Ein kleiner Zeitungsartikel aus einer Linköpingerzeitung realtiv frei übersetzt:
Champions League
Linköping HC 2
ZSC Lions 7
Die Zuschauerzahl, 7 961 Zuschauer, war gut. Der Rest sollte Linköping vergessen und zwar so bald wie möglich.
- „Ich kann verstehen, dass wir manchmal verlieren, es ist aber eine andere Sache so zu verlieren. Das ist inakzeptabel gegen ein Team aus einer Liga, die schlechter ist als unsere", sagte Kapitän Joakim Eriksson.
Er schämte sich und er war nicht allein.
- „Ich entschuldige mich“, sagte Slavomir Lene.
- „Das war das schlimmste Spiel seit ich hier bin. Wir gingen ruhig ins Spiel und machten dann alle Fehler, die man machen kann. Es war traurig ", sagte Daniel Drake, der sein Comeback nach einer Verletzung gab.
Das Fiasko
Ein Fiasko, mit schrecklichen Resultat 2-7 (2-2, 0-2, 0-3) und kaum mehr Chancen auf den Halbfinal und die so sehr erhofften Millionen.
Die Analyse von Joakim Eriksson:
- „Es war einfach zu erkennen, dass wir unsere Hausaufgaben nicht getan haben. Wir hatten nicht erwartet, dass sie mit einer „so hohe Stirn“ antreten würden und wir trafen immer die falschen Entscheidungen. Nach ihrem fünften Tor ging bei uns gar nichts mehr.
- Wir waren 1-0 in Führung gegangen und gaben das Spiel nach dem 1-1 aus den Händen. Bei Sport auf diesem Level spielt halt die Psyche eine grosse Rolle", sagte Eriksson enttäuscht.
Zürich war gut, vor allem offensiv, aber der LHC war auch einfach zu schlecht. Sie spielten andauernd Fehlpässe und waren das gejagte Ziel auf dem ganzen Feld. Bei Linköping ging das ganze Spiel nach dem Zufallsprinzip.
- „Das Spiel war ein Frust, und jegliche Art von Ehrgeiz fehlte. Aber um zu Chancen zu kommen muss man kämpfen", sagte Joakim Eriksson.
Das Paradebeispiel dafür war das 4. Tor für die ZSC Lions. Der slowakische Stürmer Peter Sejna kämpfte sich am LHC-Hügel Calle Gunnarsson vorbei und machte das 2-4, obwohl er mehrfach von diesem gefoult wurde.
Zürich wollte unbedingt gewinnen. Der LHC wollte nicht. Zumindest machte es den Anschein oder war das 2-7 das Ziel von Linköping?
Es war ein schrecklicher Abend.
- Wir dachten, dies sei ein wichtiges Spiel für Linköping, darum kann ich diese Leistung nicht verstehen", sagte Joakim Eriksson.
Martin Laumann Ylven machte bereits nach 2 ½ Minuten das 1-0, so weit, so gut. Aber das war es auch schon vom LHC. Dies war nicht fair für das Publikum.
Aber der LHC wird im nächsten Spiel wieder die Unterstützung der Fans geniessen.[/b]