Was schwafelt Gobbi da wieder zusammen…
Beiträge von Blackstar
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Die Moitie-Moitie Fresser sind einfach ein Soft Skill Mumu Club. Nervt echt..
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Nach den gewaltsamen Vorkommnissen im Gästesektor und dem daraus resultierenden Wasserschaden beim Heimspiel der ZSC Lions gegen den HC Ambri-Piotta vom 25. November 2023, haben die ZSC Lions gegen zwei Ambri-Fans je ein zweijähriges Stadionverbot ausgesprochen.
Die beiden Täter konnten dank den hochauflösenden Kameras im Gästesektor der topmodernen Swiss Life Arena identifiziert werden. Sie betrieben Vandalismus in und an den sanitären Anlagen: Beleuchtungen wurden heruntergerissen und die Lavabo-Armaturen abgerissen. Abgebrochene Wasserhähne führten zudem zu einem Wasserschaden, da 10'000 Liter Wasser austraten und die Wandelhalle unter Wasser setzten.
Die beiden betroffenen Personen waren bereits nach Vorfällen im Spiel zwischen Lugano und Ambri vom 29. September 2023 identifiziert und im Anschluss an die Untersuchungen je mit einem dreijährigen Stadionverbot belegt worden. Diese Untersuchungen wurden aber erst nach dem Vorfall in der Swiss Life Arena abgeschlossen. Beide Entscheide zusammengezählt ergeben für die beiden Täter insgesamt ein fünfjähriges Stadionverbot bis und mit September 2028. Die Stadionverbote gelten gesamtschweizerisch für alle Eishockey- und Fussballspiele in allen Ligen und Spielkategorien.
Die ZSC Lions haben den Gästesektor in der Swiss Life Arena inzwischen mit zusätzlichen Kameras ausgerüstet, damit der komplette Sektor kameratechnisch abgedeckt ist.
Big brother is watching you ...... tja. War zu erwarten.
Zudem haben noch 12 Ambrifans nach Auseinandersetzungen in Lugano landesweite Stadionsperren kassiert. Einfach eine heile Welt dort unten in der Leventina. 5x das Montanara Jammern und alles ist vergessen. Und Filipo Lombardi kann weiterhin bei allen heiklen Theman aus Grimms Märchenbüchern vorlesen. Aber selbstsprechend hat der ach so symphatische Club aus der Randregion der Randregionen kein Image Problem. Das haben nur die bösen Millionaros aus städtischen Agglomerationen.
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Aber easy, wir haben ja auch gem. einigen hier wieder ziemlich
miese ausländische Feldspieler ausser Grant. Man verliert ein paar Spiele und schon ist man - verständlicherweise - frustriert. Nur eben, so
lange wir oben in der Tabelle mitmischen habe ich diese Kritik nicht ganz verstanden.Von mir aus kann Lugano sogar 8 von 10 Spieler in den Top 10 der Ligascorer haben - solange wir ALS TEAM erfolgreich(er) sind - tiiiiiiiiiptop
Ist so nicht richtig.
Balcers hatte seit November eine ziemliche Baisse. Kaum Tore, extrem viel Abspielfehler/Packverluste, fahrig. Hat uns das eine oder andere Tor gekostet. Fröden war ziemlich abgetaucht und oft unsichtbar. Und Lammiko seit seiner Krankheit nicht mehr der alte, damals seit November ohne Tor und ich finde bis heute nicht mit dieser Ueberzeugung, die er auch schon hatte. Das war schon so als wir Spiele noch gewannen. Die Niederlagen kamen erst schleichend dazu. Natürlich ist auch Frust dabei. Aber der Leistungsabfall war schon extrem. Und ich finde, das darf schon etwas mehr kommen. Natürlich hat es die Mannschaft dann aufgefangen. Mal mehr, mal weniger. Deshalb finde ich die Kritik so durchaus berechtigt.
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https://shop.zsclions.ch/zsc-lions-t-sh…5-p.html?color=
Wieso ein Flughafencode Shirt? Der ZRH ist in Kloten und HKY – ist der Flughafen Hickory Regional Airport…sollte wohl für Zürich Hockey stehen aber warum diese Sommerfarben im Shirt bei einer Wintersportart?
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht..
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Cooles Spiel und ein Steigerungslauf. Lugano, ein Team das mitspielt, im ersten Drittel deutlich überlegen und mit Topchancen. Wir mit 5 Abschlüssen und einem Tor gut bedient. Drittel 2 dann immerhin ausgeglichener und mit einem Tessiner Geschenk kurz vor Drittelsende. Drittel 3 wir dann deutlich besser. Lugano noch mit Nadelstichen. "Mein Fehleinkauf" Balcers hat den Tritt wieder gefunden. Wichtig. Hrubec überragend, Koskinen nicht.
Morini presst seine erste Linie brutal aus..
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Oder beim Gegner eine Toplinie haben die nur Offensiv denkt😏
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Wäre gerne im Stadion. Aber leider, LongCovit strikes back - tja. Wird sicher ein intensives Game. Und ja, Q ist ja auch bei den Luganesi.
Werde mir das Game leider wieder am TV gönnen müssen, mal schauen.Ganz gute Besserung!
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Aus wenig viel gemacht.
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Weiss gar nicht wie ich Lugano einschätzen soll. Einmal Top dann wieder Flop. Zudem immer wieder verletzungsbedingte Ausfälle…
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Was man auch mal sagen darf, wenn man so sieht was die Herren Fändrich und Kollegen jeweils abliefern hat die Ester Staubli gestern einen Topjob genacht. Beste Schuri Leistung seit langem. Sich nicht selbst in den Mittelpunkt gestellt und null zweifelhafte Entscheide!👏👏
Stimmt, kein Fehlentscheid..aber sie verlor leider in Hälfte 2 komplett die Linie. Während in Hälfte 1 jedes zweite Dutzenfoul gelb ga, blieben die Karten im Hälfte 2 auch beim 4 Foul innerhalb von 30 Sekunden ungezückt.
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momoll, die kollektivstrafe „kurvensperrung“ zeigt brutal wirkung, bin extrem überrascht!

Wer nicht😂
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Und weil ein DERBYSIEG noch nicht Geschenk genug ist, legen die Amis noch einen drauf!
Gibt etwas Breite im Sturm. Santini wäre sich auch zu haben 😂😂
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und täglich grüsst das Murmeltier
Krawalle nach Zürcher DerbyDie Fussballfans schlugen sich in Winterthur
Während am Sonntagabend im Anschluss an das Spiel zwischen dem FCZ und GC in der Stadt Zürich alles ruhig blieb, kam es später in Winterthur zu Krawallen. Neun Personen wurden festgenommen.

Die Südkurve am Sonntag: Im Anschluss an das Derby kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Fussballfans – aber nicht in Zürich, sondern in Winterthur.
Das Derby im Zürcher Letzigrundstadion endete am Sonntagabend mit einem 2 zu 1 für den Grasshopper Club und ohne weitere Zwischenfälle in der Stadt Zürich. Trotzdem kam es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Fans der beiden Stadtzürcher Fussballclubs – allerdings in Winterthur.
Wie die Stadtpolizei Winterthur am Montag mitteilte, ging kurz nach 20 Uhr die Meldung über Auseinandersetzungen zwischen FCZ- und GC-Fans beim Winterthurer Hauptbahnhof ein.
Die Polizei rückte mit einem grösseren Aufgebot aus und nahm neun Fussballfans im Alter zwischen 17 und 25 Jahren vorläufig fest. Sie werden wegen verschiedener Delikte – unter anderem Landfriedensbruch – angezeigt. Verletzte habe es nicht gegeben.
Günstige Tickets fürs nächste Heimspiel
Das Derby zwischen dem FCZ und GC, das am Sonntagabend um 16.30 Uhr angepfiffen wurde, ging in der Stadt Zürich ohne Krawalle über die Bühne. Einzig der Tramverkehr war wegen des Fanmarsches zwischenzeitlich unterbrochen.

Grossaufgebot der Polizei: Die beiden Fansektoren im Letzigrund wurden auch vor dem Stadion voneinander abgeriegelt.
Weniger friedlich war das erste Zusammentreffen zwischen den FCZ- und den GC-Fans am Vorabend des Derbys. Kurz vor Mitternacht kam es zu Ausschreitungen an einer Tramhaltestelle in Schwamendingen, bei denen es sechs Verletzte gab und ein Tram demoliert wurde.
Auch im Anschluss an das Spiel zwischen dem FCZ und dem FC Basel vom 21. Januar kam es zu Krawallen. Dann allerdings nicht zwischen Fangruppen, sondern zwischen FCZ-Anhängern und der Polizei.
Südkurve bleibt geschlossen
Die Vorfälle wurden als gravierend eingestuft, deswegen entschieden die Bewilligungsbehörden, die Südkurve beim nächsten Heimspiel vom 31. Januar gegen Lausanne zu schliessen.
Es seien nicht einzelne Fans gewesen, die randaliert hätten, hält Karin Rykart, Vorsteherin des Zürcher Sicherheitsdepartements, auf Anfrage fest. «Es waren rund hundert, die die Stadtpolizei massiv angegriffen haben – mit Fackeln, Steinen und Flaschen.»
Natürlich werden bei der Schliessung der Südkurve auch unbeteiligte Fans bestraft. «Aber es ist wichtig, dass wir solche Ausschreitungen nicht tolerieren und ein Zeichen setzen.»
Günstige Tickets fürs nächste Heimspiel
Für die FC-Zürich-Fans sei diese «Kollektivstrafe» kein Grund, nicht ins Stadion zu gehen, heisst es auf der Südkurve-Website. «Es hat genug Tickets für alle, die sonst in der Kurve stehen.»
Deswegen trafen sich die FCZ-Fans am Sonntag bereits ab 14 Uhr auf der Fritschiwiese in Zürich unweit des Stadions. Dort wurden vergünstigte Tickets für die Sektoren ausserhalb der Südkurve für das Heimspiel verkauft.
Damit solle ein gemeinsames Zeichen gesetzt werden: «Uns wird man so schnell nicht los.»
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Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte...Es gibt Spiele, da fällt der Puck ein paar Zentimeter besser oder schlechter und alles geht in eine andere Richtung. Und es hilft natürlich, wenn man das erste Tor schiesst und die Ausländer auch skoren. Umso besser, dass Zehnder nun auch für sein vielfach unterschätzte Arbeit belohnt wurde. Und es kann nicht schaden, wenn man mal eine (Mini-)Krise hat bevor die Playoffs beginnen.
Langsam scheinen sich die Sturmlinien auch zu finden, wir haben einfach nicht realisiert, dass MC mehr in Duos als Trios denkt. Kann aber auch gut sein, wenn man sich nicht auf eingespielte Dreierlinien verlassen muss. Bis jetzt sind wir immer noch im Fahrplan und Leader!
Bin bin schon dankbar, wenn das so geplant war und nicht purer Aktionismus ist....
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Übrigens: Wir sind das einzige Team in der NL, welche am Weekend ihre Spiele jeweils mit 3 Toren Differenz gewonnen haben.
Kein Team hat mehr als 2 Tore Differenz geschafft. Jaja, wissen dass die Welt nicht braucht - ich weiss. Aber es ist gut zu wissen,
dass wir ENDLICH auch wieder offensiv produzieren können, yeah!Schon erstaunlich wie schnell sich Dinge verändern können. Hätte ich den Jungs so nicht zugetraut!
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Guete Morge a all Derbysieger!
Was ein Spiel, keine Worte!
Endstation Zürcherderby oder so?

Fahred ja eh kei Tram wänn de FCZ spielt. Weiss gar nöd was die händ vo wege
.Beidseits übrigens sälte dämlichi Aktion gsi. Aber de "gwaltbereiti" Teil vo de Fangruppe schaffeds immer wieder no Oel is Füür z güsse
. Aber da de Cillo ja über sini änge Fankontäkt eh all kännt, chan er de Eltere diräkt allüte dasmal.
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War das jetzt eigentlich der Malenovic Ajax Fussball? Technisch, schnell, modern. Blöd wenn du teilweise derart hüftsteife Verteidiger hast.
GC in der ersten Hälfte ohne Stich. Es war ein Klassenunterschied und das Resultat noch das Beste. Warum der FCZ dann derart passiv und verwaltend in die zweite Hälfte ging? Und dann wurde GC stärker, gewann plötzlich die Zweikämpfe und nahm das Abgebot des FCZ dankend an. Wichtige Punkte. Auch wenn das Unentschieden wohl gerechter gewesen wäre. -
Ha ha. Zwei komplett verschiedene Hälften mit dem Lucky Punch für uns!
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FCZ-Chef Canepa zur Fangewalt
«Wer sind die Hauptverantwortlichen? Das sind die Eltern!»FCZ-Chaoten haben in Zürich die Polizei angegriffen. Nun ist die Südkurve wieder einmal gesperrt. Präsident Ancillo Canepa hat weder Verständnis für die Gewalt noch für die Massnahme.
Thomas SchifferleUeli Kägi
Ueli Kägi, Thomas Schifferle
Publiziert heute um 06:00 UhrAncillo Canepa, am vergangenen Sonntag randalierten FCZ-Fans nach dem Match gegen Basel, am Mittwoch beim Heimspiel gegen Lausanne ist deshalb die Südkurve gesperrt. Welche Gefühle löst das bei Ihnen aus?
Die leere Südkurve beschäftigt mich emotional nicht wirklich. Diesen Anblick kennen wir noch aus den 90er-Jahren, auch ohne Stadionsperre … und aus der Corona-Zeit. Ich gehe davon aus, dass trotzdem viel Publikum im Stadion sein wird. Was mir aber viel mehr zu denken gibt, ist die gesamte Problematik: Teilsperre des Stadions, Kollektivstrafe – das ist einfach nicht korrekt.
Was wäre denn korrekt?
Ich sage es schon seit Jahren: Man muss die Einzeltäter-Verfolgung intensivieren. Es kann nicht sein, dass 99 Prozent der anständigen Zuschauer bestraft werden, nur weil vielleicht 100 Leute weit abseits des Stadions für einen Vorfall sorgten.
Beim Bahnhof Altstetten griffen FCZ-Chaoten die Polizei an …
… und deshalb wollen wir nun gerichtlich abklären lassen, wie korrekt es ist, dass ein Club für einen Vorfall ausserhalb seines Zuständigkeits- und Einflussbereichs verantwortlich gemacht werden kann. Zumal wir, und das ist von den Behörden bestätigt worden, sämtliche Sicherheitsauflagen im Stadion erfüllten. Was erwartet man denn von uns? Dass wir am Bahnhof Altstetten, dass wir gleich überall in der Stadt Leute platzieren, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen? Nein! Das ist nicht unsere Aufgabe!
Der Zuständigkeitsbereich des FCZ umfasst das Stadion.
Das Stadiongelände, ja.
Was heisst das genau, dass Sie das gerichtlich abklären lassen?
Es geht nicht um die Sperre für den Match am Mittwoch. Die haben wir akzeptiert. Es geht uns vielmehr darum, von einem Gericht beurteilen zu lassen, inwieweit eine solche Sperre im Rahmen einer Kollektivbestrafung überhaupt korrekt und rechtmässig ist.
Der Vorfall war am Sonntagabend, die Sitzung der Bewilligungsbehörden fand schon am Dienstagmorgen um 6.30 Uhr statt. Was passierte da genau?
Der Fall wurde auf Antrag der Stadtpolizei Zürich behandelt. Rund 20 Leute trafen sich zu einer Videokonferenz, Regierungsräte, Polizeikommandanten, der CEO der Swiss Football League, also alle, die zur Bewilligungsbehörde gehören, und wir als betroffener Club.
Und der Antrag der Stadtpolizei hiess …
… Teilsperre des Stadions. Aber um das beschliessen zu können, wurde zuerst abgeklärt, ob es sich um einen gravierenden Vorfall gehandelt hatte oder nicht. Es wurde ein rund einminütiger Film vom Bahnhof Altstetten gezeigt, bei dem allerdings nicht so viel zu sehen war. Der Polizeikommandant der Stadt Zürich schilderte, wie Gegenstände, unter anderem Steine, nach der Polizei geworfen wurden. Deshalb kamen die Mitglieder der nationalen Bewilligungskommission zum Schluss: Ja, es war gravierend. Und deshalb ist die Südkurve jetzt gesperrt worden. Konkret wissen wir jedoch nicht, ob die Randalierer vorher auch tatsächlich im Stadion beim Spiel waren. Das können auch sonst irgendwelche Idioten gewesen sein.
Wie viel Verständnis haben Sie für den Antrag der Polizei?
Ich habe Verständnis, dass der Ärger sehr gross ist. Der ist auch bei uns sehr, sehr gross! Wir sprechen uns von jeher gegen jede Art der Gewalt aus. Die Frage ist einfach: Was ist die richtige Bestrafung? Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine Kollektivstrafe nicht gerecht ist. Dass man etwas unternehmen muss: ja! Darum verlange ich seit Jahren, dass die Einzeltäter-Verfolgung intensiviert werden muss. Ja, der Aufwand ist gross. Ja, das kostet Geld und Zeit. Die Möglichkeiten von uns Clubs sind begrenzt. Wir können niemanden verhaften, wir können keine Rayonverbote aussprechen. Es ist nicht korrekt, immer alles auf die Clubs zu schieben.
Macht der FCZ wirklich genug, um der Gewalt im Fussball zu begegnen?
Es kommen immer die gleichen Fragen und Vorwürfe! Und wir wiederholen immer das Gleiche: Wir machen im Hintergrund sehr, sehr viel. Wir betreiben ein Fansozialprojekt, wir stehen in regelmässigem Austausch mit den Fans. Wir sprechen Stadionverbote aus. Besuchen Schulklassen, um sie für die Thematik zu sensibilisieren. Und tragen die hohen Sicherheitskosten, um den sicheren Spielbetrieb im Stadion sicherzustellen. Eine zusätzliche Herausforderung ist, dass die Zuschauerzahlen, auch in der Kurve, in den letzten Monaten massiv gestiegen sind. Unser Schnitt ist auf gegen 17’000 gestiegen. Dadurch wird die Selbstregulierung durch die Kurve eben auch nicht einfacher.
Am Mittwoch sind nun die rund 3500 Saisonkarten-Inhaber der Südkurve von der Sperre betroffen.
Eher mehr.
In einem vergleichbaren Fall beim FC Basel trat der damalige Präsident Bernhard Heusler vor die Kurve und machte klar, dass der Club das nicht will. Der Auftritt war publikumswirksam. Können Sie sich vorstellen, das auch zu machen? Es ist ja nicht das erste Mal, dass FCZ-Chaoten auffällig wurden.
Wir sind im regelmässigen und konstruktiven Austausch mit den Chefs der Kurve, den Capos. Ich ging in Basel auch schon mitten in die Fankurve, um die Lage zu beruhigen, weil von da Gegenstände auf den Platz flogen. Aber jetzt nur etwas für die Galerie zu machen? Nein! Ich setze mich da ein, wo wir etwas bewirken können. Wenn wir Täter identifizieren können, handeln wir. Wir haben auch schon Schadensersatzklagen eingereicht. Und was wir auch nicht vergessen dürfen: In den letzten Jahren ist in der Schweiz diese Art von Vorfällen wie letzten Sonntag seltener geworden.
Ist es richtig, dass der FCZ einmal zwei Täter ermittelte und die Personendaten der Polizei weiterleitete, aber daraufhin der Datenschützer einschritt?
Nach Böllerwürfen schickten wir die Fotos der beiden Täter an die Polizei. Nach drei Monaten ging noch immer nichts. Da sagte ich: Okay, fertig lustig, wir stellen die Fotos bei uns auf die Website. Es dauerte drei Stunden, bis wir die Namen der beiden Täter hatten. Drei Tage später erhielt ich einen Brief aus Bern vom Datenschutzbeauftragten. Er schrieb, wenn ich das nochmals machen würde, werde er mich strafrechtlich verfolgen.
Und darum machen Sie das nicht mehr?
In einer ähnlichen Situation würde ich es wieder machen. Ohne mit der Wimper zu zucken.
Kommen Sie an die Problemfans überhaupt heran?
Wer kommt schon an die heran? Ich habe auch keine Namen.
Was sieht der Strafenkatalog in einem Wiederholungsfall vor?
Dass die Kurve für zwei Spiele gesperrt ist? Dass sie auch auswärts gesperrt ist? Ich habe mich nicht im Einzelnen mit dem Strafenkatalog beschäftigt. Ich weiss nur, was die Bewilligungsbehörden in letzter Konsequenz beantragen möchten: eine Forfait-Niederlage. Das wird aber auch von der Swiss Football League vehement bekämpft.
Die Rivalität unter den Fans auf dem Platz Zürich ist gross …
(unterbricht) … das ist doch auch gut, solange diese Rivalität nicht in Gewalt mündet. Das verstehe ich sowieso nicht: dass man derart einen Hass auf einen anderen Club entwickeln kann und gewalttätig wird. Sie und ich, wir waren ja auch mal jugendliche Fussballfans. Uns wäre es doch nie in den Sinn gekommen, auf jemanden loszugehen, nur weil er das Leibchen eines anderen Clubs trägt. Und da kommen wir zum Hauptproblem des Ganzen. Wer sind die eigentlichen Hauptverantwortlichen, über die nie jemand spricht und die nie zur Verantwortung herangezogen werden?
Sie sagen es uns.
Das sind die Eltern. Jugendliche Gewalt, auch in den Schulen, ist ein grosses gesellschaftliches Problem. Wir von den Clubs sind die Letzten in der Kette und sollen nun als soziales Auffangbecken dieses Problem auch noch lösen. Eine absurde Forderung!
Wie sehr beeinflusst die Südkurve das Image des FCZ?
Sehr. Im Positiven wie medial und in der Öffentlichkeit natürlich auch zu einem kleinen Teil im Negativen.
Positiv ist …
… wie die Kurve 90 Minuten lang die Mannschaft unterstützt, wie sie auch bei Auswärtsspielen präsent ist. Ausserdem sollte man endlich aufhören, von «DER» Südkurve zu reden. Wir können nicht oberflächlich und pauschal sagen: Die Südkurve hat wieder das und das gemacht … Nein! Die Fans in der Südkurve verhalten sich zum allergrössten Teil korrekt und verantwortungsbewusst. Es ist eine kleine Schar von irregeleiteten Personen, die dem Fussball, dem Club und vor allem den anständigen Fans schadet.
Dieses Interview wurde vor den jüngsten Fangewalt-Vorfällen, die am Samstagabend in Zürich-Schwamendingen passierten, geführt.
Finde ich ein sehr gutes Interview!