Die Entwicklung sei eigentlich super, das Training sei super, die Daten seien super, die Leistungen seien eigentlich super und die Qualität des Teams sowieso super. Langjährige Beobachter der Zürcher sehen erste Parallelen zur Abstiegssaison 2016, wo man ebenfalls zu lange nicht der Realität in die Augen geschaut hat.
natürlich hat die mannschaft mehr potential, als sie im moment auf den platz bringt. ABER: sie hat eben nicht genügend potential für den ballbesitz- und angriffsfussball, welcher der chefetage vorschwebt. sollte die vereinsführung an dem festhalten und den neuen trainer gar nach diesen kriterien suchen, ist der abstieg vorprogrammiert.
sollten sie in sich kehren, das experiment zumindest unterbrechen und mit der ersten mannschaft ein dem potential entsprechendes konzept spielen lassen, kann die saison noch halbwegs gerettet werden.
ein so verunsichertes team kannst du nur noch über einfachen, zweckmässigen fussball wieder in die spur bringen. gesicherte defensive, schnelles umschaltspiel, alles schnörkellos. die spieler/schnellen stürmer dazu hat der fcz. so wurde der fcz 2022 meister und so spielt auch das aktuelle thun.
wollen sie irgendwann zurück zum angestrebten „voetbal totaal“ geht das nicht mit lauter kostenlosen transfers einiger ausgemusterten aus der bulgarischen liga. das erfordert eine starke achse, welche die eingebauten talente führt. aber das kostet, gibt es nicht zum nulltarif.
Sportlicher FCZ-Absturz: Kann dieser FC Malenovic Abstiegskampf?
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