Beiträge von snowcat

    Geld spielt bekanntlich bei vielen CH-Clubs eine Rolle. Die halbe Liga bzw. eher 2/3 spreizt oder spreizte die Beine. Manche haben es besser gemacht, andere weniger. Bei YB hat man kurz 50 Mio. reingeschmissen. Mit bekanntlich sehr erfolgreichem Effekt. Lugano scheint auch einen gefunden zu haben, der bereit ist richtig Kohle zu investieren. Dann ist noch Basel und der Rest ist weit weg von diesen Sphären.

    da kann ich den verein aus niederhasli sogar verstehen. wenn du die wahl hast zwischen amateuerfussball in unteren ligen oder oben bleiben mit chinageld, dann nehme ich auch das chinageld. prostitution ist im fussball grundsätzlich verbreiteter als im rotlichtmilieu.

    als heugümper würde mich allerdings die frage beschäftigen, warum der zürcher geldadel diesen verein nicht mehr supportet und was das generell für die zukunft bedeuet…


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    Ich finde die Jungs machen das recht gut. Jetzt folgen dann die grösseren Brocken und dann der VF.

    sieht jedenfalls ganz passabel aus:

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    ich rede ja nicht von keinen strafen. ich mache mich einfach über die stammtischproleten lustig, welche die lösung des problems in der schublade bereit haben. zufälligerweise sind es dieselben, welche behaupten, dass man mit kindern nicht ins stadion kann!

    anreise zum stadion: in zürich kein problem mit fcz klamotten, in basel kein problem mit basel klamotten, in sagalle kein problem…

    wir sind oft mit kindern unserer kollegen und/oder dem eigenen göttibub im stadion. zu hause immer mit fcz klamotten. würde aber sicher nie mit dem tram vom basler hb ins joggeli in fcz klamotten fahren. auch die kinder wären da selbstverständlich neutral angezogen. ich kenne die ungeschriebenen fangesetze und verhalte mich halt danach. ob ich diese nun gut oder idiotisch finde!

    scheisse ist das natürlich für die heugümper. für die gelten diese fangesetze mittlerweile auch in (fast) der ganzen stadt zürich. deshalb sind sie auch in zürich immer wieder anfeindungen ausgesetzt. aber eben: karma is a bitch! :mrgreen:


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    Und was ist die Konsequenz daraus, für die Schweiz, aus Deiner Sicht?

    konsequenzen? eigentlich keine, aber eine andere art des umgangs mit dem problem:

    - die möglichkeit der strafverfolgung der einzelnen täter (endlich) mehr nutzen. wenn nötig mit gesetzesänderung im datenschutzgesetz

    - bei erwischten tätern grundsätzlich die nach strafrecht höchstmögliche strafe verhängen, dafür reicht bereits das vorhandene gesetz. heute wird, vor allem bei ersttätern, eher richtung mindeststrafe tendiert. was dann am stammtisch mit kuscheljustiz quittiert wird

    - das strafmass der urteile jeweils sehr prominent und zeitnah in den medien veröffentlichen. wenn niemand weiss wie verurteilt wurde, bleibt die abschreckende wirkung aus

    - aufhören mit diesen unsinnigen und unnötigen kollektivstrafen. ausser das sie nichts bringen sind sie auch noch illegal, weil wider die verfassung. wie übrigens so einiges im hooligankonkordat nicht vereinbar ist mit meinen in der verfassung definierten grundrechten.

    - rayonverbote und die anwesenheitspflicht auf dem polizeiposten vor-, während und nach den spielen, viel öfter und konsequenter durchsetzen. und auch hier: prominent in den medien die zahlen der betroffenen - in direktem bezug zu ihrem fussballclub - nennen und monatlich veröffentlichen

    - aufhören die clubs für vorkommnisse welche weit weg von stadien oder gar ausserhalb von spieltagen geschehen in die pflicht nehmen zu wollen. kann und darf nicht deren problem sein und übersteigt deren ressourcen in jeder beziehung massiv

    - auch sollte man den leuten vielleicht mal bilder aus den 1970-/1980-er jahren zeigen. das problem der gewalt IN und UM die sportstadien wurde seither nämlich weniger. vor allem IN den stadien hat die gewalt sogar massiv abgenommen. nicht weil die menschen besser wurden, aber räumliche trennung zu den gegnerischen fans, viel mehr sitzplätze, also weniger bewegungsfreiheit und nicht zuletzt die überwachungskameras haben das nötige dazu beigetragen.

    - à propos kameras: die entanonymisierung der gewalttäter ist grundsätzlich eines der tauglichsten mittel um die gewalt einzudämmen. im fussball und auch ausserhalb vom sport. dazu bräuchte es aber, zumindest in teilbereichen, eine änderung des datenschutzes. die krux dabei: aufweichen des datenschutzes, heisst automatisch auch aufweichen des rechtstaates. was an und für sich nicht dramatisch tönt, kann aber durchaus unliebsame konsequenzen haben. je weniger datenschutz, desto grösser die chance, dass unbescholtene bürger plötzlich in etwas hineingezogen werden, mit dem sie nichts zu tun haben. kann dann unter umständen sehr aufwändig, zeitraubend und vor allem teuer werden, dass gegeteil zu beweisen…

    - und nicht zuletzt: endlich akzeptieren, dass wir hier von einem gesellschaftlichen problem reden, welches sich zwar eindämmen, aber niemals vollständig kontrollieren lässt. ausser man ist den preis der aufgabe der rechtsaatlichkeit bereit zu bezahlen. es gibt auch tatsächlich leute die meinen, würde man den fussball gänzlich abschaffen, hätte man das problem gelöst…

    lange rede kurzer sinn: ich werde weiterhin diejenigen mit der nötigen ironie begleiten, welche ja „genau wissen“ wie man das problem lösen muss! :nick:


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    Du häsch offebar nachhaltigi, nöd therapierbari Schäde gno ... :floet:

    und wieso genau? weil ich die kommentarschreiber in den zeitungen hochnehme?

    nach JEDEM vorkommnis im ch fussball, und sei es noch so harmlos, findet man JEDESMAL in den kommentarspalten folgendes, egal ob boulevard oder seriöse presse:

    - jetzt aber geisterspiele
    - jetzt aber punkteabzug
    - wegen dem gehe ich/wir schon seit jahren nicht mehr an die fussballspiele in der schweiz
    - wegen dem kann man mit kindern nicht mehr ins stadion
    - macht es wie im ausland, hauptsächlich england, die haben die situation im griff

    NIEMAND, ich rede von rechtsstaaten, hat die siuation im griff, NIEMAND. NIEMAND kennt auch nur ansatzweise eine mit dem rechtsstaat vereinbare lösung. und trotzdem tun viele so als ob, auch auf dieser pinnwand. dem kann man nur mit einer gesunden portion ironie begegnen. das gehört übrigens bereits zur therapie…:rofl:

    im ausland hat man ja die situation - dank polizeirepression - jederzeit im griff. ganz im gegensatz zu uns, wo man ja nicht mal mit kindern ins stadion kann…:mrgreen:

    Skandal in Holland: Spielabbruch! Chaoten wüten nach Abstieg

    Spielabbruch! Chaoten wüten nach Abstieg
    Das erste Heimspiel von Groningen nach dem Abstieg wird zum Skandal. Chaoten sorgen erst für einen Spielunterbruch, dann für einen Spielabbruch nach neun…
    www.blick.ch

    Meister-Feier abrupt beendet: Barça-Stars müssen vor Ultra-Mob flüchten

    Barça-Stars müssen vor Ultra-Mob flüchten
    Barcelona gewinnt das Stadtderby bei Espanyol und krönt sich zum 27. Mal zum spanischen Meister. Nach dem Spiel kommt es allerdings zu wüsten Szenen.
    www.blick.ch


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    Und dann sagt er mit Blick auf die vielen mitgereisten Zürcher Anhänger: «Wir sind unseren Fans in der nächsten Saison einiges schuldig.»

    für mich DIE überraschung der saison! da spielst du weit unter erwartungen, oft gar einen für fürchterlichen mist und bist nur auf den tabellenplätzen 8-10 platziert. trotzdem hast du zu hause +/- 15‘000 zuschauer im schnitt und wirst auswärts von jeweils 2-3‘000 begleitet!

    1:1 gegen Meister YB - Der FCZ feiert die Schönheit des Abwehrkampfs

    1:1 gegen Meister YB – Der FCZ feiert die Schönheit des Abwehrkampfs
    Ein Punkt bei den Young Boys: Der FC Zürich muss nicht mehr um den Klassenerhalt bangen. Und Trainer Bo Henriksen freut sich über ein «Meisterwerk» seiner…
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    Ein Punkt bei den Young Boys: Der FC Zürich muss nicht mehr um den Klassenerhalt bangen. Und Trainer Bo Henriksen freut sich über ein «Meisterwerk» seiner Spieler.

    Florian Raz
    Publiziert am 14. Mai 2023 um 16:18 Uhr

    Der Zürcher Himmel ist blau: Die Spieler des FCZ vor der Rauchwand ihrer Anhänger.
    Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
    Die Schönheit des Fussballs kann sich auf ganz unterschiedliche Arten offenbaren. Es gibt jene Momente, die funkeln und glänzen wie ein Alpsee in der Sommersonne. Wenn zum Beispiel eine eingesprungene Direktabnahme mit diesem ganz speziellen Dreh via Innenpfosten ins Tor titscht.

    Und dann gibt es die etwas andere, die nicht ganz so offensichtliche Schönheit, die man sich erst erschliessen muss wie das Silbergrau einer kargen, moorigen Hochebene im Herbstnebel. Jene von Grätschen und lustvoll weggedroschenen Bällen und Umarmungen nach jedem zumindest nicht verlorenen Kopfballduell.

    Die Partie des FC Zürich bei den Young Boys bietet beides. Für die feine, die filigrane Sonnenseite des Spiels war der Meister aus Bern zuständig. Mit Lewin Blums 1:0 in der 21. Minute als Höhepunkt. Die andere, die schwitzende, die neblig-dampfende übernimmt der FCZ.

    Ja, mit etwas bösem Willen könnte man seinen Auftritt im tief stehenden 5-3-2 als destruktiv bezeichnen. Aber es hat etwas Lustvolles, wie sich die Zürcher einigeln. Wie sie sich an den einen Punkt klammern, der sie deren sieben vom Tabellenende wegbringen wird.

    Henriksen nimmt alles Werkzeug raus
    «Es liegt eine Schönheit darin, das Beste zu geben, was du in dir hast», sagt ein sichtlich stolzer Bo Henriksen nach dem Schlusspfiff. Der FCZ-Trainer redet von nichts weniger als einem «Meisterwerk», das seinen Spielern gegen YB gelungen ist. Und er gibt zu: «Manchmal macht es als Trainer mehr Spass, wenn du alle Werkzeuge rausholen kannst.»

    Gegen YB öffnet Henriksen nicht den kleinen, portablen Werkzeugkasten – es ist gleich ein ganzer Schrank voller Gerätschaften. Im Angriff setzt er zu Beginn auf null gelernte Stürmer. Stattdessen legt er die Offensive in die Füsse von Antonio Marchesano, Fabian Rohner und Bledian Krasniqi. Drei eher schmächtige Wusler, deren kombiniertes Lebendgewicht circa einen YB-Innenverteidiger wie Aurèle Amenda aufwiegen dürfte.

    Ziel: die eher gross gewachsene YB-Abwehr mit raschen Läufen und schnellen Zuspielen in die Tiefe überrumpeln. Das klappt zu Beginn des Spiels ganz passabel – und danach von Minute zu Minute immer weniger. Aber das ist egal. Weil die Zürcher an diesem Sonntag kaum Chancen brauchen für ihr eines Tor.

    Ganze vier Schüsse gibt der FCZ an diesem Nachmittag ab. Einen davon aus elf Metern, nachdem Fabian Lustenberger einen der guten Läufe seines Vornamensvetters Rohner mit einem Foul stoppt. Krasniqi verwandelt den Penalty gegen den 20-jährigen Super-League-Debütanten Marvin Keller im YB-Tor. Es ist der vierte Elfmeter für Zürich in den letzten drei Spielen.

    Brecher schwärmt von seinem «Big Save»
    Fünf Punkte hat der FCZ in diesen Partien gesammelt und sich nach menschlichem Ermessen vor dem Fall in die Barrage gerettet. Und Henriksen steht kurz davor, jenes Ziel zu erreichen, das ihm der FCZ bei seinem Amtsantritt gesetzt hat. 40 Punkte hätten die Verantwortlichen bis zum Saisonende von ihm verlangt, erzählt Henriksen. Und erinnert noch einmal kurz daran, wie viele Punkte das Team bis dahin in zehn Ligaspielen gewonnen hatte: vier (in Ziffern: 4).

    So solidarisch und leidenschaftlich seine Zürcher allerdings auch verteidigen: Einen Goalie brauchen sie dann schon auch noch, um das Spiel nicht doch zu verlieren. Es läuft die 52. Minute, als Donat Rrudhani aus sechs Metern zum Schuss kommt, aber am unfassbar schnell tauchenden Yanick Brecher scheitert. «Das war ein richtiger Big Save», sagt der FCZ-Captain danach selber, «so einen hatte ich schon lange nicht mehr.»

    Und dann sagt er mit Blick auf die vielen mitgereisten Zürcher Anhänger: «Wir sind unseren Fans in der nächsten Saison einiges schuldig.» Er weiss, was die Schönheit des Abwehrkampfs eben auch an sich hat: Ihre Faszination ist endlich.

    Aber unser Mittelfeld, auf den Seiten wie in der Mitte inexistent. Dementsprechend bis auf die ersten 15min. praktisch keine brauchbaren Bälle für die Offensive.

    würde ich so nicht sagen. aber sobald yb (etwas) druck machte, so ab minute 15, war das mittelfeld nur noch defensiv tätig. mathew zb. gefällt mir immer besser.


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    https://www.watson.ch/!798479173#entry_373270

    Am Rande des Rhone-Derbys zwischen Servette und Sion ist es am Samstagabend zu schweren Ausschreitungen gekommen. Rund 300 Walliser Fans griffen die Genfer Polizei mit Steinen und Flaschen an. Fünf Polizisten wurden leicht verletzt, sechs Personen angehalten. Nach dem Spiel mussten die Sicherheitskräfte die Walliser Fans in Richtung Bahnhof drängen und gleichzeitig verhindern, dass Genfer Fans auf sie losgingen, wie der Sprecher der Genfer Polizei, Alexandre Brahier, am Sonntag gegenüber Keystone-SDA sagte.

    «Die Servette-Fans versuchten, die Nordtribüne zu erreichen, während etwa 60 Sittener die Gleise überqueren wollten», sagte der Sprecher. Die Zusammenstösse dauerten von 22.45 Uhr bis 00.10 Uhr in der Nacht. Dann fuhr der Zug mit rund 700 Sion-Fans ab. Die sieben Polizisten hätten Schürfungen, Blutergüsse und andere leichte Wunden erlitten. Sechs Personen seien vorübergehend festgenommen worden. Die Untersuchungen würden in Zusammenarbeit mit der Walliser Polizei durchgeführt, um weitere Teilnehmende der Ausschreitungen zu identifizieren. Das Ziel sei es, diese Personen vor Gericht zu bringen, sagte Brahier.

    Die Schwierigkeiten hätten bereits vor dem Spiel begonnen. Pyrotechnische Gegenstände seien beschlagnahmt und drei Glastüren eingeschlagen worden. Die Polizei habe gewaltsam intervenieren müssen. Die Fans von Servette zündeten nach dem Spiel im Stadtzentrum für einige Minuten Rauchbomben. Doch dabei sei es friedlich geblieben.


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    Du hast Recht, mein Fehler. Es sollte heissen "geilste Stadt", nicht schönste - keine Frage.

    Und ja, ich war schon London (habe dort 1 Jahr gelebt), in Wien (4 Wochen gearbeitet und an Weekends bei Kollegen zu besuch).

    Und die 6 Monate welche ich im Big Apple gelebt habe werden diese Städte - für mich - niemals toppen. Sydney kann ich nicht

    beurteilen. Meine Frau hat sich jedoch in diese Stadt verliebt als sie knapp 3 Monaten in Australien war.

    Und nichts schlägt Züri - nichts!

    ausserhalb züri war new york meine absolute lieblingsstadt, bis ich in sydney war!

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    New York und „schönste Stadt“ im gleichen Satz? :huh:

    Warst du nie in Wien, Sydney oder London? 8)

    london im gleichen zusammenhang zu nennen, ist allerdings auch eher fragwürdig! :mrgreen:

    aber sydney, 100% einverstanden!


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    Und das Theater mit den Schwalben, sich minutenlang am Boden zu wälzen etc. wird erst dann abgestellt werden, wenn es richtige Strafen gibt (die Thematik ist ja nicht neu).

    schwalben ist das eine. kann man (wahrscheinlich) nur mit konsequentem bestrafen ausmerzen. wie ich oben in einem post erwähnte: tv bilder nach dem match auswerten, 1. schwalbe = eine spielsperre 2. schwalbe = 2 spielsperren usw. sollte aber nicht nur für strafraumszenen gelten, sondern auf dem ganzen spielfeld! selbstverständlich mit rekursmöglichkeiten für nicht ganz klare schwalben. im rechtstaat gilt natürlich auch im fussball: „in dubio pro reo.“

    für das minutenlang am boden wälzen (nach einem tatsächlichen foul oder einer schwalbe) gibt es für mich zwei möglichkeiten dem ganzen einen riegel zu schieben. die erste hat mir mushu schon vor jahren vorgestellt, finde sie aber (trotzdem) saugut…:mrgreen:

    - wenn sich ein spieler (zu lange) am boden wälzt, muss man automatisch von einer (schweren) verletzung ausgehen. dh. der verband/die vereine stehen in der pflicht alles zu unternehmen, um die gesundheit des „halbtoten“ spielers nicht weiter zu gefährden bzw. zusätzlich zu schützen. bedeutet konkret, dass dieser spieler - natürlich ausserhalb des spielfeldes - während 10 minuten intensiv von einem arzt untersucht wird. auch wenn das ok des arztes für ein weiterspielen vor dem ablauf dieser 10 minuten kommt, muss der spieler draussen bleiben bis die 10 minuten abgelaufen sind!

    - die zweite möglichkeit: ein fussballspiel dauert nur noch 60 minuten, also effektive spielzeit. dh. sämtliche unterbrüche werden, analog zum eishockey, gestoppt. ein spiel würde auch dann kaum mehr als 90-100 minuten dauern. so bringen spielverzögerungen, wie eben minutenlang am boden wälzen, höchstens etwas mehr schnauf, aber keine zusätzliche zeit. ausserdem gibt es so einen zeitlich klar definierten schlusspfiff und man ist nicht mehr von der willkür des schiris abhängig! nach 60 gespielten minuten ist der match beendet.

    bei beiden varianten würde das simulieren/zeitschinden ziemlich sicher massiv abnehmen. am effektivsten wäre es sogar, wenn man beide änderungen zusammen einführen würde.

    aber wer hört schon auf uns…wird also reines wunschdenken bleiben! ausser: mushu wird irgendwann fifa präsident!

    mushu for präsident! :zwinker:

    Fair enough. Wobei er ja Omeragic und Gnonto auch praktisch fertig ausgebildet und gratis geholt hat. Omeragic hat nicht mal eine halbe Saison U-21 bei Zürich gespielt. Gnonto gar nicht, da war also nicht mehr viel Ausbildung FCZ. Deshalb naja, ich versteh Cillo, dass er gerne die Millionentransfers hat, aber es ist halt trotzdem eine ziemliche Moral.

    Aber du hast schon recht mit dem FCZ Fan sein bei Cillo, macht ihn ja ingesamt auch sympathischer als ein durch und durch profesioneller Präsident.

    beide kamen als 16-jährige zum fcz. in diesem alter wird noch munter abgeworben…aber willy kostete immerhin sfr. 200‘000.-. er wurde übrigens zuerst dem fc luzern angeboten. dieser hat aber dankend abgelehnt. ein mitgrund, warum alpstaeg seine sportliche abteilung als unfähige betitelt…

    omeragic hatte mit 17 seinen ersten (teil-) einsatz im fanionteam. willy kurz vor seinem 17. geburtstag, also bereits mit 16.

    wie oft sie zusätzlich in den u-mannschaften spielten, weiss ich nicht. aber ich weiss natürlich, was du meinst. und auch hier, gute argumente deinerseits!

    mit diesen argumenten fällt sogar mir auf, dass cillo mit seinen ansichten zwar nicht ganz falsch liegt, aber doch sehr blauäugig und engstirnig unterwegs ist.

    aber wie auch schon x-mal diskutiert: der fcz hatte seit 1957, als edy nägeli seelig übernahm, gerade mal 5 präsidenten. viel kontinuität und herzblut! gibt vereine, auch in der nähe der stadt zürich (:mrgreen), welche 5 präsis in einer saison hatten, also zumindest gefühlt…

    trotz aller canepa nachteile und böcke, ich bin nicht unglücklich mit dem ehepaar canepa. besser als manches im ch fussball! ausserdem ist er sportlich unbestritten der erfolgreichste präsi der fünf, zusammen mit nägeli! was er neben dem sportlichen aufgebaut hat, ist auch durchaus erwähnenswert und wird oft vergessen oder als „normal“ angesehen. historische aufarbeitung mit büchern und museum, einen fanshop der seit jahren millionenumsätze generiert, campus auf stadtzürcher boden etc.


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    Aber ist es nicht inkonsequent von Cillo, wenn man selbst andauernd ablösefreie Spieler holt, es aber bei den eigenen schon halb Verrat nennt? Mehr oder weniger alle Transfers der letzten 5 Jahre zum FCZ haben beim alten Club auch den Vertrag auslaufen lassen.

    Zudem finde ich es auch eine komische Erwartung, dass der Spieler auf Geld verzichten soll, damit der Club finanziert wird. Man müsste mit den grossen Talenten halt früher Lohn erhöhen und verlängern (und vielleicht auch mal ein Spieler verkaufen ohne gleich 10+ Mio zu erwarten, nur weil einer gerade aus laufen kann. Gnonto und Omeragic hat Cillo beiden mal ein 10+ Mio Preisschild umgehängt. Erhalten hat er einmal 0, einmal ca. 3 Mio.)

    gute argumente!

    aber so wie ich cillo verstehe, meint er vor allem die (jungen) spieler, welche zumindest einen teil ihrer karriere in u-fcz mannschaften absolviert haben und irgendwann in der 1. mannschaft eingesetzt und/oder dort gar zu stammspielern werden. für ihn ist es nichts weiter als rechtens eine „angemessene ausbildungsentschädigung“ zu erhalten. wie gesagt, kann das nachvollziehen. vom moralischen standpunkt sowieso, aber eben auch vom ökonomischen. ch clubs sind auf diese gelder grundsätzlich angewiesen. ist sogar ein teil vom geschäftsmodell.

    cillo selber ist da auch eher konsequent unterwegs. kann mich jedenfalls an keinen jungen spieler erinnern, situation analog omeragic, welcher von seinem stammclub ablösefrei zum fcz gekommen ist. auch trainer der 1. mannschaft engagiert er grundsätzlich nur solche, welche ohne engagement sind. auch das ist grundsätzlich natürlich ehrenhaft, aber ebenso zweischneidig, da gute trainer, meistens irgendwo engagiert sind. dass man einen wie breitenreiter erwischt, aus einem sabatical heraus, ist doch eher die ausnahme.

    gnonto wird übrigens bis zur letzten zahlung deutlich mehr als 3 millionen bringen. aber grundsätzlich hast du recht, wir reden nämlich von cillo‘s hauptproblem: er ist nicht nur präsi, sondern (zu sehr) auch fan des fcz! das hat durchaus vorteile, aber eben auch nachteile! einer davon sind die euphorischen aussagen. eines fans durchaus angemessen, eines präsidenten eher weniger...

    nach +/- 5 gnonto goals in der liga und zwei wirklich geilen gnonto italo natispielen setzte er willy’s preisschild bereits in den zweistelligen millionenbereich. jeder nur halbwegs fussballkenner, welcher gnonto in jedem fcz spiel gesehen hat, wusste dass das massiv übertrieben ist. aber cillo ist, in manchen beziehungen, unbelehrbar wenn‘s um den fcz geht. er sah auch als einziger, wieso der penalty in basel korrekt war. gut, als ehemaliger stürmerstar des fc rüti, ist er schon u hueren kompetent! ich glaube aber, er hat noch mehr fcz clubbrille auf als ich…:rofl:

    ;) :suff:

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    https://www.blick.ch/sport/fussball…id18566436.html

    Nun geht er also doch ins Ausland. Ich bin bekanntlich kein Z-ler. Aber ich fand er war oft verletzt und seine Leistungen waren eher stagnierend. Aber sicher ein Verlust oder?

    bis zu seiner meniskusverletzung war er selten verletzt bzw. höchstens mal für wenige spiele nicht dabei.

    in der letzten saison, ausgerechnet gegen das pack, holte er sich seinen meniskusschaden und war während fast einem halben jahr nicht mehr im einsatz. seine einsätze seither sind qualitativ sehr durchzogen. dieser omeragic ist auch kein verlust. derjenige vor der verletzung hingegen schon.

    was einmal mehr nervt ist das verhalten des spielers bzw. der einfluss des beraters bezüglich vertragsverlängerung. hier verstehe ich cillo zu 100% wenn er wie rumpelstilzchen tobt ab diesem verhalten und solche spieler am ende ihrer karriere keinen platz mehr im fcz haben werden.

    auch ein omeragic hätte mit laufendem vertrag zwischen 1,5 bis 3 millionen gebracht. für einen club mit einem +/- 25 millionen budget kein klacks.