Hier nochmals Auszüge aus einen Interview das Salis im September im Tagi gab. Noch interessant in der Reflektion....
Neue Kräfte können neuen Auftrieb geben. Was waren Ihre Überlegungen bei den Transfers?
Ich bin der Meinung: Frisches Blut tut immer gut. Ein grosses Thema war sicher, dass wir das Glück hatten, trotz schlechtestem Powerplay der Liga Meister zu werden. Wir konnten nicht davon ausgehen, dass das so nochmals klappt. Unter diesem Aspekt haben wir auch gesucht.
Die neuen Ausländer sollen zur Verbesserung beitragen. Wie würden Sie die drei charakterisieren?
Shannon ist ein Spielmacher, ein hervorragender Schlittschuhläufer, ein wertvoller Mann für unser Powerplay. Brulé bringt Aggressivität mit, einen guten Schuss, er weiss, wo das Tor steht – ein gutes Paket. Und Lashoff ist für mich ein guter Allrounder in der Defensive.
Wenn Sie Lashoff beschreiben . . .
. . . kommt Ihnen McCarthy in den Sinn.
Genau. Warum gaben sie dem Meisterschützen keinen neuen Vertrag, holten aber mit Lashoff einen ähnlichen Spielertypen?
Über alles gesehen stufen wir ihn besser ein. Es wäre unseriös gewesen, mit McCarthy bloss aus Dankbarkeit zu verlängern. Und es gibt auch noch einen anderen Punkt: McCarthy hatte ein Angebot von uns auf dem Tisch. Wir konnten uns aber nicht einigen. Dann kam der Trainerwechsel, und der Wind drehte.
Wie unterscheidet sich nun Marc Crawford von Bob Hartley?
Einiges ist ähnlich. Er ist kommunikativ, fordernd, die Trainings sind intensiv. Beim Werdegang, den Erfolgen und der Einstellung zum Beruf, da unterscheiden sie sich nur marginal. Crawford ist offener, weltoffener. Aber es bringt nichts, die beiden zu vergleichen. Ihre Situationen sind nicht zu vergleichen, ihre Teams sind nicht zu vergleichen