Massnahmen haben gefruchtet
Marc Lüthi über Berner Finanzen: Aus befürchteten 15 wurden drei Millionen Verlust
Sportlich läuft es dem SCB zuletzt wieder besser und auch aus der Geschäftsstelle gibt es gute Neuigkeiten.
Durch die Pandemie stark betroffen, kämpfte der SCB ums wirtschaftliche Überleben, wie CEO Marc Lüthi immer wieder betonte. Man kalkulierte für diese Spielzeit, auch weil die Einnahmen aus dem Gastronomie-Zweig wegfielen, mit einem Verlust von 15 Millionen. Von diesem Szenario ist man beim SCB aber weit entfernt, wie Lüthi nun gegenüber der SDA bestätigt.
"Die 15 Millionen Verlust, die ich im Herbst in den Raum stellte, waren die Zahl, bevor wir mit den Spielern, den Abonnenten, Sponsoren und Business-Partnern gesprochen haben", erklärt der SCB-CEO, dass man nun mit einem Verlust von zwei bis drei Millionen für die laufende Spielzeit rechne. Auch dank den A-fonds-perdu-Beiträge und anderen Sparmassnahmen sei dies möglich werden.
Da auch für die kommende Saison mit Einschränkungen bei den Zuschauern – Stichwort Stehplätze – gerechnet werden muss, dürfte auch die Spielzeit 2021/22 einen Verlust in dieser Grössenordnung mit sich bringen. Ein wenig durchatmen kann man beim SCB laut Lüthi aber trotzdem: "Heute kann ich sagen, dass wir überleben werden, dass wir irgendwie durchkommen."