die Frage ist halt, wie hilft man momentan?
- Allen mit Helikoptergeld? (Also auch denen, die es gar nicht nötig hätten)
- Den von den Massnahmen Betroffenen?
- Muss man dann unterscheiden, ob sie "nur" wegen der schlechten Wirtschaftslage probleme haben (dh sie dürften eigentlich arbeiten) oder ob sie nicht arbeiten dürfen?
- Wie hilft man diesen Personen?
Mit Direktzahlungen (Kredite, Bar oder Steuererlass)?
Je mehr man unterscheiden und abklären muss, desto länger dauert es, bis die Betroffenen was davon erhalten und vielleicht ist es dann bereits zu spät?
Theoretisch könnte man auch für gewisse Einkommen/Vermögen die Steuern senken/erlassen, aber hilft das dann noch, wenn sie das Geld jetzt benötigen?
Ist sicher nicht einfach und es wird viele geben, die davon betroffen sind, aber es wird auch bestimmt wieder einige geben, die es ausnutzen (möchten).
Sofern möglich, bin ich der Meinung, dass man es kurz und einfach halten müsste: die Möglichkeit, dass eine sofortige Einmalzahlung zu verhindern hilft, dass nachher viele sehr lange Unterstützung benötigen, ist die Einmalzahlung günstiger.
Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel bei uns, in einer kleinen Gemeinde ist wohl einfacher als in einer Stadt wie Zürich:
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09. April 2020, 11:36
Stäfa hilft mit 1,5 Mio. Franken
Bewusst vor Ostern ist die Stäfner Nothilfe am 9. April an die wegen der Gesundheitskrise in finanzielle Bedrängnis geratenen Kleinstunternehmen in Stäfa ausbezahlt worden. Das teilt die Gemeinde am Donnerstag mit.
Insgesamt seien über 180 Gesuche eingegangen. Davon konnten rund 160 Gesuche mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Mio. Franken berücksichtigt werden. Der Mittelwert der Beträge liegt bei 3'300 Franken pro Monat. Das Gros der Beträge variiert zwischen 500 und 5'400 Franken pro Monat.
Der Gemeinderat rechnet damit, dass rund ein Drittel der Nothilfe ganz oder teilweise zurückbezahlt werden wird. Im Übrigen sind die Beiträge nicht einem Rückzahlungszwang versehen worden, weil aufgrund der persönlichen Verhältnisse der Empfängerinnen und Empfänger keine begründete Aussicht auf eine Rückzahlungsmöglichkeit besteht.
An die Stäfner Nothilfe wird ein kantonaler Beitrag von rund 143'000 Franken erwartet. Der Beitrag ist Teil des kantonalen «Corona-Pakets», in dem der Kanton Zürich unter anderem 15 Mio. Franken für die unbürokratische Unterstützung der Selbstständigerwerbenden bereitstellt.
Finanzhaushalt verkraftet Nothilfe
Die Stäfner Nothilfe habe einmaligen Charakter, teilt die Gemeinde weiter mit. Der Finanzhaushalt der Gemeinde stehe derzeit schuldenfrei da und mit ausreichend liquiden Mitteln. Daraus lasse sich folgern, dass die Nothilfe den Finanzhaushalt für sich allein nicht wesentlich belasten werde.