Beiträge von snowcat

    nuz am sunntig:

    GC made in China: Ein Rätsel

    Selbst drei Monate nach dem Kauf haben sich die neuen Besitzer nicht dazu geäussert, was sie mit den Grasshoppers vorhaben. Wird der Traditionsklub eine Drehscheibe für den internationalen Spielerhandel – und geht es den Chinesen auch um Kontakte zur Schweizer Wirtschaftselite? Von Flurin Clalüna und Stephan Ramming

    Chinesen, überall Chinesen. In der grossen, weiten Welt der Geopolitik und der globalisierten Wirtschaft ist es eine der wichtigsten Debatten der Epoche: Ist es gut oder schlecht, dass sich chinesische Investoren im Westen immer mehr Einfluss erkaufen? Ist es ein Zeichen für Schwäche und Zerfall, mit China zusammenzuarbeiten? Oder ist es ein Zeichen der Stärke und der Weitsicht?

    In der kleinen Welt des Fussballs und in der noch kleineren Welt der Schweizer Liga macht sich der Rekordmeister, der Grasshopper-Club Zürich, gerade daran, für sich eine Antwort zu finden. Ausgerechnet GC, dieser im Kern konservative Klub, setzt sich mit chinesischen Eigentümern einem Kulturwandel aus, so wie andere Schweizer Firmen vor ihm, so wie Syngenta, Swissport oder Saurer. 14 europäische Fussballklubs stehen unter chinesischem Einfluss, GC ist der erste aus der Schweiz.

    Nach rund drei Monaten in chinesischem Besitz ist der Verein wild entschlossen, alle Vorzeichen auf Stärke und Weitsicht zu stellen. Im Vergleich zur Situation vor einem Jahr hat GC auch allen Grund dazu. Damals stand der Klub vor der Liquidation. Seit der Übernahme ist er solid finanziert und hat eine Perspektive für mindestens die nächsten fünf Jahre. Nur: Wie diese Perspektive aussieht, ist weiterhin nur schemenhaft zu erkennen. GC lässt ausrichten, dass zu strategischen Fragen keine Auskünfte erteilt werden.

    Nervöses Schweigen

    In der Absage schwingt Nervosität mit. Die neue GC-Führung wurde vor kurzem kritisiert von Andres Iten, er machte sich Sorgen, ob alles wirklich gut kommt mit den Grasshoppers. Iten ist Präsident des Zentralvorstandes und so etwas wie der Hüter der GC-Werte. Das nervöse Schweigen auf dem GC-Campus gründet aber auch in der eigenen Ungewissheit, wie sich die chinesische Fussballmentalität in Niederhasli auswirkt.

    «Keine Sorge, es wird keinen Shuttlebus voller Chinesen vom Flughafen nach Niederhasli geben.» Dies sagte ein paar Tage nach der Übernahme Adrian Fetscherin, der GC-Kommunikationschef. Was er damit auch klarstellen wollte: Die chinesischen Besitzer werden die Chefbüros im Trainingszentrum der Grasshoppers nicht ausschliesslich mit eigenen Landsleuten besetzen. Es war die Zeit, als es Bedenken gab, GC werde nicht bloss strategisch aus Schanghai ferngesteuert, sondern die Chinesen könnten sich gleich auch noch allein um das Tagesgeschäft kümmern wollen.

    Inzwischen wirft etwas ganz anderes Fragen auf, es ist das Gegenteil der ursprünglichen Befürchtung: Die Chinesen sind weder sicht- noch spürbar. Seit der Machtübernahme haben sie, abgesehen von zwei inhaltsarmen Interviews des Präsidenten Sky Sun, kein einziges öffentliches Wort mehr über ihren Klub verloren. Die Besitzerin Jenny Wang liess sich bei der Übernahme so zitieren: «Der Grasshopper-Club Zürich ist ein weltweit bekannter Verein, der seit mehr als 130 Jahren tief in der Stadt Zürich verwurzelt ist.» Frau Wang habe «seit vielen Jahren einen engen Bezug zur Schweiz und zum Fussball». Das ist das Einzige, was Wang bis heute zu ihrem Klub gesagt hat. Niemandem ist bekannt, wie sich dieser enge Bezug zur Schweiz und zum Fussball manifestiert. Auch vereinsintern haben sich die Chinesen nie an die Belegschaft oder an die Mannschaft gewandt, um zu erklären, wer sie sind und was sie mit GC vorhaben. Dass ihnen wenig an Transparenz liegt, zeigte sich schon daran, dass sie zunächst gar nicht wollten, dass der Deal überhaupt öffentlich wird. Erst auf Drängen von GC willigten sie ein, den Besitzerwechsel zu kommunizieren.

    Der frühere GC-Präsident Stephan Rietiker, der die Grasshoppers mit einem russischen Investor ebenfalls hatte übernehmen wollen, sagt: «Die chinesische Kultur ist besonders, man ist zurückhaltend und wenig transparent, das hätte GC wissen müssen.» Rietiker ist inzwischen auch aus der Gönnervereinigung Donnerstag-Club ausgetreten.

    Wie viel Geld die Chinesen in den Klub zu investieren bereit sind, ist offiziell auch nicht bekannt. Für die nächsten fünf Jahre sollen fixe Termine vereinbart worden sein, wann jeweils Geld überwiesen wird. Es ist von einem Gesamtvolumen von rund fünfzig Millionen Franken auszugehen, darin enthalten ist auch der Kaufpreis für die bisherigen Klubbesitzer Stephan Anliker und Peter Stüber. Pro Saison sollen in den nächsten fünf Jahren sechs bis acht Millionen Franken aus China zur Verfügung stehen. Danach besteht eine Absichtserklärung für weitere fünf Jahre.

    Vor der Übernahme standen die Grasshoppers bereits in Kontakt mit zwei anderen chinesischen Investorengruppen. Aber erst Jenny Wang hielten sie für seriös genug, um sich auf einen Verkauf einzulassen. Aber was für ein Interesse hat eigentlich Wang an GC?

    GC politisch nutzen

    Bekannt ist, dass Jenny Wang mit Guo Guangchang verheiratet ist. Guangchang ist vielfacher Milliardär und geschäftet mit Firmen-Beteiligungen, Investitionen und Übernahmen. Guangchangs Dachgesellschaft heisst Fosun, sie unterhält Vertretungen rund um den Globus. Bis vor kurzem auch an der Bodmerstrasse 14 in Zürich. Die Vertretung ist in Liquidation. Aber Fosun geht augenscheinlich davon aus, künftig im GC-Umfeld mit Leuten aus der Wirtschaft, der Politik und der Kultur nützliche Kontakte zu knüpfen. Wenn der Konzern einen Brückenkopf in Zürich einrichten möchte, gibt es kaum einen besseren Türöffner in die Schweizer Elitegesellschaft als GC. Rolf Dörig, Verwaltungsratspräsident der Swiss-Life-Gruppe und der Adecco, unterhält Beziehungen überallhin. Dörig, früher ZV-­Präsident und heute immer noch Mitglied im GC-Zentralvorstand, war es auch, der den Deal mit China befürwortete. Ohne seine Zustimmung geht bei den Grasshoppers wenig.

    Geschmack am Fussball hat Fosun schon vor längerem gefunden. Zum einen, weil Chinas Präsident Xi Jinping die Kraft des wichtigsten Sports für die wirtschaftlichen und politischen Zwecke seines Landes nutzen will. Chinesische Unternehmer sind auf das Wohlgefallen bei Xi Jinping und dem Parteiapparat angewiesen. Fussball-Investments sind eine Möglichkeit, die Gunst der Regierung zu erhalten. Zum anderen, weil auch Fosun wie ­alle chinesischen Investoren Geld verdienen will, natürlich auch im Fussball.

    Wann kommt Sky Sun?

    Wie das funktioniert, wissen wenige besser als Jorge Mendes, der mächtigste Spieler­vermittler der Branche. 2015 kaufte sich Fosun bei Mendes ein, weil Guangchang vom Geschäftsmodell des Portugiesen begeistert war: Geld scheffeln mit Transferrechten. Ein Weg, um Einfluss zu üben, ist die direkte Beteiligung an Klubs. Deshalb kaufte Fosun 2016 beispielsweise den englischen Klub Wolverhampton Wanderers und führte ihn mithilfe von Mendes in die vorderen Regionen der Premier League. Der GC-Präsident Sky Sun hat im Vorstand von Wolverhampton seine Sporen im Fussball abverdient. Er kennt den GC-Sportchef Bernard Schuiteman aus dieser Zeit, drei Jahre arbeiteten sie zusammen. Der ­Niederländer war Scout in Wolverhampton. Dennoch haben die GC-Verantwortlichen wiederholt wider besseres Wissen in Abrede gestellt, dass es besondere Verbindungen gebe zum englischen Klub oder auch zu Fosun.

    Champion Union HK Holdings Ltd. heisst die Gesellschaft, die GC besitzt. Um der juristischen Form willen rief Fosun eine separate Firma für die GC-Übernahme ins Leben. Es ist ein kleiner Kniff mit Jenny Wang als Besitzerin, um (sport-)rechtlichen Problemen auszuweichen. Vor diesem Hintergrund ist GC ein kleiner Teil eines grösseren Netzes, um noch stärker Fuss zu fassen im europäischen Fussball. GC soll eine Drehscheibe werden, wo man ältere Spieler parkieren und Jüngere ausbilden und ihren Marktwert erhöhen kann.

    Das soll der Geschäftsplan sein. Vielleicht erläutern ihn die Chinesen bald einmal selber.

    Dass die Besitzerin Jenny Wang und der Präsident Sky Sun bisher nicht in Erscheinung getreten sind, liege an der Corona-Pandemie, heisst es bei GC. Fetscherin sagte Anfang Juni auf Instagram, man wolle beide möglichst schnell vorstellen. «Jenny Wang könnte (...) mit einem Touristenticket in die Schweiz einreisen, aber das hängt von ihren persönlichen Terminmöglichkeiten ab.» Bis heute hat sie weder Zeit gefunden, die Reise anzutreten, noch für eine Videobotschaft. Man darf das so deuten, dass GC für Jenny Wang offenbar nicht höchste Priorität besitzt. Sie war es auch, die nicht wollte, dass beim Besitzerwechsel ein Bild von ihr dem Communiqué beigelegt wird. Über Sky Sun sagte Fetscherin, dieser werde operativ für GC arbeiten und deshalb brauche er eine Aufenthalts- und eine Arbeitsbewilligung, «da sind wir mit den Behörden daran».

    Solange Sky Sun nicht da ist, fehlt GC vor Ort der wichtigste Entscheidungsträger für das Tagesgeschäft. Er ist nicht nur der Präsident, sondern auch der Delegierte des Verwaltungsrates und damit der eigentliche Chef. In der Zwischenzeit führen der Managing Director Jimmy Berisha und der Generalsekretär Samuel Haas den Klub. Die Aufsicht hat der Vizepräsident Andras Gurovits. Berisha und Haas haben schon einiges getan, was für Aufsehen gesorgt hat, es herrscht ein reges Kommen und Gehen bei GC, mehrere Angestellte wurden entlassen, andere verliessen den Klub freiwillig: Nachwuchstrainer, Büroangestellte, der Cheftrainer Goran Djuricin, der Sportchef Fredy Bickel. Zuletzt wurde bekannt, dass auch der Ausbildungschef Timo Jankowski seinen Abschied nehmen wird.

    Auch mehrere Monate nach der Übernahme sind die Stimmen nicht verstummt, die nicht verstehen können, wie die Chinesen den beiden unerfahrenen jungen Männern Berisha und Haas den Verein anvertrauen konnten. Der frühere Präsident Rietiker sagt: «Vom neuen Management bin ich noch nicht überzeugt. Es ist zwar richtig, dass neues Personal eingestellt wird und alte Seilschaften aufgelöst werden, aber kommunikativ sind zu viele Fehler passiert.» Auf der anderen Seite wird das Management von verschiedenen Gönnervereinigungen auffallend gelobt. Adrian Fetscherin kümmere sich gut um sie.

    Am liebsten im Hintergrund

    Berisha und Haas waren zwar die Türöffner beim Zustandekommen des Deals zwischen GC und Jenny Wang. Zur Belohnung bekamen sie ihre Jobs im Verein und eine Provision. Aber sie passen nicht recht ins Anforderungsprofil der Chinesen, die im Ruf stehen, sich jeweils mit den besten Fachleuten zu umgeben. Kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen kam es wegen Berisha und Haas nochmals zu grundsätzlichen Diskussionen zwischen GC und den Chinesen. Dies, weil ursprünglich gar nicht vorgesehen war, dass die beiden eine Führungsrolle im Verein bekommen sollten. Sobald Sky Sun vor Ort tätig sein wird, beginnt die wahre Bewährungsprobe für Berisha und Haas. Und es gibt einige bei GC, die sehr hoffen, dass er die beiden ganz besonders auf ihre Tauglichkeit prüfen wird.

    Der wichtigste Vertrauensmann des Präsidenten Sky Sun ist der Sportchef Bernard Schuiteman. Er hat sich unlängst gegenüber seinem Vorgänger Fredy Bickel im Ton vergriffen und musste sich die vorwurfsvolle Frage gefallen lassen, ob dies der neue Stil von GC sei. Da kommt einiges zusammen: unsichtbare Besitzer, eine irritierend kommunizierende Führung und damit die Frage, ob alle genau wissen, was sie da eigentlich tun.

    Es ist typisch für das Führungsverständnis der neuen Besitzer, im Hintergrund bleiben zu wollen und das Management arbeiten zu lassen mit Leuten, die Erfahrungen gemacht haben im Fussball und von denen sie glauben, dass sie mit lokalen Empfindlichkeiten umgehen können. Die grossen Linien aber werden nicht in Niederhasli vorgegeben, sondern in Schanghai. Wobei man sich fragen kann, ob die Chinesen bisher mehr getan haben, als die Vorschläge aus dem Campus bloss abzunicken. Das wird sich mit Sky Suns Ankunft ändern. Er soll auf gepackten Koffern sitzen.


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    wär wieder mal an der zeit, ja! :suff:

    man könnte direkt meinen, die leute beginnen zu denken...schön, wenn die masse von vernunft erfasst wird! :nick:

    Wenn ich aus Angst vor Corona mit allem aufhöre, was mir Freude bereitet, ist das für mich kein lebenswertes Leben mehr. Dr. Vernazza.

    hier der ganze artikel:

    Pietro Vernazza zur Corona-Strategie der Schweiz

    «Das Coronavirus scheint weniger gefährlich als gemeinhin vermutet»

    Pietro Vernazza, Infektiologe, Professor und Chefarzt am Spital St. Gallen, fordert, dass der Bund seine Corona-Strategie grundsätzlich überdenkt – und macht einen brisanten Vorschlag.


    Pietro Vernazza hat frei genommen, weil er in den vergangenen Monaten im Spital viele Überstunden angehäuft hat. Deshalb beantwortet er die Fragen von seinem Wohnzimmer aus via Skype. Er ist während des Interviews ruhig, ja nachdenklich, kann zuweilen seine Angriffslust kaum verbergen.

    Herr Vernazza, wie bringen wir dieses Coronavirus endlich weg?

    Schauen Sie, Coronaviren sind seit Jahren weltweit unter den Menschen verbreitet. Sie verschwinden nicht einfach. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass es mit dem neuen Coronavirus anders sein wird. Es wird wohl bei uns bleiben. Wir müssen lernen, mit dem neuen Virus zu leben.
    Dann müssen wir noch jahrelang Masken tragen, Abstand halten und auf grosse Konzerte verzichten?

    Das ist Ihre Schlussfolgerung, nicht meine.
    Aber solange das neue Coronavirus nicht verschwunden ist, braucht es doch Massnahmen zur Verhinderung einer zweiten Welle?

    Mit diesen Massnahmen versucht man in der Schweiz, zu verhindern, dass sich das Virus einnistet. Man macht das mit der Vision, dass es irgendeinmal eine Impfung gibt, mit der man die Ausbreitung des Virus vollständig verhindern kann.
    Täuscht unser Eindruck, dass Sie diese Vision nicht teilen?

    Es ist eine ambitiöse Strategie, die der Bundesrat und auch viele andere europäische Länder verfolgen.
    Warum ambitiös?

    Einerseits ist es sehr aufwendig, diese hohen Sicherheitsmassnahmen nicht nur ein paar Monate, sondern vielleicht über Jahre aufrechtzuerhalten. Denn es setzt voraus, dass man jeder möglichen Infektion nachgeht und Menschen in Quarantäne setzt, bis es einen brauchbaren Impfstoff gibt.

    Bezweifeln Sie, dass es diesen schon bald gibt?

    Damit sind wir beim zweiten Grund, warum ich die Strategie ambitiös finde. Es kann zwar sein, dass wir in einem Jahr eine massentaugliche Impfung haben. Dann müsste aber ein Grossteil der Bevölkerung mitmachen. Wenn sich nur gefährdete Personen impfen lassen, also ältere Menschen, bringt das nichts. Denn die Wahrscheinlichkeit ist sehr gross, dass die Impfung gerade bei älteren Menschen kaum nützt.

    Das heisst, die Jungen müssten sich aus Solidarität zu den Alten impfen lassen?

    Genau. In Japan hat man dies vor Jahrzehnten für die Grippe gezeigt. Kinder wurden flächendeckend gegen Grippe geimpft. Als man die Durchimpfung bei den Jungen aufhob, stieg die Mortalität der Alten massiv.
    Was wäre denn die Alternative zur Strategie des Bundes?

    Man könnte die Schutzmassnahmen in der breiten Bevölkerung reduzieren, damit die junge Bevölkerung nach und nach mit dem Virus in Kontakt kommt. Den älteren Menschen sollte man die Möglichkeit geben, sich besser zu schützen.
    Sie empfehlen also bei den jüngeren Menschen eine Durchseuchung?

    Ich empfehle nichts. Zunächst sollten wir die Optionen gründlich diskutieren. Ich zeige einfach auf, dass eine differenzierte Durchseuchung eine Alternative zur heutigen Ausrottungsstrategie des Bundes ist. Denn neue Studien aus dem Tessin, aus Spanien und den USA zeigen, dass zehnmal mehr Menschen mit dem Virus angesteckt wurden, als tatsächlich diagnostiziert wurden.

    «Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Rückgang auch direkt mit dem Virus respektive mit unserem Immunsystem zusammenhängt.»

    Was leiten Sie daraus ab?

    Dass es sehr schwierig ist, alle Infizierten aufzuspüren und abzuschotten. Es zeigt aber auch, dass viel mehr Menschen, als man bis jetzt dachte, mit dem Virus problemlos umgehen können. Und wie bei der Grippe sind auch viele Menschen ohne Krankheitssymptome ansteckend. Damit ist das Virus eben doch in vielen Punkten ähnlich wie eine Grippe. Der Hauptunterschied ist…
    … dass sich bei Corona in kürzester Zeit sehr viel mehr Menschen anstecken als bei der Grippe.

    Genau. Und deshalb war es auch richtig, dass man eine Überlastung der Spitäler mit diversen Massnahmen verhinderte. Heute ist die Situation anders, und wir wissen mehr über die Krankheit. Deshalb sollte man die Verhinderungsstrategie überdenken.
    Wäre das nicht ein Spiel mit dem Feuer, weil dann die Ansteckungszahlen wieder exponentiell ansteigen könnten?

    Das exponentielle Wachstum einer Epidemie ist zeitlich immer beschränkt und kann auch beeinflusst werden. Wir haben in der Schweiz und anderen Ländern festgestellt, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit schon vor dem Lockdown rückläufig war.
    Das dürfte aber auf Verhaltensänderungen der Bevölkerung zurückzuführen sein, die schon vor dem Lockdown begonnen haben.

    Das ist sicher so. Vielleicht ist es aber nicht der einzige Grund. Man sieht jetzt auch in anderen Ländern, dass sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit auf einen Peak hin bewegt, um dann wieder abzufallen. Dies unabhängig von der Intensität der Massnahmen. Das wirft die Frage auf, ob es neben Verhaltensmassnahmen auch andere Gründe für die Abschwächung gibt.
    Sie haben bestimmt die Antwort schon bereit.

    Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Rückgang auch direkt mit dem Virus respektive mit unserem Immunsystem zusammenhängt. Seit rund zwei Monaten beobachten wir das Phänomen der Kreuzimmunität. Menschen, die gegen andere Coronaviren eine Immunantwort entwickelt haben, erkranken milde oder gar nicht an Covid-19. Deshalb gibt es vielleicht in der Bevölkerung schon viel mehr natürliche Barrieren, die dem neuen Virus den Weg der Verbreitung abschneiden.
    Sie glauben also nicht, dass sich die Krankheit heute noch ungezügelt weiterverbreiten könnte?

    Als gewisse Epidemiologen am Anfang der Pandemie prophezeiten, dass es bis zu 100’000 Tote geben könnte, sind viele erschrocken. Heute zeigt sich, dass diese Szenarien übertrieben waren. Mittlerweile weiss man aufgrund von globalen Erfahrungswerten, dass Covid pro Million Menschen rund 500 bis 1000 Todesfälle verursachen dürfte. Für die Schweiz bedeutet das, dass wir mit 4000 bis 8000 Todesfällen rechnen müssen. Das sind doch etwa fünfmal mehr als bei einer saisonalen Grippe! Und auch die Grippe betrifft wie Covid vor allem ältere Menschen. Doch die Grippe fordert diese Todesopfer jeder Jahr.
    «Der Tod ist nicht a priori das Schlimmste im Leben.»

    Und doch ist es jedes Mal ein Mensch, der vielleicht noch ein oder mehrere Jahre länger gelebt hätte.

    Jeder Todesfall ist für das Umfeld tragisch, auch wenn es die betagte Grossmutter trifft. Und dennoch: Das ist der Verlauf des Lebens. Es entspricht der Natur, dass viele Menschen im hohen Alter an einem Virus sterben. Das war schon immer so. Bei einigen ist es das Grippevirus, bei anderen das RSA-Virus und bei dritten ein älteres Coronavirus, nun ist noch ein weiteres dazugekommen.
    Ausgerechnet Sie als Arzt wollen nicht möglichst viele Leben retten?

    Mich überrascht, dass Sie das als unärztlich anschauen. Der medizinische Alltag lehrt uns, dass alle Menschen sterben müssen. Auch unserer Arbeit sind Grenzen gesetzt. Und viele ältere Menschen sind auch bereit zu sterben. Der Tod ist nicht a priori das Schlimmste im Leben.
    Blenden das die Epidemiologen zum Teil aus, weil sie zu weit weg von den Patienten sind?

    Vielleicht. Ich kann nur für mich sprechen. Vor über 30 Jahren habe ich fast jede Woche einen Aidspatienten in den Tod begleitet. Ich habe gelernt, mit der Endlichkeit des Lebens umzugehen. Wir Ärztinnen und Ärzte erleben diese Unausweichlichkeit des Todes im Alltag hautnah. Das dürfte uns prägen.
    Es gibt mittlerweile Berechnungen, die aufzeigen, wie viel ein zusätzliches Lebensjahr kosten darf. Müsste man diese Rechnung auch bei Corona-Patienten machen?

    Ich sehe keinen Grund, das nicht zu tun. Eine Krebstherapie, welche pro verlängertes Jahr mehr als 150’000 Franken kostet, wird nicht mehr so einfach finanziert. Auch die Prämienzahler kommen an ihre Grenzen. Wer glaubt, solche Überlegungen gäbe es in der Medizin nicht, ist blauäugig.
    Somit ist es nichts Aussergewöhnliches, wenn Ärzte und Ärztinnen entscheiden, welche Corona-Patienten an ein Beatmungsgerät kommen und welche nicht?

    Wir sind in der Schweiz gar nicht an diesem Punkt. Aber in der Intensivmedizin müssen sich Ärztinnen und Ärzte immer wieder mit heiklen Entscheidungen am Lebensende auseinandersetzen. Das ist eine völlig normale Situation. Intensivmediziner sind es gewohnt, solche Entscheide unter Einbezug von Angehörigen und Patienten zu fällen.
    Man erhält den Eindruck, Sie seien ein Anhänger des Schweden-Modells.

    Die Schweden haben nichts falsch gemacht. Ihr Modell wird vor allem von Leuten kritisiert, die ihr eigenes Modell verteidigen müssen. In Schweden gab es ja auch Einschränkungen, und mittlerweile gehen die Todesfallzahlen fast linear zurück. Der Effekt ist deutlich. Stand jetzt können wir nicht sagen, ob die Schweiz oder Schweden es richtig gemacht hat. Das können wir erst beurteilen, wenn die Bevölkerung immun gegen Covid-19 ist, mit oder ohne Impfung.
    «Schweden dürfte gar nicht mehr auf der Quarantäne-Liste des Bundes stehen.»

    Würden Sie jetzt nach Schweden in die Ferien gehen?

    Ich würde bedenkenlos in diesem Land Ferien machen. Schweden dürfte gar nicht mehr auf der Quarantäne-Liste des Bundes stehen. Das Land verzeichnete in den letzten 14 Tagen insgesamt noch 54 Fälle pro 100’000 Einwohner und liegt damit unterhalb der vom Bund festgelegten Grenze für Länder mit Quarantänepflicht.
    Zurück zur Schweiz: Sie muss sich im internationalen Vergleich nicht verstecken.

    Ich bin zufrieden, was die Schweiz bisher erreicht hat. Den weiteren Weg müssen wir aber gut überdenken. Heute geben wir jeden Monat rund 40 Millionen Franken allein für Tests aus. Quarantänemassnahmen werden uns monatlich bald über 10 Millionen kosten. Wenn wir in ein bis zwei Jahren keinen Impfstoff haben, haben wir Milliarden ausgegeben und das Problem trotzdem nicht gelöst. Wir müssen uns fragen, ob wir dieses Risiko eingehen wollen.
    Sie dürften für ein Nein plädieren.

    Ich plädiere für eine saubere Prüfung alternativer Strategien. Die neuesten Erkenntnisse zeigen klar, dass in der Schweiz nicht 30’000 bis 100’000 Menschen an Corona sterben werden und dass die Epidemie früher abklingen könnte als bisher angenommen. Das Virus scheint weniger gefährlich als gemeinhin vermutet.
    Sie verharmlosen.

    Nein, Sie müssen sich die Zahlen vor Augen führen: Heute wissen wir, dass 90 Prozent der Infizierten gar nie diagnostiziert wurden. Wenn wir bisher annahmen, dass die Sterblichkeit bei einem Prozent oder tiefer lag, dann ist sie mit der neuen Erkenntnis eher bei einem Promille. Damit sind wir bezüglich Sterblichkeit in der Grössenordnung der saisonalen Grippe.
    Diese Haltung gilt mittlerweile doch als überholt.

    Im Gegenteil: Je mehr wir wissen, desto mehr gelangen wir zur Überzeugung, dass dies so ist. Und wenn sich die Hypothese der Kreuzimmunität bestätigt, dann dürfte auch die Überwindung der Corona-Krise einfacher sein als zunächst angenommen.
    «Jedes Jahr sterben in der Schweiz junge Menschen an der Grippe.»

    Aber die Grippe ist doch gerade für jüngere Menschen vergleichsweise harmlos?

    Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Gerade Anfang Februar starb bei uns am Kantonsspital St. Gallen eine 20-jährige Frau an der Grippe. Jedes Jahr sterben in der Schweiz junge Menschen an der Grippe, auch wenn diese für die meisten Menschen harmlos ist. Bei Covid-19 ist das nicht anders. Aber bei der Grippe publiziert niemand die tragischen Todesfälle bei jungen Menschen oder die Zahl der Todesfälle. Gerade weil wir seit Jahren die Grippeerkrankungen sträflich vernachlässigen, überrascht mich das Ausmass der Reaktion auf die Covid-Epidemie.
    Verbreiten Behörden, Wissenschaft und Medien Panik?

    Meiner Meinung nach wäre von Anfang an eine ruhige Haltung angebracht gewesen. Selbst Wissenschaftler machten auf Panik, auch wenn das nicht ihre Absicht war. Sie haben mit bestem Wissen und Gewissen ihre Daten ausgewertet und interpretiert. Am Schluss ist es jedoch eine persönliche Frage, wie man mit möglichen Szenarien umgeht.
    Warum waren Sie zurückhaltender?

    Dies hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich bereits in einem fortgeschrittenen Alter bin und schon mit diversen Epidemien wie Sars, Rinderwahn, Schweine- und Vogelgrippe Erfahrungen sammelte. Dort wurde immer übertrieben. Dies liess mich vorsichtiger werden bei der Interpretation von Szenarien. Auch wenn mir als Infektiologe klar ist, dass virale Infektionskrankheiten gefährlich sein können.
    Hat auch die wissenschaftliche Taskforce des Bundes zu stark auf Panik gemacht?

    Die Taskforce macht grundsätzlich einen guten Job. Ich finde aber, sie dürfte nicht in den Medien auftreten. Sie sollte dem BAG und dem Bundesrat dienen.
    Die Taskforce tritt andauernd in den Medien auf.

    Möglicherweise wurde das so abgesprochen. Ich kenne die Hintergründe zu wenig. Ich fände es wichtig, dass die Themen vertieft diskutiert werden. Leute aus der Taskforce sagen mir, die gewählte Strategie sei billiger als ein zweiter Lockdown. Doch alles ist billiger als ein Lockdown. Ich habe aber noch nie eine Kosten-Nutzen-Rechnung der aktuellen Strategie gesehen. Das fände ich wichtig. Ich bin aber auch zuversichtlich, dass die Taskforce die neusten Erkenntnisse in ihre Überlegungen einfliessen lässt.
    Sie wurden für die Taskforce angefragt, sind jetzt aber nicht dabei. Warum?

    Ich kenne die Gründe auch nicht.
    Passten Sie mit Ihren Ansichten nicht in dieses Gremium?

    Das weiss ich nicht. Ich spüre aber viel Unterstützung von Kollegen. Zudem korrespondierte ich in den letzten Monaten oft mit Daniel Koch. Ich denke, dass ich meine Position einbringen und einen Beitrag leisten konnte. Ich habe kein Problem damit, dass ich nicht der Taskforce angehöre.
    Sie singen in einem Laienchor. Wie funktioniert das in Corona-Zeiten?

    Wir hatten im März eine Einladung für einen Auftritt mit anderen Chören in der Carnegie Hall in New York. Auf die Reise mussten wir wegen Corona verzichten. Lange konnten wir auch nicht proben. Mittlerweile haben wir im bescheidenen Rahmen wieder angefangen.
    Es gab auch Ansteckungen bei Chören in der Schweiz. Wie schützen Sie sich?

    Wir probten vor der Sommerpause stimmenweise und unter Einhaltung von Distanz. Auf die Dauer ist das aber nicht umsetzbar. Andererseits mache ich mir schon auch Sorgen. In unserem Chor hat es Leute, die älter und mehr gefährdet sind als ich. Doch ich singe sehr gerne. Dass ich mich dabei einem potenziellen Risiko aussetze, nehme ich in Kauf. Wenn ich aus Angst vor Corona mit allem aufhöre, was mir Freude bereitet, ist das für mich kein lebenswertes Leben mehr.


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    <p>Neue chinesische Studie zeigt: 87% aller Corona-Fälle blieben in Wuhan unentdeckt</p><p><br></p><p><a href="https://www.blick.ch/-id15997356.ht…n=blick_app_iOS">https://www.blick.ch/-id15997356.ht…n=blick_app_iOS</a></p><p><br></p><p>solche studien gibts schon seit februar. also studien/annahmen, welche von einer bereits vorhandenen immunitätsrate gegen covid19 von mind. 80% der bevölkerung ausgehen. immun heisst aber nicht, dass man sich nicht infizieren kann. immun heisst nur, dass man sich wohl infizieren kann, aber keine bis nur leichte symptome zeigt. so wie die fcz getesteten.</p><p><br></p><p>wobei auch der pcr test eine gewisse rolle spielt. man hat mit diesem test schon personen an mehreren hintereinander folgenden tagen gestestet. an allen tagen abwechselnd mit einem anderen ergebnis. also mal positiv, mal negativ. auch hat man mit diesem test schon ziegen und papayas (ja die frucht!) positiv getestet...</p><p><br></p><p>aber schön berichtet mittlerweile auch der mainstream darüber! ob solche artikel aber beim panikorchester ankommen, wage ich allerdings zu bezweifeln. <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Dann sehe ich aber das Problem nicht... Um das Leben zu geniessen braucht man sicher keine Massenveranstaltungen wie Clubbesuche, Parties oder Konzerte, und guten Sport kann man auch am Fernsehen geniessen wie die aktuelle Situation zeigt</p></woltlab-quote>
    <p></p><p>klar, skifahren muss ich auch nicht in der freien natur, es reicht wenn ich mir einen 3d skifilm reinziehe...</p><p><br></p><p><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/facepalm.gif" alt=":facepalm:" title="facepalm" class="smiley" height="36"></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Roli es gibt aber schon einen grossen Unterschied: Während einer Grippe Welle sind die Spitäler weltweit nicht überlastet, während Corona ohne Massnahmen (!) aber schon! Hatten wir ja schon in div. Ländern, wäre auch in der Schweiz so gekommen und ist aktuell in Indien der Fall. Und genau darum wird auch der ganze Zirkus veranstaltet! Du wirst noch sehr lange ohne Fussball und Hockey im Stadion verbringen! Als nächstes werden sie in der CH die Clubs und Bars wieder schliessen müssen da die Jungen Party machen da es sie nicht interessiert da nicht gefährdet.</p></woltlab-quote><p>hab gerade gesehen, dass eggi schon geantwortet hat, poste meinen senf jetzt trotzdem:</p><p><br></p><p>falsch! schau dir berichte aus den spitälern in spanien, usa oder italien an aus dem grippe winter 2017/2018! komplett überlastet, die leute hingen in den gängen. überall wo das (öffentliche) gesundheitssystem dem neoliberalismus geopfert wurde, gibts in strengen grippewintern engpässe bis überbelastungen. aber auch hier: interessierte bisher keine sau!</p><p><br></p><p>wir leben in einer beschissenen zeit, wo poilitcal corectness komplett groteske formen annimmt, welche mehr mit folter als mit moral zu tun haben. während ich im dezember 2019 die alten grippetoten ungestraft als „normal“ bezeichnen durfte, bin ich 3 monate später für die gleiche oder eine ähnliche aussage ein empathieloses arschloch. vom schorsch gaggo beim negerhäuptling in afrika und den mohrenköpfen fang ich gar nicht erst an...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt=":mrgreen:" height="17"></p><p><br></p><p>isch doch wahr!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Daywalker" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>...du hast doch ein leben, also mach was draus!</p></woltlab-quote><p></p><p>jetzt ist mir klar, weshalb du solch kluge weisheiten für mich hast...</p><p><br></p><p>...ich bin nämlich ganz genau doppelt so alt wie du! ich will aus meinem leben auch nichts mehr machen, sondern den rest einfach noch geniessen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/suff.gif" class="smiley" alt=":suff:" height="18"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Eggi" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>Gibt keinen Hinweis dassSymptomlose übertragen, lies den von Snowcat geposteten Artikel!</p></woltlab-quote>
    <p>im gegenteil, es gilt mittlerweile wissenschaftlich als gesichert, dass eine übertragung durch symptomlose (praktisch) ausgeschlossen werden kann. wie immer, dürfte es auch hier wenige ausnahmen geben, welche die regel bestätigen.</p><p><br></p><p>das hat man übrigens schon im februar in wuhan festgestellt. eine symptomlose, infizierte geschäftsfrau hatte nachweislich mit 455 menschen kontakt. alle wurden gestestet, kein einziger positiv. auf grund dieses falles übrigens, haben einige wissenschaftler wie bhakdi oder wodarg (ich weiss, alles ahnungslose verschwörungstheoretiker), begonnen mit seriösen, sachlichen forschungen, ganz ohne hysterie. und da schon pensioniert, auch ohne rücksicht auf irgendwelche lobbies! wahrscheinlich ein nicht zu unterschätzendes kriterium in der ganzen corona hysterie.</p><p><br></p><p>wodarg ist übrigens der, welcher schon den schweinegrippeverlauf inkl. zahlen genau voraussagte, während sich der liebling der massen und politiker, dr. drosten, um einige hundertausend tote verirrte...nicht zum ersten mal übrigens. mittlerweile ist er zum 4. mal dran sich komplett zu irren. die meisten arbeitnehmer hätten ein problem mit dieser quote...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    Wenn wir alles wie Pre-Lockdown führen für ein paar Jahre, dann gibt es Zahlen die man mit der Grippe vergleichen kann.

    bingo, du sagst es!

    die grippe zahlen wurden jahrzehnte akzeptiert, mit dutzenden von millionen toten weltweit! über 80-jährige die an grippe bzw. der folgenden lungenentzündung starben wurde als normal angesehen. kein mensch kam auf die idee, die welt jeden winter für 3 monate anzuhalten! warum auch? alte grippetote gehör(t)en so zum leben wie die geburt!

    und jetzt soll plötzlich alles anders sein? da muss man sich nicht wundern, dass sich einige leute fragen stellen und „verschwörungstheoretiker“ gerade hochkonjunktur haben...

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>FCZ Corona Fälle: Scheinbar hat keiner von den 10 positiv getesteten Symptome, auch Canepa (67) nicht!</p><p><br></p><p>In der Statistik im Tagi steht in der Gruppe 60-69: 3919 bestätigte Fälle, 127 Tote, Sterblichkeitsrate 3, 24 %</p><p><br></p><p>Aber eben nur bei denen die Symptome hatten, sich darum testen liessen! Hat sich doch niemand ohne Symptome testen lassen!</p><p><br></p><p>Aber wieviele waren positiv aber ohne Symptome? 10x mehr? 100 x mehr? 1000x mehr? Die Horror Sterberate von 3,24 % ist auf jeden Fall ein Witz!</p></woltlab-quote>
    <p></p><p>da die effektive infiziertenrate mind. x 10 ist (was das beispiel fcz ja bestens beweist!), muss auch die sterberate dementsprechend korrigiert werden. du kannst davon ausgehen, dass die sterberate bei u60-ern unter 0,5% ist. bei ü60-ern zwischen 0,5-1,0. aber vor allem und was für meine meinungsbildung ziemlich entscheidend ist: sie ist unter der sterberate von influenza! sind übrigens nicht meine zahlen. sind zahlen von wissenschaftlern. sind im netz jederzeit auffind- und abrufbar!</p><p><br></p><p>aber das will niemand hören, auch in diesem fred nicht. die 3,24% vom tagi tönen viel besser, beruhigen das eigene gewissen, da man es ja so schriftlich hat, dass man den richtigen leuten glaubt und vertraut.</p><p><br></p><p>heute ist die infiziertenrate wieder zweistellig, spätestens am montag wird sie wieder dreistellig sein. und wenn sie anfang herbst auf über 200 steigt, kommt der lockdown ruf. unbesehen, der mittlerweile vorhandenen zahlen, daten und fakten! weil eben: sterberate ist im fall über 3%! wieso ich das weiss? stand am 17.7. im tagi! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Ich bin mir sicher es läuft wie bei der Grippe: Jedes Jahr ist der Virus etwas anders!</p></woltlab-quote>
    <p>so wird es ziemlich sicher sein!</p><p><br></p><p>und somit kannst du auch die impfung als kardinalslösung mehr oder weniger vergessen. oder kennst du eine grippeimpfung, welche gegen alle influenza viren schützt? eben!</p><p><br></p><p>so wie es bis heute keine impfung gegen das hi virus gibt, so wie es bis heute keine impfung gegen alle influenza viren gibt, so wird es auch nie eine ultimative anti covid19 spritze geben. und falls doch irgendwann, sind wir schon längstens bei mutierten versionen, covid20/21 etc. dieses game können wir nicht gewinnen, wir werden immer hinterher rennen.</p><p><br></p><p>das tauglichste mittel daher, statt impfstoffe, medikamente entwickeln! so wie ich heute bei grippe zum arzt gehe, medis bekomme und nach 7-10 tagen zwar saft- und kraftlos, aber wieder gesund bin. das hi virus ist mit entsprechendem medikamentenmix nicht mehr feststell- und auch nicht mehr übertragbar. am anfang brauchte es dazu etwa 10-15 pillen pro tag, heute reichen bereits 2-3.</p><p><br></p><p>bleibt das problem der risikogruppen. da nützen medis nur bedingt oder gar nicht. vielleicht wäre jetzt wirklich der zeitpunkt sich damit abzufinden, dass das leben immer tödlich endet und es auch keine vollkasko für selbiges gibt! das wichtigste daher für risikogruppen: selbstschutz! ein beispiel: mehrere millionen menschen auf dieser welt leiden an nussallergie. so stark, dass der verzehr von einer einzigen nuss tödlich enden kann. verbieten wir deswegen snickers oder nüsse? nö, diejeniegen mit der allergie meiden das zeugs ganz einfach.</p><p><br></p><p>ich weiss, das tönt wieder einmal furchtbar kalt und empathielos. kann ich sogar nachvollziehen. aber was ist die alternative? es gibt nur eine: der ist-zustand! ein leben lang maske tragen, leere stadien, tägliche fallzahlmeldungen in den medien, natürlich immer mit dem mei mei finger! mal ganz ehrlich: auch alle die mich als empathielosen, besserwissenden idioten empfinden: wollt ihr das? würdet ihr bei entsprechender frage mit nur zwei antworten tatsächlich den „ist-zustand lebenslang“ ankreuzen? DAS nehm ich euch nicht ab!</p><p><br></p><p>das ist auch der grund, warum mich die momentane situation so besorgt. es ist nicht die maskenpflicht, es sind nicht die leeren stadien. es ist das wissen, dass wir aus diesem teufelskreis nicht mehr ausbrechen können, so wie die mehrheit im moment tickt! ausser wir wollen es und nehmen entsprechende todesfälle in kauf. so wie wir das schon seit jahrzehnten mit den jährlich 300-600’000 grippetoten weltweit machen.</p><p><br></p><p><a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2017-12/weltwe…er-als-gedacht/">https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2017-12/weltwe…er-als-gedacht/</a></p><p><br></p><p>im moment sagen viele: bis die impfung kommt...selbst wenn es einmal eine (nach heutigem stand komplett illusorische) universalimpfung geben würde, dass dauert 5-10 jahre. 5-10 jahre ist-zustand! nein danke! gettos vertrag dauert 5 jahre. ihn werden wir also nie live sehen. nie! schade, wirklich, schade!</p><p><br></p><p>Empfehlenswerter Beitrag aus FAZnet:</p><p><br></p><p><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesell…32.html?GEPC=s9">https://www.faz.net/aktuell/gesell…32.html?GEPC=s9</a></p><p><br></p><p><br></p><p>scheinbar nur mit abo lesbar, hier der ganze text:</p><p><br></p><p>„Wir brauchen Szenarien für den Fall, dass es keinen Impfstoff geben wird“</p><p><br></p><p><span style="color:rgb(0,0,0);"><span style="font-family:sans-serif;"><span style="font-size: 14px;">Wie sinnvoll sind Massentests vor Großveranstaltungen, bis es einen Impfstoff gibt – und was ist, wenn der gar nicht kommt? Im Interview erklärt Virologe Hendrik Streeck, warum wir jetzt pragmatisch sein müssen und warum er nichts von dem Begriff „zweite Welle“ hält.</span></span></span></p><p><br></p><p>Herr Streeck, Union Berlin will in der neuen Saison wieder im vollen Stadion spielen. Alle Besucher sollen zuvor einen Corona-Test absolvieren. Ähnliche Konzepte werden in der Veranstaltungsbranche diskutiert. Was halten Sie aus medizinischer Sicht davon?</p><p><br></p><p>Nichts, was im Moment gemacht werden kann, ist wirklich ideal. Aber man muss jetzt auch mal pragmatisch sein. Es wird zu viel darüber geredet, was nicht gut ist, und zu wenig darüber, wie eine Lösung aussehen könnte. Das Virus ist Teil von unserem Alltag geworden, wir werden es mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht loswerden. Auch wenn man über solche Wege vielleicht nicht alle Infektionen unterbinden wird, vermeidet man doch den Großteil.</p><p><br></p><p>Halten Sie es für möglich, dass der Gesetzgeber solche Massentest-Veranstaltungen perspektivisch erlaubt? Oder ist die Angst vor lokalen Ausbrüchen zu groß?</p><p><br></p><p>Wenn der Gesetzgeber solche Ansätze, bei denen die Veranstalter ja auch mitdenken, kategorisch ablehnt, dann muss man auch klar sagen, dass solche Veranstaltungen verboten bleiben. Letztlich muss es eine Richtschnur geben, wie man verschiedene Bereiche der Öffentlichkeit wieder zum Leben erweckt. Da setze ich darauf, dass auch die politischen Entscheider mit einem pragmatischen Blick an neue Ansätze herangehen.</p><p><br></p><p>Wie zuverlässig sind Schnelltests überhaupt? Ein neuer Test der Uni Bielefeld soll schon nach 16 Minuten ein Ergebnis liefern, was Begehrlichkeiten bei Veranstaltern weckt.</p><p><br></p><p>Wissenschaft liefert keine Schwarzweiß-Antworten. Jeder Test hat einen Fehlerbereich, kann falsch positiv oder falsch negativ ausfallen. Das passiert natürlich häufiger, wenn wir in einem Niedrigprävalenzgebiet sind. Das sind statistische Fallstricke, in die man sich da begibt. Die Schnelltests sind häufig auf PCR-Basis, was eine gewisse Präzision garantiert, haben aber den Nachteil, dass sie im Labor durchgeführt werden müssen. Das gilt auch für den Test der Uni Bielefeld, der kann nicht einfach „on the go“ gemacht werden. Eine größere Hoffnung habe ich in Tests zur Erkennung von Antigenen, in denen man das Virus selbst bereits im Abstrich nachweisen kann.</p><p><br></p><p>Was bedeutet das für das Restrisiko solcher Schnelltests?</p><p><br></p><p>Solche absoluten Aussagen lassen sich nicht treffen. Es kommt zwar sehr selten vor, aber rein theoretisch kann ein Test beim ersten Abstrich positiv, beim nächsten negativ und dann wieder positiv sein. Das ist nicht wie ein Schwangerschaftstest, der eindeutiger angibt, ob jemand schwanger ist oder nicht. So funktionieren diese Tests nicht. Um es überspitzt zu formulieren: Man kann sich im Testzentrum anstecken und zwei Tage später infektiös sein. Daher muss man auch Massentests ein wenig kritisch sehen, weil sie ein trügerisches Gefühl von absoluter Sicherheit vermitteln können.
    Solche Massentest-Konzepte sollen die Zeit überbrücken, bis der Impfstoff da ist.</p><p><br></p><p>Aber was ist, wenn der gar nicht kommt oder nicht so gut wirkt wie erhofft?</p><p><br></p><p>Es ist wichtig, auch Szenarien zu entwerfen für den Fall, dass es vielleicht keinen Impfstoff geben wird. Diese Annahme basiert auf der Tatsache, dass man bisher für keines der verschiedenen Coronaviren einen Impfstoff gefunden hat. Das gleiche gilt auch für die größten infektiologischen Killer der Welt: Malaria, Dengue, Tuberkulose, HIV. Genauso für Influenza müssen wir in jedem Jahr einen neuen Impfstoff entwickeln. Es gibt keinen Universalimpfstoff. Wir werden es in der Bevölkerung nicht schaffen, alle Sars-CoV-2 Infektionen zu unterbinden, und es stellt sich die Frage, ob das überhaupt sinnvoll und notwendig ist.</p><p><br></p><p>Warum?</p><p><br></p><p>Viele Daten zeigen bereits, dass die große Mehrheit einen milden bis asymptomatischen Krankheitsverlauf hat. Dies wissen wir bereits seit den ersten Daten aus der chinesischen Metropole Shenzhen, wo 80 Prozent der Infizierten einen milden Krankheitsverlauf hatten. Wir müssen Maßnahmen für jene finden, die einen schweren Verlauf haben, und genau diese Menschen schützen. Weltweit werden wir die Pandemie nicht durch die Unterbrechung der Infektionsketten, Testungen und Quarantäne beenden können, wir können sie damit nur kontrollieren. Wir müssen aber einen Weg finden, mit diesem Virus zu leben. Neue Berichte über das Risiko einer zweiten Infektion schüren Ängste. Wie lange halten die Antikörper? Ist man weniger immun nach einem milderen Krankheitsverlauf?
    Nur weil die Antikörper verloren gehen, muss nicht die Immunität komplett verloren gehen. Auch wenn wir dieses neuartige Coronavirus noch nicht so gut einschätzen können: Wir kennen die anderen Coronaviren, die bei uns heimisch sind. Dort haben wir eine Immunität im ersten, vielleicht noch im zweiten Jahr, dann infizieren wir uns wieder. Es gibt aber auch eine T-Zellen-Immunität. Die schützt uns nicht vor einer Infektion, mildert aber den Krankheitsverlauf. Und genau da müssen wir hin: Sars-CoV-2 könnte am Ende mit einer leichten Erkältung vergleichbar sein, die wir nicht einmal bemerken. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich jeder von uns einmal in seinem Leben mit einem Coronavirus infiziert. Einem anderen, nicht diesem hier.</p><p><br></p><p>In Deutschland ist Ferienzeit, auch wenn viele Leute nur innerhalb des Landes verreisen. Was bedeutet das für die Gefahr einer zweiten Welle oder einer Rückkehr zu Einschränkungen?</p><p><br></p><p>Der Begriff „zweite Welle“ ist irreführend. Er impliziert, dass wir die erste Welle abgeschlossen haben, und die zweite viel schlimmer wird. Wir müssen realisieren, dass das Virus hier ist und nicht mehr weggehen wird, dass wir es gewissermaßen mit einer Dauerwelle zu tun haben. Die Urlaubszeit kann ein besonderes Risiko bergen, muss sie aber nicht. Im Sommer ist die Ausbreitung eher asymptomatisch im Vergleich zum Winter. Unser Ziel kann es nicht sein, das Virus auszutreiben. Das wird nicht möglich sein.</p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    hier ein text, habe ich im fazebuk gefunden. zynisch, lustig, traurig, etwas verrschwörungstheorie, komplett faktenlos und trotzdem im kern einiges an wahrheit und tatsächlich mit interessanten fragen, vor allem mit der frage aller fragen: wie lange gehts noch, bis wir unser leben wieder bekommen und was braucht es dazu?


    Liebe Mitmenschen

    Ich hab da mal eine Frage.
    Irgendwie komm ich nicht mehr so ganz mit.
    Wann beginnen wir denn jetzt mit der sanften Durchseuchung, von der immer die Rede war?
    Oder geht es inzwischen um was anderes? Ich hab so ein Durcheinander in meinem Kopf, es ist furchtbar.

    Vor ein paar Monaten ging es doch darum, die Alten und Schwachen zu schützen. Die haben wir dann ja erfolgreich weggesperrt, isoliert und praktischerweise vergessen.
    Diese Sache können wir zum Glück schon mal abhaken.

    Dann kam der flatten-the-curve-Hype. Wir Schlauen haben nämlich eingesehen, dass ein Virus nicht einfach verschwindet, sondern dass man die Ausbreitung lediglich bremsen kann, indem man den zwischenmenschlichen Kontakt beschränkt. Es ging darum, das Gesundheitswesen vor Überlastung zu schützen. Hat so gut geklappt, dass viele Krankenhäuser Kurzarbeit anmelden mussten. Wir sind eben Genies, was soll man da sagen. Echte AlltagsheldInnen, zusammengeschweisst durch Solidarität inmitten einer globalen Katastrophe.

    Also, jetzt, wo das geschafft ist: Wann gehen wir über zum nächsten Schritt?
    Wann beginnen wir denn jetzt endlich mit der sanften Durchseuchung?
    Meiner bescheidenen Meinung nach wäre jetzt ein guter Zeitpunkt. Wir sind super vorbereitet, die Kurve ist trotz massiv erhöhter Testung nur minimal gestiegen, wir wissen jetzt wie’s geht. Wir haben auch aus unseren Fehlern gelernt und würden jetzt nicht mehr so viele Leben durch zu frühe Beatmung und falsche Medikamentierung verlieren. Wir haben auch gerade genügend Sonne und frische, regionale Lebensmittel zur Verfügung, so dass unsere Vitamin-Spiegel erhöht sind und damit auch die Chancen, dass eine Erkrankung eher milde verläuft.

    Also: Achtung, fertig, lo… was, doch nicht?

    Nein, doch nicht.
    Anscheinend wird es jetzt wieder richtig, richtig gefährlich. Vielleicht verfügt der Bundesrat über geheime Statistiken, die sich dem Auge der Normalsterblichen entziehen. Menschenmüde sitzt er da bei der letzten Pressekonferenz und verkündet missbilligend, dass er nach dem Lockdown doch auf die Eigenverantwortung der BürgerInnen gesetzt hatte und jetzt leider feststellen müsse, dass das einfach nicht funktioniert hat. Darum gibts jetzt als Strafe, äh, logische Konsequenz, die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr.
    Wahrscheinlich haben alle beim Zuschauen schuldbewusst den Kopf gesenkt, wie immer, wenn sie Schimpfe bekommen.
    Wir haben es nicht gut gemacht.
    Und wie immer, wenn wir etwas nicht gut gemacht haben, tun wir alles, um unsere Schuldigkeit zu tilgen.
    Wir tragen die Maske bereitwillig und machen lustige Selfies damit.
    Wir sehen grosszügig darüber hinweg, dass das BAG in den letzten Monaten mehrfach fast schon genervt wiederholt hat, dass Masken nichts nützen.

    Ich hab da trotzdem noch eine Frage…
    Durchseuchen wir uns jetzt doch nicht?
    Verschwindet das Virus jetzt also doch, wenn wir nur lange genug keine Fremden anatmen?
    Wann dürfen wir die Masken genau wieder zu Hause lassen?
    Wann dürfen wir die Alten wieder besuchen?
    Wann reden wir über den sprunghaften Anstieg von Suiziden und häuslicher Gewalt?
    Wann dürfen wir wieder frei atmen, Kunst und Kultur geniessen, einander auf der Strasse mit offenen Gesichtern begegegen?
    Wann dürfen wir wieder berührbar sein?
    Wann dürfen wir das Gefühl der kollektiven Kontaminierung endlich hinter uns lassen?

    Wann?
    Und bitte, kommt mir jetzt nicht mit Verschwörungstheorien. Ein Impfobligatorium ist ausgeschlossen, das hat der Bund betont. Dass das jetzt plötzlich in der Vernehmlassung zum neuen Covid-19-Gesetz steht, das ist wirklich nur Kleingedrucktes, also bitte einfach überlesen.
    Es gibt auch keine Gesundheitsmafia. Die Pharmaindustrie ist eine rechtschaffene Branche, die ihr Geld damit verdient, die Menschen GESUND zu machen und nicht krank zu halten. Das ist ja wohl logisch.
    Und unsere PolitikerInnen betreiben auch keinen Lobbyismus. Die Milliarden (Steuergelder), die der Bund der Impfallianz sowie diversen Stiftungen und Grosskonzernen in den bereits steuerbefreiten Popo steckt, während viele unserer Selbständigen und KMUs nun vollends vor dem finanziellen Aus stehen, das müssen wir nun wirklich nicht krumm nehmen.
    Das hat bestimmt alles seine Richtigkeit.
    Die Welt ist schliesslich gerecht.

    Also, jetzt wo auch das geklärt ist:
    Wenn wir keine Durchseuchung anstreben, worum geht es dann eigentlich noch?

    Hoffnungsvoll auf Antworten wartend,
    ein Nachdenklicher


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    <woltlab-quote data-author="rouge+jaune-1939" data-link="RE: ZSC Kader"><p>ghetto ist ein top transfer! bin neidisch <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" alt=":nick:" title="nick" class="smiley" height="15"></p><p>was mich aber, "es bitzeli närvt", <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…jione/1f609.png" alt=";)" title="wink" class="smiley" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ne/1f609@2x.png 2x" height="23">,</p><p>dass der pius jetzt noch mit einem 5.ausländer ersetzt werden darf......</p></woltlab-quote><p></p><p>ihr könnt ja mongo beat in die nhl schicken. dann dürft ihr auch einen 5. ausländer einsetzen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt=":mrgreen:" height="17"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="snowcat" data-link="Dä FCZ-Fred"><p>nein, eine nicht bestätigte annahme!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p></woltlab-quote><p></p><p>welche jetzt bestätigt ist.</p><p><br></p><p>Xamax muss nicht in Quarantäne +++ Fünf Auswechselungen bis Sommer 2021 erlaubt ---</p><p><br></p><p><a href="https://www.watson.ch/%21585422722?u…=watson-app-ios">https://www.watson.ch/!585422722?utm…=watson-app-ios</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>Um was geht es schlussendlich?</p><p><br></p><p>Wieviele Tote will jemand als ok, erachten; wenn er sich dafür persönlich nicht einschränken will/muss.</p><p><br></p><p>Und dieser Wertemasstab geht halt weit ausseinander. Wie in so vielem ...</p></woltlab-quote>
    <p>na ja, das mit den toten ist schon länger kein thema mehr. vor allem seit man die risikogruppen genau kennt und dementsprechend schützt bzw. sie sich selber schützen. und ausserhalb dieser risikogruppen stirbt kaum jemand.</p><p><br></p><p>und so nebenbei: je nach statistik welche man liest, ist die covid19 mortalitätsrate kleiner bis gleich hoch wie bei influenza, mit ziemlich identischer risikogruppe. eine statistik, welche bei covid19 eine höhere mortalität aufzeigt, habe ich noch nirgends gesehen.</p><p><br></p><p>mir ist ausserdem auch kein mensch und keine gesellschaft bekannt, welche sich auf grund der influenza toten jemals in irgend einer art und weise einschränkte. <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p>warum das plötzlich zur moralfrage geworden ist, und gar die guten von den schlechten menschen trennt, ist mir ein rätsel und ich empfinde es als sehr scheinheilig auf grund der hundertausenden (millionen?) von grippe toten weltweit die letzten jahrzehnte.</p><p><br></p><p>Seit zwei Wochen stirbt kaum mehr jemand an Covid-19 in der Schweiz – die möglichen Gründe ---</p><p><br></p><p><a href="https://www.watson.ch/%21811973037?u…=watson-app-ios">https://www.watson.ch/!811973037?utm…=watson-app-ios</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Ist es wirklich sooo schlimm, im Bus oder Zug so eine Maske anzuziehen, wenn sich der ängstliche Teil der Bevölkerung dann besser fühlt?</p><p>Die Masken wären ja eigentlich ein Weg, um einige Lockerungen mutiger anzugehen. Das müsste doch in deinem Sinn sein.</p><p>(sorry - beim Zitieren ist glaube ich etwas in die Hose gegangen).</p></woltlab-quote><p>genau das ist der springende punkt!</p><p><br></p><p>keine massnahme wäre wirklich schlimm, wenn wir tatsächlich in medizinisch ausserordentlichen, ja gefährlichen, zeiten leben würden! keine massnahme wäre wirklich schlimm, wenn sie auch nachweislich was nützen würde.</p><p><br></p><p>aber im moment haben wir massnahmen nur um der massnahme willen bzw. um die eklatante fehleinschätzung der gefährlichkeit und übertragbarkeit des virus nicht eingestehen zu müssen. so kommts mir jedenfalls vor.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>