<woltlab-quote data-author="Mitsch 2006" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>vielleicht mal eine rochade...magnin for president...und de hund vo canepas als trainer...</p></woltlab-quote><p>gute idee!</p><p><br></p><p>die osttribünen besucher, also sektoren c21-24, kennen sicher den marroni, glacé, m&m‘s und was auch immer verkäufer! er war schon im alten letzi in dieser rolle.</p><p><br></p><p>habe das spiel im restaurant strauss, an der langstrasse, gesehen. der besagte marroni verkäufer war auch dort und hat folgenden vorschlag gemacht: er möchte die rollen mit magnin tauschen! also magnin verkauft auf der tribüne süssigkeiten und der verkäufer wird trainer! ich habe sofort eingeschlagen...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
Beiträge von snowcat
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nein, nein, der trainer arbeitet gut! ihr solltet mal sehen, wie gut das training ist unter der woche. und er ist sehr intelligent. was interessieren 12 spiele in folge ohne sieg mit einem torverhältnis von 0:248?
ps. weiler wäre frei. kein einfacher, hätte vermutlich nach 3 tagen mit canepa lämpe. aber ausser in luzern, hat er zumindest für 1-2 jahre funktioniert.
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<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="ZSC-Fribourg 2.10.20 Home Opener"><p>Würd säge normal, am erste Match hetts susch scho meh, aber so Dienstag im Dezember oder so.</p><p><br></p><p>Offiz. 7243</p></woltlab-quote>
<p>gefühlt (war ja meistens nur am tv dabei bei solchen spielen...), war es tatsächlich wie an einem nachtragsspiel am mittwoch abend gegen langnau mitten im januar. +/- 7000 zuschauer und praktisch keine stimmung, von daher: daily business.</p><p><br></p><p>aber grundsätzlich wird das gesamtpaket eines matchbesuches schon ziemlich kastriert. der, für mich, wesentliche teil vom social event fällt komplett weg. manche kollegen erkennt man nicht mal unter den masken. und auch wenn, mehr als ein kurzer schwatz ist nicht.</p><p><br></p><p>sehr speziell: die lions bar natürlich geschlossen, läuft man aber 5 meter daneben ins restaurant ist der laden nicht nur geöffnet, nein man darf die maske abziehen. dieses virus hat wirklich eine grosse empathie und intelligenz, dass es genau weiss wo im stadion es zuschlagen darf/soll und wo nicht! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p><p><br></p><p>auch speziell: blick in den 3. rang, zu +/- 80% gefüllt. bei unseren plätzen, x leute auf einem haufen, daneben leere plätze. mit dem bestehenden schutzkonzept gibts nicht einen einzigen grund, warum nicht alle sitzplätze besetzt werden dürfen. 2/3 ist eine reine willkürzahl, welche rational nicht zu begründen ist. aber das ist ja schon seit märz 2020 so, dass mit der fehlenden logik und gesundem menschenverstand...</p><p><br></p><p>ps. aber unter diesen bedingungen, mit den zu 99,9% disziplinierten zuschauern, wird weder die halle, noch der letzi ein hotspot. das als beste nachricht des gestrigen abends, neben den 3 hochverdienten punkten natürlich!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="ZüriBueb" data-link="RE: ZSC-Fribourg 2.10.20 Home Opener"><p>Ich komme jetzt schon. 4:0 in Lugano im ersten Saisonspiel wirft Fragen auf. So hoch verlieren kann man nur, wenn man wirklich schlechter ist als der Gegner. Es wird natürlich eine "lustige" Saison, jetzt wo mehr Mannschaften in die Playoffs kommen. Da kann man alles ein bisschen schlittern lassen und dann sich verwundert die Augen reiben, wenn man das Ruder nicht rumreissen kann.</p><p><br></p><p>Das Einzige, was mich momentan wirklich interessiert, ist, wie es um die Kondition der Mannschaft steht. Können wir da mithalten oder sind wir wieder so weit wie vor 2 Jahren?</p></woltlab-quote><p></p><p>ich habe gehört, dass man diesen sommer bewusst auf das konditionstraining verzichtete. einfach um die meisterschaft nicht zu verfälschen! es bringt ja niemandem etwas, wenn der zsc die 50 spiele mit 150 punkten und 250:0 toren absolviert! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Kingu" data-link="ZSC-Fribourg 2.10.20 Home Opener"><p>😅 aber im ernscht 😉 dä schräge isch au zsc-gschicht sit 1972 (materialwart und gsicht im stadion/team)</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p></woltlab-quote><p></p><p>logo! und isch natürli e geniali maske vom flüeli! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Kingu" data-link="ZSC-Fribourg 2.10.20 Home Opener"><p>bravo niklas 👍 zsc schönwetter mit viel platz nach oben 😬 maske von lukas überragend 🤟😎</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p></woltlab-quote><p></p><p>hauptsache maske, gäll! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Der Weise" data-link="RE: ZSC-Fribourg 2.10.20 Home Opener"><p>War hoffentlich eine Lektio dass es mit Chügele nicht geht. Keinerlei Konsequenz vor dem Tor, man muss auch mal dort hin wo es weh tut!</p></woltlab-quote><p></p><p>so hab ich das auch gesehen!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<p>hallo! die lugano fans am schluss stehend am singen! geht ja gar nicht! alles covidioten, im pfall!</p><p><br></p><p>fazit: zsc 0:5 forfait! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="ZSC-Fribourg 2.10.20 Home Opener"><p>Nörgel!😃</p></woltlab-quote><p>nö, fakten und schlegel! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
Zaugg sieht sie in seiner Saisonvorschau auf Platz 3. Also ein Selbstläufer wird der Saisonstart sicher nicht!
sieht ganz so aus...
habe ich aber irgendwie erwartet. alle vorbereitungsspiele gewonnen und als DER favorit in die saison gestartet. diese kombination ergibt allzu oft einen harzigen saisonstart. ging zug letztes jahr ähnlich, die brauchten eine gutes dutzend spiele um sich in der vorderen tabelle festzusetzen.
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heute vor 10 jahren, als die fcz welt noch in ordnung war und wir sogar in der tschämpiens lig spielten...
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Erfolgsstory endet in einer Schlammschlacht: René Weiler flüchtet aus Ägypten!
https://www.blick.ch/-id16120346.ht…n=blick_app_iOS
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<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Fussball allgemein"><p><span style="font-size: 12pt;"><em>"<span style="color:rgb(0,0,0);"><span style="font-family:'nzz-serif', Georgia;">Mehr als 8000 Personen haben eine Petition unterzeichnet, die auf Veränderungen drängt. Was in der Stadt gerade entsteht, ist eine Gruppe des Widerstands gegen die Politik des Präsidenten Bernhard Burgener, eine Graswurzel-Bewegung aus Kultur, Politik und Fans, die es in der Schweiz so vielleicht nur in Basel geben kann. In einer Stadt, die sich ihren Fussballklub so sehr einverleibt hat, dass alle mitreden, auch wenn sie gar nicht so viel von Fussball verstehen. Aber dafür umso mehr von seiner Kultur. Sie wissen, was der FC Basel bedeutet.</span></span>" (NZZ)</em></span></p><p><span style="font-size: 12pt;"><em><br></em></span></p><p><span style="font-size: 12pt;">In Zürich so absolut nicht möglich! Ob GC (Chinahasli) oder der FC Canepa, egal! Man zuckt mit den Schultern, geht einfach nicht mehr hin. Canepa kann wursteln wie er will, Widerstand gibt es keinen, gab es nicht mal beim Abstieg!</span></p></woltlab-quote><p></p><p>nein, der fcz verkaufte dafür nach dem abstieg fast so viele saisonkarten wie beim fc basel die petition unterschrieben haben...</p><p><br></p><p>welcher der bessere weg ist, soll jeder selber beurteilen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred">
<p>Als Tedesco 18/19 am Anfang nur verlor habe ich gesagt schicken und Du hast Dich dagegen gesträubt aber am Ende musste er halt doch gehen. CC würde sagen der Totomat hat ihn entlassen. Wagner ist doch 1:1 der gleich Fall wie Magnin: Angeschossen von einer beschissenen Saison wurde nun bei Schalke bereits nach zwei (!) Spielen die Notbremse gezogen! Der FCZ muss nun nach Lausanne und spielt dann gegen Basel, zwei Niederlagen wären keine Überraschung. Dann steht man in Vaduz brutal unter Druck und das Vaduz kein Kanonenfutter ist mussten bereits Basel und (fast) St. Gallen erleben! Ich denke einfach mit Magnin geht es weiter wie bisher: Auf und ab und Ende Saison steht man wieder mit abgesägten Hosen da!</p></woltlab-quote><p>du bist auch kein massstab, als präsi wärst du der selbe vollpfosten wie cc, zumindest was trainerentlassungen betrifft...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p><p>das „problem“ ist, dass der fcz sowohl in bern und auch gegen lugano nicht schlecht bis gut gespielt hat, während schalke 2x vorgeführt wurde. auch hat der fcz mit dem nötigen einsatz/kampf jedes einzelnen gespielt. und in so einer situation entlässt, ausser cc, niemand den trainer nach 2 runden. auch wenn es bei magnin natürlich eine vorgeschichte gibt, welche auch mich schwer daran zweifeln lässt, dass es wirklich noch gut kommen sollte...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
das ist so, aber du sprichst gleich das grösste und eigentliche kernproblem beim fcz an: „den neuen trainer in die transferpolitik mit einbeziehen“. beim fcz wird niemand mit fussballkompetenz in irgendwas mit einbezogen, er darf höchstens was sagen, aber niemals entscheiden!
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<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Weiter wursteln!</p><p><br></p><p>Oder eben wie sonst in diesem Business (aktuell Schalke 04, Mainz 05) endlich handeln.</p></woltlab-quote><p>ja klar, hätte auch nichts dagegen.</p><p><br></p><p>aber wenn du wie schalke das jetzt macht den trainer entlässt um einen manuel baum zu holen, dann kannst du das auch sein lassen. ist reiner aktionismus, damit man was getan hat und überdeckt nur die eigentlichen probleme.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<woltlab-quote data-author="Der Weise" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Ich habe am Samstag ein Team gesehen dass wirklich gefightet hat, nie hatte man das Gefühl dass da einer gegen den Trainer spielt.</p></woltlab-quote><p>habe ich auch so gesehen...</p><p><br></p><p>am freitag abend habe ich wieder mal roger winter getroffen, den vater von adrian. roger zieht um die gleichen häuser im kreis 4 wie ich. natürlich haben wir auch über den fcz gesprochen. auf die frage was adi von ludofigg hält: „er findet ihn einen super trainer!“ es sei ganz einfach so, dass die spieler die vorgaben von magnin oft nicht umsetzen und ein anderer trainer würde genau nichts bringen.</p><p><br></p><p>natürlich, nur eine einzelne meinung, aber eine, welche näher am team ist, als wir alle zusammen in diesem fred.</p><p><br></p><p>fazit 1: magnin erreicht die spieler nicht<br>fazit 2: die spieler sind ganz einfach nicht willens oder gut genug</p><p><br></p><p>was tun? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<p>auf ihn sind und werden ja die augen besonders gerichtet sein. er wird einiges an diskussionsstoff bieten. und da eine ghetto doppelseite in der nzz am sunntig war, ist wohl ein eigener fred nicht das dümmste.</p><p><br></p><p><span style="font-size: 18pt;">Daheim bei der grossen Liebe</span></p><p><br></p><p><span style="font-size: 14pt;">Der Nationalstürmer Sven Andrighetto ist der prominenteste Zuzug in der National League. Der ehemalige NHL-Profi soll bei den ZSC Lions Topskorer Pius Suter vergessen machen und den Klub zum Titel schiessen. Das Experiment ist ambitioniert. Von Nicola Berger</span></p><p><br></p><p>Als die Schulkollegen in den Freundschaftsbüchern im Feld Traumberuf «Polizist», «Feuerwehrmann» oder «Pirat» eintrugen, schrieb Sven Andrighetto: «Eishockeyprofi». Die Wunschvorstellung erfüllt sich der Zürcher inzwischen im zehnten Jahr, so lange dauert seine Profikarriere schon. Andrighetto, 27, ist einer der prominentesten und besten Eishockeyspieler mit Schweizer Pass geworden. Im Sommer hat er seinen Vertrag beim KHL-Klub Awangard Omsk vorzeitig aufgelöst und sich den ZSC Lions angeschlossen. Er unterschrieb bis 2025 für rund 800000 Franken Jahressalär. Es ist einer der lukrativsten Verträge, die in dieser Liga je abgeschlossen worden sind. Trotz Pandemie und ungewisser Wirtschaftslage – was etwas darüber aussagt, welchen Status Andrighetto geniesst, wie wichtig seine Unterschrift für den ZSC war.</p><p><br></p><p>Andrighetto, sein Stammklub, seine Stadt: das war lange eine Amour fou. Als Kind besucht er die Heimspiele im Hallenstadion mit seinem Vater. 2005 wünscht er sich ein Trikot von Randy Robitaille zu Weihnachten, dem kanadischen Künstler und damaligen ZSC-Topskorer. Andrighetto sagt: «Ich hatte so grosse Freude, dass ich es kaum ausziehen wollte.» Einmal selber das ZSC-Tenu tragen, das war der Traum. Wenn der ZSC am Donnerstag in Lugano in die Saison startet, wird er in Erfüllung gehen, mit reichlich Verspätung, zehn Jahre nach dem Profidebüt. 2010 hatte er dieses gefeiert, beim ZSC-Farmteam GCK Lions. Und zog dann aus in die weite Welt: Kanada, USA, Russland. Er wurde ein Heimwehzürcher, irgendwann liess er sich ein Tattoo auf den rechten Oberschenkel stechen. Die Sujets: der Züri-Leu und das Grossmünster. Er sagt: «Ich liebe diese Stadt.» Nun soll die Liebe erwidert werden, in den nächsten fünf Jahren, die gegenseitigen Erwartungen sind hoch.</p><p><br></p><p>Andrighetto ist der jüngste Prestigetransfer des ZSC, einer Organisation, die selten mehr als ein Jahr ohne solche auskommt. 2019 holte der Klub den Amerikaner Garrett Roe, 2018 den Klotener Captain Denis Hollenstein. Nun liess der ZSC im Transfer-Play-off um Andrighetto erneut die Muskeln spielen – auch Zug und Lausanne hätten den Flügelstürmer vergoldet. Der Anspruch ist klar: Andrighetto soll den ZSC zum Titel schiessen, und zwar mehr als einmal. Er ist der Realersatz für den in die NHL zu den Chicago Blackhawks abgewanderten Topskorer Pius Suter. Die Frage ist, was man von Andrighetto erwarten kann. Und was nicht. Spieler, die aus der NHL in die Schweiz zurückgekehrt sind, haben sich in der ersten Saison in der National League oft schwergetan. Das war bei Damien Brunner und David Aebischer in Lugano so, bei Raphael Diaz in Zug ebenfalls. Weil der Reflex ist: Wow, ein NHL-Profi, der wird jeden Abend den Unterschied ausmachen. Die Realität sieht anders aus, da das Leistungsgefälle zwischen NHL und der National League so gross nicht ist. Und Eishockey noch immer im Team gespielt wird. Es ist ein Druck, mit dem umzugehen man lernen muss. Vielleicht hilft es, dass Andrighetto über ein fast unzerstörbares Selbstbewusstsein zu verfügen scheint. Die NZZ überschrieb ein Porträt nach einem Besuch in Nordamerika einmal so: «An Sven Andrighetto zweifelt zuletzt: Sven Andrighetto.»</p><p><br></p><p>Irritationen an der WM 2018</p><p><br></p><p>Das hat noch immer Gültigkeit. Wenn Zürchern im Rest des Landes Grossspurigkeit nachgesagt wird, dann eignet sich Andrighetto perfekt als Botschafter für diese Stadt. Aber auch für den ZSC, diesen stolzen Klub, der Kraft daraus schöpft, dass ihn der Rest der Liga als Massstab nimmt und sich an ihm abarbeitet. Andrighetto ist wie für diese Liga geschaffen: teuflisch schnell, trickreich, unerschrocken und stark im Abschluss. Er hat das Zeug zur Attraktion, zum Star. Die Frage ist nur, wie er reagieren wird, wenn nicht alles auf Anhieb klappt.</p><p><br></p><p>Andrighetto kann ziemlich launisch sein, es gelingt ihm nicht immer, seinen Ehrgeiz in positive Energie umzuwandeln. Am vielleicht eindrücklichsten zeigten sich seine zwei Gesichter an der WM 2018 in Dänemark. Er reiste aus Nordamerika an und diktierte der etwas verdutzten Journaille, das Ziel sei die Goldmedaille. Das löste etwas aus im Schweizer Kollektiv, in dem sich über Generationen kaum jemand zu solch forschen Aussagen hatte hinreissen lassen, es stärkte das Selbstbewusstsein des Teams. Dann lieferte Andrighetto rätselhafte Auftritte, er verwarf oft die Hände, die Körpersprache war negativ. Das sorgte intern für Irritationen, so sehr, dass sich Andrighetto in der Kabine erklärte und entschuldigte. Der Tenor: Er habe extreme Ansprüche an sich. Und er sei frustriert, wenn er sein Leistungsvolumen nicht abrufen könne.</p><p><br></p><p>Danach spielte Andrighetto das vielleicht beste Eishockey seiner Karriere, er war einer der Überflieger des Turniers und ein Hauptgrund dafür, dass die Schweiz bis in den Final stürmte und dort erst im Penaltyschiessen gegen Schweden verlor.</p><p><br></p><p>Einer, der Andrighettos Werdegang seit vielen Jahren eng verfolgt, ist der ZSC-Verteidiger Christian Marti. Marti, 27, ist ein Jugendfreund des Stürmers, Andrighetto ist der Patenonkel seines Sohnes. Marti sagt: «Er ist reifer geworden. Aber es ist noch immer so, dass er sehr ehrgeizig ist, den Puck fordert und sich aufregt, wenn etwas nicht funktioniert. Er stellt hohe Anforderungen an sich selbst.» Der ZSC hat einen zweiten Spieler mit ähnlichem Charakter: den Schweden Fredrik Pettersson. Es kann einem Team helfen, wenn Schlüsselspieler Mittelmass nicht tolerieren. Doch diese Wesenszüge bergen auch Risiken: Es ist die Aufgabe des Trainers Rikard Grönborg, die Eigenheiten so zu managen, dass sie dem Kollektiv nützen.</p><p><br></p><p>Andrighetto macht den ZSC in jedem Fall interessanter, facettenreicher, unterhaltsamer. Und er könnte zu etwas werden, was der Klub in dieser Form mit Ausnahme des früheren Captains Mathias Seger länger nicht mehr hatte: zum Gesicht, zum identitätsstiftenden Posterboy, was nur hilfreich sein kann für einen Verein, der bald in einem fremden Stadtteil ein neues Stadion bezieht. Dass Andrighetto repräsentative Fähigkeiten besitzt, hat er schon im EHC Visp unter Beweis gestellt. Als Leihgabe hatte er die Walliser 2010/11 für das Play-off verstärkt, Visp gewann die Nationalliga B. Sébastien Pico fädelte den Transfer damals als Sportchef ein, er sagt: «Ich habe Andrighetto als absoluten Musterprofi erlebt. Der Kontakt ist bis heute nicht abgerissen. Als er in der NHL spielte und wir für unser Stadionprojekt bei ehemaligen Spielern um ein paar unterstützende Worte baten, hat er immer als Erster geantwortet. Ich glaube, Visp und die Meisterschaft bedeuten ihm bis heute viel.»</p><p><br></p><p>Wie in den Flitterwochen</p><p><br></p><p>Das ist nicht zuletzt deshalb so, weil Visp 2011 der einzige Titel Andrighettos geblieben ist, mehr noch: im Profibereich hat er seither nur eine Play-off-Serie gewonnen. Es ist darum mehr als eine Floskel, wenn Andrighetto heute sagt, er brenne auf Erfolg: «Mein Ziel ist es, hier Meister zu werden. Am liebsten fünfmal in fünf Jahren.» Das ist ein kühn formuliertes Ziel, Andrighetto bleibt sich in dieser Sache treu, das spricht für ihn. Doch es geht ihm in Zürich nicht nur um Meisterschaften, sondern auch um Grundsätzliches. Er verlebte zuletzt zwei diffizile Jahre – in Denver kämpfte er mit Verletzungen und sass danach teilweise überzählig auf der Tribüne. Und bei Awangard Omsk unter dem früheren ZSC-Meistertrainer Bob Hartley kam er 2019/20 nicht richtig zur Entfaltung. Andrighetto sagt: «Ich habe mir die KHL anders vorgestellt, ich hatte das Eishockey der alten russischen Schule vor Auge: Tempo, Technik, viele Pässe. Aber es wird sehr defensiv gespielt. Gewinnen, das wäre für sie das perfekte Spiel. Ich denke, der Ruf der Liga ist besser, als sie es tatsächlich ist.» Ein bisschen, sagt Andrighetto, habe er in Russland den Spass am Eishockey verloren. Und Omsk verlor das Interesse an ihm: Ihm wurde die Versetzung in die Farmteamliga VHL angedroht, worauf der Vertrag nach nur einem Jahr aufgelöst wurde.</p><p><br></p><p>Es sind Sorgen vergangener Tage. Andrighetto ist zurück in der Heimat, zurück in seinem Umfeld. Den Sommer hat er auch dazu genutzt, die eigene Stadt neu zu entdecken. Er sagt: «Als wir zurückgekommen sind, wollte ich meine Freundin zum Essen ausführen. Aber ich wusste gar nicht richtig, wohin wir gehen sollten. Es ist alles neu und spannend.»</p><p><br></p><p>Dieses Flitterwochengefühl beseelt Andrighetto auch im ZSC, es soll ihn beflügeln in den nächsten Wochen und Monaten. Die Bühne des Hallenstadions mag nicht die Strahlkraft der NHL besitzen. Aber für einen, der als Kind davon geträumt hat, Eishockeyprofi zu werden und für diesen Klub aufzulaufen, müssen die nächsten fünf Jahre nahezu perfekt erscheinen.</p><p><br></p><p>Und wenn die 12-Jährigen in Bassersdorf, Oerlikon und Wallisellen sich zu Weihnachten Andrighetto-Trikots wünschen, hat sich der Kreis geschlossen.</p><p><br></p><p>Aus dem NZZ-E-Paper vom 27.09.2020</p><p><br></p><p><br></p><p>Von meinem iPhone gesendet</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<p>nach 5 stadtkreisen ist es klar. +/- 60% für den gestaltungsplan, also fürs stadion. deutlich mehr als bei der letzten abstimmung. zwängerei ist halt definitiv kein instrument einer direkten demokratie und wird abgestraft, zurecht!</p><p><br></p><p>und trotzdem wird die zwängerei mit baurekursen weitergehen...tippe noch auf mind. 10 jahre stadionbrache hardturm.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<p>Sobiech ist eine grosse Nummer und hat viel zu erzählen: Der neue FCZ-Turm wurde einst von einem Schiff gerammt</p><p><br></p><p><a href="https://www.blick.ch/-id16113872.ht…n=blick_app_iOS">https://www.blick.ch/-id16113872.ht…n=blick_app_iOS</a></p><p><br></p><p>der typ ist tatsächlich eine verstärkung, sportlich und menschlich. der gewinnt 99 von 100 zweikämpfen und bringt ordnung ins panikorchester fcz verteidigung. hat tihinen kultpotential.</p><p><br></p><p>heute der fcz schlecht belohnt mit 1 punkt. warum gibts eigentlich einen var, wenn er bei einer glasklaren penaltyfehlentscheidung nicht angewendet wird?</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>