Beiträge von Sbornaja

    Mich erstaunt die Diskussion hier. Grade der ZSC und sein Umfeld sollte sich nicht noch einmal der Lächerlichkeit preisgeben wollen oder?

    Aufgrund der nachhaltig, negativen Erfahrungen aus dem letzten Jahr würde ich einfach empfehlen den Fokus im Hier und Jetzt zu behalten und alle möglichen Berechnungen, Beurteilungen möglicher Gegner, Planung von Feierlichkeiten, Sieger T-Shirts und mögliche Anzeigen auf Anzeigetafeln etc. dann zu thematisieren bzw. in der Aussenwahrnehmung zu aktivieren, wenn wir vier Spiele einer Serie gewonnen. Wir führen 1-0 im VF. Nicht mehr und nicht weniger.

    Btw. ist Zug ist genau so wenig durch wie alle anderen die 1-0 führen bzw. alle die 0-1 hinten sind noch längst nicht weg vom Fenster. Wer es vergessen hat schaue sich die Playoff Serie ab Spiel 4 Zug-ZSC des letzten Jahres nochmals an (wer wenig Zeit hat einfach Spiel 7).. Es wir allen helfen eine gewisse Demuth zu bewahren.

    Warum soll man dies hier nicht diskutieren dürfen?

    Weder ZSColin noch ich träumen hier schon irgendwelchen Pokalen nach, dafür sind wir schon zulange dabei.

    Hat ZSColin oder ich irgendwo geschrieben, dass wir schon durch sind oder Davos bereits abgeschrieben haben?

    Dies ist ein Forum, da darf man doch noch gewisse Szenarien durchdiskutieren, was wäre wenn.

    Die Wette gilt. - Wenn's zur Konstellation kommt, dass wir diese PO's gegen sie spielen, zahlt der Verlierer dem Gewinner zwei Bierchen

    vor einem Game im 1930. Deal?

    (Ich glaube sogar, dass der EVZ nicht mal 2 Spiele gegen uns gewinnen wird/würde. Aber darauf Wetten würde ich dann noch nicht ......)

    Bin ich natürlich dabei, bei gratis Bier :nick:

    Wette gilt und hoffe WIRKLICH dass du gewinnst, aber ich sehe es nicht!

    Ich fand es jetzt nicht so schlimm. Wenn ich mir die Pre Playoffs ansehen und z.B. Biel-Bern. War dann etwas ein andere Liga in Sachen Unsauberkeiten.

    Davos wird sich die Frage stellen müssen ob man so wie man gespielt hat über 7 Spiele eine Serie gewinnen kann oder es mehr "Dräck" braucht um uns mehr vom Weg abzubringen. Und wer könnte dann diese Drecklerrolle bei Davos übernehmen. Viele haben sie nicht (Jung, Schmutz ...).

    Mit Fora, Egli, Irving und Knack sind dann schon noch ein paar mehr da.

    Stransky natürlich noch, aber wenn der sich auf die Spielchen einlässt, ist der "Torschütze vom Dienst" so gut wie aus dem Spiel genommen.
    Wäre natürlich perfekt für uns.

    Geich diszipliniert wie in Spiel Eins spielen und vielleicht Yannik Blaser/Xenno Büsser für Ustinkov für Spiel zwei bringen.

    Ansonsten bin ich bei Blackstar, fokussieren wir mal auf den Viertelsfinal: Wir führen 1:0 bei Best of 7, uns fehlen noch 3 Siege bis zur Halbfinalquali. Gestern waren wir disziplinierter und hatten den besseren Goalie. Morgen können wir vorlegen, wird aber nicht einfach werden. Aber: Playoff rules!!!

    Genau Shift für Shift, Schritt für Schritt, den Tag nicht vor dem Abend loben...

    Aber schön können wir über dies(e) Spielszene(n) diskutieren. Dies bedeutet, dass das 1. Spiel gut und für uns gelaufen ist - tiptop! :heavy:

    Absolut!
    Aber für mich ist Playoff nicht unbedingt dreckeln, sondern Tempo und Härte (faire Checks!!!) und davon hat man Davoserseits NICHTS gesehen.
    Das waren nur dreckige hinterfotzige Dinger, meist mit der Hand im Gesicht/Hinterkopf/Plexi usw.
    Auf diese nicht einzugehen war von unseren wirklich stark und hat die dAFFoser dann auch auf die Strafbank gebracht und sie auch Spiel Eins gekostet.

    Gut für uns und bei 5vs5 waren sie ab Drittel 2 so oder so chancenlos.

    So nebenbei hat LaChauxdeFonds übrigens Olten geschlagen und vorgelegt. Könnte dann ein Romand Playout geben...

    Dann wäre ich für einen tausch: La Chaux de Fonds hoch und Ajoie runter, gäbe wenigstens etwas Abwechslung.

    Olten würde ich noch nicht abschreiben und da wäre dann meine gleiche Empfindung, Olten hoch Ajoie runter.

    Wird nicht passieren, wäre aber wünschenswert....

    Herber Rückschlag für die Lakers und Emil Djuse
    Er hat sich beim Zwischenfall mit Abdelkader verletzt
    sport.ch

    Er hat sich beim Zwischenfall mit Abdelkader verletzt
    Herber Rückschlag für die Lakers und Emil Djuse

    Djuse verletzte sich gestern im ersten Spiel der Viertelfinal-Serie gegen den EV Zug gravierend. Der schwedische Verteidiger fällt mit einem Fussbruch für den Rest der Saison aus.

    Der Zwischenfall passierte in der 14. Minute bei einem Zweikampf mit Justin Abdelkader. Emil Djuse konnte das Eis nicht ohne fremde Hilfe verlassen und wurde danach sofort untersucht. Die Abklärungen ergaben, dass sich der 29-jährige Verteidiger den Fuss gebrochen hat. Emil Djuse muss operiert werden und fällt für den Rest der Saison aus.

    Gehe nicht davon aus, dass die anderen rotieren. Rappi sicher nicht, Zug kann ich mir kaum vorstellen. Solange Horst gesund bleibt...

    Ich meinte nicht das rotieren, sondern eher dass wenn er sich verletzen/ausfallen sollte.

    Wird dann wohl ab Spiel 3 zum Mittel werden, remember Sulo...

    Jap, ein Junior zu vermöbeln wäre dann schon ein Fauxpas gewesen. Aber Stransky hat sich da trotzdem von einem Junior stark emotionalisieren lassen, was ich als klare Schwäche betrachte.

    Genau.

    Wie geschrieben, da war schon ziemlich viel Frust bei Stransky ersichtlich.

    Ich fand nebst dem Sieg, etwas vom besten, dass sich praktisch alle nicht provozieren liessen.

    Davos kann es auch diese Saison maximal über die Emotionen machen, spielerisch sind da ganz wenige die mit Zug, Genf, Biel, Rappi und uns mithalten können.

    Ich möchte dem Junior (der seine Sache auf dem Eis wirklich sehr sehr gut macht) nichts unterstellen, aber ich glaube Ustinkov wäre, wenn er sich denn gewehrt hätte, unter die Räder gekommen. Der Strunzki hatte ihn ja schon gepackt und war austeilbereit, wenn Ustinkov da eine Bewegung macht, kriegt er eine Milisekunde später die Faust mitten in die Fresse.

    Absolut und da hat sich bei Stransky dann doch noch das Hirn eingeschaltet.

    Nach komm. Wer bei Männern mitspielt wird auch wie ein Mann behandelt. Er hat ziemlich schnell abgelassen und seine 2+2 abgeholt. Fand das halb so wild.

    Sag ich ja die Strafe stimmt und hat das auch bald mal eingesehen mit dem 16 jährigen Ustinkov sicher der falsche genommen wurde.

    Wenn die Farben vertauscht gewesen wären - wir hätten uns alle ganz fürchterlich (und zu RECHT!) über diese

    Strafen aufgeregt. Für das +2 zu geben war, ist und wird es immer auch sein: ein Witz.

    Wie tief musst du sinken um dir einen 16 jährigen zu schnappen?

    C`mon, es gibt auch in den Playoffs so etwas wie ungeschriebene "Gesetze".

    Ustinkov hat ALLES richtig gemacht und auch die Schiedsrichter mit den 2+2min.

    Schade nur haben wir die Strafe nicht ausgenützt, aber vielleicht auch besser, dass wir nicht noch höher gewonnen haben.

    Kann man so sehen das mit Usitinkov und Stransky. ODER: Ustinkov hatte einen 193 cm Brocken vor sich, welcher relativ schnell gemerkt hat,

    dass er einen 16 Jährigen gepackt hat und ihn deshalb quasi unbehelligt lies.

    Für mich gebührt das Lob eher Stransky. Eishockey-Ehre at it's best!

    Hier bin ich ausnahmsweise mal nicht deiner Meinung.

    Dem Stransky lief gar nichts in diesem Spiel, jede Provokation versandete im nichts, spielerisch kam so oder so nichts von ihm.
    Das es dann genau er war der sich den 16 jährigen schnappt, war kein Zufall, er spielte im ganzen Shift schon gegen Ustinkov.

    Ustinkov stand nicht auf einmal da auf dem Eis und Stransky war nicht so in Bedrängung, dass er sich "wehren" musste.
    Er war der Initiator bei dem Gerangel auf dem rechten Pfosten, links waren andere "beschäftigt". Ustinkov lag zudem schon am Boden.

    Bleibe dabei: Ziemlich erbärmliche und feige Aktion von Stransky! Was ihm selber dann aber auch irgendwann auffiel und dann von Ustinkov abliess...

    Macht er bei Marti 100% nicht :floet:

    Der Schweiz-Kanadier buchte seinen 100. Scorerpunkt in dieser Saison
    Théo Rochette durchbricht in der QMJHL eine ganz besondere Schallmauer

    Théo Rochette befindet sich in der QMJHL in Topform und für die Québec Remparts hat der Schweiz-Kanadier in der Nacht auf heute eine ganz besondere Schallmauer durchbrochen. Zum ersten Mal in seiner Karriere knackte der Stürmer die 100-Punkte-Marke.

    Beim 5:2-Sieg gegen die Blainville-Boisbriand erzielte der 21-Jährige nicht nur seinen 40. Saisontreffer, sondern er lieferte auch noch seine Assists Nummer 59 und 60. Er wurde zum drittbesten Spieler der Partie gewählt und steht nun nach 61 Saisonspielen bei exakt 100 Scorerpunkten. In der letzten Saison verpasste er diese Marke noch um einen Scorerpunkt. In der Scorerliste der QMJHL liegt Rochette damit auf dem fünften Platz.

    Aus meiner Sicht ein verdienter Sieg, ohne wenn und aber.
    Aber es war auch ein typisches erstes PO-Spiel, mal abtasten und schauen. Man darf gespannt sein, wie sich die Serie entwickelt, alles ist möglich.

    Eine auch noch nennenswerte Szene des Spiels:
    Wie sich Stransky auf den 16-jährigen Ustinkov stürzt und dieser absolut ruhig bleibt, sich nicht provozieren lässt und dadurch eine Strafe vermeidet.
    Fazit: Ustinkov scheint mit 16 Lenzen markant mehr Intelligenz zu haben als Stransky.

    Absolut, das haben wir auch diskutiert.

    Da war schon einiges an Frustration bei Stransky dabei.

    Ustinkov hat seine Sache wirklich gut, wenn auch nicht fehlerfrei gemacht. Aber genau so bringst du junge Spieler weiter.

    Auch für einen der besten Schweizer Torhüter aller Zeiten nicht
    Tobias Stephan als bestes Beispiel dafür, dass Sport nun mal nicht gerecht ist

    In der National League ging mit der Niederlage des Lausanne HC gegen den EV Zug in der letzten Runde der Regular Season eine grosse Karriere zu Ende. Tobias Stephan entschied sich, vom Profisport zurückzutreten.

    Wie es so oft geschieht, ging auch die Karriere von Tobias Stephan nicht nach Wunsch zu Ende. Der über 20 Jahre aktive Torhüter musste sich aufgrund einer Unterkörperverletzung operieren lassen und kehrte danach nicht mehr aufs Eis zurück. So ist die 4:5-Niederlage am 9. Dezember des letzten Jahres seine letzte Partie auf Profi-Ebene. Der Lausanne HC verpasste bekanntlich die Pre-Playoffs, weil die Waadtländer im letzten Regular-Season-Spiel gegen den EV Zug verloren hatte.

    Frühe Erfolge für Tobias Stephan

    Für den Kloten-Junior begann die Karriere schon nach Mass. Mit der U18-Nationalmannschaft konnte er 2001 die WM-Silbermedaille gewinnen und wurde im Jahr darauf von den Dallas Stars im NHL-Draft an 34. Stelle gezogen. Im selben Jahr absolvierte er 37 National-League-Einsätze für den EHC Chur und wurde zum Youngster of the Year gewählt.

    In der Saison 2005/06 absolvierte Stephan seine vierte Spielzeit mit dem EHC Kloten und schaffte es mit den Flughafenstädter bis ins Playoff-Halbfinale. Dort bedeutete der spätere Meister Lugano Endstation. Danach wechselte der Schlussmann in die NHL und war der vierte Schweizer nach Pauli Jaks, David Aebischer und Martin Gerber, der in der besten Eishockeyliga der Welt eingesetzt wurde. Insgesamt kam er zwischen 2006 und 2009 auf elf Einsätze für die Dallas Stars.

    Tobias Stephan: Der ewige Zweite

    Dieser Zwischentitel ist durchaus etwas hart ausgedrückt, aber in einigen Momenten in seiner Karriere trifft dieser Titel so durchaus zu. Es begann ja eigentlich schon bei der Silbermedaille an der U18-Weltmeisterschaft, wobei dieses Edelmetall damals als grosse Überraschung galt und die Freude über die Finalniederlage hinwegtröstete.

    Seine Zeit in der A-Nationalmannschaft war für seine Qualitäten eigentlich auch eher kurz. Stephan war an den Weltmeisterschaften 2003, 2010, 2011 und 2012 mit von der Partie. Allerdings agierte er nur an der WM 2011 als Stammtorhüter. Ansonsten war er immer als Nummer zwei oder Nummer drei dabei. Zudem nahm der Schlussmann dreimal an Olympischen Winterspielen teil, kommt aber auf keinen Einsatz. Diese Statistiken werden ihm definitiv nicht gerecht.

    Ebenso wenig die drei Playoff-Finals, die Tobias Stephan mit dem Genève-Servette HC (gegen Bern) und dem EV Zug (zweimal gegen Bern) verloren hat. Zum Ende dieser Serie an zweiten Plätzen noch der wohl unglücklichste Punkt von allen. Tobias Stephan hat in der höchsten Schweizer Eishockeyliga 905 Partien absolviert. Ihm fehlten am Ende nur zwei Spiele, um den Rekord von Reto Pavoni zu egalisieren. Die Verletzung verhinderte ihm aber diese Anerkennung.

    So stehen als Auszeichnungen unter dem Strich einzig, dass er sowohl zum Youngster of the Year als auch zum Torhüter des Jahres gewählt wurde. Die zweite Auszeichnung erhielt er nach der Saison 2009/10, als er die Grenats in den Playoff-Final führte. Dass Stephan lieber einmal einen Titel in die Höhe gestemmt hätte, versteht sich von selbst. Es zeigt einfach einmal mehr der Fakt, dass Sport nun mal nicht gerecht ist. Denn als einer der besten Schweizer Torhüter aller Zeiten hätte Tobias Stephan definitiv mehr verdient.

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