Beiträge von snowcat

    nzz am sunntig:

    Millionen-Dating

    Unterhändler verdienen an Fussballtransfers unzählige Millionen. Ist es damit bald vorbei? Ein Däne bringt die Fussballklubs für Tête-à-Têtes an den gleichen Tisch. Von Florian Haupt, Madrid

    Auf den ersten Blick sieht es aus wie in der Bingohalle. Die Tische akkurat im gleichen Abstand, schwarze Tischdecken, je vier Stühle. Der gedämpfte Lärm vieler Gespräche in einem grossen Raum. Nach einer Viertelstunde ertönt die Glocke, sofort setzt sich alles in Bewegung, wie bei der Reise nach Jerusalem: 170 Menschen stehen auf, Hostessen halten Nummern hoch, bald haben alle ihren Platz gefunden. Aktenkoffer werden abgestellt, Hände geschüttelt. Die nächste Runde kann beginnen.

    Speed-Dating für Fussballmanager: Im Konferenzraum eines Madrider Hotels haben sich Vertreter von 140 Vereinen zusammengefunden, um zwei Tage lang Kontakte zu knüpfen und Spielertransfers zu verhandeln. Sie haben für jede Verabredung eine Viertelstunde Zeit. Dann steht wieder ein neuer Klub auf ihrem Stundenplan.

    Branchenführer wie Liverpool, Manchester City oder Juventus Turin sind in Madrid dabei, aus der Schweiz die Zürcher Grasshoppers und der FC St. Gallen, aber auch etliche Vereine aus Mexiko, Brasilien oder den USA. Die Stimmung wirkt geradezu beseelt, wie bei einem gelungenen Klassentreffen. Gleichgesinnte begegnen Gleichgesinnten.

    Hinter der Kontaktbörse steht Jonas ­Ankersen, 33. Der Däne fragte sich, «warum so viele Fussballklubs wirtschaftliche Probleme haben». Er reiste, traf Sportdirektoren, hörte zu, testete seine Ideen und ignorierte Zweifler, die sagten, diese Ideen klängen gut, würden aber in der von notorischem Misstrauen geprägten Branche nicht funktionieren. Heraus kam «Transfer Room»: ein Online-Portal exklusiv für Fussballklubs, in dem sie ohne Mittelsmänner in Kontakt treten, Spieler anbieten und ausleihen, kaufen oder verkaufen können. «Ich wollte etwas schaffen, das die Vereine effizienter arbeiten lässt und ihnen ermöglicht, die Kontrolle auf dem Transfermarkt zurückzugewinnen», sagt Ankersen.

    Künstler und Soldaten

    Zwei Jahre nach der Gründung seines Unternehmens kann er stolze Zahlen präsentieren. Über 500 Vereine aus 44 Ländern nutzen seine Plattform, 312 Transfers wurden schon über sie abgewickelt. Die aktivsten Klubs kämen auf bis zu 15, sagt Ankersen, der Traditionsverein Leeds United aus England tätigte einmal 5 innerhalb eines Sommers. Mehrkosten entstehen dadurch nicht. Die Vereine zahlen eine feste Jahresgebühr. Die bei Transfers sonst mitunter fälligen Kommissionen entfallen. Und das Abonnement beinhaltet zugleich die Einladung zur halbjährlichen Speed-Dating-Messe.

    Im Madrider Konferenzraum trifft sich etwa Kristian Walter, Kaderplaner beim deutschen Zweitligisten Dynamo Dresden, mit dem Vertreter eines Champions-League-Teilnehmers aus England. 15 Minuten, die Uhr läuft, man kommt also schnell auf den Punkt, und der heisst in diesem Fall: mögliche ­Leihgeschäfte. Der Deutsche hat sich gut vorbereitet und schon ein paar Spieler im Visier, erfährt dann aber, dass sein Gegenüber einen anderen abgeben will. Profile werden verglichen, Spielsysteme erläutert. Walter berichtet von der technischen Spielidee seines Vereins. Das könnte passen, entgegnet der Engländer, sein Kandidat sei «eher Künstler als Soldat». Schliesslich wandert das Gespräch noch zu einem Spieler aus der tschechischen Liga, liegt ja nahe bei Dresden, dann ist die Viertelstunde vorbei. Ein Händeschütteln und die feste Absicht, in persönlichem Austausch zu bleiben: Man kennt sich jetzt ja.

    Das ist im Fussball nicht immer so einfach wie anderswo.

    Überflüssige Unterhändler

    Wer einmal den Sportfilm «Moneyball» mit Brad Pitt gesehen hat, bekommt eine Ahnung davon, wie Transfers in der US-Baseballliga ablaufen. Am «Deadline-Day» glühen die Telefondrähte, jeder Manager hat jede Nummer von jedem anderen, man weiss, wie man sich nehmen muss, und stemmt so notfalls auch in letzter Minute noch komplexe Deals über mehrere Banden. Aber im nordamerikanischen Sport gibt es nur eine Spitzenliga mit rund dreissig Vereinen. Im Fussball tummeln sich auf demselben Spielermarkt Hunderte Klubs aus Dutzenden Ländern mit verschiedener Sprache und Verhandlungskultur. Traditionell ist es daher so, dass sich Spielerwechsel zu Pokerpartien hinziehen, zig Makler eingeschaltet sind und am Ende schon einmal ein Fax zu spät ankommt.

    Hunderte Millionen Euro an Kommissionen setzen Vermittler in jedem Transfersommer um. Während es die persönlichen Berater der Spieler immer geben wird, könnte die neue Plattform die für die Klubs so ärgerlichen wie oft dubiosen Unterhändler überflüssig machen. Zwischen Konferenzraum und Buffet erzählt Jonas Ankersen, wie ihm ein Manager nach seinem letzten Date berichtete, mit Freude erfahren zu haben, dass ein von ihm umworbener Spieler für drei Millionen Euro zu haben sei. Ein Mittelsmann habe ihm denselben Profi kürzlich noch für sechs Millionen angeboten.

    «Bist du bald in Manchester?»

    Die Glocke klingelt, Mittagspause vorbei, nächste Runde: Manchester City und Paralimniou aus Zypern. Die Klubs haben sich im Sommer virtuell kennengelernt, als sie über die Plattform die Ausleihe des ghanaischen Offensivspielers Ernest Agyiri abwickelten. Jetzt begegnen sie sich zum ersten Mal persönlich und analysieren die ersten Monate. Hat er sich gut akklimatisiert? Welche persönlichen Eigenheiten sind zu berücksichtigen? Wie ist die Perspektive? Ist ein permanenter Transfer denkbar? Welche Bedürfnisse gibt es sonst noch, wo kann man eventuell weiterhelfen? Und eine Verabredung für demnächst: «Bist du bald einmal in Manchester?»

    City hat 32 Leihspieler in 14 Ländern, Vereine wie Chelsea oder Juventus liegen noch darüber. Für diese Grossklubs ist die Börse bisher eher für die Suche nach idealen Entwicklungsstationen interessant; die grossen Superstars werden noch nicht gehandelt. Dennoch beläuft sich der teuerste Spielerdeal über die Anwendung «Transfer Room» nach Angaben ihres Erfinders schon auf 17 Millionen Pfund (rund 21,8 Millionen Franken). Insgesamt hielten sich Kauf- und Leihgeschäfte mit 52 zu 48 Prozent bisher die Waage.

    Während in Madrid die Nummerngirls die letzte Runde im Speed-Dating einleiten, denkt Jonas Ankersen schon weiter. Mittelfristig soll seine Plattform ihren Kunden einen Echtzeit-Zugang zu allen relevanten Transfermarktdaten liefern: «Sie soll so effizient und wichtig werden, wie es Bloomberg für die Finanzhändler ist.»


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    nzz am sunntig;

    Immer aufwärts auf der Karriereleiter

    Der schwedische Trainer Rikard Grönborg sorgt dafür, dass die ZSC Lions ihren Ansprüchen wieder gerecht werden. Seine Geschichte erzählt von Entbehrungen, Dosenravioli – und einem steilen Aufstieg. Von Nicola Berger  

    Das Aufregendste, was sich je in Great Falls, Montana, zugetragen hat, ist eine angebliche Ufo-Sichtung aus dem Jahr 1950, wie das Internet weiss. Great Falls hätte sich als Kulisse für David Lynchs Opus Magnum «Twin Peaks» ­geeignet, aber das Kleinstadtidyll, Ausserirdische und die Natur waren nicht das, was Rikard Grönborg anzog, damals 1998. Der Schwede war gerade 30 geworden und hatte in den USA die Universität abgeschlossen. Er war bereit, zum ersten Mal richtig Geld zu verdienen, eine sechsstellige Summe, irgendwo in der Privatwirtschaft. Doch dann kam der Anruf von den Great Falls Americans, einem Team der American Frontier Hockey League. Grönborg packte seine Sachen, stieg ins Auto und fuhr 15 Stunden durch die Prärie. Denn er war nicht nur bereit für das grosse Geld, sondern auch: für ein Abenteuer.

    Die Americans boten ihm 16000 Dollar pro Jahr, ein lächerliches Salär, man kann davon in den USA eigentlich nicht leben. Grönborg nahm den Job trotzdem an, er war ungebunden und dem Reiz des Eishockeys schon vor vielen Jahren erlegen. Heute lächelt er und sagt: «Ich war gerade am College gewesen, ich wusste, wie man sich ohne Geld durchschlägt. Ich weiss ein oder zwei Dinge über Dosenravioli.» Man sollte nicht den Fehler machen, Grönborg für einen Idealisten zu halten, auch wenn er mit seinem grauen Vollbart etwas Subversives ausstrahlt. Er war einfach ein Mann, der Eishockeytrainer sein wollte – und bereit war, dafür Umwege in Kauf zu nehmen.

    Es ist ein Mittwoch im November, Grönborg hat in Zürich Oerlikon gerade das Vormittagstraining der ZSC Lions beendet. Er hat es weit gebracht seit den Anfängen in Great Falls. 2006 kehrte er nach Schweden zurück und widerlegte dort auf imposante Art und Weise das «Peter-Prinzip». Das ist einer der Klassiker der nordamerikanischen Managementliteratur und besagt, dass ein Mitarbeiter so lange befördert wird, bis er auf dieser Position überfordert ist und seine Unfähigkeit das ganze Unternehmen belastet. Grönborg aber stieg so lange auf, bis die Karriereleiter nicht mehr weiter führte. Er war im schwedischen Verband: Scout, Assistent, Juniorencoach – und wurde dann Nationaltrainer. 2017 und 2018 gewann er WM-Gold.

    Siege gegen die Skepsis

    Nun ist er in Zürich gelandet, wo ihm bei der Vorstellung auch Skepsis entgegenschlug. Grönborg ist 51 Jahre alt, aber er hat auf Profistufe noch nie ein Klubteam betreut. Ähnliche Vorbehalte waren in Schweden geäussert worden, als Grönborg das A-Nationalteam übernahm. Einer, der sich daran ­erinnert, ist Olof Östblom, der Nationalmannschaftsmanager Schwedens. Er sagt: «Es hiess, ihm fehle die Erfahrung. Aber die Kritik ist schnell verstummt, denn Rikard hat einfach Spiele gewonnen.»

    Im ZSC ist das ähnlich – das Team ist in seiner Konstanz und Stabilität im Vergleich zur Vorsaison mit dem Fall in die Klassierungsrunde kaum wiederzuerkennen.

    Ein paar Monate ist Grönborg erst Trainer, das ist wenig Zeit, um ein Kollektiv auf Kurs zu bringen. Michel Zeiter etwa, als Spieler einmal eine Ikone im ZSC, hat sich bei seinem Amtsantritt im EHC Winterthur «drei bis fünf Jahre» ausbedungen, bis seine Vision umgesetzt und das Play-off möglich sei. Grönborg kann über solche Zeithorizonte nur milde lächeln. In seiner Zeit als Nationalcoach blieben ihm vor Turnieren nur wenige Tage zur Vorbereitung. Carl Klingberg hat sie mitgemacht, 2017, als der Stürmer des EV Zug mit Grönborg Weltmeister wurde. Er sagt: «Grönborg verliert keine Zeit, er ist sehr direkt. Er hat sehr klare Vorstellungen, was er von welchem Spieler erwartet, und kommuniziert das deutlich. Man weiss genau, woran man bei ihm ist.» Die klare, direkte Sprache, die natürliche Autorität: Es sind nicht die klassischen Merkmale der schwedischen Trainingslehre.

    Doch Grönborg wurde in den USA sozialisiert, in einem Land, in dem man ohne Entschlossenheit und Durchsetzungskraft nicht auskommt. Fast zwei Jahrzehnte hat Grönborg dort gelebt, er besitzt den US-Pass, schloss dort einen Bachelor in Journalismus und einen Master in Management ab, seine Frau ist Amerikanerin. Steckt im Trainer Grönborg mehr USA als Schweden? Der Manager Östblom sagt: «Nein. Seine grosse Stärke ist, dass er das Beste aus den beiden Kulturen auf sich vereint.»

    Im ZSC scheint seine Art anzukommen, der Verteidiger Severin Blindenbacher sagt: «Er gibt eine klare Linie vor und fordert viel. Die Intensität bei uns ist sehr hoch. Ich merke das selber: Wenn man es im Training ein paar Tage etwas ruhiger angehen lässt, fällt man im Vergleich zu den anderen Spielern sofort ab.»

    Die NHL-Ambitionen

    Die Frage ist, wie lange Grönborg dem ZSC erhalten bleiben wird. Das Klubmanagement versucht ja seit Jahren, auf dem Trainerposten etwas Kontinuität zu schaffen. Doch in diesem Jahrhundert blieb einzig der Kanadier Marc Crawford länger als zwei Jahre, von 2012 bis 2016. Zwei Winter, das ist auch der Zeitrahmen, für den Grönborg sich versprochen hat. Aus seinen NHL-Ambitionen hat er nie ein Hehl gemacht, auch wenn er heute sagt: «Ich fühle mich wahnsinnig wohl in Zürich, ich will so lange bleiben, wie der Klub mich will. Über die NHL sage ich nur, dass es viele europäische Trainer gibt, die das Format hätten, in der Liga zu coachen.»

    Bevor er eine Übereinkunft mit dem ZSC fand, verhandelte Grönborg auch mit den Buffalo Sabres – und mit dem HC Davos. Er sagt, er habe Respekt gehabt vor der Aufgabe; als er Erkundungen über die ZSC-Organisation einholte, habe ihm jemand gesagt, es handle sich um «den schwierigsten Job in Europa». Die Einschätzung muss von ­jemandem abgegeben worden sein, der noch nie etwas vom HC Lugano gehört hat, aber es zeigt, welchen Ruf der ZSC inzwischen hat, weil es in den letzten Jahren kaum jemand geschafft hat, die sehr hohen Ansprüche von Klub und Umfeld zu befriedigen. Grönborg sagt: «Den ZSC und mich verbindet, dass wir sehr hohe Erwartungen haben.»

    Im Fall Grönborgs war das schon bei den Junioren der Great Falls Americans so. Zu den Spielern, die der Coach damals betreute, gehört Patrick Dwyer, ein Stürmer, der es später in die NHL und für die USA an eine WM schaffte. Er sagt: «Grönborg hatte grossen Anteil an meiner Karriere. Er hatte für alles einen Plan und wusste genau, wie er uns weiterbringen konnte. Er ist ein erstklassiger Lehrer.» Dwyer ist inzwischen Assistenztrainer der Charlotte Checkers in der Farmteamliga AHL, er sagt, Grönborg sei eine Inspiration dafür, wie er selber als Coach arbeite.

    Auch Grönborg zehrt von den Erfahrungen aus Montana. Er sagt: «Ich habe dort wahnsinnig viel gelernt, ich war dort nicht nur Trainer, sondern bereitete auch die Ausrüstung vor und schrieb die Medieninformationen. Es half mir, ganzheitlich zu denken.» In Zürich ist es anders, im ZSC gibt es für fast alles Spezialisten. Grönborg sagt, seine Aufgabe sei eher die eines Managers: Informationen abwägen und dann Entscheidungen treffen. Er liegt damit oft richtig – so wie damals, als er in Great Falls unterschrieb und Dosenravioli essen musste. Die Entbehrung hat sich gelohnt: Er ist zu einem der bestbezahlten Trainer ausserhalb Nordamerikas aufgestiegen. Und es wirkt nicht so, als sei sein Aufstieg abgeschlossen.


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    vierter sieg in serie! wer hätte gedacht, dass das mit dem selben trainer möglich ist, nach der 0:4 bankrott erklärung in basel?

    kramer wird noch zum fussballgott. ausser popovic sind alle 4 anderen neuzugänge tatsächlich mittlerweile verstärkungen. manchmal braucht es halt doch +/-15 spiele geduld, bis es funktioniert. und es ist eben doch nicht alles nichts wert, nur weil es kostenlos war! :nick:

    Zitat von Mushu

    Ich will ab nächstem Sommer einen "echten Trainer"! "Projekte" sollte man irgendwann zum Ende bringen ...


    ein projekt ist ein einmaliges vorhaben mit einem klaren ziel, welches auch zeitlich definiert ist. bei diesem projekt wäre das ziel einen „richtigen trainer“ zu formen.

    was, wenn der magnin das tatsächlich noch schafft innerhalb dieser saison? dann wäre das projekt inhaltlich und zeitlich zu ende und du hättest einen richtigen trainer aber mit falschem namen...:nixwiss:


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    9 pkt us de letschte 3 spiel. schöni momentufnahm!

    was auch zuversichtlich stimmt, man sieht etwas, was uns magnin bzw. die mannschaft während 19 monaten meistens vorenthalten haben:

    1. eine mannschaft, jeder kämpft für den anderen
    2. langsam kommt konstanz in die sache
    3. attraktive fcz spiele
    4. man kann mit rückschlägen im match umgehen
    5. fortschritte einzelner spieler:

    - brecher ist mittlerweile ein hervorragender torhüter
    - britto spielt auch ganz gut, wenn ich da an seinen ersten einsatz denke...
    - blazer hat den torinstinkt wieder gefunden
    - nathan verhinderte mit tacklings und gutem positionsspiel mind. 2 mögliche sion tore. und ein tor schiesst er noch selber!
    - schönbi zu 99% wieder der schönbi von früher
    - marchesano in jedem spiel einer der besten bis überragend
    - omeragic für einen 17-jährigen brutal abgeklärt
    - magnin wechselt nicht mehr ohne ersichtlichen grund die aufstellung pausenlos
    - usw...

    diese entwicklung hat schon vor den 3 siegen begonnen, wurde aber vorher noch nicht mit punkten belohnt.

    noch ist das ganze ein zartes pflänzchen. zu oft wurden wir von magnin und der mannschaft enttäuscht, als das ich es wagen würde bereits von der wende zu sprechen. aber der weg stimmt zweifellos.

    nicht (nur) wegen magnin, sondern für die ganze trainergilde weltweit: wäre schön, wenn ein präsi mal belohnt würde, wenn er dem öffentlichen und medialen druck nicht nachgibt und am trainer festhält. wenn auch manchmal schwer verständlich für den fan, besonders im fall magnin. auf nachhaltigkeit kann nur verzichten, wer über praktisch unbeschränkte geldmittel verfügt oder einen an der waffel hat wie cc!


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    und nach 2 siegen bist du bereits vierter...

    was mich verhalten optimistisch stimmt: seit ein paar spielen sieht man einen plan. es greift tatsächlich. auch wenn in thun glück, brecher und thuns unvermögen im abschluss die hauptverantwortlichen für die 3 punkte waren.

    ps. der spielplan bis weihnachten spricht auch für uns: sion und luzern zu hause, xamax auswärts und servette zu hause. dann noch san galle zum abschluss auswärts. aus diesen 5 spielen sind 10-12 punkte möglich...mit 28 bis 30 punkten in die winterpause wäre voll ok. und deutlich mehr als nach saisonstart befürchtet!

    schaun mer mal!


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    Zitat von rouge+jaune-1939

    wie larry sagte.... kann man, muss man nicht pfeifen.
    das spiel selbst hat mir sehr gut gefallen, tolles oktober hockey!
    für einen dienstag hatte es auch viele zsc fans...


    na ja, geht auch nicht um können oder müssen. so etwas DARF nicht gepfiffen werden! schon gar nicht nach sichtung der tv bilder!

    die „behinderung“, zumindest der erste teil, findet ausserhalb des torraumes statt und endet gefühlte 5 minuten vor dem zsc torschuss. die raupe kann nicht schlittschuhlaufen oder macht einen auf (see-)schwalbe, das ist das einzige vergehen bei diesem tor...


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    Zitat von dantheman

    und im nächste match? wieder e komplett anderi ufstellig?


    hatte auch den gleichen gedanken!

    mindestens auf 5 positionen unbedingt wechseln! schönbi, marchesano, tosin, rüegg und omeragic sicher nicht mehr bringen. sonst könnte es nochmals ein gutes spiel und 3 punkte geben...


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    Zitat von Larry

    Magnin kann sich nicht am Sieg freuen und muss wieder durchdrehen....denke der lernt das nie!


    ich schreibe grundsätzlich nie über schiedsrichter, jetzt nach den 3 punkten mach ich mal eine ausnahme:

    bei so seinem spiel bist du schon als nicht besonders emotionaler trainer ständig unter adrenalin. und als magnin drehst du während 94 minuten im roten. wegen dem geilen spiel, dem spielverlauf und vor allem wegen der permanenten benachteiligung durch das schiedsrichtertrio und sogar durch den var. der penalty war ein witz, solche gab es manchmal ohne var. aber mit var, darf es solche geschenke echt nicht geben! nicht mal an den fc basel, sonst fällt noch ein system dahinter auf!

    gestern habe ich nur darauf gewartet, dass ein basler im mittelkreis fällt und der schiri penalty für basel pfeifft!

    von daher: gewisses verständnis für magnin...da er uns aber schon fast 2 jahre nervt mit seinem getue, hält sich das verständnis natürlich in engen grenzen, aber irgendwo eben doch nachvollzieh- und beinahe entschuldbar nach dem gestrigen spiel.

    ps. und wenn wir nur noch solche fcz spiele sehen und somit auch viele punkte holen, kann er von mir aus in jedem spiel komplett ausrasten. ist mir dann echt scheissegal...:mrgreen:


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    (erst) das dritte wirklich geile spiel unter magnin seit dem cupfinal 2018 und dem leverkusen heimmatch, ebenfalls 2018. unglaublich was mit dieser mannschaft möglich wäre...

    der fcz kämpfte um jeden ball, das richtige rezept gegen müde basler. aber nicht nur kampf, auch schöne ballstafetten. auch das spielsystem sass und war vor allem ersichtlich. es gab tatsächlich einen klaren plan! :nick:

    bin jetzt mal gespannt, was dieses spiel im fcz bzw. in den köpfen der spieler auslöst. noch glaube ich an nichts, lasse mich aber noch so gerne eines besseren belehren! :nick:

    hier ein fazit aus dem fcz forum, habe das exakt gleich gesehen im letzi:

    Mein Kurzfazit:
    - Tosin eine Granate
    - Omeragic ein Riesentalent
    - Kramer mit der Erlösung für sich selbst
    - Kololli als LV genau am richtigen Ort (endlich!)
    - Domgjoni und Sohm von Spiel zu Spiel stärker, weiter so!
    - alle anderen: Zweikämpfe super angenommen!
    - Ludo ist ein Löli...

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