Sicher kein schlechter Move für die Hoppers:
Beiträge von Sbornaja
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Die zehn wichtigsten Themen vom zweiten Tag des NHL Draft 2023
Mit Bicker, Tiefensee und Panocha werden drei Deutsche gezogen; Dionicio und Keller halten Schweizer Ehre hoch
von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Freier Autor 29. Juni 2023
Am zweiten Tag beim NHL Draft 2023 in der Bridgestone Arena in Nashville sind drei deutsche und zwei Schweizer Talente ausgewählt worden. Nachdem am Mittwoch die erste Runde stattgefunden hatte, gingen am Donnerstag die Durchgänge zwei bis sieben über die Bühne. NHL.com/de hat eine Übersicht mit den zehn wichtigsten Themen des zweiten Draft-Tages zusammengestellt.
1. Bicker als erster Deutscher aufgerufen
Lange mussten die deutschen Nachwuchskräfte warten, ehe mit Kevin Bicker der erste von ihnen aufgerufen wurde. Die Detroit Red Wings wählten ihn in der fünften Runde an Gesamtposition 147 aus. Der 18-jährige Stürmer durchlief in den vergangenen Jahren die Mannheimer Talentschmiede. 2022/23 absolvierte er 30 Spiele in der Hauptrunde und den Playoffs für die Jungadler in der DNL und kam auf 37 Punkte (20 Tore, 17 Assists). Einen Auftritt hatte der Schwabacher bei den Adler Mannheim in der DEL. In der kommenden Saison läuft er in der höchsten deutschen Spielklasse für die Löwen Frankfurt auf. Es sei denn, es ergeben sich durch den Draft neue Entwicklungen.
2. Stars sichern sich die Rechte an Tiefensee
Die Dallas Stars sicherten sich in der fünften Runde an Gesamtstelle 157 die Rechte an Arno Tiefensee. Der 21 Jahre alte in Weißwasser geborene Torhüter bot bei den Adler Mannheim in der DEL starke Leistungen, wodurch er auf dem Radar der NHL-Scouts erschien. In der Hauptrunde brachte er es auf 23 Einsätze, einen Gegentorschnitt von 2,43 und eine Fangquote von 91,0 Prozent. In den Playoffs stand er zwölfmal zwischen den Pfosten. In diesen Begegnungen verbesserte er den Gegentorschnitt auf 2,07 und die Fangquote auf 91,4 Prozent. Außerdem bestritt er zwei Partien für die deutsche Nationalmannschaft.
3. Sabres schnappen sich Panocha in der letzten Runde
Das Trio der im diesjährigen Draft auserkorenen Deutschen komplettierte Norwin Panocha. Die Buffalo Sabres entschieden sich in der siebten Runde an Gesamtposition 205 für den offensivstarken Verteidiger von den Eisbären Berlin. 2022/23 spielte der 18-jährige gebürtige Bayreuther hauptsächlich fürs Juniorenteam in der DNL. Der Blueliner glänzte mit 27 Punkten (acht Tore, 19 Assists) in Haupt- und Endrunde. In der DEL bestritt er drei Matches, bei denen er ohne Zähler für die Scorerwertung blieb.
4. Dionicio und Keller halten die Ehre der Schweizer hoch
Ebenfalls spät fanden zwei Schweizer Talente einen Interessenten. Die Anaheim Ducks entschieden sich mit ihrem Zugriffsrecht in der fünften Runde (Nr. 129) für den 19 Jahre alten Verteidiger Rodwin Dionicio. In den letzten drei Jahren spielte er in einer OHL für die Niagara IceDogs und die Windsor Spitfires. Der 18-jährige Goalie Antoine Keller von Genf-Servette wurde in der siebten Runde (Nr. 206) von den Washington Capitals gedraftet. Er besitzt sowohl die Schweizer als auch die französische Staatsbürgerschaft. Im Nationalteam läuft er für Frankreich auf.
5. Teams erweisen sich tauschfreudiger als am Vortag
Nachdem es am ersten Tag beim NHL Draft zu keinem Tausch unter den Teams bei den Zugriffsrechten gekommen war, tat sich am Donnerstag wesentlich mehr in dieser Hinsicht. Alles in allem neun Trades wurden vorgenommen, um die Reihenfolge der Teams bei der Ziehung zu beeinflussen. Den Anfang machten die Nashville Predators. Sie sicherten sich den Pick an 43. Stelle von den Detroit Red Wings, den diese im Vorfeld von den Vancouver Canucks erworben hatten. Die Wahl der Predators fiel auf den schwedischen Center Felix Nilsson von Rögle BK.
6. Finnen müssen ungewöhnlich lange warten
Ungewöhnlich viel Zeit ging ins Land, bis beim NHL Draft 2023 der erste finnische Nachwuchsspieler gewählt wurde. In den vergangenen Jahren gehörten Talente aus Finnland stets zu den begehrtesten. Das war diesmal anders. Die San Jose Sharks bereiteten dem Warten schließlich ein Ende. Die Kalifornier entschieden sich in der zweiten Runde an Gesamtposition 36 für den Flügelstürmer Kasper Halttunen von HIKF aus der finnischen Liiga.
7. Slowaken stark vertreten
Das stärkste Kontingent an jungen Spielern, die nicht zu den Top-Nationen Kanada, USA, Schweden, Finnland und Russland zählen, stellte beim diesjährigen Draft die Slowakei. Acht Nachwuchskräfte aus diesem Land bekamen den Zuschlag. Es folgten Tschechien mit sieben, Belarus mit fünf und Deutschland mit drei gezogenen Talenten.
8. Ducks ziehen italienischen Torwart
Die Ducks trauen dem italienischen Torwart Damian Clara offenbar eine große NHL-Karriere zu. Darauf deutet der Entschluss hin, für ihn ein Zugriffsrecht in der zweiten Runde (Nr. 60) einzusetzten. Der 18 Jahre alte Schlussmann aus Bruneck spielte in der abgelaufenen Saison bei den Junioren von Färjestad BK in Schweden.
9. Coyotes mit den meisten Picks
Die Arizona Coyotes durften insgesamt zwölfmal wählen und lagen damit an der Spitze. Es folgten die Chicago Blackhawks, Detroit Red Wings und Predators mit elf sowie die Seattle Kraken, Carolina Hurricanes und die Philadelphia Flyers mit zehn Picks. Dagegen durften die Edmonton Oilers und die Toronto Maple Leafs nur dreimal zugreifen.
10. Der Erste und der Letzte
Beim NHL Draft sind traditionell die meisten Augen auf den First-Overall-Pick gerichtet. Das war in diesem Jahr wie erwartet Connor Bedard, den die Chicago Blackhawks an Land zogen. Auf den allerletzten Drücker fand bei dieser Ausgabe der Stürmer Tyler Peddle einen Klub. Die Columbus Blue Jackets hinterlegten ihr Interesse an ihm mit dem Abschlusszugrecht (Nr. 224).
https://www.nhl.com/de/news/die-ze…023/c-345132056 -
So die 1. NHL Draft Runde ist somit durch. Ein, zwei Überraschungen waren also schon dabei.
NHL Draft 2023: Die 1. Runde im Überblick
Bedard wird First-Overall-Pick, Carlsson, Fantilli und Smith folgen, Reinbacher als erster Verteidiger an 5. Stelle ausgewählt
von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Freier Autor 8:11 AM
Die 1. Runde des NHL Draft 2023 steht in den Geschichtsbüchern.
Wie erwartet wurde am Mittwochabend in der Bridgestone Arena in Nashville Ausnahme-Talent Connor Bedard an 1. Stelle von den Chicago Blackhawks ausgewählt. Dahinter gab es einige Überraschungen. So wurde der Schwede Leo Carlsson zum Second-Overall-Pick der Anaheim Ducks. Der erste ausgewählte Verteidiger war Österreicher David Reinbacher an 5. Stelle von den Montreal Canadiens. Der Name des russischen Talents Matvei Michkov fiel erstaunlich spät erst an 7. Position von den Philadelphia Flyers. NHL.com/de fasst die erste Draft-Runde zusammen.
Bedard wird First-Overall-Pick - weitere fünf WHL-Spieler folgen
Bei den Chicago Blackhawks kann eine neue Ära beginnen: Mit Connor Bedard wählte der Klub aus Windy City wie erwartet das ultimative Ausnahme-Talent dieses Drafts an allererster Stelle aus. Bedard hatte im Trikot der Regina Pats die WHL mit 140 Scorerpunkten (71-72-143) in 57 Partien dominiert, zwischenzeitlich sogar eine Scoring-Serie von 35 Spielen gehabt. Er gilt als das größte Talent seit Connor McDavid (Draft 2015, 1. Stelle, Edmonton Oilers) und ist mit unglaublichen Offensiv-Instinkten ausgestattet. Dazu zählt sein brandgefährlicher Schuss, ein hoher Hockey-IQ und außergewöhnliche Fähigkeiten beim Skating. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Bedard der Spieler sein, wird, um den die Blackhawks in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein Team aufbauen werden.
Bedard war übrigens nicht der einzige Spieler aus der WHL, der in der 1. Runde ausgewählt wurde. Unter allen 32 Picks waren sechs Akteure aus der Western Hockey League dabei. Es folgten Nate Danielson (9. Stelle, Detroit Red Wings), Zach Benson (13. Stelle, Buffalo Sabres), Brayden Yager (14. Stelle, Pittsburg Penguins), Samuel Honzek (16. Stelle, Calgary Flames) und Tanner Molendyk (24. Stelle, Nashville Predators). Aus keiner Liga wurden in der 1. Runde mehr Talente gedraftet als aus der WHL.
Leo Carlsson wurde von vielen Experten erst zwischen Pick drei und fünf erwartet, doch in den letzten Tagen vor dem Draft rückte der Schwede in den Gedankenspielen immer weiter nach vorne. Nun schlugen die Anaheim Ducks an 2. Stelle zu und sicherten sich so die Rechte am Mittelstürmer, der damit der am frühesten gedraftete Europäer im Draft 2023 wurde. Carlsson reiht sich damit in eine Reihe von hochtalentierten Centern bei den Ducks ein, die bereits mit Trevor Zegras (22) und Mason McTavish (20) hochkarätig besetzt sind. Anaheim darf sich mit Carlsson, der für Örebro HK in der schwedischen Top-Liga SHL spielte (44 Spiele, 10-15-25), auf einen cleveren Zwei-Wege-Stürmer mit guter Übersicht freuen.
An 3. Stelle sicherten sich die Columbus Blue Jackets die Dienste von Adam Fantilli, den viele schon eine Position vorher eingeschätzt hatten, und wollen mit dem 18-jährigen Kanadier einen neuen Top-Center entwickeln. Fantilli glänzte als bester Spieler der US-College-Liga NCAA mit 65 Punkten (30-35-65) in 36 Spielen, ist physisch und kann alle Rollen in einem Hockey-Team bekleiden. Die San Jose Sharks riefen an 4. Stelle Will Smith aus. Mit dem Rechtsschützen hoffen die Nord-Kalifornier, einen neuen Offensiv-Katalysator gefunden zu haben, der auch im Powerplay für neuen Schwung sorgen soll.
Reinbacher wird der erste Firstround-Verteidiger aus Österreich
Mit David Reinbacher wurde in der 1. Runde auch ein Spieler aus dem DACH-Raum an 5. Stelle von den Montreal Canadiens gepickt. Der 18-Jährige aus Hohenems wurde zum ersten Verteidiger aus Österreich, der jemals in der 1. Runde ausgewählt wurde und ist erst das 5. Erstrunden-Pick "made in Austria" nach Thomas Vanek (Draft 2003, 5. Stelle, Buffalo Sabres), Michael Grabner (Draft 2006, 14. Stelle, Vancouver Canucks), Marco Rossi (Draft 2020, 9. Stelle, Minnesota Wild) und Marco Kasper (Draft 2022, 8. Stelle, Detroit Red Wings). Reinbacher ist auch der am frühesten gezogene Abwehrspieler im Draft 2023, womit er sich seinen großen Wunsch erfüllte. Der 1,89 Meter große Rechtsschütze lief zuletzt für den EHC Kloten in der Schweizer Top-Liga NL auf und erhielt dort schon in jungem Alter viel Einsatzzeit und Vertrauen (46 Spiele, 3-19-22).
Michkov landet an 7. Stelle in Philadelphia
Matvei Michkov galt vor einem Jahr noch als russisches Pendant zu Bedard. Doch wohl auch durch die erschwerten Umstände für russische Spieler nach Russlands Angriffskrieg in der Ukraine warfen Michkov, der sich erst spät mit Teams zu Gesprächen treffen konnte, zurück. Der 18-jährige Flügelspieler wurde an 7. Position von den Philadelphia Flyers ausgewählt. Zuvor hatten sich an 6. Stelle die Arizona Coyotes mit Dmitriy Simashev für einen Verteidiger entschieden. Michkov spielt zuletzt für den HK Sochi in der KHL (27 Spiele, 9-11-20) und gilt als kreativer Techniker mit Torinstinkt. -
Avalanche qualifizieren Malgin nicht
Denis Malgin wird von den Colorado Avalanche keine Qualifying Offer erhalten und damit zu ersten Mal in seiner Karriere Unrestricted Free Agent (UFA) werden. Das bedeutet, dass der Nationalstürmer ab dem 1. Juli mit allen 32 NHL-Teams über einen Verbleib in der besten Liga der Welt verhandeln darf.Gibt schon noch ein paar Teams die zuschlagen könnten, aber ob er sich die 3. oder 4. Linie antun will, lass ich mal offen.
Ich glaube an eine Rückkehr erst wenn er bei uns aufläuft und dann auch mal eine ganze Saison bleibt.
Sehe die Chancen bei unter 30% dass er zurückkommt.
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#5 der Montréal Canadiens
David Reinbacher ist erster Verteidiger und zweiter Europäer im NHL-Draft 2023
In der Nacht auf Donnerstag haben sich in der NHL wieder einige Träume von jungen Hockey-Spielern erfüllt - die erste Runde des NHL Entry Draft 2023 stand an. Bereit an fünfter Stelle wurde David Reinbacher vom EHC Kloten durch die Montréal Canadiens gedraftet.
Obschon der 18-jährige Verteidiger die Weltmeisterschaft nicht wunschgemäss als letztes gorsses Schaufenster ausnutzen konnte, galt David Reinbacher schon vorgängig als einer der Top-Prospects. Entsprechend früh wurde der Österreicher, der seine Eishockey-Ausbildung beim Team Rheintal und ab der Saison 2018/19 beim EHC Kloten absolviert hat, gezogen. Der Youngster, der in der abgelaufenen Saison 49 Einsätze in der National League verbucht hat, wurde an fünfter Stelle von den Monréal Canadiens gedraftet.
Reinbacher war damit der erste Verteidiger im Draft und hinter dem Schweden Leo Carlsson (#2 zu den Anaheim Ducks) der zweitfrühste Europäer. Erwartungsgemäss wurde Mega-Talent Connor Bedard als #1 von den Chicago Blackhawks gezogen. Insgesamt wurden zwölf Kanadier, je sechs Schweden und US-Amerikaner, vier Russen, zwei Slowaken und je ein Österreicher und ein Tscheche von einem der Clubs ausgewählt. Die weiteren Draft-Runden finden am Donnerstagabend Schweizer Zeit statt.
https://sport.ch/montreal-canad…-nhl-draft-2023 -
Minime Erhöhung der Obergrenze
NHL gibt Gehaltsspanne für nächstes Jahr bekannt
Wie üblich hat die NHL die Gehaltsunter- und -obergrenze bekannt gegeben. Für die nächste Saison steht den Teams eine Million Dollar mehr zur Verfügung.
Die NHL hat am Mittwoch die finanziellen Bedingungen für nächste Saison bekannt gegeben. Neu beträgt die Untergrenze 61,7 Millionen Dollar. Der Mittelwert wird auf 72,6 Millionen taxiert. Um eine Million gestiegen ist die Lohnobergrenze, die neu 83,5 Millionen beträgt. Timo Meier, dem sein neuer Vertrag 8,8 Millionen Dollar jährlich einbringt, macht damit also mehr als 10 % des zur Verfügung stehenden Betrags seines Teams aus.
https://sport.ch/nhl/1138216/nh…es-jahr-bekannt
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Im Interesse beider Parteien Timo Meiers Zukunft ist geklärt
Nach Wochen der Verhandlungen hat sich die Zukunft von Timo Meier nun geklärt. Wie die Devils auf Twitter bekannt gaben, hat man sich mit dem Schweizer auf eine Vertragsverlängerung einigen können.
https://sport.ch/new-jersey-dev…ft-ist-geklaert
Nachdem bereits am Mittwochnachmittag der Sportkommentator Pierre LeBrun entsprechende Hinweise abgab, vermeldeten die New Jersey Devils am Abend Vollzug. Timo Meier bleibt den "Swiss Devils" erhalten. Wie sein Verein auf der Website schreibt, unterzeichnete der Stürmer einen Vertrag über acht Jahre, der ihm insgesamt über 70 Millionen Dollar einbringt (8,8 Millionen pro Jahr). Alle Informationen gibt es hier.
__________________________________https://www.nhl.com/devils/news/me…ase/c-345067524
Meier einigt sich mit den Devils auf einen 8-Jahres-Vertrag | RELEASE
Meier, der bei der letztjährigen Handelsfrist erworben wurde, bindet sich langfristig an New Jersey 28. Juni 2023Die New Jersey Devils gaben heute bekannt, dass sich das Team mit dem freien Flügelspieler Timo Meier auf einen Achtjahresvertrag geeinigt hat, der ein Volumen von 70.400.000 Dollar und einen jährlichen Durchschnittswert von 8.800.000 Dollar hat. Der Vertrag ist wie folgt aufgeteilt: 2023-24: $12,000,000; 2024-25: $11,100,000; 2025-26: $10,750,000; 2026-27: $7,750,000; 2027-28: $7,200,000; 2028-29: $7,200,000; 2029-30: $7,200,000; 2030-31: $7,200,000. Die Ankündigung wurde von Executive Vice President/General Manager Tom Fitzgerald gemacht.
"Wir haben uns sehr gefreut, Timo zum Stichtag zu verpflichten, aber es ist ein noch größeres Gefühl zu wissen, dass er für die nächsten acht Spielzeiten hier sein wird", sagte Fitzgerald. "Timos einzigartige Mischung aus Spielstil, Torjägerqualitäten und körperlicher Präsenz wird sich für uns als wertvoll erweisen. In den Gesprächen mit ihm hat Timo erkannt, und ich habe immer daran geglaubt, dass dies der richtige Ort für ihn als Spieler und als Mensch ist. Wir haben einen weiteren Teil unseres jungen Kerns verpflichtet, der gemeinsam den nächsten Schritt zu mehr Erfolg machen will."
Meier, 26, begann seine Karriere bei San Jose in der Saison 2016/17 und absolvierte gerade seine siebte NHL-Saison. Der 1,80 m große und 80 kg schwere Stürmer erzielte in 21 Spielen der regulären Saison mit New Jersey 14 Punkte (9g-5a) und verzeichnete in der gesamten Saison 2022-23 eine Karrierebestmarke von 40 Toren und 17 Powerplay-Toren. Meiers 17 Powerplay-Tore waren die achtmeisten in der NHL in dieser Saison, und er war einer von 19 NHL-Spielern, die 40 oder mehr Tore erzielten. Darüber hinaus verzeichnete Meier mit 323 Torschüssen die meisten seiner Karriere und war damit der sechstbeste Spieler der Liga.
Meier gab sein Debüt für die Devils am 5. März in Arizona und war mit 42 Treffern seither der beste Spieler von New Jersey.Meier kam zu seinem vierten Einsatz in der Nachsaison, seinem ersten mit den Devils, und erzielte in 11 Spielen vier Punkte (2g-2a). Außerdem führte er New Jersey mit 37 Treffern in den Stanley Cup Playoffs 2023 an.New Jersey erwarb Meier von den Sharks im Tausch gegen die Stürmer Andreas Johnsson und Fabian Zetterlund, die Verteidiger Shakir Mukhamadullin und Nikita Okhotiuk, einen Zweit- und Siebtrunden-Draft-Pick für den NHL-Draft 2024 und einen bedingten Erstrunden-Draft-Pick für den NHL-Draft 2023.
Die Devils erwarben außerdem Timur Ibragimov, die Verteidiger Scott Harrington und Santeri Hatakka, Torwart Zachary Emond und einen Fünftrunden-Pick (ursprünglich Colorados Auswahl) für den NHL-Draft 2024.Der am 8. Oktober 1996 geborene Meier wurde von San Jose in der ersten Runde des NHL-Drafts 2015 als neunter Spieler ausgewählt. Meier erzielte am 27. Dezember 2022 in Vancouver seinen 300. NHL-Punkt für San Jose und bestritt am 20. Oktober gegen die New York Rangers sein 400.Meier vertrat sein Heimatland Schweiz mehrfach: Er nahm an der IIHF U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2013 sowie an der WM 2015 teil und war 2016 Kapitän der Mannschaft. Auch bei den IIHF-Weltmeisterschaften 2021 und 2022 stand er für sein Land auf dem Eis. Meier war bei allen fünf internationalen Turnieren Teamkollege von Devils-Verteidiger Jonas Siegenthaler und war 2016, 2021 und 2022 Teamkollege von Devils-Kapitän Nico Hischier. Meier ist der siebte Schweizer in der Geschichte der Devils und einer von vier Schweizer Spielern im aktuellen Kader von New Jersey. Meier war Teil eines historischen NHL-Moments in der Saison 2022-23, als am 9. März bei einem Auswärtsspiel in Washington vier Schweizer Spieler im selben NHL-Team spielten. New Jerseys Nico Hischier, Timo Meier, Jonas Siegenthaler und Torhüter Akira Schmid waren am 3:2-Sieg im Penaltyschiessen beteiligt.
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Vielen Dank für deinen Bericht - ich freue mich auf diesen Spieler
Bitte gern gscheh!
.... und noch ein kleiner etwas aktuellerer Bericht über Jesper Fröden
Tönt doch nicht schlecht, nun muss er es allen beweisen und zeigen was er in Zürich reissen kann!
Ich freue mich auf Ihn wie auf jeden anderen auch.
jetzt noch zwei Nordamerikaner mit Wasserverdrängung und der Sbornaja ist vollkommen zufrieden!
(Ps.: Wie man so hört tut sich was bei Malgin, NHL Optionen sind nun nicht mehr all zu viele da für Ihn... aber noch nichts spruchreif!)
https://www.seattletimes.com/s…at-right-time-for-kraken/
AHL-Berufung Jesper Froden passt zur richtigen Zeit zu den Kraken
6. März 2023 um 15:07 Uhr Aktualisiert 6. März 2023 um 18:54 Uhr
Er wurde geholt, um einen leeren Platz im Kader zu füllen. Stürmer Jesper Froden hat sich seinen Verbleib verdient.
Der 28-jährige Stockholmer, der in Schweden geboren wurde, hat bereits vier Spiele in seiner ersten Rückholaktion für die Kraken absolviert. Er hatte nur sieben NHL-Spiele bestritten, alle mit Boston in der Saison 2021/22, seiner ersten Profisaison in Nordamerika. Froden war zum Zeitpunkt seiner Berufung aus der AHL der Coachella Valley Firebirds der zweitbeste Punktesammler der Kraken (25 Tore, 22 Assists in 44 Spielen).
"Er hat sich den Aufstieg verdient. Offensiv war er das ganze Jahr über sehr effektiv", sagte Kraken-Trainer Dave Hakstol. "Außerdem haben wir mit dem Personal dort unten gesprochen - er ist ein sehr verantwortungsbewusster, kämpferischer Spieler."
Froden fiel im Trainingslager auf und kam in mehreren Spielen der Vorsaison zum Einsatz. Wäre der große Klub nicht so konstant gesund gewesen, wäre er wahrscheinlich schon früher zurückgerufen worden. In dieser Saison gab es für die Firebirds nicht viele Gelegenheiten, sich in der NHL zu beweisen.
John Hayden hat die meisten Spiele zwischen seinen Rückholungen bestritten. In fünf Einsätzen hat er zwei Tore erzielt. Froden liegt mit vier Spielen direkt hinter ihm, gefolgt von Verteidiger Gustav Olofsson (drei) und Torwart Joey Daccord (eins).
"Im Moment brauchen wir mit unserer Aufstellung - [Andre] Burakovsky ist nicht dabei - ein etwas anderes Element als vor einem Monat, als [Hayden] noch dabei war", sagte Hakstol.
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Portrait? Die Pfeiffen haben einfach die Stats seiner Karriere zu einem Text umgewandelt
Qualitätsjournalismus.Hab genau das Gleiche auch gedacht
Janu, immerhin ein Beitrag über einen ZSC Spieler in einer seeeehr ruhigen Zeit.Hier noch ein etwas älterer Bericht vom 1.11.2022:
Die American Hockey League gab heute bekannt, dass der Stürmer Jesper Froden (YES-per, FRO-din) von den Coachella Valley Firebirds zum AHL-Spieler des Monats gewählt wurde.Froden erzielte im Oktober in sechs Spielen für die Coachella Valley Firebirds fünf Tore und gab sechs Vorlagen für 11 Punkte.
Froden traf in jedem seiner ersten sechs Saisonspiele, angefangen mit einem Tor und zwei Assists beim 6:5-Sieg der Firebirds in Calgary am 16. Oktober. Am 17. Oktober traf er erneut beim 3:1-Sieg gegen die Wranglers, und in zwei Spielen gegen Abbotsford am 21. und 23. Oktober erzielte er jeweils ein Tor und einen Assist. Am 28. Oktober lieferte Froden zwei weitere Assists gegen Calgary und beendete den Monat mit einem Tor zum 5:3-Sieg von Coachella Valley gegen die Wranglers am 29. Oktober.
Der in Stockholm geborene Froden unterschrieb am 14. Juli 2022 als Free Agent bei Seattle, nachdem er die letzte Saison in der Organisation der Boston Bruins verbracht hatte, wo er in 49 AHL-Spielen für Providence 16 Tore und 18 Assists sowie ein Tor in sieben NHL-Spielen für Boston erzielte. Froden spielte in den beiden Vorjahren bei Skelleftea AIK und wurde in der Saison 2019-20 zum Rookie des Jahres in der schwedischen Eishockeyliga gewählt.
NÄCHSTES SPIEL: Coachella Valley reist am Freitag, den 4. November, und Samstag, den 5. November, nach Abbotsford zu den Canucks, um zwei Spiele zu bestreiten. Der Puckwurf für beide Spiele ist für 19 Uhr PT geplant.
Das Eröffnungsspiel der Firebirds findet am Sonntag, den 18. Dezember 2022, gegen die Tucson Roadrunners in der Acrisure Arena statt, dem neuesten Konzert- und Sportzentrum der Weltklasse, das speziell für das Coachella Valley entworfen wurde. Der Puckwurf ist für 18:00 Uhr PT geplant.
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Jesper Frödén im Portrait
Der Spätzünder, der den ZSC Lions mit seiner Effizienz einige Tore bescheren dürfte
Bei den ZSC Lions haben mit Alexandre Texier, Lucas Wallmark, Garrett Roe und Justin Azevedo gleich vier Import-Spieler verabschiedet und mit Jesper Frödén wurde endlich der erste neue Ausländer unter Vertrag genommen. Grund genug, den Schweden etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Der 28-Jährige erlernte das Hockeyspielen in der Nachwuchsabteilung von Huddinge IK, wo er bis zur U20 spielte. Im Sommer 2012 folgte dann als 17-Jähriger der Wechsel in die U20 von Södertälje SK, wo er dank starken Leistungen noch in der gleichen Spielzeit beim A-Team in der zweithöchsten schwedischen Spielklasse debütieren konnte. Auch wenn er in der Folge zu einem regelmässigen Scorer avancieren sollte und er im Sommer 2015 nochmals einen Wechsel, dieses Mal zu AIK, wagte, sollte es noch eine ganze Weile dauern, bis er endlich sein Debüt in der höchsten schwedischen Liga (SHL) feiern konnte.
Erst im Alter von 24 Jahren mit dem SHL-Debüt
Auch wenn Jesper Frödén in der HockeyAllsvenskan, der zweithöchsten Stufe in Schweden, mit guten Leistungen zu gefallen wusste, ergab sich für den Flügelspieler erst im Sommer 2019 die Chance, in die höchste Liga zu wechseln. Skellefteå sicherte sich damals die Dienste des Schweden, wodurch Frödén erst im Alter von 24 Jahren sein SHL-Debüt feiern konnte. Der Spätzünder kannte dann aber keine Anlaufschwierigkeiten bei seinem neuen Verein, gelangen ihm doch in seiner ersten Saison sogleich zwölf Tore und 17 Assists in 49 Partien. Als Belohnung für seine überzeugende Debüt-Saison in der höchsten Spielklasse wurde er sogleich zum "Rookie of the Year" gekrönt.
In seiner zweiten Spielzeit steigerte er dann seine Produktivität nochmals um ein gutes Stück und erzielte zehn Treffer mehr, während seine Anzahl Assists ebenfalls um eins nach oben ging. Somit standen für den Schweden starke 40 Scorerpunkte (22 Tore und 18 Assists) aus 52 Regular-Season-Spielen zu Buche. In den Playoffs kamen dann nochmals drei Tore und ein Assist aus zwölf Partien dazu, doch über seinen ersten Meistertitel konnte er sich nicht freuen. Dafür aber über seine ersten Nominationen für die schwedische Nationalmannschaft und noch wichtiger, über seine erste WM-Teilnahme.
NHL-Bewerbungsschreiben an der Eishockey-WM 2021
Insgesamt durfte Jesper Frödén in der Saison 2020/21 gleich 18 Partien mit der Nationalmannschaft bestreiten, in welchen ihm immerhin zehn Scorerpunkte (acht Tore und zwei Assists) gelangen. Seine Darbietungen waren derart überzeugend, dass er es sogar ins WM-Kader schaffte und dort das Vertrauen der Tre Konor mit Leistung zurückzahlte. Drei Tore und ein Assist aus fünf Partien konnten sich sehen lassen und seine guten Auftritte haben sich letztlich bezahlt gemacht.
Die Scouts der Boston Bruins wurden nämlich auf ihn aufmerksam und nahmen ihn für die Saison 2021/22 unter Vertrag. Obwohl Frödén nicht gedraftet wurde, konnte er sich somit seinen grossen NHL-Traum erfüllen. Sieben Partien durfte er für die Bruins in der besten Eishockeyliga der Welt bestreiten und sein bis dato einziger NHL-Treffer der Karriere gelang ihm am 14. April 2022.
In der AHL beim Farmteam Providence Bruins präsentierte sich der Schwede deutlich torgefährlicher, es glückten ihm dort 34 Scorerpunkte (16 Tore und 18 Assists) in 49 Partien. Eine Ausbeute, die ihm zwar keinen neuen Vertrag bei den Boston Bruins brachte, ihm aber ein Wechsel zu den Seattle Kraken bescherte.
In der abgelaufenen Saison stand Frödén in insgesamt 15 NHL-Partien auf dem Eis (vier Assists). Die ZSC Lions dürften ihn jedoch viel eher wegen seiner Leistungen in der AHL auf dem Schirm gehabt haben, sammelte der 28-Jährige doch satte 57 Scorerpunkte (30 Tore und 27 Assists) in 59 Partien für die Coachella Valley Firebirds. Insgesamt konnte der Flügelspieler in der AHL in 108 Partien 91-mal scoren, womit er also einen Schnitt von 0,84 Scorerpunkten pro Partie erobern konnte. Durchaus ein guter Wert, welcher bei den ZSC-Fans Hoffnungen schüren dürfte.
Was von Frödén erwartet werden darf
Der Schwede wurde von den ZSC Lions sicherlich geholt, um möglichst viele Scorerpunkte zu erobern. Vor allem die Abschlussqualitäten von Frödén können sich sehen lassen, erzielte er beispielsweise in der letzten AHL-Saison 25 Treffer aus 115 Schüssen. Dies entspricht einer starken Schusseffizienz von 21,74%. Von seiner Mannschaft war er in dieser Statistik die Nummer 1. Ausserdem kann der 28-Jährige natürlich auch ich den Special Teams eine Rolle spielen, auch wenn er nicht der geborene Powerplay-Spezialist ist. Von daher ist es nicht einmal sicher, ob Frödén bei den Lions fürs Überzahlspiel eingeplant wird.
Mit dem Schweden erhalten die ZSC Lions auf jeden Fall einen zuverlässigen und äusserst disziplinierten Scorer, der auch die Defensivarbeit nicht vernachlässigt und sich jeweils in den Dienst der Mannschaft stellt. Ausserdem braucht Frödén nicht viele Chancen für ein Tor, weswegen seine Effizienz zusammen mit seinen schlittschuhläuferischen Fähigkeiten eine seiner grössten Stärken ist. Man kann sich also sicher sein, dass er auch im ZSC-Trikot den ein oder anderen Treffer bejubeln wird. Mit seiner Verpflichtung dürfte ZSC-Sportchef Lars Leuenberger auf jeden Fall nicht allzu viel falsch gemacht haben.
https://sport.ch/zsc-lions/1137…scheren-duerfte -
So nun sind die Gruppen fix. Hat wie erwartet doch noch eine Ändeung gegeben.
Ausgeglichene Gruppen sehen anders aus, aber es ist ja denn eh Schluss im VF gegen Schweden oder Deutschland, was solls.
Die Schweiz bekommt es neu mit Kanada zu tun
Bei den definitiven Gruppen für die WM 2024 gibt es eine Änderung
Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2024 findet in Tschechien statt. Die beiden Gruppen sind nun definitiv bekannt. Es gab noch eine Änderung.
Die Schweiz wird in Prag im Einsatz stehen und auf Finnland, Kanada, Tschechien, Norwegen, Österreich, Dänemark und Grossbritannien treffen.
Eigentlich wären die USA in der Schweizer Gruppe gewesen, doch sie hat mit Kanada den Platz getauscht. Grund dafür sind Gespräche zwischen den Organisatoren und dem kanadischen Verband. "Sie sind so verlaufen, dass wir, wenn sie in Prag spielen, mit der Ankunft ihrer Stars rechnen können", erklärt Jan Cerny, der Generalsekretär des tschechischen Verbands.Externer Inhalt twitter.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
https://sport.ch/eishockey-wm/1…-eine-aenderung -
Garrett Roe könnte selbiges bewerkstelligen wie Roman Cervenka
Bei den SCL Tigers hofft man auf den Cervenka-EffektGarrett Roe läuft in der kommenden Saison im Emmental für die SCL Tigers auf. Seine Zeit in der Schweiz weist viele Parallelen mit jener von Lakers-Topshot Roman Cervenka auf. Aus diesem Grund haben wir diese für euch zusammengetragen.
Parallelen zwischen den beiden Imports
Roman Cervenka lief zu Beginn seiner Zeit zuerst für den HC Fribourg-Gottéron auf, wo er sich in den Fokus der Lions spielte. So wechselte er nach zwei Jahren in Fribourg nach Zürich. In seiner ersten und dann auch einzigen Saison im Trikot der ZSC Lions erkrankte der Tscheche schwer. Aufgrund einer Lungenembolie kam er in der Saison 2018/19 nur zu 26 Saisoneinsätzen. Nach seiner Krankheit glaubte man bei den Lions nicht mehr daran, dass Cervenka auf das alte Niveau zurückkehren kann, weshalb man ihn Richtung Rapperswil-Jona ziehen liess.
Ähnlich sieht es bei Garrett Roe aus. Der amerikanische Center oder Flügelspieler lief zuerst zwei Jahre für den EV Zug auf, ehe er zu den Lions wechselte. Im Vergleich zu Cervenka trug Roe während den letzten vier Jahren den Löwen auf der Brust. Aber auch er fehlte den Lions mit Verletzungen und war zuletzt gar überzählig. In der Saison 2021/22 setzte ihn ein Kieferbruch ausser Gefecht, in der abgelaufenen Saison hatte Roe einige Spiele aufgrund einer Oberkörperverletzung verpasst. Von Rikard Grönborg erhielt Roe auch nicht mehr die gleiche Rolle, wie er sie zu seinen besten ZSC-Zeiten hatte. Somit ist seine geringere Punkteausbeute und seine abnehmende Wichtigkeit zu erklären. In den letzten drei Saisons absolvierte der 35-Jährige jeweils weniger als 40 Spiele in der Regular Season. Nach vier Spielzeiten wurde Roes Vertrag in Zürich nicht mehr verlängert, weshalb er nun von den SCL Tigers unter Vertrag genommen wurde.
Cervenka-Effekt auch bei Garrett Roe?
Es sind aber noch weitere Parallelen zwischen den beiden Imports vorhanden. Beide sind überaus gute Punktesammler und spielen auf derselben Position. Roe sammelte in seinen bisher sechs Jahren in der Schweiz knapp einen Punkt pro Spiel (226 Spiele, 203 Punkte). Cervenka seinerseits steht ohne sein Engagement bei den Lakers gar bei einem Schnitt von gut einem Punkt. Seinen Schnitt konnte er während seiner Zeit in Rapperswil gar noch steigern und steht nun bei fast 1,2 Punkten pro NL-Partie. Auf diesen Effekt hofft man auch bei den Tigers, denn es gilt Marc Michaelis, der zum EVZ gewechselt ist, zu ersetzen. Er sammelte in der abgelaufenen Saison 39 Punkte.
Bei den Lakers ist Roman Cervenka nach seiner Zeit bei den ZSC Lions so richtig aufgeblüht und hat massgeblichen Aufschwung an den Leistungen der Lakers in den letzten Jahren. Bereits in seiner zweiten Saison am Obersee schaffte man es in die Pre-Playoffs. Diese überstand man und stiess bis in den Playoff-Halbfinal vor. Auch in den letzten beiden Saisons schaffte der SCRJ die Playoffquali. In der abgelaufenen Saison wurde man in der Qualifikation Dritter und darf nun sogar in der Champions Hockey League antreten.
Auf eine solche Entwicklung hofft man wohl auch bei den SCL Tigers. Schon eine Qualifikation für die Pre-Playoffs würde man im Emmental als grossen Erfolg werten. Mithelfen soll dabei Garrett Roe, der seine Qualitäten in der National League bereits unter Beweis gestellt hat. Der schnelle Schlittschuhläufer spielt bevorzugt auf der Centerposition, was aber in der abgelaufenen Saison oft nicht mehr der Fall war. So stellte ihn der Trainer auch auf dem linken Flügel auf. Man darf wohl davon ausgehen, dass er bei den Tigers wieder auf seiner bevorzugten Position eingesetzt werden wird. Denn der abgewanderte Marc Michaelis bekleidete ebenfalls die Centerposition.
Perfekte Ergänzung im Offensivspiel
Auch im Powerplay zeigt Roe immer wieder seine Qualitäten. Nicht vornehm nur als Goalgetter, sondern viel mehr als Puckverteiler gelingt es dem 35-Jährigen immer wieder, seine Nebenleute brillant in Szene zu setzen. Somit könnte er Aleksi Saarela und Harri Pesonen, die beiden Scharfschützen und Powerstürmer im Team, mit Pucks versorgen, welche diese dann in gefährliche Torabschlüsse ummünzen könnten. Ebenfalls spannend scheint, dass die Tigers bisher nur finnische Imports im Team hatten und Roe der erste Nicht-Finne sein wird, der in der kommenden Saison das Trikot von Langnau tragen wird.
Im Emmental erträumt man sich bei Roe, der einen Einjahresvertrag unterschrieben hat, dass er mithelfen kann, wieder ein Wörtchen um die (Pre-)Playoffs mitzureden. Auch da findet sich eine weitere Parallele zwischen den beiden Stürmern. Cervenka hatte vorerst auch nur für ein Jahr bei den Lakers unterschrieben. Sollte Roe eine ähnliche Entwicklung machen wie Cervenka, werden wir ihn wohl mehr als nur eine Saison bei den Tigers sehen. Sollte es nicht gelingen, wäre es für Roe wohl die letzte seiner sieben Saisons auf Schweizer Eis, wovon man aber momentan nicht ausgehen kann.
Bei den SCL Tigers hofft man auf den Cervenka-EffektGarrett Roe könnte selbiges bewerkstelligen wie Roman Cervenkasport.ch -
Petri Matikainen wird Headcoach im Seeland
Ein finnischer Landsmann übernimmt die Nachfolge von Törmänen beim EHC BielDer EHC Biel hat als Nachfolger für Antti Törmänen den finnischen Headcoach Petri Matikainen (*1967) verpflichtet. Matikainen coachte in den vergangenen 5 Saisons den KAC (AUT), zuvor 3 Jahre die Pelicans (FIN).
Er hat beim EHCB einen Vertrag für 2 Saisons bis April 2025 unterzeichnet. Martin Steinegger, GM: "Petri ist sehr erfahrener Headcoach. Klagenfurt hat er in den letzten 5 Jahren zu einem Spitzenteam geformt und dabei 2x den nationalen Titel gewonnen. Seine Mannschaften spielen ein aktives Spielbestimmendes Eishockey. Petri ist ein gradliniger, leistungsorientierter Leader mit Vorbildfunktion."
Ein finnischer Landsmann übernimmt die Nachfolge von Törmänen beim EHC BielPetri Matikainen wird Headcoach im Seelandsport.ch -
NHL Draft 2023 – Hochspannung garantiert
Am Donnerstagmorgen um 01:00 Uhr Schweizer Zeit startet der diesjährige NHL Entry Draft. Thomas Roost schildert in seiner Kolumne die verschiedensten Ausgangslagen und wagt zum jungen Russen Matvei Michkov den Blick in die Glaskugel.
In einer Woche findet der diesjährige NHL-Entrydraft statt; mein wiederkehrendes Highlight der NHL-Saison. Die Wochen vor dem Draft sind immer gekennzeichnet durch gezielte Lügen, resp. das Legen von falschen Spuren. Alle Scouts der NHL-Franchises folgen einer «Agenda» und hoffen, durch gezielte Desinformation über bestimmte Talente, dass dadurch vielleicht ein Top-Talent auch noch in der zweiten Hälfte der ersten Runde zu haben sein wird.
Das Jahrzehntetalent Connor Bedard wird von den Chicago Blackhawks als Nr.1-Overall-Pick gedraftet, das steht fest und trotzdem herrscht Hochspannung. Dies aus mindestens zwei Gründen: Matvei Michkov einerseits und der Verteidigerdraft andererseits. Selten wurde derart kontrovers über die geschätzte Draftposition eines Supertalents wie bei Matvei Michkov diskutiert. Selten gab es derart unterschiedliche Meinungen über die besten zur Verfügung stehenden Verteidigertalente. Werden auch Schweizer oder Deutsche Talente gedraftet? Jetzt aber der Reihe nach:
Schweizer mit Aussenseiterchancen
Dies vorneweg: In einer frühen Runde werden weder ein Schweizer noch ein Deutsches Talent gedraftet. Alles andere würde mich doch schon sehr überraschen. Sichere Draftpicks gibt es weder in der Schweiz noch in Deutschland. Am ehesten Hoffnung darf sich der Offensiv-Verteidiger – der auch schon mal als Forward eingesetzt wurde – Rodwin Dionicio machen und dies, obwohl er als «Overager» im Draft bereits einmal übergangen wurde. Bei Deutschland schätze ich die Chance für den Verteidiger Norwin Panocha am höchsten ein und/oder für den «Overage-Adler Mannheim-Goalie» Arno Tiefensee. Ebenfalls irgendwo auf dem Radar der Scouts sind Kevin Bicker und Linus Brandl (Deutschland) sowie Eric Schneller und Attilio Biasca (Schweiz). Hoffnungen können wir immer auch für so genannte Ueberraschungspicks haben, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Aus unserem näheren Umfeld sind ganz vielleicht auch Spätrundendrafts für den Oesterreicher Ian Scherzer und den französischen Goalie in Diensten Servette Genfs, Antoine Keller, möglich. Wir dürfen aber auch nicht enttäuscht sein, falls in diesem Jahr die Anzahl Draftees aus der Schweiz und Deutschland einmal mehr sehr, sehr gering ausfallen wird.Hochspannung betreffend Michkov
Die Scouting-Community ist sich mehr oder weniger einig, dass der Russe Matvei Michkov – wenn er Kanadier wäre – Connor Bedard als Nr.1-Overall-Pick hätte bedrängen können. Im letzten internationalen Turnier, an dem beide gespielt haben (U18-WM Frühling 2021), war Michkov mit Bedard auf Augenhöhe und Michkov wurde zum Turnier MVP gewählt. Die Stats: Frühling 2021 U18 WM: Michkov 7 Spiele 12 Tore + 4 Assists = 16 Punkte / Bedard 7 Spiele 7 Tore + 7 Assists = 14 Punkte). In der Folge gab es kaum mehr internationale Spiele zum Vergleich. Bedard dominierte in der WHL und auf unglaubliche Weise an der U20-WM. Michkov erstaunte mit extrem guten Werten bei den Profis in der KHL und VHL. Michkov hat inzwischen auch bereits einen Vertrag bis 2026 bei SKA St. Petersburg unterschrieben, d.h. diejenige NHL-Franchise, die ihn nächste Woche draften wird, muss sich drei Jahre gedulden, bis er in der NHL aufläuft. Dies mindert seinen Draftwert, denn nicht alle GMs sind bereit, derart lange zu warten, weil sie eh nicht wissen, ob sie in drei Jahren noch immer in Amt und Würden sind. Zudem gibt es auch andere Unsicherheiten (Michkov konnte in den letzten zwei Jahren aufgrund der Sanktionen nicht mehr in internationalen Wettbewerben gescoutet werden). Auch sportlich gibt es latente Fragezeichen: Michkov ist ziemlich klein gewachsen, ist nicht überdurchschnittlich «speedy» und zeigt im Defensivverhalten ohne Puck – trotz jüngsten Fortschritten - Schwächen.
Dies alles führt zu kontroversen Diskussionen und Vorhersagen unter den Draftexperten. Von Nr. 2 overall bis frühe zweite Runde findet sich für Michkov alles in den Vorhersagen. Am wahrscheinlichsten scheint ein Draft in der Region 4-10 overall zu sein. Was zeichnet Michkov aus? Seine Spielintelligenz mit der Scheibe ist unglaublich hoch. Ich habe noch nie ein Hockeytalent gesehen, der im Angriffsdrittel mit dem Puck am Stock derart gefährlich ist. Wenn Michkov die Scheibe in der Offensivzone hat, dann geschehen fast immer gute Dinge, egal ob beim Rush, in der Ecke, entlang der Bande oder in Slotnähe. Michkov kreiert Optionen wie kein anderer, er ist auch sehr mobil, agil mit gutem «Edgework», hat extrem gute Handskills und seine Schussqualität ist hervorragend, sehr «tricky». Zudem wird er ein Ticketseller sein, seine «Michigan»-Goals sind z.B. bereits legendär. Wie gesagt, er hat ein hochentwickeltes Hockeybrain und ich weiss, dass die GMs, die die Möglichkeit haben Michkov zu draften, am Drafttag selbst Schweissausbrüche haben werden, egal ob sie ihn draften oder übergehen.
Das Chancen- und Risikopotenzial bei Michkov ist in beide Richtungen extrem hoch. Wenn er z.B. als Nr. 8 gedraftet wird und er sich in drei Jahren als NHL-Superstar bestätigt, dann werden sich mindestens die GMs auf den Positionen 4-7 sehr unangenehme Fragen gefallen lassen müssen. Umgekehrt: Wählen die Anaheim Ducks, die Columbus Blue Jackets oder die San Jose Sharks mit ihren Picks 2, 3 und 4 Michkov und in drei Jahren sagt Michkov «April, April, die NHL kann mir mal, ich bleibe in St. Petersburg», dann wackelt der Stuhl der GMs bei den Ducks, Blue Jackets oder Sharks.
Ich persönlich würde Michkov als 2nd overall draften und dies mit folgenden Argumenten: Michkov ist vom Talentlevel her gesehen genauso wie Bedard ein Jahrzehntetalent, das Chancenpotenzial für einen Franchiseplayer ist hoch. Mit einem frühen Pick in der ersten Runde würde ich meistens «all in» gehen und das Chancenpotenzial in der Regel höher gewichten als das Risikopotenzial, denn einen sehr guten, soliden Spieler kriege ich, wenn ich die Hausaufgaben gemacht habe, auch noch in der frühen zweiten Runde, aber einen Franchiseplayer finde ich dort nicht mehr (Ausnahmen bestätigen die Regel). Als Ducks, Blue Jackets und Sharks muss ich zudem die realistische Erwartungshaltung für die nächsten 2-3 Jahre in Betracht ziehen und vor allem bei den Sharks ist es unrealistisch, dass sie in dieser kurzen Zeit zum Stanley-Cup-Contender reifen. Darum wäre für mich der Wartezeitfaktor eher vernachlässigbar. Zudem – wenn ich Michkov drafte – werde ich im Gegensatz zu Teams mit Bedard, Fantilli oder Carlsson eher die Chance haben, auch in den nächsten drei Jahren sehr früh draften zu können und es winken hervorragende Spieler an der Spitze der NHL-Drafts 2024, 2025 und 2026. Falls der GM, die Teamowner und die Fans die Geduld für 2-3 Jahre aufbringen, dann ist mit Michkov plus eine sehr frühe Draftposition in den kommenden Jahren eine fantastische Zukunft möglich.David Reinbacher hoch im Kurs
Der Verteidigerdraft ist nicht minder spannend. Das Pendel der Mehrheitsmeinung schlägt in diesen Tagen in Richtung des Oesterreichers David Reinbacher aus. Er wird mit einer relativen Wahrscheinlichkeit von ca. 60% als erster Verteidiger gedraftet werden. Es gibt aber höchst unterschiedliche Meinungen zum besten Verteidiger in diesem Draft. Reinbacher (ja, viele Scouts tendieren zu ihm), Sandin-Pellikka, der Schwede? Ja, einige Experten setzen auf den smarten, athletischen, aber eher klein gewachsenen Offensivverteidiger. Auch ein anderer Schwede, der Allrounder Willander, wird genannt und die Russen Simashev und Gulyayev finden sich ebenfalls auf der einen und anderen Liste zuoberst im Defenderranking.
Am 28. und 29. Juni ist Hochspannung angesagt und spätestens nach dem ersten «Gasp», dem ersten umstrittenen Pick (wahrscheinlich Michkov), werden die wie immer leidenschaftlichen Diskussionen angeheizt, ich freue mich riesig!
https://www.mysports.ch/de/blog/nhl-dr…nung-garantiert -
Die Schweizer NHL-Free-Agents
Ausgeschlagene Offerten, ein grosser Deal in Arbeit und grosse StilleFünf Schweizer stehen in der NHL noch ohne Vertrag für die kommende Saison da. Vier davon sind Restricted Free Agents, die Rechte bleiben also beim Team, bei dem sie bereits unter Vertrag standen.
Das betrifft Timo Meier (New Jersey Devils), Denis Malgin (Colorado Avalanche), Philipp
Kurashev (Chicago Blackhawks) und Tim Berni (Columbus Blue Jackets). Sie könnten durch einen Trade oder durch eine Qualifying Offer zu einem anderen Club gehen. Ein Trade wäre dabei die wahrscheinlichere Variante. Pius Suter (Detroit Red Wings) ist der einzige Unrestricted Free Agent, er kann unterschreiben, wo er will. Aber werfen wir doch einen Blick auf die Ausgangslagen der fünf Spieler.
Tim Berni (RFA), Columbus Blue Jackets
Beginnen wir beim 23-Jährigen, der seine erste NHL-Saison hinter sich hat. Berni spielte in einem der schwächsten Teams der letzten Saison. Dabei stach er aber nicht heraus und kam in 59 Spielen auf ein Tor und zwei Vorlagen.
Zuletzt haben die Blue Jackets mit Ivan Povorov und Damon Severson zwei neue Verteidiger geholt. Damit sind zwei Positionen in der Defensive besetzt, was es für Berni schwieriger macht, einen Platz in den Top-Sechs zu ergattern. Wird mit ihm verlängert, pocht Columbus wohl auf einen Zweiwegvertrag und für Berni dürfte das ein erneuter Gang in die AHL bedeuten. Derzeit scheint der Schweizer aber bei den Vertragsgesprächen nicht Priorität zu haben.
Philipp Kurashev (RFA), Chicago Blackhawks
Der Stürmer blickt bei den Blackhawks auf eine Saison mit viel Eiszeit zurück. In 70 Spielen sammelte er zudem 25 Scorerpunkte. Im kommenden Draft wird zudem Connor Bedard an Bord geholt, was einen Platz in den beiden Top-Linien weniger bedeutet. Dennoch würde es überraschen, bekäme Kurashev für die nächste Spielzeit keinen Vertrag, vor allem, weil er so viel eingesetzt wurde.
Bei Kurashev gibt es derzeit aber weder Neuigkeiten noch irgendwelche Gerüchte. Bei den Blackhawks lässt man es also noch ruhig angehen.
Denis Malgin (RFA), Colorado Avalanche
Nachdem es Malgin bei den Toronto Maple Leafs nicht nach Wunsch gelaufen war, kam er nach dem Trade zu den Colorado Avalanche besser in Fahrt. Obwohl der Stürmer nicht immer viel Eiszeit erhalten hatte, konnte es sich mit seinem starken Abschluss mehrfach in Szene setzen. Entsprechend ist es gut möglich, dass die Avalanche den Schweizer gerne für die beiden tieferen Linien halten würde.
Die letzten Informationen stammen gleich von Denis Malgin selbst, der gegenüber MySports sagte: „Ich würde sehr gerne nach Colorado zurückkehren. Im Moment liegt es aber nicht in meinen Händen, sondern in jenen des Clubs und meines Agenten. Ich hoffe, die beiden Parteien können etwas aushandeln.“ Die Chancen darauf stehen auf alle Fälle gut.
Timo Meier (RFA), New Jersey Devils
Kommen wir noch zum letzten Restricted Free Agent. Timo Meier ist zum letzten Mal ein sogenannter RFA. Beim nächsten Mal wird er ein UFA sein, aber das könnte noch lange dauern. Denn sein Agent und die New Jersey Devils sind derzeit daran, einen Vertrag auszuarbeiten. Das schreiben zumindest diverse Journalisten auf Twitter. Gemäss der letzten Neuigkeiten soll es sich um einen Vertrag über acht Jahre und durchschnittlich 8.5 Millionen Dollar handeln. Die "Swiss Devils" scheinen also auch in der nächsten Saison weiter Bestand zu haben.
Pius Suter (UFA), Detroit Red Wings
Der Zürcher ist der letzte Schweizer Free Agent im Bunde. Suter hat die komfortable Ausgangslage, dass alle 32 Mannschaften ihm einen Vertrag unterbreiten können und er den für ihn bestmöglichen auswählen darf. Die Free Agency beginnt aber erst am 1. Juli, weshalb es zuletzt noch ruhig um den Stürmer war. Er hätte höchstens bei den Red Wings verlängern können.
Diese haben ihm tatsächlich einen Vertrag unterbreitet, allerdings nur einer über eine Saison. Suter hätte allerdings einen Mehrjahresvertrag, den er wohl bei einem anderen Team erhalten wird. Vor allem dank seiner Defensivqualitäten sollte er aber noch eine Bleibe in der NHL finden. Ob das bei den Detroit Red Wings sein wird, steht noch aus.
Ausgeschlagene Offerten, ein grosser Deal in Arbeit und grosse StilleDie Schweizer NHL-Free-Agentssport.ch -
Karrieresprung eines Ersatzgoalies - Für seinen amerikanischen Traum gibt seine Frau den Job auf
Vielen Dank fürs posten Ouimet!
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Zuletzt spielte der 30-Jährige in Schweden
Der HC Lugano verstärkt seine Verteidigung mit einem Kanadier
Der HC Lugano verpflichtet mit Joey LaLeggia seinen siebten Importspieler. Der Verteidiger spielte zuletzt bei HV71 in der höchsten schwedischen Liga.
LaLeggia hat bei den Bianconeri einen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnet. In der letzten Saison kam der 30-Jährige auf 49 Einsätze, schoss 18 Tore und bereitete 20 vor. Der Kanadier spielte nie in der NHL, aber fünf Saisons in der AHL.
ZitatJoey ist ein Zweiweg-Verteidiger mit exzellentem Skating. Er hat eine gute Übersicht und spielt mit viel Energie. Er hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag bei HV71 geltend gemacht, was die Vereinbarung ohne finanzielle Entschädigung durch Lugano möglich machte.
Hnat Domenichelli, 22.06.2023, Medienmitteilung HC Lugano -
Gestern war wieder mal buisinessen im 1930 angesagt, Jonas, Kevin und Pius standen da auch kurz Red und Antwort. Erzählten übe rIhre Roadtrips in der NHL.
Heute im Hoigümper Hausmagazin Nau.ch ein kurzer Bercht über Fiala:
ZSC Lions: NHL-Star Kevin Fiala schuftet im Sommertraining mit
Nach einer enttäuschenden WM bereitet sich Kevin Fiala (26) auf die nächste Saison in der NHL vor. Der Ostschweizer trainiert dafür bei den ZSC Lions.
Nach der Saison ist vor der Saison: NHL-Stürmer Kevin Fiala arbeitet derzeit an seiner Form für die nächste Spielzeit. Die National Hockey League startet im Oktober.
Wie schon im letzten Jahr hält sich der Angreifer der Los Angeles Kings für das Sommertraining in der Schweiz auf. Ein Post auf Instagram zeigt ihm beim Gewichte stemmen mit den ZSC Lions.
Die Zusammenarbeit kommt nicht von ungefähr. Der gebürtige Ostschweizer hat eine sportliche Vergangenheit bei den Zürchern. Von 2010 bis 2012 spielte er dort als Junior, ehe er dann nach Schweden wechselte.
In der NHL gehört er bei den Kings zu den absoluten Superstars und soll rund acht Millionen Dollar jährlich verdienen. In den letztjährigen Playoffs scheiterte er mit seinem Team an den Edmonton Oilers.
ZSC Lions: NHL-Star Kevin Fiala schuftet im Sommertraining mitNach einer enttäuschenden WM bereitet sich Kevin Fiala (26) auf die nächste Saison in der NHL vor. Der Ostschweizer trainiert dafür bei den ZSC Lions.www.nau.ch -
Christian Wohlwend gem. Blick zu Ajoie, jedoch noch nicht fix.
Wie der Blick schreibt, befinden sich Wohlwend und der HC Ajoie in fortgeschrittenen Gesprächen. "Das stimmt. Aber es ist noch nichts unterschrieben", meint Julien Vauclair zu den Gerüchten. Neben den Jurassiern soll laut der gleichen Quelle Wohlwend auch ein Kandidat in Biel gewesen sein. Die Seeländer haben sich aber gegen ihn entschieden.
Der HC Ajoie hat sein Budget auf die neue Saison hin erhöht und möchte entsprechend auch Fortschritte machen. In der letzten Spielzeit konnten sie sich von 26 auf 48 Punkte in der Regular Season steigern. Eine Steigerung wird erneut nötig sein, will man eine Chance auf den zwölften Platz haben.
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Bei 17 Torhütern läuft der Vertrag aus
In der National League bahnt sich ein Goalie-Karussell an
In der National League ist es üblich, dass vor und zum Start der neuen Saison bereits auslaufende Verträge verlängert oder gar Clubwechsel von Spielern auf die nächste Spielzeit hin kommuniziert werden. Das wird dieses Jahr nicht anders sein und vor allem bei den Torhütern deutet sich Spannung an.
Denn nicht weniger als 17 NL-Goalies besitzen einen Vertrag, der Ende Saison 2023/24 auslaufen wird. Darunter sind auch vier Importtorhüter. Aber schauen wir doch zuerst einmal, welche 17 Torhüter überhaupt betroffen sind.
Torhüter mit auslaufenden Verträgen:
Tim Wolf (HC Ajoie)
Benjamin Conz (HC Ambri-Piotta)
Daniel Manzato (SC Bern)
Harri Säteri (EHC Biel-Bienne)
Joren van Pottelberghe (EHC Biel-Bienne)
Gilles Senn (HC Davos)
Robert Mayer (Genève-Servette HC)
Reto Berra (HC Fribourg-Gottéron)
Bryan Rüegger (HC Fribourg-Gottéron)
Juha Metsola (EHC Kloten)
Sandro Zurkirchen (EHC Kloten)
Luca Boltshauser (SCL Tigers)
Mikko Koskinen (HC Lugano)
Simon Hrubec (ZSC Lions)
Jeffrey Meyer (ZSC Lions)
Leonardo Genoni (EV Zug)
Luca Hollenstein (EV Zug)
Alle Daten sind von Eliteprospects.
Mit dem EHC Biel-Bienne, dem HC Fribourg-Gottéron, dem EHC Kloten, den ZSC Lions und dem EV Zug laufen gleich die Verträge beider Torhüter aus. Es könnte also in der National League zu ziemlichen Rotationen kommen. Deshalb wagen wir eine erste Einschätzung und teilen die Torhüter in verschiedene Gruppen auf.
Torhüter, die entweder bleiben oder zurücktreten
Robert Mayer (GSHC)
Leonardo Genoni (EV Zug)
Reto Berra (HCFG)
Robert Mayer hatte vor der Rückkehr nach Genf eine schwierige Zeit hinter sich, als er beim HC Davos nicht mehr zum Zug kam. Dass er noch einmal den Club wechseln wird, erscheint deshalb als unwahrscheinlich. Bei den Grenats konnte er seine Topform wiederfinden, wurde Meister und sogar für die Nationalmannschaft aufgeboten, besser geht es nicht.
Leonardo Genoni wird noch vor dem Start in die Saison 36 Jahre alt. Bei ihm stellt sich die Frage, ob er bei Zug noch einige Saisons anhängt oder er seine erfolgreiche Karriere beendet. Bei den Zentralschweizern hat er alles, was er benötigt und spielt wieder in der Nähe, wo er aufgewachsen ist.
Reto Berra ist beim HC Fribourg-Gottéron klar die Nummer eins und wird vom jungen Bryan Rüegger auch nicht verdrängt werden. Er ist bereits 36 Jahre alt und bei ihm dürfte sich die gleiche Frage stellen, wie bei Leonardo Genoni. Ein Clubwechsel ist als unwahrscheinlich einzustufen.
Ein Wechsel ist möglich
Tim Wolf (HCA)
Daniel Manzato (SCB)
Joren van Pottelberghe (EHCB)
Gilles Senn (HCD)
Luca Boltshauser (SCLT)
Luca Hollenstein (EVZ)
Tim Wolf hat zuletzt beim HC Ajoie gezeigt, wie wertvoll er sein kann. Er hat Jahrgang 1992 und wenn er es noch einmal bei einem besseren Team versuchen will, dann muss das auf die Saison 2024/25 hin sein. Kommt das Karussell so richtig ins Drehen, könnte für ihn irgendwo ein Platz freiwerden, wo er bessere Spieler um sich haben wird.
Daniel Manzato ist der einzige Torhüter in dieser Auflistung, der noch vor dem Start der Saison sein Team verlassen könnte. Er sieht hinter Adam Reideborn und Philip Wüthrich keine Zukunft. Es gibt Gerüchte über einen Wechsel nach Visp.
Beim EHC Biel und Joren van Pottelberghe ist die Ausgangslage anders. Er kommt von einer Verletzung zurück und zeigte Ende letzte Saison bereits gute Leistungen. Der 26-Jährige schielt aber sicherlich noch in Richtung NHL und könnte den Sprung, wie es auch Ludovic Waeber tat, wagen. Ansonsten wird entscheidend sein, wen er in Biel neben sich haben wird.
Gilles Senn dürfte sich auf die Suche nach einem neuen Team machen. Hinter Sandro Aeschlimann war er zuletzt die Nummer zwei. Ändert sich das in dieser Saison nicht, dann könnte ein Wechsel für mehr Spielzeit durchaus Sinn ergeben.
Luca Boltshauser zeigte zuletzt eine fantastische Saison bei den SCL Tigers und ihm scheint es in Langnau so richtig zu gefallen. Kann er aber an die Leistungen der letzten Spielzeit anknüpfen, werden sicherlich auch Anfragen von grösseren Teams folgen.
Zum Schluss dieser Gruppe kommen wir noch zu Luca Hollenstein. Bei ihm hängt die Situation von Leonardo Genoni ab. Der Youngster zeigte in den letzten Jahren immer wieder, dass er bereit für den nächsten Schritt wäre, doch hinter Genoni ist das gar nicht so einfach. Verlängert der Routinier und siebenfache Meistertorhüter, dann täte Luca Hollenstein eine Luftveränderung sicher gut.
Die Importtorhüter
Harri Säteri (EHCB)
Juha Metsola (EHCK)
Mikko Koskinen (HCL)
Simon Hrubec (ZSC)
Die Situation der vier ausländischen Goalies mit auslaufendem Vertrag lässt sich zusammenfassen. Die Teams in der National League werden sicherlich daran interessiert sein, sie zu halten. Alle vier wussten mit sehr guten bis überragenden Leistungen zu überzeugen. Einzig ein Wechsel ins Ausland/in die Heimat könnte den einen oder anderen reizen.
Die restlichen Goalies
Benjamin Conz (HCAP)
Bryan Rüegger (HCFG)
Sandro Zurkirchen (EHCK)
Jeffrey Meyer (ZSC)
Die vier Torhüter sind in ihren Teams allesamt die Nummer zwei. Benjamin Conz und Sandro Zurkirchen sind etwas erfahrener, aber dürften in ihrer Position durchaus zufrieden sein. Fängt das Karussell an zu drehen, könnte für sie dennoch die eine oder andere Option aufgehen. Deshalb ist bei ihnen eine Vorhersage eher schwierig.
Jeffrey Meyer und Bryan Rüegger werden ihre erste komplette Saison in der National League absolvieren und wollen mit guten Leistungen einen neuen Vertrag ergattern. Dieser würde aber höchstwahrscheinlich wieder im gleichen Team sein.
https://sport.ch/nla/1135734/in…ie-karussell-an -
Das mag ich Garrett Roe wirklich von Herzen gönnen, kann er seine Karriere in der Schweiz fortsetzen.
Nach all dem was der durchgemacht hat...
Somit wissen wir schon mal wer uns bei den Tigers ein paar Eier ins Nest legt und uns anfangs Saison abschiesst.
Tolle Stats bei Roe, wen man dazu noch bedenkt, wie er Monate lang seiner Form hinterher lief nach seiner/m "Verletzung/Unfall"
Hmmm ich glaube in den letzten 10 Jahren war er einer der Besten Ausländer gem. Statistik, event. war Pettersson noch besser?
All the Best Garret, danke für alles!Der US-Amerikaner wechselt zu den SCL Tigers
Ex-ZSC-Import Garrett Roe hat einen neuen Verein in der National League gefundenDie SCL Tigers verpflichten Garrett Roe für die Saison 2023/24. Der amerikanische Stürmer wechselt mit einem Einjahresvertrag von den ZSC Lions zu den SCL Tigers.
Garrett Roe (171 cm/77 kg) stösst nach vier Saisons bei den ZSC Lions zu den SCL Tigers. Bei den Zürchern verbuchte der 35-jährige Stürmer in insgesamt 170 Spielen (inkl. Playoff) 163 Skorerpunkte (69 Tore/94 Vorlagen). "Garrett ist ein exzellenter Schlittschuhläufer und bringt viel Speed in unser Spiel. Seine verantwortungsbewusste Spielweise und seine Arbeitseinstellung sind vorbildlich und wichtige Faktoren für unser Spiel." Der mehrfache Träger des TopScorer-Shirts kennt die National League sowie die Tigers bestens und er weiss, was ihn in Langnau erwartet und was für eine wichtige Rolle er einnehmen wird.
Ex-ZSC-Import Garrett Roe hat einen neuen Verein in der National League gefundenDer US-Amerikaner wechselt zu den SCL Tigerssport.ch