Beiträge von snowcat

    <woltlab-quote data-link="RE: Dä FCZ-Fred" data-author="Larry"><p><span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: 12pt;"><em><span style="color:#000000;">Wird der Präsident gefragt, ob er seinen FC Zürich noch immer als Spitzenclub sieht, braucht er nur ein paar Sekunden für den Gegenangriff: «Wo waren Sie in den letzten 15 Jahren? Hatten Sie einen anderen Beruf?»</span></em></span></span><span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: 12pt;"><em><br></em></span></span></p></woltlab-quote>
    <p>krass, diese fehleinschätzung! den fcz, stand heute, immer noch als spitzenclub zu bezeichnen ist in etwa so abgedroschen wie das "rekordmeister" geheul aus chinahasli. der unterschied zu uns: chinahasli ist tatsächlich (noch) rekordmeister, wir aber sicher kein spitzenclub mehr! vielleicht noch von den strukturen und vom budget her, aber sportlich sicher nicht! die gemeinsamkeit zu chinahasli: wer derart in der vergangenheit lebt und sich immer noch im ruhm dieser vergangenheit sonnt, kann man a) nicht wirklich ernst nehmen und hat b) ausserdem bereits verloren...</p><p><br></p><p>etwas was klar für bickel spricht: ...<span style="color:rgba(26,30,35,1);font-family:Roboto, Arial, Helvetica, sans-serif;font-size: 14px;"><em>Es war kein Geheimnis, dass Bickel dem Trainer Ludovic Magnin schon länger skeptisch gegenüberstand...</em></span></p><p><b></b><i></i><u></u><sub></sub><sup></sup><em></em><em></em></p><p>etwas anderes:</p><p><br></p><p>sykora-gisler, der nicht ganz ernst zu nehmende fussballtalk im radio auf srf1 oder im tv auf srf2. sykora und gisler immer mit einem gast, gestern mit beat schlatter. wer zeit, lust und replay hat, unbedingt anschauen! geht viel um den fcz und auch um die canepas, welche menschlich sehr gut wegkommen, wie auch magnin übrigens (was ich bei beiden durchaus nachvollziehen kann!), sportlich aber eher diplomatisch geschont werden. wohl auf grund ihrer menschlichen qualitäten und/oder der freibillette für die vip loge! <img height="17" class="smiley" alt=":mrgreen:" src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif"></p><p><br></p><p><a href="https://m.srf.ch/play/tv/sendun…52-c4ae646937ae">https://m.srf.ch/play/tv/sendun…52-c4ae646937ae</a></p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Fussball allgemein"><p>Neymar gehört aus Prinzip gesperrt! Da ist jede Begründung gerechtfertigt und zu vollziehen!!!</p></woltlab-quote>
    <p></p><p>durchaus berechtigter einwand! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>„aus prinzip neymar sperren“ würde mir als willkürliche regel allerdings durchaus besser gefallen als die corona-leibchen-tausch-regel! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p>bayern heute am anfang mit etwas bayern dussel, aber am schluss eben trotzdem souverän! könnte fussballerisch einen geilen final geben gegen psg. das dreieck neymar-mbappé-di maria hat durchaus (auch) weltklasse qualitäten. trotz neymar...oder wegen? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="ZSColin" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Hey Snowcat, ich dachte du äusserst dich nun (zum gefühlt 5 Mal) nicht mehr zu diesem Thema..?? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/floet.gif" alt=":floet:" class="smiley" height="18"></p><p><br></p><p>Back to Topic:</p><p>Hoffe sehr, dass Lyon heute den Bayern Paroli bieten kann. Natürlich sind die Bayern klarer Favorit. Das</p><p>waren ManCity und Juve aber auch gegen Lyon - und zwar glasklar! Freue mich auf das Spiel, das heute</p><p>auf SF übertragen wird!</p></woltlab-quote><p></p><p>ich sagte, dass ich mich im corona fred zu corona nicht mehr äussere. aber die jetzige äusserung war bezüglich neymar/psg/cl-halbfinale und darum im fred „fussball allgemein.“</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Der Sport muss mit seinen Massnahmen übertreiben, wenn er eine Chance haben will, seinen Betrieb aufrecht zu erhalten.</p><p><br></p><p>Nichts, desto trotz, wär's komplett sinnlos und so doof ich den Neymar auch finde, wär's komplett bescheuert, ihn deswegen zu sperren. Aber das wird ja eh nicht der Fall sein.</p></woltlab-quote><p></p><p>und warum muss der sport das?</p><p><br></p><p>weil auch die politik absolut sinnbefreit, wissenschaftlich schon lange nicht mehr fundiert und im kompletten panikmodus unterwegs ist!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="larlf" data-link="Fussball allgemein"><p>wohl einfach eine Klick-Schlagzeile, mehr nicht. wenn steht: „es wird empfohlen darauf zu verzichten“ wird man deswegen bestimmt niemanden sperren können</p></woltlab-quote><p></p><p>es geht mir auch nicht um neymar oder psg. gehen mir beide am arsch vorbei.</p><p><br></p><p>es geht einmal mehr um die absurdität gewisser corona regeln, welche absolut willkürlich, ohne jegliche logik und ohne medizinische notwendigkeit und somit komplett sinnbefreit getroffen werden, ohne das man sich dagegen wehren kann. sei es im sport oder in der politik. und das macht mir angst, vor allem, wenn ich den vorgang weiter denke...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Daywalker" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>...DAS ist schlussendlich entscheidend.</p><p><br></p><p>spielsysteme kann man diskutieren, verletzungen beklagen, pechsträhnen in kauf nehmen etc. ... daran ist sicher nicht (nur?) magnin schuld.</p><p><br></p><p>aber wenn, wie du schreibst, junge, talentierte spieler wirklich stagnieren oder sogar schlechter werden (z.b. rüegg), dann ist der trainer einfach der hauptschuldige, sorry...</p><p><br></p><p>das fcz-system sieht ja vor, dass junge, talentierte spieler zu guten, talentierten spielern werden und dann der kasse des clubs, oder besser der canepas zugute kommt. also liegt es ja im eigenen interesse, dass dieses system funktioniert. tut es aber nicht...</p><p><br></p><p>also muss sich der möchtegern-napoleon vom letzigrund irgend einmal entscheiden; welche freundschaft ist wichtiger/besser...? die zu Ludovic Magnin oder die zu Porte Monnaie.</p></woltlab-quote><p>zum glück entscheidet schlussendlich, irgendwann immer das geld! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Im Tagi tönt es weniger dramatisch, es hat einfach wieder einmal einer hingeschmissen. Wird sicher Abgänge geben da die Kohle knapp ist. Fragt sich wer jetzt weiter macht.</p></woltlab-quote><p></p><p>kohle knapp heisst ja bei basel nicht ein budget von 15-20 millionen, sondern 30-40 millionen. also immer noch die klare nummer 2 der schweiz.

    und/oder am ende hilft dann wieder einmal gigi. die gigis haben ja ein privatvermögen von +/- 7 milliarden...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Der Weise" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Man sollte mal aufhören immer und alles dem Ludo in die Schuhe zu schieben.</p></woltlab-quote><p></p><p>grundsätzlich hast du natürlich recht. es braucht immer mehrere faktoren.</p><p><br></p><p>ABER:</p><p><br></p><p>wenn unter einem trainer nach 2 1/2 jahren, die spieler entweder stagnieren, schlechter werden oder ihrer reputation des letzten clubs nicht gerecht werden und diese einschätzung wirklich auf alle spieler, ausser den torhüter, zutrifft, solange muss magnin mit dieser - teilweise sicher nicht immer ganz fairen - kritik leben. die zuschauer sind mittlerweile derart verärgert, dass selbst ein fehler des balljungen magnin in die schuhe geschoben würde. that‘s life!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    nzz am sunntig:

    «Trainer sind oft einsam»

    Lucien Favre steht vor seiner dritten Saison als Trainer von Borussia Dortmund. Der 62-jährige Romand wehrt sich gegen überzogene Erwartungen und moniert, dass die Terminkalender im Fussball immer enger werden. Interview: Stephan Ramming, Christine Steffen

    NZZ am Sonntag:

    Lucien Favre, wie haben Sie geschlafen?

    Lucien Favre:

    Sehr gut. Ich schlafe immer gut. Ich gehe ins Bett, und eine Minute später schlafe ich.

    Wir fragen Sie, weil Sie bekannt sind als Mensch, der 24 Stunden lang über Fussball nachdenkt. Auch im Schlaf.

    Das ist so nicht wahr. Natürlich habe ich den Fussball sehr gern. Aber es ist nicht so, dass er mir den Schlaf rauben würde. Ausserdem arbeiten wir hier im Trainingslager sehr hart, so dass wir müde sind am Abend. Auch wir Trainer.

    Wir haben kürzlich mit Karl-Heinz Rummenigge über Sie gesprochen. Sie waren ja Zimmergenossen, als Sie in den 1990er Jahren bei Servette zusammen gespielt haben.

    Ich weiss, was jetzt kommt, aber er übertreibt. Er sagt immer, ich hätte bestimmen wollen, wie die Mannschaft spielen soll. Es ist richtig, dass ich bereits damals Interesse hatte an Taktik, aber er übertreibt!

    Er sagte, man könne mit Ihnen nur über Fussball sprechen und nicht über das Leben.

    Nein, nein, nein. Wir haben wie alle Fussballspieler über viele Dinge geredet, ja, auch über schöne Frauen. (

    lacht

    ) Es war im Trainingslager in Portugal, als wir das Zimmer geteilt haben – in ganz anderen Zeiten.

    In welcher Beziehung?

    In Bezug auf das Leben als Fussballer. Wir konnten rausgehen am Abend. In der Nähe gab es eine Bar. Das ist heute unmöglich. Spät zurückzukommen, einer vielleicht ein bisschen angesäuselt – unmöglich.

    Herr Rummenigge sagte auch, er habe schon damals gewusst, dass Sie Trainer werden.

    Ich wusste das nicht. Ich habe meine aktive Karriere mit 34 beendet und danach sofort begonnen, als Assistenzcoach Junioren zu trainieren. Es war sehr gut für mich, mit Jungen anzufangen. Bei den A-Junioren habe ich viel gelernt. Es ist das Alter, in dem sie anfangen, das Leben zu entdecken. Sozial fand ich das sehr interessant. Danach habe ich Echallens in der 3. Liga übernommen und fand, doch, der Trainerberuf könnte mich interessieren.

    Sie haben ein Credo: Sie wollen jeden Tag ein bisschen besser werden.

    Das probiere ich – als Trainer, aber auch als Mensch. Es ist mein Wunsch, aber es ist nicht immer möglich. Ich möchte jeden Tag etwas Neues lernen. Wenn mir das gelingt, bin ich zufrieden.

    Woher kommt dieser Wille?

    Schon mein Lehrer in der Primarschule sagte mir, es sei gut, dass ich immer mehr wissen und mich dauernd verbessern wolle. Ich bin grundsätzlich neugierig.

    Auch in anderen Bereichen des Lebens?

    Ja. Das gilt nicht nur für den Fussball. Mich interessiert vieles. Zum Beispiel ökologische Fragen, der Klimawandel; er beschäftigt mich. Auch Politik und vieles mehr.

    Ist das Bild des Fussballprofessors, das in der Öffentlichkeit von ihnen besteht, also falsch?

    Es ist ein wenig übertrieben. Natürlich ist ein Leben als Fussballtrainer sehr intensiv, und es ist schwierig, wirklich abzuschalten. Aber es ist ganz wichtig, dass man auch andere Sachen im Kopf hat.

    Was interessiert Sie?

    Ich liebe zum Beispiel die Natur, ich lese gern. Vor allem Bücher, bei denen ich etwas lerne, selten Romane. Kürzlich habe ich ein Buch gelesen von Isabelle Autissier. Sie ist eine französische Seglerin und Autorin. Das Buch spielt in Sibirien, es handelt auch davon, was dort alles passiert wegen des Klimawandels. Das interessiert mich. Es ist ein wichtiges Thema, das unsere Zukunft bestimmen wird. Vielleicht nicht unbedingt meine Zukunft, aber diejenige der Kinder und Enkelkinder.

    Müssen wir also unsere Einschätzung von Ihnen als Fussballverrückten korrigieren?

    Nicht unbedingt. Wenn ich einen Ball sehe, muss ich immer noch mit ihm spielen. Und am besten fühle ich mich auf dem Platz, wenn ich meine Mannschaft trainieren kann. Wenn ich mit ihr üben kann, was sie nötig hat. Da habe ich viel Spass, das gefällt mir.

    Können Sie immer noch besser jonglieren als Ihre Spieler?

    Darüber will ich nicht reden, nur so viel: Ich kann immer noch sehr gut jonglieren.

    Sie kehren in den Ferien jeweils zurück nach St-Barthélemy im Kanton Waadt, wo Sie aufgewachsen sind. Was finden Sie dort?

    Die Schweiz ist mein Land. Das Dorf ist meine Heimat. Ich freue mich, meine Freunde dort zu treffen. Ich bin sehr lange weg, seit 2007, als ich nach Berlin ging.

    Wie hat der Ort Sie als Mensch geprägt?

    Ich habe eine sehr gute Basis. Ich bin bescheiden, habe ein hohes Arbeitsethos. Ich hatte eine phantastische Kindheit dort. Wir machten viel Sport: Skifahren, Langlaufen. Oder Eishockeyspielen, darin bin ich immer noch sehr gut. Wir konnten auf der Strasse Fussball spielen, pro Stunde kam vielleicht ein Auto vorbei.

    Die Ferien waren sehr kurz. Schon Mitte September startet die Meisterschaft neu. Und wieder heisst es von den Fans und den Medien: Der BVB muss einen Titel gewinnen . . .

    . . . stopp, nein! Erstens, ich glaube nicht, dass Fans das als Muss sehen. Und ich habe auch noch kein Medium gesehen, das den Titel als Muss ansieht. Ich bin, gemessen am Möglichen, zufrieden, dass wir in den letzten beiden Saisons Zweite wurden.

    Unsere Frage ist eigentlich: Wie gehen Sie damit um, dass so hohe Forderungen an Sie herangetragen werden?

    Mich stört hauptsächlich eines, nämlich, dass manche Menschen oberflächlich herangehen und immer weiter kolportieren, wir müssten Meister werden. Ich kenne meine Fähigkeiten und diejenigen meines Teams. Ein Team mit Qualität! Wir werden sicher wieder auf einem der vorderen Plätze landen und wollen es so gut wie möglich machen. Aber Meister werden müssen? Tut mir leid, wer das behauptet, erzählt Unsinn!

    Sie stört polemische Berichterstattung?

    Ich verstehe Medien, sie wollen Ihr Produkt verkaufen. Aber sie sollten dabei realistisch bleiben, realistisch bewerten, wie gut das eine Kader ist und wie gut das andere. Und wie gut unser Kader ist mit Marco Reus, unserem Captain, einem Topspieler, wenn er fit ist, oder wenn er fehlt, wie in meinem ersten Jahr in der Rückrunde und aktuell wieder seit einem halben Jahr. Und mich – aber längst nicht nur mich, sondern auch viele meiner Kollegen – stört noch etwas ganz massiv.

    Und das wäre?

    Trainer sind oft einsam! Wenn eine Mannschaft dreimal hintereinander 2:2 spielt, wegen eines Eigentors in letzter Minute, wegen eines Goalie-Fehlers – dann ist oft trotzdem allein der Trainer schuld.

    In Deutschland waren Sie dreimal «Trainer des Jahres», «L’Equipe» zählt Sie zu den zehn einflussreichsten Trainern in Europa. Trotzdem klagen Sie über den Druck auf Sie?

    Ich akzeptiere den Druck. Damit habe ich kein Problem. Ich vertraue mir, ich versuche mein Bestes zu geben. Aber wenn es nicht läuft, werde ich für sehr viele Dinge verantwortlich gemacht – obwohl ich vorher ja auch nicht alles im Klub alleine entschieden habe.

    Hat die Fixierung auf den Trainer zugenommen in letzter Zeit?

    Das ist schon länger so. Früher war das anders. Als ich angefangen habe, war der Trainer der Chef. Der Trainer und der Präsident, sie haben einen Klub geführt. Heute haben in einem Klub viel mehr Leute Einfluss aufs Team. Ich kritisiere das nicht. Michael Zorc etwa macht beim BVB seit über zwanzig Jahren einen phantastischen Job.

    Der Fussball hat enorme Bedeutung, das sieht man nicht zuletzt an den Diskussionen, die ausdauernd geführt werden. Ist er zu gross und zu wichtig geworden?

    Wenn ich an eine WM denke mit 48 Mannschaften in Kanada, Mexiko und den USA, dann erlaube ich mir die Frage: Sind das vielleicht zu viele Spiele, zu viel Fussball? Oder kurzfristiger: Wir spielen ab Mitte September nach dem zweiten Meisterschaftsspiel immer englische Wochen bis am 23. Dezember. Und schon am 2. Januar geht es weiter. Das ist extrem. Mindestens.

    Die Spieler müssen hohe Belastungen aushalten, es geht um viel Geld.

    Das Fernsehen hat einen grossen Einfluss auf den Fussball, es bestimmt mit, wie oft wir spielen, wann wir spielen. Natürlich wird der Fussball teilweise über den Verkauf der TV-Rechte finanziert. Aber die Abhängigkeit ist gross. Der hohe Rhythmus bedeutet für uns, dass wir nicht eine, sondern eigentlich zwei Mannschaft haben müssten, die beide gleich gut sind. Aber das ist nahezu unmöglich.

    Lucien Favre gilt als Trainer, der seine Spieler besser macht. Wie machen Sie das? Nehmen wir das Beispiel Erling Haaland.

    Wir kennen ihn schon länger. Ich habe ihn viele Stunden lang selber beobachtet und gesehen, dass er zu uns kommen soll. Er war 19-jährig, er ist immer noch jung, und wir müssen gut auf ihn aufpassen. Wir können ihn nicht zu stark fordern.

    Was muss er noch verbessern, wie erklären Sie ihm das?

    Es sind technische Details, teilweise Kleinigkeiten, die dem Publikum selten auffallen. Bewegungsabläufe in der Luft, mit dem Fuss, wenn er in Bewegung ist. Das braucht viel Zeit. Er ist bereits auf sehr hohem Niveau. Aber wir brauchen Geduld. Das ist ein wichtiger Teil meines Jobs: hinzuschauen und zu erkennen, was ein Spieler verbessern kann. Wenn ich etwas sehe, dann sage ich das dem Spieler oder mache es selber vor. Ich mache das gerne. Das gilt auch für Übungen mit der Mannschaft. Wenn wir schwierige Übungen machen, dann freue ich mich mit dem Team, wenn wir die Aufgabe gelöst haben. Sie haben etwas gelernt und etwas erreicht, bei dem sie vorher nicht sicher waren, dass sie es schaffen.

    Sind junge Spieler wie Haaland, wenn sie heute zu Ihnen kommen, besser ausgebildet als früher?

    Nein, es ist anders. Heute kommen die jungen Spieler aus den Akademien. Ich habe manchmal den Eindruck, dass diese Spieler überwiegend sehr ähnlich sind. Ich habe neulich einen interessanten Artikel aus Argentinien gelesen. Auch dort haben immer weniger Spieler gelernt, auf der Strasse Fussball zu spielen. Man hat erkannt, dass man in der Ausbildung Dinge ändern muss, um wieder an das anzuknüpfen, was verloren gegangen ist.

    Biss, Härte, Schlitzohrigkeit?

    Nein! Ich kann es mit einem Beispiel erklären. Ich habe als Jugendlicher den Ball oft auf das Scheunendach geschossen und dann versucht, den zurückspringenden Ball direkt anzunehmen. Mit dem Kopf? Der Brust? Dem Oberschenkel? So lernte ich die Technik in der Luft. Heute sehe ich oft, dass Spieler mit der Technik in der Luft Mühe haben.

    Früher erklärten Sie einem Spieler wie Gökhan Inler im FC Zürich stundenlang vor dem Computerbildschirm, was er anders machen kann. Machen Sie das heute noch immer so?

    Ja, das gefällt mir. Aber nicht mehr allein, ich habe gute Kollegen, die mir helfen. Aber ich erinnere mich gut an Gökhan, er brauchte zwei bis drei Monate, bis er begriffen hatte, was ich von ihm wollte. Gökhan war jung, 20-jährig, aber das Wichtige war, er konnte laufen. Ich machte den Konditionstest mit ihm, als er bei uns anfing. 1 Kilometer in 3 Minuten 15 Sekunden. 2 Minuten Pause, dann 3 Minuten 10 Sekunden. Dann 2 Minuten Pause vor dem 3. Kilometer, den er wieder in 3 Minuten 15 absolvierte. Da wusste ich: Er kann uns helfen, er hat Technik, Spielintelligenz, Power – und Ausdauer. Das Laufvermögen ist für mich ein wichtiger Punkt, es zeigt die innere Kraft, den Willen, den ein Spieler hat. Inler war eine Maschine, seine Karriere hat das bewiesen. Gelegentlich schreiben wir uns heute noch SMS.

    Wen sehen Sie, wenn Sie an Lucien Favre vor 25 Jahren im Stade municipale in Yverdon denken?

    Ich hatte im ersten Jahr nur fünf oder sechs Profis in der Mannschaft. Vor allem aber war ich alleine. Kein Torwarttrainer, keine Assistenten. Ich habe alles alleine vorbereitet, das Training, alle Übungen. Man kann es fast nicht mit den heutigen Verhältnissen vergleichen. Im Fussball ist es so: Wir haben alle Systeme gespielt, es wird kein neues System entdeckt werden. Und doch sieht es ganz anders aus, wenn man ein Spiel nimmt von der WM 1970 oder noch vorher, 1954. Damals liefen die Spieler 4 Kilometer, heute sind es oft 13. Das Spiel ist schneller geworden, physischer, athletischer.

    Und wohin geht die Entwicklung?

    Schwer zu sagen. Wohin geht der Fussball? Es wird schnell und schneller. Aber erstaunt uns das? Die Züge werden immer schneller. Das Internet. Power, es braucht überall mehr Power. Aber es ist schwierig zu planen, was kommen wird. Was sich für mich nicht ändert, ist die Spielintelligenz – sie wird im Fussball immer das Wichtigste bleiben.

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 16.08.2020


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    <woltlab-quote data-author="ZSColin" data-link="RE: De Bundesliga Fred"><p>Ist zwar nicht der korrekte Fred, aber schon krass wie Bayern das ehemals grosse Barca</p><p>auseinander genommen hat. Und fast gleich erstaunlich, dass Lyon Juve + ManCity weggeputz</p><p>hat und nun im Halbfinal steht. Ob das bei einer "normalen" Champions League auch der Fall</p><p>gewesen wäre, d.h. mit Hin- und Rückspiel??</p><p><br></p><p>Im Halbfinal steht somit kein ManU, Chelsea, Liverpool, ManCity, Real, Barca, Atletico, Juve, Inter, Napoli....</p><p><br></p><p>Sondern 2 Teams aus der Französischen und 2 Teams aus der Deutschen Liga. Diese vier Teams</p><p>werden von 3 Deutschen trainiert. Schon interessant und spannend.</p></woltlab-quote><p></p><p>wieder mal das typische bayerndusel mit diesem modus! dem fc barcelona hätte nämlich in einem rückspiel bereits ein 7:0 gereicht! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>kein zufall, das mit den trainern! die deutschen (trainer) arbeiten schon länger am neuen fussball. auch wenn das jetzt viele nicht gerne hören: sehr stark beeinflusst vom dosenclub, rangnick hat da sportlich etwas grossartiges aufgebaut!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Das ist Wunschdenken der Clubs. Geregelt wird dies Kantonal. Da Zürich nach GE und SH zusammen mit VD am meisten Fälle pro 100'000 Einwohner hat kann man dies wohl vergessen. 50% wären wohl schon gut für den ZSC.</p></woltlab-quote><p></p><p>wenn alle clubs ihre sitzplätze zu 100% besetzen können, gibt es keinen einzigen grund, wieso der zsc die halle nur zu 50% füllen soll, wäre reine willkür! ausserdem will bern die wand zu sitzplätzen umfunktionieren. sehe dann wirklich keinen unterschied zum hallenstadion! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mac" data-link="Saisonvorschau 2020/2021"><p>Jetzt wirds aber wirklich bedenklich!</p><p><br></p><p><br></p><p>‪#SCRJZSC 😷‬</p><p><br></p><p>‪Masken-Test im ersten Drittel des heutigen Testspiels. Auf der Bank, wo Distanz einhalten schwierig ist, war die Maske über Mund und Nase gestülpt, für das Spiel auf dem Eis zogen die Spieler die Maske dann runter. Der Test sollte zeigen, ob ein Ernstkampf mit Maske überhaupt möglich ist. Wir versuchen alles! More to come…‬</p></woltlab-quote><p></p><p>seldwyla oder absurdistan, kann man jedenfalls nicht mehr ernst nehmen!</p><p><br></p><p>„mittlerweile sind mehr menschen an corona verblödet als gestorben!“</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    zsc mail:

    GROSSANLÄSSE AB OKTOBER WIEDER MÖGLICH

    Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. August 2020 entschieden, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen ab dem 1. Oktober 2020 wieder zu erlauben. Es gelten strenge Schutzmassnahmen und die Kantone müssen die Anlässe bewilligen.

    Dabei müssen die Kantone ihre epidemiologische Lage und ihre Kapazitäten für das Contact Tracing berücksichtigen. Damit will der Bundesrat sicherstellen, dass sich die Situation in der Schweiz nicht verschlechtert. Gleichzeitig trägt er mit dem vorsichtigen Öffnungsschritt den gesellschaftlichen Bedürfnissen sowie den wirtschaftlichen Interessen der Sportvereine und Kulturveranstaltern Rechnung.

    Swiss Ice Hockey, die National League & Swiss League und ihre Clubs haben den heutigen Entscheid des Bundesrats mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Es freut uns, dass unsere Anliegen auf Bundesebene gehört und verstanden wurden. Dass ab Oktober wieder Eishockeyspiele mit mehr als 1000 Zuschauern möglich sind, ist die Voraussetzung für das wirtschaftliche Fortbestehen der Ligen und Profi-Clubs. Mit einer teilweisen Auslastung der Stadien bleibt jedoch die finanzielle Lage der Profi-Clubs und des Verbands weiter angespannt und finanzielle Verluste sind absehbar. Heute aber überwiegt die Freude, wieder vor Fans Eishockey zu spielen und wir sind fest überzeugt, dass die Meisterschaft unter verantwortungsbewusster Anwendung der Schutzkonzepte erfolgreich und sicher durchgeführt werden kann. Wir danken allen Politikern, unseren Fans und den Medien für die tolle Unterstützung in den letzten Tagen und Wochen!

    Die Clubs der National League & Swiss League werden sich an der Ligaversammlung von Freitag, 14. August, über die nächsten Schritte beraten und das definitive Startdatum der Saison 2020/21 bestimmen.


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