Wenn man offenbar mehr als 1.5 Jahre braucht um eine System einzuführen, dann ist dieses beim Zeitpunkt der Einführung bereits wieder veraltet.
Die gesamte Gegnerschaft weiss doch mittlerweile, wie wir dann mal spielen werden, falls überhaupt.
quatsch! es werden kaum alle 2 jahre neue systeme erfunden. ist gar nicht möglich. es werden eigentlich überhaupt keine systeme mehr erfunden, höchstens bestehende noch weiterentwickelt, justiert, auf die mannschaft(en) angepasst.
es geht darum, ein system - ja eine ganz neue kultur - in einem verein zu etablieren, welches von der untersten bis zur obersten stufe so gelehrt und gespielt wird. nur dass lässt nachhaltigkeit zu. und spart am ende geld. siehe auch mushus posting oben. und das ist den beiden schweden definitiv nicht gelungen. sie haben den verein nicht gekehrt und neu aufgestellt wie ich mir das von ihnen erhofft habe. darum sehe ich das experiment auch als gescheitert an, nerve mich aber gleichzeitig, dass eine riesenchance vertublet wurde und wir nun wahrscheinlich ohne ende mit na hockey "kultur" leben müssen.
Das Einzige was du im Eishockey in der CH langfristig aufbauen kannst, ist die Nachwuchsförderung. Da waren Hartley und Crawford sehr gut, die Schweden nichts. Und soll keiner sagen die Frischlinge waren nicht jeweils eine Bereicherung in ihren ersten 2 Saisons. Nachher passen sie sich dann leider an...
auch da kam von den zwei na's überraschenderweise mehr als von den schweden. sie haben, vor allem hartley, ohne zu murren junioren eingebaut, wenn etablierte spieler verletzt waren. funktionierte ganz gut, weiss allerdings nicht ob hartley die besseren jahrgänge zur verfügung hatte als jetzt die schweden?
Wir haben 1.5 oder dann vielleicht auch 2 Jahre verloren, der Schaden im Nachwuchsbereich wird nachhaltiger sein als heute sichtbar. Wieso soll man als Talent in Zürich spielen? Um die Bank zu drücken?
wieso soll im nachwuchsbereich nachhaltig ein schaden entstanden sein? für das ist der club, die ganze organisation immer noch zu gut aufgestellt. geht ja jetzt kaum jemand zum ehc kloten, wegen den letzten zwei zsc saisons...
Ebenso wird das Publikum sich den Kauf der nächsten Saisonkarte gut überlegen. Schliesslich will man ja guten Sport und Erfolge sehen. Momentan kommt mir der Kauf eines Saisonabos vor wie eine gutgemeinte Spende an einen Dorfverein.
im gegenteil, jetzt kommen sie alle wieder! weil: neue saison, neue trainer, neue hoffnung! um die leute wieder heiss zu machen, musst du sie eine zeit lang leiden lassen. und noch können ja die lions diese saison immer noch meister werden. es spricht gleich viel dafür bzw. dagegen wie in der saison unter hartley...
aber abgesehen davon: diejenigen, welche sich eine saisonkarte eines clubs kaufen um guten sport und erfolge zu sehen, sind doch genau die, welche gegen ambri, langnau etc. fehlen. es werden dann zwar 8223 zuschauer gemeldet, aber kaum über 6000 sind im stadion tatsächlich auch anwesend. da sind auch die selben fans, welche im fussball solche netten vereine wie die aus niederhasli (zumindest früher, heute haben sie vermutlich nach basel gewechselt!
), bayern, real etc. unterstützen...
aber natürlich hat jeder das publikum, dass er verdient. das oben beschriebene wurde von den lions gesucht und auch gefunden. darum habe ich seit 2003 keine saisonkarte mehr und bin bei keinen 3 spielen pro saison live in der halle...ich weiss, dass ist dir wurscht, wollte damit auch nur sagen, dass es auch andere kriterien gibt für eine saisonkarte als erfolg! 