Beiträge von Sbornaja

    Garrett Roe könnte selbiges bewerkstelligen wie Roman Cervenka
    Bei den SCL Tigers hofft man auf den Cervenka-Effekt

    Garrett Roe läuft in der kommenden Saison im Emmental für die SCL Tigers auf. Seine Zeit in der Schweiz weist viele Parallelen mit jener von Lakers-Topshot Roman Cervenka auf. Aus diesem Grund haben wir diese für euch zusammengetragen.

    Parallelen zwischen den beiden Imports

    Roman Cervenka lief zu Beginn seiner Zeit zuerst für den HC Fribourg-Gottéron auf, wo er sich in den Fokus der Lions spielte. So wechselte er nach zwei Jahren in Fribourg nach Zürich. In seiner ersten und dann auch einzigen Saison im Trikot der ZSC Lions erkrankte der Tscheche schwer. Aufgrund einer Lungenembolie kam er in der Saison 2018/19 nur zu 26 Saisoneinsätzen. Nach seiner Krankheit glaubte man bei den Lions nicht mehr daran, dass Cervenka auf das alte Niveau zurückkehren kann, weshalb man ihn Richtung Rapperswil-Jona ziehen liess.

    Ähnlich sieht es bei Garrett Roe aus. Der amerikanische Center oder Flügelspieler lief zuerst zwei Jahre für den EV Zug auf, ehe er zu den Lions wechselte. Im Vergleich zu Cervenka trug Roe während den letzten vier Jahren den Löwen auf der Brust. Aber auch er fehlte den Lions mit Verletzungen und war zuletzt gar überzählig. In der Saison 2021/22 setzte ihn ein Kieferbruch ausser Gefecht, in der abgelaufenen Saison hatte Roe einige Spiele aufgrund einer Oberkörperverletzung verpasst. Von Rikard Grönborg erhielt Roe auch nicht mehr die gleiche Rolle, wie er sie zu seinen besten ZSC-Zeiten hatte. Somit ist seine geringere Punkteausbeute und seine abnehmende Wichtigkeit zu erklären. In den letzten drei Saisons absolvierte der 35-Jährige jeweils weniger als 40 Spiele in der Regular Season. Nach vier Spielzeiten wurde Roes Vertrag in Zürich nicht mehr verlängert, weshalb er nun von den SCL Tigers unter Vertrag genommen wurde.

    Cervenka-Effekt auch bei Garrett Roe?

    Es sind aber noch weitere Parallelen zwischen den beiden Imports vorhanden. Beide sind überaus gute Punktesammler und spielen auf derselben Position. Roe sammelte in seinen bisher sechs Jahren in der Schweiz knapp einen Punkt pro Spiel (226 Spiele, 203 Punkte). Cervenka seinerseits steht ohne sein Engagement bei den Lakers gar bei einem Schnitt von gut einem Punkt. Seinen Schnitt konnte er während seiner Zeit in Rapperswil gar noch steigern und steht nun bei fast 1,2 Punkten pro NL-Partie. Auf diesen Effekt hofft man auch bei den Tigers, denn es gilt Marc Michaelis, der zum EVZ gewechselt ist, zu ersetzen. Er sammelte in der abgelaufenen Saison 39 Punkte.

    Bei den Lakers ist Roman Cervenka nach seiner Zeit bei den ZSC Lions so richtig aufgeblüht und hat massgeblichen Aufschwung an den Leistungen der Lakers in den letzten Jahren. Bereits in seiner zweiten Saison am Obersee schaffte man es in die Pre-Playoffs. Diese überstand man und stiess bis in den Playoff-Halbfinal vor. Auch in den letzten beiden Saisons schaffte der SCRJ die Playoffquali. In der abgelaufenen Saison wurde man in der Qualifikation Dritter und darf nun sogar in der Champions Hockey League antreten.

    Auf eine solche Entwicklung hofft man wohl auch bei den SCL Tigers. Schon eine Qualifikation für die Pre-Playoffs würde man im Emmental als grossen Erfolg werten. Mithelfen soll dabei Garrett Roe, der seine Qualitäten in der National League bereits unter Beweis gestellt hat. Der schnelle Schlittschuhläufer spielt bevorzugt auf der Centerposition, was aber in der abgelaufenen Saison oft nicht mehr der Fall war. So stellte ihn der Trainer auch auf dem linken Flügel auf. Man darf wohl davon ausgehen, dass er bei den Tigers wieder auf seiner bevorzugten Position eingesetzt werden wird. Denn der abgewanderte Marc Michaelis bekleidete ebenfalls die Centerposition.

    Perfekte Ergänzung im Offensivspiel

    Auch im Powerplay zeigt Roe immer wieder seine Qualitäten. Nicht vornehm nur als Goalgetter, sondern viel mehr als Puckverteiler gelingt es dem 35-Jährigen immer wieder, seine Nebenleute brillant in Szene zu setzen. Somit könnte er Aleksi Saarela und Harri Pesonen, die beiden Scharfschützen und Powerstürmer im Team, mit Pucks versorgen, welche diese dann in gefährliche Torabschlüsse ummünzen könnten. Ebenfalls spannend scheint, dass die Tigers bisher nur finnische Imports im Team hatten und Roe der erste Nicht-Finne sein wird, der in der kommenden Saison das Trikot von Langnau tragen wird.

    Im Emmental erträumt man sich bei Roe, der einen Einjahresvertrag unterschrieben hat, dass er mithelfen kann, wieder ein Wörtchen um die (Pre-)Playoffs mitzureden. Auch da findet sich eine weitere Parallele zwischen den beiden Stürmern. Cervenka hatte vorerst auch nur für ein Jahr bei den Lakers unterschrieben. Sollte Roe eine ähnliche Entwicklung machen wie Cervenka, werden wir ihn wohl mehr als nur eine Saison bei den Tigers sehen. Sollte es nicht gelingen, wäre es für Roe wohl die letzte seiner sieben Saisons auf Schweizer Eis, wovon man aber momentan nicht ausgehen kann.

    Bei den SCL Tigers hofft man auf den Cervenka-Effekt
    Garrett Roe könnte selbiges bewerkstelligen wie Roman Cervenka
    sport.ch

    Petri Matikainen wird Headcoach im Seeland
    Ein finnischer Landsmann übernimmt die Nachfolge von Törmänen beim EHC Biel

    Der EHC Biel hat als Nachfolger für Antti Törmänen den finnischen Headcoach Petri Matikainen (*1967) verpflichtet. Matikainen coachte in den vergangenen 5 Saisons den KAC (AUT), zuvor 3 Jahre die Pelicans (FIN).

    Er hat beim EHCB einen Vertrag für 2 Saisons bis April 2025 unterzeichnet. Martin Steinegger, GM: "Petri ist sehr erfahrener Headcoach. Klagenfurt hat er in den letzten 5 Jahren zu einem Spitzenteam geformt und dabei 2x den nationalen Titel gewonnen. Seine Mannschaften spielen ein aktives Spielbestimmendes Eishockey. Petri ist ein gradliniger, leistungsorientierter Leader mit Vorbildfunktion."

    Ein finnischer Landsmann übernimmt die Nachfolge von Törmänen beim EHC Biel
    Petri Matikainen wird Headcoach im Seeland
    sport.ch

    NHL Draft 2023 – Hochspannung garantiert

    Am Donnerstagmorgen um 01:00 Uhr Schweizer Zeit startet der diesjährige NHL Entry Draft. Thomas Roost schildert in seiner Kolumne die verschiedensten Ausgangslagen und wagt zum jungen Russen Matvei Michkov den Blick in die Glaskugel.

    In einer Woche findet der diesjährige NHL-Entrydraft statt; mein wiederkehrendes Highlight der NHL-Saison. Die Wochen vor dem Draft sind immer gekennzeichnet durch gezielte Lügen, resp. das Legen von falschen Spuren. Alle Scouts der NHL-Franchises folgen einer «Agenda» und hoffen, durch gezielte Desinformation über bestimmte Talente, dass dadurch vielleicht ein Top-Talent auch noch in der zweiten Hälfte der ersten Runde zu haben sein wird.

    Das Jahrzehntetalent Connor Bedard wird von den Chicago Blackhawks als Nr.1-Overall-Pick gedraftet, das steht fest und trotzdem herrscht Hochspannung. Dies aus mindestens zwei Gründen: Matvei Michkov einerseits und der Verteidigerdraft andererseits. Selten wurde derart kontrovers über die geschätzte Draftposition eines Supertalents wie bei Matvei Michkov diskutiert. Selten gab es derart unterschiedliche Meinungen über die besten zur Verfügung stehenden Verteidigertalente. Werden auch Schweizer oder Deutsche Talente gedraftet? Jetzt aber der Reihe nach:

    Schweizer mit Aussenseiterchancen

    Dies vorneweg: In einer frühen Runde werden weder ein Schweizer noch ein Deutsches Talent gedraftet. Alles andere würde mich doch schon sehr überraschen. Sichere Draftpicks gibt es weder in der Schweiz noch in Deutschland. Am ehesten Hoffnung darf sich der Offensiv-Verteidiger – der auch schon mal als Forward eingesetzt wurde – Rodwin Dionicio machen und dies, obwohl er als «Overager» im Draft bereits einmal übergangen wurde. Bei Deutschland schätze ich die Chance für den Verteidiger Norwin Panocha am höchsten ein und/oder für den «Overage-Adler Mannheim-Goalie» Arno Tiefensee. Ebenfalls irgendwo auf dem Radar der Scouts sind Kevin Bicker und Linus Brandl (Deutschland) sowie Eric Schneller und Attilio Biasca (Schweiz). Hoffnungen können wir immer auch für so genannte Ueberraschungspicks haben, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Aus unserem näheren Umfeld sind ganz vielleicht auch Spätrundendrafts für den Oesterreicher Ian Scherzer und den französischen Goalie in Diensten Servette Genfs, Antoine Keller, möglich. Wir dürfen aber auch nicht enttäuscht sein, falls in diesem Jahr die Anzahl Draftees aus der Schweiz und Deutschland einmal mehr sehr, sehr gering ausfallen wird.

    Hochspannung betreffend Michkov

    Die Scouting-Community ist sich mehr oder weniger einig, dass der Russe Matvei Michkov – wenn er Kanadier wäre – Connor Bedard als Nr.1-Overall-Pick hätte bedrängen können. Im letzten internationalen Turnier, an dem beide gespielt haben (U18-WM Frühling 2021), war Michkov mit Bedard auf Augenhöhe und Michkov wurde zum Turnier MVP gewählt. Die Stats: Frühling 2021 U18 WM: Michkov 7 Spiele 12 Tore + 4 Assists = 16 Punkte / Bedard 7 Spiele 7 Tore + 7 Assists = 14 Punkte). In der Folge gab es kaum mehr internationale Spiele zum Vergleich. Bedard dominierte in der WHL und auf unglaubliche Weise an der U20-WM. Michkov erstaunte mit extrem guten Werten bei den Profis in der KHL und VHL. Michkov hat inzwischen auch bereits einen Vertrag bis 2026 bei SKA St. Petersburg unterschrieben, d.h. diejenige NHL-Franchise, die ihn nächste Woche draften wird, muss sich drei Jahre gedulden, bis er in der NHL aufläuft. Dies mindert seinen Draftwert, denn nicht alle GMs sind bereit, derart lange zu warten, weil sie eh nicht wissen, ob sie in drei Jahren noch immer in Amt und Würden sind. Zudem gibt es auch andere Unsicherheiten (Michkov konnte in den letzten zwei Jahren aufgrund der Sanktionen nicht mehr in internationalen Wettbewerben gescoutet werden). Auch sportlich gibt es latente Fragezeichen: Michkov ist ziemlich klein gewachsen, ist nicht überdurchschnittlich «speedy» und zeigt im Defensivverhalten ohne Puck – trotz jüngsten Fortschritten - Schwächen.

    Dies alles führt zu kontroversen Diskussionen und Vorhersagen unter den Draftexperten. Von Nr. 2 overall bis frühe zweite Runde findet sich für Michkov alles in den Vorhersagen. Am wahrscheinlichsten scheint ein Draft in der Region 4-10 overall zu sein. Was zeichnet Michkov aus? Seine Spielintelligenz mit der Scheibe ist unglaublich hoch. Ich habe noch nie ein Hockeytalent gesehen, der im Angriffsdrittel mit dem Puck am Stock derart gefährlich ist. Wenn Michkov die Scheibe in der Offensivzone hat, dann geschehen fast immer gute Dinge, egal ob beim Rush, in der Ecke, entlang der Bande oder in Slotnähe. Michkov kreiert Optionen wie kein anderer, er ist auch sehr mobil, agil mit gutem «Edgework», hat extrem gute Handskills und seine Schussqualität ist hervorragend, sehr «tricky». Zudem wird er ein Ticketseller sein, seine «Michigan»-Goals sind z.B. bereits legendär. Wie gesagt, er hat ein hochentwickeltes Hockeybrain und ich weiss, dass die GMs, die die Möglichkeit haben Michkov zu draften, am Drafttag selbst Schweissausbrüche haben werden, egal ob sie ihn draften oder übergehen.
    Das Chancen- und Risikopotenzial bei Michkov ist in beide Richtungen extrem hoch. Wenn er z.B. als Nr. 8 gedraftet wird und er sich in drei Jahren als NHL-Superstar bestätigt, dann werden sich mindestens die GMs auf den Positionen 4-7 sehr unangenehme Fragen gefallen lassen müssen. Umgekehrt: Wählen die Anaheim Ducks, die Columbus Blue Jackets oder die San Jose Sharks mit ihren Picks 2, 3 und 4 Michkov und in drei Jahren sagt Michkov «April, April, die NHL kann mir mal, ich bleibe in St. Petersburg», dann wackelt der Stuhl der GMs bei den Ducks, Blue Jackets oder Sharks.
    Ich persönlich würde Michkov als 2nd overall draften und dies mit folgenden Argumenten: Michkov ist vom Talentlevel her gesehen genauso wie Bedard ein Jahrzehntetalent, das Chancenpotenzial für einen Franchiseplayer ist hoch. Mit einem frühen Pick in der ersten Runde würde ich meistens «all in» gehen und das Chancenpotenzial in der Regel höher gewichten als das Risikopotenzial, denn einen sehr guten, soliden Spieler kriege ich, wenn ich die Hausaufgaben gemacht habe, auch noch in der frühen zweiten Runde, aber einen Franchiseplayer finde ich dort nicht mehr (Ausnahmen bestätigen die Regel). Als Ducks, Blue Jackets und Sharks muss ich zudem die realistische Erwartungshaltung für die nächsten 2-3 Jahre in Betracht ziehen und vor allem bei den Sharks ist es unrealistisch, dass sie in dieser kurzen Zeit zum Stanley-Cup-Contender reifen. Darum wäre für mich der Wartezeitfaktor eher vernachlässigbar. Zudem – wenn ich Michkov drafte – werde ich im Gegensatz zu Teams mit Bedard, Fantilli oder Carlsson eher die Chance haben, auch in den nächsten drei Jahren sehr früh draften zu können und es winken hervorragende Spieler an der Spitze der NHL-Drafts 2024, 2025 und 2026. Falls der GM, die Teamowner und die Fans die Geduld für 2-3 Jahre aufbringen, dann ist mit Michkov plus eine sehr frühe Draftposition in den kommenden Jahren eine fantastische Zukunft möglich.

    David Reinbacher hoch im Kurs

    Der Verteidigerdraft ist nicht minder spannend. Das Pendel der Mehrheitsmeinung schlägt in diesen Tagen in Richtung des Oesterreichers David Reinbacher aus. Er wird mit einer relativen Wahrscheinlichkeit von ca. 60% als erster Verteidiger gedraftet werden. Es gibt aber höchst unterschiedliche Meinungen zum besten Verteidiger in diesem Draft. Reinbacher (ja, viele Scouts tendieren zu ihm), Sandin-Pellikka, der Schwede? Ja, einige Experten setzen auf den smarten, athletischen, aber eher klein gewachsenen Offensivverteidiger. Auch ein anderer Schwede, der Allrounder Willander, wird genannt und die Russen Simashev und Gulyayev finden sich ebenfalls auf der einen und anderen Liste zuoberst im Defenderranking.

    Am 28. und 29. Juni ist Hochspannung angesagt und spätestens nach dem ersten «Gasp», dem ersten umstrittenen Pick (wahrscheinlich Michkov), werden die wie immer leidenschaftlichen Diskussionen angeheizt, ich freue mich riesig!
    https://www.mysports.ch/de/blog/nhl-dr…nung-garantiert


    Bild

    Die Schweizer NHL-Free-Agents
    Ausgeschlagene Offerten, ein grosser Deal in Arbeit und grosse Stille

    Fünf Schweizer stehen in der NHL noch ohne Vertrag für die kommende Saison da. Vier davon sind Restricted Free Agents, die Rechte bleiben also beim Team, bei dem sie bereits unter Vertrag standen.

    Das betrifft Timo Meier (New Jersey Devils), Denis Malgin (Colorado Avalanche), Philipp

    Kurashev (Chicago Blackhawks) und Tim Berni (Columbus Blue Jackets). Sie könnten durch einen Trade oder durch eine Qualifying Offer zu einem anderen Club gehen. Ein Trade wäre dabei die wahrscheinlichere Variante. Pius Suter (Detroit Red Wings) ist der einzige Unrestricted Free Agent, er kann unterschreiben, wo er will. Aber werfen wir doch einen Blick auf die Ausgangslagen der fünf Spieler.

    Tim Berni (RFA), Columbus Blue Jackets

    Beginnen wir beim 23-Jährigen, der seine erste NHL-Saison hinter sich hat. Berni spielte in einem der schwächsten Teams der letzten Saison. Dabei stach er aber nicht heraus und kam in 59 Spielen auf ein Tor und zwei Vorlagen.

    Zuletzt haben die Blue Jackets mit Ivan Povorov und Damon Severson zwei neue Verteidiger geholt. Damit sind zwei Positionen in der Defensive besetzt, was es für Berni schwieriger macht, einen Platz in den Top-Sechs zu ergattern. Wird mit ihm verlängert, pocht Columbus wohl auf einen Zweiwegvertrag und für Berni dürfte das ein erneuter Gang in die AHL bedeuten. Derzeit scheint der Schweizer aber bei den Vertragsgesprächen nicht Priorität zu haben.

    Philipp Kurashev (RFA), Chicago Blackhawks

    Der Stürmer blickt bei den Blackhawks auf eine Saison mit viel Eiszeit zurück. In 70 Spielen sammelte er zudem 25 Scorerpunkte. Im kommenden Draft wird zudem Connor Bedard an Bord geholt, was einen Platz in den beiden Top-Linien weniger bedeutet. Dennoch würde es überraschen, bekäme Kurashev für die nächste Spielzeit keinen Vertrag, vor allem, weil er so viel eingesetzt wurde.

    Bei Kurashev gibt es derzeit aber weder Neuigkeiten noch irgendwelche Gerüchte. Bei den Blackhawks lässt man es also noch ruhig angehen.

    Denis Malgin (RFA), Colorado Avalanche

    Nachdem es Malgin bei den Toronto Maple Leafs nicht nach Wunsch gelaufen war, kam er nach dem Trade zu den Colorado Avalanche besser in Fahrt. Obwohl der Stürmer nicht immer viel Eiszeit erhalten hatte, konnte es sich mit seinem starken Abschluss mehrfach in Szene setzen. Entsprechend ist es gut möglich, dass die Avalanche den Schweizer gerne für die beiden tieferen Linien halten würde.

    Die letzten Informationen stammen gleich von Denis Malgin selbst, der gegenüber MySports sagte: „Ich würde sehr gerne nach Colorado zurückkehren. Im Moment liegt es aber nicht in meinen Händen, sondern in jenen des Clubs und meines Agenten. Ich hoffe, die beiden Parteien können etwas aushandeln.“ Die Chancen darauf stehen auf alle Fälle gut.

    Timo Meier (RFA), New Jersey Devils

    Kommen wir noch zum letzten Restricted Free Agent. Timo Meier ist zum letzten Mal ein sogenannter RFA. Beim nächsten Mal wird er ein UFA sein, aber das könnte noch lange dauern. Denn sein Agent und die New Jersey Devils sind derzeit daran, einen Vertrag auszuarbeiten. Das schreiben zumindest diverse Journalisten auf Twitter. Gemäss der letzten Neuigkeiten soll es sich um einen Vertrag über acht Jahre und durchschnittlich 8.5 Millionen Dollar handeln. Die "Swiss Devils" scheinen also auch in der nächsten Saison weiter Bestand zu haben.

    Pius Suter (UFA), Detroit Red Wings

    Der Zürcher ist der letzte Schweizer Free Agent im Bunde. Suter hat die komfortable Ausgangslage, dass alle 32 Mannschaften ihm einen Vertrag unterbreiten können und er den für ihn bestmöglichen auswählen darf. Die Free Agency beginnt aber erst am 1. Juli, weshalb es zuletzt noch ruhig um den Stürmer war. Er hätte höchstens bei den Red Wings verlängern können.

    Diese haben ihm tatsächlich einen Vertrag unterbreitet, allerdings nur einer über eine Saison. Suter hätte allerdings einen Mehrjahresvertrag, den er wohl bei einem anderen Team erhalten wird. Vor allem dank seiner Defensivqualitäten sollte er aber noch eine Bleibe in der NHL finden. Ob das bei den Detroit Red Wings sein wird, steht noch aus.

    Zuletzt spielte der 30-Jährige in Schweden

    Der HC Lugano verstärkt seine Verteidigung mit einem Kanadier

    Der HC Lugano verpflichtet mit Joey LaLeggia seinen siebten Importspieler. Der Verteidiger spielte zuletzt bei HV71 in der höchsten schwedischen Liga.

    LaLeggia hat bei den Bianconeri einen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnet. In der letzten Saison kam der 30-Jährige auf 49 Einsätze, schoss 18 Tore und bereitete 20 vor. Der Kanadier spielte nie in der NHL, aber fünf Saisons in der AHL.

    Zitat
     Joey ist ein Zweiweg-Verteidiger mit exzellentem Skating. Er hat eine gute Übersicht und spielt mit viel Energie. Er hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag bei HV71 geltend gemacht, was die Vereinbarung ohne finanzielle Entschädigung durch Lugano möglich machte.

    Hnat Domenichelli, 22.06.2023, Medienmitteilung HC Lugano

    Gestern war wieder mal buisinessen im 1930 angesagt, Jonas, Kevin und Pius standen da auch kurz Red und Antwort. Erzählten übe rIhre Roadtrips in der NHL.


    Heute im Hoigümper Hausmagazin Nau.ch ein kurzer Bercht über Fiala:

    ZSC Lions: NHL-Star Kevin Fiala schuftet im Sommertraining mit

    Nach einer enttäuschenden WM bereitet sich Kevin Fiala (26) auf die nächste Saison in der NHL vor. Der Ostschweizer trainiert dafür bei den ZSC Lions.

    Nach der Saison ist vor der Saison: NHL-Stürmer Kevin Fiala arbeitet derzeit an seiner Form für die nächste Spielzeit. Die National Hockey League startet im Oktober.

    Wie schon im letzten Jahr hält sich der Angreifer der Los Angeles Kings für das Sommertraining in der Schweiz auf. Ein Post auf Instagram zeigt ihm beim Gewichte stemmen mit den ZSC Lions.

    Die Zusammenarbeit kommt nicht von ungefähr. Der gebürtige Ostschweizer hat eine sportliche Vergangenheit bei den Zürchern. Von 2010 bis 2012 spielte er dort als Junior, ehe er dann nach Schweden wechselte.

    In der NHL gehört er bei den Kings zu den absoluten Superstars und soll rund acht Millionen Dollar jährlich verdienen. In den letztjährigen Playoffs scheiterte er mit seinem Team an den Edmonton Oilers.

    ZSC Lions: NHL-Star Kevin Fiala schuftet im Sommertraining mit
    Nach einer enttäuschenden WM bereitet sich Kevin Fiala (26) auf die nächste Saison in der NHL vor. Der Ostschweizer trainiert dafür bei den ZSC Lions.
    www.nau.ch

    Christian Wohlwend gem. Blick zu Ajoie, jedoch noch nicht fix.

    Wie der Blick schreibt, befinden sich Wohlwend und der HC Ajoie in fortgeschrittenen Gesprächen. "Das stimmt. Aber es ist noch nichts unterschrieben", meint Julien Vauclair zu den Gerüchten. Neben den Jurassiern soll laut der gleichen Quelle Wohlwend auch ein Kandidat in Biel gewesen sein. Die Seeländer haben sich aber gegen ihn entschieden.

    Der HC Ajoie hat sein Budget auf die neue Saison hin erhöht und möchte entsprechend auch Fortschritte machen. In der letzten Spielzeit konnten sie sich von 26 auf 48 Punkte in der Regular Season steigern. Eine Steigerung wird erneut nötig sein, will man eine Chance auf den zwölften Platz haben.

    Bei 17 Torhütern läuft der Vertrag aus
    In der National League bahnt sich ein Goalie-Karussell an

    In der National League ist es üblich, dass vor und zum Start der neuen Saison bereits auslaufende Verträge verlängert oder gar Clubwechsel von Spielern auf die nächste Spielzeit hin kommuniziert werden. Das wird dieses Jahr nicht anders sein und vor allem bei den Torhütern deutet sich Spannung an.

    Denn nicht weniger als 17 NL-Goalies besitzen einen Vertrag, der Ende Saison 2023/24 auslaufen wird. Darunter sind auch vier Importtorhüter. Aber schauen wir doch zuerst einmal, welche 17 Torhüter überhaupt betroffen sind.

    Torhüter mit auslaufenden Verträgen:
    Tim Wolf (HC Ajoie)
    Benjamin Conz (HC Ambri-Piotta)
    Daniel Manzato (SC Bern)
    Harri Säteri (EHC Biel-Bienne)
    Joren van Pottelberghe (EHC Biel-Bienne)
    Gilles Senn (HC Davos)
    Robert Mayer (Genève-Servette HC)
    Reto Berra (HC Fribourg-Gottéron)
    Bryan Rüegger (HC Fribourg-Gottéron)
    Juha Metsola (EHC Kloten)
    Sandro Zurkirchen (EHC Kloten)
    Luca Boltshauser (SCL Tigers)
    Mikko Koskinen (HC Lugano)
    Simon Hrubec (ZSC Lions)
    Jeffrey Meyer (ZSC Lions)
    Leonardo Genoni (EV Zug)
    Luca Hollenstein (EV Zug)

    Alle Daten sind von Eliteprospects.
    Mit dem EHC Biel-Bienne, dem HC Fribourg-Gottéron, dem EHC Kloten, den ZSC Lions und dem EV Zug laufen gleich die Verträge beider Torhüter aus. Es könnte also in der National League zu ziemlichen Rotationen kommen. Deshalb wagen wir eine erste Einschätzung und teilen die Torhüter in verschiedene Gruppen auf.

    Torhüter, die entweder bleiben oder zurücktreten
    Robert Mayer (GSHC)
    Leonardo Genoni (EV Zug)
    Reto Berra (HCFG)

    Robert Mayer hatte vor der Rückkehr nach Genf eine schwierige Zeit hinter sich, als er beim HC Davos nicht mehr zum Zug kam. Dass er noch einmal den Club wechseln wird, erscheint deshalb als unwahrscheinlich. Bei den Grenats konnte er seine Topform wiederfinden, wurde Meister und sogar für die Nationalmannschaft aufgeboten, besser geht es nicht.

    Leonardo Genoni wird noch vor dem Start in die Saison 36 Jahre alt. Bei ihm stellt sich die Frage, ob er bei Zug noch einige Saisons anhängt oder er seine erfolgreiche Karriere beendet. Bei den Zentralschweizern hat er alles, was er benötigt und spielt wieder in der Nähe, wo er aufgewachsen ist.

    Reto Berra ist beim HC Fribourg-Gottéron klar die Nummer eins und wird vom jungen Bryan Rüegger auch nicht verdrängt werden. Er ist bereits 36 Jahre alt und bei ihm dürfte sich die gleiche Frage stellen, wie bei Leonardo Genoni. Ein Clubwechsel ist als unwahrscheinlich einzustufen.

    Ein Wechsel ist möglich
    Tim Wolf (HCA)
    Daniel Manzato (SCB)
    Joren van Pottelberghe (EHCB)
    Gilles Senn (HCD)
    Luca Boltshauser (SCLT)
    Luca Hollenstein (EVZ)

    Tim Wolf hat zuletzt beim HC Ajoie gezeigt, wie wertvoll er sein kann. Er hat Jahrgang 1992 und wenn er es noch einmal bei einem besseren Team versuchen will, dann muss das auf die Saison 2024/25 hin sein. Kommt das Karussell so richtig ins Drehen, könnte für ihn irgendwo ein Platz freiwerden, wo er bessere Spieler um sich haben wird.
    Daniel Manzato ist der einzige Torhüter in dieser Auflistung, der noch vor dem Start der Saison sein Team verlassen könnte. Er sieht hinter Adam Reideborn und Philip Wüthrich keine Zukunft. Es gibt Gerüchte über einen Wechsel nach Visp.

    Beim EHC Biel und Joren van Pottelberghe ist die Ausgangslage anders. Er kommt von einer Verletzung zurück und zeigte Ende letzte Saison bereits gute Leistungen. Der 26-Jährige schielt aber sicherlich noch in Richtung NHL und könnte den Sprung, wie es auch Ludovic Waeber tat, wagen. Ansonsten wird entscheidend sein, wen er in Biel neben sich haben wird.
    Gilles Senn dürfte sich auf die Suche nach einem neuen Team machen. Hinter Sandro Aeschlimann war er zuletzt die Nummer zwei. Ändert sich das in dieser Saison nicht, dann könnte ein Wechsel für mehr Spielzeit durchaus Sinn ergeben.
    Luca Boltshauser zeigte zuletzt eine fantastische Saison bei den SCL Tigers und ihm scheint es in Langnau so richtig zu gefallen. Kann er aber an die Leistungen der letzten Spielzeit anknüpfen, werden sicherlich auch Anfragen von grösseren Teams folgen.

    Zum Schluss dieser Gruppe kommen wir noch zu Luca Hollenstein. Bei ihm hängt die Situation von Leonardo Genoni ab. Der Youngster zeigte in den letzten Jahren immer wieder, dass er bereit für den nächsten Schritt wäre, doch hinter Genoni ist das gar nicht so einfach. Verlängert der Routinier und siebenfache Meistertorhüter, dann täte Luca Hollenstein eine Luftveränderung sicher gut.

    Die Importtorhüter
    Harri Säteri (EHCB)
    Juha Metsola (EHCK)
    Mikko Koskinen (HCL)
    Simon Hrubec (ZSC)

    Die Situation der vier ausländischen Goalies mit auslaufendem Vertrag lässt sich zusammenfassen. Die Teams in der National League werden sicherlich daran interessiert sein, sie zu halten. Alle vier wussten mit sehr guten bis überragenden Leistungen zu überzeugen. Einzig ein Wechsel ins Ausland/in die Heimat könnte den einen oder anderen reizen.

    Die restlichen Goalies
    Benjamin Conz (HCAP)
    Bryan Rüegger (HCFG)
    Sandro Zurkirchen (EHCK)
    Jeffrey Meyer (ZSC)

    Die vier Torhüter sind in ihren Teams allesamt die Nummer zwei. Benjamin Conz und Sandro Zurkirchen sind etwas erfahrener, aber dürften in ihrer Position durchaus zufrieden sein. Fängt das Karussell an zu drehen, könnte für sie dennoch die eine oder andere Option aufgehen. Deshalb ist bei ihnen eine Vorhersage eher schwierig.
    Jeffrey Meyer und Bryan Rüegger werden ihre erste komplette Saison in der National League absolvieren und wollen mit guten Leistungen einen neuen Vertrag ergattern. Dieser würde aber höchstwahrscheinlich wieder im gleichen Team sein.

    https://sport.ch/nla/1135734/in…ie-karussell-an

    Das mag ich Garrett Roe wirklich von Herzen gönnen, kann er seine Karriere in der Schweiz fortsetzen.
    Nach all dem was der durchgemacht hat...
    Somit wissen wir schon mal wer uns bei den Tigers ein paar Eier ins Nest legt und uns anfangs Saison abschiesst.
    Tolle Stats bei Roe, wen man dazu noch bedenkt, wie er Monate lang seiner Form hinterher lief nach seiner/m "Verletzung/Unfall"
    Hmmm ich glaube in den letzten 10 Jahren war er einer der Besten Ausländer gem. Statistik, event. war Pettersson noch besser?
    All the Best Garret, danke für alles!


    Der US-Amerikaner wechselt zu den SCL Tigers
    Ex-ZSC-Import Garrett Roe hat einen neuen Verein in der National League gefunden

    Die SCL Tigers verpflichten Garrett Roe für die Saison 2023/24. Der amerikanische Stürmer wechselt mit einem Einjahresvertrag von den ZSC Lions zu den SCL Tigers.

    Garrett Roe (171 cm/77 kg) stösst nach vier Saisons bei den ZSC Lions zu den SCL Tigers. Bei den Zürchern verbuchte der 35-jährige Stürmer in insgesamt 170 Spielen (inkl. Playoff) 163 Skorerpunkte (69 Tore/94 Vorlagen). "Garrett ist ein exzellenter Schlittschuhläufer und bringt viel Speed in unser Spiel. Seine verantwortungsbewusste Spielweise und seine Arbeitseinstellung sind vorbildlich und wichtige Faktoren für unser Spiel." Der mehrfache Träger des TopScorer-Shirts kennt die National League sowie die Tigers bestens und er weiss, was ihn in Langnau erwartet und was für eine wichtige Rolle er einnehmen wird.

    Ex-ZSC-Import Garrett Roe hat einen neuen Verein in der National League gefunden
    Der US-Amerikaner wechselt zu den SCL Tigers
    sport.ch

    Der Stürmer prüft einen Vereinswechsel
    Pius Suter schlägt die erste Vertragsofferte für die Saison 2023/24 aus

    Pius Suter hat auf eine WM-Teilnahme verzichtet und das mit gutem Grund. Sein Vertrag bei den Detroit Red Wings ist am Ende der Saison 2022/23 ausgelaufen, für den Stürmer geht es um seine Zukunft. Ein erstes Angebot hat er dennoch abgelehnt.

    Nachdem Pius Suter in der Saison 2020/21 zu den Chicago Blackhawks nach Nordamerika gewechselt hat, ist der Schweizer Stürmer zu den Detroit Red Wings weitergezogen. Zwei komplette Saisons hat Suter für sein zweites NHL-Team absolviert. Nach 36 Scorerpunkten in 82 Partien in der Spielzeit 2021/22 ist die Punkteausbeute des Centers in der abgelaufenen Spielzeit auf 24 Torbeteiligungen gesunken. Nichtsdestotrotz hat Pius Suter sehr gute Chancen, weiterhin einen Vertrag in der NHL zu erhalten. Der 27-Jährige ist sich diesbezüglich auch sicher, ansonsten hätte er kaum das erste ihm vorliegende Vertragsangebot ausgeschlagen. Die Red Wings wollten mit dem Zürcher um ein Jahr verlängern.

    Suter hat das Angebot ausgeschlagen, im Wissen, dass er sich schon bald die Offerten anderer Teams einholen kann. In seiner Situation sucht der ZSC-Zögling eine langfristige Planung. Suter wird ab Anfang Juli den Markt sondieren, in der Hoffnung, einen Mehrjahresvertrag unterschreiben zu können.

    https://sport.ch/detroit-red-wi…ison-202324-aus

    Neukunden müssen tiefer in die Tasche greifen
    MySports schraubt auf die neue Saison hin an den Abo-Preisen

    MySports hat sich in den letzten Jahren zum unangefochtenen Zuhause der Eishockey-Fans entwickelt. Seit 2017 profitierten die Abonnentinnen und Abonnenten von stabilen Preisen. Nun hat MySports sein Angebot überarbeitet.

    MySports hat in den letzten Jahren seine Palette an Wettbewerben Schritt für Schritt ergänzt. Neben der National League überträgt der Pay-TV-Sender mittlerweile auch die Champions Hockey League, Spiele der NHL und zuletzt auch die komplette Eishockey-Weltmeisterschaft.
    Dieses Paket konnten sich die Hockey-Fans der Schweiz bislang für 25 Schweizer Franken pro Monat sichern. Jetzt hat MySports zum erstmals seit 2017 seine Preispolitik geändert. Künftig kostet das Abonnement pro Monat 29.90 Schweizer Franken, allerdings profitiert die bisherige Kundschaft weiterhin von den günstigeren Preisen.
    Es sind also nur künftige Neukunden, die tiefer in die Tasche greifen müssen. Neben dem Monatsabo hat MySports ein zweites Angebot für die neue Hockey-Saison ausgearbeitet. Für 15 Franken kann ein Einzelticket für einen Tag gelöst werden. Die neuen Preise gelten ab dem 14. September.


    Alles andere als ein Schnellschuss
    Die Panthers haben seit Jahren am Transfer von Ludovic Waeber gewerkelt

    ZSC-Goalie Ludovic Waeber erfüllt sich seinen Traum von Nordamerika. Im Interview mit Le Matin erzählt er, wie der Transfer zu den Florida Panthers zustande gekommen ist.

    Seit einigen Tagen ist klar: Ludovic Waeber setzt seine Karriere in den Staaten fort. Der ZSC-Goalie wurde von den Florida Panthers verpflichtet und versucht in der kommenden Saison, in der NHL durchzustarten.
    Die Panthers haben Waeber lange Zeit beobachtet, der Transfer war alles andere als ein Schnellschuss.
    Im Interview mit Le Matin erzählt der Freiburger, dass er bereits im vergangenen Dezember ein erstes Mal mit den Verantwortlichen des Vereins per Zoom in Kontakt gekommen ist.
    Dabei offenbarten sie ihn, dass sie unter Anleitung von François Allaire seine Entwicklung seit mehreren Jahren genaustens beobachtet hätten.
    Geendet hat der erste Austausch gemäss Waeber mit einer Schlüsselfrage von Roberto Luongo: "Hättest du Lust, in meinem NHL-Verein zu spielen?"

    https://sport.ch/florida-panthe…aeber-gewerkelt

    Erzielte einst 49 Scorerpunkte in 40 NL-Spielen
    Ehemaliger ZSC-Center soll langfristigen Vertrag in der NHL erhalten

    Zwar stand er beim ZSC nur eine Saison auf dem Eis, trotzdem steuerte er damals durchschnittlich mehr als einen Scorerpunkt pro Partie bei: Auston Matthews wechselte nach der Saison 2015/16 zu den Maple Leafs und soll dort nun einen langfristigen Vertrag erhalten.

    Die kürzlich zu Ende gegangene NHL-Saison war die bereits achte für Auston Matthews. Vor seinem Engagement in der NHL lief er ein Jahr für den ZSC auf und erzielte in 40 Spielen 49 Scorerpunkte. Der mittlerweile langjährige Leafs-Center soll gemäss Informationen des kanadischen Sportjournalisten Elliotte Friedman einen Vertrag unterzeichnen, den ihn weitere acht Spielzeiten bei den Maple Leafs bindet. Als jährliches Salär stehen zwischen 13 und 14 Millionen Dollar im Raum.

    https://sport.ch/zsc-lions/1134…er-nhl-erhalten

    Theodor Lennström wird Genève-Servette HC womöglich doch nicht verstärken
    Einer der vielversprechendsten NL-Neuzugänge steht kurz vor einer NHL-Unterschrift

    Der Schweizer Meister verliert mit Henrik Tömmernes einen absoluten Schlüsselspieler und Leistungsträger und Sportchef Marc Gautschi hat mit Theodor Lennström einen spektakulären Ersatz an Bord holen können. Gemäss hockeysverige.se steht der eigentliche NL-Neuzugang aber kurz vor einer NHL-Unterschrift.

    So soll der Verteidiger bei den Florida Panthers einen Einwegvertrag unterzeichnen. Bei Genf unterschrieb der 28-Jährige bereits im März einen Zweijahreskontrakt, doch wie es derzeit ausschaut, wird Lennström nie für den Schweizer Meister auflaufen. Die Genfer Verantwortlichen werden bis heute Abend (15. Juni) wissen, ob Lennström noch nach Nordamerika abspringen wird, denn die Vereinbarung besagt, dass NHL-Teams jeweils bis am 15. Juni Spieler mit einem Vertrag in der Schweiz verpflichten müssen. Für den Schweden wäre es die grosse Chance, doch noch seinen NHL-Traum wahrmachen zu können.

    https://sport.ch/geneve-servett…hl-unterschrift

    Eishockeyprofi Luca Cunti
    Er studiert seit 16 Jahren Psychologie – und hat es allen gezeigt

    Was der Stürmer des EHC Biel an der Universität lernt, kann ihm im Match helfen. Tief beeindruckt hat Cunti die Arbeit des schwer erkrankten Trainers Antti Törmänen.

    Wenn im Spitzensport Sekundenbruchteile oder Millimeter über Sieg oder Niederlage entscheiden, können auch erfolgreiche Routiniers plötzlich ins Grübeln kommen. Luca Cunti ist 33, und der Stürmer des EHC Biel gehört in diese Kategorie von Athleten: Er verlor vor einem Monat den Playoff-Final gegen Servette erst im alles entscheidenden siebten Spiel, es war Cuntis fünfter Final der Karriere, der Zürcher wurde mit dem ZSC auch zweimal Meister. Und er ist WM-Silbergewinner von 2013 und war 2014 Olympia-Teilnehmer.

    Eishockeyprofi Luca Cunti – Er studiert seit 16 Jahren Psychologie – und hat es allen gezeigt
    Was der Stürmer des EHC Biel an der Universität lernt, kann ihm im Match helfen. Tief beeindruckt hat Cunti die Arbeit des schwer erkrankten Trainers Antti…
    www.tagesanzeiger.ch


    habe kein Tagi Abo...

    Endlich wenigstens wird einer vom Grossschnurriduo entlassen... Luuja sogi!!!
    Und ab 2024 ist dann auch Fischer weg. :twisted:

    Auch jene von Lars Weibel und Patrick Bloch soll klar sein
    Fischers Zukunft offenbar geklärt

    Nach der enttäuschenden WM mit der Schweizer Nati stand Trainer Patrick Fischer arg in der Kritik und auch Lars Weibel bekam sein Fett weg. Nun soll klar sein, welche personelle Konsequenzen das Turnier hat. Die Auswirkungen betreffen auch den Verbandsgeschäftsführer Patrick Bloch.

    Gross war die Kritik an Trainer Patrick Fischer und Verbandssportdirektor Lars Weibel nach dem erneuten Ausscheiden im Viertelfinal. Gemäss watson soll nun klar sein, wie es mit den beiden weitergeht. Dem Bericht zufolge soll Patrick Fischer bis mindestens 2024 Natitrainer bleiben. Erreicht er mit den Eisgenossen nächstes Jahr den Halbfinal, wird der Vertrag bis zur WM 2026 verlängert. Anders die Situation bei Lars Weibel: Zusammen mit Verbandsgeschäftsführer Patrick Bloch soll er vom neuen Präsidenten entlassen werden. Wer die Stelle als neuen Präsidenten antreten wird, ist momentan noch unklar. Klarheit dürfte nach einer Sitzung der NL- und Swiss-League-Teams vom 21.06. herrschen.

    Fischers Zukunft offenbar geklärt
    Auch jene von Lars Weibel und Patrick Bloch soll klar sein
    sport.ch

    jurendic und moser zu augsburg! DAS ist jetzt der supergau, echt scheisse!

    jetzt beginnt wieder cillos one man show…

    Ausserdem:

    Gemäss Medienmitteilung vom FCZ werden Moser und Jurendic die Kaderplanung noch abschliessen, bevor sie zu Augsburg gehen.

    Der FCZ-Sportchef Marinko Jurendic und der Leiter Entwicklung/Ausbildung Heinz Moser haben vom Bundesligisten FC Augsburg in den letzten Wochen eine Anfrage erhalten. Sie haben nun heute die entsprechenden Verträge unterzeichnet und werden nach Abschluss der Kaderplanung und der Saisonvorbereitungsarbeiten den FCZ im Sommer 2023 zum Bundesligisten verlassen.

    jurendic und moser zu augsburg! DAS ist jetzt der supergau, echt scheisse!

    jetzt beginnt wieder cillos one man show…

    Cillo hat auch F.Foda angestellt obwohl Jurendic einen anderen Trainer vorgeschlagen hat!

    Also von dem her...

    T. Bickel ist ja auch noch da und der F. Bickel wäre und ist auch immer zu haben.

    Ausserdem hat damals auch niemand mit Jurendic gerechnet.

    Frei nach Dragoslav Stepanovic: :mrgreen:

    Alte Försterei nicht CL-tauglich
    Urs Fischer und seine Unioner müssen in ihrem Champions-League-Märchen einen Dämpfer verdauen

    Urs Fischer hat Union Berlin sensationell zum ersten Mal in der Vereinshistorie in die Champions League geführt. Das Königsklasse-Märchen droht nun aber einen ersten Dämpfer zu erhalten.

    Union Berlin läuft in der kommenden Saison in der Champions League auf! Was für Verein und Fans ein grosses historisches Spektakel hätte werden sollen, erhält nun einen faden Beigeschmack. Denn: Fischer und seine Unioner dürfen wohl nicht in ihrer Heimstätte antreten. Die "Alte Försterei" entspricht nicht den strengen UEFA-Reglementarien, u.a. hat das Stadion zu wenige Sitzplätze.

    Gut möglich daher, dass Union seine Heimspiele daher nicht im eigenen Stadion austragen darf. Präsident Dirk Zingler bestätigte dies nun in einer Videobotschaft: "Zurzeit verdichten sich die Anzeichen, dass wir die Champions League nicht in unserem Stadion spielen." Als Ausweichspielstätte käme das Olympiastadion in Frage - ausgerechnet die Heimat des Lokalrivalen Hertha BSC.