Beiträge von snowcat
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Was fuer en Schissdraeck da immer gschribe wird...
findi guet, dini selbsterkenntnis!
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sind so die sieg, wo mer nöd weiss ob mer sich freue söll oder nöd. solang mer nämli alli 2-3 spiel pünkt holed, wird sich im staff nüt ändere...
aber wichtig sind die pünkt ebe glich gäge de abstieg. und hüt hät mer immerhin wieder kämpft und zimli kompakt gspillt.
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Zitat von Larry
"Vielleicht wäre es ehrlicher, sich einzugestehen, dass sich der FCZ keinen Spitzenfussball leisten kann und will."
Voila!
mit einem budget von +/- 20 millionen, darf man durchaus das ziel die dritte kraft im lande zu sein anvisieren.aber dafür brauchts bei sportlichen entscheidungen (viel) weniger canepa und etwas bescheidenere auftritte in der öffentlichkeit.
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nzz am sunntig
Sie wollen grösser sein, als sie sind
Der FCZ ist wieder in der Krise. Seit Jahren rennt er seinen hohen Ansprüchen hinterher. Das liegt auch daran, dass das Präsidentenpaar Canepa die Macht bei sich konzentriert. Von Christine Steffen und Flurin Clalüna
Am Tag nach der Niederlage gegen den FC Basel kommt die Absage. Der FCZ-Präsident Ancillo Canepa zieht den Gesprächstermin zurück, er will sich im Moment nicht öffentlich äussern. Seine Mannschaft hat bereits zum dritten Mal in dieser Saison 0:4 verloren, der kraftlose Auftritt muss Canepa erschreckt haben. Bis jetzt hat er den Trainer gestützt, aber ist Ludovic Magnin noch zu halten, wenn sein Team heute Sonntag gegen Servette nicht gewinnt? Der aufgefrischte FCZ mit den neuen Spielern, die als Leader angekündigt wurden, ist am gleichen Ort wie am Ende der letzten Saison: weit weg vom Selbstverständnis, ein Spitzenklub zu sein. Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit belastet den Verein seit Jahren. Und weil das so ist, wird aus jeder Niederlage schnell eine Krise. So wie jetzt wieder.
In Gesprächen mit Wegbegleitern über die Ursachen rückt das Präsidentenpaar Canepa ins Zentrum. Es ist ein Segen für den FCZ, weil es ihn finanziert. Und ein Fluch, weil es zu viel an sich reisst. Mit wem man auch spricht: Ancillo Canepa sei ein «glatter Cheib», heisst es, mit ihm könne man es gut haben. Der frühere FCZ-Sportchef Fredy Bickel, heute GC-Geschäftsführer, sagt: «Ich kenne niemanden, der mit so viel Herzblut und Leidenschaft Präsident ist.» Die Kehrseite: Für Canepa ist der FCZ eine persönliche Angelegenheit. Verliert der FCZ, verliert auch er.
Wir zeichnen den Weg nach seit dem letzten Aufschwung Anfang der 2000er Jahre. Er zeigt, warum aus dem FCZ wurde, was er heute ist: ein gewöhnlicher Fussballklub.
Goldene Jahre aus dem Nichts
Der Erfolg kommt überraschend, niemand forderte ihn, niemand erwartet ihn. Er läuft dem FCZ einfach zu. Als Fredy Bickel im Dezember 2003 Sportchef wird, malt er den Kabinengang im alten Letzigrund farbig an, weil er alles so trostlos findet. Bickel sagt: «Als ich zum FCZ kam, waren wir Letzter. Und ehrlich gesagt glaubte keiner, dass nun alles gut wird.» Der FCZ gilt seit einem Vierteljahrhundert als hoffnungsloser Fall, der Präsident Sven Hotz verbraucht einen Trainer nach dem anderen, Lucien Favre ist sein Dreizehnter. Aber in den kommenden Jahren ist nichts wie vorher: Ein Cup-Sieg, drei Meistertitel, eine Teilnahme an der Champions League, es ist eine Titelflut fast wie in den siebziger Jahren.
Damals ist Ancillo Canepa ein junger Mann, der seine spätere Frau Heliane als 20-Jähriger zum Rendez-vous in den Letzigrund einlädt. Canepa lernt seinen FCZ in den Seventies als erfolgsverwöhnten Klub kennen, und als er ihn viele Jahre später als Präsident übernimmt, steht der Verein erneut in seiner Blüte. Das muss man wissen, um zu verstehen, warum der FCZ für Canepa immer ein Spitzenverein sein wird, warum er seither an diesem Bild festhält. Kürzlich sagte er, er hätte die erfolgreiche Zeit nach dem Beginn seiner Amtszeit 2006 mehr geniessen sollen. Die Mittagessen mit Uli Hoeness vom FC Bayern und Emilio Butragueño von Real Madrid vor den Spielen in der Champions League, die Spaziergänge auf dem Rasen im Mailänder San Siro.
Denn vermutlich stimmt, was ein früherer Angestellter des FCZ sagt: «Was zwischen 2005 und 2009 geschah, war ein Ausreisser in der jüngeren Geschichte des FC Zürich.» Und vielleicht ist genau dies das Problem der Jahre, die danach kamen: dass der FCZ einem Bild nachhängt, das es nun schon länger nicht mehr gibt. 2011 spielt der Klub letztmals um den Meistertitel.
Als der FCZ Mitte der nuller Jahre erfolgreich zu werden beginnt, entsteht eine Konstellation, wie es sie nur selten gibt. Lucien Favre und Fredy Bickel arbeiten für den Klub. Der eine entwickelt sich zum besten Schweizer Trainer seiner Zeit, der andere zum profiliertesten Sportchef. Diese zwei respektiert Canepa in seiner Präsidentschaft von all seinen Angestellten vermutlich am meisten. Beide hat er nicht selber angestellt. Vor allem aber wird der FCZ von der Kultur der Südkurve getragen, und er hat eine Nachwuchsabteilung, die so viele Talente hervorbringt, wie es vielleicht nur einmal pro Generation möglich ist. Der damalige Ausbildungschef Ernst Graf, heute bei YB tätig, sagt: «Wir konnten aus dem Vollen schöpfen, wir haben alle im Nachwuchsbereich involviert, jeder hat unser Konzept mitgetragen.» Seither glaubt man im FCZ, dass sich im eigenen Nachwuchs fast alles finden lässt, was eine Profimannschaft braucht. Aber zuletzt waren die Jahrgänge nicht mehr so aussergewöhnlich wie mit Blerim Dzemaili oder etwas später mit Josip Drmic und Ricardo Rodriguez. Und wenn eine Generation doch wieder vielversprechend war, dann hat sie der FCZ viel zu früh verloren: Die Nationalspieler Nico Elvedi und Djibril Sow sind Beispiele dafür.
Zwar sind im Profi-Kader von heute auch sieben «Letzi-Kids», das sind die kleinsten Junioren. Bloss spricht man nur wenig von ihnen. Denkt man an den FCZ, dann vor allem an die vielen Spieler, die aus aller Welt gekommen sind. Bei allen Transfers spricht immer auch Canepa mit, er kümmert sich um alles, was in seinem Klub geschieht. Das geht auf dramatische Monate im Jahr 2012 zurück.
Machtkonzentration nach Zerreissprobe
Am Ende dieses Jahres steht der Präsident fast allein da: Der Trainer Rolf Fringer ist entlassen, der Sportchef Fredy Bickel hat seinen Wechsel zu den Young Boys angekündigt, er sagt in der NZZ, die letzten Wochen hätten ihn «völlig zermürbt». Der Klub ist ausgehöhlt, er taumelt auch sportlich. Canepa hat aufreibende Monate hinter sich. Im siebenköpfigen Verwaltungsrat hatte ein Machtkampf um die Ausrichtung des Vereins getobt. Gerüchte hatten die Runde gemacht, im Hintergrund werde eine neue Führung aufgebaut. Vizepräsident Gregor Greber, der rund 10 Prozent der Aktien hält, sollte den Klub übernehmen. Ende November der Knall: Greber tritt aus dem Verwaltungsrat zurück, weitere Mitglieder folgen ihm. Der Putsch ist gescheitert.
Damit ist auch Canepas Plan, den Verein breiter abzustützen, am Ende. Ein früherer Begleiter Canepas sagt, der Machtkampf sei für diesen traumatisch gewesen, er habe sich geschworen, es nie mehr so weit kommen zu lassen. Canepa zieht zwei Erkenntnisse aus dem Konflikt: dass es zur Zerreissprobe kommt, wenn zu viele Leute mitreden. Und dass er den FCZ gerettet hat. Beide prägen die Art, wie er den Klub führt, bis heute.
Er, der nie ein Alleinherrscher wie sein Vorgänger Sven Hotz werden wollte, reisst alle Macht an sich. Wer heute im Verwaltungsrat sitzt, ist in der Öffentlichkeit völlig unbekannt. Canepa zieht die einzige Person bei, der er vorbehaltlos vertraut: Seine Frau Heliane nimmt in verschiedenen Gremien des Klubs Einsitz, die beiden halten heute über 90 Prozent der Aktien, und sie haben viel Geld investiert, über dreissig Millionen Franken sollen es sein – ein grosser Teil aus dem Vermögen der ehemaligen Kaderfrau von Nobel Biocare. Jahre später bezeichnet es Heliane Canepa als Fehler, ihrem Mann nicht früher beigestanden zu sein. In einem Interview mit der NZZ 2015 sagt sie: «Wenn man meinen Mann verletzt, verletzt man auch mich.» Heliane Canepa bringt eine Konzernkultur mit, sie wendet ihr Managerdenken auf den Fussballklub an – und sie achtet sehr genau auf die Zahlen.
In den letzten Jahren wurde der FCZ oft als FC Canepa bezeichnet, man erinnert sich kaum mehr daran, dass er auch einmal anders funktionierte, offener. In der Anfangszeit von Canepa herrscht eine fruchtbare Streit- und Diskussionskultur, Canepa wird als interessierter Präsident geschildert, der mit der Pfeife im Mund zuschaut, wenn die Junioren spielen, der Fragen stellt, Wissen aufsaugt. Der FCZ bemüht sich, Nähe zu schaffen zur Stadt. Spieler gehen in Schulen, besuchen das Kids Camp – unspektakuläre Aktionen, aber auf die Länge prägen sie das Bild eines Vereins.
Viele, die in den frühen Canepa-Jahren ihr Fachwissen und ihre Meinung eingebracht haben – Urs Fischer, Urs Meier, Marco Bernet, Ernst Graf –, haben den Klub verlassen. Ihnen allen hat der FCZ viel bedeutet; zum Teil wirken die Irritationen und Verletzungen der Trennung bis heute nach. Die Kultur der Auseinandersetzung ist verschwunden, das Reiben aneinander, das anstrengend ist, aber auch anregend. Diskussionen über Fankultur, Vereinskultur, Identität, werden im kleinsten Kreis geführt. Man weiss zwar noch, was der FCZ sein möchte, der urbane Klub, ein bisschen hip, verwurzelt im links-grünen Milieu der Stadt. Aber man spürt ihn nicht mehr richtig. Es ist, als ob Lebendigkeit fehlen würde, als atmete er nur noch flach. Im besten Fall haben die Menschen einer Stadt das Gefühl, ein Fussballklub gehöre ihnen, er sei ein allgemeines Gut. Beim FCZ besteht kein Zweifel, dass er den Canepas gehört. Sie zahlen, sie bestimmen. Vor dreieinhalb Jahren mündet der Anspruch auf Alleinherrschaft im Debakel: Der FCZ steigt ab.
Der Abstieg als verpasste Chance
Am 27. Mai 2016 geschieht im Hotel Sheraton an der Zürcher Peripherie Denkwürdiges. Ancillo Canepa räumt Fehler ein. Er sagt: «Wenn man etwas an die Wand gefahren hat, dann wirft man den Bettel nicht hin.» Es ist ein Eingeständnis auf Umwegen, doch der Schock hat den Verein durchgeschüttelt, der Präsident kündigt Änderungen an. Die sportliche Führung soll verstärkt werden, «Personen mit Distanz» sollen den Verein auf strukturelle Mängel hin durchleuchten. Es klingt nach Aufbruch, nach frischem Wind, endlich.
Ein paar Wochen später wird Thomas Bickel, bis dahin Talentmanager, zum Leiter Sport ernannt. Peter Knäbel, ehemaliger Technischer Direktor des Schweizerischen Fussballverbandes, wird nur mandatiert, die Nachwuchsabteilung zu durchleuchten – «wie bereits vor einigen Wochen angekündigt», schreibt der FCZ. Niemand sprach damals von der Academy, doch mit dem guten Lauf in der Challenge League ist der Reformwille schnell zum Erliegen gekommen. Das Präsidentenpaar schrumpft den Klub nicht in der zweiten Liga, es hält die Maschine mit dem praktisch gleichen Budget am Laufen. Aber eine Gesundung haben die Schockwellen des Abstiegs nicht ausgelöst. Alles ist wie immer.
Anspruch und Wirklichkeit
Es ist ein warmer Sommertag in Tirol, die Spieler trainieren, Ancillo Canepa und Thomas Bickel sitzen im Hotelgarten und trinken Kaffee. Canepa schaut verständnislos, stellt seine Tasse mit einem heftigen Ruck auf den Tisch und sagt zum Journalisten: «Seltsame Frage. Wo waren Sie in den letzten Jahren?» Die Frage: Ist der FC Zürich noch ein Spitzenverein? Canepa reagiert, als fragte man ihn, ob die Limmat noch durch Zürich fliesse. «Natürlich sind wir ein Spitzenverein!» Als Saisonziel komme nichts anderes als ein Europa-Cup-Platz infrage. Bickel sitzt daneben, die Beine übereinandergeschlagen, er wäre gern etwas zurückhaltender, aber gegen Canepas Entschiedenheit ist er machtlos.
Der Zukunftsglaube packt Canepa vor jeder Saison neu, er ist nie gespielt. Der Präsident meint es wirklich so, wenn er über seine neuen Fussballer sagt, alle seien Topspieler und Leader. «Canepa ist überzeugt, dass er die Politik eines Spitzenklubs verfolgt», sagt ein Begleiter, «aber eigentlich ist der FCZ schon lange Mittelmass.» Nicht besser als Luzern oder St. Gallen, bloss selbstbewusster.
Ein paar Wochen später, nach schlechtem Saisonstart, schreibt Canepa im Matchprogramm: «So weit kommt es noch, dass wir den Schwanz einziehen und auf öffentlichkeitswirksame ‹Bescheidenheit und Demut› machen. Auch Kooki zieht seinen Schwanz nicht ein, nur weil ein doppelt so grosser Hund ihn herausfordert.» Canepa ist ein stolzer Präsident. Und er ist ein Präsident, der mitspielen und nicht bloss führen will. Manchmal ist das wörtlich zu verstehen, wenn er sich in einem Freundschaftsspiel selber einwechselt.
Wenn die Fans seine Worte mit der Realität im Stadion vergleichen, sind sie enttäuscht. Seit Magnin vor eineinhalb Jahren Trainer wurde, wird ihnen schöner Favre-Fussball versprochen, aber er sieht nicht aus wie bei Favre; sie hören von der Klubführung, der FCZ habe «nur Vorbilder» verpflichtet, und sehen dann Spieler wie Blaz Kramer oder Denis Popovic. Im besseren Fall leiten die Fans aus dem Gap zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine Besonderheit ab – so ist er halt, ihr FCZ, immer etwas eigen. Im schlechteren Fall ärgern sie sich über unerfüllte Erwartungen.
Canepa leitet seine Ambitionen auch aus den Cup-Siegen 2014, 2016 und 2018 ab. Dass der FCZ in den letzten Jahren zu einer Cup-Mannschaft geworden ist, ist kein Zufall. Mit seiner Emotionalität und seiner Unberechenbarkeit passt er besser in diesen Wettbewerb als in eine Meisterschaft. Ähnlich sprunghaft verhält er sich auf dem Transfermarkt, wo oft ablösefreie Spieler verpflichtet werden. Meistens sind es Spieler für morgen, die sich entwickeln müssen. Einen Stürmer, der 14, 15 Tore erziele, müsse er gar nicht suchen, sagte Bickel einmal. Einen solchen könne sich der FCZ nicht leisten. Dieses «Try-and-Error-Prinzip» kann gutgehen oder eben nicht. Spieler kommen und gehen – oft so schnell, dass sie nichts hinterlassen. Manchmal scheint sich der FCZ im Alltag zu verlieren, schon ein paar Wochen nach Saisonbeginn korrigiert er seine Kaderplanung. Pa Modou wird wieder angestellt, obwohl er Ende letzter Saison aus gesundheitlichen Gründen verabschiedet worden ist. Wer in den letzten Jahren auf das Kader geschaut hat, fragte sich: Hat es da nicht zu viele Mittelfeldspieler? Und zu wenig Stürmer? Oder gerade jetzt wieder: Hat der FCZ nicht zu viele Spieler für die Zentrale? Wer das gegenüber Canepa erwähnt, wird gern als ahnungslos bezeichnet. Aber die Kaderzusammenstellung funktioniert nicht. Nicht zum ersten Mal. Und so ist die eigentliche Frage: Wie sieht der langfristige Plan des FCZ aus, wenn er das Versprechen, ein Spitzenklub zu sein, immer weniger einlösen kann? Hat er einen? Sponsoren bemängeln, dass sie kein Konzept erkennen könnten.
Vielleicht wäre es ehrlicher, sich einzugestehen, dass sich der FCZ keinen Spitzenfussball leisten kann und will. Aber von einem Sparkurs redet Canepa nicht gern. Dazu gibt es die Anekdote, als Rolf Fringer noch Trainer war. An einer Sitzung soll Fringer gesagt haben, er habe einen Sponsor gefunden. Canepa fragte, um wen es sich handle. Fringer antwortete: der Spar, ein Lebensmittelladen. Canepa fand das nicht lustig. Es war der Anfang von Fringers Ende beim FCZ.
Und jetzt denken sie im Verein wieder über das Ende eines Trainers nach. Wie es um die Zukunft von Magnin steht, wird man bald sehen. Immer am Montagmittag spielt Canepa mit ein paar Angestellten Fussball, unter ihnen auch Magnin. Erst wenn dieses Spiel abgesagt wird, wird es richtig gefährlich für ihn.
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habe das spiel nicht gesehen bzw. nur die zusammenfassung. was aber auffällt:
der zsc mit fast 4 geschossenen goals pro spiel. deutlich mehr spektakel als die letzten 2 jahre in der quali. man hat wieder zug aufs tor, nicht nur mehr spielanteile. man steht endlich da, wo es weh tut.
eine weitere differenz zu den letzten 2 quali jahren: ein top goalie, in top form, hält sein team im spiel, auch wenn man (optisch) unterlegen ist. erinnert schon fast an sulo. da kann man nur hoffen, das die verletzungshexe dieses jahr nicht zuschlägt bei flüeli.
was ich auch durchaus amusant finde: habe vor der saison prognostiziert, dass es für den scb eine sehr schwere saison wird. scheint sich zu bewahrheiten. was ich natürlich mit nicht wenig schadenfreude zur kenntnis nehme. sorry, iceman...

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Zitat von Larry
Das Problem ist aber das nur neue Leute kommen können wenn er verkaufen will. Macht er auf Stur bleibt alles wie es ist! Es kann ihn niemand zu einem Verkauf zwingen! Da die Canepas keine Kinder haben können sie bis zum Lebensende ihr Geld im FCZ verlochen, sie brauchen nicht zu verkaufen.....
na ja, man kann immer ganz subtil druck aufsetzen bis es unerträglich wird...Gesendet von iPhone mit Tapatalk
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Zitat von Larry
Der Zirkus Canepa dürfte uns noch sehr lange erhalten bleiben, Cillo ist erst 66 und will dank seinem Spielzeug noch lange in TV Kameras gucken. Nur anhaltender Misserfolg könnte ihn wohl zermürben.
dann sollte er aber langsam, zumindest in der achse iv, zm und knisper, geld in die hand nehmen...sonst wird anhaltender misserfolg zum standard! ist im moment nicht so, dass wahnsinnige junioren talente drängen.bin mir aber sicher, sollte das stadion tatsächlich während seiner amtszeit fertig gebaut werden, werden die karten neu gemischt. DANN kommen andere player, mit ganz anderen möglichkeiten. dann ist er schneller weg, als er seine pfeiffe löschen kann.
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es wurden grundsätzlich mehr investitionen gewünscht, habe nirgends gelesen, dass man gleich viel wie in basel und bern investieren sollte oder gar muss.
ausserdem ist es fürs (finanzielle) gesamtpaket ziemlich marginal ob du 17‘500 oder 22’500 zuschauer im schnitt hast! bei eigenen stadien und in diesen dimensionen, finanzierst du dich nur noch zu einem geringen prozentsatz über die zuschauereinnahmen. siehe zsc bzw. die lions. die haben ein budget, von dem können niederhasli und der fcz nur träumen. und das mit +/- 9000 nasen im stadion.
ausserdem weckt ein (fast) immer ausverkauftes 18’000-er stadion ganz andere emotionen, bedürfnisse und begehrlichkeiten, auch bei sponsoren und investoren, als ein 25‘000-er stadion, bei welchem bei nationalen spielen alle schaltjahre mal über 20‘000 drin sind.
je tiefer man das angebot hält, desto grösser wird die nachfrage. umso grösser die ausstrahlung, umso mehr wollen da rein, auch sponsoren und investoren. nur SO funktioniert der standort zürich im fussball. alles andere ist wunschdenken.
die ganz grossen kommen sowieso erst, wenn der zirkus canepa abgetreten ist.
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Zitat von Mushu
Bei 18'000 Plätzen? Das verträgt keinen Erfolg a la YB & Basel. So kleinkariert gibt es kein return of invest ...
Da wird auch nie jemand a la Basel/YB investieren. ...
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ich hätte auch lieber ein 16‘000-er stadion, dann hätten wir im schnitt >15‘900 zuschauer, aber was will man machen...
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Zitat von larlf
snowcat, evtl bisch ja doch erhört worde + sie sind de Ludo Nachfolger am sueche/abhole...
glaubi nonig, aber so lang wie bim finnische konditionstrainer wartet er sicher nüme.Gesendet von iPhone mit Tapatalk
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Nach 0:4-Debakel gegen FCB: Warum haben die FCZ-Spieler frei bekommen, Thomas Bickel?
Zu welchem Schluss sind Sie gekommen?
Das bleibt intern. Nur so viel: Nicht nur die Spieler werden kritisch hinterfragt, sondern auch der Trainer, der Staff und die sportliche Führung.http://%20https//www.blick.ch/…n=blick_app_iOS
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bis das neue stadion steht, sind die canepas geschichte. und falls - wider erwarten - nicht, wird er investieren müssen. mit einem neuen stadion mache ich mir keine sorgen, da weiss auch der zwerg, dass er dann investieren muss.
und falls nicht, mit einem neuen stadion wird es potente nachfolger geben, welche ihr geld noch so gerne in den fcz „investieren“.
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Zitat von Der Weise
Man schämt sich FCZ Fan zu sein!
na ja, für den fcz kann man sich im moment durchaus (fremd-)schämen. aber dafür FCZ FAN ZU SEIN werde ich mich nie schämen, im gegenteil!aber eine mischung zwischen unverständnis und wut ist durchaus vorhanden.
unverständnis darüber, dass man die ausgangslage nach dem abstieg nicht nutzte und die lehren daraus nicht zog bzw. die ersten monate der canepa läuterung bei den ersten monaten blieben und sich im nachhinein als strohfeuer erwiesen. bickel macht seine sache ordentlich, da bin ich mir sicher. aber leider hat er null entscheidungskompetenz. die ist immer noch zu 100% bei (den) canepa(s). das letzte mal als es so war, hat er uns direkt in die nlb gemanagt. wenn diesen herbst nicht gehandelt wird, vor allem auf der trainerposition, werden wir genau das gleiche szenario nochmals erleben. ich finde zwar den film „und täglich grüsst das murmeltier“ einer der besten komödien aller zeiten, aber beim fcz kann ich darauf verzichten, ausser natürlich der 13. mai 2006 würde sich pausenlos wiederholen...

und das schlimmste: auch diesmal ist das szenario eines mit monatelanger ansage, keinesfalls überraschend. jeder sieht es. bei hüpiä wars noch etwas früher ersichtlich, bereits bei seiner vertragsunterschrift. aber wir sind jetzt in etwa dem selben zeitrahmen. hüpiä übernahm das team nach +/- 6 spielen.
wut deshalb, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass man derart realitätsfremd und sich selbstüberschätzend sein kann wie canepa. das alleine macht mich noch nicht wütig, aber das zusehen müssen, was er mit seiner art bereits zum zweiten mal dabei ist beim fcz anzurichten! wut darüber, dass man dem coach jedes jahr das tafelsilber verkauft und in der öffentlichkeit trotzdem von platz 3, europacup und spitzenverein schwafelt. so verheizt man jeden trainer. soviel zur entschuldigung pro magnin. aber die lustlosigkeit, konzeptlosigkeit, planlosigkeit, die geht klar auf die kappe des trainers.
und ja, ich glaube nach wie vor, dass das team nicht so schlecht ist, wie es jetzt spielt. popovic zb., kann - auf grund seiner bisherigen vereine und statistiken - gar nicht so schlecht sein, wie er jetzt spielt! aber die spielen derart lust- und freudlos. man muss kein schelm sein um eine mannschaft zu sehen, welche - nett ausgedrückt - nicht für den trainer spielt.
im moment hilft nur ein trainerwechsel. das würde neues feuer entfachen und einige kicker in andere leistungssphären hiefen. aber keine interne lösung, bringt nichts bzw. zu wenig...
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er hätte ja auch hüpiä nie entlassen. hüpiä stellte die vertrauensfrage der mannschaft und ging von sich aus...
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[quote='snowcat']zeit bis höchstens weihnachten, wenn nach 10 spielen immer noch alles beim alten ist, trainer wechsel. und dieser meinung bin ich immer noch.
jetzt nicht mehr...schon nach 8 spielen kann man sagen, dass man magnin, die mannschaft und die fans erlösen sollte! das sage ich nicht wegen der niederlage in basel, da verlieren die meisten.
aber da ist kein feuer mehr im team, das programm wird abgespult, man steht viel zu weit weg vom gegner, man glaubt nicht an sich. da stimmt es nicht (mehr) zwischen team und trainer! und warum wechselt ludofigg ohne not die halbe mannschaft aus nach dem thun spiel? das weiss wahrscheinlich nur er selber. kein aufbäumen vom fcz gegen basel, schwach angefangen und stark abgebaut! spieler sagen ja, dass man nicht gegen den trainer spielt, aber wenn man das spiel gegen basel analysiert...

wir haben nicht das spielermaterial von yb oder basel, aber mit dem fcz kader ist mehr möglich, definitiv!
dann sehe ich in der pause bruno berner, mit seiner exzellenten analyse. berner sieht haargenau was dem fcz fehlt. er hat zwar ein paar insektenjahre hinter sich, aber seine ersten sporen als juniorentrainer beim fcz abverdient. ist mit kriens aufgestiegen, scheiterte im cup erst am fcz nach überlegenem spiel im letzi und ist jetzt im b in der vorderen tabellenhälfte am mit- und aufmischen.
ich habe morgen frei, soll ich ihn holen in kriens?
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Zitat von snowcat
zeit bis höchstens weihnachten, wenn nach 10 spielen immer noch alles beim alten ist, trainer wechsel. und dieser meinung bin ich immer noch.
jetzt nicht mehr...schon nach 8 spielen kann man sagen, dass man magnin, die mannschaft und die fans erlösen sollte! das sage ich nicht wegen der niederlage in basel, da verlieren die meisten.
aber da ist kein feuer mehr im team, das programm wird abgespult, man steht viel zu weit weg vom gegner, man glaubt nicht an sich. da stimmt es nicht (mehr) zwischen team und trainer! und warum wechselt ludofigg ohne not die halbe mannschaft aus nach dem thun spiel? das weiss wahrscheinlich nur er selber. kein aufbäumen vom fcz gegen basel, schwach angefangen und stark abgebaut! spieler sagen ja, dass man nicht gegen den trainer spielt, aber wenn man das spiel gegen basel analysiert...

wir haben nicht das spielermaterial von yb oder basel, aber mit dem fcz kader ist mehr möglich, definitiv!
dann sehe ich in der pause bruno berner, mit seiner exzellenten analyse. berner sieht haargenau was dem fcz fehlt. er hat zwar ein paar insektenjahre hinter sich, aber seine ersten sporen als juniorentrainer beim fcz abverdient. ist mit kriens aufgestiegen, scheiterte im cup erst am fcz nach überlegenem spiel im letzi und ist jetzt im b in der vorderen tabellenhälfte am mit- und aufmischen.
ich habe morgen frei, soll ich ihn holen in kriens?
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die 3 punkte nehmen wir natürlich gerne. war aber ein grottenkick! gegen lugano und sion spielte der fcz - wenigstens phasenweise - um welten besser als heute und stand am schluss trotzdem ohne punkte da.
fehlpässe ohne ende. ballabnahmen, welcher jeder 12-jährige beherrscht, missrieten usw...
so tippe ich für den mittwoch in basel auf 4:0 für blau rot lörrach süd!
ah ja, namal öppis: danke brecher!
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