Beiträge von snowcat
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Zitat von LarryAlles anzeigen
Also hier die Zahlen zum Märchen "der FCB hatte schon immer so viele Zuschauer":
87/88 (NLA): 5100 (!) Abstieg
88/89: (NLB): 3765
89/90: (NLB): 6045
90/91 (NLB): Quali: 2582 (!), Auf-/Abstiegsrunde: 5043
91/92: (NLB) Q: 3176, AA: 4668
92/93: (NLB) Q: 4527, AA: 14'600
93/94: (NLB) Q: 6200, AA: 17'700 (Aufstieg)
94/95: (NLA) 12'600
Alle Spiele im St. Jakob Stadion
Quelle: Bücher "Fussball" aus dem Habegger Verlag, die jedes Jahr erschienen sind und am Kiosk erhältlich waren.
du hast insofern recht, dass der absolute (und seit jahren konstante) fcb zuschauerboom erst mit dem neuen stadion ausgelöst wurde. ABER: (zuschauer-)potential war ungleich mehr vorhanden als in zürich. das ist auch fact. ebenso stimmt deine behauptung, dass die zürcher clubs in der vergangenheit auch höhere zuschauerzahlen im schnitt gehabt hätten, hätte zürich über ein stadion mit einem fassungsvermögen von 50'000+ verfügt wie früher yb und basel. aber grundsätzlich ist es müssig darüber zu diskutieren, es bestätigt nur die tatsache, dass zürich ein reines fussballstadion braucht. aber auch das wissen wir schon länger... -
was ich an dieser idee interessant finde:
mantelnutzung und stadion örtlich getrennt. innovativ...schaun mer mal!

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Zitat von Larry
Ha ha!
Vor dem Bau des Neuen Stadions waren die Zahlen in Basel (und Bern!) genau gleich schlecht wie in Zürich!
Und auch hier nimmt der Vater den Sohn mit.
Der Boom in Basel & Bern kam mit dem neuen Stadion, das in Zürich nun eben wieder nicht gebaut wird.
basel hatte 1972 schon einen schnitt von 18000 und spielte ab und zu in den 80er/90-er in auf-abstiegsrunden gegen den fcz vor 45000 zuschauern. -
Zitat von Mushu
Es kommen mehr als 10'000; halt aufgeteilt auf 2 Vereine; sogar nur bei mässigem Erfolg.
2 Vereine bei einem solch kleinen Einzugsgebiet ist das wahre Problem; in jeder Beziehung.
Ob man das gerne hört oder nicht ...
schoso.nur kann man das nicht korrigieren indem man aus zwei vereinen einen macht. einer der beiden müsste konkurs gehen. aber auch dann wartet der überlebende eine halbe bis eine generation, bis sich an den zuschauerzahlen was ändert!
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Zitat von ZüriBueb
De spielt wohl nüme und wird sicher kei Stütz werde für Playoffs. Lohnts sich überhaupt, da gross en Ufwand z betriebe? Wünsche ihm ja alles Gueti, aber da gits doch kei Ussicht uf Erfolg?
wenn man so einen spieler in der organisation hat, lohnt sich der aufwand sicher! verlieren kann man ja nichts. entweder schlägt er irgendwann noch ein oder dann eben nicht...aber ein versuch ist es sicher wert. ein gesunder nilsson kann gold wert sein. -
Zitat von EierchopfAlles anzeigen
Hallo Snowcat, wie gehts Dir so?
Danke für den Link. Der Unterschied zum FCZ ist ja noch grösser, als ich gedacht habe. Dachte GC hätte doch noch einen 6k-Schnitt und der FCZ 8k. Wie lustig.
Ich erkläre Dir noch rasch den Unterschied der Zuschauersituationen der zürcher Vereine (oder die, die es gerne wären):
- Der FCZ spielt meistens scheisse und hat gestern z.B. gegen den FCA (und der spielte OHNE Rainer Bieli) 5:1 auf die Kappe gekriegt.
- GC, aktueller Cupsieger, Rekordmeister und selbsternannte Institution, spielt im Moment auf Augenhöhe mit Basel, um die Tabellenführung.
Ich als Hobbyanalytiker sehe da doch einen grossen Unterschied. Denn wenn der FCZ gut spielt, würde der Schnitt (dank den Modefans, gell) locker auf über 10k anwachsen. Aber bei GC scheint dies nicht der Fall zu sein. Darum würde ich dies in folgenden Worten abschliessend so zusammenfassen: "GC spielt spitzenklasse, aber keine Sau interessierts."
Lieber Gruss Eierchopfdanke herr eierchopf, mir gehts sehr gut!
genau eso isches und war auch schon immer so: "GC spielt spitzenklasse, aber keine Sau interessierts."
die mär, dass früher im hardturm mehr zuschauer kamen und die jetzige misere mit dem letzi zu tun hat, lässt sich leicht widerlegen. ich erinnere mich, dass gc mitte der 90-er jahre - als sie noch das waren in der schweiz was heute der fc basel ist und notabene im hardturm spielten - gegen schwanzclubs wie bellinzona vor kaum mehr als 4000 zuschauern spielten.
diesen ausschnitt habe ich aus dem gc forum und die solltens ja wissen...:
Zu den Zuschauerzahlen: teilweise gebe ich Dir Recht, aber eben nur teilweise. Ich gebe Dir ein Beispiel: als Hennes Weisweiler Trainer bei GC war, spielte die Mannschaft fast jeden Gegner an die Wand. Die Ergebnisse waren i.d.R. so, dass jedes Spiel mit 3 bis 4 toren Differenz gewonnen wurde, es wurde der wohl offensivste Fussball gespielt der vorstellbar und....im Hardturm waren kaum mehr als 5 bis 6000 Zuschauer anwesend. Werbung (und schon gar nicht GC-Familiy) gab es über ein simples Matchplakat hinaus auch nicht. Also weder Erfolg noch Art und Weise vermochten/vermögen offenbar die Zuschauer zu locken. Warum?
ich habe dieses jahr irgendwo (glaubs tagi) gelesen, dass man weisweiler holte um attraktiven fussball spielen zu lassen und gleichzeitig wollte man damit die zuschauerzahlen steigern. was übrigens auch gelungen ist. der schnitt im jahre vor weisweiler war bei etwa 6700, mit weisweiler stieg er auf ca. 7300...
um gleich noch mit einer anderen mär aufzuräumen: es gibt (nicht wenige) stimmen welche behaupten, dass der letzi in den 70-er praktisch immer voll war, wenn der fcz spielte. auch das ist absoluter blödsinn. voll waren höchstens die fans, welche heute solchen stuss behaupten! in den besten fcz jahren, 74-76, drei meistertitel in serie, meistercuphalbfinale, lag der schnitt bei jeweils ca. 12'000 nasen. er war in der ganzen fcz historie nur einmal höher: in den nuller jahren unseres jahrtausends unter favre gabs mal ein jahr mit etwa 13'000 zuschauern. war glaubs sogar die hardturm saison. es war eben auch wirklich geil dort fussball zu schauen!
zürich ist halt ein u hueren hartes pflaster für fussball. für die hoppers einfach noch ein wenig härter, was allerdings nicht verwundert angesichts der kaum vorhanden verwurzelung in der breiten bevölkerung der stadt zürich.
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Zitat von Eierchopf
Eure Zuschauerzahlen schon gar nicht...
Man kann sogar soweit gehen und mit gutem Gewissen sagen, dass GC so ein Kackclub darstellt, das sie nicht mal Modefans haben...

4 süper lüg clubs haben mehr zuschauer...also eine 4-er liga? -
Zitat von Larry
Siehe unter : Positiv gesehen :razz:
Dieses mal glaube ich aber nicht an den Befreiungsschlag gegen Basel:
- wer steht überhaupt im Tor?:
Torhüter Nr. 4 der Organisation, MallothZitat von Larry- Heimschwäche:
eklatant diese saison, aber: ist das brügglifeld unser heimstadion?Zitat von Larry- Basel in fahrt:
isch so.Zitat von Larry-Gegen die Hoppers im Derby hingegen sehe ich sehr wohl die Möglichkeit eines Sieges - ist ja Auswärts!
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siehe brügglifeld...Zitat von Larry-Zum Glück kann nach hinten nichts passieren!
isch so. -
Zitat von LarryAlles anzeigen
Mein Senf zur aktuellen Situation:
Positiv gesehen:
Hätte man die beiden Spiele gegen Aarau gewonnen, wäre man mit 20 Punkten auf Platz 3!
Es ist immer noch viel möglich nach oben in dieser Saison.
Negativ gesehen:
Mit Meier ist man wieder am gleichen Ort angelangt wie bei der Entlassung von Fischer.
Dass diese ein Fehler war weiss unterdessen jeder.
Fischer macht einen guten Job in Thun und Fringer hätte man sich sparen können.
Der Meier Effekt ist verpufft, und seine (angebliche) Sozialkompetenz muss in Frage gestellt werden:
Er konnte weder verhindern dass Gavra austickt, noch bringt er Buff weiter, noch hat er die Eier das Ärgernis Chick auf die Bank zu setzten, aber womöglich schnurrt ihm da Canepa drein.
Mit P. Koch machte er einen Spieler zum Captain der schlicht nicht gut genug ist für die NLA.
Meier muss nicht gehen, aber er ist nicht der Messias.
Gavra zurückholen (buchte zwei Tore in der U21), Chick auf die Bank, und mal Tacheles reden mit der Truppe statt sich vor der gesamten Fussballschweiz lächerlich zu machen, in dem man behauptet, die Mannschaft hätte in Aarau alles gegeben.
kann ich mehr oder weniger unterschreiben.aber ein anderes problem ist die totale inkonstanz. es würde mich nicht wundern wenn wir nach den nächsten 2 spielen (basel, niederhasli) wieder ganz anders reden würden...

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...Das Spiel lief also nicht für die Zürcher, aber sie taten auch gar nichts, um daran wirklich etwas zu ändern...
das ist der punkt der nervt, nicht die niederlage. aber die entwicklung des fehlenden einsatzes ist schon seit einigen spielen zu beobachten. schlecht spielen und verlieren darf man, nicht kämpfen geht nicht.
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Zitat von snowcat
so schlimm schon nicht. aber ein wenig chügele reicht halt auch gegen aarau nicht! wer derart nonchalant und pommadig spielt wird bestraft. hätte die ganze mannschaft mit nur 80% vom einsatz und willen von pedro gespielt, wären die 3 punkte in zürich geblieben. trotz (immer noch) haarsträubenden fehlern in der defensive.
heute hat es tatsächlich fringersche dimensionen angenommen... -
korruption bi de vergab a katar? unvorstellbar...! :razz:
us de hütige nzz:
Fifa-Korruption gefährdet WM in Katar
Für die Fussball-WM 2022 in Katar dürfte es eng werden, wenn sich die Bestechungsorwürfe erhärten. Das sagt ein hoher Fifa-Mitarbeiter. Sebastian Bräuer
Vertreter des Weltfussballverbands Fifa schliessen nicht mehr aus, Katar die WM 2022 wieder zu entziehen. «Sollte im Vorfeld der WM-Vergabe nach Katar nachweislich bestochen worden sein, wäre die Vergabe möglicherweise nichtig», sagt Domenico Scala, Vorsitzender der Audit- und Compliance-Kommission der Fifa. «Dann müsste der Prozess wiederholt werden.» Solange aber mögliche Regelverletzungen, beispielsweise Bestechung, nicht bewiesen seien, sei die Fifa an die bestehenden Verträge mit Katar gebunden.
Derzeit ermittelt die Untersuchungskammer der Fifa-Ethik-Kommission, ob es im Vorfeld der Abstimmung im Herbst 2010 zu Unregelmässigkeiten gekommen ist. Katar ging damals überraschend als Sieger hervor. Die Ermittlungen werden von US-Anwalt Michael Garcia geleitet, sein Stellvertreter ist der Zürcher Staatsanwalt Cornel Borbély. Die beiden Juristen können von aktiven Fifa-Funktionären die Herausgabe von Dokumenten verlangen, bis hin zu Kontoauszügen. Die Untersuchung soll im Frühjahr abgeschlossen sein. Es ist deshalb davon auszugehen, dass Garcia und Borbély bereits Bankunterlagen gesichtet und Funktionäre befragt haben.
Fifa-Präsident Sepp Blatter hatte vor wenigen Tagen allerdings bei einer Medienkonferenz bekräftigt, an Katar festzuhalten. Auf die Frage eines Journalisten, ob die WM neu ausgeschrieben werden müsse, sagte er: «Nein, wir ziehen das durch.»
Die Ermittlungen könnten auch für Michel Platini, der Blatter bei den Präsidentschaftswahlen 2015 wohl herausfordern will, unangenehm werden. Der Sohn des Uefa-Präsidenten trat kurz nach der WM-Vergabe eine Stelle bei Katar Sport Investments an.
WM-Vergabe nach Katar könnte nichtig sein
Fifa-Buchprüfer Domenico Scala geht auf Konfrontation mit der Verbandsspitze. Es ist seine einzige Chance.
Domenico Scala kritisiert die WM-Vergabe in den Wüstenstaat und fordert ein schärferes Gesetz gegen Korruption. Fifa-Präsident Sepp Blatter muss sich an Widerspruch gewöhnen. Sebastian BräuerInnerhalb des Weltfussballverbands Fifa wächst die Kritik an dem Entschluss, die Fussball-WM 2022 in Katar zu veranstalten. «Die Vergabe der WM nach Katar im Sommer war nicht die beste Entscheidung, unabhängig von der Frage, ob im Vorfeld bestochen wurde oder nicht», sagt Domenico Scala der «NZZ am Sonntag». Scala ist der Vorsitzende der neu installierten Audit- und Compliance-Kommission der Fifa. «Diese Entscheidung war eine Fehlentscheidung und wird die Fifa noch jahrelang beschäftigen», hat vor kurzem bereits Theo Zwanziger, Deutschlands Mitglied im Exekutivkomitee, erklärt.
Berichte, bei den Bauarbeiten an Infrastrukturprojekten in Katar seien seit Juni mindestens 44 Gastarbeiter ums Leben gekommen, hatten zuletzt das öffentliche Unverständnis über den Fifa-Entscheid verstärkt. Offiziell diskutiert die Fifa bisher angesichts der extremen Hitze in dem Wüstenstaat lediglich über eine Verlegung der WM in den Winter.
Scala bringt nun eine noch radikalere Option ins Gespräch: Eine Neuvergabe aus juristischen Gründen. «Sollte im Vorfeld der WM-Vergabe nach Katar nachweislich bestochen worden sein, wäre die Vergabe möglicherweise nichtig», sagt er. «Dann müsste der Prozess wiederholt werden.» Solange mögliche Regelverletzungen, beispielsweise Bestechung, nicht bewiesen seien, sei die Fifa an Verträge gebunden. Entsprechende Beweise könnten im kommenden Frühjahr vorliegen. Dann will die Untersuchungskammer der Fifa-Ethik-Kommission unter Vorsitz des US-Anwalts Michael Garcia ihre Ermittlungen darüber abschliessen, was im Vorfeld der Abstimmung im Herbst 2010, bei der sich Katar überraschend durchgesetzt hatte, passierte. Garcias Stellvertreter ist der Zürcher Staatsanwalt Cornel Borbély. Die beiden Juristen können von aktiven Fifa-Funktionären die Herausgabe von Dokumenten verlangen, bis hin zu Kontoauszügen. Weil sie untersuchen, ob im Vorfeld der Abstimmung Bestechungsgelder flossen, ist davon auszugehen, dass Garcia und Borbély bereits Bankunterlagen gesichtet und Funktionäre befragt haben.
Mit den Ermittlungen vertraute Juristen teilen die Sichtweise Scalas, dass Garcias Bericht die WM-Vergabe noch einmal ins Wanken bringen könnte. Zumindest öffentlich liess Fifa-Präsident Sepp Blatter allerdings bisher nicht durchblicken, ebenfalls dieser Meinung zu sein. Auf die Journalistenfrage, ob die WM neu ausgeschrieben werden müsse, antwortete er vor wenigen Tagen: «Nein, wir ziehen das durch.»
Machtworte dieser Art werden schwieriger: Blatter muss sich an Widerspruch gewöhnen. Nach vielen Jahren hat er das Einzelzeichnungsrecht bei der Fifa verloren; ab jetzt müssen Verträge generell zu zweit unterschrieben werden. Und er hat mit Scala einen Buchprüfer, der seine Rolle offensiv interpretiert - die Äusserungen über Katar sind dafür nur ein Beispiel. «Ich bin nicht weisungsgebunden und äussere meine Meinungen unabhängig», sagt Scala. «Wenn Blatter andere Meinungen haben sollte, nehme ich das zur Kenntnis.»
Der ehemalige Nobel-Biocare-Chef hat durchgesetzt, als Beobachter an den Sitzungen des Generalsekretariats teilnehmen zu dürfen. Er widerspricht der Fifa-Spitze auch in der Debatte um das Korruptionsstrafrecht in der Schweiz (siehe Kasten). Und er erzählt unverhohlen amüsiert von verbalen Scharmützeln, die er sich auf den Gängen der Fifa mit Funktionären liefere: «Überall beliebt zu sein, zählt nicht zu meinen Zielen.»
Die harte Linie ist Scalas einzige Chance, in der Öffentlichkeit überzeugend zu wirken. Langjährige Fifa-Kritiker wie der prominente schottische Journalist Andrew Jennings hatten ihn bei seinem Amtsantritt nicht gerade mit Vorschusslorbeeren bedacht. «Scala ist ein Geschenk der Grosskonzerne an die Fifa», schrieb Jennings. «Eine unabhängige Positionierung ist das Mindeste, was von Scala zu erwarten ist», sagt jetzt Sylvia Schenk, Sportbeauftragte bei Transparency International. «Das ist seine Aufgabe.»
Doch Scala begibt sich in ein Spannungsfeld. Fifa-Chef Blatter reagierte auf Kritik bisher dünnhäutig. Was sich etwa zeigte, als Mark Pieth, Vorsitzender der Governance-Kommission, weitere Reformschritte anmahnte. «Das hat mich überrascht», sagte Blatter daraufhin im März. «Ich habe ihm gesagt, dass er Kritik nicht öffentlich äussern soll.» Pieth hat inzwischen für Ende des Jahres seinen Rücktritt erklärt; er sieht seine Aufgabe als erfüllt an.
Reformvorschläge, von denen seit längerem die Rede ist, will Scala nun durchsetzen: eine Amtszeitbeschränkung für Mitglieder des Exekutivkomitees, die Offenlegung des Gehalts des Präsidenten, mehr Transparenz in der Finanzberichterstattung. Über allem schwebt die Sorge, dass noch einmal ein Skandal passiert, der das Erreichte infrage stellt: «Grobe Korruptionsfälle in der Zukunft wären ein herber Rückschlag.»
Ein Prüfstein, wie ernst es der Fifa-Spitze mit dem Reformkurs ist, wird die Präsidentenwahl 2015. Der potenzielle Kandidat Michel Platini ist in der Katar-Frage nicht über jeden Zweifel erhaben, weil sein Sohn nach der WM-Vergabe eine Anstellung bei Katar Sport Investments angetreten hatte. Es sei zu prüfen, ob ein Interessenkonflikt vorliege, fordert Schenk von Transparency International. Scala und Garcia haben Richtlinien für die Präsidentenwahl erarbeitet. Doch diese gelten nicht einfach so: Sie müssen erst dem Rechtsdienst und dann dem Exekutivkomitee vorgelegt werden. Am Ende wird die Reform an diesem Punkt nur so weitreichend ausfallen, wie die Spitze das zulässt.
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http://www.20min.ch/schweiz/zueric…machen-13728357
als stimmbürger, welcher ja gestimmt hat, käme ich mir ziemlich verarscht vor. zuerst einen auf "ohne-das-neue-stadion-können-wir-kaum-überleben" machen und 10 tage später sind private investoren bereit bis 2017 ein stadion zu bauen...

ganz abgesehen davon, welcher private investor baut ein stadion ohne mantelnutzung? nur mit fussball lässt sich keine rendite erzielen. im gegenteil, ist ein verlustgeschäft.
bin gespannt: fussballstadion zürich, season 3... :razz:
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Zitat von gringo
Da gaht was
http://www.fcz.ch/de/profis/news.htm?id=2343
will er unbedingt weg vom fcz? wäre eine erklärung für seine - nett gesagt - durchzogenen auftritte diese saison. allerdings ist leistung und einsatzwille immer noch der beste weg sich irgendwo zu empfehlen. da könnte sich mancher abwanderungswillige fussballer an robert lewandowski ein beispiel nehmen. -
Zitat von Gysino
krass wie dämlich ihr demfall sind.
ist tatsächlich etwas dämlich, aber in der realität ist es nichts anderes als unendlicher hass auf gc! ich kenne mehrere leute die ein nein in die urne warfen mit dem argument so gc schaden zu können. ist tatsächlich so...obwohl auch ich keinen sportverein auf der welt mehr verachte als niederhasli, halte ich es doch eher wie larf: ich möchte fussball in einem geilen fussballstadion geniessen, auf welcher seite der geleise ist mir wurscht. das exil jahr im hardturm hat gezeigt, wie genial fussball in einem richtigen fussballstadion sein kann. und nostalgiegefühle weckt der jetzige letzigrund auch nicht im übermass. blieb doch vom alten letzi geist wirklich nur noch der standort übrig.
ist übrigens nicht ohne eine gewisse ironie, dass ausgerechntet die ehemalige züriberg-klientel des nobelvereins das stadion zu fall brachte.
aber mushu wird recht bekommen: nachdem der erste schock in den teppichetagen der beiden fussballcluibs verdaut wurde, wird erneut ein x-ter kassensturz gemacht. natürlich immer mit dem selben ergebnis: zum spitzenverein reichts nur mit viel glück und eher temporär denn dauerhaft, der normale alltag wäre mittelmass. fusionsgespräche werden folgen, schneller als wir denken und gleichzeitig projekte über den umbau vom letzi in ein fussballstadion! letzteres wäre allerdings zu begrüssen... :razz:
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Zitat von Champs-de-Mars
Nach den schwachen Auftritten in Lausanne war der heutige Auftritt keine Überraschung mehr. Das waren fast schon Rückschritte in Fringersche Zeiten.
so schlimm schon nicht. aber ein wenig chügele reicht halt auch gegen aarau nicht! wer derart nonchalant und pommadig spielt wird bestraft. hätte die ganze mannschaft mit nur 80% vom einsatz und willen von pedro gespielt, wären die 3 punkte in zürich geblieben. trotz (immer noch) haarsträubenden fehlern in der defensive. -
Zitat von larlf
naja, rein theoretisch kann es eine Chance (für das Stadtbudget) sein, aber es müsste innert nützlicher Frist ein Stadion präsentiert werden, welches finanzierbar ist und auch entsprechenden Gewinn abwerfen kann.
Deshalb liegt meine Vermutung/Hoffnung auf dem Nüsslistadion, da dies eine günstige Alternative zu sein scheint.
nüssli baut sogar stadien für nur 3 spiele!
aber mal im ernst: DASS kann die lösung wirklich nicht sein!guckst du hier:
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wer weiss, irgend eine generation wird vielleicht mal froh sein über das sonntägliche nein...und ein anderes fussballstadion auf dem hardturm areal!