<woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Den ganzen Tag Playstation 12 zocken, viel lockerer Umgang unter den Bewohnern und was sonst noch alles möglich sein wird dann.</p></woltlab-quote><p>hm, rockkonzerte, swingerparties, altersheimgroupies, drogen und alk à discretion, den ganzen tag auf grossbildschirmen live fussball und eishockey, die neusten kinofilme jederzeit verfügbar...also einfach einmal wie charlie sheen leben!</p><p><br></p><p>SO stelle ich mir das in etwa vor! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
Beiträge von snowcat
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<woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Und zu deinem Hochrisikopatienten: Der muss sich halt an die Partei-Linie halten!</p></woltlab-quote>
<p></p><p><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p>aber diese war am anfang auch eine ganz andere. der aeschi konnte das parlament nicht schnell genug herunterfahren und die maskeninszenierung der martullo-blocher war damals so was von lächerlich und peinlich und ist es auch noch im rückblick.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Das geht sowieso überhaupt nicht! Das Risiko kann man diesen Leuten selber überlassen! Sollen sich entweder bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag zu Hause einschliessen oder halt am Leben teilnehmen mit einem gewissen Restrisiko. Im Moment sind so wenige Infizierte unterwegs das eine Ansteckung fast schon ein Lottotreffer wäre.</p></woltlab-quote><p>jap! selbstverantwortung und gesunder menschenverstand ist auch hier die grundlage jeder massnahme!</p><p><br></p><p>vor 3 wochen hatten wir einen absoluten hochrisikopatienten bei uns zu hause zu besuch zum essen. mitte 40-ig, nierentransplantation vor 2 jahren (ja, es ist der, den viele hier drin auch kennen <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15">). er bewegt sich so ziemlich frei in unserem land unter berücksichtigung einiger selbstschutzmassnahmen und ist auch voll im arbeitsprozess.</p><p><br></p><p>und wie larry sagt: die ansteckungsgefahr im restaurant, beim einkaufen, in der badi, beim skifahren etc. dürfte nach wahrscheinlichkeit in etwa beim lotto 6-er liegen.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="larlf" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>tönt einfach, nur stellt sich die Frage: wer ist alles Risikogruppe & was passiert mit der Wirtschaft, wenn diese nicht mehr raus dürfen?</p><p><br></p><p>Zbsp, Dicke (welcher BMI, etc), Raucher, Diabetes, Asthmatiker, Ü65, was auch immer...</p></woltlab-quote>
<p>hier die risikogruppen. und mit der wirtschaft passiert garantiert x-fach weniger dramatisches als jetzt...</p><p><br></p><p><a href="https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/kr…e-menschen.html">https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/kr…e-menschen.html</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Es kann nur Richtung Öffnung gehen! Ein zurück ist nicht möglich! Die Wirtschaft wurde schon so extrem geschädigt, einen zweiten Lockdown würde die Wirtschaft nicht überleben und der Bürger nicht akzeptieren!</p></woltlab-quote><p>so ist es! falls überhaupt, wird es einen lockdown light geben, sprich altersheime unter quarantäne, risikopatienten zu hause. also dass, was man nach spätestens 4 wochen lockdown auch hätte tun sollen!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<woltlab-quote data-author="rouge+jaune-1939" data-link="RE: Hockey allgemein">
<p>die solidaritätsspiele werden wahrscheinlich ausgelost.... würde passen......</p></woltlab-quote>
<p>ich würde die ganzen qualiresultate auslosen, wäre ehrlicher, da die quali eh null bedeutung hat! so könnte man nach der auslosung im september sofort mit den playoffs beginnen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte">
<p>Ich han z Abig reserviert! Und mir nämed sicher bald eis zäme a de Langstrass!<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/bier.gif" alt="
" class="smiley" height="40"></p></woltlab-quote>
<p>demfall apéro nach em mittag a de langstrass, dänn bisch rächtzitig wieder in mostindie! scherz gsi...</p><p><br></p><p>oder/und au gärn mit em rolf im buschänzli! uf jede fall fangt s‘läbe wieder ah, mä chan plän mache! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…jione/1f604.png" alt="^^" title="grin" class="smiley" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ne/1f604@2x.png 2x" height="23"><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/suff.gif" alt="
" title="suff" class="smiley" height="18"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
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Warum überrascht mich das keis Bitzli?
Häsch mit em Roli abgmacht?
Ich dänke, Gartebeize werdet im Momänt klari Vorteil ha.
Alles andere schtell ich mir chli verchrampft vor.
Aber ich bin ja au suscht nöd würklich de Beize-Gänger.nei, hät er nöd! aber mier händ au am mäntig mittag reserviert imene beizli um de egge! :razz:
und larry, falls zit häsch a mäntig namittag nach dim ässe: eis hämmer no immer gnoh im 4-i a de langstrass! bin ume!

pinnwand treffe: super idee! ob i de hütte in dietike oder susch neumed. än chline versuche hämmer ja gmacht vor 1,5 jahr. sind aber nume 5 nase gsi.
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<p>am 15. mai gehts los! auch wenn geisterspiele für tv zuschauer nicht wirklich attraktiv sind, haben sie doch den vorteil, dass die meisterschaft korrekt zu ende gespielt wird und keine klagewelle von benachteiligten vereinen einer abgebrochenen meisterschaft zu befürchten sind. ausserdem sichern die tv gelder in den grossen ligen das überleben von mind. einem drittel der profivereine, welche ohne diese gelder den laden schliessen könnten. wie larry im fussball fred sagt, ist dass in der ch leider nicht der fall, bei uns kommt ein meisterschaftsabbruch günstiger...</p><p><br></p><p><a href="https://1.ftb.al/6PEcIulZg6">https://1.ftb.al/6PEcIulZg6</a></p><p><br></p><p><a href="https://1.ftb.al/Cjx6uHM3g6">
https://1.ftb.al/Cjx6uHM3g6</a></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Denke das Virus wird auf kleiner Flamme weiter köcheln wie andere Krankheiten auch. Damit kann/muss man wohl leben!</p></woltlab-quote><p>das wird genau so sein.</p><p><br></p><p>das virus macht mir auch überhaupt keine sorgen oder gar angst. ganz im gegensatz zur völlig ungewissen wirtschaftschaftlichen situation. uns kann und wird wahrscheinlich sehr vieles erwarten: massenbankrotte, massenarbeitslosigkeit, hyperinflation, währungsreformen bis hin zu einem totalcrash des systems bis wieder einer den reaset knopf drückt. bis dann werden aber ein grossteil des mittelstandes nicht mehr in der komfortzone sein.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p><p>Ja; spannend wird spätestens anfangs/mitte nächster Woche.</p><p><br></p><p>Habe den Einkaufs-Samstag so unter dem Motte "ich glaub, ich spinne!" erlebt. Als wärs der letzte Tag der Menschheit.</p><p><br></p><p>Wenn das kein Anstieg der Erkrankungen bringt ...</p></p></woltlab-quote><p><br></p><p>im migros limmatplatz erlebe ich genau das gegenteil. noch vor 4 wochen musste man praktisch zu jeder tageszeit anstehen um in den laden zu kommen. selbst an einem montagmorgen war der laden so voll wie sonst nur am samstag. die gestelle waren dafür halbleer.</p><p><br></p><p>seit +/- 2 wochen hat sich die lage völlig entspannt bis normalisiert. die gestelle sind wieder voll und der migros wird nicht übermässig frequentiert. so wie zur vorcorona zeit.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<woltlab-quote data-author="ZSColin" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Markus Somm, bisch es du??</p></woltlab-quote><p>nein, dann hätte ich meinen senf dazu gegeben, nicht einfach zwei meinungen in den raum gestellt! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Nur noch 28 neue Fälle in der Schweiz! Geht das so weiter können wir im September ev. doch an die ZSC Spiele gehen! Ich möchte zudem mehr positive Nachrichten hören und weniger negatives wie "zweite Welle" oder "wird uns noch Jahre beschäftigen".</p></woltlab-quote><p>jap, die richtung stimmt, der lockdown hat seine funktion erfüllt. habe letzte woche gesagt, dass wir allerspätestens im oktober, wohl eher aber schon im september, in den stadien sitzen. alles andere würde ich nicht verstehen.</p><p><br></p><p>aber: uns jahre beschäftigen ist leider untertrieben. jahrzehnte! aber nicht gesundheitlich, sondern wirtschaftlich...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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au no interessant, isch zwar vo 2016...
https://www.watson.ch/sport/fussball…baller-wirklich
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<woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Kurz hatte ich die Hoffnung, dass dies wirklich passieren könnte und sich etwas ändern würde.</p><p><br></p><p>Mittlerweile habe ich diese Hoffnung aufgegeben und glaub, dass es noch viel verreckter kommen wird als vorher.</p><p>Es ist schon so weit, dass sich einige Ultras über Corona-Fälle bei Bundesligaclubs freuen, da dies den Ausschlag geben könnte, dass die Meisterschaft doch nicht einfach so weitergeführt werden kann.</p><p><br></p><p>Es wäre sooo einfach, diese Clubs zu retten. All ihre angestellten Multimillionäre würden nicht verhungern, wenn sie ab März nichts mehr dazu verdienen würden. <br>Einem Vermieter sagt man, dass er dem Mieter entgegen kommen soll, weil er ja auch froh sein müsse, wenn sein Mieter nicht konkurs geht.</p><p>Das Gleiche gilt doch für einen Profisportler. Wo soll er in Zukunft so viel Kohle verdienen, wenn er jetzt nicht einmal verzichten kann, damit dieses Konstrukt am Leben erhalten bleibt???<br><br>Nicht ein einziger geht da mit gutem Beispiel voran. Das ist meiner Meinung nach das Erschreckenste am Ganzen.<br>Vielleicht würde der eine oder andere Sportler sogar massive Einbussen in Kauf nehmen. Ich würde dann aber darauf wetten, dass ihm sein Berater dies sofort austreiben würde!</p></woltlab-quote><p>wie gesagt, der sport/fussball ist nur ein spiegelbild der gesellschaft! nicht wenige firmen organisieren sich jetzt geld vom staat und zahlen trotzdem dividenden aus!</p><p><br></p><p>die swiss ist auch so ein schlechtes beispiel! gehört den deutschen, die haben die letzten jahre 5 milliarden verdient an der swiss. nur schon der 10% lufthansa aktionär thiele, 15 milliarden schwer, hat sich dumm und dämlich verdient an der swiss. aber zahlen soll jetzt der schweizer bürger?</p><p><br></p><p>damit wir uns verstehen: ich finde auch, dass die fussballer auf lohn verzichten sollen. sie können es sich leisten! und die normalen angestellen in einem verein können mittels kurzarbeit entlöhnt werden.</p><p><br></p><p>aber genauso sehe ich die vielen milliardäre wie thiele in der pflicht. sie nehmen diese aber nicht wahr, sondern machen beim staat die hohle hand. so wie das die fussballvereine auch tun wollen jetzt. womit wir wieder am anfang des postings wären: wie gesagt, der sport/fussball ist nur ein spiegelbild der gesellschaft!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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Fussball und Hockey - der Staat darf das Hobby der Millionäre nicht finanzieren
https://www.watson.ch/!525290511?utm…=watson-app-ios
Von meinem iPhone gesendet
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<woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Der Fussball ist aktuell der Sport, wo am meisten gejammert wird. Klar, dort entstehen natürlich auch die höchsten Kosten, weil das mittlerweile grössere Wirtschaftsunternehmen sind und keine Vereine mehr. Wenn der Sport unterstützt wird, dann kann das nicht nur der Profifussball oder das Eishockey sein. Auch andere Sportarten leiden unter der Krise, das beginnt bei Einzelsportlern die aktuell auch keine Wettkämpfe mehr haben und um Sponsorengelder fürchten müssen, geht aber bis zu Mannschaftssportarten mit weniger Beachtung wie Handball, Voleyball etc.</p><p><br></p><p>Und auch der Breitensport wird stark betroffen sein. In diesem Jahr werden bei vielen Vereinen Einnahmequellen massiv wegbrechen, wenn z.B. das alljährliche Grümpelturnier, die Chilbibar etc. nicht stattfindet wo oftmals mit Bar- und Festbetrieb ein stattlicher Zustupf für die Vereinskasse reinkommt. Ebenso wird es im Breitensport schwieriger sein, Sponsoren zu akquirieren. Das sind meist lokale KMU's welche ein paar Hunderter oder Tausender sprechen, die müssen nun das Geld auch zweimal umdrehen.</p></woltlab-quote><p>das ist so!</p><p><br></p><p>aber genau wie in der wirtschaft werden hauptsächlich mal die grossen unterstützt, dann schaut man weiter. eine nicht kleine partei, wehrt sich vehement gegen weitere corona zahlungen. jetzt, nachdem ihre klientel der hochfinanz etc. mit geld vollgepumpt wurde.</p><p><br></p><p>der sport war und ist nur ein spiegelbild der gesellschaft!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Fussball allgemein"><p><span style="color:rgb(0,0,0);"><span style="font-family:'nzz-serif', Georgia;"><span style="font-size: 20px;"> Schifferle sagt: «Wenn auf Bundesebene nichts passiert, wird der Profifussball bald anders aussehen.» Anders aussehen: Das wäre vielleicht gar nicht schlecht. Man muss den Profifussball dafür nicht sterben lassen. Ein Umdenken würde genügen.</span></span></span></p><p><br></p><p><a href="https://www.nzz.ch/sport/der-hies…eruf-ld.1554738">https://www.nzz.ch/sport/der-hies…eruf-ld.1554738</a></p></woltlab-quote><p>kann man fast alles unterschreiben im nzz artikel. wenn alle europaweit im selben ausmass runterfahren, ändert sich sportlich nichts. die verhältnisse bleiben wie sie sind. damit kann ich leben.</p><p><br></p><p>wenn aber im ausland die komplette masslosigkeit dank tv geldern, oligarchen, ölscheichs etc. sehr schnell wieder einzug hält, gleichzeitig der schweizer fussball die nötigen und fälligen korrekturen vorgenommen hat, dann wirds düster im ch fussball. das ausbilden der jungen wäre immer noch möglich, sie sind dann aber noch schneller weg und anstatt wie heute doch mal einen guten ausländer der 2./3. kategorie zu erwischen bleiben wirklich nur noch die krümmel um das kader zu komplettieren!</p><p><br></p><p>aber grundsätzlich habe ich schon das gefühl, dass auch tv stationen, oligarchen und ölscheichs noch sehr lange zeit sich mit anderen problemen als fussball beschäftigen müssen und werden.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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Bundesrat will Sport unterstützen: Amherd stellt Super League finanzielle Hilfe in Aussicht
https://www.blick.ch/-id15873108.ht…n=blick_app_iOS
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nzz am sunntig:
Auf der Geisterbahn
Spielen ohne Zuschauer? Das klingt einfacher, als es ist. St. Gallens Präsident Matthias Hüppi erklärt, was die derzeitige Situation so bedrohlich macht. Von Peter B. Birrer
Der Bundesrat hat ein Datum für die mögliche Wiederaufnahme der Fussballmeisterschaft genannt: den 8. Juni. Doch die Klubs reagierten keineswegs euphorisch. Warum? Matthias Hüppi, Präsident des Leaders in der Super League, führt am Beispiel des FC St. Gallen aus, weshalb Geisterspiele ein wirtschaftliches Risiko darstellen. Er muss sich regional finanzieren und kann nicht zum Emir von Katar rennen und um einen Überbrückungskredit bitten wie etwa der französische Meister Paris St-Germain. In Frankreich wurde der Abbruch der Meisterschaft verordnet, aber beim PSG wird die abenteuerliche Idee gewälzt, im Ausland Europacup spielen zu wollen.
Matthias Hüppi ist vom Sportmoderator zum passionierten Klubchef mutiert, der sich derzeit damit auseinandersetzen muss, dass der Erfolg, die Verankerung und die lokale Identität des Klubs immer mehr zu Problemzonen werden. «Der FC St. Gallen ist breit abgestützt und funktioniert ohne Mäzen, der die Rechnung bezahlt», sagt Hüppi. «Er ist anders, er ist wie eine Volksbewegung.» Die hat es dieser Tage besonders schwer, weil die Corona-Bekämpfung keinen Volksauflauf will. «Bei uns geht es nicht ohne Transparenz, Bodenständigkeit und nicht ohne enge Bindung», erklärt der Präsident. «Doch ein Bild der Corona-Krise ist die Isolation.» Das passt vielleicht zum bisweilen spärlich besetzten Letzigrund, nicht aber zum FC St. Gallen.
Am 23. Februar haben er und YB in der überfüllten St. Galler Arena 3:3 unentschieden gespielt und eine emotionale Intensität geboten, wie sie in der Super League rar ist. St. Gallen kochte über. St. Gallen, wie es leibt und lebt. Seit über neun Wochen rollt in der Schweiz kein Ball mehr. Alles weg. Jetzt sitzt Hüppi in seinem Büro, schaut auf den Rasen hinunter und kann den Schmerz auf sich wirken lassen. Manchmal fahren ihm am Abend Gedanken durch den Kopf: «Läck mir, wo simmer do?» Ein Albtraum, der auch am nächsten Morgen kein Ende nimmt.
Ersatzbefriedigung
Im Moment erblickt Hüppi in seinem Stadion das Dekor, über das in der Schweizer Liga nachgedacht wird. Fussballspiele ohne Publikum. Volle 13 Runden à 5 Spiele, 65 Partien im Total. Die Fernsehstationen hätten Material und würden vermutlich das eine oder andere Abonnement mehr verkaufen, die Fans hätten vor dem Fernsehgerät oder dem mobilen Kommunikationsgerät etwas Ersatzbefriedigung, und die Liga würde irgendwann einen Meister feiern, dem man das Stadtfest verbieten müsste. Man stelle sich das in Basel, Bern oder St. Gallen vor. Geistermeister. Verzettelter Balkon-Jubel, schöne Filmli im virtuellen Raum zu Ehren der Meister, direkt aus den privaten Haushalten. Blogeinträge. Die Zeitung veröffentlicht ein Interview mit dem Meistertrainer, der seiner Freude Ausdruck
zu geben versucht.
«Mit Geisterspielen legen wir Geld drauf», hat Hüppi schon zigmal durchrechnen lassen, «das kannst du drehen oder wenden, wie du willst. Das Übelste wäre, wenn wir jetzt die Maschine hochfahren und sie bald darauf wieder stoppen würden, weil ja schon bald wieder alles anders sein könnte.» 60 000 Franken würde jedes Geisterspiel in der Ostschweiz bei minimalem Stadionbetrieb kosten; der Klub rechnet mit einem Umsatzausfall im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Unterlagen dazu hat der Klub der Swiss Football League weitergereicht. Dazu würde möglicherweise die Kurzarbeit wegfallen − «wir hätten immerhin gewisse Sicherheiten im TV-Bereich, aber sonst keine Einnahmen mehr». Hüppi ist kein Geisterspieler: «Aber wenn alles gründlich geprüft und so entschieden wird, sind wir bereit.»
Die Klubführung hat sich früh jene Personen vor Augen gehalten, die den FC St. Gallen stark machen. Vertreter von KMU-Betrieben, Gönner, Donatoren, Fans. «Wie geht es euch?» Hüppi spricht von einer «Strasse mit Gegenverkehr», wenn er anfügt: «Wenn du Solidarität gibst, besteht die Chance, dass du auch Solidarität erhältst.» Die Resonanz im St. Galler KMU-Land ist gut. Hüppi erhält Mails aus der Anhängerschaft, die im Besitz einer Saisonkarte sind und auf Rückforderungen verzichten wollen. Eines ist bei allen Unwägbarkeiten klar: Ins Stadion kommt so schnell niemand mehr. St. Gallen gegen YB bietet Erinnerungen aus einer anderen Welt, alles eng und dicht, schweissgebadet, nahe Emotionen, Körper an Körper. Virenschleuder.
8400 besitzen eine Saisonkarte. Weil Erfolg süchtig macht, zeigte die Kurve nach oben. Doch Erfolg wird in der paradoxen Corona-Zeit zur Hypothek, weil Zuschauerandrang unerwünscht ist. Genau das ist aber der Ostschweizer Treibstoff. Fast 14 000 kamen zu den Spielen. Grösseren Publikumszuspruch haben nur YB und Basel. St. Gallen hat keinen zurückgezogenen Mäzen und braucht Nähe. Am Montag wird im Klub-TV eine Sendung ausgestrahlt, die die Leute auf den neusten Stand bringen und Kitt schaffen soll, wie Hüppi verlauten lässt. Kitt, Nähe und Kontakt, nur virtuell. St. Gallen ist nicht vereint, sondern fährt einzeln auf der Geisterbahn.
Keine Spiele bedeutet im Fussball Vernichtung von Kapital, weil das Personal nicht im Schaufenster steht und lukrative Transfergeschichten nur noch der Phantasie entspringen. Deshalb argumentiert der YB-CEO Wanja Greuel für Geisterspiele, wenigstens das. Der YB-Stürmer Jean-Pierre Nsame trifft im verwaisten Stadion, der Jubelschrei bleibt im Gegensatz zur Umarmung nicht aus − und zu Hause vor dem Fernsehgerät machen sich Scouts Notizen? «Ich pflichte Greuel bei, aber YB ist grundsätzlich eine andere Nummer als St. Gallen», sagt Hüppi.
Auch Scouts sitzen zu Hause
Im Geschäftsbericht 2018/19 weist der Klub die Erträge mit Leihgebühren und Transfers mit 784 000 Schweizerfranken aus. Die Einnahmen aus den Spielen schlagen dagegen in der Event-AG mit rund 10 Millionen zu Buche. Dort inbegriffen ist das Ticketing. Doch der Transferbereich wäre dank dem Erfolg auch in der Ostschweiz interessanter geworden. Beim letzten Spiel gegen YB seien 40 Scouts auf der Tribüne gewesen, sagt Hüppi. Die suchen jetzt zu Hause Fussballer. Wenn überhaupt. Hüppi hat keine Transfereinnahmen in der Rechnung, aber immerhin die Gewissheit und das Vertrauen, dass die junge und Perspektiven öffnende Mannschaft im Sommer wenigstens nicht gleich auseinanderfallen wird.
Hüppi wiederholt das Wort Kitt. Es geht jetzt um die Löhne der Fussballer. Je länger nicht gespielt wird und je mehr Geld fehlt, desto mehr rücken die Saläre in den Mittelpunkt, vor allem in Basel und Bern, weil dort 2018 das durchschnittliche Jahressalär in
der Organisation 240000 beziehungsweise 220000 Franken betrug. Da verdienen einige Spieler erheblich. 2018/19 belief sich die Lohnsumme in der ganzen St. Galler Organisation auf knapp 15 Millionen. In Basel waren es 2018 52 und in Bern 37 Millionen. In Corona-Zeiten konnte St. Gallen dem Personal schnell ein «solidarisches System» schmackhaft machen, wie es Hüppi nennt. Die Gutverdienenden geben mehr ab, andere müssen fast nichts abgeben. Die Spieler akzeptierten den ihnen vorgelegten Verzichtsschlüssel offenbar schnell. Hüppi spricht von erheblichen Beiträgen der Spieler. Die wüssten, was auf dem Spiel stehe.
Eine der vielen Fragen ist, wie Fussballer in Verzichtsverhandlungen reagieren, wenn sie mit Geisterspielen unterwegs wären. Katar kann nicht helfen.
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