Ich bin mit der Kultur und der Philosopuie des Vereins nicht einverstanden.
Mich stört, dass die Vereinsleitung selbstgefällig auftritt. Bei Sven Leuenbergers Interview gestern vor dem Spiel wurde es mir schlecht. Er war völlig entspannt und redete die Ssche noch schön.
Jede öffentlich geäusserte Selbstkritik ist nur pro forma, denn die richtigen Schlüssel werden seit Jahren nicht gezogen. Es werden unpassende Trainer angestellt und bei der Kaderplanung werden offensichtliche Fehler begangen. Die Torhüterposition ist seit Jahren nicht mehr so stark besetzt wie damals mit Sulo, bzw. wie bei anderen Mannschaften mit Genoni.
Jeder einkaufte Spieler wird bei uns schlechter.
Das Management scheint sich etwas darauf einzubilden, beim ZSC zu arbeiten. Sie geniessen das Ansehen, dazu zu gehören, irgendwo in der gc family. Die harte ehrlich Arbeit fehlt mir. Wenn wir schlechte Saisons abliefern, regt sich kein Schwein richtig auf. Niemand scheint deswegen schlecht zu schlafen, ausser den Fans auf diesem Forum. Er fehlt der Erfolgshunger.
Walti Frey scheint das im Sinne eines grosszügigen Gentleman seit Jahren zu tolerieren.
Alle wissen, dass man in Bezug auf Saisonkarten keinen Druck hat. Kaum hat man das neue Stadion, will die ganze Cervelatprominenz in Zürich eine Saisonkarte haben, um “dabei zu sein”.
Die öffentliche Kommunikation des Vereins scheint sich von der Tonalität her nur noch an Frauen und Familien zu richten. Dazu passt, dass man halt nicht immer gewinnen kann.
Alle diese Punkte werden seit Jahren hier auf dem Forum thematisiert und doch ändert sich nichts.
Ich habe, wie gesagt, ein Problem mit der Kultur des Vereins. Das ist nicht mehr “unser ZSC”.