Beiträge von snowcat

    xamax war in ihren aktionen wirklich grottenschwach. aber eben: der fcz war weder kämpferisch, spielerisch noch taktisch besser als xamax. (fast) jede andere super league mannschaft hätte gestern im letzi gewonnen. hoch gewonnen...

    nzz am sunntig:

    Der FCZ kommt nicht vom Fleck

    Der FCZ-Präsident Ancillo Canepa ist bekannt dafür, dass er besonders leidenschaftlich mit seiner Mannschaft mitfiebert. Und wenn er es nicht mehr aushält vor lauter Anspannung, geht er manchmal in die Tiefgarage des Letzigrund-Stadions und dreht mit seinem Hund Kookie eine Runde. Oder er setzt sich auf die Spielerbank und fiebert mit in der Hoffnung, den Siegtreffer mit Spielern und Staff zu bejubeln. Gestern Samstag wählte Canepa die Spielerbank. Am Ende verliess er ruckzuck seine Angestellten und verschwand im Spielertunnel. Er hatte genug gesehen. Er sah nicht zufrieden aus.

    Seit zwei Jahren ist Ludovic Magnin FCZ-Trainer. Vor kurzem verlängerte Canepa den Vertrag um zwei weitere Jahre, ein Statement, dass der FC Zürich mit dem Romand in die Zukunft gehen will. Nur: Die Zukunft ist irgendwann, die Gegenwart ist jetzt. Und die Gegenwart gegen Xamax war im Wesentlichen nicht anders als in den bisher gezeigten Partien der Rückrunde. Als sich die FCZ-Spieler zur Fankurve bewegten, wurden sie mit Pfiffen empfangen. Dem FCZ geht es gerade nicht so gut.

    Das dachte auch Magnin, als Xamax nach sechs Minuten in Führung ging. Der Xamaxien Ramizi hatte den Ball nach einem abgewehrten Corner ins Zentrum geschossen, der Ball wurde von einem Mitspieler abgelenkt und landete im Tor von FCZ-Goalie Brecher. «Wir haben die Seuche», sagte Magnin auf die Frage, was er nach dem frühen Gegentor gedacht habe. Es war wieder «ein Witz-Tor», wie es der FCZ schon gegen Luzern erhalten hatte, wieder war es ein Gegentreffer, der das Selbstvertrauen von null auf unter null sacken liess. Denn es war ja nicht so, dass der FCZ mit breiter Brust in dieses Spiel gegangen wäre.

    Einen einzigen Punkt hatte er seit der Winterpause geholt und die weiteren drei Spiele allesamt verloren. Das 1:4 vom letzten Sonntag in Genf gegen Servette hatte die taktischen und personellen Schwächen bis aufs Skelett entblösst, der FCZ klapperte nur noch mit morschen Knochen. Das hätte sich gegen die Neuenburger ändern sollen, aber am Ende war es dann eben doch so, dass auch Magnin nicht zufrieden sein konnte mit nur einem Punkt.

    Immerhin spielte der FCZ disziplinierter und etwas besser organisiert als in Genf, aber er war weit davon entfernt, dominant und mit Tempo den Ausgleich zu suchen. Xamax schien auch nicht so recht zu wissen, was es mit der Führung anfangen sollte – das zweite Tor suchen? Abwarten? Während das Team von Coach Joël Magnin noch am Überlegen war, erzielte Kramer den Ausgleich, nachdem Serey Die im Mittelfeld grosszügig Sohm den Weg frei gemacht hatte.

    Xamax hatte mit einem von FCZ-Goalie parierten Kopfball die beste Chance in der zweiten Halbzeit, die den 7700 Zuschauern etwas mehr Unterhaltung, aber nicht besseren Fussball bot. In der Schlussphase versuchte der FCZ, den Sieg zu erzwingen, doch die Aktionen blieben ungefährlich. Auf der anderen Seite stand Nuzzolo bei zwei Kontern im Zentrum des Geschehens. Und als dieser in der Nachspielzeit Anlauf zu einem Freistoss nahm, dachte der FCZ-Trainer etwas, was er später nicht aussprechen wollte. Der Ball ging über Brechers Tor. Magnin war erleichtert, nur gedacht zu haben.

    Stephan Ramming, Zürich

    nzz am sunntig:

    Ihre Gewalt ist banal

    In Basel standen elf Hooligans vor Gericht. Der Strafprozess entstellt eine Szene zur Kenntlichkeit, die von ihrer öffentlichen Dämonisierung lebt. Von Samuel Tanner

    Hooligans leben von ihrem Mythos als mächtige Gestalten aus der Unterwelt des Fussballs. In Zürich haben sie sich über die Klubgrenzen hinweg vereint und nennen sich «Kranke Horde». Im «Blick» gelten sie als «brutal und unerbittlich». Und im Internet kursieren Filmchen, auf denen sie ihre Umgebung in Angst und Schrecken versetzen. Bilder von Hooligans sind immer dunkel und erzählen von der drastischen Gewalt, mit der diese den Fussball beherrschen.

    Nur: Die Realität sieht weit banaler aus.

    In dieser Woche eröffnete das Basler Strafgericht den Prozess gegen eine Gruppe von Hooligans. Sie sollen sich am 19. Mai 2018 an einer Massenschlägerei rund um den Basler St.-Jakob-Park beteiligt haben. An dem Abend spielt Basel gegen Luzern. Erst zwei Stunden nach Abpfiff parkieren etwa vierzig Zürcher Hooligans (verstärkt durch Männer aus Karlsruhe) mit ihren Autos im Basler Lehenmattquartier und stürmen dann auf das Stadion zu, vor dem ein Fest der Basler stattfindet. Laut Anklageschrift gibt es drei Schlägereien, einige Männer werden verletzt, ein schwarzer Jeep Cherokee, mit dem einige der Zürcher fliehen, wird schwer beschädigt.

    Als nach einer halben Stunde die Polizei kommt, löst sich die finale Schlägerei auf. Die Polizisten nehmen Männer fest, die verletzt am Boden liegen, die sich in einem Gebüsch versteckt halten: Hooligans, die nicht fliehen können. Einige von ihnen sitzen wochenlang in Untersuchungshaft. Nun sind sie angeklagt wegen versuchter schwerer Körperverletzung, wegen Raufhandels oder wegen Landfriedensbruchs. Die Staatsanwaltschaft stützt sich auf unscharfe Bilder von Überwachungskameras. Es war schon Nacht, und die Männer trugen entweder eine Art Hooligan-Uniform (die Zürcher erschienen alle in weissen Shirts), oder sie hatten sich vermummt. Ob sich die mutmasslichen Taten beweisen lassen, ist schwierig abzuschätzen.

    Was der Prozess aber zulässt, ist ein Psychogramm der Hooliganszene – anhand der Angeklagten: acht Zürcher, zwei Karlsruher, zwei Basler.

    Vor dem Gerichtsgebäude blitzen ihnen die Fotografen ins Gesicht. Die Hooligans halten Schirme dagegen. Die Masken verleihen ihnen noch einmal eine geheimnisvolle Grösse. Aber im Saal 2 des Strafgerichts Basel-Stadt, wo sie nebeneinander in der ersten Stuhlreihe ­sitzen, fallen diese Masken.

    «Auf der Arbeit den Anschiss»

    Die Richterin befragt sie zu ihrer Person. Der Angeklagte H. sagt: «Ja, ich kann viel erzählen, aber eben ...» Mit drei Jahren kam er aus Syrien in die Schweiz, er lebte im Heim, hat keinen Schulabschluss, keine Lehre – gerade mache er ein Praktikum im Betrieb seines Bruders. «Ich will bei ihm bleiben, ihn unterstützen und so, weisch.» H. ist 25 Jahre alt, hat 30000 Franken Schulden, «Handyverträge und so», ist vorbestraft.

    Der Angeklagte L. hat ein verkniffenes Gesicht und die Hosen weit nach oben gezogen. Er absolvierte eine Maurerlehre, arbeitet heute aber in der Logistik. L. war Mitglied der Kranken Horde, ist vorbestraft, betont aber, die Szene inzwischen verlassen zu haben. Als seine Mutter ihn in der Untersuchungshaft besuchte, habe sie geweint, «das war ein prägender Moment, ich bin ja jetzt doch schon 36 Jahre alt». Der Ausstieg sei aber schwierig: «Das Umfeld ist weg, ich bin dran, aber an den Wochenenden jetzt halt teilweise allein, weil ich nicht so einen grossen Ding, äh, Freundeskreis habe, aber doch, es kommt gut.»

    Der Angeklagte D., ein grosser und kräftiger Mann mit Palästinensertuch und Camouflage-Hosen, hat 120000 Franken Schulden, weil er vor Jahren unter Drogen und Alkohol einen Autounfall baute, den die Versicherung nicht deckte. Ausbildung? «Tueni nohole.» D. ist 35 Jahre alt, er hat einen Privatkonkurs hinter sich und mit seiner Ex-Frau zwei Kinder, für die er Alimente bezahlen muss.

    B. hat eine geregelte Arbeit, ist aber auch vorbestraft. Ö. macht eine Ausbildung in der Informatik und lässt auf die Frage nach seinem Zivilstand protokollieren: «Glücklich verheiratet seit zwei Monaten, und habe eine wunderschöne Ehefrau.»

    Die Männer stellen sich nicht mit einem diabolischen Lächeln vor, sondern eher deprimiert über sich selbst. Es sind gebrochene Biografien, die hier verhandelt werden. Diese Gewalt hat weniger mit Fussball und mehr mit gesellschaftlichem Scheitern zu tun – und ist genau deshalb so schwer zu bekämpfen. Seit Jahrzehnten gibt es keine einfachen politischen Lösungen. Was macht man mit Leuten, die nicht viel zu verlieren haben?

    Der Angeklagte L. sagt, er habe sich überreden lassen «zu diesem Scheiss», weil er «auf der Arbeit den Anschiss» hatte. Inzwischen hat er sich von einem Gewaltberater therapieren lassen, «übers ganze Läbe, ja, es hät mer guet taa.» Der Angeklagte D. besucht einen Therapeuten, weil «meine Frau sagt Ja und Amen zu allem, was ich sage – das macht er nicht. Es ist wie Wellness.» Der Angeklagte Ö. bestreitet, extra für so eine Schlägerei aus Deutschland angereist zu sein.

    «Was haben Sie erwartet?», fragt ihn die Richterin.

    «Nicht so, also, keine Rücksichtslosigkeit, keinen Hass.»

    «Aber Sie sind ja aus einem bestimmten Grund gekommen?»

    «Net wegen so was. Ja.»

    Je länger der Prozess dauert, desto mehr wirkt es, als habe sich an jenem Abend im Mai 2018 eine Art letztes Aufgebot von Hooligans zusammengefunden. Eine seltsam heterogene Gruppe aus jungen ausländischen Kampfsportlern und alten schweizerischen Schlägern, vereint in einer sowohl hilf- wie hoffnungslosen Lust an der Gewalt.

    «Alli morn in Wiss?»

    Als es um die damaligen Ereignisse geht, lässt die Richterin immer wieder Videos an die Wand projizieren. Die Männer schauen ihren Schlägereien konzentriert zu. Man sieht zwei Gruppen, die sich gegenüberstehen, lauernde Männer, die darauf warten, dass etwas ­passiert. Manchmal wagt sich einer aus der Deckung, schlägt zu und zieht sich wieder ­zurück, dann steht man sich wieder gegenüber. Wenn einer am Boden liegt, getrauen sich noch ein paar weitere zuzuschlagen. Als die Zürcher merken, dass sie in Unterzahl ­geraten, hauen sie ab.

    Man muss es so sehen: Die Bilder von diesem Abend in Basel entzaubern die Hooligans in ihrer Selbstinszenierung. Aus Mut wird Kleinmut, sobald der Gegner stärker wird. Es gibt unter diesen Männern keine teuflische Tiefe, keine Strategie. Zu sehen ist nur einfältige, banale – und am Ende: feige Gewalt. Die Gewalt wird dadurch nicht harmloser, vielleicht im Gegenteil. Gewalt ist Gewalt. Aber die öffentliche Dämonisierung macht diese Hooligans grösser, als sie sind.

    Hooligans verabreden sich normalerweise im Wald, um zu kämpfen. Viele von ihnen besuchen gar keine Fussballspiele. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Ultras, den gewaltbereiten Hardcorefans, die in der Schweiz die Fankurven dominieren. Hooligans verprügeln sich nicht im Namen des Vereins, sondern ihrer Hooligangruppierung.

    Der Angeklagte R. soll in der Tatnacht gegenüber der Polizei ausgesagt haben: «Es war lustig, eine gute Sache.» In den zwei Tagen davor sollen sich einige der Zürcher in einem Trainingslager für kommende Kämpfe befunden haben. Ermittlungen brachten auch eine SMS des Angeklagten H. hervor, in der sinngemäss steht: «Es lauft morn öppis mit de ZKH zeme. Alli morn in Wiss?» ZKH steht für Zürichs Kranke Horde. Einer der Basler Hooligans soll einem Zürcher Hooligan eine SMS geschrieben haben: «Wenn ihr da angreift, ist die Fussballgewalt, wie wir sie heute noch ausleben können, in Gefahr.»

    Der typische Hooligan trägt Gesichtsmaske, Zahnschutz und Quarzsand-Handschuhe, so ist es den Akten zu entnehmen. Und er trainiert Kampfsport. Die Basler Richterin spielt zwei Videos ab, die mindestens zwei der Angeklagten und ihre Kollegen bei einem Trainingsparcours zeigen. Am Boden liegen Boxsäcke, die Menschen symbolisieren sollen. Die Männer lernen, wie man am besten auf diese liegenden Säcke eindrischt.

    Auf einem der Bilder sieht man den Angeklagten Ö. Dazu sagt er, er habe inzwischen mit dem Kampfsport aufgehört und sich für eine andere Sportart entschieden.

    «Welche?», fragt die Richterin.

    «Ich spiele jetzt Fussball», sagt Ö.

    Als daraufhin einige Leute im Gerichtssaal lachen, dreht sich Ö. nach hinten um. Der dickliche Mann schaut verunsichert durch seine Goldrandbrille. Sein Anwalt betont später, wie auch andere Hooligan-Anwälte es tun, der Prozess habe seinem Mandanten stark zugesetzt. Der Prozess hat die Männer auf ihre wahre Grösse heruntergeschrumpft.

    Er stellt sich eine Mannschaft vor, «die den Gegner auf dem ganzen Feld unter Druck setzt». Eben genauso wie Leipzig, das in der Champions League gegen Tottenham eindrücklich gezeigt hat, wie moderner Pressing-Fussball aussieht.

    das machte der fcz hervorragend gegen basel beim 3:2 sieg und nachher auch meistens in den erfolgreichen spielen gegen ende der rückrunde.

    Magnin hat bloss ein Problem: Sein FCZ hat am letzten Sonntag beim 1:4 gegen Servette gezeigt, wie moderner Pressing-Fussball sicher nicht aussieht. Es ist halt ein Unterschied, ob die Spieler den Gegner hoch angreifen, am besten gleich zu zweit. Ob sie sich gierig in die Zweikämpfe stürzen und im Notfall auch nicht vor einem Foul zurückschrecken, um den gegnerischen Angriff möglichst früh zu unterbinden. Das ist, was Leipzig macht. Oder ob die Spieler einfach weit vorne stehen, ohne den Gegner unter Druck zu setzen. So machen es derzeit die Zürcher – und sie werden dafür in diesem Jahr im Schnitt mit drei Gegentoren pro Spiel bestraft.

    genau das macht der fcz sehr konsequent in der rückrunde! das sie es anders könnten, haben sie bewiesen. warum klappts nicht mehr? :nixwiss:

    Zitat von Larry

    Von den "Fussballfachleuten" beim FCZ einst abgeschoben.....

    Beim FCZ abgeschoben – jetzt ist er unverzichtbar
    Berat Djimsiti ist lange unterschätzt worden. Am Mittwoch spielt er an seinem Geburtstag im wichtigsten Clubwettbewerb.

    https://www.tagesanzeiger.ch/sport/uefa-cha…/story/11723686


    tschimcity würde ich jetzt nicht unbedingt fehlender kompetenz der damaligen sportlichen führung anlasten. hat auch im ausland erst im x-ten anlauf reussiert. solche spieler hat beinahe jeder verein. spieler, welche erst um sieben ecken wirklich einschlagen. das gibts...

    mehr sorgen macht mir die restliche saison des fcz. letztes jahr hatte xamax als neunter 37 punkte, also barrage. denke, mit 38 punkten ist man garantiert durch. das wären dann noch 2 siege und ein unentschieden. schafft der fcz (ziemlich) sicher.

    ABER: das ist und war nie der anspruch des fcz in dieser saison!

    hier meine ersten deutlichen worte gegen den trainer magnin: es kann sein, dass ein (junger) trainer 2 jahre braucht um seine ideen umzusetzen. gut wenn man ihm zeit lässt. spricht für die sportliche führung. selbst kloppo brauchte in liverpool 4 jahre um die jetzige total dominante „fussball total“ elf zu formen.

    aber es kann nicht sein, dass nach 2 jahren die totale inkonstanz (immer noch) die einzige konstante ist! es kann auch nicht sein, dass ein (für schweizer verhältnisse relativ teures) team, welches sich in der tabelle nach vorne orientiert bzw. orientieren will über ein halbes dutzend kanterniederlagen kassiert in etwas mehr als der hälfte der saison. das spricht klar gegen den trainer. das festhalten an magnin ist jetzt nicht mehr „zeit lassen“ und nachhaltiges denken. jetzt ist es sturheit. sturheit von canepa! ich bin sicher, dass bickel magnin bereits auf diese saison hin ausgewechselt hätte, aber er durfte nicht!

    die transfers auf diese saison hin sind auch nicht so schlecht, wie sie jetzt teilweise aussehen. allesamt haben schon top leistungen gezeigt. aber auch sie: ohne konstanz! generell ist das gesamte kader zu (deutlich) mehr fähig, als es im moment zeigt. ich bin mir sicher, dass ein celestini, seoane, zeidler oder bruno berner, bedeutend mehr aus dem team rausholen würden. magnin hatte jetzt exakt 2 jahre zeit und seine gefühlten 15 chancen. mehr als gelegentliche höhenflüge waren aber nicht drin. das reicht, experiment (projekt) abbrechen. von mir aus die saison noch mit magnin zu ende bringen, ausser es besteht plötzlich akute barrage/abstiegsgefahr.

    und dann alles dafür tun, dass berner ab nächster saison übernimmt, bevor er in niederhasli landet!

    die frage: kann/will cillo über seinen schatten springen?


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    es bizz balsam uf die gschundeni (schalamütss-) gcn seel...:nick:

    Fussballjournalist Fredy Wettstein schreibt über den Abend des denkwürdigen 1. November 1978, im Hardturm habe eine Stimmung geherrscht «wie vielleicht nie zuvor und nie nachher», die Heimat der Hoppers sei «ein Tollhaus» gewesen.

    das mit nie nachher chani persönlich bestätige...:rofl:

    Haaland jagt Schweizer Nati-Legende – noch ein Tor fehlt zum Rekord

    https://www.watson.ch/!474544390?utm…=watson-app-ios

    Zitat von schalamütss

    https://www.aargauerzeitung.ch/sport/gc-die-s…hweiz-136383364

    Das sieht aber Chläusu ganz anders...hoffentlich bleibt dir, bei diesem Text nicht gleich die ganze Portion Popcorn im Hals stecken .... :floet:
    Mein alter Kamerad Snowcat und seine GC-Phobie....unterhaltsam... :razz: :cool: :razz:
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    nei, nei, kei angst, im gägeteil, so text amüsiered mich extrem, allei scho d’erwähnig vom name spadaro löst bi mier lachchrämpf us! muess gad namal popcorn hole! :nick:

    nimme drum de chläusu als referenz und gschichtliverzeller öppe so ernst wie de donald trump...:rofl:

    ps. ha kei gcn phobie, ich hasse de verein eifach...susch isch da gar nüt! aber immerhin gfühl für de verein! :mrgreen:


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    nzz am sunntig:

    Am Rande der Unsterblichkeit

    Der FC Liverpool dominiert die Premier League und steht vor dem ersten Meistertitel seit 1990. Trainer Jürgen Klopp ist ein begnadeter Motivator, doch das erklärt den Durchmarsch nur zum Teil. Die Reds profitieren von seinem jahrelangen Feilen an allen erdenklichen Details – und raffinierten Transfers. Von Raphael Honigstein, London

    Wie lebt es sich, wenn einem die Welt zu Füssen liegt? Jürgen Klopp ist genötigt, diese Frage in leicht modifizierter Form seit Monaten fast täglich aufs Neue zu beantworten. Seine Mannschaft steuert nicht nur auf einen mittlerweile fast schon sicheren Titel zu: Sie ist drauf und dran, Millionen von Anhängern der Reds auf der Insel und dem Rest der Welt von einem drei Jahrzehnte währenden Trauma zu erlösen. Die Rückkehr ins «gelobte Land» der Meisterschaft, wie es die Fans der Reds an der Mersey mit heiliger Leidenschaft formulieren, steht kurz bevor.

    Klopp wusste selbstverständlich um das nahezu biblische Ausmass seiner Mission, als er im Oktober 2015 antrat, den demoralisiert im Tabellen-Nirgendwo verlorenen Traditionsklub wieder ganz nach oben zu bringen. Er komme nicht als «Messias», sondern als der «normal one» aus dem Schwarzwald, beschied er seiner Gemeinde zum Einstand, betonte aber gleichzeitig im Duktus eines Wanderpredigers, dass «aus Zweiflern Gläubige» werden müssten, es gelte «den 20 Kilo schweren Rucksack der Geschichte» abzuwerfen und Tempo aufzunehmen. Die Anhänger sollten sich bereitmachen für «Vollgasfussball» und für einen emotionalen Sturm auf den zwischenzeitlich viel zu ruhig gewordenen Rängen des Stadions an der Anfield Road.

    Die Gegner werden weggefegt

    Und der Sturm kam. In Anfield werden seit Monaten die Gegner reihenweise weggefegt – und nun auch die letzten Befürchtungen, dass den seit 1990 beharrlich in der Liga ­gescheiterten Verein doch noch irgendein sportliches Unglück ereilen könnte. «Wir werden Meister, jetzt glaubt ihr es uns», sangen die Fans erstmals vor vier Wochen, als man 2:0 gegen United gewann. Klopp, seit Monaten darum bemüht, keinen Übermut aufkommen zu lassen, liess sie gewähren. «Natürlich ist es ihnen erlaubt, zu träumen und zu singen, was immer sie wollen», sagte er. «Es wäre komisch, wenn sie zurzeit nicht in guter Stimmung wären. Alle sollten die Situation geniessen, alle bis auf uns. Wir können noch nicht Teil dieser Party sein.»

    Die Arbeit ist noch nicht vorbei. Mit dieser bis zur Erschöpfung wiederholten Botschaft hält Klopp im Verein die Spannung hoch. Das nächste Spiel ist das Wichtigste. Diese Rhetorik hat sich an seinen früheren Stationen Mainz (Aufstieg in die Bundesliga) und Dortmund (zwei Meisterschaften und DFB-Pokal-Sieg) bewährt, seine Spieler kamen so auf dem Weg zum grossen Ziel nicht zum Nachdenken. Die absolute Fixierung auf den Moment ist eine der Kloppschen Schlüsselmaximen. «Wir denken nicht nur von Spiel zu Spiel, sondern auch von Training zu Training», sagt Assistenztrainer zwei Pep Lijnders, «Intensität ist unsere Identität.»

    Die Medien würden aber lieber darüber reden, wie es sich für Klopp und Co. anfühlt, ähnlich wie ein Kind vor Weihnachten einem unausweichlichen Glück entgegenzufiebern. Keine Chance. Als der Trainer vor dem Spiel gegen Norwich gefragt wurde, welche Parallelen er zu dem erfolgreichen Titelrennen mit Dortmund in der Bundesliga ziehen könne, hatte er sofort einen schlagfertigen Satz parat. «Die Fragen der Reporter waren dort genauso dämlich», meinte der 52-Jährige lachend, und die Reporter lachten mit. Fast hat man den Eindruck, er würde vor allem gern und schnell Meister werden, damit man ihn mit diesen ewigen Fragereien in Frieden lässt. Es dauert nicht mehr lange. Auf dem Platz bleibt seine Elf keine Antworten aus.

    Liverpools Konstanz sprengt alle Super­lative. Im Januar 2019 verlor die Mannschaft zum letzten Mal ein Spiel in der heimischen Liga (1:2 bei Manchester City). In der laufenden Spielzeit gewannen die Roten bis auf ein 1:1 gegen Manchester United im Oktober jedes der bisher 26 Saisonspiele. Falls der Gewinn des Titels in wenigen Wochen nicht noch zu einem verständlichen Druckabfall führt, kann Klopps Elf das Kunststück von Arsène Wengers Arsenal (2003/04) wiederholen, ungeschlagen durch die Spielzeit gehen – und zudem weit mehr als jene 100 Punkte erreichen, die Pep Guardiola mit City 2018 erzielte.

    Damals hätte niemand für möglich gehalten, dass eine englische Mannschaft diesen historischen Rekord in naher Zukunft brechen könnte. Nicht gegen Guardiolas City, das von der Herrscherfamilie aus Abu Dhabi alimentierte Kombinationskollektiv. Nicht in der Premier League, wo die Dichte an Spitzenmannschaften höher ist als anderswo und selbst ­Abstiegskandidaten wie Norwich über hervorragende Einzelkönner verfügen.

    Dass sich Liverpool in eine nahezu unheimliche Ergebnismaschine verwandeln würde, wie es sie bei den Scousers selbst in den goldenen Siebzigern und Achtzigern nie gab, war dabei angesichts der kapriziösen Anfangsjahre unter Klopp schwer vorstellbar. Seine Mannschaft entfachte mit ihrer wilden Hatz nach dem Ball zwar jedes Mal ein grosses Chaos in der gegnerischen Hälfte, vermochte den Wahnsinn in Ermangelung einer defen­siven Absicherung jedoch selbst kaum zu ­kontrollieren.

    Vorne wie hinten konnte alles Mögliche passieren, und das tat es dann auch regelmässig. Ein 5:4-Sieg über Norwich im Januar 2016 stand typisch für die ungezügelte, gänzlich unaustarierte Wucht der Truppe. Im Überschwang um den Last-Minute-Siegtreffer von Adam Lallana hatte Klopp so heftig mit seinen Schützlingen gefeiert, dass seine Sehhilfe in die Brüche ging.

    Klopp schreit nur noch selten

    Am Samstag musste man sich dagegen zu keinem Zeitpunkt Sorgen um sein Brillengestell machen. Klopp stand wie bei so vielen Partien in dieser Saison meist recht ruhig an der Seitenlinie. Er hat es nicht mehr nötig, Zuschauer und Spieler zum Brennen zu bringen. Dafür funktioniert das Grosse und Ganze längst zu gut. Seine Gelassenheit, erklärt Assistenztrainer Peter Krawietz, sei gleichermassen Ergebnis und Ursache von Liverpools Wandlung zu Dauersiegern. «Wir wissen, dass wir jederzeit zuschlagen können, dass es am Ende zielführend und erfolgreich sein wird. Man muss diese Erkenntnis (als Trainer) auch ausstrahlen.»

    Seit geraumer Zeit wird er, wenn überhaupt, nur noch wegen bestimmter Aktionen laut. Wegen eines falschen Laufwegs etwa, wegen eines schlecht getimten Anlaufens – oder um Lob auf den Rasen zu schreien. «Viele glauben, Klopp spiele an der Seitenlinie Theater, wenn sie ihn dort herumlaufen sehen», sagt der niederländische Mittelfeldspieler Gini Wijnaldum, der so gut wie jeder LFC-­Akteur unter Klopp ein völlig neues Leistungsniveau erreicht hat. «Aber genau so ist er. Er ist wirklich glücklich, wenn diese kleinen Dinge klappen. Die Grätschen. Oder wenn ein Spieler hingeht, aushilft, einen Schuss abblockt. Er sorgt dafür, dass du das auch mitbekommst. Das sind die Momente, die ich am meisten geniesse.»

    Wer das Geheimnis einer Elf ergründen will, die weit über die Qualität ihrer Einzelspieler hinaus Fussball spielt, muss exakt hier anfangen: bei den Details. Klopp gilt ob seines gewaltigen Charismas zwar zu Recht als Menschenfänger. Doch seinem Erfolg liegt weder gottgegebenes Talent noch Zauberei zugrunde, sondern systematische, mit handwerklichem Ernst versehene Arbeit an allen erdenklichen Stellschrauben. Sein Liverpool ist ein Gesamtkunstwerk aus Fleiss und Lernfähigkeit. «Wir sagen den Spielern ständig, kleine Dinge sorgten dafür, dass Grosses passiert», fasst Lijnders den Leitgedanken zusammen. Zu diesen kleinen Dingen gehört zum Beispiel, dass sich Klopp kurz nach seiner Ankunft die Namen der achtzig Mitarbeiter im Trainingszentrum Melwood einprägte, sie in den Speisesaal bat und den Spielern einzeln vorstellte. Mannschaft und Personal hätten die Pflicht, einander zu helfen, betonte er, Liverpool müsse «ein Team und eine Familie» sein.

    Nachdem er das Publikum mit rasendem Achterbahn-Fussball aus der Lethargie ­gerissen und seine Trainingsmethoden den ungewohnten Bedingungen auf der Insel (viel Wind, wenige Spielunterbrechungen, keine Winterpause) angepasst hatte, verstärkte Klopp mit chirurgischer Präzision sein Kader. Ihm ist dabei entgegengekommen, dass Liverpool von sehr smarten amerikanischen Investoren geführt wird, die bereit waren, für den famosen Torhüter Alisson Becker (AS Rom) und den nicht minder famosen Innenverteidiger Virgil van Dijk (Southampton) in der Summe knapp 150 Millionen Pfund auf den Tisch zu legen.

    Ein Grossteil dieser Summe wurde allerdings durch den Verkauf des Brasilianers Philippe Coutinho gedeckt, der nicht ganz zufällig weder in Barcelona noch beim FC Bayern an seine famosen Leistungen im Liverpool-Trikot anschliessen konnte. Die Verpflichtung von Alisson und van Dijk, die der ebenfalls äusserst smarte LFC-Sportdirektor Michael Edwards empfohlen hatte, wirkte sich auch nur derart spektakulär auf die defensive Stabilität aus, weil Klopp vorübergehend zwei Low-Budget-Aussenverteidiger, Andy Robertson (zuvor bei einem Absteigerklub namens Hull City) und Trent Alexander-Arnold (eigene Jugend), zu absoluten Spitzenkräften entwickelt hatte.

    Stars kamen zu günstigen Preisen

    Wenn nun im Zuge der Liverpoolschen Total-Dominanz andere Trainer bei Klubs wie Manchester United oder Chelsea nach teuren Koryphäen verlangen, dürfen die Fans von Klopps Team überlegen lächeln. Keiner der drei Top-Scorer Roberto Firmino, Mohamed Salah und Sadio Mané kamen als Superstars an die Mersey, sondern für vergleichsweise kommode Preise von der TSG Hoffenheim, der Roma und Southampton. Sie wurden erst im Verbund mit den Mitspielern zu Raketenstürmern.

    Bei keinem Profi lässt sich der Besser­machereffekt stärker ablesen als bei Kapitän Jordan Henderson. Der Mittelfeldspieler gehört zur Spezies braver Arbeiter, Trainerlegende Alex Ferguson verzichtete einst auf eine Verpflichtung, da er fand, der Mann aus Sunderland laufe merkwürdig unrund. Noch vor gut einem Jahr meckerten die Zuschauer in Anfield, wenn «Hendo» den Ball in der Zentrale oft lieber zurückspielte, ein unumstrittener Stammspieler war er nie. In Abwesenheit des lange verletzten Brasilianers Fabinho, den Klopp als «Leuchtturm» des Teams bezeichnete, fungierte der 29-Jährige auf der Sechser-Position in der laufenden Spielzeit jedoch derart solide, dass er mittlerweile als ernsthafter Kandidat für die Wahl zum Spieler des Jahres gehandelt wird. Seine Uneigennützigkeit, Bescheidenheit und persönlicher Fortschrittswille stehen sinnbildlich für die Wesenszüge der gesamten Mannschaft.

    Bei der Siegerehrung nach dem Gewinn der Champions League in Madrid hatte Henderson angeregt, dass Kollege James Milner als dienstältester Spieler den Pokal mit in die Höhe hebt. «Für ihn kommt immer die Mannschaft zuerst», schrieb Milner in seiner Autobiografie, «das wird sich nicht ändern. Aber ich hoffe, dass er aufgrund des Erfolges merkt, was für ein brillanter Spieler er ist.»

    Es geht immer noch ein Stückchen mehr. Klopp lebt seinen Schützlingen diesen Drang auf Optimierung tagtäglich vor. Er engagierte eine Ernährungsberaterin (Mona Nemmer, früher beim FC Bayern), einen Sportpsychologen und einen Spezial-Coach (Thomas Gron­nemark) nur für Einwürfe, der mit dem Team feste Bewegungsmuster trainiert. Diverse Fernsehexperten lachten ihn dafür aus, aber Liverpool erarbeitete sich durch Gronnemarks Input einen messbaren Vorteil.

    Sein Team bleibt nach Einwürfen deutlich öfter im Ballbesitz als Mannschaften, die auf den Zufall vertrauen. Für Spitzenklubs ungewöhnlich ist auch der Fokus auf Standardsituationen. Interne Analysen hatten ergeben, dass Liverpool zu wenig aus den ruhenden Bällen machte. Der Trainerstab entwickelte zahlreiche neue Ideen und perfektionierte synchrone Abläufe, 2019/20 sind die Reds in dieser Disziplin nun ebenfalls spitze. «Wir wollen, dass unsere Standards entscheidend sind», sagt Lijnders. «Normalerweise legen nur Mannschaften mit Problemen aus dem Spiel heraus diese Mentalität an den Tag.»

    Liverpool kann aber auch spielen. Die Umschalttaktik aus den ersten Jahren ist zwangsläufig einem ganzheitlicheren Ansatz gewichen, da sich viele Mannschaften tief in der eigenen Hälfte verschanzen und keinen Raum für Konter bieten. Klopp hat mithilfe seiner Mitarbeiter ein ausgeklügeltes Ballbesitzspiel entwickelt, das es dennoch schafft, Tempo in die Angriffszüge zu entwickeln. Ein Analystenteam aus Astrophysikern und Datenwissenschaftern, das auch einen promovierten Philosophen umfasst, hat eine Formel entwickelt, die zeigt, wie stark die Chancen auf einen Torerfolg mit der räumlichen Aufteilung der Mannschaft einhergehen. Klopp kann diese komplexen Zusammenhänge vermitteln, und sein Mittelfeld um Henderson kann die Anweisungen mit viel Hingabe und Engagement umsetzen, auch wenn von dieser Arbeit wenig offensichtlich wird.

    Die Bildhauer können anrücken

    Durch diese unzähligen Mikroverfeinerungen – zu denen übrigens auch die Verlegung eines extra schnellen Rasens an der Anfield Road gehört – ist Liverpool nach vier Jahren Anlauf an einen Punkt gekommen, an dem sich absolutes Selbstvertrauen und Leistungsfähigkeit gegenseitig ununterbrochen verstärken. Klopps «Mentalitätsmonster» spielen einfach so lange ihr Spiel, bis sie gewinnen.

    Zudem hatten sie in den richtigen Momenten auch die notwendige Fortüne. Gemessen an der statistischen Qualität der gegnerischen Torchancen hätten sie zum Beispiel mehr Treffer kassieren müssen, aber die Stürmer schossen aus besten Lagen einfach daneben. Vielleicht greift bei der Konkurrenz mittlerweile die Angst, es mit einer monatelang ungeschlagenen Elf aufnehmen zu müssen. «Wenn du immer wieder in den Schlussminuten Tore machst, ist das kein Glück», sagte Guardiola neulich anerkennend über den furchteinflössenden Siegeszug der Reds. «Liverpool hat unglaubliche Qualität und die unglaubliche Fähigkeit, bis zum Ende zu kämpfen.»

    Bis zum Ende zu kämpfen, wird in der Liga – allen Warnungen von Klopp zum Trotz – nicht nötig sein. Die Aufnahme des Deutschen in den Liverpooler Trainerolymp, neben den früheren Heilsbringern Bill Shankly und Bob Paisley, lässt sich kaum mehr abwenden. «Wenn Klopp Meister wird, stellen sie ihm hier Statuen auf», prophezeite der Ex-LFC-Verteidiger Jamie Carragher 2017 ohne jede Übertreibung. Die Bildhauer können bald anrücken.


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    Zitat von Larry

    Hier ist vieles Wunschdenken von FCZ Fans. Schaun mer mal. Ich sage: GC wird es immer geben!

    ein ungenannt sein wollender russischer investor? oh ja! :rofl:

    in einen fussballverein in der schweiz investierst du aus 3 gründen:

    - herzblut (ja, ja, gcn ist in russland brutal beliebt, im fall! isch ebe d‘säson vom rekordmeister, im fall he)

    - renditeobjekt (ist in der ch höchstens mit basel und yb möglich, falls überhaupt)

    - geldwaschen (bei einem club mit 2000 zuschauern und kaum mehr fans, nicht ganz einfach...es dürfte schon auffallen, wenn in der bilanz plötzlich ein merchandising gewinn von jährlich 15 millionen und zuschauereinnahmen aus einem 50’000-er zuschauerschnitt erscheinen!)

    nix wunschdenken! popcorn sind parat! :mrgreen:


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    Zitat von Larry

    Tatsächlich, aber nicht weil der ZSC an der Spitze steht! Lugano auf Platz 12, ein Witz! Standen noch vor zwei Jahren gegen uns im Final und hätten diesen auch gewinnen können! Ist nicht alles so schlimm wie dargestellt! Ambri zweiter auch ein Witz! Er schaut bei einigen Clubs weit zurück aber bei Ambri nur auf diese und letzte Saison. Ambri wäre längst abgestiegen wenn sie damals nicht gegen Teams hätten spielen müssen die gar nicht aufsteigen wollen/können! Servette auf Platz 10 nach dieser Saison? :roll:


    doch, doch, auch weil der zsc an der spitze steht!


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    Zitat von Larry

    Nein er wurde nicht gedraftet obwohl er mit Guelp Storm den Titel in der OHL gewonnen hat und hinter Tyler Bertuzzi zweitbester Skorer war! Bertuzzi plus die nächsten zwei Stürmer hinter Suter wurden alle gedraftet. Denke auch er könnte es aber jetzt schaffen bzw. eine Chance bekommen!


    für suter gibts eh nur noch zsc oder nhl...aber ich denke, er wird die nhl sicher probieren, zurecht!


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    Zitat von Larry

    Das Rosengarten-Projekt ist nur eines von vielen Bauvorhaben, das auf der Abschussliste von Knauss und Petri gelandet ist. Sie reicht von der ZKB-Seilbahn, der Gleisüberbauung Eurogate beim Hauptbahnhof, dem Polizei- und Justizzentrum, drei verschiedenen Stadionprojekten auf dem Hardturm-Areal bis hin zu einer ganzen Reihe von Einkaufszentren im Kanton – alles wurde angefochten, verhindert oder verzögert. Laut eigenen Aussagen haben sie in den letzten dreissig Jahren im Kanton Zürich über 170 Rechtsfälle eingeleitet. Den beiden haftet deshalb längst das Image der Nein-Sager und Verhinderer an. Als «Spielverderber», «Öko-Terroristen», «Parkplatzzähler» oder gar «Staatsfeinde» wurden sie von politischen Gegnern schon bezeichnet.(NZZ)

    Wer glaubt nach der nächsten Abstimmung würde das Stadion dann einfach so gebaut der irrt sich gewaltig! Das Spiel wird wie schon beim CS Stadion weiter gehen!


    wenn der gestaltungsplan, gegen den ja das referendum von knauss und kollegen ergriffen wurde, an der urne angenommen wird, dürften die rechtsmittel der verhinderer ausgeschöpft sein. sprich: das stadion wird dann tatsächlich „einfach so gebaut“...

    nehme ich jedenfalls an, kenne das baurecht auch nicht wirklich. mushu könnte hier evt. mit klärenden worten etwas beitragen! :nick:


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    Hätte doch Magnin die Grösse und den Charakter des Finnen.

    So schlecht hat LM als Spieler auch nicht verdient ...


    der finne war ein katastrophaler trainer, aber ein ausgezeichneter innenverteidiger und ein mensch mit tadellosem charakter und grösse. hat er ja ua. bei seinem abgang bewiesen.

    und ja, magnin hat sicher genug geld auf der hohen kante um nicht auf den fcz trainer job angewiesen zu sein. aber er hat nun mal um einiges mehr trainer qualitäten als sämi, immer wieder mit höhenflügen. daher glaubt er auch (noch) an sich und seine fähigkeiten. gestärkt von canepa und dem glauben an seine fähigkeiten, sieht er wohl keine veranlassung seinen job freiwillig herzugeben...:nixwiss:

    Zitat von Der Weise

    Was wären denn seriöse Alternativen?


    gibt nur zwei alternativen: ein anderer besitzer oder ein geläuterter besitzer, welcher seinen sportchef wirklich machen lässt, würde schon reichen. ist aber nur wunschdenken...hat lediglich bis ein paar monate nach dem abstieg funktioniert.

    das ist übrigens auch meine hoffnung/wunschdenken betreffend cs gottstein. personen aus seinem umfeld, welche bereit sind die aktien zu übernehmen und eine sportliche führung installieren, welche diesen namen auch verdient. denke aber, er hat mit der cs genug zu tun! ausserdem will canepa als könig ins neue stadion einziehen und darum auch kaum seinen thron zur verfügung stellen. ausser der externe druck wird zu gross. aber so sieht es zur zeit definitiv nicht aus!

    ich kenne burgermeister ziemlich gut und sehe ihn alle paar wochen. er nennt bickel den sportchef in canepas gnaden! und wenn einer die fcz seele und internas kennt, dann hermi...

    hätte bickel das (alleinige) sagen, wäre magnin nicht mehr trainer bzw. sein vertrag (noch) nicht verlängert worden. auch hätten wir den einen oder anderen transfer getätigt.

    aber eben, hätte, hätte fahrradkette! :nixwiss:


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    Zitat von Larry

    Snowcat mag gar nichts mehr sagen dazu..... :sad: :nixwiss:


    es wurde ja auch schon alles gesagt! und meine einschätzung betreffend vetragsverlängerung mit magnin wird nun leider bestätigt. man hätte noch zuwarten sollen...

    aber alles in allem müssen wir mit der ist situation leben. bevor canepa magnin entlässt, lässt er kuki einschläfern und sich von heliane scheiden. oder umgekehrt...:rofl:

    es ist so eine gefühlte machtlosigkeit wie mit trump. mit dem lügenbaron müssen wir auch noch 4 weitere jahre leben, ausser er stirbt vorher! und das mag ich magnin nun wirklich nicht gönnen, trump hingegen schon...:mrgreen:


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    Zitat von Larry

    YB und Basel sind jahrelang i de NLB dümpled, faktisch tod gsi. Servette, Lausanne und Xamax no viel tüüfer. Es gaht immer wiiter.


    nur händ yb und basel sowieso und die andere wenigstens so halbwegs es umfeld, es zueschauerpotential und so öppis wie e verwurzlig i de eigne stadt/region.

    die us niederhasli händ nuno „mir sind im fall rekordmeister im fall he“. susch händ die nix meh. aber wükli nix, eher no weniger als nix. und das isch no nett usdruckt! :mrgreen:

    wie de mushu richtig seit: es tier i dem zuestand würmer ischlöfere!


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