Beiträge von snowcat

    er isch vomene 17-jährige entzauberet worde...:nick:

    aber er isch jetzt scho 50x de besser trainer als de sämi je si wird. und dem häsch alli chance geh.

    lieber en gloon wos druff hät, als en ehrewerte charakter, wo aber de schlächtischt trainer isch wos je häts gits im profifuessball...und das hät mer scho bi de astellig gwüsst! usserdem bin ich i de glückliche lag, dass ich wegem fuessball is stadion gange. ich gseh de trainer amigs gar nöd...:mrgreen:

    namal öppis: zeig mir eis einzigs zitat, wo er e grossi klappe gha hät! nöd e luuti klappe, luut isch er. nei meine inhaltlich e grossi schnurre! oder eis zitat, wo er e schlächti leistig schöngschwätzt hät. suech mal schön, gib der zit bis nöchst jahr! :rofl:

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    ich ha de ludofigg scho als spiller geil gfunde. und ich find en immer no en geile siech!

    unvergesse de rückflug vo lissabon, wo ich zmitzt i de fcz spiller gsässe bin, gad näbem mehmedi, eis witer de magnin, hinne rodriguez, drmic etc. de magnin hät alli unterhalte. hät de genau glich humor wie ich und funktioniert au susch nöd unähnlich wie ich. wie gseit, en geile siech...:floet:

    moll, finde de brecher hervorragend! als einzelspiller isch er wükli „nume“ guet, aber sis gsamtpaket isch hervorragend: sichere rückhalt mit usstrahlig, rettet meh pünkt als er verschuldet, isch aber trotzdem es mü zschlächt für buli! also eine womer längerfristig chan plane ohni immer müesse angst zha, dass er nöchst saison wäg isch. s‘level vom johhny leoni i de meistersaisons hät er jedefalls mittlerwile!


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    Zitat von Mushu

    Ouw ja!!! Lieber früher als später, am Liebsten gleich ab morgen ...


    ouh ja! dann können wir sämi wieder holen! habe gehört, dass er im moment ohne engagement ist...:rofl:

    30 punkte haben wir schon und mit 39 punkten ist man garantiert nicht auf dem abstieg- bzw. barrage platz! 3 siege in 18 spielen traue sogar ich dem sämi zu! :floet:

    jetzt noch ernsthaft: höhere helvetische fussball qualität landet früher oder später in der buli. sei es als spieler oder als trainer. ludofigg könnte durchaus einer der wenigen sein, dem beides gelingt.

    bei einem der letzten interviews wurde er gefragt ob er einer anfrage aus der buli folgen würde. antwort: „noch nicht“! er tut gut daran, auf seine eigenen worte zu hören. neben ein paar highlights, leverkusen spiel, cupfinal, ist er natürlich vieles schuldig geblieben. die mannschaft allerdings auch!

    bin mir immer noch nicht sicher, ob die 6 siege aus den letzen 7 spielen den umständen geschuldet waren oder ob er sich als trainer tatsächlich gefunden hat. :nixwiss:

    basel war noch europacup geschädigt, in thun könnte der fcz durchaus verlieren, in xamax hätte ein unentschieden dem spielverlauf eher entsprochen. in san gallen wollte man am anfang mitspielen, aber der gegner war zu stark. also hat man mitten in der 1. hz auf defensiv und konter taktik gewechselt. mit einem überragenden nathan in der iv und einem (überraschend) sehr guten m. kryeziu, ebenfalls in der iv. ausser seinem dämlichen beinstehen lassen beim san gallen penalty war er wirklich tadellos. san galler unvermögen im strafraum/abschluss, besorgte den rest. natürlich spricht es nicht gegen den trainer und die mannschaft, wenn man nach 20 minuten einfach mal auf plan b wechseln kann und dann noch gewinnt. wenn auch mit einigem glück.

    vielleicht waren diese spiele aber auch einfach ausgleichende gerechtigkeit. das erste saisonspiel gegen lugano war 30 minuten echt stark. aber noch vor der pause lief man in zwei dämliche konter mit unglaublichen individuellen fehlern, welche man nicht dem trainer anlasten kann. das spiel in sion dominierte man auch, wiederum individuelle böcke liessen sion gewinnen. ebenfalls fehler ausserhalb des einflussbereichs vom trainer. sion weiss wohl bis heute nicht, warum sie dieses spiel gewonnen haben...auch das letze 0:4 gegen yb war vom spiel her alles andere als zwingend. alleine aus diesen 3 spielen wären 7 punkte durchaus möglich gewesen.

    aber das festhalten an einem plan, kann sich durchaus auszahlen. brecher zb. ist mittlerweile ein hervorragender goalie. ihm verdanken wir diese saison mehr punkte, als dass er verschuldet hat. ich hoffe, beim trainer zahlt sich das festhalten auch aus! aber die antwort darauf kennt, ausser der rückrunde, niemand!

    nach der rückrunde wird mit trainer und team abgerechnet. hoffe jetzt mal, dass cillo nicht auf die idee kommt, den vertrag mit ludofigg schon in der winterpause um 4 jahre zu verlängern...

    aber eine verhaltene vorfreude auf die rückrunde ist bei mir durchaus vorhanden! :nick:

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    noch was: grönborg war sehr mutig heute! flüeli gegen den gck goalie auswechseln und 3 minuten vor schluss das time out nehmen und den goalie bereits vom eis nehmen!

    gehts nicht auf, bist du als trainer der volldepp, funktionierts, hast du als trainer eine taktische meisterleistung abgeliefert...zum glück gingen beide aktionen auf! :nick:

    also taktische meisterleistung!


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    Zitat von Larry

    Zu Flüeler: Matchwinner gegen Fribourg, wurde eingewechselt gegen Lausanne und konnte die Niederlage nicht verhindern, ist aber nicht sein Fehler. Heute nicht bereit, die ersten beiden Tore muss er klar auf seine Kappe nehmen! Denkmalschutz ist nicht angebracht, da muss er durch! Spieler von denen man sich trennt und die eh nicht überzeugen wie Dave Sutter würde ich nur im Notfall einsetzen, sechs Verteidiger reichen!

    Zug ist nun dort wo sie hingehören und die Jagt auf sie kann beginnen. Alles andere als der Titel ist Versagen! Genf überrascht, ebenso ZSC und Davos nach der letzten Saison. Biel mit Niederlage Nummer 7 in Folge....weiter hinten als von mir erwartet, gibt es noch ein Zittern um die PO's? Dahinter Spannung pur, ausser Rappi kann jeder die PO's noch schaffen oder eben verpassen. Wenn Bern die PO's dann auf sicher hat und die Handbremse lösen kann....einfach nicht gegen Bern in der ersten Runde! Zug wäre doch ein guter Gegner für Bern!

    Jetzt Junioren WM und NHL gucken bis es wieder weiter geht!


    sehe ich genau gleich! :nick:


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    Zitat von Larry

    Geht doch!

    Musste noch unseren Goalie googeln, der macht seine Sache bis jetzt scheinbar gut! Gem. Stats sein 1. NLA Spiel.


    er machte seine sache wirklich gut! ein (unhaltbares) goal kassiert. mehr nicht!


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    Zitat von Mushu

    Ja und nein...Wenn es so ist (Basis-Mental-Problem), hat unsere sportliche Leitung "Scheisse gebaut".

    Aber: wer weiss ...


    auch ja und nein. wenn man bedenkt, dass blindi die letzte meistersaison wegen hirnerschütterung verpasste, ist es schon sehr erstaunlich, dass er überhaupt wieder spielt in seinem alter, und dann nicht mal allzu schlecht!

    und das wir trotz „basis-mental-problem“ nach +/- 30 runden 55 punkte haben und immer noch co erster sind...:nixwiss:

    aber eben, wer weiss...


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    Zitat von rouge+jaune-1939


    genau, ich glaube 1975 wurdet ihr auch mal benachteilige... :winke: wär trotzdem ein schöner abend..


    damals wurden wir pausenlos benachteiligt. der präsi war ein apotheker aus oerlikon, nicht ein milliardär der goldküste...:nick:


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    Zitat von rouge+jaune-1939

    der ehcb wurde von den schiris klar benachteiligt, war aber nicht matchentscheidend...


    und wenn auch! bestenfalls ausgleichende gerechtigkeit für die erfundene torhüterbehinderung im letzten spiel in biel! :mrgreen:


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    Zitat von rouge+jaune-1939

    ineos und glencore sind schlimmer!


    i de folge vo ihrem tue definitiv! sind aber kei selbstdarsteller und geltet als seriösi unternehme...:rofl:

    isch die clientel wo vor allem svp/fdp ihri schützendi hand drüber hebed. womit mer wieder bi de sponsore vo de lions und de frag „heiligt der zweck wirklich alle mittel bzw. sponsoren?“ sind.


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    heiligt der zweck wirklich alle mittel bzw. sponsoren? :nixwiss:

    nzz am sunntig:


    In der Imagefalle

    Die Partnerschaft mit dem umstrittenen Konzertveranstalter Peter Buser droht für den HC Davos zum Fiasko zu werden. Ein Marketingspezialist sagt, die Marke HCD nehme nachhaltigen Schaden. Von Daniel Germann

    Wäre die Geschichte nicht zu ernst, sie wäre es nicht wert, dass man einen einzigen Buchstaben verlöre. Zu absurd ist sie, zu grotesk handelt ihr Hauptdarsteller: Peter Buser, geboren am 27. Januar 1937 in Trimbach (SO). Bankier, Buchautor, Dichter, Konzertveranstalter und Mäzen. So steht es in der Biografie auf seiner Website. Und Provokateur, wäre dem hinzuzufügen. Buser liebt es, zu schockieren. 2015, am Wiener Opernball, trat er in Begleitung von sechs Damen in blonden Perücken auf und löste umgehend einen Skandal aus. Die Polizei rückte an, nahm ihn fest. Eine Stunde später war Buser wieder auf freiem Fuss und sein nicht eben leiser Lebenslauf um ein Ausrufezeichen reicher.

    Und nun wütet Peter Buser im HCD. Vor einer Woche zeigte er sich im «Sportpanorama» des Schweizer Fernsehens am Klavier. Doch für Aufsehen sorgte weniger sein Spiel als die Frau, die neben ihm am Boden kauerte. Auf die Frage der Journalistin, weshalb seine Begleiterin am Boden sitzen müsse, antwortete er: «Sie muss in einer untergebenen Stellung sein. Ich bin der Herr, und sie war früher eine Sklavin. Nun ist sie eine untergebene Frau.»

    Der demonstrative Sexismus sorgte landesweit für Aufsehen. Gaudenz Domenig, der Präsident des HC Davos, spricht von einer «bizarren Inszenierung», bei der möglicherweise mitgespielt habe, dass Buser von einer Frau interviewt worden sei.

    Dilemma zwischen Geld und Geist

    Klar ist: Domenig und sein HCD haben ein Problem. Am 30. November hatte der Klub kommuniziert, dass er mit der Res Ubique Foundation von Buser eine Kultur-Partnerschaft eingehe. «Eine Partnerschaft, die Sport und Kultur zusammenbringt, die Synergien nützt und sich gegenseitig ergänzen soll», wie in der Mitteilung stand. Keine drei Wochen später ist die Begeisterung verflogen. Domenig sagt: «Wir planten zwei klassische Konzerte auf sehr hohem Niveau. Wir wollten Weltklasse-Musiker in Davos inszenieren. Doch nun wird es schwierig, diese Pläne umzusetzen. Unter den Vorzeichen wird wohl niemand mehr kommen wollen. Was wir machen wollten, ist torpediert.»

    Was bleibt ist ein Vertrag, der über acht Jahre läuft und den Domenig nicht aufzulösen gedenkt. Er sagt, Vertragspartner sei nicht die Privatperson Buser, sondern dessen Stiftung: «Wir distanzieren uns von Herrn Busers Haltung. Gleichzeitig sind wir unpolitisch und brechen keine Verträge. Bevor wir die Partnerschaft eingegangen sind, haben wir sein Umfeld geprüft. Wir haben sorgfältig abgeklärt, ob kriminelles Geld im Spiel ist. Doch Herr Buser hat geschäftlich nichts gemacht, was nach Schweizer Recht illegal ist.»

    Was der HCD dabei offensichtlich übersah oder übersehen wollte, war Busers Ruf als Provokateur, der immer wieder für handfeste Skandale sorgt. Deshalb befindet sich der HCD nun in einem Dilemma zwischen Geld und Geist. Buser schiesst über seine Stiftung pro Saison nach eigener Angabe einen siebenstelligen Betrag ein, auf den der Klub nicht einfach verzichten will. Doch die heikle Partnerschaft droht dem Image des populären Klubs nachhaltigen Schaden zuzufügen.

    Die ersten Reaktionen gingen je nach politischer und moralischer Sensibilisierung diametral auseinander. Die Fussballerin und SP-Politikerin Sarah Akanji schrieb auf Instagram: «Shame on you, Peter Buser, aber auch shame on you, HC Davos. Ihr habt garantiert, dass ich nie ein Spiel von euch besuchen komme.» Derweil schreibt ein HCD-Anhänger auf dem Fanforum: «Das Thema ist da und wird in den nächsten Tagen oder Wochen abflachen. Profitieren wir doch von seinem Geld.»

    Er folgt damit Domenigs Argumentation. Doch der Pakt mit Buser droht für den HCD zum Imagefiasko zu werden. Patrick Cotting ist Geschäftsführer der Firma CCI Cotting Consulting AG und Lehrbeauftragter für Sponsoring- und Partnership-Management an der Universität Lugano. Daneben hält er an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich auch Vorträge über Wirtschaftsethik. Er sagt: «Im Sponsoring geht es primär um einen Imagetransfer. Der läuft aber nicht nur vom Sportklub zum Unternehmen, sondern auch umgekehrt. Das Ansehen von Herrn Buser beeinflusst auch das Image des HCD. Dieser Effekt greift nicht sofort, sondern sickert langsam ein. Es dauert rund drei Jahre, bis sich das Image des HCD nachhaltig verändert, in diesem Fall zum Negativen für den Klub.»

    Cotting sagt, die lange Laufzeit mache den Vertrag besonders heikel. Er kann nicht nachvollziehen, weshalb die Klubführung die Vereinbarung mit dem Namen Busers im Titel des Stadions eingegangen ist. Busers Benehmen im Fernsehen und womöglich auch in anderen Zusammenhängen seien rufschädigende Vorfälle, die auch die Auflösung eines Vertrages ohne Kostenfolge rechtfertigten – wie ein Dopingverstoss oder ein finanzieller Skandal. «Ein Sponsoringvertrag muss grundsätzlich nicht nur materiell, sondern auch immateriell genau geprüft werden. Es gehört zu den Grundregeln, bei einem Vertragsabschluss wie diesem eine entsprechende Klausel einzuschliessen», sagt Cotting.

    Fälle mit einem eklatanten Bruch ethischer Grundsätze wie im Fall Buser sind im Sport relativ selten. Der bekannteste stammt aus den 1980er Jahren, als ein deutscher Eishockeyverein aus Iserlohn auf seinen Dress für das «Grüne Buch» warb, in dem der damalige libysche Staatschefs Muammar Ghadhafi seine Revolutionspläne verbreitete. In der Schweiz sponserte das betrügerische Netzwerk des «European Kings Club» in den 1990er Jahren Rad-Veranstaltungen in der Zentralschweiz.

    Grenzen sind oft weniger klar

    Oft aber verlaufen die Grenzen weniger klar. Gaudenz Domenig sagt, es habe unter anderem auch gegen das Engagement des HCD-Hauptsponsors UBS bereits kritische Stimmen gegeben, weil die Grossbank wegen ihrer Geschäftspraktiken juristisch unter Druck gekommen sei.

    Cotting sagt, man müsse da differenzieren. «Die Verfehlungen, wegen derer Grossbanken wie die UBS oder die Credit Suisse zuletzt in die Schlagzeilen gerieten, hatten meist mit einzelnen Protagonisten zu tun. Man spricht über fragwürdige Geschäftspraktiken oder überrissene Entschädigungen. Doch der Konsument unterscheidet hier zwischen den Institutionen mit einer langen Geschichte und den Menschen, die sich nicht korrekt verhalten.» Heikler findet Cotting ein Engagement wie jenes des Rohstoffhändlers Glencore beim EV Zug. «Kaum jemand ausserhalb der Wirtschaftswelt kennt Ivan Glasenberg, den CEO von Glencore. Das Unternehmen wird deshalb kritisch betrachtet, seine Geschäftspraktiken sind umstritten. Das wird mittel- bis langfristig negativ auf den Klub zurückfallen.»

    Glencore hält sich beim EVZ optisch zurück. Der Schriftzug des Unternehmens zieht sich unauffällig über die Schultern der Spieler. Wie das Chemie-Unternehmen Ineos im Fussball in Lausanne wirbt der Rohstoffhändler in Zug mit seinem Engagement vor allem um Goodwill, den er mit der Unterstützung des Klubs bei den Steuerzahlern schaffen will.

    Peter Buser geht es bei seinem Engagement in Davos wohl nur in zweiter Linie um seine Res Ubique Foundation. In erster Linie befriedigt er das eigene Ego. Selbst der Verwaltungsrat soll überrumpelt worden sein, als er bei der Präsentation des Engagements persönlich auftauchte. Nun geniesst Buser die neue Bühne. Dem HC Davos bleibt der Schaden.


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    Zitat von larlf

    mimimimimi :mrgreen:
    das war doch nur der Oli-Kahn-Gedächtnissprung, weiss ned, was daran schlecht sein soll + als nächstes beisst er einem Lüdenscheider in den Hals: alles nach Plan und bestimmt auch bei S04 beliebt :winke:


    lüdenscheider beissen geht gar nicht! da holst du dir eine vergiftung und schaust nachher so dämlich aus wie oli kahn...:mrgreen:

    nzz am sunntig:

    Wie machen sie das bloss?

    Union Berlin überrascht in der ersten Saisonhälfte. Das Team ist ein Abbild seines Trainers: pragmatisch und vernünftig. Von Stefan Osterhaus

    Es liegt wohl an den Besonderheiten dieses Vereins, dass der grösste Anlass, den die Anhänger des 1. FC Union einmal jährlich begehen, gar nichts mit Fussball zu tun hat. Am kommenden Montag werden sich 28500 von ihnen in Köpenick im Stadion an der Alten Försterei versammeln, immerhin 6000 mehr, als sonst an den Heimspielen der Unioner Platz auf den Rängen finden. Es kämen wohl noch weitere, wären sie unterzubringen, wie immer waren die Karten rasch ausverkauft. Und dann stehen sie auf den Tribünen und auf dem Rasen und singen für die Dauer eines Fussballspiels, 90 Minuten lang, Weihnachtslieder – der grösste Freiluftchor der Hauptstadt, ja der gesamten Republik.

    Schon seit 2003 gibt es in Berlin Köpenick diesen andernorts längst kopierten Brauch, einst begründet von 89 Anhängern, die sich seinerzeit am Vortag von Heiligabend zusammengefunden hatten. Urs Fischer, der Trainer, wird dann wohl bereits zu Hause in der Schweiz bei der Familie sein, die Mannschaft erhält nach dem letzten Match der Hinrunde Ferien. Fortuna Düsseldorf heisst der Gegner in der letzten Partie vor der Winterpause heute Sonntagnachmittag, ein schwieriges Spiel, da es auswärts gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg geht.

    Gut ist nicht gut genug!

    Abstieg? Moment einmal! Seit einigen Wochen scheint es so, als sei dieser Begriff aus dem Vokabular von Union Berlin verschwunden, obwohl er doch vor Saisonbeginn allgegenwärtig war. Hat Fischers Equipe in ihrem ersten Bundesliga-Halbjahr nicht bisher 20 Punkte sammeln können in 16 Spielen? Hat sie nicht auf beachtliche Weise den recht erstaunlichen SC Freiburg gleich zweimal bezwungen, einmal in der Liga, einmal im Cup?

    Hat Union nicht gleich am zweiten Spieltag Borussia Dortmund in die Schranken gewiesen und durch ein 3:1 schon früh jene ­Diskussion angefacht, die Fischers Schweizer Kollegen Lucien Favre noch jetzt begleiten? Dies, obschon sein Team trotz Niederlage in Hoffenheim auf einem Spitzenplatz zum Abschluss der Hinrunde steht. Haben nicht auch die stark umjubelten Gladbacher beim 0:2 erfahren müssen, wie unbequem es sein kann, gegen Union Berlin zu spielen? Und überwintert Union nicht ganz unabhängig vom Ausgang des Spiels in Düsseldorf auf einem Rang im Mittelfeld?

    Genug Gründe gäbe es jedenfalls für Fischer, einigermassen zufrieden auf diese Halbserie zurückzublicken. Einen griesgrämigen Eindruck macht er gewiss nicht, doch es liegt im Wesen dieses gediegenen Perfektionisten, dass er immer wieder anmahnt: Gut ist nicht gut genug! Und überhaupt: Das Wichtigste sei doch, dass sein Team noch ein Spiel in der Hinrunde vor sich habe.

    Dabei spricht die rein rechnerische Seite eindeutig für Union: Mehr als 33 Punkte waren in den letzten Jahren nie nötig, um sich wenigstens in die Relegation zu retten, die Distanz zur Konkurrenz ist schon jetzt recht erheblich. Und nach diesem intensiven halben Jahr, in dem sich das Kader an die Schlagzahl in der Bundesliga hat gewöhnen können, lenkt Fischer den Blick auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Teams: Es komme ja durchaus vor, dass man in einigen Spielen mehr Ballbesitz habe und in solchen Matches Lösungen finde. Das sei nötig, um dauerhaft in der Fussballbundesliga bestehen zu können. Dass die Variabilität in der Spielanlage eine Option ist, kann niemanden verwundern, der Union einmal in der zweiten Liga ­gesehen hat: Nicht weniger energisch als heute traten sie auf, aber doch ein wenig dominanter, wenn es darum ging, das Spiel zu ­gestalten. Nunmehr ist der Schlüssel eine grundsolide Defensivleistung, ein enormes Laufpensum und eine verblüffende taktische Disziplin.

    Ganz anders als Union Berlin präsentiert sich etwa der Mitaufsteiger Paderborn, doch die mitunter allzu stürmische Equipe macht immer wieder die Erfahrung, bei ihren couragierten Auftritten ausgekontert zu werden. Der Ansatz von Fischer erscheint dagegen nicht nur pragmatisch und vernünftig. Er drängt sich geradezu auf: Mitspielen zu wollen gegen Mönchengladbach, gegen Borussia Dortmund oder den FC Bayern – das ist ein Unterfangen, dass bei der individuellen Qualität des Kaders nicht unbedingt erfolgversprechend ist.

    Weihnachten im Hause Fischer

    Umso mehr beeindruckt aber das Gespür für den Rhythmus, das Union Berlin auszeichnet. Denn es gibt immer wieder Phasen, in denen die Mannschaft auch spielerisch überlegene Teams in grosse Bedrängnis bringen kann. Die effektive Einteilung der Reserven: Sie ist eine der grössten Qualitäten der Equipe von Trainer Fischer. Die Mannschaft profitiert freilich auch von einer äusserst seriösen Vorbereitung. Dass das Team mitunter am Limit ist, versteht sich von selbst, daher sehnt auch der Coach die Winterpause herbei. «Wir waren in den letzten fünf, sechs Monaten sehr eng zusammen, und jetzt kann jeder einmal den Kopf lüften.»

    Allzu neugierige Nachfragen zu den Details der Weihnachtsfeier im Hause Fischer, vor allem danach, was denn die Familie zu speisen gedenke, wischte der Trainer am Freitag an der Pressekonferenz nicht unwirsch, aber doch entschieden beiseite: «Natürlich freue ich mich auf die Festtage, und wir haben bei uns auch einen Baum stehen, aber es ist doch nicht interessant, was Urs Fischer an Weihnachten isst! Jetzt ist aber genug.»


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    wie gesagt, den charaktertest fürs münchner pack hat er bestanden. er ist jetzt 23-ig. neuer wird weder jünger, noch besser, noch weniger verletzungsanfällig.

    als 23-jähriger kannst du die nächsten 2 jahre ersatzbank unter karriereplanung verbuchen. als fürstlich honorierte notabene. vor allem wenn du nachher +/- 10 jahre einen stammplatz hast.


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