<woltlab-quote data-author="ZSC4E" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Ich frage mich, musste man das den Canepas genauer erklären? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…jione/1f604.png" alt="^^" title="grin" class="smiley" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ne/1f604@2x.png 2x" height="23" width="23"></p></woltlab-quote>
<p></p><p>ist doch alles nur eine frage der eigenen (versauten) phantasie! ich zb. sehe nur ein bild der drei fcz derby torschützen und ein gcn girlie, dass trotz niederlage äusserst zufrieden und breit grinst. echt jetzt! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15" width="15"></p><p><br></p><p>wie pervers muss man sein, um drei fcz spieler zu sehen, welche ein blondes mädchen vögeln (wollen/werden)?</p><p><br></p><p>oder wie pervers um darin drei fcz spieler zu erkennen, welche gcn ficken?</p><p><br></p><p>oder wie versaut, um daraus ein „der fcz fickt gcn“ zu machen? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt="
" height="15" width="37"></p><p><br></p><p>wirklich unglaublich, was manche leute für ein kopfkino haben! bin extrem entsetzt! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/floet.gif" class="smiley" alt="
" height="18" width="22"> <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt="
" height="15" width="39"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
Beiträge von snowcat
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ein ewig unterschätzter!
«Nochmals eine andere Dimension» – Cédric Brunner ist zum Bundesliga-Stammspieler gereift
«Nochmals eine andere Dimension» – Cédric Brunner ist zum Bundesliga-Stammspieler gereiftDer Zürcher Cédric Brunner ist bei Arminia Bielefeld ein unverzichtbarer Wert - aber seine Geschichte im Ausland ist noch nicht zu Ende geschrieben.www.watson.ch -
Hey, Du! Wo isch da de Reschpäkt???
Hey; Rekordmeischter; im Fall!!!
Reschpäckt bitte!!!
(So ungefähr :smile: )
so genau:
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Au wenn's de Cabanas isch und mer für so öppis nöd nachträglich no Strafe vordere muess:
Ganz Unrächt hät er nöd. Entweder mer isch en guete Verlürer UND Gwünner - oder ebe nöd, gäll Mr. Gnonto.
Und eifach so als 18-jährig echli i de Social Media echli uf anderi, schwächeri umetrample - Klasse Mr. Gnoto!
Gilt für en Fuessballer genauso wie für en Schüeler: Schwach.........
es geht darum, dass der fcz willy intern schon bestraft hat. da muss jetzt nicht noch dieser vollpfosten aus wuhan kommen und seinen senf dazu geben! wenn es jemandem verboten ist seinen senf zum fcz abzugeben, steht dieses insekt oben auf der liste, verdammt weit oben!

damit alle wissen, von was wir hier überhaupt reden:
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Für mich wäre das mit der Maske im ÖV eine kleine Geste für die Überängstlichen.
Allerdings sind es ja genau die, die nicht gerade offen gegenüber Andersdenkenden waren, bzw sind...
aber genau diese gruppe wurde jetzt 2 jahre von hinten und vorne bedient, ob es sinn machte oder nicht. zeit, wieder mal an die anderen zu denken.
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tagi:
ein ganz entscheidender satz:
«Wenn der Bundesrat beschliesst, die Maskenpflicht aufzuheben, muss das ab sofort gelten, nicht erst in ein paar Tagen», fordert VÖV-Direktor Stückelberger. Sonst sei die Maskenpflicht nicht mehr durchsetzbar.
ÖV-Betreiber fürchten ungerechte Aufhebung der Maskenpflicht
Mehrere Kantone möchten die Maskenpflicht in den Läden aufheben, nicht aber in Zug und Bus. Jetzt wehren sich die SBB und der Verband öffentlicher Verkehr.

Aktualisiert am 10. Februar 2022 um 09:52 Uhr

An der Maskenpflicht in Zug, Bus und Tram scheiden sich die Geister.
Bild: Ela Çelik
Die Masken sollen nicht nur im Detailhandel fallen, sondern gleichzeitig auch in Zug, Bus und Tram: Das fordert der Verband öffentlicher Verkehr (VÖV) vor dem grossen Öffnungsschritt vom 17. Februar. «Wir wollen gleich behandelt werden wie die Geschäfte», sagt Direktor Ueli Stückelberger.
Ähnlich äussern sich die SBB: «Wir begrüssen es sehr, wenn die identischen Corona-Massnahmen in Zügen, Läden und öffentlich zugänglichen Innenräumen gelten», erklärt Mediensprecher Reto Schärli.
AboKantone rüsten bereits ab
Schluss mit Masken, fertig mit Impfzentren
Die Sorge der ÖV-Branche ist nicht unbegründet. Vor Wochenfrist fragte der Bundesrat die Kantone, ob die Corona-Massnahmen auf einen Schlag fallen sollen oder nur schrittweise. Jetzt zeigt sich: Eine Mehrzahl der Kantone möchte zwar die meisten Einschränkungen samt Maskenpflicht in den Läden in einem einzigen Schritt aufheben. Doch an der Maskenpflicht im ÖV scheiden sich die Geister.
Branche warnt vor «schwierigem Signal»
«Wegen der nach wie vor hohen Viruszirkulation will der Regierungsrat in einer Übergangsphase die Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr beibehalten, da hier viele Personen in einen engen und längeren Kontakt miteinander sein können», heisst es zum Beispiel in der Stellungnahme des Kantons Uri. Ähnlich argumentieren Luzern, Schwyz, Aargau, Solothurn, Thurgau, St. Gallen und die beiden Appenzell.
Würde der Bundesrat dieser Argumentation folgen, würden demnach in den Läden die Maske bald fallen, nicht aber auf der Fahrt dorthin. Damit entstehe das Gefühl, der öffentliche Verkehr sei gefährlicher als andere Innenräume, warnt VÖV-Direktor Stückelberger: «Das wäre ein schwieriges Signal.» Ausserdem würde es bei einer stufenweisen Aufhebung der Maskenpflicht sehr schwierig, das Tragen der Masken in Bus und Bahn noch durchzusetzen, gibt er zu bedenken.
«Auch nach 20 Monaten sind unsere Fahrgäste immer noch diszipliniert.»
Katharina Merkle, Sprecherin Postauto SchweizBereits jetzt wird vereinzelt von Aggressionen gegen Zugbegleiter berichtet, die die Passagiere darauf hinweisen, dass sie eine Maske aufsetzen sollten. Für Ärger sorgt zudem, dass Passagiere durch langes Essen im Zug die Maskenpflicht zu umgehen versuchen. Doch die grosse Mehrheit halte sich an die Bestimmungen und setze den Schutz vorschriftsgemäss vor Mund und Nase auf, heisst es bei Bahnen und städtischen Verkehrsbetrieben.
«Auch nach 20 Monaten sind unsere Fahrgäste immer noch diszipliniert», sagt etwa Katharina Merkle von Postauto Schweiz. Die hohen Fallzahlen hätten das Maskentragen wieder stärker ins Bewusstsein gerufen. SBB und BLS berichten ebenfalls von einer hohen Disziplin. Letztere haben aber nach Auskunft von Sprecher Schärli in diesem Jahr die Bemühungen verstärkt, die Reisenden auf die weiterhin geltende Maskenpflicht im ÖV aufmerksam zu machen.
Soll die Maskenpflicht im ÖV zeitgleich fallen wie in den Restaurants ?
JaNeinMir egal
SendenIn Bern ist der Anteil der Fahrgäste ohne Maske laut Bernmobil-Sprecher Rolf Meyer «nach wie vor klein». Ähnlich tönt es von den Basler Verkehrsbetrieben, auch wenn es Ausnahmen gibt: «Gerade in den Abendstunden und am Wochenende sind Fahrgäste ohne Maske anzutreffen.» Zu Hauptverkehrszeiten würden die Masken grundsätzlich besser getragen, heisst es bei den Verkehrsbetrieben der Stadt Zürich.
Damit die Disziplin zumindest da hoch bleibt, ist der Bundesrat nicht nur gut beraten, die Masken koordiniert fallen zu lassen, wie es die ÖV-Branche fordert. Sondern auch ohne Vorwarnung zu handeln. «Wenn der Bundesrat beschliesst, die Maskenpflicht aufzuheben, muss das ab sofort gelten, nicht erst in ein paar Tagen», fordert VÖV-Direktor Stückelberger. Sonst sei die Maskenpflicht nicht mehr durchsetzbar.
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Diese "political Correctness" nerft extrem und immer mehr.
Gibt 1000e Beispiele.
Was Gnonto gemacht hat war ungeschickt und eventuell jugendlichem Übermut zuzuschreiben, mehr aber auch nicht. Alles andere ist reinintepretiert.
perfekt zusammengefasst!
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Zum Thema Maske: wenn ich mir so überlege dass es Ärzte, Pfleger, Laborangestellte etc. gibt, die auch ohne Pandemie täglich eine Maske tragen müssen. Bei diesem massiven Eingriff in ihre Freiheit über Jahre oder Jahrzehnte müssen die ja alle schwerst depressiv und akut selbstmordgefährdet sein...
nein, da macht die maske sinn und wird auch für das gebraucht, für was sie ursprünglich erfunden wurde: gegen bakterienübertragung.
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An gewissen Orten (ÖV oder wo viele Leute aufeinandertreffen) noch ein bisschen die Maske zu tragen, halte ich jetzt nicht für so tragisch. Das schränkt die Freiheit auf jeden Fall nicht wirklich ein.
tragisch ist es tatsächlich nicht, auch nicht wirklich freiheitseinschränkend, dafür aber komplett sinnlos. und sinnbefreites erachte ich grundsätzlich als unnötig. daher sollte es ab 17.02. keine pflicht, sondern nur noch eine empfehlung geben.
das teil dient doch nur noch dazu die leute daran zu erinnern, dass die pandemie noch nicht vorbei ist. ohne diese überall sichtbaren masken würde es, ausserhalb des gesundheitswesen, nämlich kein mensch merken, dass sie noch nicht vorbei ist.
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Wir waren immer frei
sehe ich überhaupt nicht so…

aber der ausdruck „freedom day“ steht mittlerweile in neudeutsch für „die totale öffnung ohne jegliche weitere einschränkungen“, ohne das man den ganzen bettel schreiben muss!

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hau den lukas!

aber mal im ernst: jetzt wo selbst die experten omikron mit grippe vergleichen, gibts wirklich keinen einzigen grund mehr für massnahmen. auch (vor allem!) keine maskenpflicht mehr! am 17.02.2022 sollte darum der schweizerische freedom day sein.
ja, ich weiss, die risikogruppen wehren sich jetzt. man müsse sie weiterhin schützen, darum im öv und läden weiterhin maskenpflicht…ich kann mich aber nicht erinnern, dass sich in der letzten grippewelle 2017, die selben gruppen speziell geschützt hätten oder die restgesellschaft dieser gruppe speziell vorsichtig begegnet wäre.
ausserdem muss jetzt mit omikron die zeit der empfehlungen und selbstverantwortung beginnen. diejenigen, welche sich schützen müssen/wollen, wissen das. niemand hindert sie daran, an heiklen orten eine ffp2 maske aufzusetzen und den in den letzten 2 jahren antrainierten abstand weiterhin einzuhalten.
Coronavirus: Lukas Engelberger steht mit Brems-Kurs alleine daGDK-Chef Lukas Engelberger preschte vor und plädierte für langsame Corona-Lockerungen. Praktisch alle Kantone wollen aber eine Turbo-Öffnung. Wie kam es dazu?www.nau.ch -
du cabanarsch, tut das eigentlich weh?

GC-Legende Cabanas fordert: «Gnonto muss bestraft werden!»
GC-Legende Cabanas will eine Strafe für FCZ-Stürmer Gnonto und neue Regeln.GC-Ikone Cabanas fordert weitere Konsequenzen für FCZ-Juwel Gnonto wegen desser Insta-Entgleisung. Was die Liga macht.www.blick.ch -
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FCB jetzt gegen YB unter Druck, FCZ kann Meistershirts druckenDer FC Zürich verblüfft weiter. Weil YB und der FC Basel Punkte abgeben, bauen die Zürcher den Vorsprung auf neun Punkte aus. Hier kommt der Fussball-Talk.www.nau.chGesendet von iPhone mit Tapatalk
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geile runde!

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us em fcz forum, in 2 sätzen alles gesagt:
Das Spruchband fasst es perfekt zusammen. Es ist (schon lange) nicht mehr das Nobel-GC, es ist aber auch nicht mal mehr das Biedermeier-Baregg-Bauern-Agglo-GC aus den Nullerjahren, es ist eine seelenlose Söldnertruppe, gestopft mit chinesischem Geld.
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Derbysieg + Heimspiel. Die SK hat schon recht: ZÜRI SINDER NO NIE GSI JETZT SINDER NÖD MAL ME GC
Mit grossen Schritten Richtung Meistertitel!
nur ein derby! wirklich? nein, eben nicht!
wie sagte türkyilmaz doch in der blick vorschau: „wenn der fcz die ersten 3 spiele der rückrunde gewinnt, ziehen sie es durch!“
2 sind es bereits! heute, im gegensatz zum servette spiel, auch ein hochverdienter sieg. ich war auch in der pause, trotz 0:1 rückstand, absolut davon überzeugt, dass der fcz 3:1 gewinnen wird. zu schwach war wuhan niederhasli und zu glücklich die 1:0 führung. und so kam es dann auch.
aber im vorfeld war ich heute den ganzen tag so was von scheiss nervös! zum letzten mal, bezüglich fcz, war ich am 13. mai 2006 so drauf. dachte heute sogar kurz an colin, etwa so fühlt er sich vermutlich vor wichtigen zsc spielen.

der fcz erinnert wirklich immer mehr an leicester! damals sagten auch alle, dass die noch einbrechen werden! also, halten wir uns an die wirklich sehr weisen worte von mushu: „machen wir einen auf leicester!“

der neue iv, karol mets, hat mir sehr gut gefallen. zumindest soweit ich das vom sektor d aus beurteilen kann. denke, ein weiterer toptransfer. überhaupt überzeugt mich die breite des kaders. etwas, was man ja von yb und basel sagt, dass sie viel besser aufgestellt sind als der fcz. glaube ich mittlerweile nicht mehr!
was man im sektor d aber hat, ist eine wunderbare übersicht übers stadion und kann darum die zuschauerzahl, und wieviele davon für wen fanen, hervorragend beurteilen. vor allem bei goals sieht man das sehr gut. bevor die zuschauerzahl gemeldet wurde, tippte ich auf 16021. 16112 wurden dann gemeldet, soviel waren auch sicher anwesend.
was ich eigentlich sagen will: der sektor c/osttribüne war zu 3/4 gefüllt, gegen die gc kurve leer, aber von der mittelinie bis zur südkurve praktisch voll, davon sicher etwa 90% fczler. der sektor d ausverkauft. sektor b, heimkurve in diesem spiel, max. 1/3 besetzt. dh. das mind. 11-12000, der 16000 anwesenden, fcz fans waren.
und eben:
ZÜRI SINDER NO NIE GSI JETZT SINDER NÖD MAL ME GC
für wen machen die das eigentlich noch? das einst stolze (nobel-) gc existiert nicht mehr, es ist mehr als tot! kaum fans in der stadt, kaum fans im stadion. und bisher wurde mit dem chinesen geld auch keine schlagkräftige mannschaft zusammengestellt. gcn wird bis jetzt nur als farmteam von wolverhampton „missbraucht.“ fluktuation ohne ende. nicht das mich das stören würde, es passiert genau dass, was ich mir erhofft habe!

vor dem match habe ich gearbeitet, im hb. nur fczler waren sichtbar unterwegs. war auch noch kurz an der langstrasse vor dem match. auch da, nur fczler unterwegs. im stadion, trotz gcn „heimspiel“, 3/4 fczler!
nimmt mich wunder, wann der chinese genug hat von diesem trauerspiel. der ging wahrscheinlich ursprünglich davon aus, gcn rekordmeister, zürich wichtigste schweizer stadt, der club darum sicher u hueren beliebt…hopp schi si!

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rechtlich gibt es keine möglichkeiten mehr das stadion zu verhindern. aber mit rekursen solange zu verzögern, dass es den bauherren verleidet und sie nicht mehr bauen wollen. das dürfte auch das ziel von knauss und konsorten sein.
diese führen den rechtsstaat genauso vor, wie gewisse straftäter, welche genau wissen, dass ihnen praktisch nichts passieren kann.
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us de woz:
LONG COVID
Ausser Atem
Von chronischer Erschöpfung bis zu psychischen Krankheiten, die erneut ausbrechen: Die Folgen einer Coronainfektion können heimtückisch sein. Der Fotograf Andreas Seibert begleitet Long-Covid-Betroffene.
Von Andreas Seibert (Text und Fotos)
Fast zwei Millionen Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus hat das BAG seit Beginn der Pandemie registriert. Auffallend viele Patient:innen leiden unter langwierigen Verläufen. Wie viele der Erkrankten Long Covid entwickeln, ist noch schwer zu sagen – Studien gehen von mindestens zehn Prozent aus (vgl. «Langzeitfolgen müssen auf die politische Agenda»).
Klar ist, dass Long Covid allein in der Schweiz schon jetzt das Leben Zehntausender verändert hat. Wie geht eine leistungsorientierte Gesellschaft mit Menschen um, die diese Leistung nicht mehr erbringen können? Die oft nicht wissen, wie sie sich am nächsten Tag fühlen werden? Was für ein Gesundheitssystem brauchen sie? Meine Porträtserie soll kein Mitleid erregen, sondern Verständnis für die Situation der Betroffenen schaffen.
Mirjam Lüscher (46), Basel, Mitarbeiterin einer schulischen Tagesstruktur
Durch das Stubenfenster sind Flugzeuge am stahlblauen Himmel zu sehen. Scheinbar mühelos gewinnen sie nach dem Start an Höhe. Dann drehen sie nach Westen ab und sind kurz darauf nur noch als kleine schwarze Punkte zu erkennen. Neulich erst wollte Mirjam Lüscher eines der Fenster reinigen. Nach wenigen Minuten begann ihr Herz zu rasen, und sie musste aufhören.
Vor ihrer Coronainfektion Anfang Oktober 2020 ist Lüscher gesund und sportlich. Am 7. Oktober bekommt sie Fieber und bleibt gut drei Wochen in Selbstisolation zu Hause – trotz Atemnot. Auch nach der akuten Infektionsphase fühlt sie sich nicht gesund. Da ihr Hausarzt nicht glaubt, dass es Long Covid gibt, und sie nicht krankschreiben will, sucht sich Lüscher einen neuen Mediziner, der sie betreut. Die Arbeit beginnt sie mit reduziertem Pensum und mithilfe von Asthma- und Schmerzmedikamenten. Kurz darauf verschlechtert sich ihr Zustand, und sie muss ihre Weiterbildung unterbrechen.
Nach der Impfung im Sommer 2021 verbessert sich Lüschers Zustand ein wenig, doch dieses Hoch ist nur von kurzer Dauer. Nach etwa zwei Wochen kehren die meisten Symptome zurück. Lüscher besucht heute eine Long-Covid-Sprechstunde mit ambulanten Therapien. Da sie zu hundert Prozent arbeitsunfähig ist, wird ihr in der Sprechstunde empfohlen, sich bei der IV anzumelden. Doch sie wäre lieber weiterhin berufstätig.
In ihrem Freundeskreis nimmt das Verständnis für ihre Situation unterdessen ab: Sie solle mehr Sport machen und früher ins Bett gehen; jeder sei mal müde; sie solle sich nicht dauernd mit Long Covid beschäftigen, das tue natürlich nicht gut. Sie würde gerne ihre Arbeit wiederaufnehmen und mit ihrer Weiterbildung fortfahren; würde gerne wieder Sport treiben, Feste besuchen und Freund:innen treffen. Aber sie kann nicht. Ihr Leben mit Long Covid, sagt sie, sei wie ein Zug, in dem sie nicht sitze. Sie stehe am Bahnhof und sehe zu, wie der Zug an ihr vorbeiziehe.
Lara Karcher (31), Muttenz BL, Online Campaign and Content Manager
Ende 2019 reist eine Arbeitskollegin von Lara Karcher für vier Wochen nach China. Als sie zurück in der Firma ist, werden mehrere ihrer Kolleg:innen krank, einige von ihnen entwickeln Lungenentzündungen. Auch Karcher erkrankt. Nach ihrer Coronainfektion entwickelt sie ganz unterschiedliche Symptome: Sie leidet unter Geschmacksverlust, hat Husten, Hautprobleme, Zuckungen und Haarausfall. Von den Ärzt:innen, die sie aufsucht, fühlt sie sich nicht ernst genommen. Als sie eines Morgens mit einer schwarzen Zunge aufgewacht sei, habe ihr Arzt am Telefon gefragt, ob sie Blaubeeren gegessen habe.
Ihre Fingernägel, die ihr zuvor bei einer gewissen Länge oft abbrachen, werden steinhart, es kommt ihr vor, als würden ihr Klauen wachsen. Karcher versteht ihren Körper nicht mehr.
Bis jetzt hat sie keine Therapie gegen ihre Symptome gefunden. Eine Ärztin empfahl ihr eine psychiatrische Behandlung. Da sie sich so früh infiziert hat, konnte man bei einem Test Mitte 2020 keine Antikörper nachweisen. Unterdessen hat sie aber die Bestätigung, dass sie von Long Covid betroffen ist.
Patrizia Lang (32), Eschlikon TG, vierfache Mutter
Anfang 2020 scheint Patrizia Langs Glück perfekt. Die Familie zieht in ein schönes Haus in Eschlikon im Thurgau, und am 15. März kommt ihr viertes Kind zur Welt. Am 6. November erkrankt Patrizia Lang jedoch an Covid. Sie hat Fieber, für sie neuartige Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Atembeschwerden. Dazu kommen Schwindel und das Gefühl, gleich ohnmächtig zu werden. Eine Ambulanz bringt sie ins Spital.
Neurologisch scheint sie gesund zu sein und wird wieder entlassen. Ihr Mann, ebenfalls an Covid erkrankt, erholt sich. Auch ihr Zustand verbessert sich, aber nur für kurze Zeit. Nun leidet sie unter Taubheitsgefühlen in Armen und Beinen, Muskelschwäche, unsicherem Gang, Durchfall, Übelkeit, Druck im Kopf, Ausschlägen, Haarausfall. Im neuen Jahr geht es ihr zusehends schlechter. Es kommen Sehstörungen hinzu, Geruchshalluzinationen und Atemnot bei der kleinsten Anstrengung. Beim Gehen hat sie das Gefühl, Kisten vor sich herzuschieben. Beim Gang zur Toilette rast ihr Herz wie bei einem Marathon.
Lang kann ihre vier Kinder nicht mehr selber betreuen und sucht Hilfe beim Roten Kreuz. Als sie erneut kollabiert, wird sie ein weiteres Mal ins Krankenhaus gebracht. Mit der dortigen Behandlung ist sie nicht zufrieden. Erst als sie ins Universitätsspital Zürich verlegt wird, erhält sie die Diagnose Long Covid. Es folgen mehrere Wochen Rehabilitation in Liechtenstein. In dieser Zeit verpasst sie den dritten und den fünften Geburtstag ihrer Söhne, den jüngsten hat sie in der Reha und im Krankenhaus bei sich. Seinen ersten Geburtstag muss Lang mit ihm alleine feiern, ohne ihre Familie. Als sie wieder zu Hause ist, fühlt sie sich alleine gelassen, denn sie ist immer noch krank, erhält keine staatliche Unterstützung, keine Therapie und keine Medikamente, die wirklich helfen.
Nach der zweiten Moderna-Impfung bekommt sie Sehstörungen. Im Universitätsspital Zürich lautet der Verdacht auf das Visual-Snow-Syndrom. Derzeit ist sie deshalb im Inselspital Bern in Behandlung. Nie hätte sie gedacht, dass sie so lange krank sein würde. Ihr Baby, sagt Lang, habe viel Farbe in ihre schwierige Situation gebracht. In der Reha habe der Junge laufen gelernt und ihr täglich gezeigt, wie man nach dem Hinfallen wieder aufstehe.
Geneviève Morin (51), Basel und Hégenheim, bildende Künstlerin
Der Husten beginnt Mitte März 2021. Kurz darauf setzt heftiges Fieber ein. Geneviève Morin begibt sich zu Hause in Selbstisolation. In der Nacht vom 23. März hat sie einen schrecklichen Albtraum: Mit wahnsinnigem Tempo dreht sich eine Art CD in ihrem Kopf. Immer an der gleichen Stelle wird sie plötzlich gestoppt. Im Traum erkrankt sie an Alzheimer und versucht immer wieder, klare Gedanken zu fassen, ist aber dazu nicht in der Lage. Völlig erschöpft wacht sie auf und meint, sie sei tatsächlich an Alzheimer erkrankt. Aus Angst vor diesem Traum will sie nicht mehr schlafen, meidet ihr Bett und liegt auf dem Sofa in ihrem Wohnzimmer. Am frühen Morgen des 26. März beginnt ihr Herz unregelmässig zu schlagen. Morin ist überzeugt, dass sie nicht an Corona, sondern an einem Herzschlag sterben wird, und ruft ihre Ärztin an.
Kurz darauf steht ein Notfallteam in Schutzkleidung vor ihrer Tür, und Morin wird mit einer Lungenentzündung notfallmässig ins Krankenhaus gebracht. Dort bleibt sie bis Ende März.
Dann entwickelt sie eine manische Phase, in der sie drei Tage lang ohne Unterbruch telefoniert. Sie geht davon aus, dass ihre Coronainfektion die manisch-depressiven Phasen, an denen sie vor 29 Jahren bereits litt, die sie aber unter Kontrolle hatte, erneut ausgelöst hat.
Den April verbringt sie in einem Haus im Basler Jura, um sich zu erholen. Dann setzen depressive Phasen ein, die so schlimm werden, dass sie in der Psychiatrischen Klinik der Universität Basel Hilfe sucht. Dort verbringt sie den ganzen Juli. Im August folgt ein Aufenthalt in der Klinik Sonnenhalde in Riehen. Der behandelnde Arzt stellt die Diagnose Long Covid und bestätigt Morins Vermutung, dass die Erkrankung bei ihr erneut manisch-depressive Phasen ausgelöst hat.
Danach beginnt Morin langsam wieder mit ihrer künstlerischen Arbeit. Da ihre Werke sehr persönlich sind, geht sie davon aus, dass ihre Erlebnisse während und nach ihrer Covid-Erkrankung immer wieder in ihre Kunst einfliessen werden.
Sina Kuhn (40), Zürich, Senior Consultant
Sina Kuhn erkrankt im September 2020 mittelschwer an Covid. Die Krankheit dauert rund drei Wochen und fühlt sich wie eine schwere Grippe an. In dieser Zeit ist sie alleine zu Hause in Isolation. Als sie sich besser fühlt, fährt sie nach Baden, um ihren Partner zu besuchen. Sie bekommt aber kaum Luft und schafft es nur knapp bis zu seiner Haustür. Der behandelnde Pneumologe meint, ihre Atemnot sei psychisch bedingt, sie solle sich beruhigen.
Vor ihrer Coronainfektion war Kuhn gesund. Sie achtete auf ihren Körper, praktizierte jeden Tag Yoga, tanzte Salsa, trieb viel Sport, ging wandern. Heute kann sie ihren Körper nicht mehr richtig einschätzen. Sobald sie über ihre Leistungsgrenze hinausgeht – die viel tiefer ist als vor der Infektion –, erlebt sie einen «Crash». Dann muss sie sich hinlegen, möglichst alles ausblenden, vor allem Licht und Geräusche. Bis sie sich erholt hat, braucht sie etwa zwei Tage.
Nach ihrer ersten Coronaimpfung im Juni 2021 verschlechtern sich Kuhns Symptome enorm. Seither ist sie relativ stark von Long Covid betroffen. Auch nach der zweiten Impfung bleiben die Symptome mit den typischen Schwankungen bestehen.
Im Sommer 2021 gönnen sich Kuhn und ihr Partner eine Ayurvedakur. Danach fühlt sie sich fast so gut wie vor ihrer Erkrankung. Sie fahren ans Meer, doch als Kuhn ins Wasser watet, erleidet sie einen weiteren Crash – für ihren Körper ist der Unterschied zwischen Wasser- und Körpertemperatur zu gross.
Heute geht es Kuhn nicht besser, aber sie hat ihren Zustand akzeptiert und gelernt, mit ihm umzugehen. So sind kleine Ausflüge oder Restaurantbesuche möglich – wenn sie sich gut vorbereitet und danach erholen kann.
Christian Salzmann (52), Vordemwald, Journalist und Radiomoderator
Es ist Oktober 2020, die zweite Coronawelle rollt durch die Schweiz. Christian Salzmann und seine Partnerin verabreden, dass sie sich gegenseitig keine Vorwürfe machen werden, sollte eine:r von beiden das Virus nach Hause bringen. Dann erkrankt Salzmanns Partnerin, eine Pflegefachfrau, wenig später auch er. Beide begeben sich in Isolation und durchleben die Coronainfektion alleine.
Nach einigen Tagen ruft Salzmanns Partnerin an und sagt, sie bekomme keine Luft mehr. Seine Angst ist gross, und da sich auch sein Zustand jetzt schnell verschlechtert, weiss er nicht, ob sie sich nochmals wiedersehen werden. Unter grosser Anstrengung und mit der Hilfe eines befreundeten Notars setzt er sein Testament auf. Glücklicherweise erholen sich beide und können ihre Arbeit wieder aufnehmen.
Vier Wochen später, Salzmann hat soeben eine Radiosendung hinter sich, kommt die Krankheit zurück: Plötzlich hat er keine Energie mehr. Er bricht fast zusammen, kann sich gerade noch an seinem Sendepult festhalten. Auch seiner Partnerin geht es wieder schlechter. Seit Dezember 2020 leiden beide an Long Covid. Salzmann leidet an Atemnot, chronischer Erschöpfung, wandernden Gliederschmerzen, Konzentrationsproblemen, Empfindungsstörungen in Armen und Beinen und Schlafstörungen. Immer wieder riecht für ihn einige Tage lang alles nach Autoabgasen. Hektik und Stress verträgt er nur noch schlecht. Die massive Depression, in die Salzmann kurz nach Beginn der Long-Covid-Erkrankung gestürzt ist, hat inzwischen nachgelassen. Allerdings kommen immer wieder depressive Verstimmungen zurück.
Salzmann begibt sich für neun Wochen in Rehabilitation. Während es ihm langsam etwas besser geht, verschlechtert sich der Zustand seiner Partnerin erneut.
Heute muss er sich entscheiden, ob er einkaufen geht oder einen Spaziergang macht; für beides reicht seine Energie nicht. Nicht zu wissen, wie lange er von Long Covid betroffen sein wird, macht ihm Angst. Hoffnung geben ihm verständnisvolle Menschen in seinem Umfeld, sein Glaube und die Erforschung neuer Medikamente gegen Long Covid.
Wenn Salzmann wieder gesund ist, so hat er sich vorgenommen, wird er vieles nicht mehr so ernst und nicht so persönlich nehmen wie vor seiner Coronainfektion. Und er will für Menschen da sein, die Hilfe brauchen – so wie er jetzt.