Beiträge von snowcat

    Zitat von ZüriBueb

    Weil man schon ziemlich dumm sein muss, um aus der Super League abzusteigen... das haben bislang nur unsere helden fertig gebracht. Da braucht es jetzt keine grosse Steigerung.


    nein, man muss nicht dumm sein, sondern...

    ...eine sportlich ungenügende und/oder falsch zusammengestellte mannschaft haben
    ...eine komplett inkompetente führung haben
    ...permanenter geldmangel ist dem abstieg auch nicht hinderlich
    ...einen trainer engagieren, dessen „leistungsausweis“ aus niederlagenserien und abstiegen besteht und generell mit profifussball als trainer komplett überfordert ist

    und voila! fertig ist der abstiegsmix! und genau dieser mix brachte den fcz in die nati b. und jetzt schau dir an, wer im moment auch genau diesen mix sein eigen nennt...

    ps. auch wenn gcn xamax noch überholt, was ich mir beim besten willen nicht vorstellen kann, überlebt dieses gc, mit diesem trainer, auch eine barrage nicht! wenns denn noch winti ist, werden sich sehr viele fczler in die südkurve/osttribüne zu den winterthuren gesellen und das gc „heimspiel“ zu einem winterthurer aufstiegsfest machen! ich würde selbstverständlich auch gehen, obwohl das geld in die kasse von niederhasli fliesst. aber man kann ja mal eine ausnahme machen! :rofl:

    ps2. JEDES jahr steigt einer ab, also kann es nicht sein, dass das nur unsere helden fertig gebracht haben! oder habe ich etwas verpasst? :nixwiss:


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    Zitat von Mushu

    Und für dieses Szenario - was ich als durchaus möglich einstufe - genügt dann ein 18'000er Stadion?

    Oder wird dann gejammert, dass die Emmi-Käse-Arena zu klein ist, und die Entwicklung des FCZ hemmt?


    ja, ein 18‘000-er stadion genügt in JEDEM fall. auch in 10, 20, 30, 40, 50, 60 und 70 jahren!


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    Zitat von larlf

    eieiei, uns gehts schon so scheisse, dass sogar snowcat was "für" uns sagt: der Abstieg ist somit def und weiter fallen, als dass man von ännet de Gleis no Mitleid erhält, geht wohl nicht mehr.


    hm, schoso...

    gc isch i de 133-jährige gschicht mit em hütige tag tatsächlich am tüüfste punkt aglangt. und zwar i jedere beziehig...sportlich, finanziell, club füehrig/vorstand, fanmässig...

    weiss tatsächlich nöd ob bi mier d‘schadefreud oder s’mitleid überwiegt...:nixwiss:


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    Zitat von Mushu


    Übrigens;
    Ich rede in keiner Art und Weise von "Strafe"; ich fordere nichts vom Verband. Ich erwarte, dass die Firmeneigner in sich gehen und Gedanken machen. Und ich sehe einen Rückzug, nachdem Präsi,CEO, und Spielern von den eigenen Fans mit Pyros bewirfen werden, nicht mal als do abwägige Konsequenz.


    ok, diese sichtweise ist eine (akzeptable) andere. aber auch so straft man natürlich 99% unbeteiligte. aber immerhin dann intern.


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    Zitat von Mushu

    Die immer ewiggleiche Laier: es sind ja nur ein paar Wenige; da sind keine Konsequenzen angezeigt!!

    Ich bin trotzdem gespannt; und ich glaube, sogar Anliker/Huber sehen das nicht so locker/selbstverständlich wie du ...
    [emoji85][emoji86][emoji87]


    wer sagt denn, dass ich es locker sehe? ich wehre mich einfach gegen kollektivstrafen. aus dem grund, weil

    1. diese schlicht und einfach nicht gerecht sind, weil 99% unschuldige diese mittragen müssen und

    2. weil sie nicht den gewünschten erfolg bringen. diejeniegen, welche sie zu verantworten haben, interessieren diese nämlich einen scheiss und ziehen ihr ding trotzdem weiter durch! leider...


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    Zitat von larlf

    aber ehrlich gesagt: geht es mir so wie dem Schorsch, der sich fragt, wieso man das in Deutschland, England im Griff hat, nicht aber bei uns?!?


    deutschland im griff? man hatte es eine zeitlang, aber heute? da gibts mittlerweile ziemlich viel pyro shows in den stadien...

    england? ja in der premier league passiert nix mehr. man hat da ganz einfach die fans durch konsumenten und asiatische touristen ausgetauscht. aber in den unteren ligen gehts dafür ab...


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    Zitat von Mushu

    Eigentlich gibt es nun;

    - nach der NeoNazi-Huldigung
    - dem Junioren-Skandäli
    - dem heutigen Spielabbruch (mit Pyros gegen die eigene Leute nur noch einen Schritt, noch so etwas wie Anschtand und Würde anzudeuten;

    Die Mannschaft wird zurückhezogen!!!

    (Hätte noch einen klitzekleinen Vorteil; man wäre nicht sportlich abgestiegen ,,,)


    na ja, neonazi huldigung waren ein paar wenige bulldogs. pyros heute auch ein paar wenige. wieder mal der ruf nach kollektivstrafen...

    das einzige was wirklich in der verantwortung des clubs liegt, sind die juniorentrainer. aber eben auch da: passiert in anderen clubs garantiert auch...


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    Zitat von larlf

    guckst du mal in gcforum, dort stehen wohl 1:1 dieselben Sachen wie bei euch nach dem Abstieg, d.h. ok es gibt noch einen Unterschied (den Du ja ansprichst): die Frage ist schon, ob/wie lange es geht, bis man wieder rauf kommt.
    momentan sind ja vor allem junioren oder Leihspieler dabei, aber das Laientheater beginnt leider zu Oberst!


    ich glaube nicht, dass gcn ein b jahr so locker übersteht wie der fcz. die ausgangslage ist eine ganz andere...

    spielabbruch in sion, also 3:0 für sion!


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    Zitat von Larry

    Braucht nicht so viel Geld. Lugano und Xamax machen das ja vor.


    eben nicht!

    alleine die infrastruktur von gcn - sprich campus, stadionmiete letzi, sicherheitskosten etc. - dürfte schon mindestens 50% des budgets von lugano oder xamax ausmachen. dann hast du noch keinen spieler bezahlt. ist also eigentlich unmöglich für gcn ein superleague taugliches team zu finanzieren mit dem lugano budget.

    die einzige chance mit so einem tiefen budget: gcn stellt im campus ein billigstadion auf, eine modulare stahlbaukonstruktion, für +/- 9000 zuschauer. dann könnte es funktionieren.

    ABER: sind das wirklich die ansprüche des einst stolzen nobelvereins? ein provisorium auf dem land, eine mannschaft die höchstens zufällig und nicht planbar an der spitze mitspielen könnte? :nixwiss:


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    Zitat von larlf

    jetzt gehts noch darum, ob man direkt absteigen darf oder ob noch eine weitere Blamage in der Barrage folgt.

    und wenn der Emmentaler (inkl. dem Ferienkind Hueber) bleibt, dann wird auch das B nicht einfach!


    sieht bitter aus...


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    Aber GC wird wohl auch einen Abstieg überleben


    genau das glaube ich nicht!

    ausser: es wird mit dem stadionbau sehr schnell begonnen. ansonsten wird kein schwein mehr soviel geld mit diesem club verlochen (wollen), dass er im profifussball überleben kann.

    ich würde sie nicht vermissen, wüsste nicht wieso. ausserdem kannst du dich schon mal an die situation gewöhnen. in spätestens 10 jahren wird es in zürich sowieso nur noch einen club geben. entweder derjenige, welche sich länger gegen den konkurs stemmen konnte oder ein fusionsprodukt.

    Zitat von Champs-de-Mars

    Nicht das ich GCN nicht jede Minute des Leidens gönnen würde, aber solche Geschichten sind doch nur noch die niedrigste Form von Journalismus.


    sehe ich natürlich auch so.

    ABER: es gibt gewisse gelegenheiten, da sollte man einfach über seinen eigenen moralvorstellungen stehen und geniessen was das zeug hält! und das was im moment in niederhasli abläuft ist definitiv so eine gelegenheit! :mrgreen:


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    Also in der Schweiz würde ja nur Schneider Sinn machen! Aber ich würde doch gerne sehen wohin uns Ludo bringen kann wenn ihm genügend Zeit gegeben wird!
    Gestern hatten wir ja auch noch einen 17 jährigen auf dem Platz! Wie schon mal erwähnt, für mich ist dieses auf und ab relativ normal bei einer so jungen Mannschaft!


    meine worte! und wenn man ihm endlich valable stürmer kauft!

    aber sonst wird der tomislav aus niederhasli sicher bald frei...


    Also in der Schweiz würde ja nur Schneider Sinn machen! Aber ich würde doch gerne sehen wohin uns Ludo bringen kann wenn ihm genügend Zeit gegeben wird!
    Gestern hatten wir ja auch noch einen 17 jährigen auf dem Platz! Wie schon mal erwähnt, für mich ist dieses auf und ab relativ normal bei einer so jungen Mannschaft!


    meine worte! aber der tomislav aus niederhasli wird sicher bald frei...

    Zitat von Champs-de-Mars

    Magnin kann also weiterhin auf einen geduldigen Präsidenten zählen, anders als alle seine Vorgänger in den letzten Jahren (Ausnahme Hyppiä, wo man viel zu lange gewartet hat).


    was auch absolut ok ist! in dieser saison besteht auf der trainerposition erst dann handlungsbedarf, wenn der fcz noch direkt in den abstiegskampf involviert wird. wird er aber nicht! :nick:

    cillo wollte hyypiä nicht entlassen. sämi stellte von sich aus die vertrauensfrage der mannschaft, welche sich gegen ihn entschieden hat. wäre das nicht geschehen, wäre er wahrscheinlich immer noch trainer vom fcz! in der 3. liga...:rofl:


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    NZZ am sunntig:

    Eine Katastrophe in Zeitlupe

    Sie müssen ohnmächtig zuschauen, wie ihr Klub auseinanderfällt. Drei GC-Fans sagen, warum sie trotzdem immer noch ins Stadion gehen – und dass es eine neue Führung braucht. Von Christine Steffen 

    Es ist Donnerstag, ein Sturm fegt über Zürich. Reto Baumann, 48, Berufschullehrer, sitzt in einem Café mit Blick auf den Sechseläutenplatz und sagt: «Treue ist nicht der allerletzte Wert.» Die Frage ist, warum er sich die Grasshoppers immer noch antut, warum er jeden Sommer eine Saisonkarte kauft und alle zwei Wochen in den Letzigrund geht, um einer Mannschaft zuzuschauen, die sich immer tiefer ins Elend spielt. GC hat wieder eine turbulente Woche hinter sich. Der Entlassung von Trainer Thorsten Fink und Sportchef Mathias Walther folgte die Vorstellung des unbekannten Tomislav Stipic, «eine absurde Wahl», wie Baumann sagt.

    Sie ärgert ihn nicht übermässig. GC-Fans sind über den Ärger hinaus. «Völlige Konsternation», nennt Silvan Keller den gegenwärtigen Zustand. Er ist 34, Rechtsanwalt, zu GC kam er als «kleiner Goof» Mitte der 1990er Jahre. Im Hardturm wurde Champions League gespielt, Keller und seine Freunde aus Witikon mussten sich die Klubwahl keine Sekunde überlegen. Er braucht nicht das Wort «Treue», aber er meint wohl etwas Ähnliches, wenn er vom «Solidaritätsgedanken» spricht, der ihn immer noch ins Stadion treibt. Es ist eine Solidarität, die sich nicht auf das Personal von heute bezieht, sondern auf den Klub, den Begleiter seit der Kindheit, diesen «Faden, der sich durch das Leben zieht» – so nennt es Baumann.

    Die letzten Jahre waren für die Fans wie eine Katastrophe, die sich in Zeitlupe ereignet. Man sieht sie kommen, kann aber nicht ausweichen. «Es ist eine Übung in Zen», sagt Baumann. «Es tut extrem weh zu sehen, wie der Verein kaputtgemacht wird», sagt ein anderer Fan, der nicht namentlich genannt werden will. Er ist 27 und PR-Berater. Soll er Argumente finden, warum heute jemand GC-Anhänger werden soll, fallen ihm keine ein. Er selber gewinnt den widrigen Umständen etwas ab. GC, sagt er, sei heute ein Ort für Leute, die gegen den Strom schwämmen, man müsse charakterstark sein. Das gefällt ihm, er habe gern Menschen, die nicht der Norm entsprächen. Was er beschreibt, kommt dem Underdog-Image nahe, das für die FCZ-Fans in den 1990er Jahren identitätsstiftend war.

    So traurig die versprengten Menschenhäufchen im Stadion anzusehen sind: Die Partien sind den 2000 bis 3000 Fans, die immer dort sind, Heimat. Nicht wegen der oft hilflosen Bemühungen auf dem Feld, die ohnehin kaum verfolgt werden, sondern weil man Kollegen trifft, «die immergleichen Nasen», wie Baumann sagt, der auf der Gegentribüne steht. Eine «verschworene Gemeinschaft, ein soziales Happening» nennt es Keller, der eine Saisonkarte in der Kurve hat, es werde viel gelacht – der Galgenhumor der Verzweifelten.

    Das Revier dem FCZ überlassen

    Baumann sagt, er würde wohl auch ins Stadion gehen, wenn er dort allein wäre. Für ihn sind die Partien eine Auszeit, zwei Stunden, in denen man nichts muss, aber im besten Fall den Rasen riecht. Das Feuer von früher lodere eher auf Sparflamme, «emotional droht mir der Verein zu entgleiten». Aber Routine sei es auch nicht. «Es kann ja sein, dass genau heute der Abend ist, an dem etwas passiert, das ich nur ungern verpassen würde. ‹Verzweifelte Hoffnung› nennt das meine Tochter.»

    Vielleicht muss man Fan sein, um es zu verstehen, dieses vage Gefühl von Zugehörigkeit ohne grosse Verpflichtung. Dass ein Klub wie ein Kumpel fürs Leben ist, manchmal aufsässig, oft so diskret, dass man ihn kaum wahrnimmt, aber nie ganz weg. Baumann spricht von «Bildern aus seinem persönlichen Buch». Wer ein Fan ist, weiss, was er meint. Ein Klub gehört zu einem, weil er einen bei den Gefühlen gepackt hat, als man jung und offen war. Und weil er Geschichten geliefert hat, die zum ganz eigenen Schatz an Erlebnissen gehören.

    Die GC-Fans leiden, weil ihr Klub in einer sportlichen Krise steckt – aber noch schlimmer ist für sie die Identitätskrise. Keller sagt: «Das, was sich GC nennt, hat nichts mit dem GC von früher zu tun. Die Grasshoppers waren erfolgreich und ein Stadtklub, beides sind sie nicht mehr.» 2005 verlegte GC sein Trainingsgelände nach Niederhasli, aus Fan-Sicht ein verheerender Schritt. «Ein strategischer Sündenfall für einen Verein, der wie kein zweiter den Finanzplatz Zürich repräsentiert hat», so Baumann. Nicht nur ist der Campus mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht erreichbar – «sogar in Luzern ist man schneller», sagt Keller – der Klub ist in der Stadt auch nicht mehr präsent. Er hat das Revier freiwillig dem FCZ überlassen, der sich geschickt als Stadtklub verkauft.

    Was hingegen GC ist und ausmacht, wofür es steht, weiss niemand. «Die Verantwortlichen bei GC begreifen nicht, dass für einen Klub die Identität wichtig ist, so wie für jedes andere Unternehmen», sagt der PR-Berater. «Der öffentliche Auftritt von GC ist schlecht. Da ist keine Seele, keine Idee», sagt Baumann. Die Anhänger bemängeln, dass kein Diskurs darüber stattfindet, was GC sein soll. «Die Führung hat keine Vision», sagt Keller. Er engagiert sich für den Klub, zusammen mit Kollegen hat er vor der Abstimmung über das neue Stadion viel Lobbyarbeit verrichtet. Die GC-Fans ersetzten eigentlich das mangelhafte Marketing des Vereins, sagt der PR-Berater. Sie gäben sich Mühe, ihn in der Stadt am Leben zu erhalten, damit er nicht in der Bedeutungslosigkeit versinke. Dazu gehört das Legendenspiel 2015, in dem auf der Hardturm-Brache frühere GC-Helden gegen alte Xamax-Kämpen antraten. Wie gering das Bewusstsein für die feinstofflichen Dinge ist, illustriert Keller mit dem fehlenden Vereinsarchiv. Der Mangel stört ihn seit Jahren, die Verantwortlichen lässt er kalt. Keller sagt: «GC hat keine Geschichten mehr zu erzählen. Und nicht einmal die alten Geschichten werden erzählt.»

    Erfolg ist kein Muss

    Wie soll es weitergehen mit GC? «Absteigen», sagt der PR-Mann. Wegen der Tour durch die unbekannten Stadien der Challenge League, aber auch, weil er hofft, dass neue Leute ans Ruder kämen. Er sagt: «Es braucht einen Präsidenten, der in Zürich daheim ist. Und ich will, dass der Verein eine Struktur, Identität und Kultur bekommt.» Die Fans sollten stärker eingebunden werden, weil sie die einzige Konstante seien. Angst, dass GC einen Abstieg nicht überleben würde, hat er nicht. Dafür gebe es immer noch zu viele Leute mit Geld im Hintergrund, die einspringen würden.

    «Ich will keinen Abstieg», sagt Reto Baumann, «GC würde über Jahre in der Challenge League rumgondeln. Ich sehe jedenfalls keine Investoren Schlange stehen. Wieso sollten sie auch?» Er wäre gern wieder erfolgreich, aber das sei kein Muss. Viel lieber wäre ihm, der Verein hätte wieder Charakter, einen Plan und den Willen, diesen über Jahre konsequent umzusetzen. Man könne die Dinge auch kleinhalten, er erwähnt den FC Thun, viel gelobt für Vernunft und Weitsicht. «Qualitätshandwerk statt Finanzplatz, das wäre in Ordnung», sagt Baumann, «auch das ist Zürcher Tradition.»

    «Der Abstieg muss verhindert werden», sagt auch Silvan Keller. Aber selbst in der ­Nati B würde es weitergehen. Unabhängig von der Liga sei wichtig, dass die Organisation fitter werde, dafür brauche es einen Generationenwechsel, frische Kräfte, die den Verein neu ausrichteten. Keller sagt: «Sollte ein zukunftsweisendes Projekt entstehen, kann ich mich damit arrangieren, dass man vorübergehend weniger Erfolg hat.» Jetzt müssen die Fans nur noch gehört werden.


    Ob Lindner die Stadt Zürich gefällt; die CL aber nicht?

    Da kämen einem ja Ideen ...


    ist auch der einzig brauchbare beim pack, wäre aber sicher eine überlegung wert im falle eines abstiegs von niederhasli. aber ich glaube, lindner orientiert sich eher richtung Bundesliga.