ändert sich nichts?

    Viele Massnahmen kosten die Steuerzahler (mehr Polizei) oder die Klubs (mehr Auflagen) viel, und die Wirkung ist nicht garantiert. Das Interesse an der Problematik sinkt immer dann, wenn es wieder etwas ruhiger ist. Dabei wäre es wichtig, gerade in friedlichen Phasen am Thema dranzubleiben und unbedingt den Kontakt zu den vielen vernünftigen Fans zu suchen und zu pflegen. Sie sollten früh und beständig eingebunden werden. So steigt die Akzeptanz für wirksame Massnahmen. Am besten funktioniert es, wenn man gemeinsam etwas entwickelt.

    Ein Beispiel?

    Etwas Kleines: Die Fanarbeit des FC Luzern realisierte mit den Fans zusammen ein Anti-Littering-Projekt für Auswärtsfahrten. Die SBB monierten zu Recht, dass ihre Extrazüge nach einer Fahrt jeweils grässlich aussahen. Einige Fans zeigten sich bereit, die Züge eigenständig sauber zu halten. Im Gegenzug erhielten sie ein vergünstigtes FCL-Jahresabo. Das Problem entschärfte sich, zum Nutzen aller.

    Das ist ein nettes Projekt, aber braucht es nicht viel mehr repressive Massnahmen?

    Doch, die braucht es auch. Aber die bekannten Kollektivstrafen wie Geisterspiele, Sperrung von Gästekurven oder Verbot von Stehplätzen bringen wenig und führen eher zur Verärgerung der guten Fans im Stadion. Wenn Repression, dann gezielt und konsequent.

    Wo konkret?

    Täter rascher identifizieren, verfolgen und verurteilen. Mehr als ein paar Dutzend ernsthafte «Troublemaker» pro Verein gibt es nicht. Die sollte man konsequent aus dem Verkehr ziehen und mit Meldeauflagen versehen.

    Das heisst?

    Heute sprechen die Klubs für Täter Stadionverbote aus. Bei gravierenderen Vergehen verhängen die Behörden auch Rayonverbote. Solche Verbote zu kontrollieren, bindet aber viele personelle Ressourcen. Bei einer Meldeauflage muss ein Täter sich während des Spiels seines Lieblingsvereins selbständig auf einer Polizeistelle melden. Tut er es nicht, wird er belangt. Das ist viel effektiver als Rayon- oder Stadionverbote, die immer wieder umgangen werden.

    Eine Studie der Kantone und der Liga kam kürzlich zum Schluss, dass repressivere Ansätze in einigen europäischen Ländern zwar keine Probleme im Kern gelöst haben, aber doch Verbesserungen brachten. Warum setzt man nicht auch in der Schweiz auf eine härtere Gangart?

    Wie gesagt: wenn Repression, dann richtig. Man muss aber immer die öffentlichen Finanzen im Blick behalten. Dass wir für einzelne Spiele Tausende von Polizisten abstellen, wie das in Deutschland teilweise geschieht, hielte ich bei uns für übertrieben und nicht bezahlbar.

    Der Bundesrat hat kürzlich die Kantone kritisiert, die zu wenig täten. Zudem fordert er zusätzliche Massnahmen, wie zum Beispiel personalisierte Tickets. Was halten Sie davon?

    Versuchen könnte man es, die Umsetzung hat aber hohe Kosten zur Folge. Ein Allerheilmittel ist diese Massnahme wohl nicht. Für die Aktion am Züri-Fäscht brauchte es ja beispielsweise keine Tickets. Im dümmsten Fall kommt es vor dem Stadion wegen aufwendigerer Kontrollen zu einem gefährlichen Gedränge. Das will niemand. Ich würde am Einlass stichprobenartig die ID von Personen kontrollieren und mit den entsprechenden Datenbanken abgleichen. Mit geringem Aufwand erreicht man eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Gewalttäter.

    Vor über zehn Jahren trat in den meisten Kantonen – mit Ausnahme der beiden Basel – das revidierte Hooligan-Konkordat in Kraft. Hatte es einen Effekt?

    Kritisch muss man sagen, dass es wohl weniger gebracht hat als ursprünglich erhofft. Wichtig war, dass die Kantone das Problem auf die Agenda gesetzt haben. Aber die Fangewalt hat es nicht aus der Welt geschafft.

    Gibt es Beispiele aus dem Ausland, die als Vorbild für die Schweiz dienen können? England beispielsweise hatte früher ein ausgeprägtes Hooligan-Problem, heute vernimmt man kaum mehr negative Nachrichten.

    Für die oberste Liga stimmt das. Allerdings kam die Änderung mit einem Preis. Viele echte Fans schauen sich in England die Spiele nicht mehr im Stadion, sondern im Pub an, weil die Tickets so teuer geworden sind. Stehplätze gibt es auch keine mehr. Die Stimmung hat definitiv gelitten.

    Dafür knallt es nicht mehr . . .

    In den unteren Ligen durchaus, die Gewalt hat sich verlagert. Davon hört man im Ausland weniger, weil der mediale Fokus nicht darauf liegt. Wenn es um ausländische Vorbilder geht, würde ich einen Best-Practice-Ansatz verfolgen. Von praktisch allen europäischen Ligen kann man etwas lernen.

    Zum Beispiel?

    Die Deutschen setzen stark auf Fanarbeit und pflegen so einen intensiven Austausch mit den Fans. Etwas, das in der Schweiz etwas eingeschlafen ist. In Österreich und Skandinavien verfolgen sie interessante Ansätze im Bereich Pyrotechnik. Dort gibt es in den Stadien gekennzeichnete Sektoren, wo Feuerwerk legal und sicher gezündet werden darf – zum Beispiel, wenn die Heimmannschaft ein Tor schiesst.

    Und die Fans halten sich daran?

    Zu 90 Prozent, ja. Es musste sich zuerst einspielen. Aber mittlerweile läuft es gut. England kennt die stichprobenartigen Identitätskontrollen, von denen ich sprach. Viel lernen kann man im Ausland auch darüber, wie ein Stadion ideal gebaut und erschlossen wird . . .

    Was ist entscheidend?

    Heim- und Gäste-Ultras müssen schon bei der Ankunft vor dem Stadion sauber getrennt werden können. Dazu braucht es genügend Platz für die «normalen» Fans. In der Schweiz sind viele Stadien in zu dicht besiedeltem Gebiet. München oder Amsterdam sind positive Beispiele.

    Was sagen Sie zum geplanten neuen Zürcher Stadion auf dem Hardturm-Areal?

    Das alte Hardturm-Stadion wurde vor fast hundert Jahren gebaut. Damals lag das Areal im Kreis 5 am Stadtrand, heute ist es wegen der gewachsenen Stadt mittendrin. Ich halte es darum aus Sicherheitsüberlegungen für keinen idealen Standort mehr. Auch wenn ich als Fussballfan alten Stadien wie dem Hardturm nachtrauere.

    Apropos: Können Sie nach so langer Beschäftigung mit Sicherheitsfragen rund um den Fussball überhaupt noch ein Spiel als einfacher Zuschauer geniessen?

    Selbstverständlich. Ich freue mich auf die Frauen-WM in Australien und Neuseeland sowie auf die neue Super-League-Saison, die dieses Wochenende beginnt. Ich liebe es, ins Stadion zu gehen, wenn die Stimmung gut ist, wenn die Fans eine Choreografie zeigen, wenn das Spiel packend ist. Und, natürlich, wenn alles friedlich bleibt.