Beiträge von Sbornaja

    Jap, genauso so sehe ich das auch, für mich wird das ganze masslos übertrieben. Nächster Schritt wäre dann nachzumessen, ob die Linien 0.1 mm genau gezeichnet sind. Aus meiner Sicht nur noch 5-10 Min. zurückspulen, ist das Zeitfenster überschritten, wird es gar nicht mehr berücksichtigt. Aber, auch wenn es knapp ist, muss die Strafe sein! Ansonsten kann es als taktisches Mittel für ein zweites Timeout missbraucht werden.

    Du würdest 5-10 min zurückspulen? Nicht dein Ernst oder? Ein Verschreiber Min/Sek hoffe ich zumindest :mrgreen:

    Was ist beim Fussball seit der VAR Einführung passiert?
    - Ist der Fussball fairer geworden?

    - Gibt es jetzt dank VAR keine Fehlentscheide mehr?

    - Wurden die Schiedsrichter mit VAR entscheidungsfreudiger und kompetenter oder versteckt man sich hinter dem VAR?

    - Was machen die Spieler? Bei praktisch jeder Berührung im Strafraum fällt man im Strafraum um und macht das VAR Zeichen... Berührung = Foul!

    - Torentscheide gehen zum Teil ewig und werden auf im VAR-Video zig Sekunden zurückgespult um ein Offside/Foul/Hands zu suchen.

    1 Mio kostet ja nur die Installation dieser Offsidelinien-Technik und wer bedient dies 2-4 Personen pro Game x 26 nur schon in der Quali.

    Nö, bitte nicht, lasst das Hockey Hockey sein, da nehme ich gerne ein paar Fehlentscheidungen bei einem Offside inkauf!

    Brunner, die Finnen, Dubé hin oder her, die Fakten waren anfangs Saison klar, siehe NZZ Bericht:

    Vaucher sagte auch: «Diese Challenge steht bei uns so im Regelwerk, weil die Sportchefs das so beschlossen haben. Eingeführt wurde sie, um gegen krasse Fehlentscheide gewappnet zu sein, klare Offsides, die übersehen wurden, aber nicht bei Millimeter-Entscheidungen

    Das Torfällt NICHT wegen des Offides sondern mind. 10-20 Sekunden danach. Nasenbär Theater, gefunde Showeinlage für ihn.

    Soll man nun, jedes Tor 150 Sekunden oder bis zum letzten Bully zurückspulen um nachzuschauen, ob es irgendwo ein Offside, Foul oder zuviele Spieler auf demEis hatte? Wie beim Fussball? Mega cool!!

    Absolut lächerlich! Das Theater welches dann mit all den Challenges und Videostudien folgt, wird 50x grösser sein als die paar wenige 50/50 Entscheide.

    Beim Ausgleich am Fribourgmatch vor Weihnachten, war der Entscheid gegen uns, nun halt (hier zurecht, kein Offside) für uns. Was solls, gleicht sich aus.

    Lasst diese Entscheidung bei den Schiedsrichtern, ansonsten wird es so wie beim Fussball wo sie praktisch nichts mehr selber entscheiden.

    Über das Strafmass bei 50/50 Entscheidungen sollte man diskutieren, wenn es so knapp war, sollte keine Zusätzliche 2 min Strafe ausgesprochen werden.

    Oder über ddas Torraumoffside, welches Brunner anspricht sollte man diskutieren und das ist das einzig schlaue was er im Interview von sich gibt mit den Lobhudeleien über die neue Halle zusammen.

    https://www.nzz.ch/sport/die-gescheiteste-nummer-die-es-gibt-am-freitag-verstummt-das-sport-telefon-164-es-ist-das-ende-einer-aera-ld.1718898?reduced=true

    «Die gescheiteste Nummer, die es gibt»: Am Samstag verstummt das Sporttelefon 164 – es ist das Ende einer Ära

    Die Telefonnummer 164 versorgte Generationen von Schweizerinnen und Schweizern mit Sportinformationen. Einst wurde sie von Adolf Ogi gerettet.  

    Die schweizerisch-österreichische Filmikone Maximilian Schell sagte über die Kurzwahl 164 einmal: «Das ist die gescheiteste Nummer, die es gibt.» Schell, 2014 verstorben, war ein sportinteressierter und oscarprämierter Kosmopolit. Er wählte die 164 regelmässig, es war seine Verbindung zum Universum des Schweizer Sports, wenn er gerade wieder zwischen Wien und Los Angeles durch die Welt jettete.


    Wie ihm erging es Generationen von Schweizerinnen und Schweizern. Seit der Gründung im Jahr 1955 wählten Millionen von Menschen die Nummer, um zu erfahren, wer am Lauberhorn gewonnen hat oder ob Bruno Risi das Zürcher Sechstagerennen für sich entscheiden konnte. 164, schrieb der «Sport» einst, sei eine Tätowierung im Langzeitgedächtnis jedes Sportinteressierten.


    Auf einem meist dreiminütigen Band konnte sich aufdatieren lassen, wer nach Neuigkeiten gierte. Erst von Damen mit wohlklingenden Stimmen in Cadenazzo eingesprochen, später automatisiert per Computer.

    Flanieren in Havanna, aber Servette im Kopf: 164 bot Abhilfe

    Im Prä-Internet-Zeitalter war die dreisprachig angebotene 164 die praktisch einzige Möglichkeit, in Echtzeit zu kostbaren Informationen über Sportereignisse zu kommen: Ein Sportstakkato für all jene, die nicht warten wollten, bis am nächsten Morgen die Zeitung im Briefkasten lag. Und deren Fernseher noch über keinen Teletext verfügte. Oder die auch in der Ferne darüber sinnierten, was in der Nationalliga A wohl gerade passierte.


    Es war unerheblich, ob man frei von Sorgen in Havanna am Malecón entlangschlenderte. Ruhen konnte die Seele erst, wenn man wusste, dass Servette in der Heimat gegen Basel gewonnen hatte. Manchmal hatte man Pech und traf auf die Verkündung der Toto-Zahlen, die immer direkt nach den Fussballresultaten kamen. Dann musste man hektisch nach neuen Münzen für die Fernsprechanlage suchen, weil sich das Band nicht vorspulen liess.


    Der Service bescherte der PTT und später der Nachrichtenagentur Sportinformation während Jahren Traumrenditen, er war so lukrativ, dass die 164 phasenweise als Kopfsponsor bei Mitgliedern des Ski-Nationalteams auftrat. In den 1970er und 1980er Jahren lagen die Zugriffszahlen bei über zehn Millionen Anrufen. Entsprechend entschieden kämpfte die Sportinformation um den Erhalt der Kurzwahlnummer. Schon Mitte der 1990er Jahre sollte die 164 abgeschaltet werden, doch eine Intervention beim damaligen Kommunikationsminister Adolf Ogi brachte die Wende.

    Peter Frei, von 1989 bis 2009 Chefredaktor der Sportinformation, erinnert sich: «Ich kannte Ogi aus seiner Zeit als Direktor des Skiverbands. Er erkundigte sich gelegentlich auch nach dem Befinden der Sportnachrichtenagentur. Ich sprach bei ihm im Bundeshaus Ost vor und bat ihn, die Nummer 164 im Interesse des Sports weiterhin laufen zu lassen. Ogi erkannte als bester Sportkenner im ganzen Bundeshaus sofort die Bedeutung und fand mit dem ihm unterstellten Bundesamt für Kommunikation eine Lösung für den vorderhand weiteren Betrieb der Nummer. Solange mindestens sechs Millionen Anrufe pro Jahr eingingen, sollte dieser gewährleistet bleiben.»


    Diesen Wert erreicht die 164 schon lange nicht mehr. 2008 waren es noch 1,8 Millionen Anrufe und 2021 bemerkenswerte 221 000, zu 1 Franken 40 pro Minute. Die Nummer ist für den neuen Betreiber Keystone-SDA noch immer sehr rentabel, nicht zuletzt die Resultate von Skirennen sowie der Fussball- und Eishockeymeisterschaft werden weiterhin nachgefragt. Das ist erstaunlich in einem Land, in dem 2021 laut dem Bundesamt für Statistik 98 Prozent der Bevölkerung auf einem Mobiltelefon das Internet nutzten.

    Auch die «sprechende Uhr» muss weichen

    Doch zum Jahreswechsel verschwindet die Nummer für immer, nach der Revision des Fernmeldegesetzes ist es nicht mehr erlaubt, Informationsdienste via Kurznummern zu verbreiten, sie sind fortan für Notfalldienste reserviert. Neben der 164 muss auch die 161 zügeln, die offenbar ebenfalls immer noch rege genutzte «sprechende Uhr» der Swisscom.


    Aus der 164 wird die 0900 164 164. Sandro Mühlebach, der Leiter Content-Development bei Keystone-SDA, sagt: «Wir verfügen über eine sehr treue Kundschaft. Die Anzahl Anrufer ist noch immer beachtlich, deshalb haben wir uns dafür entschieden, das Angebot in unveränderter Form weiterzuführen. Der Nummernwechsel ist eine grosse Herausforderung, aber wir hoffen, dass die Kunden mitkommen.»

     Meine Meinung:
    Hätten die Finnen an der Eishockeytour in Fribourg dies nicht schon damals bemängelt (oder C. Dubé im Oktober) oder hätte Biel gestern gewonnen, wäre dies dem Damian B. garnie aufgefallen... Riese Brüelätsch und Nahplapperi ischer!
    Hier ein Blick Bericht vom 21.12.2022: https://www.blick.ch/sport/eishocke…id18165122.html

    Eine Wut-Rede voller Wahrheiten: Damien Brunner entlarvt mit seiner Fundamentalkritik an der National League die Scheinheiligkeit der Klubs

    Nach der 1:2-Niederlage des EHC Biel bei den ZSC Lions platzt dem langjährigen Nationalspieler Damien Brunner der Kragen. Er echauffiert sich über die miserablen Video-Bilder in der National League. Und hat mit seiner Kritik völlig recht. 

    Nicola Berger, Zürich 02.01.2023, 03.00 Uhr

    Trotz einer mittelmässigen Darbietung haben die ZSC Lions am Sonntagabend beim Debüt des Trainers Marc Crawford 2:1 gegen Biel gewonnen. Aber das nackte Resultat erzählt nicht die Dramatik dieses Abends, an dessen Ende ein Bieler eines der bemerkenswertesten Interviews in der jüngeren Geschichte des Schweizer Eishockeys gab: Der Stürmer Damien Brunner, ehemaliger NHL-Profi und in Zug 2012 Liga-Topskorer, ist seit einer Dekade eine enorme Bereicherung für diese Liga. Auf dem Eis, weil er auch mit 36 Jahren zu den abgezocktesten, elegantesten Skorern Europas gehört und Spiele im Alleingang entscheiden kann. Und neben dem Eis, weil er sich nicht scheut, Wahrheiten auszusprechen.

    Am Sonntag war es wieder so weit. Im Interview mit «MySports» brach es aus ihm heraus: «Wir hatten Corona, in der kompletten Liga haben die Chefs geheult, weil kein Geld da war, weil die Spieler zu viel verdienen. Jetzt sind wir hier, ich weiss nicht, wie viele Trainerwechsel es in dieser Saison schon wieder gegeben hat. Ich weiss nicht, ob irgendein Team noch sechs Ausländer im Kader hat, oder ob es schon sieben, acht, neun sind. Aber kein einziges Stadion bringt es fertig, dass es so eine Scheiss-Kamera auf der blauen Linie hat. Heute dauerte es wieder fünf Minuten, bis man ein Frame fand. Es ist lächerlich. So etwas geht einfach nicht.»

    Und später, als die Kameras längst abgeschaltet waren und kurz bevor der Teamcar in Richtung Biel davonbrauste, sagte er: «Es ist unglaublich, wie unprofessionell unser Hockey in dieser Hinsicht noch immer ist.»

    Gottéron-Coach Dubé: «Es ist eine verdammte Amateur-Liga»

    Brunner enervierte sich darüber, dass der Zürcher Siegtreffer durch Justin Azevedo zählte, obwohl dem Tor wohl eine Offside-Position vorausgegangen war. Nach mehrminütigem Videostudium gaben die Referees dieses 2:1 – die ihnen zur Verfügung stehenden Bilder hatten nach ihrem Dafürhalten keinen eindeutigen Beweis geliefert. So geht das oft; Bildqualität und/oder Kamerawinkel lassen regelmässig kein Urteil zu. Es kommt darum immer wieder vor, dass Trainer eine Offside-Challenge nehmen, diese wegen unbrauchbaren Bildern verlieren und das Team neben einem mutmasslich irregulären Tor zusätzlich mit einer Zweiminutenstrafe für die abgelehnte Challenge bestraft wird, weil das Reglement das vorschreibt.


    Es ist ein unwürdiges Schauspiel, das für das Schweizer Eishockey zu einem substanziellen Imageproblem geworden ist. «Ich sage nur eines: Es ist eine verdammte Amateur-Liga», zürnte Gottérons Trainer Christian Dubé im Oktober aus dem gleichen Grund wie Brunner.

    Das Problem ist lange erkannt, und doch ändert sich: nichts. Der Liga-Direktor Denis Vaucher sagte dem «Blick» kürzlich, eine Umrüstung der 14 Stadien der National League würde knapp eine Million Franken kosten: «Natürlich ist es möglich, zusätzliche Kameras zu installieren, aber diese Signale müssten dann auch in den TV-Feed übernommen werden. Dafür sind zusätzliche Kanäle erforderlich und die TV-Produktionskosten würden deutlich steigen. Das ist in den bestehenden TV-Verträgen nicht vorgesehen.» Vaucher sagte auch: «Diese Challenge steht bei uns so im Regelwerk, weil die Sportchefs das so beschlossen haben. Eingeführt wurde sie, um gegen krasse Fehlentscheide gewappnet zu sein, klare Offsides, die übersehen wurden, aber nicht bei Millimeter-Entscheidungen.»

    Häufige Trainerwechsel, viele Ausländer, schlechte Verträge

    Vaucher und die Klubs machen sich mit dieser Argumentation einfach, denn Brunner liegt mit seiner Fundamentalkritik völlig richtig: Die Vereine finden für jede erdenkliche Ausgabe die nötigen Mittel. Mit Ajoie, Bern, Lausanne, Lugano und den ZSC Lions haben fünf Teams den Trainer gewechselt. Einzig Davos und die SCL Tigers haben nicht mehr als sechs Ausländerlizenzen eingelöst.

    Das Lohnniveau in der Liga ist unverändert sehr hoch. Es gibt Verträge, die so grotesk schlecht verhandelt worden sind, dass man fast nicht glauben kann, dass es sich bei ihnen nicht um einen von Mel Brooks erdachten Sketch handelt. Das vermutlich absurdeste Beispiel ist jenes von Michael Hügli, einem Stürmer, den Lausanne aus Biel abwarb. 525 000 Franken pro Saison verdient der 27-Jährige noch bis 2027, in 30 Spielen in dieser Spielzeit hat er drei Assists produziert und sass schon überzählig auf der Tribüne. Es ist nicht sein Fehler, dass ihm dieser Vertrag offeriert worden ist, warum hätte er ihn nicht unterschreiben sollen? Aber das Beispiel zeigt: Das Geld für die zusätzlichen Kameras, für eine Liga, die sich nicht in unschöner Regelmässigkeit der Lächerlichkeit preisgibt, wäre vorhanden. Man müsste es nur nicht mit beiden Händen aus dem Fenster werfen.

    EHC Biel: Damien Brunner liegt mit seiner Wut-Rede richtig
    Nach der 1:2-Niederlage des EHC Biel bei den ZSC Lions platzt dem langjährigen Nationalspieler Damien Brunner der Kragen. Er echauffiert sich über die…
    www.nzz.ch

    Die Warteliste des 1000er-Clubs

    Der 1000er-Club könnte noch in dieser Saison Zuwachs bekommen

    Der 1000er-Club der National League ist in den letzten Jahren immer grösser geworden. Zuletzt hat Beat Gerber mit 1000 Regular-Season-Spielen sogar einen neuen Club eröffnet. Aber wer werden eigentlich die nächsten Mitglieder des 1000er-Clubs sein?

    Julien Sprunger – 966 Spiele

    Der "Franchise-Player" der Saanestädter hat schon längst ein Denkmal verdient. Hätte er in seiner Karriere nicht immer mal wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt, dann wäre er schon längst Mitglied des 1000er-Clubs. In dieser Saison könnte es aber noch klappen. Dafür müsste Sprunger nebst den 23 verbliebenen Qualifikationsspielen mindestens noch elf weitere in den Pre-Playoffs/Playoffs absolvieren.

    Dario Bürgler – 898 Spiele

    Der Stürmer konnte zuletzt mit dem HC Ambri-Piotta den Gewinn des Spengler Cups bejubeln. Er selbst sollte in Zukunft den Eintritt in den 1000er-Club schaffen. Denn Dario Bürgler hat beim HC Ambri-Piotta noch einen Vertrag bis Ende Saison 2025. Bis zu diesem Zeitpunkt finden noch über 100 Regular-Season-Partien statt. Wenn sich Bürgler nicht verletzt, dann ist ein Eintritt eventuell schon in der nächsten Saison möglich.

    Julian Walker – 881 Spiele

    Ein ganz grosses Highlight seiner Karriere ist sicherlich der Gewinn der Silbermedaille mit der Schweizer Nationalmannschaft an der WM 2013. Damals schoss er im Halbfinal gegen die USA noch Tor zum 2:0. Zuletzt hatte er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und hat in dieser Saison noch keine einzige Partie absolviert. Entsprechend dürfte es mit dem Eintritt in den 1000er-Club schwer werden, ist er doch auch schon 36 Jahre alt.

    Marc Wieser – 874 Spiele

    Der 35-jährige Bündner hat beim HCD noch einen Vertrag bis Ende Saison. Dieser wurde bislang noch nicht verlängert, aber das dürfte wohl noch werden. Er hat einst in einem Insta-Live mit uns erzählt, dass der 1000er-Club eines seiner Ziele ist. Dafür muss er noch mindestens zwei Saisons anhängen und darf sich dabei nicht verletzen.

    Robin Grossmann - 849 Spiele

    Der EHCB-Verteidiger hat noch einen Vertrag bis Ende nächste Saison. Es werden also auch bei ihm noch einige Spiele hinzukommen. Will er aber den Eintritt in den 1000er-Club erreichen, dann wird er noch mindestens bis 2025 spielen müssen und auch dann könnte es noch knapp werden

    Pascal Berger - 830 Spiele

    Wie Robin Grossmann hat auch Pascal Berger noch einen Vertrag bis 2024. Der Stürmer der SCL Tigers wird dann 35-Jährig sein. Dann wird sich zeigen, ob er noch einmal eine oder zwei Saisons anhängen wird. Sollte er sich nicht verletzen, dann dürfte er Ende Saison 2024 knapp über 900 Partien absolviert haben, je nachdem wie viele Spiele nach der Regular Season jeweils hinzukommen werden.

    Patrick Geering - 811 Spiele

    Der Captain der ZSC Lions ist ein heisser Anwärter auf den 1000er-Club. Geering verpasste in den letzten Saisons kaum eine Partie und hat bereits die 800er-Marke geknackt. Zudem sind die ZSC Lions natürlich immer ein Anwärter auf den Meistertitel, weshalb im Normalfall jede Saison noch einige Playoff-Spiele zum Palmares von Patrick Geering (32) hinzukommen. Hat der Verteidiger in Zukunft nicht mit Verletzungen zu kämpfen, dann ist der 1000er-Club nur eine Frage der Zeit.


    Raphael Diaz - 805 Spiele

    Der Verteidiger des HC Fribourg-Gottéron hat noch einen Vertrag bis 2025. Dennoch dürfte das Erreichen des 1000er-Clubs schwierig werden, ist Diaz doch auch schon 36 Jahre alt. Er müsste wohl seinen Vertrag um zwei Jahre verlängern, wenn er in den ominösen Club eintreten will.

    Marco Maurer - 803 Spiele

    Der 34-jährige Verteidiger vom Genève-Servette HC kommt auf über 800 Partien. Er verfügt noch über einen Vertrag bis 2024. Wenn der Kontrakt ausläuft, wird Maurer 36 Jahre alt sein und er wird wohl noch keine 900 Partien auf dem Konto haben. Entsprechend dürfte es mit dem Eintritt in den 1000er-Club für ihn schwierig werden.  

    Nachtrag: Etienne Froidevaux steht bei 826 Partien, wird seine Karriere aber Ende Saison beenden, weshalb er in der Liste nicht aufgeführt ist.


    Der 1000er-Club könnte noch in dieser Saison Zuwachs bekommen
    Die Warteliste des 1000er-Clubs
    sport.ch

    Man of the Match:
    Noah Delemont (9) sackstarch!
    Wahnsinn was der heute gezeigt hat mit Jahrgang 2002!

    PP, BP und bei 5 vs 5 immer gespielt, praktisch fehlerlos und wie der die Blaue Linie hält? Ein Absoluter Traum!

    4. meiste Eiszeit mit 19:26 min

    Bei meine Einkäufe findest du deine sonstigen gekauften Tickets, nehme ich an.

    Die Frage ist halt noch, ob du mit der richtigen Mailadresse drin bist. Für die Saisonkarten haben sie teilweise "komische" Mailadressen verwendet, wenn irgendwie verschiedene hinterlegt waren auf deinen Namen.

    Luegmal churz i dis Postfach ;D

    und hier noch ein Bericht über "unseren" ehemaligen Junior Manuel Rossi:

    Rossi braucht noch Geduld und muss weiter hart arbeiten

    Der Trainer der Minnesota Wild zeigte sich mit der Entwicklung des Österreichers grundsätzlich zufrieden 

    von Robin Patzwaldt / NHL.com/de Freier Autor 28. Dezember 2022

    Sein letztes NHL-Spiel für die Minnesota Wild bestritt Marco Rossi am 17. November gegen die Pittsburgh Penguins. Seither muss sich der 21-jährige Center im AHL-Team der Iowa Wild beweisen. Dort hat er nach zwölf Einsätzen in dieser Spielzeit drei Tore und neun Assists zu Buche stehen.


    Angesprochen auf die Perspektive beim NHL-Team aus Minnesota zeigte sich dessen Coach Dean Evason mit der Entwicklung des jungen Österreichers grundsätzlich zufrieden. Der Trainer machte jedoch auf Nachfrage auch klar, dass Rossi noch geduldig bleiben müsse, was seine Perspektive in der NHL betrifft. 

    "Er trifft jetzt immer häufiger. Es kommt langsam", freute sich Evason. "Das sehen wir und das hören wir. Er arbeitet sehr intensiv an sich und muss das auch weiterhin tun. Aktuell hat er hier noch keinen Platz in unserem Kader. Deshalb spielt er in der AHL. Aber wenn bei uns jemand ausfällt, werden wir auf ihn zählen. Er hat alle Anlagen, muss weiter hart an sich arbeiten, und dann werden sich die Dinge ergeben." 


    Rossi braucht noch Geduld und muss weiter hart arbeiten
    Sein letztes NHL-Spiel für die Minnesota Wild bestritt Marco Rossi am 17. November gegen die Pittsburgh Penguins. Seither muss sich der 21-jährige Center im…
    www.nhl.com

    Wie man NHL-Spiele in der Saison 2022/23 sieht

    Live-TV und Streaming-Übertragungen in Deutschland, der Schweiz und Österreich

    von NHL.com/de @NHLde 7. Oktober 2022

    Die NHL-Saison 2022/23 beginnt am 7. Oktober 2022 mit der NHL Global Series in Prag und am 11. Oktober in Nordamerika. Alle 32 Teams werden eine reguläre Saison mit 82 Spielen bestreiten, die bis zum 13. April 2023 läuft. Die besten 16 Teams qualifizieren sich für die Stanley Cup Playoffs, in denen um die höchste Trophäe im Profisport gekämpft wird.

    Wie man streamt/schaut

    NHL-Livestreaming ist weltweit verfügbar. Detaillierte Informationen, in welchen Ländern NHL.TV zur Verfügung steht finden Sie hier:

    Where to Stream
    Welcome to NHL.com, the official site of the National Hockey League
    www.nhl.com

    Außerdem werden augewählte Partien während der regulären Saison und der Playoffs im Fernsehen übertragen. In Deutschland, Österreich, Luxemburg und Südtirol sendet Sky Deutschland und Austria sowie in der Schweiz und Liechtenstein MySports One live NHL-Spiele.

    Die Übersicht der Spiele des NHL Samstag und Sonntag, präsentiert von SAP, finden Sie hier:

    NHL Saturday | NHL Sunday
    NHL Saturday | NHL Sunday
    www.nhl.com


    Ab Ende Februar 2023 überträgt außerdem der Sender ProSieben MAXX Live-Spiele im Free-TV in Deutschland.

    Highlights und Spielzusammenfassungen sind täglich auf NHL.com/DE verfügbar. Für die neuesten Top-Spielszenen der deutschen, schweizerischen und österreichischen NHL-Stars klicken Sie hier:

    NHL Video | Highlights und Spielberichte | NHL.com
    Die neuesten Videohighlights, Berichte, News und Spielberichte aus der National Hockey League.
    www.nhl.com

    Absolut nichts wert!

    Etwa wie wenn Siegrist anfangs Saison gegen GCK, Düsseldorf und KooKoo je ein Tor schiessen würde.
    Ist nicht mehr als eine Tendenz während der Vorbereitung.

    Nun müsste er liefern genau wie Pius Suter auch, da kommt aber nicht mehr viel, leider.

    Es ist ja eigentlich wie immer, kaum habe ich einen Spieler kritisiert, trifft dieser natürlich im darauffolgenden Spiel :mrgreen:.
    DANKE PIUS, mag ich dir aber von Herzen gönnen, weiterso!! Jetzt noch weitere 10-15 Tore/Punkte und es wird für dich in der NHL weitergehen.

    Und natürlich hat auch Malgin mit einem Assist bei der Niederlage gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber gepunktet...

    Suter trifft
    Pius Suter trifft gegen die Ottawa Senators im zweiten Drittel zum 2:1
    www.nhl.com

    NHL-Round-Up der Schweizer
    Suter mit erfreulichem Jahresabschluss, während Malgin gegen den Ex-Verein endlich die Premiere schafft

    Gleich neun Schweizer standen am Silvesternachmittag in der NHL noch im Einsatz und für einen endete das Jahr 2022 aus eine sehr erfolgreiche Art und Weise.

    Pius Suter konnte mit seinen Detroit Red Wings nämlich nicht nur einen 4:2-Sieg zum Jahresabschluss gegen die Ottawa Senators feiern, sondern der Schweizer stand am Ursprung der Wende. Der Stürmer verkürzte mit seinem fünften Saisontor nämlich auf 1:2. Der Stürmer stand letztlich 14:10 Minuten auf dem Eis und hatte eine neutrale Bilanz aufzuweisen.

    Ebenfalls einen persönlich erfreulichen Jahresabschluss hatte Denis Malgin, welcher mit den Colorado Avalanche gegen seinen früheren Arbeitgeber Toronto zwar mit 2:6 verloren hat, selbst aber einen Assist beisteuern konnte. In seinem fünften Spiel seit dem Trade war es endlich der erste Scorerpunkt für den neuen Verein. Bei 11:24 Minuten Eiszeit wies er letztendlich eine neutrale Bilanz auf.

    Auch für Roman Josi und Nino Niederreiter gab es zum Jahresabschluss eine Niederlage zu verkraften, verlor Nashville mit 4:5 nach Verlängerung in Las Vegas. Der Schweizer Weltklasse-Verteidiger steuerte immerhin einen Assist bei, während Niederreiter ohne Scorerpunkt geblieben ist. Josi erhielt mit 25:57 Minuten einmal mehr extrem viel Eiszeit (Minus-1-Bilanz), während Niederreiter auch satte 19:59 Minuten auf dem Eis war (Plus-1-Bilanz).

    Ebenfalls einen Assist konnte Kevin Fiala bei der 2:4-Niederlage seiner L.A. Kings gegen Philadelphia beisteuern, während Philipp Kurashev (Chicago Blackhawks) im Direktduell mit Tim Berni (Columbus Blue Jackets) mit 4:1 die Oberhand behielt. Janis Moser und seine Arizona Coyotes verloren mit 3:5 gegen die Tampa Bay Lightning. Auch Timo Meier und seine San Jose Sharks verloren mit 2:5 gegen die Dallas Stars.

    Zudem ist auch Säteri fraglich
    Biel muss in Zürich eventuell ohne Import-Verteidiger auskommen

    Der EHC Biel steht bereits am 1. Januar wieder im Einsatz. Dann treffen die Seeländer auswärts auf die ZSC Lions. Dabei müssen sie eventuell nur mit vier Ausländern auskommen.

    Wie nämlich das Journal du Jura berichtet, geht bei den Bielern die Grippe um und Alexander Yakovenko sowie Viktor Lööv sind derzeit krank. Ob sie also spielen können, steht noch nicht fest. Das wären natürlich herbe Ausfälle in der Seeländer Defensive und das ausgerechnet im Verfolgerduell.

    Biel muss in Zürich eventuell ohne Import-Verteidiger auskommen
    Zudem ist auch Säteri fraglich
    sport.ch

    Nichts wert!

    Ich mag ihn und habe während seiner vier Jahre bei den Panthers praktisch jedes Spiel gesehen, es hat einfach nicht gereicht. Nach seiner Top ZSC Saison konnte man hoffen das es ev. jetzt reichen würde aber Toronto (oder auch die Av's) sind m.E. die falschen Clubs. Denke er sollte als Top Shot in die Schweiz zurückkommen und hier Kasse machen.

    Bin auch gespannt was aus Suter wird.

    Absolut nichts wert!

    Etwa wie wenn Siegrist anfangs Saison gegen GCK, Düsseldorf und KooKoo je ein Tor schiessen würde.
    Ist nicht mehr als eine Tendenz während der Vorbereitung.

    Nun müsste er liefern genau wie Pius Suter auch, da kommt aber nicht mehr viel, leider.

    Ein weiterer Sieg der aber nichts nützt da nach Penaltyschiessen, wir hätten drei Punkte gebraucht. So bleiben wir auf Platz 4 und spielen gegen den Sieger der anderen Gruppe, Schweden, Tschechien oder Kanada.

    Gut, einen der dreien hättest du ja so oder so gehabt...

    Die beiden Teams treffen schon am 1. Januar aufeinander
    Wer in Zürich das EHCB-Tor hüten soll, ist noch nicht klar

    Der EHC Biel steht bereits am 1. Januar wieder im Einsatz. Die Seeländer müssen auswärts bei den ZSC Lions ran. Wer dann das Bieler Tor hüten wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

    Harri Säteri verletzte sich im Dezember an den Adduktoren und musste die letzten drei Partien passen. Wie das Journal du Jura nun berichtet, hat sich der Finne noch nicht komplett von der Blessur erholt. Die Entscheidung, wer gegen den Zett im Tor stehen wird, soll demnach am Tag der Partie getroffen werden.

    Zuletzt standen bei den Seeländern zweimal Simon Rytz und einmal Elien Paupe zwischen den Pfosten. Dabei sammelten die Bieler sechs von möglichen neun Punkten.

    Wer in Zürich das EHCB-Tor hüten soll, ist noch nicht klar
    Die beiden Teams treffen schon am 1. Januar aufeinander
    sport.ch

    Heute geht es also weiter an der U20 WM mit SUI (4.) - SVK (2.), ein Sieg ist Pflicht, aber die Slovaken gut im Turnier drin.

    Hier noch ein Bericht über Kanada`s Bedard:

    Kanadas Bedard auf Rekordkurs bei U20-Junioren-WM

    Der erwartete Nummer-1-Zug beim NHL Draft 2023 erzielte in drei Spielen 14 Punkte und jagt verschiedene Bestleistungen

    von Stefan Herget / NHL.com/de Freier Chefautor

    30. Dezember 2022

    Normalerweise spielen bei der U20-Junioren-Weltmeisterschaft Spieler, die 19 oder mindestens 18 Jahre alt sind, wenn sie dem jüngeren Jahrgang angehören. Es gibt aber ein paar außergewöhnliche Talente, die früher in das Geschehen dieses Turniers einsteigen.

    Connor Bedard war im vergangenen Jahr bei der später wegen zu vieler Corona-Fälle abgebrochenen U20-Junioren-WM 2022 gerade einmal 16 Jahre alt. Man sollte meinen, eine Eishockey-Nation wie Kanada mit vielen starken Talenten, sollte es nicht nötig haben, einen solch jungen Spieler nominieren zu müssen. Doch die Wahrheit ist eine andere: Bedard ist einfach zu gut, um gegen die zwei bis drei Jahre ältere Konkurrenz nicht nur problemlos mitzuhalten, sondern eben auch zu performen und dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken.

    So schoss er vor zwölf Monaten ein Tor im Gruppenspiel gegen Österreich und wurde zum zweiten Spieler nach Wayne Gretzky, der als 16-Jähriger bei einer Junioren-WM ein Tor erzielen konnte. Das abgebrochene Turnier beendete er nach zwei Einsätzen mit vier Toren und einem Assist auf dem zweiten Platz der Scorerliste.

    Bei der Neuauflage im August war Bedard, der am 17. Juli 2005 geboren wurde, bereits 17 und leistete mit vier Toren sowie vier Assists in sieben Spielen seinen Beitrag für Kanada zum Gewinn der Goldmedaille.

    Wenn es eines weiteren Beweises bedurft hätte, dass Bedard zunehmend besser wird und in seiner Leistungsfähigkeit zulegt, dann erbringt er ihn in diesen Tagen. Die Junioren-WM 2023 in Halifax und Moncton ist gerade einmal vier Spieltage alt und der aus North Vancouver stammende Stürmer trumpft auf wie kein Zweiter.

    Im ersten Spiel am Montag wurden die Kanadier noch geschockt. Sie verloren überraschend ihr Auftaktmatch in der Gruppe A gegen Tschechien mit 2:5. Doch neben Shane Wright (Nr. 4 im NHL Draft 2022; Seattle Kraken) traf auch Bedard zum zwischenzeitlichen 2:3-Anschluss.

    Die Wut über den kanadischen Fehlstart bekamen mit Deutschland und Österreich am Mittwoch und Donnerstag die nächsten Gegner zu spüren. Es hatte den Eindruck, dass beide Partien ganz im Zeichen von Bedard standen. Die vorwiegend kanadischen Zuschauer feierten den Jungstar bereits mit lautstarken "M-V-P"-Rufen (MVP = Most Valuable Player = wertvollster Spieler).

    [Ähnliches: Schweiz kassiert bei U20-WM ihre erste Niederlage]

    Beim 11:2-Sieg gegen Deutschland verbuchte Bedard sieben Punkte (drei Tore, vier Assists) und stellte damit den kanadischen Einzelspielrekord ein. Vor ihm haben das Kunststück vier seiner Landsleute geschafft (Dave Andreychuk gegen Norwegen, drei Tore, vier Assists, 4. Januar 1983; Brenden Morrow gegen Kasachstan, zwei Tore, fünf Assists, 2. Januar 1999; Mike Cammalleri gegen Frankreich, drei Tore, vier Assists, 25. Dezember 2001; Gabriel Bourque gegen Lettland, drei Tore, vier Assists, 26. Dezember 2009).

    "Ich finde es cool", meinte Bedard, als er nach dem Spiel gegen Deutschland darauf angesprochen wurde. "Es gibt natürlich ein paar ziemlich gute Namen auf dieser Liste. Aber es ist vor allem schön, einen Sieg zu holen. Ich hatte ein paar ziemlich glückliche Treffer, es war einfach einer dieser Abende."

    Der etwas mehr als 18 Monate ältere Wright freute sich mit über die Leistung seines Teamkollegen. "Ich habe mit ihm gescherzt, dass er in diesem Spiel sieben Punkte erzielt hat und ich in diesem Jahr insgesamt sechs Punkte", erzählte der Angreifer, der in dieser Saison zwei Punkte (ein Tor, ein Assist) für die Kraken und vier Tore für Coachella Valley in der AHL erzielen konnte.

    "Es war ein unglaubliches Spiel und ziemlich verrückt, was er da draußen gemacht hat. Es war mit Sicherheit ein besonderer Abend", führte Wright weiter aus. "Er könnte wahrscheinlich auch in dieser Liga (der NHL) ein paar Punkte pro Spiel machen. Da gibt es nicht viel mehr dazu zu sagen. Er ist einfach ein spezieller Spieler. Ich habe nicht viele individuelle Leistungen wie die seinen gesehen."

    Und Bedard machte nur 24 Stunden später dort weiter, wo er am Tag zuvor aufgehört hatte. Gegen Österreich steuerte er zum 11:0-Sieg seiner Kanadier zwei Tore und vier Assists zu weiteren sechs Punkten bei. Mit insgesamt 14 Toren hat er bereits den kanadischen Rekord bei Junioren-Weltmeisterschaften eingestellt, der bisher von Jordan Eberle gehalten wurde. Und das alles hat er, wie Eberle, in nur einem Dutzend Spiele geschafft.

    Sein Mitspieler Adam Fantilli, der im College-Hockey auf der Jagd nach eigenen Rekorden ist und in der Draft-Klasse 2023 ebenfalls sehr hoch eingestuft wird, ist im Vergleich dazu praktisch verblasst. Er steht nach den drei Spielen bei einem Tor und zwei Assists und muss neidlos anerkennen, was Bedard zu leisten im Stande ist, wenn er es nicht schon vorher gewusst hat. "Was er macht, ist so besonders und die Art und Weise, wie er es macht, ist erstaunlich, also haben wir im Moment nichts als ein anerkennendes Lächeln für ihn übrig", betonte Fantilli.

    Logan Stankoven, der amtierende CHL-Spieler des Jahres und der einzige Stürmer im Team Kanada, der mit Bedard an allen drei World Juniors teilgenommen hat, ist fast 900 Tage älter als Bedard. Er hat in diesen drei Turnieren beeindruckende 18 Punkte erzielt, was seinen Status als einer der besten Nachwuchsspieler unterstreicht. Doch Bedard hat jetzt bereits 27 Zähler auf dem Konto.

    "Ich war dankbar, dass ich heute Abend in einer Reihe mit ihm stand", gab Stankoven nach der Begegnung mit Deutschland fast demütig zu Protokoll.

    Bedard befindet sich im abschließenden Gruppenspiel gegen Schweden am Samstag (So. 0:30 Uhr MEZ) und in der K.o.-Runde (beginnend mit dem Viertelfinale) ab Montag auf einer besonderen Mission. Nicht nur sein zweites Gold bei den U20-Junioren-WM will er erreichen, sondern auch weitere U-20-Rekorde in Angriff nehmen.

    Die Bestleistung von Jaromir Jagr aus dem Jahr 1990, immerhin später zweitbester Scorer der NHL aller Zeiten, zum Beispiel. Der Tscheche holte im Alter von ebenfalls unter 18 Jahren insgesamt 18 Punkte (5 Tore, 13 Assists) in sieben Partien in einem Turnier. Wenn Bedard das schafft, überholt er die NHL-Legenden Gretzky und Eric Lindros, die jeweils 17 Punkte erzielten.

    NHL-Größen wie Connor McDavid (11 Punkte in sieben Spielen), Mario Lemieux (10 Punkte in sieben Spielen) und Sidney Crosby (neun Punkte in sechs Spielen) hat er bereits hinter sich gelassen. Bedard könnte sogar den kanadischen Gesamtrekord von Lindros mit 31 Punkten (12 Tore, 19 Assists in 21 Spielen) brechen. Das ist ein weiterer Beweis, wie gut er ist.


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    Auf so viele Einsätze kamen die ausländischen Spieler
    Die Lakers haben noch das grösste Import-Potential, nur zwei Clubs haben aus dem Vollen geschöpft

    Über Weihnachten und Neujahr ruht der Spielbetrieb in der National League. Das ist ein günstiger Moment, um Analysen durchzuführen. Heute interessiert uns, zu wie vielen Prozent die Teams ihr Importkontingent ausgeschöpft haben. Seit dieser Saison stehen pro Partie je sechs Plätze für ausländische Spieler ohne Schweizer Lizenz zur Verfügung.

    SC Rapperswil-Jona Lakers: 147 von 192 -> 76.56%

    • 🇺🇸 Jordan Schroeder (C/RW): 31 Spiele
    • 🇺🇸 Andrew Rowe (C/W): 28 Spiele
    • 🇨🇦 Maxim Noreau (D): 24 Spiele
    • 🇸🇪 Emil Djuse (D): 23 Spiele
    • 🇨🇿 Roman Cervenka (C/LW): 23 Spiele
    • 🇩🇰🇨🇦 Nicklas Jensen (RW/LW): 12 Spiele
    • 🇨🇿 Michal Jordan (D): 3 Spiele
    • 🇸🇪 Pontus Åberg (LW/RW): 3 Spiele

    Auch in diesem Jahr findet man die SC Rapperswil-Jona Lakers zum Jahreswechsel an vierter Tabellenposition. Allerdings ist dies noch viel beeindruckender, wenn man weiss, dass kein anderes Team weniger auf ihre ausländischen Schlüsselspieler zählen konnte. In den Reihen der Lakers hat keiner der Imports alle Spiele absolviert. Besonders der zwischenzeitliche Ausfall von Roman Cervenka hat das Team von Stefan Hedlund geschmerzt. Anfang Dezember hat man nun reagiert. Für die Defensive ist Michal Jordan zum Team gestossen, wenige Tage später wurde auch noch Pontus Åberg für die Offensive geholt. Die Lakers sind gerüstet für den Kampf um die Playoffs.

    SC Bern: 158 von 192 -> 82.29 %

    • 🇨🇦 Colton Sceviour (C/W): 32 Spiele
    • 🇸🇪 Oscar Lindberg (C/LW): 31 Spiele
    • 🇨🇦 Cody Goloubef (D): 30 Spiele
    • 🇨🇦 Christopher DiDomenico (C/RW): 27 Spiele
    • 🇨🇦 Tyler Ennis (RW/LW): 18 Spiele
    • 🇨🇦 Éric Gélinas (D): 13 Spiele
    • 🇩🇪🇨🇿 Dominik Kahun (C/W): 7 Spiele

    Am zweitmeisten Lücken musste der SC Bern auf seiner Kontingentsliste verkraften. Es sind aber ganze elf Einsätze mehr, welche die Bener im Vergleich mit den Lakers abrufen konnten. Auf Ende Oktober hin hat man in der Bundeshauptstadt das Sextett mit einem kanadischen Stürmer ergänzt, Tyler Ennis stiess zur Manschaft. Dieser Transfer war eine Reaktion auf den Ausfall von Dominik Kahun, den eine Schulterverletzung zu einer mehrmonatigen Pause gezwungen hat. Im neuen Jahr dürfte Kahun dann aber zurückkehren und Toni Söderholm eine zusätzliche Option verschaffen.

    Genève-Servette HC: 165 von 192 -> 85.93 %

    • 🇸🇪 Henrik Tömmernes (D): 32 Spiele
    • 🇫🇮 Valtteri Filppula (C/LW): 32 Spiele
    • 🇸🇪 Linus Omark (LW): 32 Spiele
    • 🇫🇮 Teemu Hartikainen (C/W): 31 Spiele
    • 🇨🇦 Daniel Winnik (W/C): 29 Spiele
    • 🇫🇮 Sami Vatanen (D): 9 Spiele

    27 mögliche Einsätze nicht genutzt hat der Tabellenleader aus Genf. Die Aigles haben darauf verzichtet, einen zusätzlichen Import zu engagieren und setzen dafür auf ein äusserst stark besetztes Sextett. Diese Entscheidung hat sich bislang ausbezahlt gemacht. Seit Oktober fehlte dem GSHC der finnische Verteidiger Sami Vatanen. Weil er sich den Fuss verdreht hatte, wurde eine Operation notwendig. Sein Ausfall ist es auch, der den Grossteil der fehlenden Einsätze verursacht. Ansonsten ist die Genfer Import-Fraktion praktisch ohne Blessuren durch die Saison gekommen. Nun gedenkt der Leader gar noch aufzurüsten, angeblich haben die Aigles den französischen KHL-Verteidiger Yohann Auvitu an der Angel.

    HC Davos: 163 von 186 -> 87.63 %

    • 🇸🇪 Klas Dahlbeck (D): 31 Spiele
    • 🇨🇿 Matej Stransky (RW/LW): 31 Spiele
    • 🇸🇪 Joakim Nordström (C/LW): 30 Spiele
    • 🇸🇪 Magnus Nygren (D): 28 Spiele
    • 🇸🇪 Leon Bristedt (LW/C): 23 Spiele
    • 🇸🇪 Dennis Rasmussen (C): 20 Spiele

    Es folgt gleich die zweite Mannschaft, die ausschliesslich auf sechs Nicht-Schweizer setzt. Es ist natürlich ein Risiko, denn Ausfälle sind so deutlich schwieriger zu kompensieren. Der HC Davos hatte in der bisherigen Saison ziemlich Glück, dass die Ausländer kaum länger verletzt waren. Am Spengler Cup trat der HCD nun mit zusätzlicher Import-Verstärkung von Ligakonkurrenten an. Es ist gut möglich, dass sich die Bündner auf die Playoffs hin den Kader mit einem zusätzlichen Ausländer ergänzen werden. Dann wird er aber nicht von der Konkurrenz kommen.

    HC Fribourg-Gottéron: 159 von 174 -> 91.37 %

    • 🇺🇸 Ryan Gunderson (D): 29 Spiele
    • 🇨🇦 David Desharnais (C/LW): 29 Spiele
    • 🇸🇪 Jacob De la Rose (C/W): 26 Spiele
    • 🇫🇮 Janne Kuokkanen (LW/C): 25 Spiele
    • 🇫🇮 Juuso Vainio (D): 22 Spiele
    • 🇸🇪 Victor Rask (C/LW): 14 Spiele
    • 🇸🇪 Marcus Sörensen (LW/RW): 14 Spiele

    Mit dem HC Fribourg-Gottéron knacken wir die 90er-Marke. Lange musste sich Marcus Sörensen gedulden, bis er sein Debüt bei Gottéron feiern konnte. Der 30-Jährige fiel zum Saisonbeginn aus. Um mehr Spielraum zu haben, verpflichtete Christian Dubé im Oktober mit Victor Rask einen weiteren schwedischen Offensivspieler. Mit 33.75 Prozent der Tore stammen am zweitwenigsten Treffer im Ligavergleich von den ausländischen Spielern, einzig das verletzungsgebeutelte Rapperswil-Jona weist noch einen tieferen Wert aus.

    ZSC Lions: 168 von 180 -> 93.33 %

    • 🇫🇮 Mikko Lehtonen (D): 30 Spiele
    • 🇫🇮 Juho Lammikko (C/LW): 30 Spiele
    • 🇸🇪 Lucas Wallmark (C): 30 Spiele
    • 🇫🇷 Alexandre Texier (C/LW): 24 Spiele
    • 🇨🇦🇵🇹 Justin Azevedo (C): 19 Spiele
    • 🇨🇿 Simon Hrubec (G): 18 Spiele
    • 🇺🇸 Garrett Roe (C): 17 Spiele

    Es folgen drei Teams, die sich nur in der Nachkommastellen unterscheiden. Ein Trio konnte bei den ZSC Lions alle drei Spiele absolvieren. Mikko Lehtonen, Juho Lammikko und Lucas Wallmark standen immer zur Verfügung. Sind alle Akteure einsatzfähig, muss immer ein Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen. Für den Moment wird Neo-Trainer Marc Crawford diese Auswahl allerdings nicht haben. Der tschechische Torhüter Simon Hrubec fällt derzeit aus, nach einer Verletzung die er sich mit der Nationalmannschaft zugezogen hat, gegen die Zürcher von mehreren Wochen Absenz aus.

    EHC Kloten: 180 von 192 -> 93.75 %

    • 🇫🇮 Miro Altonen (C): 32 Spiele
    • 🇨🇦 Jonathan Ang (C): 32 Spiele
    • 🇨🇦 Éric Faille (C/RW): 32 Spiele
    • 🇫🇮 Arttu Ruotsalainen (C/W): 32 Spiele
    • 🇸🇪 Lucas Ekestahl-Jonsson (D): 28 Spiele
    • 🇫🇮 Juha Metsola (G): 21 Spiele
    • 🇺🇸 Jordan Schmaltz (D): 3 Spiele

    Ein Quartett hat beim Aufsteiger aus Kloten bislang alle Spiele absolviert. Ins Gewicht fällt, dass Jordan Schmaltz sich lange bis zu seinem Comeback gedulden musste. Der finnische Torhüter Juha Metsola kommt in Kloten bislang auf 21 Spiele, damit spielte er rund zwei Drittel aller Partien. Bei der offensiven Leistung, sprich der Torproduktion, teilen sich Ausländer und Schweizer beim Aufsteiger ihren Anteil ziemlich mittig, 50.63% Tore gingen aufs Konto von Imports. Allerdings liegt es wohl auch daran, dass zumindest zwei Kontingenzplätze in der Flughafenstadt immer für die Defensive verwendet wurden.

    EHC Biel-Bienne: 180 von 192 -> 93.75 %

    • 🇫🇮 Toni Rajala (LW/RW): 32 Spiele
    • 🇸🇪 Viktor Lööv (D): 31 Spiele
    • 🇫🇮 Jere Sallinen (LW/C): 31 Spiele
    • 🇷🇺🇰🇿 Alexander Yakovenko (D): 28 Spiele
    • 🇸🇪 Jesper Olofsson (LW/RW): 28 Spiele
    • 🇫🇮 Harri Säteri (G): 25 Spiele
    • 🇨🇦 Riley Sheahan (C/LW): 5 Spiele

    Obschon der EHC Biel auf einen ausländischen Torhüter setzt, haben die Seeländer zum Saisonbeginn auf einen zusätzlichen Importspieler verzichtet. Anfang Dezember hat man nun zusätzlich aufgerüstet, im Sturm verstärkt Riley Sheahan den Tabellenzweiten. Anders als in der vorangegangenen Saison beklagt der EHCB bei den Imports praktisch kein Verletzungspech. Alle sechs Spieler, die schon beim Saisonbeginn im Kader standen, haben die Marke von 25 Spielen bereits erreicht. Obschon er nicht mehr die Captainbinde trägt, ist Toni Rajala der Dauerbrenner in der Importfraktion.

    EV Zug: 170 von 180 -> 94.44 %

    • 🇸🇪 Christian Djoos (D): 30 Spiele
    • 🇸🇰 Peter Cehlarik (LW/RW): 30 Spiele
    • 🇨🇿 Jan Kovar (C): 30 Spiele
    • 🇺🇸 Brian O'Neill (C/RW): 29 Spiele
    • 🇸🇪 Niklas Hansson (D): 21 Spiele
    • 🇸🇪 Carl Klingberg (RW): 21 Spiele
    • 🇺🇸 Justin Abdelkader (LW/RW): 9 Spiele
    • 🇸🇪 Adam Almquist (D): neu

    Auch der Schweizer Meister ist nicht ohne Verletzungspech durch die bisherige Saison gekommen, wobei sich die SItuation in den vergangenen Wochen zusätzlich verschärft hat. Beim EVZ hatte man aber die Möglichkeit umfangreich darauf zu reagieren. Erst ist Ende November Justin Abdelkader zum Team gestosse. Für den US-Amerikaner ist es eine Rückkehr, nachdem er vor zwei Saisons in der Schlussphase beim Meistertitel mitwirkte. Jüngst hat man nun auch noch den Ausfall von Niklas Hansson kompensiert. Von Traktor Chelyabinsk hat Adam Almquist in die Zentralschweiz gewechselt. Damit dürfte die Grundlage für eine starke zweite Saisonhälfte geschaffen sein.

    SCL Tigers 182 von 192 -> 94.79 %

    • 🇫🇮 Sami Lepistö (D): 32 Spiele
    • 🇫🇮 Vili Saarijärvi (D): 32 Spiele
    • 🇩🇪 Marc Michaelis (LW/C): 32 Spiele
    • 🇫🇮 Harri Pesonen (LW): 32 Spiele
    • 🇫🇮 Aleksi Saarela (C/LW): 32 Spiele
    • 🇨🇦 Cody Eakin (C): 16 Spiele
    • 🇨🇦 Alexandre Grenier (RW/C): 6 Spiele

    Es folgen nun in der Tat die fünf schlechtest klassierten Vereine der National League, die aber am häufigsten auf ihre Ausländer zählen konnten. Die SCL Tigers sind die Mannschaft der National League, welche in der Offensive am stärksten von den ausländischen Kräften abhängig ist. 73.75 Prozent der Tore hat die Ausländerfraktion erzielt. Eindrücklich ist auch, dass gleich fünf Spieler aus den Ausländerreihen alle Partien absolviert haben. Mit Alexandre Grenier liess man einen Kanadier, der dem Hören nach nicht gut fürs Teamklima war, ziehen, ersetzt hat ihn Cody Eakin. Spielraum bei den Imports haben die Tigers nicht, fällt jemand aus, spielen die Langnauer mit einem offenen Kontingentplatz.

    Lausanne HC: 179 von 186 -> 96.23 %

    • 🇸🇪 Robin Kovacs (LW/RW): 31 Spiele
    • 🇨🇦🇺🇸 Daniel Audette (C): 29 Spiele
    • 🇸🇰 Martin Gernat (D): 27 Spiele
    • 🇨🇦 Cory Emmerton (C): 26 Spiele
    • 🇨🇿 Jiri Sekac (LW): 26 Spiele
    • 🇫🇮 Miikka Salomäki (W/C): 20 Spiele
    • 🇸🇰 Richard Panik (RW/LW): 16 Spiele
    • 🇦🇹 Michael Raffl (LW/RW): 4 Spiele

    Acht ausländische Spieler haben nicht ausgereicht, damit der Lausanne HC in allen Partien in Top-Besetzung antreten konnte. Im Oktober ist zu den bis zu jenem Zeitpunkt sieben Ausländern auch noch Richard Panik hinzugekommen. Besonders der Österreicher Michael Raffl war in der bisherigen Saison regelrecht vom Verletzungspech verfolgt. Doch die sieben Spiele, in denen der LHC nicht mit allen Imports auflaufen konnte, waren sicherlich nicht ausschlaggebend, dass die Lausanner aktuell nur an 13. Stelle in der Tabelle stehen.

    HC Ambri-Piotta: 189 von 192 -> 98.43 %

    • 🇨🇿 Michael Spacek (C/RW): 32 Spiele
    • 🇫🇮 Jesse Virtanen (D): 31 Spiele
    • 🇨🇿 Filip Chlapik (C/LW): 30 Spiele
    • 🇨🇦 Brandon McMillan (C/LW): 29 Spiele
    • 🇸🇪 Tim Heed (D): 24 Spiele
    • 🇫🇮 Janne Juvonen (G): 22 Spiele
    • 🇺🇸 Nick Shore (C): 18 Spiele
    • 🇨🇦 Alex Formenton (LW): 3 Spiele

    Drei Spiele konnte der HC Ambri-Piotta nicht mit der maximalen Anzahl an ausländischen Spielern antreten. Im Dezember ist es bei den Imports noch zu einem Wechsel gekommen. Der US-Amerikaner Nick Shore ist nach Finnland zum HV71 abgewandert, ersetzt wird der Center durch einen Flügelspieler. Alex Formenton ist zu den Biancoblù gestossen. Es ist ein Transfer, der aufgrund Formentons Hintergrundgeschichte ordentlich Aufsehen erregt hat. Immer gespielt hat bei den Tessinern nur einer, Michael Spacek, der sich derzeit mit 37 Torbeteiligungen als Ligatopscorer etabliert hat.

    HC Ajoie: 198 von 198 -> 100 %

    • 🇨🇦 Frédérik Gauthier (C): 33 Spiele
    • 🇺🇸 T. J. Brennan (D): 32 Spiele
    • 🇨🇦 Philip-Michael Devos (C): 32 Spiele
    • 🇨🇦 Jérôme Gauthier-Leduc (D): 29 Spiele
    • 🇸🇰 Martin Bakos (LW/RW): 27 Spiele
    • 🇨🇦 Guillaume Asselin (RW): 25 Spiele
    • 🇨🇦 Jonathan Hazen (RW): 20 Spiele

    Das eine von beiden Teams, welche die vollen 100 Prozent ausschöpfen konnten, ist das Tabellenschlusslich HC Ajoie. Im September ist der Slowake Martin Bakos zum Team gestossen, um den Jurassiern eine stetige Alternative zu bieten, vor allem wegen des Ausfalls von Jonathan Hazen. Einzig der kanadische Center Frédérik Gauthier hat immer gespielt. Es ist für Ajoie auch wichtig aus dem Vollen schöpfen zu können, denn nur die SCL Tigers sind noch abhängiger von den Imports. 66.25 Prozent der HCA-Tore hat die Ausländerfraktion erzielt.

    HC Lugano: 180 von 180 -> 100 %

    • 🇫🇮 Markus Granlund (C/LW): 30 Spiele
    • 🇺🇸 Mark Arcobello (RW/C): 29 Spiele
    • 🇨🇦 Brett Connolly (RW): 27 Spiele
    • 🇫🇮 Mikko Koskinen (G): 23 Spiele
    • 🇨🇦 Troy Josephs (C): 23 Spiele
    • 🇨🇦 Kris Bennett (C/LW): 20 Spiele
    • 🇫🇮 Oliwer Kaski (D): 20 Spiele
    • 🇨🇦 Daniel Carr (C): 8 Spiele

    Acht Ausländer sind beim HC Lugano notwendig, um in allen 30 Partien auf sechs Imports zählen zu können. Markus Granlund ist dabei der Dauerbrenner, er hat kein Spiel verpasst. Die Bianconeri setzten auf einen Import-Goalie. Steht er nicht im Einsatz oder bei anderen Ausfällen, wurde jeweils Kris Bennett von den Ticino Rockets in die National League berufen. Verteidiger Oliwer Kaski hat im Dezember das Team nun in Richtung Finnland zum HV71 verlassen. Zieht man auch Bennett ab, hat der HC Lugano aktuell nur sechs ausländische Spieler im Kader.

    Die Lakers haben noch das grösste Import-Potential, nur zwei Clubs haben aus dem Vollen geschöpft
    Auf so viele Einsätze kamen die ausländischen Spieler
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