Beiträge von larlf

    snowcat, wieso bist Du nicht in der Politik?

    Für mich persönlich wärst du DER Bilderbuch Politiker: Du hörst, liest und schreibst das, was Du möchtest.

    Wenn Dir was nicht passt, dann kommen einfach die bisherigen Fakten auf den Tisch und Dein (eigenes) Programm (also natürlich nur die offiziellen Fakten, die Jedermann nachlesen kann und nichts anderes) wird erneut aufgezeigt.

    Das ist der Grund, wieso ich sehr selten sogenannte Politdiskussionen schaue: weil sie gar nicht diskutieren, sondern einfach ihren Standpunkt Gebetsmühleartig immer und immer wieder erwähnen. Antworten gibt es aber nur auf die Punkte, die man mit seinen Fakten belegen kann...

    Betreffend Fakten wäre dies (m)ein Beispiel:

    2 Software Firmen erzählen, dass sie die grössten in der Schweiz sind.

    - 1 SW-Firma hat mehr KMU als ihre Kunden (die KMU sind aber klein, mit wenig eigenen Kunden)

    - die andere SW-Firma hat weniger KMU als ihre Kunden, dafür die grössten (d.h. mit vielen eigenen Kunden)

    -> welche Aussage der beiden Software Firmen nun korrekt ist, ist immer eine Frage der Sichtweise/Auslegung...

    ---> frei nach dem Stichwort: traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast

    hier noch meine Sätze zum aktuellen Teil der Diskussion

    betreffend Suva kann ich Mirko nur beistimmen:

    es gibt Aussagen von mir bekannten Ärzten, dass man mit bestimmten Anträgen mindestens 2-3 mal abgewiesen wird und mehrmals schauen muss, dass man zu seinem Recht kommt. Weil die Strategie der Firma diese ist, dass sich nur die Fälle in Geduld üben, welche wirklich berechtigt anfragen und andere vorher aufgeben.

    Meine persönliche Erfahrung (vor langer Zeit):

    Ich wollte nach einen Unfall eine Physio-Serie (à total 10 Sitzungen) machen.

    Die Antwort der Suva war: ich müsse zuerst ein MRI machen.

    Die Antwort vom Arzt/Physio war: das macht keinen Sinn, Physio wird helfen.

    Suva meinte: ohne MRI keine Physio.

    Folglich wurde widerwillig ein MRI gemacht, worauf die Suva die Physio abgelehnt hat, mit der Begründung: es ist nicht eindeutig beweisbar, dass es vom Unfall ist.

    Zusätzlich musste ich die MRI Kosten selber übernehmen, was als knapp 20 Jähriger viel Geld war...

    Aus meiner Sicht müssen es mehr sicher mehr als 1 KK sein, aber nicht die aktuelle Vielfalt, welche wir in der Schweiz haben.

    Oder es müsste gesetzlich festgelegt sein, dass KK nur bedingt Gewinn machen und übermässig hohe Gehälter auszahlen dürfen, damit sie nicht auf Kosten der Versicherten leben!

    Als Beispiel: unsere KK (wird kaum die Ausnahme sein) beschäftigt sehr gute, teure Ärzte und Anwälte, welche stets nach einer Lücke im Gesetz suchen, um gewisse Leistungen nicht übernehmen zu müssen, obwohl sie dazu verpflichtet wären.

    Ich habe da einige Beispiele aus persönlicher Erfahrung, mit einem Kind, welches Anspruch auf gewisse Leistungen hat, weil es an einem sogenannten Geburtsgebrechen leidet.

    Betreffend Krankenhäuser stimme ich mit Dir überein:

    Es kann nicht sein, dass wir in jeder 2-3ten Gemeinde Spitäler haben, welche sehr teure Geräte anschaffen, die nur 1-2 mal pro Jahr benutzt werden, aber natürlich amortisiert werden müssen. Auch deshalb erhalten die Ärzte Vorgaben, wie viele Operationen sie pro Jahr machen müssen!

    Da bin ich dafür, dass man die Strategie gewisser Länder (u.a. glaubs Norwegen) übernimmt, welche über das Land verteilt Kliniken haben, die sich auf gewissen Gebieten spezialisieren.

    Da kann sich jeder selber die Frage stellen: gehe ich lieber im Nachbarsdorf zu einem Arzt/Spital, der diese OP nur paar Mal pro Jahr macht oder doch lieber in eine Klinik (evtl. 1-2h entfernt), in welcher die Angestellten diese OP täglich machen und somit grosse Erfahrung haben?

    Dazu kommt noch das erwähnte Problem, dass alle Gewinn machen möchten und die Helfer (Ärzte, Pfleger, etc) sich quasi zu Tode rapportieren müssen, anstatt ihrem geliebten Beruf nachzukommen.

    Ich erwarte natürlich nicht, dass Du nun auf all meinen Gedanken antwortest, es sollte nur eine kleine persönliche Erzählung sein.

    Ich kann es auch nur aus meiner eigener Erfahrung schreiben, da ich diesbezüglich keine Zahlen gefunden habe, welche meine Aussagen belegen. (d.h. ich habe schon gar nicht danach gesucht :)

    LG, larlf

    ach, nicht noch so ein klugscheisser! :rofl:

    er bestätigt genau dass, was selbstständig denkende menschen schon seit mehreren wochen wissen. aber er ist nur ein arzt, also sehr beschränkt kompetent in medizinischen fragen. für die wirkliche kompetenz haben wir zum glück politiker.


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    er sieht schon so aus, als ob er 30 Jahre Erfahrung hätte, das stimmt: aber für mich macht er einen leicht verzweifelten Eindruck!

    Wieso sein Sohn mit Mundschutz raus muss, das weiss ich nicht. Denke aber nicht, dass er deswegen Langzeitschäden davon tragen wird. Immerhin wird er von den Bluträubern verschont, welche die Kinder entführen und in Tunnel Blut abzapfen :mrgreen:

    Unser Sohn darf in Halbklassen in den Kindergarten, ganz ohne Mundschutz, und auch sonst seinem Alter entsprechend eine ziemlich normale Zeit verbringen. So wie wenn halt gaanz lange Ferien wären und man somit viel mit anderen Kindern aus der Siedlung spielen darf!

    Dass in der Pflege (und in gaaaaaanz vielen anderen Berufen) Bedarf für bessere Entlöhnung der geleisteten Arbeit besteht, ist logisch. Hier würde es wahrscheinlich helfen, wenn weniger administrativer Aufwand notwendig wäre.

    Interessant finde ich den Schluss: steht auf, ihr denkendes Volk, und folgt mir :wink:

    sorry, irgendwie fehlt mir einfach die Zeit und Motivation, um solche Videos zu schauen, da bleibe ich lieber weiterhin in der rosa-Wolke und erfreue mich über das kurze Leben, aber jeder so wie es ihm gefällt: das ist ja auch das gute und interessante an der Menschheit, dass zum Glück nicht alle gleich denken und handeln.

    und jetzt ärgere ich mich darüber, weil ich deswegen den Start von Werder - Lev. verpasst habe :oh_no:

    für 8 Wochen ohne richtiges Mannschaftstraining und ohne Vorbereitungsspiele: ganz ok, aber zum Teil auch erschreckend schwaches Abwehrverhalten.

    Aber es blieb mehr oder weniger bei dem, was man auch vor der Pause schon gesehen hat.

    Immerhin ein Schritt zurück in die Normalität, trotzdem ein bisschen schade, dass man nicht noch mehr von den Spielern hört: ich fände es schon sehr interessant, wenn man die Anweisungen auf dem Feld besser hören würde.

    aber wer, der in einer finanziellen eher schlechteren Lage ist, macht das schon freiwillig: dass er für andere Bürgen soll, deren Ausgaben er nicht beeinflussen kann?

    sobald einer der anderen Darlehensnehmer nicht mehr zahlen kann, bedeutet dies das eigene Todesurteil und das, obwohl man selber den Kredit zurückzahlen kann. wer sowas unterschreibt, hat entweder nichts zu verlieren oder nichts an der Spitze eines Profiverein verloren!

    sprich: das Angebot ist somit nur ein Schein-Angebot, welches man nur dann annehmen darf, wenn man der einzige Darlehensnehmer ist...

    Alles andere entspricht einer Gratwanderung ab Abgrund, aus den bereits genannten Gründen.

    bei uns dürfen die Kinder in 4-er Gruppen "trainieren", Fussballtraining ohne Körperkontakt, etc für die Kids: da heisst es viel laufen und Pässe spielen, nicht gerade das was sie lieben. Aber besser als gar nichts und ich hoffe, dass es spätestens nach den Sommerferien auch in diesem Bereich wieder normal wird!

    Du musst dasGanze positiv sehen, dank dem Lockdown hast Du nun einen Freund mehr, der (seit 3 Wochen) ebenfalls selber denkt und da sich die Anzahl von 2 auf 3 erhöht hat, musste das auch erwähnt werden.

    zudem haben sich die Autokollegen vorbildlich verhalten: im Auto und somit immer schön auf Distanz :mrgreen:

    zum Thema: ich bin weiterhin der Meinung, dass weder die "Dringlichkeit" noch die Einsicht der Masse zu Beginn des Lockdown so weit war, als dass danach die aktuellen Massnahmen mit Distanz etc auch wirklich eingehalten worden wären und wenn sich die Leute uneingeschränkt in Massen versammelt hätten, wäre wohl auch die Rate wieder nach oben gegangen.

    wow, so viele wäre, hätte in einem Satz :nixwiss:

    easy, ich habe auch für Deine Meinung Verständnis und habe mich überhaupt nicht angegriffen gefühlt:

    Kritik darf und soll auch immer (erlaubt) sein, sofern es im normalen Rahmen bleibt und nicht ins extreme abdriftet!

    Da hast auch recht, dass nun alles unbekannte Covid angehängt wird. Einerseits finde ich es ok, dass man abklärt, ob es wirklich einen Zusammenhang gibt, andererseits muss auch deswegen nicht Panik gemacht werden.

    Die Massnahmen betreffend Covid empfinde ich auch nicht als Panik, sie waren sicher zum jeweiligen Zeitpunkt berechtigt, vor allem in Anbetracht auf die Nähe zur Region Mailand und der kleinen Fläche der Schweiz.

    Aber ich denke nicht, dass Covid wirklich so harmlos wie eine Grippe ist (zumindest solange kein Gegenmittel gefunden wurde) und bin gespannt darauf, wie die Zahlen Ende Jahr, weltweit verglichen mit früheren Jahren, aussehen werden. Ich bin zwar kein Mediziner, aber ich vermute, dass die Grippe weniger Organe befällt als Covid oder ist das nur, weil wir gegen die Grippe Impfstoffe haben?

    Was halt in der heutigen Zeit auch dazu kommt, dass die online Medien ihr Geld mit Klicks verdienen und dementsprechend an reisserischen Schlagzeilen interessiert sind! Das hat sich aber nicht mit Covid geändert, das war auch schon vorher so: meeega Titel und im Text selber war nur noch wenig davon zu lesen.

    Mir sind die meisten täglichen Covid Schlagzeilen schon seit Wochen zu viel geworden, ich brauche Abwechslung und werde ohne Sport und den immergleichen Themen irgendwann depressiv; Erst recht, wenn man keine Sekunde mehr vom Thema wegkommt, egal ob im TV / privaten oder beruflichen Bereich.

    lg, ralf

    Das mit diesem Kawasaki ist doch auch einfach wieder völlig unnötige Panikmacherei, sogar die britische Kawasaki Desease Foundation sah sich genötigt diesbezüglich eine Pressemitteilung rauszugeben Based on all available information made available so far we note: The cases being referred to have been reported in approximately 20 children in the UK (out of 11.5 million U.K. children) – of whom half have tested *negative* for Covid-19 according to their doctors. There is no current evidence of any increased incidence or greater susceptibility to Covid-19 infection for children who had Kawasaki Disease in the past. https://www.societi.org.uk/kawasaki-disease-and-covid-19/

    da hast Du mich wohl falsch verstanden:

    nur weil davon gewarnt wird oder man schaut, ob es einen Bezug zum Virus hat, ist es nicht Panik. Sonst wären die (meine 3) Kinder nicht in der Schule, wenn es Panik wäre.

    ich bin nur nicht sicher, ob wirklich alles schon bekannt ist, was es an Folgeschäden und weiteren Auswirkungen/Mutationen haben kann. Dafür ist der Virus aus meiner Sicht noch zu unerforscht.

    ich habe es nur erwähnt, weil ich der Meinung bin, eine gewisse Vorsicht kann in diesem Bereich nicht schaden, aber wie erwähnt: unsere Kinder dürfen ohne Einschränkungen raus, damit sie in der aktuellen Situation wenigstens einigermassen ein normales Leben führen können...

    bin der Meinung, dass der Lockdown vor allem in Bezug auf die Verhaltensweise sehr wichtig war und denke nicht, dass sonst die Abstände etc eingehalten worden wären.
    was die Schule betrifft, möchte ich zuerst noch Gewissheit, dass es jetzt nicht grossflächig zu weiteren Erkrankungen kommt, die man im Zusammenhang mit der Pandemie liest.
    Kawasaki, etc wird ja momentan immer wieder erwähnt.

    Als Schweizer in die NFL?

    Wenn eine Million Gegner lauern

    Als Europäer auf Football-Höhenflug in den USA? Darauf hat dort keiner gewartet. Mit Timothy Schürmann will es ein junger Schweizer trotzdem wissen.

    Einerseits ist da jetzt dieser Traum. Doch andererseits die Stimme, die ihm sagt: «Träum bloss nicht!»

    Klare Worte, eine ehrliche Einschätzung, so hart beides klingen mag – Timothy Schürmann ist froh darum. Der junge Basler, 19-jährig, hat sich den Mount Everest vorgenommen. Er spielt American Football und will es in diesem Sport dorthin schaffen, wo fast jeder schon American Football spielt: nach Amerika.

    Auf Jungs aus Europa wartet dort eigentlich keiner: Es hat Talente genug. Pro Jahrgang spielen mehr als eine Million an einer Highschool, etwa 72’000 von ihnen gelingt auch der nächste Schritt, jener ans College. Und schliesslich gar in die Profiliga NFL? Dort hat es in einem guten Jahr 1200 Neulinge. Nur eine Handvoll stammt jeweils aus Europa.

    Doch genau das, diesen Sprung von hier nach dort, hat Schürmann nun vor. Er wurde vergangenes Jahr ausgewählt, an der NFL Academy in London College-Reife erlangen zu dürfen, schulisch und athletisch, von 3000 Bewerbern ist er einer der nur 80 Aufgenommenen. Sieben Trainings pro Woche unter professionellen Bedingungen, täglich Schule, dazu Unterstützung bei den Bewerbungen für eine Universität – zumindest bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie war das sein Alltag im Norden Londons. Er lebt dort bei einer Gastfamilie.

    Corona verschleppt den Prozess

    Doch derzeit ist Schürmann zurück in Basel, vertreibt sich die Zeit mit Onlinekursen und individuellem Training und hofft, dass sein Bewerbungsprozess nicht wegen Corona scheitert. Ob es für ein Stipendium reicht? «Noch bin ich zuversichtlich», sagt Schürmann nach kurzem Zögern. Doch die Zeit verrinnt – jedoch darf er sowieso bis Sommer 2021 in London bleiben. Die Academy mit ihrem zweijährigen Lehrgang wurde erst letztes Jahr gegründet. Schürmann ist der einzige Schweizer.

    Einst ein talentierter Tennisspieler, betreibt er Football, seit er 13 ist. Beim Nationalliga-A-Team der Gladiators beider Basel hat er alle Nachwuchsstufen durchlaufen, und er spielte zwischenzeitlich auch in der U-17-Bundesliga. «Er ist zweifelsohne sehr talentiert, das zeigte sich früh», sagt Robin Haas. Der Bündner ist Chef-Juniorentrainer der Gladiators und hat Schürmann sechs Jahre lang trainiert. In dessen letztem Jahr in der U-19 der Gladiators liess er ihn gar auf beiden Seiten des Balles spielen: in der Offensive als Passempfänger und in der Defensive als Lineman.

    Das mag generell gelten im Football, für Europäer (oder: Nicht-Amerikaner) ist es essenziell. Rund 50 Ausländer stehen derzeit in der NFL unter Vertrag, doch bis zum Saisonstart im September werden die jetzigen Kader fast halbiert. Nur wenige Spieler aus Europa haben es je zu NFL-Ruhm gebracht – die bekanntesten sind Morten Andersen, ein Kicker aus Dänemark, oder der Brite Jay Ajayi, der vor zwei Jahren als Runningback der Philadelphia Eagles die Superbowl gewann.

    Zu tun hat das auch mit der Tatsache, dass im Gegensatz zu den anderen grossen US-Sportligen in der NFL eine dreijährige Ausbildung an einer Universität vorausgesetzt wird. Erst 2018 wurde erstmals überhaupt ein Spieler eingesetzt, der zuvor ausschliesslich in einer europäischen (Amateur-)Liga zum Einsatz gekommen war – der in Nigeria geborene Brite Efe Obada war das. Der Deutsche Moritz Böhringer wurde 2016 als erster Spieler direkt aus Europa im Draft-Verfahren verpflichtet, hat aber seither kein NFL-Spiel bestritten.

    Glauser war ein Pionier

    Allerdings ist eine College-Ausbildung genauso wenig ein Garant für eine NFL-Karriere. Der Aargauer Daniel Glauser, auch er ein ehemaliger Gladiator, hatte 2012 ein Stipendium an der erstklassigen Florida State University erhalten und bestritt mit den Serminoles einige Spiele. Es waren aber zu wenige, um ernsthaft ein Thema für die Profiteams zu werden. Im Gegensatz zu Glauser wurde sein Teamkollege bei den Seminoles, der Deutsche Björn Werner, im Draft der NFL von den Indianapolis Colts ausgewählt. Nach drei Jahren war jedoch auch sein Abenteuer vorbei. Das entspricht der Durchschnittslänge einer Profikarriere in der NFL.

    In der NFL-Academy ist Schürmann als Linebacker gelistet – es ist in der Abwehr die Königsdisziplin. Schürmann hatte auf diesen Entscheid keinen Einfluss. Dass er das Spiel lesen könne, stuft er als seine Stärke ein. Haas lobt die exzellente Handtechnik, die Koordination und den Lernwillen seines ehemaligen Spielers.

    Doch Talent oder Wille allein, sagt Haas, das reiche nicht. Der 45-Jährige weiss das, weil er seit vielen Jahren regelmässig an einer Universität in Colorado als Assistent arbeitet. Auch Schürmann ist klar: «Es braucht genauso viel Glück.» Auf den Tischen der Scouts landen täglich Hunderte, ja Tausende Bewerbungsvideos von Spielern, die von der Karriere träumen, gerade im Frühling, wenn die Frist zur Vergabe neuer Stipendien naht. «Man muss etwas Spezielles an sich haben, um aufzufallen», ist Schürmann bewusst.

    Für Timothy Schürmann ist dieses Thema weit weg. «Ich geniesse den Moment und spiele Football, weil es mir Spass macht», sagt er. Er sei in London rundum versorgt, sagt er. Und dass es mit einer Football-Karriere schwierig werden wird, habe er an der NFL-Academy am Tag eins zu hören bekommen. Ja, er schwärme von Florida State, dieser riesigen Uni in Floridas Hauptstadt Tallahassee, doch auch sein einstiger Juniorentrainer Haas habe ihm bei einem Besuch in London deutlich gesagt: «Hör auf zu träumen. Für dich als Schweizer ist ein Stipendium praktisch ausser Reichweite.» Schürmann findet, er kenne niemanden, der direkter sei.

    Im Gespräch mit dieser Zeitung gibt sich Haas diplomatischer. Er sagt: «Ich denke, er kann sehr wohl ein Stipendium bekommen.» Eines von Florida State oder einer anderen Universität aus der höchsten Klasse, der «Football Bowl Subdivision», erscheint ihm aber wenig realistisch. Auch Schürmann ahnt: «Der Konkurrenzkampf um diese Plätze ist riesig.» Die verantwortliche US-Scoutingagentur hat ihn für einen Platz in der zweithöchsten Kategorie empfohlen, der Division I.

    Doch was tut Schürmann, falls auch dies nicht klappt? Er nähme es wohl gelassen, sagt er: «Dann freue ich mich, dass mich mein Körper bis in die NFL-Academy gebracht hat – und beginne ein Psychologiestudium.»

    Quelle: Tagi, Original Beitrag Tagi

    mal schauen, ob es irgendwann auch ein CH-ler in die NFL schafft.

    ich vermute mal, dass man dafür bereits in jüngerem Alter in der USA leben müsste, damit man die notwendigen Trainings/Erfahrung + Förderung erhält

    Die Argumentation stimmt natürlich vor allem auf die aktuelle Situation: je weniger Ausländer im Team zugelassen sind, desto mehr investiert man in sie und erwartet auch mehr als von einem (Füll-)Schweizer.

    Hingegen finde ich die Argumente von Larry auch gut: wenn man diesen Spielern den bisherigen Lohn zahlt und nicht noch das Rundum-Sorglos-Paket in den Arsch schiebt, kann man auch mit der kleinen Schweiz argumentieren. ECHL kenne ich als CH-ler zu wenig, aber in der AHL wären sie bestimmt froh, wenn sie nach jedem Spiel innert 1-4h wieder zu Hause schlafen könnten.

    Zudem hat sich ja gezeigt, dass man auch in der Schweizer Liga die Chance auf einen NHL Einsatz erarbeiten kann...

    jap! selbstverantwortung und gesunder menschenverstand ist auch hier die grundlage jeder massnahme!

    vor 3 wochen hatten wir einen absoluten hochrisikopatienten bei uns zu hause zu besuch zum essen. mitte 40-ig, nierentransplantation vor 2 jahren (ja, es ist der, den viele hier drin auch kennen :nick:). er bewegt sich so ziemlich frei in unserem land unter berücksichtigung einiger selbstschutzmassnahmen und ist auch voll im arbeitsprozess.

    und wie larry sagt: die ansteckungsgefahr im restaurant, beim einkaufen, in der badi, beim skifahren etc. dürfte nach wahrscheinlichkeit in etwa beim lotto 6-er liegen.


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    dann bin ich jetzt beruhigt, wie wir gesehen haben, ist weder die Selbstverantwortung (ich mache was ich will) noch gesunder Menschenverstand (Stichwort WC Papier, etc) ein Problem in unserer Gesellschaft :)

    tönt einfach, nur stellt sich die Frage: wer ist alles Risikogruppe & was passiert mit der Wirtschaft, wenn diese nicht mehr raus dürfen?

    Zbsp, Dicke (welcher BMI, etc), Raucher, Diabetes, Asthmatiker, Ü65, was auch immer...

    was mich interessieren würde: wofür sollen denn die beiden zusätzlichen Runden stehen?

    Solidarität für den SK Inhaber, der 1 Heimspiel mehr sehen darf oder für Klubs, damit sie die hohen Löhne weiterhin zahlen können?
    Wenn mit 13 gespielt wird, hätte man dem Wunsch der Fans entgegen kommen können, die seit Jahren Banner basteln und von 50 auf 48 reduzieren!

    Wird ein mühsames Jahr für den Hockeymanager, wenn immer 1 Team spielfrei ist....
    Wie werden eigentlich die letzten beiden Runden zeitgleich gespielt, wenn es 13 Teams hat?