Beiträge von zappa10

    ZSC-Captain Seger spricht Klartext

    Interview: Florian A. Lehmann.


    Mathias Seger (33), Captain des ZSC und Verteidiger der Schweizer Nationalmannschaft, äussert sich zur heiklen sportlichen Lage der Lions, zum Trainer sowie zu seiner persönlichen Saison.

    Mathias Seger, fällt Ihnen nach dem 5:3-Sieg gegen den EV Zug ein Stein vom Herzen?
    Es war wichtig, dass wir den Abwärtstrend stoppen konnten. Aber es war nur ein Sieg. Wir müssen uns bewusst sein, dass noch extrem wichtige Spiele auf uns zukommen. Vor allem am Samstag gegen Biel – das ist der wichtigste Match der Saison.

    Was war beim Erfolg gegen den EVZ neben dem Resultat besser als bei den zuletzt missglückten Vorstellungen?
    Wir traten endlich wieder einmal als Einheit auf. Wir waren kompakter und unterstützen uns gegenseitig. Und wir verhielten uns nicht zu passiv, sondern übernahmen auch die Initiative. Wir zeigten uns aktiv. Das ist in unserer Situation, in der die Verunsicherung spürbar ist, ein wichtiger Punkt. Es ist jetzt von Bedeutung, dass wir diesen Weg weitergehen.

    Sie haben es selber gesagt: Der ZSC ist punkto Playoff-Qualifikation noch nicht über dem Berg. Am Samstag zu Hause gegen den EHC Biel steht ein Sechs-Punkte-Spiel an…
    So ist es. Wir müssen aber bis zum Ende der Regular Saison jeden Match wie ein Playoff-Spiel anpacken. Das Erfolgserlebnis gegen Zug war gut fürs Selbstvertrauen, aber wir dürfen nicht gleich wieder vom Boden abheben. Das wäre in unserer Situation gefährlich. Die Losung ist klar: Wir müssen über den Kampf zum Rhythmus finden. Nur schönes Eishockey spielen zu wollen, bringt uns nichts. Wir müssen in die gegnerischen Schüsse liegen, die Gegenspieler stören und checken. Nur Kampf, Einsatz und Wille bringt uns wieder auf den richtigen Weg.

    Beim ZSC wird auch viel über die Passivität des Trainers gesprochen. Sie haben schon so viele Coaches in ihrer Karriere erlebt – wie beurteilen Sie das Charisma des Schweden Bengt-Ake Gustafsson?
    Wir Spieler haben kein Problem mit ihm. Es gibt Trainer, die verbal aktiver sind. Gustafsson verhält sich ruhig, das ist eben seine Art. Er ist ein Coach, der den Spielern viel Verantwortung überträgt. Er versprüht Ruhe, versucht auch, uns mental zu helfen. Es ist einfach zu sagen: Wenn es einer Mannschaft schlecht oder nicht rund läuft, muss ein Trainer herumschreien.

    In dieser Saison tauchen immer wieder Vorwürfe auf, dass die Lions ohne sichtbares System spielen würden, weder seinerzeit unter Coach Colin Muller noch unter Nachfolger Gustafsson. Trifft diese Beobachtung zu?
    Diese Beobachtung stimmt absolut nicht. Wir haben ein klares System. Das Problem ist, dass wir dieses nicht oder zu selten ausführen. Es ist aber so, dass wir Spieler falsche Entscheidungen auf dem Eis treffen. Es ist immer entscheidend, wie das Team die taktischen Anordnungen des Trainers umsetzen kann. Und wie die Mannschaft zusammen harmoniert und kämpft. Das Problem bei uns liegt also an der Umsetzung des Systems, nicht am Trainer.

    Würden Sie es begrüssen, wenn der momentane Headcaoch über längere Zeit den ZSC betreuen würde? Wäre Gustafsson der richtige Mann, um wieder für mehr Stabilität bei den Lions zu sorgen?
    Ja, ich glaube schon. Er hat ein enormes Fachwissen. Er ist unumstritten ein genialer Coach. In dieser Situation, in der wir uns befinden, ist die Aufgabe auch schwierig für ihn. Aber das wäre für jeden Trainer so. Wenn wir einen Mist spielen, dann wird jeder Coach auf dieser Welt kritisiert. Das ist eben so.

    Wenn Gustafsson eine ganze Saison Zeit hätte, dann wäre sicherlich auch der ganze Aufbau besser organisiert. Die Automatismen würden dann bestimmt besser klappen.

    Sie sagen, dass Gustafsson ein genialer Coach ist. Es wird ihm aber von Fans und Journalisten übel genommen, dass er praktisch kein Timeout nimmt, dass er zu passiv coacht.
    Das ist banal, wenn man beurteilt, ob nun ein Trainer ein Timeout nimmt oder nicht. Er hat eben eine ruhige Art und andere Überlegungen und Vorstellungen vom Eishockey. Wenn er das Gefühl hat, wir brauchen keine Auszeit, dann ist das völlig in Ordnung. Wir akzeptieren seinen Charakter, und das müsste auch von aussen so passieren.

    Das Vertrauen der Spieler in den Trainer ist also vorhanden?
    Ja. Leider ist das Selbstvertrauen in der letzten Zeit verloren gegangen oder ist zumindest angegnackst. Aber wir müssen nun einen gemeinsamen Weg aus der Baisse finden und auch dem Trainer helfen. Wir stehen schliesslich alle mit dem Rücken zur Wand.

    Sie haben persönlich schon bessere Zeiten erlebt. In der Plus-Minus-Statistik haben Sie einen ungewohnt negativen Wert (-14). Machen Sie sich auch intensive Gedanken über Ihre Leistungen in diesem Winter?
    Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit mir. Es ist eine schwierige Saison für mich. Es geht mir eigentlich nicht nur um die Skorerpunkte, die mir fehlen. Das ist mir eigentlich egal. Meine Plus-Minus-Bilanz, aber auch meine Leistungen auf dem Eis müssen besser werden. Ich muss mich ganz klar steigern. Ich habe Mühe, wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Aber wir alle spielen nicht auf dem besten Niveau. Doch wir können nur gemeinsam aus dem Tief finden.

    Lebt diese Mannschaft noch? Oder anders gesagt: Ist sie bereits klinisch tot?
    Wir haben keine Probleme innerhalb des Teams. Das Problem ist, dass zurzeit jeder Einzelne mit sich selber kämpft. Und das ist brutal. Andererseits stehen wir nun mal in dieser Situation. Noch einmal: Wir müssen aus dem Loch finden. Und wenn wir das schaffen, kommt jeder aus dieser schwierigen Lage gestärkt heraus.

    (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

    Todd Elik wieder ohne Club

    Todd Elik wurde vom Kader des österreichischen Zweitdivisionärs ATSE Graz gestrichen wegen Problemen mit dem Trainer und muss den Club wohl verlassen.
    Der langjährige NLA- und NLB-Spieler zwischen Genie und Wahnsinn musste im Sommer bereits den slowenischen Club Acroni Jesenice aus der höchsten österreichischen Liga nach Skandalen verlassen. Für Graz erzielte er in 14 Spielen 2 Tore und 14 Assists.

    Chum Salis, nur so als Gag............. :wink:

    von Hockeyfans.ch

    Kimmo Rintanen zu Lugano

    Montag, 10. Januar 2011, 18:21 Uhr - Martin Merk


    Der HC Lugano verpflichtet auf die kommende Saison hin den bei den Kloten Flyers nicht mehr benötigten Finnen Kimmo Rintanen .
    Der 37-jährige Stürmer ist der dienstälteste Ausländer eines NLA-Clubs. Seit 2001 bestritt er 515 NLA-Spiele (236 Tore, 363 Assists) für die Klotener, jedoch hatte sich die Clubführung gegen eine Vertragsverlängerung ausgesprochen. Rintanen unterschrieb einen Einjahresvertrag für die Saison 2011/12.

    LugaNO = Ballenberg für finnische Hockeyspieler !! :suff:

    Schäppi verlängert beim ZSC
    Mittwoch, 15. Dezember 2010, 9:16 Uhr - Medienmitteilung
    Reto Schäppi hat seinen Vertrag bei den ZSC Lions um zwei Jahre verlängert.
    Der Stürmer, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt, ist im Laufe dieser Saison von den GCK Lions zu den ZSC Lions gestossen und hat seitdem 19 Spiele in der National League A absolviert.

    Reto Schäppi gehört ausserdem zum Kader der U20 Nationalmannschaft, welche an der Weltmeisterschaft vom 26. Dezember 2010 bis 05. Januar 2011 in Buffalo (USA) teilnimmt.

    «So wurde nichts aus meiner Goaliekarriere»

    Der ZSC-Kanadier Owen Nolan war lange einer der besten NHL-Stürmer. Dabei hatte er mit neun noch andere Pläne.

    Mit Owen Nolan sprachen Simon Graf und Philipp Muschg, Zürich


    Owen Nolan, was sind nach drei Wochen Schweiz Ihre Eindrücke ausserhalb des Eisfelds?

    Es ist ein wunderbares Land. Nur schon auf den Busfahrten an die Auswärtsspiele bekomme ich viel mit. Mir gefällt die Natur, wie sie gepflegt wird. Die Felder der Bauern sind perfekt geschnitten, immer grün. Das Highlight war ein Helikopterrundflug mit Eggi (Edgar Salis) und den Coaches über die Berner Alpen.

    Haben Sie sich einen Führer gekauft, bevor Sie in die Schweiz kamen?

    Nein. Ich habe mich ein bisschen per Internet informiert. Aber es ist alles sehr schnell gegangen. Ich bekam einen Anruf am 18. November, am 21. war ich schon hier. Ich hatte nicht gross Zeit, mich vorzubereiten, war offen für alles. Lustig ist, dass ich vor meinem Hotel (dem Swissôtel in Oerlikon) alte Männer traf, die mit riesigen Schachfiguren gegeneinander spielen. Ich liebe Schach, habe ihnen schon oft zugeschaut und sie auch schon herausgefordert.

    Und? Haben Sie gewonnen?

    Nein, sie haben mich vernichtet. (lacht) Aber es ist auch etwas anderes mit diesen grossen Figuren, ich bin an das kleine Schachbrett gewöhnt. Die meisten von ihnen sprechen kein Englisch, aber wir haben uns trotzdem verstanden. Meistens kaufe ich zum Lunch ein Sandwich, sitze dort und schaue zu.

    Wie verbringen Sie die Freizeit sonst?

    Ich laufe herum, fahre mit dem Zug von Oerlikon zum Hauptbahnhof, erkunde die Stadt. Es gibt so viele Gassen und Strässchen, da kann man auch nach Monaten immer etwas Neues entdecken. Mir gefallen zum Beispiel die vielen alten Häuser mit ihren verzierten Giebeln und Fassaden sehr. Heute wird ja fast nur noch in Rechtecken und mit geraden Linien gebaut. In der Schule habe ich ein paar Semester Architektur belegt.

    Wie waren bisher Ihre Erfahrungen auf dem Eis?

    Ich wusste, dass die Eisfläche grösser ist und hier schnell gespielt wird. Aber wie schnell das Spiel ist, hat mich dann doch überrascht. Es hat viele ausgezeichnete Läufer. In Nordamerika, im kleineren Rink, kann man sich besser positionieren, um die Gegner mit Checks zu erwischen. Hier ist es schwieriger. Ich bin immer noch am mich Anpassen. Ich beobachte andere Spieler, wie sie sich bewegen, versuche, daraus zu lernen.

    Im Kopf scheinen Sie Ihren Gegnern aber stets einen Schritt voraus zu sein. Lernt man das in der NHL?

    Eishockey ist ein rasanter Sport, da muss man ein, zwei Schritte vorausdenken, um gut zu sein. Das ist wie im Schach, wo man auch schon mehrere Züge antizipieren muss. Man muss schon bevor man den Puck bekommt wissen, was man mit ihm anfangen will. Soll ich laufen, stoppen, passen, schiessen?

    Gibt es hier in der Schweiz Spieler, die es in die NHL schaffen könnten?

    Jeder kann es schaffen. Jeder, der in einer Topliga spielt, hat Talent. Aber das Talent ist nicht das Wichtigste. Entscheidend ist, mit welcher Hingabe man den Sport betreibt. Sind die Schweizer, die nach Nordamerika gehen, gewillt, den körperbetonten Stil zu spielen? Wie reagieren sie, wenn sie ständig gecheckt werden? Werden sie entmutigt? Die Frage ist nicht, ob man gut genug ist. Sondern, ob man bereit ist, dafür alles zu opfern. Einen einfachen Weg in die NHL gibt es nicht. Man muss viele blaue Flecken einstecken.

    Sie haben selbst für viele blaue Flecken gesorgt. Mit 18 hatten Sie in Ihrer ersten NHL-Saison elf Faustkämpfe. War das Ihre Methode, um sich Respekt zu verschaffen?

    Ich bin Ire, das ist eben mein Temperament. Ich verbrachte in meiner ersten NHL-Saison viel Zeit auf der Strafbank, skorte aber nur 3 Tore und 10 Assists. Ich sagte mir: Wenn du schon kaum Tore schiesst, musst du dich eben anders behaupten. Es war der richtige Weg. Im zweiten Jahr erzielte ich bereits 42 Tore.

    Hatten Sie hier schon einmal das Verlangen, jemanden zu verprügeln?

    Nein, nein, davon war ich bisher weit entfernt. Und wieso sollte ich das tun? Prügeln ist hier nicht verbreitet. Ich muss mich hier niemandem beweisen, und sicher nicht mit meinen Fäusten. Zudem könnte ich meine Hand dabei brechen. Was also sollte es mir nützen?

    Ein Stanley-Cup fehlt noch in Ihrem reichen Palmarès. Ist der noch im Hinterkopf?

    Deshalb spiele ich noch. Ich will mir eine letzte Chance auf den Cup geben.

    Heisst das, dass Sie sich Ihr NHLTeam nach dessen Aussichten auf den Cup aussuchen?

    Ich habe meine Zeit in Minnesota genossen, es ist eine gute Organisation. Aber jeder Klub hat seine eigene Strategie. Natürlich stimmt es: Je besser das Team, desto besser die Aussichten auf den Cup. Doch ich weiss nicht, wie wählerisch ich sein kann. Wenn ich bei keinem NHLTeam spiele, habe ich gar keine Chance. Ich wäre auch bereit, in der vierten Linie fünf Minuten pro Match zu spielen.

    Und wenn es mit der NHL nicht klappt, bleiben Sie in Zürich?

    Ich glaube schon. Wenn man mich weiter will. Ich will spielen, mir macht das Eishockey immer noch Spass. Ich bin noch nicht bereit, zurückzutreten.

    Haben Sie schon mit Edgar Salis über eine Verlängerung Ihres einmonatigen Engagements gesprochen?

    Wir werden sehen, was in den nächsten zehn Tagen passiert. Was sicher nicht passieren wird: dass ich meinen Vertrag in Zürich nicht verlängere, nach Hause fahre und einfach abwarte. Wie gesagt: Wenn sich nichts Neues in der NHL ergibt, bleibe ich wohl.

    Könnten Sie sich vorstellen, Ihre Familie nach Zürich nachzuziehen?

    Falls ich hierbleibe, kommt sie mich bestimmt besuchen. Aber mehr ist nicht drin, weil meine Kinder in der Schule sind. Zum Glück gibt es Skype. So kann ich täglich mit meiner Familie telefonieren und sie sehen.

    Sie begannen erst mit neun, Schlittschuh zu laufen. Stimmt es, dass Ihnen Ihre Mutter gebrauchte Skates kaufte?

    Ja, das stimmt. Als ich aufwuchs, spielte ich Fussball und Baseball. Eines Tages, als ich einen Freund besuchte, waren alle hinten im Garten auf einem Eisfeld und spielten Eishockey. Ich hatte keine Schlittschuhe und flehte meine Mutter an, mir doch welche zu kaufen. Also erstand sie mir ein Paar auf dem Flohmarkt für zehn Dollar. Am Anfang bin ich nicht Schlittschuh gelaufen, ich bin übers Eis gerannt. Ich habe es schnell gelernt. Und schon bald schrieb ich mich in einer Quartierliga ein. Als ich dort beim Training vorbeiging, an einem Donnerstag, fehlte uns ein Goalie. Der Coach fragte: Wer will am Samstag ins Tor stehen? Ich meldete mich, weil ich fasziniert war von der Goalieausrüstung. Doch als ich am Samstag erschien, war ein anderer schneller gewesen und durfte die Ausrüstung anziehen. Der Coach vertröstete mich auf folgende Woche. Doch in jenem Match schoss ich drei Tore, und so wurde nichts aus meiner Goaliekarriere.

    Hatten Sie als Kind Vorbilder, an denen Sie sich orientierten?

    Nein, ich kannte nicht einmal die Liga richtig. Als ich mit 18 mein Debüt gab, waren zwei Partien in Buffalo die einzigen NHL-Spiele, die ich überhaupt gesehen hatte. Nicht dass mich das nicht interessiert hätte, aber die Tickets waren teuer, und als Teenager war ich meist mit meinem Junioren-Team unterwegs. Mir hat das Spielen immer mehr Spass gemacht als das Zusehen, beim Eishockey, beim Fussball, überhaupt.

    Sind Sie stolz auf Ihr irisches Erbe?

    O ja, und wie. Ich war mit vier Jahren zum letzten Mal in Irland und habe mir überlegt, das Land in der Nationalmannschaftspause zu besuchen. Aber die Flugverbindungen waren nicht günstig. Und es wäre ohnehin eine Art Undercoverbesuch geworden. Insbesondere mütterlicherseits habe ich noch so viele Verwandte dort, dass ich für einen Besuch eigentlich mehrere Wochen einplanen müsste. Das habe ich mir für meine Zeit nach der Karriere fest vorgenommen.

    Quelle: TagesAnzeiger Druckasugabe 11.11.2010

    Dubé zu Fribourg?


    Wie das "Bieler Tagblatt" schreibt, wird SCB-Angreifer Chistian Dubé ab nächster Saison für Fribourg auf Torejagd gehen. Der schweizerisch-kanadische Doppelbürger soll einen Dreijahresvertrag unterzeichnet haben. Noch fehlt aber eine offizielle Bestätigung der beiden Klubs. Dubé, dessen Vertrag Ende Saison ausläuft, war zuletzt häufiger in Transferspekulationen (Rückkehr nach Lugano, Verbleib beim SCB?) involviert.

    Laut der "Neuen Luzerner Zeitung" hat Leonardo Genoni seinen Vertrag beim HC Davos um ein Jahr verlängert.
    Der letztjährige Meistergoalie kam 2007 von der ZSC-Organisation nach Davos und war einer der prominentesten Spieler im Transfermarkt für die neue Saison.

    Quelle: hockeyfans.ch

    Also primär geht es ihm ja nur um das:

    "And hopefully I'll get that phone call that an NHL team wants me."

    Hoffen wir, dass die nicht gleich nach dem Rappi Match die Telefonzentrale zum glühen bringen................. :roll:

    Zeiter neuer Visp-Trainer

    Der EHC Visp hat seinen neuen Trainer Réal Paiement (kam als Nachfolger von John Fust) von seinem Amt als Trainer des NLB-Teams suspendiert.
    Der Verwaltungsrat hat auf die gestrige 1:7-Niederlage gegen Lausanne und den achten Zwischenrang reagiert und den ersten Trainerwechsel der NLB vorgenommen. Bis auf weiteres wird der Stürmer Michel Zeiter die Verantwortung für die Mannschaft übernehmen. Assistiert wird er von Frank Brux und Bruno Zenhäusern.

    "ein Schelm, der hier was anderes denkt" :suff:

    Zitat von Studi66

    letscht saison isch das glaubs xi...chlootte hät e 7:3-Packig im Halästadion übercho und dä Santala hät sich äm Pittis "aaggnoh"...wie grooosss isch doch d'Empöörig xi übr die ach so hinterlistig Aktion vom Santala. Ja, es isch es wahrhaftigs Drama xi, de UNO-Rat het müesä iigschalte werde und und und...ja und geschtr genau dasselbe umgekehrt. Also...locker bliebe! :wink:

    PS: zum d'Woge glette: dä Sieg gaht in Ornig. Dä Flüeler hät starch krazet! :razz:

    Ich glaub du bisch am falsche Match gsi, lueg doch mal das a

    http://www.youtube.com/watch?v=CXnkTi-lYcU

    und dänn mäld dich doch namal, jede hät e zweiti Chance verdient... (au dä Thomi Servila, nur hät er si nöd ganz gnüzt......... :razz:)

    Und au wänns immer no weh tuet: Dä Pittis hät bim ZSC snüni !!!

    Edgar Salis, wie lautet eigentlich die Zielsetzung der ZSC Lions?
    Edgar Salis: Platz vier und Halbfinals.

    Ist also Colin Muller der bessere Coach als Sean Simpson?
    Er ist anders als Sean Simpson.

    Nein, er muss besser sein: Simpson war letzte Saison nur 6. und schied im Viertelfinale aus.
    Colin Muller hat das Potenzial, um das Saisonziel zu erreichen.

    Aber bisher hat er dieses Potenzial noch nicht ausgeschöpft.
    Die Spieler und die Trainer haben bisher das Potenzial nicht ausgeschöpft.

    Wird seine Entlassung ein Thema, wenn die Leistungen nicht besser werden?
    Die ZSC Lions sind ein erfolgsorientiertes Unternehmen. Wenn wir in den nächsten zwei Wochen nicht bessere Resultate erreichen, dann wird der Trainer zum Thema, unabhängig davon, wie er heisst.

    Warum stimmen die Resultate nicht?
    Diese Frage haben wir uns intern auch gestellt.

    Und welche Antworten haben Sie gefunden?
    Das sage ich nicht.

    Aber diese Antworten wären sehr interessant.
    Sie können mich um alle Hausecken herum befragen - es bleibt intern.

    Offensichtlich sind zu viele Spieler gleichzeitig nicht in Form.
    Das ist richtig.

    Auch kein Spieler, den Sie transferiert haben.
    Auch das stimmt. Wo sehen Sie denn das Problem?

    Ich? Ich bin nicht Sportchef.
    Ja, aber lange dabei.

    Was ist Ihre Analyse?

    Hm, so einfach aus dem Stegreif heraus ist eine Antwort schwierig: Wie Sie sagten, sind zu viele Spieler gleichzeitig nicht in Form. Oder sie werden falsch eingesetzt. Andres Ambühl ist ein Tempospieler, aber er kann sein Tempo nicht umsetzen und verschwendet seine Energie im Gewühl ums Tor herum. Colin Muller erweckt als Coach den Eindruck, dass er Niederlagen persönlich nimmt und den Druck, der auf ihm lastet, ungefiltert an die Mannschaft weiter gibt. Die Krise ist wohl die Summe aus mindestens zwanzig Faktoren.

    Ihre Analyse als Journalist und Nichtsportchef ist gar nicht so schlecht.

    Und wie steht es eigentlich mit dem Sommertraining? Haben die Spieler immer noch grosse Freiheiten?
    Ja.

    Könnte das nicht ein Problem sein? Es ist ja nicht jeder ein Musterprofi wie Mark Streit.
    Es ist tatsächlich nicht jeder ein Mark Streit. Aber das Sommertraining ist ganz sicher kein Problem. Ich glaube, wir haben unter anderem mit dem Gewinn der Champions Hockey League bewiesen, dass wir physisch internationales Niveau haben.

    Aber damals ist Ihrem Team der Sprit in den Playoffs ausgegangen. Sie gewannen im Frühjahr 2009 nicht ein einziges Spiel gegen Fribourg.
    Aber nicht weil wir keine Kraft mehr hatten. Das Ausscheiden hatte andere Gründe.

    Wenn die Resultate nun nicht besser werden, dann stehen Sie und nicht Manager Peter Zahner im Regen.
    Wenn die Resultate nicht stimmen, dann wird der Sportchef nass. Das bin ich mir bewusst und das ist ganz normal.

    Werden Sie vor dem Trainer erst einmal einen oder zwei Ausländer wechseln?
    Diese Frage kann ich jetzt so nicht beantworten.

    Ist Berns Simon Gamache für Sie ein Thema?
    Nein, nein, überhaupt nicht.

    Aber SCB-Sportchef Sven Leuenberger wäre froh, wenn er Gamache los wäre.
    Ja, ich weiss. Aber so oder so ist jetzt nicht der Zeitpunkt, um über neue Ausländer zu debattieren. Es lohnt sich erst, den Ausländermarkt zu beobachten, wenn die NHL-Camps beendet sind.

    Aber einen zusätzlichen Ausländer haben Sie geholt: Sie haben Ari Sulander von den GCK Lions zu den ZSC Lions transferiert.
    Ja, das ist richtig.

    Haben Sie kein Vertrauen mehr zu Lukas Flüeler?
    Die Position von Flüeler steht nicht zur Diskussion. Wir haben uns einfach abgesichert: Wenn sich aber Flüeler verletzten sollte, sind wir in unserer aktuellen Lage darauf angewiesen, dass wir sofort einen erstklassigen Ersatz zur Verfügung haben. Wenn wir zehn Punkte mehr hätten, dann könnten wir es uns leisten, ein oder zwei Spiele mit einem unserer Nachwuchsgoalies zu bestreiten. Aber wir sind jetzt nicht in dieser komfortablen Lage.

    Was soll jetzt die Scheisse, ich glaube wir waren uns alle einig hier (inkl. Larry !!!) das Flüeler im Moment KEIN Thema ist...... :facepalm: :facepalm:

    Im Blick von heute:


    «Muller ist stark unter Druck»

    Die Leistungen schwach, die Ausbeute dürftig, die Aussichten trüb – wie gehts weiter beim ZSC? Sportchef Edgar Salis steht Red und Antwort

    Herr Salis, wie viele Punkte erwarten Sie am Wochenende von Ihrer Mannschaft?
    Edgar Salis: Meine Erwartungen lassen sich nicht in Zahlen ausdrücken, das wäre Schwachsinn. Was ich erwarte, sind kompakte, überzeugende Teamleistungen und Selbstvertrauen.

    Selbstvertrauen? Woher soll das bloss kommen?
    Durch einfaches, schnörkelloses Spiel. Jeder Spieler soll sich in Erinnerung rufen, dass er ein Bestandteil einer guten Mannschaft ist.

    Theoretisch stimmt das – aber Leistungsträger wie Ambühl oder Monnet spielen schwach ...
    Unsere Führungsspieler bringen momentan ihre Leistung nicht. Ambühl ist ein fantastischer Spieler, das ist ein Fakt. Er sucht seine Form – vielleicht will er auch zu viel. Das gilt auch für Monnet. Zufrieden bin ich aber mit Goalie Flüeler.

    Verteidiger Duvie Westcott meinte, er brauche 10 Spiele Zeit, um sich der Schweiz anzupassen. Bekommt er während dieser «Probezeit» trotzdem den vollen Lohn?
    Diese Aussage war nicht sehr glücklich, vielleicht sollte ich ihm nur die Hälfte überweisen. Westcott hat sich im Vergleich zum Saisonstart allerdings gesteigert.

    Wie gross ist der Druck auf Trainer Colin Muller?
    Natürlich steht er jetzt stark unter Druck, die Tabellenposition entspricht keinesfalls den Ansprüchen. Die Spieler stehen allerdings genauso in der Pflicht. Für mich als Sportchef gilt selbstverständlich das Gleiche.

    Sie haben selbst beim ZSC gespielt – wie schwierig ist es im Hallenstadion, wenn die Leistungen nicht stimmen?
    Das kann zur Belastung werden, durch die grosse Distanz zum Publikum potenziert sich die Flaute, Spieler und Zuschauer warten jeweils auf den Funken, der für Stimmung sorgt. Die Kunst einer guten Mannschaft besteht darin, trotz Druck und Anforderungen die bestmögliche Leistung abzurufen. Natürlich muss die Initialzündung vom Team kommen.

    Was passiert, wenn die Mannschaft gegen Kloten und Fribourg verliert – oder die Leistungen nicht Ihren Vorstellungen entsprechen?
    Fragen Sie mich doch am Sonntag, dann weiss ich mehr.

    Also bis Sonntag, Herr Salis.

    Leider wird aus dem Vorschlag von Larry nix:

    Andy Murray lebt und liebt Eishockey
    Der NHL-Coach schaut sich bei A-Teams und Frauen-Equipen um

    Andy Murray hat schon viel erlebt. Dreimal führte er Kanada zum Weltmeistertitel, sechsmal gewann er den Spengler-Cup, zehn Saisons wirkte er als NHL-Coach bei den Los Angeles Kings und St. Louis Blues. Zurzeit fährt er auf Erkundungsreise durch die Schweiz. Man trifft ihn an Spielen der A-Klubs, aber auch in der Frauen-Liga.

    Von Hermann Pedergnana

    «Ob NHL, College, Nationalliga A, Senioren, Frauen, Novizen, Piccoli spielt keine Rolle. Ich sehe gerne Eishockey, vor allem, wenn die Mannschaften ausgeglichen sind», sagt er während des Spiels ZSC - Lugano – der Damen-Version im Neudorf Oerlikon. Dort spielt nämlich seine Tochter Sarah für die Tessiner. Auf sie und seinen ebenfalls für Lugano spielenden Sohn Brady hat Murray das Reiseprogramm für sich und seine Frau zugeschnitten.

    Und wenn ihn die Gattin fragt, weshalb man schon drei Stunden vor Matchbeginn im Stadion sein müsse, antwortet er: «Vielleicht spielen vorher noch Bambini.» Nächstes Jahr wird die Route vielleicht noch komplizierter: Dann dürfte der zweite Sohn Jordy den College-Abschluss haben und mit Schweizer Lizenz in einem A-Team spielen. Dann könnte Murray schon wieder Trainer in der NHL sein.
    Als Nothelfer will er in dieser Saison nicht einspringen; Angebote liess er ablehnen. Die St. Louis Blues zahlen noch bis Ende Juni seinen Lohn.

    So will er auch die Beratung, die er für den Schweizer Nationaltrainer Sean Simpson leistet, nicht honoriert haben. Er sieht dies als Freundschaftsdienst an. Alle Mannschaften der Nationalliga A habe er sich angeschaut und Simpson sein Urteil über nachrückende Spieler übermittelt. Vor der letzten WM habe er in seiner Consultant-Rolle eben nur die Play-off-Teams beurteilen können.

    Zurück in Übersee werde er auch die Schweizer in Junioren- und Profiligen beobachten. «Sie haben Kontakte nötig. Ich bin sicher, dass Ambühl deshalb gescheitert ist, weil niemand mit ihm gesprochen hat», vermutet Murray. Er findet es gut, dass Schweizer das Wagnis eingehen, für weniger Lohn in Übersee ihr Glück zu versuchen. «Man lebt nur einmal und muss solche Chancen wahrnehmen. Es geht nicht nur um den Hockey-Aspekt, sondern auch um die Persönlichkeitsentfaltung.»

    Er hatte den umgekehrten Weg vorgelebt. In die Schweiz hatte Jürg Ochsner den damals 30-Jährigen zu Kloten geholt. Der ZSC, Lugano und Zug waren weitere Stationen. Seither sei alles viel professioneller geworden, die Spieler seien kräftiger und die Junioren besser ausgebildet. Die meisten Coachs setzten vier Sturmlinien ein, ganz extrem und lobenswert der Davoser Arno Del Curto. Überhaupt sei das Ausbildungsprogramm des Verbandes vorbildlich, selbst Kanada könne daraus lernen. Bis hinunter zu den Novizen nähmen sich vielerorts gute Trainer vollberuflich dem Nachwuchs an.

    Quelle: NZZ

    Dass es i dere Situation kei schöni/gueti Spiel git isch ja klar. Es zelled jetzt nur Pünkt. Und geschter sind 3 Pünkt ufem Tablar gläge.
    De 16-er hät d'Schibe, und hät si, und hät si und hät si und spillt en churze Pass zum Bastl i de eigenen Zone, statt die huere Chluure höch use schüsse, i Richtig gägnerisches Goal. Das isch doch de Depp. Die Chischte Bier würdi als Bastl NIE zahle, das muess de Westcott übernä. Huere Schüblig. . .[/quote]

    Tönt extrem nach Flemming........... :suff: