Beiträge von snowcat

    Zitat von larlf

    mimimimimi :mrgreen:
    das war doch nur der Oli-Kahn-Gedächtnissprung, weiss ned, was daran schlecht sein soll + als nächstes beisst er einem Lüdenscheider in den Hals: alles nach Plan und bestimmt auch bei S04 beliebt :winke:


    lüdenscheider beissen geht gar nicht! da holst du dir eine vergiftung und schaust nachher so dämlich aus wie oli kahn...:mrgreen:

    nzz am sunntig:

    Wie machen sie das bloss?

    Union Berlin überrascht in der ersten Saisonhälfte. Das Team ist ein Abbild seines Trainers: pragmatisch und vernünftig. Von Stefan Osterhaus

    Es liegt wohl an den Besonderheiten dieses Vereins, dass der grösste Anlass, den die Anhänger des 1. FC Union einmal jährlich begehen, gar nichts mit Fussball zu tun hat. Am kommenden Montag werden sich 28500 von ihnen in Köpenick im Stadion an der Alten Försterei versammeln, immerhin 6000 mehr, als sonst an den Heimspielen der Unioner Platz auf den Rängen finden. Es kämen wohl noch weitere, wären sie unterzubringen, wie immer waren die Karten rasch ausverkauft. Und dann stehen sie auf den Tribünen und auf dem Rasen und singen für die Dauer eines Fussballspiels, 90 Minuten lang, Weihnachtslieder – der grösste Freiluftchor der Hauptstadt, ja der gesamten Republik.

    Schon seit 2003 gibt es in Berlin Köpenick diesen andernorts längst kopierten Brauch, einst begründet von 89 Anhängern, die sich seinerzeit am Vortag von Heiligabend zusammengefunden hatten. Urs Fischer, der Trainer, wird dann wohl bereits zu Hause in der Schweiz bei der Familie sein, die Mannschaft erhält nach dem letzten Match der Hinrunde Ferien. Fortuna Düsseldorf heisst der Gegner in der letzten Partie vor der Winterpause heute Sonntagnachmittag, ein schwieriges Spiel, da es auswärts gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg geht.

    Gut ist nicht gut genug!

    Abstieg? Moment einmal! Seit einigen Wochen scheint es so, als sei dieser Begriff aus dem Vokabular von Union Berlin verschwunden, obwohl er doch vor Saisonbeginn allgegenwärtig war. Hat Fischers Equipe in ihrem ersten Bundesliga-Halbjahr nicht bisher 20 Punkte sammeln können in 16 Spielen? Hat sie nicht auf beachtliche Weise den recht erstaunlichen SC Freiburg gleich zweimal bezwungen, einmal in der Liga, einmal im Cup?

    Hat Union nicht gleich am zweiten Spieltag Borussia Dortmund in die Schranken gewiesen und durch ein 3:1 schon früh jene ­Diskussion angefacht, die Fischers Schweizer Kollegen Lucien Favre noch jetzt begleiten? Dies, obschon sein Team trotz Niederlage in Hoffenheim auf einem Spitzenplatz zum Abschluss der Hinrunde steht. Haben nicht auch die stark umjubelten Gladbacher beim 0:2 erfahren müssen, wie unbequem es sein kann, gegen Union Berlin zu spielen? Und überwintert Union nicht ganz unabhängig vom Ausgang des Spiels in Düsseldorf auf einem Rang im Mittelfeld?

    Genug Gründe gäbe es jedenfalls für Fischer, einigermassen zufrieden auf diese Halbserie zurückzublicken. Einen griesgrämigen Eindruck macht er gewiss nicht, doch es liegt im Wesen dieses gediegenen Perfektionisten, dass er immer wieder anmahnt: Gut ist nicht gut genug! Und überhaupt: Das Wichtigste sei doch, dass sein Team noch ein Spiel in der Hinrunde vor sich habe.

    Dabei spricht die rein rechnerische Seite eindeutig für Union: Mehr als 33 Punkte waren in den letzten Jahren nie nötig, um sich wenigstens in die Relegation zu retten, die Distanz zur Konkurrenz ist schon jetzt recht erheblich. Und nach diesem intensiven halben Jahr, in dem sich das Kader an die Schlagzahl in der Bundesliga hat gewöhnen können, lenkt Fischer den Blick auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Teams: Es komme ja durchaus vor, dass man in einigen Spielen mehr Ballbesitz habe und in solchen Matches Lösungen finde. Das sei nötig, um dauerhaft in der Fussballbundesliga bestehen zu können. Dass die Variabilität in der Spielanlage eine Option ist, kann niemanden verwundern, der Union einmal in der zweiten Liga ­gesehen hat: Nicht weniger energisch als heute traten sie auf, aber doch ein wenig dominanter, wenn es darum ging, das Spiel zu ­gestalten. Nunmehr ist der Schlüssel eine grundsolide Defensivleistung, ein enormes Laufpensum und eine verblüffende taktische Disziplin.

    Ganz anders als Union Berlin präsentiert sich etwa der Mitaufsteiger Paderborn, doch die mitunter allzu stürmische Equipe macht immer wieder die Erfahrung, bei ihren couragierten Auftritten ausgekontert zu werden. Der Ansatz von Fischer erscheint dagegen nicht nur pragmatisch und vernünftig. Er drängt sich geradezu auf: Mitspielen zu wollen gegen Mönchengladbach, gegen Borussia Dortmund oder den FC Bayern – das ist ein Unterfangen, dass bei der individuellen Qualität des Kaders nicht unbedingt erfolgversprechend ist.

    Weihnachten im Hause Fischer

    Umso mehr beeindruckt aber das Gespür für den Rhythmus, das Union Berlin auszeichnet. Denn es gibt immer wieder Phasen, in denen die Mannschaft auch spielerisch überlegene Teams in grosse Bedrängnis bringen kann. Die effektive Einteilung der Reserven: Sie ist eine der grössten Qualitäten der Equipe von Trainer Fischer. Die Mannschaft profitiert freilich auch von einer äusserst seriösen Vorbereitung. Dass das Team mitunter am Limit ist, versteht sich von selbst, daher sehnt auch der Coach die Winterpause herbei. «Wir waren in den letzten fünf, sechs Monaten sehr eng zusammen, und jetzt kann jeder einmal den Kopf lüften.»

    Allzu neugierige Nachfragen zu den Details der Weihnachtsfeier im Hause Fischer, vor allem danach, was denn die Familie zu speisen gedenke, wischte der Trainer am Freitag an der Pressekonferenz nicht unwirsch, aber doch entschieden beiseite: «Natürlich freue ich mich auf die Festtage, und wir haben bei uns auch einen Baum stehen, aber es ist doch nicht interessant, was Urs Fischer an Weihnachten isst! Jetzt ist aber genug.»


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    wie gesagt, den charaktertest fürs münchner pack hat er bestanden. er ist jetzt 23-ig. neuer wird weder jünger, noch besser, noch weniger verletzungsanfällig.

    als 23-jähriger kannst du die nächsten 2 jahre ersatzbank unter karriereplanung verbuchen. als fürstlich honorierte notabene. vor allem wenn du nachher +/- 10 jahre einen stammplatz hast.


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    hm, nume 8 pkt rückstand uf de 1. i de winterpause!
    no vor es paar wuche undenkbar! mit em gliche rückstand simmer scho 2005/2006 i d‘winterpause.... :floet:


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    Zitat von Larry

    Nur weil in Lausanne gespielt würde entsteht noch lange keine schweizweite Euphorie! Dazu müsse wohl in Zürich, Bern, Lausanne und Lugano gespielt werden. Wenn überhaupt.


    so isch es!

    und wie colin sagt: wirklich das einzige was über euohorie oder nichteuphorie entscheidet ist erfolg oder misserfolg. der rest machen dann printmedien und tv. egal ob in zürich, lausanne, huttwil oder kreuzlingen gespielt wird.


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    Zitat von Larry

    He he...der FCZ als grosser Spielverderber! Jä nu, wer sie nicht macht der kriegt sie! Aber das Stadion ausverkauft, alle verfügbaren Tickets gingen im Vorverkauf weg...da kann man in Zürich nur neidisch nach Osten schauen. Wann kommen bei uns wieder einmal 19'000 an ein Meisterschaftsspiel?


    na ja, die tix kosteten auch nur 18.79...


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    hast du wirklich das gefühl, die ch-spiele wären in lausanne nicht ausverkauft? alle länder (cze in kosice letztes jahr) versuchen eine landesweite euphorie zu entfachen, ausser die schweizer.... und, bei allem respekt ,auch ohne zürich wäre eine wm in der schweiz durchführbar. :winke:


    zürich ist die schweiz! was ausserhalb sattfindet oder stattgefunden hat, interessiert uns nicht! schon gar nicht, wenn sie französisch sprechen... :mrgreen: :rofl:

    so wies usgseht gömmer mit 27 pkt i d‘winterpause. ha au scho vor em servette spiel mit ere niederlag in sg grächnet.

    27 pkt. isch aber bedütend meh, als nach de erschte 10 spiel befürchtet. aber trotzdem weniger, als vor de saison erhofft.

    27 pkt heisst aber au, dass mer mit 5 sieg i de rückrundi, und dänn 42 pkt., nüt mit em abstieg und de barrage ztue hät. sötti absolut machbar si. isch aber natürli nume d‘minimum erwartig. d‘asprüch sind doch es bizz höcher...

    mit ere optimale rückrundi isch aber no villes möglich. natürlich nume bis platz 3. 1-2 isch gsetzt. d‘frag isch jetzt eifach: häts team und de magnin de rank gfunde und isch servette nume en usrutscher gsi?

    bi gspannt uf d‘rückrundi! dete chamer no alles verändere, im positive wie im negative! :nixwiss:


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    Zitat von snowcat


    auch das ist nicht wirklich planbar nur mit jungen spielern. manchmal funktionierts, manchmal nicht. und wenns funktioniert, sind die leistungsträger schneller weg als du ein- und ausatmen kannst.

    würde mich nicht wundern, wenn güllen bereits in der rückrunde nicht mehr reibungslos funktioniert. von nächster saison will ich gar nicht sprechen...


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    ebe...

    Itten, Quintilla, Hefti & Co.: Droht dem FC St. Gallen schon im Winter der Ausverkauf?

    https://www.blick.ch/-id15654276.ht…n=blick_app_iOS


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    Zitat von Larry

    Wie geschrieben gibt es Gewinner und Verlierer. Was mich stört: Der FCZ ist ein Durchlauferhitzer geworden, Leute kommen und gehen. Schönbi ist mein letzter Fixpunkt. Schade!


    was heisst der fcz, die ganze liga! mit dem unterschied, dass basel/yb die jungs - dank vollem tresor - 1-2 jahre länger halten können. dank dem selben tresor ist man auch in der lage spieler zurückzuholen bevor sie >35 jahre alt sind.

    auch schönbi wäre ohne verletzungspech schon seit +/- 5 jahren in der buli!


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    Zitat von Larry

    Wo kann ich meine Lehrerinnen (!) und Lehrer anklagen die damals Ohrfeigen ausgeteilt haben?


    ich will meine lehrerinnen auch anklagen. haben mich sexuell belästigt. bin immer noch ganz traumatisiert! :rofl:


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    5 :geil:

    wenn man auch spiele gewinnt, in welchen man auch durchaus hätte 2 punkte liegen lassen können... :nick:

    Ludo im TC: „In anderen Vereinen wäre ich nicht mehr Trainer, man hat mir die nötige Geduld gegeben, um die Mannschaft besser zu machen und unser Beispiel zeigt, dass mit dem passenden Konzept auch mit dem gleichen Trainer der Erfolg zurückkehrt. Das Ehepaar Canepa und Thommy Bickel sind Leute, die nahe am Team sind und deshalb gesehen haben, dass Trainerstab und Mannschaft immer eine Einheit waren.“

    nzz am sunntig:

    Die Serie der Zürcher beeindruckt immer mehr

    Der FCZ macht Fortschritte. Dieses Lob verdient, wer fünfmal in Serie gewonnen hat und sich auch durchsetzt in einem Match in der Fremde, in dem er keineswegs besonders gut spielt. Auf dem Weg zum 1:0 in Neuenburg bestätigten die Zürcher, dass sie an Stabilität und Konstanz hinzugewonnen haben. Dazu kommt das Glück des Seriensiegers.

    Denn die Zürcher gewannen in der eisigen Maladière durch ein Tor in der 65.Minute, das sie auch einem Patzer des gegnerischen Torhüters Matthias Minder verdankten. Der bekam eine flache Hereingabe Aiyegun Tosins nicht zu fassen, der Ball flog in die Füsse Blaz Kramers, und der verpasste die Gelegenheit nicht, den Ball über die Linie zu schieben. Kramers Serie wird, parallel zu den Ergebnissen der Mannschaft, immer beeindruckender. Fünfmal in Folge hat der FCZ gewonnen, zu jedem dieser Siege trug Kramer ein Tor bei, einmal gar zwei. Vorher hatte er in neun Auftritten, allerdings vorwiegend in Teilzeit, nicht getroffen. Als Mannschaft legte der FCZ eine solche Serie zuletzt im Frühjahr 2014 hin, damals mit gar sechs Erfolgen unter Urs Meier.

    Fehler des Gegners auszunützen, ist kein Glück. Das beanspruchten die Zürcher allerdings ein paar Minuten später, als der Schiedsrichter nach Rücksprache mit dem VAR nicht anerkannte, was Xamax-Verteidiger Igor Djuric nach einem Eckball erreicht hatte: den Ball über die Zürcher Torlinie zu befördern. Der Treffer zählte nicht. Wie Djuric gegen Torhüter Yanick Brecher vorging, war für den Spielleiter nicht regelgerecht. So klar schien die Sache allerdings nicht, der FCZ hatte Glück.

    Das beansprucht zu haben, bestritten auch die Zürcher Exponenten nicht – weder Sportchef Thomas Bickel noch Trainer Ludovic Magnin. «Wir sind sehr zufrieden mit den drei Punkten», sagte der Trainer, «und man muss sagen, es war auch ein bisschen Glück dabei.» Für ihn war das Spiel «nur schwer zu analysieren. Denn ich fühlte mich zeitweise wie beim Eishockey, so schwierig war das Terrain.» Also der Kunstrasen am kalten Abend eines Regentages. «Deshalb haben wir auch eher mir langen Bällen agiert», so Magnin. Bickel lobte, dass sich seine Mannschaft das Glück auch verdiene, weil sie klar einen Schritt nach vorne gemacht habe. Man dürfe sie, gewiss auch in Relation zu den Young Boys und Basel, noch nicht als Spitzenteam bezeichnen – «aber als Mannschaft, die sich nach oben orientieren kann».

    Das Gegenteil ist Xamax – als Zweitletzter, der nun wieder dreimal in Folge verloren hat und gegen den auch die Kleinigkeiten sprechen. Es sei ein Spiel auf Messers Schneide gewesen, sagte der Neuenburger Magnin, Trainer Joël. «Wir hatten das Gefühl, dass das erste Tor entscheiden würde. Also suchten wir es in der zweiten Halbzeit.» Es fiel für den Gegner.

    Dafür zog die Zürcher Fangemeinde zufrieden von dannen – nach einem Spiel, das sie begonnen hatte mit einer eindrücklichen Choreografie zu Ehren der Klub-Ikone Köbi Kuhn.