<p>man kann es auch in 15 minuten lesen. die titel lesen und den rest querlesen, reicht bereits.</p><p><br></p><p>so wie die meisten dass ja auch mit dem blick etc. machen und nachher trotzdem als experten mitreden! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p><p><br></p><p>ps. southpark ist etwas vom geilsten wos je häts gits! besser kann man einer gesellschaft den spiegel nicht vorhalten.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
Beiträge von snowcat
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"Die Zürcher Geldsäcke die ihre Titel nur kaufen können" HAHA und was versucht dann Zug?
mal ehrlich: welcher der titel seit einführung der playoffs hatte nichts mit geld zu tun?
ambri und langnau werden nie meister! selbst dann, wenn sie alles richtig machen!
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<woltlab-quote data-author="snowcat" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>das nächste mal melde ich mich frühestens in 6-12 monaten in diesem fred, wenn die zahlen eine noch viel grössere und wirkliche aussagekraft haben. entweder komme ich geläutert oder noch lauter zurück in diesem fred…</p></woltlab-quote><p>hier bin ich wieder, nicht nach 6 monaten, schon nach 6 wochen...da aber auch in anderen freds fleissig corona conversation betrieben wird, auch von mir, kann ich auch gleich hier schreiben.</p><p><br></p><p>ausserdem bin ich stinkesauer, meine stimmung von vor 6 wochen war ein kindergeburtstag verglichen mit heute! ich weiss allerdings nicht, ob mich die künstliche panikmache in den medien, mit den jeweils folgenden massnahmen, so sauer machen oder ob es doch mehr die menschen sind. menschen, welche ich bisher als intelligente, selber denkende menschen wahrgenommen habe. diese menschen hinterfragen plötzlich nichts mehr. winken alles durch! hä ja, geht ja um die gesundheit! und ich bin eben auch ein lemming!</p><p><br></p><p>und dass, obwohl die fakten eine ganz andere und eindeutige sprache sprechen! fakten, welcher jeder zusammentragen kann, er muss es aber wollen, im mainstream werden sie ihm nämlich nicht pfannenfertig präsentiert. eine sprache, die den irrsinn der im moment abgeht, nicht mal ansatzweise rechtfertigen kann. und wer das nicht mitmachen will, aber mit fakten und (offiziellen) zahlen argumentiert, wird ganz einfach diffarmiert! immer mit dem hinweis wie empathielos man doch sei und überhaupt, die zweite welle!</p><p><br></p><p>die infektionszahlen werden im herbst/winter wieder steigen, so sicher wie das amen in der kirche! warum ich das weiss? weil sich influenza und corona viren so verhalten. das ist ihre natur! ja, echt jetzt, viren sind etwas ganz natürliches und schon viel länger auf der welt als wir menschen! egal was wir menschen dazu beitragen, ob masken tragen, uns einsperren, lockdownen, die zahlen werden steigen im herbst/winter! wirklich komplett unabhängig von unseren handlungen! das war schon immer so, nur hatte bisher keiner die idee, uns täglich die fallzahlen um die ohren zu hauen. und genau da liegt auch das hauptproblem der jetzigen „pandemie“...aber diese steigenden zahlen wird man dann wohl als zweite welle bezeichnen. na ja, irgendwie muss man ja den eigenen irrtum rechtfertigen!</p><p><br></p><p>bei infektionszahlen ab 300, befürchte ich schon den nächsten lockdown. der ruf danach, wird schon vorher kommen. ich hätte nie gedacht, dass ich mal hoffnung in wirtschaft und kapital setzen würde. aber es besteht durchaus die hoffnung, dass eben genau diese kreise einen zweiten lockdown verhindern. ist allerdings eine etwas unheilige allianz zwischen diesen kreisen und mir, sind doch die motive der wirtschaft/finanzwelt ganz andere als meine. ist mir aber im moment herzlich egal!</p><p><br></p><p>zu den fakten, welche eine ganz andere sprache sprechen:</p><p><br></p><p>jene, welche es wirklich interessiert, sollen mal den untenstehenden link öffnen und sich eine stunde zeit nehmen! und lesen! aber achtung: lesen kann ihre dummheit gefährden! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p>ich weiss, alles was irgendwo geschrieben wird, kann irgendwie widerlegt werden. wahrscheinlich auch unten stehender artikel...auch kann man alles schnell abtun, verschwörungsseite etc. könnt ihr alles machen. aber noch besser: nehmt die zahlen aus dem artikel, recherchiert selber im internet und ihr werdet erstaunliches feststellen! das kann ich euch versprechen!</p><p><br></p><p>hier die einleitung zum artikel, unten der link:</p><p><br></p><p><em>Der Lockdown-Irrsinn</em></p><p><em><br></em></p><p><em>Was derzeit unter Berufung auf Corona geschieht, dürfte als eine der folgenschwersten Fehlentscheidungen in die Geschichte eingehen.</em></p><p><em><br></em></p><p><em>Wir wissen heute sehr viel über die Todesraten bei Covid-19-Infizierten, über den Einfluss von Faktoren wie Alter und Vorerkrankungen, über die Ungefährlichkeit von Menschen ohne Symptome und andere für die Einschätzung der Epidemie relevante Faktoren. Zumindest wissen es diejenigen, die es wissen wollen. Alle anderen haben sich offenbar zu einem radikalen Lockdown ihres Verstandes entschlossen. Selbst schwerwiegende Fehler — und ein solcher war und ist der derzeit herrschende Corona-Irrsinn — können vorkommen. Unverzeihlich ist allerdings, dass die Verantwortlichen ihr Verhalten in keiner Weise korrigiert haben, als die Fehler in ihren Entscheidungsgrundlagen nach und nach offenbar wurden. Der Autor fasst vieles, was wir heute über die Gefährlichkeit oder Ungefährlichkeit von Corona wissen, noch einmal schlüssig zusammen. Und er erklärt, wen er für die wahren Helden unserer Zeit hält.</em></p><p><br></p><p><a href="https://www.rubikon.news/artikel/der-lockdown-irrsinn">https://www.rubikon.news/artikel/der-lockdown-irrsinn</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
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NZZ: Leben mit dem Virus: Viel Vergnügen!
Vorbei ist es mit der Solidarität. Die Leute wollen wieder Spass. Manche stilisieren ihren Leichtsinn gar zum Akt des zivilen Widerstands.
Konrad Paul Liessmann
14.07.2020, 05.30 Uhr
Wenn der Eindruck nicht täuscht, ändern wir gerade wieder einmal unsere Einstellung zu Leben und Tod. Waren angesichts der ausbrechenden Corona-Pandemie vor wenigen Monaten Angst und Panik die vorherrschenden Emotionen, scheint sich nun eine neue Sorglosigkeit breitzumachen. Obwohl die Gefahr nicht gebannt ist, weder Medikamente noch Impfungen bereitstehen, stossen die ohnehin nur mehr rudimentär empfohlenen Vorsichtsmassnahmen zunehmend auf Unverständnis. Die Deutungshoheit ist von den Virologen auf die Psychologen und Verhaltensökonomen übergegangen, die uns eindringlich darauf hinweisen, dass der Mensch keinesfalls längere Zeit ohne Partys, Feste, Alkoholexzesse, kollektive Ekstasen, Reisen und Ferien am Meer auskommen kann.
Eine neue Kaltschnäuzigkeit
Natürlich versteht man die Sorgen der Tourismusindustrien und Gaststätten, und eine ernsthafte Debatte, wie den sozialen und ökonomischen Folgen der Krise zu begegnen sei, ist notwendig. Deshalb den Konsum zur ersten Menschenpflicht zu erklären, scheint doch etwas übertrieben zu sein. Immerhin wird uns dadurch klargemacht, worin wir den eigentlichen Sinn unseres Lebens zu sehen haben: Verbrauchen sollst du! Sollst verbrauchen!
Der mentale Sinneswandel, der sich nun abzeichnet, ist dennoch erstaunlich. Unsere Präferenzen ändern sich rascher, als es sich Friedrich Nietzsche, der grosse Umwerter aller Werte, je hatte träumen lassen. Aus der vielbeschworenen Solidarität der ersten Stunden, aus der gegenseitigen Rücksichtnahme im Dienste der Gesundheit aller ist eine neue Kaltschnäuzigkeit geworden, die das Recht auf uneingeschränkten Spass gegen die Beachtung noch der simpelsten hygienischen Standards auszuspielen weiss.
Dass nach allem, was wir mittlerweile wissen, die hartnäckigen, ja gehässigen Diskussionen über die Wirksamkeit des Nasen-Mund-Schutzes fortgesetzt werden, dass die Aufforderung, in bestimmten Räumen und Situationen Masken zu tragen, als Eingriff in die persönliche Freiheit gilt und vorsichtige Menschen als Feiglinge betrachtet werden, ist irritierend. Im vollen Wissen eines positiven Befundes eine Bar oder eine fröhliche Gesellschaft aufzusuchen und dabei ein potenziell gefährliches Virus zu verbreiten, ist auf dem besten Wege, zu einem sozial akzeptierten Verhalten zu werden. Leben mit dem Virus, lautet die dazugehörige Parole. Manche stilisieren solchen Leichtsinn sogar zu Akten des zivilen Widerstands. Wer hechelnd drängelt, darf sich als Freiheitskämpfer fühlen. Weit haben wir es gebracht. Einige Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, die vielleicht lästig sein mögen, aber niemanden wirklich einschränken, scheint uns schon zu viel verlangt. Von der wortreich beschworenen Selbstverantwortung bleibt in der Realität nichts übrig als das Selbst.
Resilienz ist nur ein Schlagwort
Man kann das durchaus verstehen. Die moderne Gesellschaft ist nicht für längere Phasen der Unsicherheit geschaffen. Resilienz ist nur ein Schlagwort, mehr nicht. Krisen machen uns, im Gegensatz zu einer verbreiteten Ideologie, nicht innovativ, sondern konservativ. Trotzig fordern wir die sofortige Rückkehr zum Status quo ante! Das Ansinnen, auf etwas, und sei es nur für eine begrenzte Zeit, zu verzichten, kollidiert mit einem seit langem propagierten Anspruchsdenken. Goethes «Entbehren sollst du! Sollst entbehren!» überlassen wir gerne seinem frustrierten Faust, mit uns hat das nichts mehr zu tun. Also dann: Hinein ins Menschengewühl, für prickelnde Spannung ist jedenfalls gesorgt. Risikosportarten erübrigen sich in diesem Sommer, es genügen die biederen Strandferien, um sich als Held zu fühlen. Manche werden vielleicht auf der Strecke bleiben, aber das darf die Stimmung nicht mehr trüben. Viel Vergnügen!


finde ich einen sehr guten artikel!
hätte sich der schreiber aber für einen killervirus aufsparen sollen. für einen virus, bei dem jung und alt, krank und gesund im rekordtempo infiziert werden und wie die fliegen tot vom stängeli fallen. covid19 ist ein etwas agressiverer virus aus der corona und influenza familie, nicht mehr und nicht weniger. zugegeben, für einige wenige betroffene, mit schwerwiegenderen konsequenzen als eine grippe.
schon seit jahrzehnten leben wir ganz gut zusammen mit corona und influenza viren, ohne hysterie und einschränkungen. aber kein wunder, kam doch bisher auch kein mensch auf die idee die fall- und todeszahlen von corona und influenza täglich zu kommunizieren...würden wir nur schon damit aufhören, hätten wir in kürze unser leben zurück! denn ohne die täglich kommunizierten zahlen und die künstliche geschürte panik und hysterie, würdest du von covid19 soviel merken, wie du von einer grippewelle merkst.
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<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p><span style="font-size: 12pt;"><strong><span style="color:rgb(0,0,0);"><span style="font-family:HeronSansCond, sans-serif;">Alle Xamax-Spieler sind negativ!</span></span></strong></span></p><p><span style="font-size: 12pt;"><br></span></p><p><span style="font-size: 12pt;"><a href="https://www.blick.ch/sport/fussball…id15985604.html">https://www.blick.ch/sport/fussball…id15985604.html</a><br></span></p></woltlab-quote><p></p><p>nö, die haben jetzt auch einen positiven. erst noch einen, der gegen den fcz nicht gespielt hat!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<woltlab-quote data-author="larlf" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>ob es durch unendlichen Wachstum / Konsumation viel besser und immer so weitergegangen wäre, ist eine andere Frage (für einen anderen Fred, in dem Du aber nicht mehr schreibst <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ojione/263a.png" class="smiley" alt=":)" height="23" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…one/263a@2x.png 2x"></p><p>solange das Volk nicht rebelliert und die Politik die Wirtschaft (mit der EU und Notenpresse) bestimmt, solange wird sich der Ballon bis zum Platzen aufblähen. Je länger es dauert, desto heftiger das Erwachen...</p><p>Aber es ist nicht die Corona Schuld, die aktuelle Situation hat es einfach um einiges verschnellert/vergrössert!</p><p>...das eigentliche Problem begann bereits nach der letzten Krise.</p></woltlab-quote><p></p><p>natürlich wäre es nicht so weitergegangen. natürlich wäre die blase geplatzt, aber ziemlich sicher etwas sanfter.</p><p><br></p><p>ich bin ja auch der letzte, der das jetzige system gut findet. aber einen langsamen umbau in richtung gerechteren kapitalismus, hätte mir wesentlich besser gefallen, als mit maske rumzulaufen und nicht ins stadion zu dürfen. abgesehen davon, dass jetzt genau gar nichts besser oder gerechter wird, im gegenteil!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Irgendwann können all die Airlines nicht mehr mit Kohle der Regierungen gestützt werden, irgendwann ist jeder Ort auf der Welt der vom Tourismus lebt pleite und mit ihm alle Leute die dort leben. Irgendwann müssen alle Länder zurück zum Normalbetrieb. Nur scheint der Moment noch nicht gekommen zu sein. Die DDR Mutti will ihre Bürger nun einsperren, hat sie in ihrer alten Heimat ja nicht anders gekannt.</p><p><br></p><p><a href="https://www.20min.ch/story/merkel-s…us-996347325000">https://www.20min.ch/story/merkel-s…us-996347325000</a></p><p><br></p><p>Irgendwann werden die Leute genug davon haben! Irgendwann......</p></woltlab-quote><p></p><p>dieses irgendwann war bei mir anfang/mitte april erreicht! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p>du und ich sind uns bewusst auf was für ein desaster wir zusteuern wenn es so weiter geht. bei einigen habe ich allerdings das gefühl, dass sie davon ausgehen, dass sich das system von selber ernährt. notfalls durch die notenpresse der national- bzw. zentralbanken. wird für einige ein böses erwachen geben...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Dä FCZ-Fred"><p><p>Das mit der Quarantäne und unterschiedlichen Handhabungen ist voerst eine Verschwörungstheorie!!</p></p></woltlab-quote><p></p><p><br></p><p>nein, eine nicht bestätigte annahme!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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umglaublich wie die mainstream medien manipulieren! und dann noch ein staats tv...
Magnin ist sauer auf Deutsche: Wirbel um positiven Corona-Test von FCZ-Kryeziu
https://www.blick.ch/-id15990627.ht…n=blick_app_iOS
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<woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Ist es eben genau nicht...</p><p><br></p><p>Seit dem letzten Lockerungsschritt führen wir noch lange kein "normales Leben wie früher", trotzdem sind die Fälle in kurzer Zeit von einer einstelligen Zahl wieder auf fast 150 hochgeschnellt. Ich will nicht wissen, wie das ausgesehen hätte, wenn man Anfang Juni wieder alles so erlaubt hätte wie es noch Anfang Jahr war...</p></woltlab-quote><p>danke für diese antwort, bestätigt sie doch genau das was ich sage!</p><p><br></p><p>die zahlen sind tatsächlich von +/-20 auf +/-150 gestiegen. bei 8,5 millionen einwohnern also von gar nichts auf nichts. du könntest wahrscheinlich gar nicht mehr schlafen, wenn du wüsstest, dass die tatsächliche ansteckungsrate mind. 10x höher ist als die vom bag veröffentlichten zahlen. aber da symptomlos, auch keine tests und somit auch keine zahlen!</p><p><br></p><p>trotzdem reicht eine zeitungsschlagzeile: „zahlen steigen wieder markant“ und die über 50% die ich meine, verfallen sofort wieder in den panikmodus und lassen alles, wirklich alles mit sich machen.</p><p><br></p><p>zurück zum fred saisonvorschau: solange eine mehrheit so irrational unterwegs ist, vergesst alles, was ihr bis februar 2020 gekannt und geschätzt habt! es gibt keine zuschauer in den stadien, nichts nada! alles geschichte! und wenn, dann ein paar wenige, selbstverständlich mit praktisch null catering. und zwar nicht nur bis ende saison, nein, für immer und ewig!</p><p><br></p><p>denn: covid19 infektionszahlen wird es immer geben, immer! mal mehr, mal weniger. mehr werden es jetzt dann wieder im herbst/winter, alles unter 500 würde mich überraschen. also zahlen, inkl. mortalitätsraten, welche seit jahrzehnten durch influenza jährlich verursacht werden. zahlen, welche auch bei covid19 nur marginal mit dem verhalten der leute, viel mehr mit den natürlichen saisonalen schwankungen zu tun haben. trotzdem wird das panikorchester bei +/-500 neuinfektionen nach einem lockdown schreien...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Sollte das Virus nicht irgendwann so zurückgedrängt werden können, dass wir wieder ein einigermassen normales Leben wie zuvor führen können, wird es sich trotzdem irgendwann durchsetzen, dass man einfach gewisse Risiken eingeht, weil es sonst nicht "lebenswert" ist.</p></woltlab-quote><p>es ist ja schon so zurückgedrängt, dass wir ein normales leben führen könnten! aber immer noch mehr als die hälfte der bürger wollen das gar nicht. nimmt mich wunder, wie lange die panik- und hysteriemasche der politiker und medien noch zieht. <br>solange diese funktioniert werden wir mit masken rumrennen und sport am tv schauen!</p><p><br></p><p>denn wie sagte doch larry so schön in einem post: „das virus ist gekommen um zu bleiben!“</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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jetzt trotzdem mit ein paar profis heute abend...
https://www.fcz.ch/de/profis/news…fcz-quarantane/
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<woltlab-quote data-author="Champs-de-Mars" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Der grösste Witz ist aber, dass die Teams gar nicht zumindest wöchentlich einen Test machen müssen wie im Ausland. Angesichts dessen wird sich jeder andere Club nun hüten einen weiteren Corona-Fall zu publizieren und notfalls den Spieler als "verletzt" melden und intern in Quarantäne schicken ohne grosses Aufsehen zu generieren.</p></woltlab-quote><p></p><p><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/applaus.gif" class="smiley" alt="
" height="18"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Der Weise" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Na ja Snowcat, das sind jetzt wieder Verschwörungstheorien. Ich glaube einfach dass Cillo glaubhaft das umsetzt was er auch im Lockdown geprdigt hat, auch wenn es jetzt zu ungunsten des FCZ ist.</p><p>Das hat sicher nix mit Ludo oder sonstwas zu tun. Mittelfristig wird dieses verhalten dem Verein zugut kommen! Und mann muss sich auch nix vorwerfen wenn dann gegen St.Gallen wieder die 1 Mannschaft spielt. Die St.Galler habens ja in den eigenen Füssen, müssen halt gewinnen!</p></woltlab-quote><p>wo genau sind verschwörungstheorien in meinem posting? und wieso wieder? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Canepa will es ja so! Hätte ich NIE gemacht! Falls sie gegen SG dann wieder mit der 1. Mannschaft antreten ist das eine klare Meisterschaftsverfälschung!</p></woltlab-quote><p></p><p>ja, habs erst im nachhinein gesehen...</p><p><br></p><p>aber meisterschaftsverfälschung ist es sowieso. du kannst davon ausgehen, dass in einigen kantonen die 6 spieler unter quarantäne gesetzt worden wären und die anderen gespielt hätten!</p><p><br></p><p>ausserdem hat man jetzt ein top ausrede, wenn man den vierten platz verpasst. man muss magnin einmal mehr nicht in frage stellen!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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da gits nur eis als fcz: forfait! es 3:0 wär au öppe s‘resultat mit de erschte mannschaft gsi. gaht mer mit ere (untrainierte u21) isch das 1. extrem verletzigsgföhrlich und 2. gits es 7-10:0.
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<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Jemand, der sich mit Corona ansteckt, ist nicht mehr in erster Linie Opfer, er muss etwas falsch gemacht haben – das ist die neue Corona-Logik. Davon sind auch Profifussballer wie der an Covid-19 erkrankte FCZ-Spieler Mirlind Kryeziu nicht verschont.</p><p><br></p><p>Flurin Clalüna (NZZ)</p><p><br><strong>
</strong></p><p>Mirlind Kryeziu, Fussballer des FC Zürich, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Man könnte ihm gute Besserung und rasche Erholung wünschen. Aber wer sich heute infiziert, muss mit einer anderen Reaktion rechnen: mit einer reflexhaften Verdächtigung. Jemand, der sich ansteckt, ist nicht mehr in erster Linie Opfer, er muss etwas falsch gemacht haben, das ist die neue Corona-Logik.</p></woltlab-quote>
<p>herrlich! und beschreibt doch genau, wie hilf- und planlos die welt mit diesem virus umgeht! oder wie in der nzz geschrieben: die neue corona logik!</p><p><br></p><p>(vermutlich) die gleichen leute, die sich in der gesundheitlich gefährlichsten zeit seit pest und cholera wähnen, die leute, welche am liebsten noch im eigenen bett und auf dem fahrrad eine maskenpflicht einführen würden, die gleichen, welche jede massnahme, welche von oben verordnet wird gut finden und sei sie noch so eine alibiübung, die gleichen, welche einen zweiten lockdown bis 31.12. begrüssen würden (menschenleben sind wichtiger als wirtschaft und geld. was im richtigen kontext natürlich stimmt!), die gleichen erklären jetzt ob jemand selbst schuld an einer ansteckung ist oder nicht! wäre es nicht so himmeltraurig was im moment abgeht, ich käme aus dem lachen nicht mehr raus!</p><p><br></p><p>ist mirlind kryeziu überhaupt patient 0 im fcz? dass weiss niemand, er war nur der erste mit sehr leichten symptomen! darum wurde er getestet und gemäss richtlinien seine engsten mitstreiter im fcz auch. und, oh wunder, es wurden weitere 9 infizierte gefunden! genau betrachtet, wissenschaftlich/medizinisch eine hervorragende nachricht! wenn auf einen mann mit leichten symptomen, weitere 9 positiv getestet werden, obwohl ohne symptome, beweist es genau die immunitätsthese nicht weniger wissenschaftler, welche 80-90% der menschen eine bereits vorhandene grundimmunität gegen das virus attestieren. es beweist auch, dass gesunde menschen, max. mit leichten bis grippeähnlichen symptomen zu kämpfen haben, mehr nicht! die wenigen (tragischen) ausnahmen bestätigen die regel.</p><p><br></p><p>und es beweist auch, dass wir viel zu aufgeregt und ängstlich unterwegs sind. lernt endlich mit diesem verdammten virus zu leben ohne gleich bei jeder zahlenmässig leichten verschlechterung zu hyperventilieren und das ende der freien gesellschaft zu fordern. auch wenn die meisten es gut meinen und medizinisch argumentieren. die folgen sind weder gut, noch medizinisch zu rechtfertigen!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="ZSColin" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Ähm sorry, doch. Es wurden im Schweizer Eishockey schon mehrere Spiele verschoben, weil ein Team wegen einer Grippe-Welle nicht genug Spieler auf's</p><p>Matchblatt bringen konnten. Immer schön bei der Wahrheit bleiben Roli, danke.</p></woltlab-quote><p>ja, wenn nicht genug spieler vorhanden sind, aber nicht wegen dem virus oder der grippe an sich!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred">
<p>Aargau:</p><p>Obwohl die Grasshoppers mit Amel Rustemoski (20, wohnt im Aargau) einen positiven Corona-Fall haben, muss sich die Mannschaft – im Gegensatz zum FC Zürich – nicht in Quarantäne begeben. Der Entscheid sei zusammen mit der Aargauer Kantonsärztin gefällt worden.</p><p><br></p><p>Genf:</p><p><span style="font-size: 10pt;"><span style="color:rgb(34,34,34);"><span style="font-family:'Open Sans', sans-serif;">Servette verzichtete vorerst auf diesen Schritt (Tests!), weil niemand Symptome gezeigt habe, erklärte der Klub. Bei positiven Fällen muss nicht grundsätzlich eine ganze Mannschaft in Quarantäne. Das Schutzkonzept der </span></span><a href="https://www.watson.ch/Swiss/">Swiss</a><span style="color:rgb(34,34,34);"><span style="font-family:'Open Sans', sans-serif;"> Football League klärt einen solchen Fall nicht. Den Entschied fällen - wie jetzt beim FC </span></span><a href="https://www.watson.ch/Z%C3%BCrich/">Zürich</a><span style="color:rgb(34,34,34);"><span style="font-family:'Open Sans', sans-serif;"> - die kantonalen Behörden.</span></span><br></span></p><p><span style="font-size: 10pt;">---------</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Die Kantone haben das sagen! Macht es für die Liga, ob Fussball oder Hockey aber nicht leichter, im Gegenteil!</span></p></woltlab-quote><p></p><p>das wurde mir auch erst beim lesen des nzz artikels bewusst. in einem anderen kanton wären die 6 zürcher spieler in quarantäne, der rest würde spielen. fällt in die rubrik verletzungs-/krankheitspech.</p><p><br></p><p>ist ja nicht selten so, dass im eishockey dem team ein kompletter block fehlt wegen einer grippewelle. da kommt auch niemand auf die idee nicht zu spielen.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
nzz am sunntig:
Ein Monument von einem Goalie
Keiner spielte in der Serie A so oft wie Gianluigi Buffon. Der Italiener fasziniert auch neben dem Platz – weil er seine Schattenseiten offenlegt. Von Peter Hartmann
Zuerst: Eine Ausnahme ist er nicht. Es gab ihn immer schon, den alten Mann im Tor. Lew Jaschin, der Russe, der 1963 als bisher einziger Torhüter Europas Fussballer des Jahres wurde. Er wehrte 151 Elfmeter ab und rauchte Kette. Mit 41 trat er zurück. Der englische Methusalem Peter Shilton, der 1986 in Mexiko zunächst die Demütigung durch Diego Maradonas vergiftetes Handsgoal und im selben Spiel auch dessen Tor des Jahrhunderts hinnehmen musste. Er harrte bis zum 49. Lebensjahr zwischen den Pfosten aus. Und natürlich Dino Zoff, der Schweiger aus dem Friaul, Buffons Vor-Vorgänger als letzter oder hinterster Mann Italiens. Er wurde Weltmeister, als er gerade 40 war.
Von Buffon weiss man, dass er 648 Mal in der Serie A gespielt hat und jetzt noch als Stellvertreter auf Einsätze wartet bei Juventus. Dass er immer schon da gewesen ist, bei neun Meistertiteln, bis auf das eine Jahr, als er nach Paris entschwand. Verführt von Katar-Millionen, vielleicht auch in der Hoffnung, dort die Champions League zu gewinnen, was ihm mit Juventus stets verwehrt blieb. Buffon ist ein Italiener, wie Italiener sein möchten, stets elegant wie ein Armani-Anzug-Träger, selbst wenn er sich mit 1,91 Meter Länge im Dreck wälzt. Dabei trägt er kurze Ärmel, auch im Winter.
Männer wünschten sich ihn als Kumpel in der Bar Sport. Frauen sehen in ihm den romantischen Cavaliere, der Gedichte schreibt und Beständigkeit ausstrahlt wie ein Leuchtturm der Zuverlässigkeit in diesem chaotischen Land, sicherer als die Banca d’Italia.
Bannerträger der Getreuen
Wie damals 2006 an der WM in Deutschland, als er im ganzen Turnier nur zwei Gegentore zuliess, ein Eigengoal und im Final den Penalty Zidanes. Und das, nachdem sein Lebensklub, die «alte Dame» Juventus, im Korruptionsskandal um den diabolischen Manager Luciano Moggi untergegangen war. Buffon war der Bannerträger der wenigen Getreuen, die der Juve auch in die Strafkolonie der Serie B folgten.
Gianluigi «Gigi» Buffon stammt aus einer starken Familie, der Vater Gewichtheber, die Mutter Meisterin im Diskuswerfen, die Schwestern spielten Basket- und Volleyball, ein Onkel war bereits Torhüter in der Serie A. Der Torhüter ist der einsamste Mann im Teamkokon, aber er verfügt auch als Einziger über sein eigenes Territorium, das er mit den Händen verteidigen kann. Er akkumuliert Erfahrung und Schlauheit mit jedem Ball.
Später hat Buffon mit dem Geständnis überrascht, dass er an Depressionen litt und psychiatrische Hilfe brauchte, und als der deutsche Torhüter Robert Enke sich vor einen Zug warf, bekam Buffons Schwäche eine abgründige Bedeutung. Er hat sich dann tagebuchschreibend aus der Tunnelsituation befreit und viel gelesen.
Andreas Hilfiker, einst im Tor von Aarau und Wolfsburg, fand: «Ein erfolgreicher Torhüter muss bereit sein, Fehler zu machen.» Der Deutsche Jens Lehmann, der die Handschuhe auch erst mit 41 weglegte, archivierte Tausende Notizen zum Schussverhalten gegnerischer Stürmer. Buffon kombiniert das piratenhaft lässige Auftreten mit seinem situativen Elefantengedächtnis, und er spürt auch nie das Nervenflattern vor dem Elfmeter. Hier irrte der Schriftsteller Peter Handke («Die Angst des Tormanns beim Elfmeter») ohnehin. Die Angst hat der, der schiesst.
Der Veteran und Kinobesitzer Erwin Ballabio wurde vom FC Grenchen 1959 mit 41 für den Cup-Final reaktiviert, weil alle Torhüter des Klubs verletzt waren. Grenchen gewann gegen Servette 1:0. Ballabio klagte nach der Rosskur über Muskelkater. Aber das Metier vergeht nicht. Später wurde er Nationalcoach.
Torhüter sehen das Spiel und den Raum anders, offener als ihre Trainer an der Seitenlinie. Und sie verfolgen das Spiel hochkonzentriert. Dennoch werden nur wenige Goalies auch Trainer. Aber sie werden vielseitiger, intensiver trainiert als Feldspieler. Auch das erklärt ihre Langlebigkeit.
Mit der Fifa-Regel von 1992, die dem Torhüter verbietet, Rückpässe mit den Händen aufzunehmen, mutierte die Rolle des hintersten Abwehrspielers im geschützten Territorium des 16-Meter-Raums zum mitspielenden Libero. Das verlangt eine Balltechnik wie von Feldspielern. Gigi Buffon war einer der ersten integrierten Teamspieler in dieser neuen Konstellation. Der Keeper als fliegender Artist und als resoluter Aufräumer, als Abwehrchef und Regisseur des Konterangriffs. Der Superman, der mehr Schuld und Verantwortung trägt als jeder andere auf dem Platz.
Seltsamerweise hielten grosse Fussballnationen wie England oder Argentinien nicht Schritt mit dieser Entwicklung und bringen keine grossen Talente mehr hervor. Und selbst in Italien wurde die modernisierte Defensivkunst des Portiere lange nur von Buffon beherrscht, bis vor vier Jahren der andere Gigi, das Riesenbaby Donnarumma, bei der AC Milan auftauchte. Noch immer bedeuten die 54 Millionen Euro, die Juventus an die AC Parma 2001 für Buffon überwies, den dritthöchsten Preis für einen Torhüter nach den 80 Millionen für Kepa (Chelsea) und den 62 Millionen für Alisson (Liverpool).
Egozentrik ist der Schutzpanzer des Torhüters und das Torhüten der Beginn manchen Aufstiegs. Der dänische Atomphysiker und Nobelpreisträger Niels Bohr war der Goalie im Akademisk Boldklub Kopenhagen. Papst Johannes Paul II. stand im Tor des Universitätsteams in Krakau, der Poet und Skandalautor Vladimir Nabokov («Lolita») in Cambridge. Der Tenor Luciano Pavarotti strebte ursprünglich eine Profikarriere als Goalie an, der Troubadour Julio Iglesias war bis zu einem Autounfall der Reservehüter bei Real Madrid. Bevor Sir Arthur Conan Doyle die Sherlock-Holmes-Kriminalromane zu schreiben begann, hütete er den Kasten des FC Portsmouth. Henry Kissinger bewachte als Junior das Tor der Spielvereinigung Fürth, bis seine Familie in die USA auswanderte.
Er liebt den Nervenkitzel
Was kommt danach, im richtigen Leben, nach einer Karriere im Rampenlicht? Das ist auch die Frage, die sich Gigi Buffon stellt. Francesco Totti, der römische Gladiator, und Paulo Maldini, dessen Auftrittsrekord in der Serie A Buffon unlängst gebrochen hat, haben den Sprung ins Halbprivate nicht geschafft. Totti erhoffte sich offenbar eine Fortsetzung seines Star-Daseins als hochbezahlte Prestigefigur des Klubs, war aber zu bequem, Englisch zu lernen, und inszenierte einen beleidigten Abgang. Maldini zögerte lange, ehe er bei Milan als Sportchef einstieg, wird aber von den Besitzern, dem US-Hedge-Fund Elliott, kaum gehört und jetzt vom Deutschen Ralf Rangnick abgelöst. Alessandro Del Piero, lange der Publikumsliebling und Buffons Weggefährte im Fiat-Klub, räumte als Auslaufmodell den Garderobenschrank.
Buffons Gefährdungen liegen im Persönlichen: Er braucht den Nervenkitzel auch jenseits der Tornetze. Er ist spielsüchtig. Wegen seiner heimlichen Leidenschaft für illegale Wetten war er in eine Untersuchung der Staatsanwaltschaft verwickelt, ausgerechnet vor der WM 2006. Buffon wurde freigesprochen, verlor aber, wie seine Ex-Frau Alena Seredova verriet, als zwanghafter Gambler mehrere Millionen Euro und verstrickte sich 2012 erneut in eine Wettaffäre.
Auch mit seinen Finanzanlagen verrechnete sich der sonst so Griffsichere. Das Engagement in seinem Heimatklub Carrarese in der Toskana endete im Bankrott, doch zum eigentlichen «Blutbad», so eine Finanzzeitung, geriet seine Beteiligung am traditionellen Textilunternehmen Zucchi, bekannt für bunte Bettwäsche. Das Investment war als eine Art Lebensversicherung gedacht. Im Laufe weniger Jahre musste Buffon als Mehrheitsaktionär nebst dem Kaufpreis weitere 25 Millionen Euro nachschiessen und schliesslich abschreiben, ehe es ihm 2016 gelang, die Firma an einen Fonds abzustossen. Mit einem Notkredit von 7,2 Millionen ist seine Familienholding belastet, die ein unrentables Hotel und Residenzen in Marina di Massa besitzt.
Doch Buffon hat in seiner Karriere sehr viel Geld verdient, geschätzt pro Saison 6 Millionen netto, dazu Sponsoringverträge. Er lebt mit der Sky-Sportmoderatorin Ilaria D’Amato zusammen und hat den letzten Traum nicht abgeschrieben: die Champions League. Die krachende 2:4-Niederlage des Leaders Juventus gegen Milan am vergangenen Dienstag mit dem Stammtorhüter Wojciech Szczesny war wie ein Fingerzeig des Schicksals. Der alte Mann wird noch gebraucht.
Aus dem NZZ-E-Paper vom 12.07.2020
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