Beiträge von Sbornaja

    Soi Häfeli, Soi Deckeli gaht wieter z Lugano...

    War zuletzt beim EHC Visp tätig
    Der HC Lugano holt einen Spieler-Vater als Assistenztrainer

    Der HC Lugano verpflichtet mit Matti Alatalo, dem Vater von Santeri Alatalo, einen Assistenztrainer. Der 63-Jährige war zuletzt zwischen 2017 und 2021 beim EHC Visp als Headcoach angestellt.

    Der Finne ist ein äusserst erfahrener Trainer, stand er doch erstmals 1988 bei der Cornell University als Assistenztrainer hinter der Bande. Damals war Matti Alatalo 30 Jahre alt. Der HC Lugano ist seine zweite Anstellung in der National League. Zwischen 1995 und 2000 war er als Assistenztrainer der ZSC Lions tätig. Beim HC Lugano hat er einen Vertrag bis Ende Saison unterzeichnet.

    Hier noch ein guter Bericht über Viktor Rask neu bei HCFG zu bestaunen (506 NHL Spiele, 89T, 134A, 1.87m/90Kg):

    Kann er sich mit der Wut im Bauch nochmals für die NHL aufdrängen?

    Ein solcher Spieler sieht man eigentlich nur während Lockouts in der Schweiz

    Der HC Fribourg-Gottéron hat am 15. Oktober noch einmal seine Offensive verstärkt und mit Victor Rask einen Top-Spieler in die Schweiz geholt.

    Der Schwede spielte zuletzt in der NHL für die Seattle Kraken. Ende der letzten Saison wurde er zum unrestricted Free Agent, also jedes Team der NHL konnte ihm einen Vertrag anbieten. Überraschenderweise wurde der Stürmer aber mit keiner Franchise einig und war zu Beginn der Saison noch immer vertragslos. So entschied er sich, wie Cody Eakin und Richard Panik, einen anderen Weg zu gehen und nach Europa zurückzukehren.

    Ein Blick auf die Scorerwerte von Victor Rask verrät, dass von ihm sehr viel erwartet werden darf. Der Schwede wurde 2011 an 42. Stelle von den Carolina Hurricanes gedraftet. Sein erstes NHL-Spiel absolvierte er aber erst in der Saison 2014/15. Zuvor musste er sich in der kanadischen Juniorenliga WHL und der AHL beweisen. In der ersten Saison im Trikot der Hurricanes kam Rask dann sogleich auf 33 Scorerpunkte in 80 Spielen. Das entspricht einem Durchschnitt von 0.41 Scorerpunkten pro Spiel.

    In der darauffolgenden Saison 2015/16 wusste Rask auf allen Ebenen zu überzeugen. In 80 Spielen schoss er 21 Tore und bereitete deren 27 vor. Damit sammelte er im Schnitt 0.6 Scorerpunkte pro Spiel. Diesen Wert konnte er auch in der Saison 2016/17 bestätigen, als er in 82 Partien auf 45 Scorerpunkte kam, was 0.55 Punkte pro Spiel bedeutet.

    Der bislang grösste Erfolg und die anschliessende Krise

    Bevor es in die Saison 2017/18 ging, durfte Victor Rask eines seiner bislang grössten Highlights der Karriere feiern. An der Eishockey-WM holte er mit Schweden die Goldmedaille. Die Tre Kronor setzten sich im Viertelfinal gegen die Schweiz, im Halbfinal gegen Finnland und im Final nach Penaltyschiessen gegen Kanada durch. Rask kam in zehn Spielen auf sieben Scorerpunkte.

    Ab der Saison 2018/19 kam Rask dann nicht mehr ganz auf das gleiche Leistungsniveau. Während der Spielzeit 2018/19 kam er für die Carolina Hurricanes in 26 Spielen nur noch auf sechs Scorerpunkte und wurde zu den Minnesota Wild getradet. Im Gegenzug ging Nino Niederreiter den anderen Weg. Im Nachhinein muss man klar sagen, dass die Hurricanes den besseren Trade gemacht haben. Rask kam in seiner besten Saison bei den Minnesota Wild auf 23 Scorerpunkte in 54 Spielen, während Niederreiter im Trikot der Hurricanes immer mindestens elf Tore erzielte und 29 Scorerpunkte sammelte.

    Während der Saison 2021/22 wurde Rask von den Wild zu den Seattle Kraken getradet und kam in 18 Spielen noch auf acht Scorerpunkte, bevor er zum unrestricted Free Agent wurde. Wie bereits zu Beginn des Artikels erwähnt, fand der Schwede in der NHL keinen neuen Verein. Er war noch in einem Tryout bei den Columbus Blue Jackes, konnte sich aber auch dort nicht für einen Vertrag aufdrängen.

    Was kann der HC Fribourg-Gottéron von Viktor Rask erwarten?

    Dass Victor Rask in der NHL keinen neuen Vertrag bekam, kommt dem HC Fribourg-Gottéron gerade recht. Einen siebten Import von dieser Qualität zu verpflichten, das kann sich definitiv sehen lassen. Rask ist erst 29 Jahre alt und wird sicherlich mit etwas Wut im Bauch nach Europa zurückkehren, da er in der NHL keinen Vertrag erhalten hat. Für ihn gilt es, sich nochmals in die Bücher der NHL-Scouts zu spielen. Das kann er aber nur, wenn er in der Schweiz eine Top-Saison hinlegt.

    In den letzten NHL Scouting Reports wurde geschrieben, dass er nicht das offensive Potenzial erreicht hat, das er zu Beginn seiner Karriere an den Tag legte. Zudem spiele er nicht wirklich ein physisches Spiel, obwohl er mit 1,87 Meter und 90 Kilogramm Gardemasse besitzt. Weiter wird kritisiert, dass sein Zweiweg Spiel nicht über alle Zweifel erhaben ist und ihm zuletzt etwas die Konstanz fehlte. An diesen Punkten muss er also in der Schweiz arbeiten, wenn er sich nochmals für die NHL aufdrängen will.

    Was die Offensive anbelangt, darf aber in Fribourg viel von Victor Rask erwartet werden. Der Schwede kommt mit dem NHL-Rhythmus in den Beinen in die Schweiz und verfügt sowohl über eine gute Übersicht als auch über einen tollen Abschluss. Er kann zudem den Puck sehr gut abdecken, ist kreativ und hat eine gute Arbeitsmoral. Rask hat gute schlittschuhläuferische Fähigkeiten, ist aber nicht der schnellste Spieler. Wir sind gespannt, ob er bei Gottéron die hohen Erwartungen zu erfüllen mag.

    Ein solcher Spieler sieht man eigentlich nur während Lockouts in der Schweiz
    Kann er sich mit der Wut im Bauch nochmals für die NHL aufdrängen?
    sport.ch

    Da nochlie Fuetter id Mühle geh, zwar nöd in Züri, aaaaber....


    Absurde Situation
    Servette gegen Servette: In Genf prügelten sich Fussball- und Hockey-Fans

    Skurrile Geschichte aus Genf:
    Nach dem 5:0-Sieg des Genève-Servette HC über den EHC Kloten kommt es zu unschönen Szenen. Zwischen zwei Fanlagern aus Genf.

    Léman Bleu berichtet als erstes über absurd anmutende Bilder. Nach der Freitagspartie in der National League kommt es zu einer Auseinandersetzung mehrerer vermummter Personen. Vor einer Bar unmittelbar vor dem Stadion haben sich Fans des Servette FC, dem Fussballverein, und des Genève-Servette HC geprügelt, bis die Polizei sogar Pfefferspray einsetzen musste.

    Es ist ein Konflikt, der schon geraume Zeit schwelt, wie die Genfer Polizei gegenüber dem Blick ausführt. Die Personen seien keine Unbekannte, seit diesem Sommer provozieren sich die Gruppen Wochenende um Wochenende gegenseitig. Am vergangenen Samstagabend sei es nun so eskaliert, dass die Polizei eingreifen musste. Der Polizeisprecher sagt aber auch: "Es waren keine 500 Menschen, die am Samstagabend zusammenstiessen." Doch auch für das sonntägliche Heimspiel des Servette FC müssten die Beamten deshalb der Fans auf der Heimseite eine besonders Aufmerksamkeit zuwenden.

    Bei meiner Saisonvorschau habe ich Lugano unter die ersten 4 getippt. Meine Güte, das wird wohl nix. Selten so daneben gelegen, hei-ei-ei.

    Es trifft jedes Jahr einen Favoriten, der nicht in die Gänge kommt und du hast jedes Jahr auch die eine Überraschungsmannschaft die überperformt.

    Eishockey in Liechtenstein Wer Lust hat, darf im Nationalteam spielen
    Die noch junge Landesauswahl des Zwergstaats möchte an der WM teilnehmen, darf aber nicht. Bei der Rekrutierung des Personals ist Kreativität
    gefragt.
    Die noch junge Landesauswahl des Zwergstaats möchte an der WM teilnehmen, darf aber nicht. Bei der Rekrutierung des Personals ist Kreativität gefragt.

    Philipp Rindlisbacher
    Publiziert: 15.10.2022, 12:00

    Liechtenstein sucht den Nationalspieler!

    Je kleiner das Land, desto wichtiger die richtige Methode der Rekrutierung. Im «Volksblatt» wurde letzte Woche der Appell des nationalen Eishockey- und Inline-Verbands publiziert, Interessierte jeden Alters sollten sich doch dringend melden – auch wenn sie nur schnuppern wollen. Eine Landesauswahl aufzubauen, ist ja auch nicht so einfach in einem Zwergstaat mit weniger als 40’000 Einwohnerinnen und Einwohnern, in dem es keine Eishalle und mit dem EHC Vaduz-Schellenberg gerade mal einen Club gibt. Dieser spielt als Gast im österreichischen Bundesland Vorarlberg. In einer Feierabendbier-Liga.

    Aber eben, das Nationalteam des Fürstentums. Erstmals in Erscheinung trat die Ländle-Mannschaft auf Kufen vor bald 20 Jahren, das Testspiel gegen eine österreichische Jugendmannschaft ging 0:25 verloren. Reaktiviert wurde das Projekt erst im vorletzten Sommer, einmal pro Monat treffen sich die besten Liechtensteiner nun zum Training in Widnau im Rheintal. Und stellen sich anderen Ländern, in denen der Grossteil der Bevölkerung Eishockey nicht einmal vom Hörensagen her kennt. An einem internationalen «Entwicklungsturnier» bezwangen die Liechtensteiner heuer Irland, Portugal, Andorra und Algerien, einzig Kolumbien war zu stark. Der bekannteste Spieler ist Mauro Neurauter, der bei Prättigau-Herrschaft in der hiesigen 1. Liga stürmt.

    Bei aller Aufbruchstimmung kommt die Energiekrise besonders ungelegen, wird in Vaduz doch deswegen auf die Errichtung des Eisplatzes verzichtet. Was sich die Liechtensteiner wünschen, ist eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Doch der Eishockey-Weltverband stellt Forderungen: Beim an und für sich erforderlichen eigenen Ligabetrieb würden womöglich beide Augen zugedrückt, doch zumindest eine Eishalle im Land eines jeden WM-Teilnehmers muss es dann schon geben.

    Mittlerweile befasst sich ein Projektteam mit der Realisierung einer Arena, der Puck liege nun bei der Regierung, heisst es. Nach den ersten Länderspielsiegen wäre ein positiver Bescheid ein wahrhaftig fürstlicher Lohn.

    Eishockey in Liechtenstein – Wer Lust hat, darf im Nationalteam spielen
    Die noch junge Landesauswahl des Zwergstaats möchte an der WM teilnehmen, darf aber nicht. Bei der Rekrutierung des Personals ist Kreativität gefragt.
    www.derbund.ch

    Auch Fribourg Gotteron passt seine Ausländer Situation an (aber warum kein Torhüter?):


    Victor Rask wechselt in die National League
    Die Drachen verpflichten einen schwedischen Weltmeister und NHL-Crack

    Fribourg-Gottéron hat mit Victor Rask einen siebten Ausländer unter Vertrag genommen. Der schwedische Stürmer stösst per sofort von der NHL zu den Drachen.

    Rask, der mit der schwedischen Nationalmannschaft den Weltmeistertitel gewann, wurde bei Leksands IF ausgebildet. Während der Saison 2011-2012 verliess er Schweden in Richtung Nordamerika. Er setzte seine Karriere bei Calgary und den Charlotte Checkers fort, bevor er in die NHL zu den Carolina Hurricanes (bei denen er fünf Saisons lang spielte) wechselte. In der Saison 2018-2019 schloss er sich den Minnesota Wild an, bevor er zu den Seattle Kraken wechselte. 

    Victor Rask, der nach eingehender Analyse der aktuellen sportlichen Lage des Fanionteams von den Vereinsverantwortlichen unter Vertrag genommen wurde, ist 29 Jahre alt, 187cm gross und 90kg schwer. Der Linkshänder wird Anfangs nächster Woche im Freiburg erwartet.

    Die Drachen verpflichten einen schwedischen Weltmeister und NHL-Crack
    Victor Rask wechselt in die National League
    sport.ch

    Stimmt. Ich habe kein Südkurve Hintergrundwissen und war auch nicht in Eindhoven. Aber lasst deinen verpissten Frust nicht an mir aus. Lies die Post mal genau und ich habe meistens geschrieben (gemäss Medien). Und dein Südkurve bin so stolz Post.. toll ..völlig neutral. Das ist genau ein Problem der Kurven..

    Du und Snowcat seit coole Typen aber in diesem Thema blind und diskussionsunfähig. Und Stammtisch Gedöns ist anders. Meine Mutter ist Stammtisch Gedöns (scho wieder die FCZ Fans). War selber mal relativ harter ZSC Fan und kenne von GC durchaus ein paar Kurven Indsides von Leuten die sehr sehr nahe dran sind. Hör auch mich ständig zu belehren. Und jetzt Fresse halten (um deine Wortwahl zu nehmen).

    Bin dann mal dann mal für ein Weilchen weg hier. Bringt echt nix. Forumspause. Nur noch mitlesen.

    Au revoir

    Jetzt bisch aber grauehaft dünnhütig.

    Bei allem Respekt Snowcat. Es gibt mehrere Videos die länger als 15 Sekunden gehen. Klugscheisser ich weiss. Und klar kann man jetzt Wortklauberei betreiben ob schwere Krawalle oder Rauferei oder was auch immer. Die Südkürve/FCZ (und als das wird das ganze angesehen) bzw. dessen Image hat man damit mal wieder einen Bärendienst erwiesen. PS. Ich kann es schon differenzieren...

    Nein kannst du nicht und dies beweisst du in praktisch jeder Antwort zu dem Thema.

    Stammtisch Gedöns ohne wirkliches Hintergrundwissen...

    Naja, Lehtonen ist jetzt neu dazu gekommen und für Azevedo haben wir ja Lammikko als "Ersatz".

    Der seine Sache übrigens aus meiner Sicht sehr, sehr gut macht.

    Will ja nicht auch in die gleiche Kerbe schlagen wie Sbornaja und 007 - aber seine Physis tut unserem Team schon sehr gut - auf allen Ebenen!

    Das ist keine kerbe, dies ist einfach die unumstösslicher Wahreit!

    Wir haben aktuell 5 verletzte, 4 Ausländer/ Import Spieler, davon 4 Center... verrückt!

    ZSC Lions

    Teilnehmer Champions Hockey League 2022/23

    • Mikko Lehtonen (D): fraglich; beendete das Spiel gegen Rögle nach Sturz in die Bande vorzeitig
    • Alexandre Texier (C/LW): Oberkörperverletzung; week to week
    • Justin Azevedo (C): Unterkörperverletzung; Rückkehr unbekannt, fehlt seit dem Saisonstart
    • Dominik Diem (C/LW): Oberkörperverletzung; week to week
    • Garrett Roe (C): Oberkörperverletzung; day to day

    Also die hellsti Cherze uf de Turte schiint de Kukan jetzt au nöd unbedingt zsie...

    Nach einem Stockschlag
    ZSC-Verteidiger Dean Kukan wird in der Champions Hockey League gesperrt

    Die ZSC Lions beenden ihre Gruppe in der Champions Hockey League auf dem zweiten Rang und haben sich entsprechend für die Achtelfinals qualifiziert. Im ersten Spiel der K.o.-Phase wird der "Zett" allerdings ohne Dean Kukan auskommen müssen.

    Der Verteidiger der Zürcher verlor im letzten Spiel gegen Rögle BK kurz vor Schluss die Nerven. Nach einem Zweikampf enervierte sich der Schweizer und teilte einen Stockschlag aus, als der Schwede Adam Edström bereits am Wegfahren war. Daraufhin eröffnete die Disziplinarkommission der Champions Hockey League ein Verfahren. Mittlerweile ist bekannt, dass Kukan für eine Partie gesperrt wird.

    Nicht 8 ?

    Bin froh..

    Es hat sich erledigt. Wie Westschweizer Medien schreiben hat Sven Leuenberger gegenüber Gottéron abgesagt, wegen des "gedrängten Programmes des ZSC in den nächsten Wochen" (aus der La Liberté):

    Zurich ne prêtera pas Ludovic Waeber à Gottéron

    Directeur sportif des ZSC Lions, Sven Leuenberger a décidé de répondre négativement à la demande de Fribourg-Gottéron, qui cherche un gardien pour compenser l’absence de Reto Berra.

    Alles andere wäre auch lachhaft gewesen!

    Es ist ja nicht so, dass es hier nicht erlaubt ist. seinen Standpunkt mehrmals zu vertreten. Jeder von uns macht das regelmässig und die Standpunkte werden teilweise so oft gepredigt, dass langsam jeder weiss, was der Andere dazu denkt zum Thema Trainer, bargeldlos zahlen, Corona, Härte, etc. etc. etc.....

    Wie vielleicht bekannt, bin ich auf der Linie von Sbornaja. Leider haben gestern nur Lammikko und Kukan bezüglich Härte im Infight mit den Schweden mithalten können, sicher auch Lehtonen. Sopa hats auch versucht, hatte aber keine Chance. Viele andere haben sich dann aber abgedreht, wenns wirklich Hart auf Hart ging. Genau in dieser Phase haben dann die Schweden den Sack zugemacht. Keine neue Erkenntnis, aber man darf sie auch mehrmals erwähnen.

    Danke 007

    ist schon so, dass es die Mischung ausmacht, nur wurde über Jahre (Jahrzehnte?) die eine Seite (Indianer) komplett vernachlässigt und man hat es noch immer nicht begriffen, dass es Indianer und Häuptlinge benötigt.

    Darf ich vorstellen Simon Hrubec (Ich glaube dieser Bericht wurde noch nicht gepostet)


    Dank dem ZSC-Schlussmann hat sogar sein Vater eine neue Berufung gefunden
    Seine Ärztin hatte keine Ahnung von Eishockey, weswegen Hrubec heute Profi-Goalie ist

    Die ZSC Lions zählen in dieser Saison zum engsten Favoritenkreis auf den Schweizer Meistertitel und mit ein Grund dafür ist definitiv auch Goalie Simon Hrubec, welcher bislang einen starken Eindruck macht und die grossen Fussstapfen von Vorgänger Jakub Kovar zu füllen mag.

    Bereits bei seiner Verpflichtung wusste man, dass der Tscheche sein Geld wert sein würde, konnte er bislang doch überall, wo er unter Vertrag stand, sackstarke Stats aufweisen. So auch bei seiner letzten Station Avangard Omsk, wo er beispielsweise in den Playoffs 2020/21 eine fast schon unheimliche Fangquote von 95,3% aufs Eis zaubern konnte. Kein Wunder, galt er als einer der grossen Garanten für den erstmaligen Meistertitel der Vereinshistorie.  

    Auch in dieser Saison zeigt der 31-Jährige sein unglaubliches Potenzial, wird er doch nur schwer bezwungen. Bei Simon Hrubec ist jede Parade Geld wert, denn der sozial engagierte Tscheche spendet für jeden gehaltenen Puck einen Betrag für einen guten Zweck. Dies sagt bereits einiges über seine Persönlichkeit aus, welche mit ein Grund war, warum ihn ZSC-Sportchef Sven Leuenberger unbedingt verpflichten wollte:

    Zitat
     "Hrubec war von Anfang an auf unserer Liste. Und wir haben uns dann ziemlich schnell für ihn entschieden, weil er ein Charakterspieler ist und dem Gewinnen alles unterordnet. Er ist ein Arbeitstier, kein Aufwand ist zu gross. Und er hat uns sofort signalisiert, dass er unbedingt zu uns kommen will."
    Sven Leuenberger, Slapshot-Magazin, Ausgabe September/Oktober 2022

     

    Auf Anraten seiner Ärztin wurde er Goalie

    Seine Hockeyanfänge erlebte Simon Hrubec als Stürmer, doch da er mit chronischen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, verschrieb ihm die Ärztin Antibiotika. Sein Zustand wollte sich jedoch nicht verbessern, weswegen sie ihm vom Hockeyspielen abriet. Da beim Tschechen daraufhin die Tränen flossen, ging sie mit ihm den Kompromiss ein, dass er sich ins Tor stellen solle, da er dort körperlich etwas weniger gefordert werde und er nicht so schwer atmen müsse. Zu seinem heutigen Glück war die Ärztin in Sachen Eishockey ziemlich ahnungslos, denn wenn sie das nicht gewesen wäre, würde er heute kaum als Profi sein Geld verdienen können. Schliesslich wird man auch als Goalie extrem gefordert: "Nach dem ersten Training als Goalie war ich völlig am Ende, ich kriegte kaum noch Luft."  

    Eine weitere Anekdote aus seiner Kindheit zeigt die Verbissenheit des Tschechen, hatte seine Familie doch kein Geld für eine teure Goalieausrüstung. Sein wertvollster Besitz als Kind war demnach eine PlayStation 1, welche ihm sein Vater, der als Grenzbeamter amtete, unter ungeklärten Umständen nach Hause gebracht hatte. Dank dieser hatte er in der Nachbarschaft einiges an Popularität gewonnen. Doch um Goalie werden zu können, sagte er seinen Eltern, sie sollen die PlayStation verkaufen, um mit dem Geld seine Ausrüstung finanzieren zu können, was letztlich auch klappte.

    Sein Vater hat durch ihn eine neue Berufung gefunden

    Das Goalie-Training in seiner tschechischen Heimat Winterberg war nicht sonderlich gut, was seinen Vater dazu veranlasste, sich VHS-Kassetten aus den USA zu besorgen, um sich weiterbilden und seinen Sohn fördern zu können. Stanislav Hrubec scheint dadurch eine neue Berufung gefunden zu haben, arbeitet er heute doch als Goalietrainer beim Erstligisten Ceske Budejovice. Sein Sohnemann hingegen musste sich gedulden, bis er im Profi-Eishockey endlich wahrgenommen wurde, denn er sagt selbst, dass er zwischen 15 und 19 Jahren "einfach nicht gut genug" war. So kämpfte er sich via der zweiten und sogar dritten Liga bis in die Extraliga. Bei Trinec startete er dann richtig durch, hütete sieben Jahre lang dort das Tor und wurde mit den Tschechen auch Meister, wobei er als Playoff-MVP einen Bärendienst an jenem Erfolg hatte. "Das war der Moment, um den nächsten Schritt zu machen."


    Im Sommer 2019 liebäugelte Simon Hrubec bereits mit einem Wechsel in die Schweizer National League, doch sein Agent raubte ihm die Hoffnung auf ein Engagement, da dieser davon ausging, dass kein Schweizer Verein eine Ausländerlizenz für einen Goalie ohne NHL-Erfahrung opfern würde. Schliesslich durften damals nur vier Import-Spieler spielen. Stattdessen wechselte der Tscheche nach China zu KHL-Klub Kunlun Red Star.

    Zitat
     "Mir war eigentlich schon Prag als Stadt zu gross. Dann wurde es Peking... Aber es war eine faszinierende Zeit, ich habe viel gelernt. Sie essen dort teilweise wirklich seltsame Dinge. Einmal fand ich eine Fast-Food-Kette wie McDonalds, einfach mit Froschfleisch. Oder Salat mit Entenköpfen. Ich habe stets dankend abgelehnt und nur Fotos gemacht."
    Simon Hrubec, Slapshot-Magazin, Ausgabe September/Oktober 2022
     

    Nach seinem China-Abenteuer zog es ihn dann eben zu Avangard Omsk, wo er, wie bereits erwähnt, die Mannschaft zum ersten Meistertitel der Vereinshistorie hexen konnte. Er hat somit genau das geliefert, was man sich bei seiner Verpflichtung von ihm versprochen hatte, wurde er doch darum nach Omsk geholt, weil er jeweils in den Playoffs seine besten Spiele aufs Eis zaubern konnte. Genau diese Eigenschaft will er auch in Zürich für die ZSC Lions zeigen, denn für ihn gibt es nur den ersten Titelgewinn seit 2018 als grosses Ziel. "Diesem Ziel müssen wir alles, alles unterordnen."


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    Jeder Save hilft dem guten Zweck

    Auch wenn Simon Hrubec absolut besessen aufs Gewinnen ist, wie bereits ein Goalietrainer Stephan Siegfried bemerkte, hat der Tscheche auch eine sehr soziale Ader. So hat er die gemeinnützige Organisation "Saves help" gegründet, welche für jeden Goalie, der dort Mitglied ist, zehn Kronen (ca. 40 Rappen) pro gehaltenen Schuss für einen guten Zweck spendet. So beteiligen sich in Tschechien gegen 60 Goalies an der Aktion und mittlerweile sind auch im Fussball bis zu 50 Torhüter mit dabei. Auch in der Schweiz gibt es mittlerweile ein erstes Mitglied, war doch Hrubec-Goalie-Kollege Ludovic Waeber gleich Feuer und Flamme für die tolle Idee. "Er war sofort begeistert von der Idee. Sein Geld wird für Projekte in der Schweiz investiert."


    Zur besseren Orientierung: In der letzten Saison war es Reto Berra gewesen, welcher insgesamt 1371 Paraden und damit die meisten aller NL-Goalies zeigen konnte. Dies hätte demnach rund 550 Franken für den guten Zweck gebracht. Bei über 100 Torhütern in der Schweiz, könnte somit eine schöne Summe zusammenkommen. Sollte Simon Hrubec in dieser Saison so weitermachen wie bislang, dann werden nicht nur die ZSC Lions enorm Freude an ihm haben, sondern auch die Spendenkassen könnten prall gefüllt sein. Der Tscheche ist halt nicht nur ein toller Goalie, sondern auch ein toller Charakter und damit einfach eine absolute Bereicherung für die National League.

    Seine Ärztin hatte keine Ahnung von Eishockey, weswegen Hrubec heute Profi-Goalie ist
    Dank dem ZSC-Schlussmann hat sogar sein Vater eine neue Berufung gefunden
    sport.ch

    Davos und die Lions haben den Gruppensieg verpasst
    Je zwei Schweizer Teams pro Lostopf bei der Auslosung der CHL-K.o.-Runde

    Die Hälfte der letzten Runde in der Gruppenphase der Champions Hockey League wurde am Dienstagabend ausgetragen. Für die Schweizer Clubs sind dabei die letzten Entscheidungen gefallen, was die Einteilung in die Lostöpfe betrifft.

    Sowohl der HC Davos als auch die ZSC Lions haben es am Dienstagabend aufgrund ihrer Niederlagen verpasst, sich in den ersten Lostopf für die Auslosung des Achtelfinals zu spielen. Wenn am Donnerstag die Losfee das Glück der Teams in die Hand nimmt, werden somit sowohl bei den gesetzten als auch bei den ungesetzten Mannschaften zwei Schweizer Lose im Topf sein. Der EV Zug und der HC Fribourg-Gottéron haben ihre Gruppen bereits vorzeitig gewonnen. Als einziger NL-Club mussten die SC Rapperswil-Jona Lakers die Segel streichen. Mit neun Punkte zeigte der CHL-Neuling allerdings einen ansprechende Gruppenphase.

    Doch zurück zu der angesprochenen Auslosung. Folgend die beiden Lostöpfe für die Ziehung des Turnierbaums der K.o.-Runde.

    Gesetzte Teams (Gruppensieger)Ungesetzte Teams (Gruppenzweite)Setzung noch unbekannt
    Luleå HF/SWEMikkelin Jukurit/FIN
    EV Zug/SUIGrizzlys Wolfsburg/GER
    Tappara Tampere/FINRed Bull München/GER
    Rögle BK/SWEZSC Lions/SUI
    HC Fribourg-Gottéron/SUI Red Bull Salzburg/AUT oder
    Ilves/FIN
    Straubing Tigers/GERFärjestad BK/SWE

    Mountfield HK/CZE

    Frölunda HC/SWE

    Skellefteå AIK/SWEHC Davos/SUI
    Je zwei Schweizer Teams pro Lostopf bei der Auslosung der CHL-K.o.-Runden
    Davos und die Lions haben den Gruppensieg verpasst
    sport.ch

    Sein bis 2024 laufender Vertrag wurde im gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst
    Die SCL Tigers und Import-Spieler Grenier gehen ab sofort getrennte Wege


    Die SCL Tigers und der kanadische Stürmer Alexandre Grenier lösen den bis Ende Saison 2023/24 laufende Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen auf.

    Alexandre Grenier (31), er stiess im Sommer 2021 zu den Tigers, war während den letzten vier Spielen verletzungsbedingt (Gesichtsschädelfraktur) nicht einsatzfähig. Am kommenden Wochenende stünde der grossgewachsene Stürmer Headcoach Thierry Paterlini wieder zur Verfügung. Nach eingehender Analyse der Verantwortlichen in den letzten Wochen wird der noch laufende Vertrag (bis 2023/24) allerdings in gegenseitigem Einvernehmen per sofort aufgelöst und Alexandre Grenier verlässt die SCL Tigers.

    Pascal Müller, Leiter Sport der SCL Tigers, ist intensiv an der Sondierung des Ausländermarktes und sucht einen passenden Ersatzausländer für den Rest der Saison 2022/23. Wichtig ist für ihn in dieser Situation, einen Schnellschuss zu vermeiden und verschiedene Optionen zu prüfen.

    Gröni wollte den Sieg, ganz klar.

    Auf jeden und als die Härte ins Spiel kam fing es an zu kippen und die unsrigen waren danach eingeschüchtert oder verletzt...

    Es fehlen mindestens 2 Spieler mit Wasserverdrängung, Künstler hat man mehr als genug, ich kann mich nur wiederholen.

    Soeben wurde Alexander Grenier bei den SCL Tigers freigestellt oder wie es so schön heisst; im gegenseitigem Einvernehmen...

    Alexander Grenier 31j. 1.96m, 96kg, machte in seiner 1. Saison bei den SCL Tigers 48 Scorerpunkte (13 T. 35A), diese Saison 6 Spiele 2 Pkt.(2T), hat Wasserverdrängung, ist schnell verfügbar.

    Allerdings hat er gerade 4 Spiele wegen Gesichtsschädelfraktur verpasst, wäre nun aber wieder einsatzbereit.