Beiträge von Sbornaja

    Nicht 8 ?

    Bin froh..

    Es hat sich erledigt. Wie Westschweizer Medien schreiben hat Sven Leuenberger gegenüber Gottéron abgesagt, wegen des "gedrängten Programmes des ZSC in den nächsten Wochen" (aus der La Liberté):

    Zurich ne prêtera pas Ludovic Waeber à Gottéron

    Directeur sportif des ZSC Lions, Sven Leuenberger a décidé de répondre négativement à la demande de Fribourg-Gottéron, qui cherche un gardien pour compenser l’absence de Reto Berra.

    Alles andere wäre auch lachhaft gewesen!

    Es ist ja nicht so, dass es hier nicht erlaubt ist. seinen Standpunkt mehrmals zu vertreten. Jeder von uns macht das regelmässig und die Standpunkte werden teilweise so oft gepredigt, dass langsam jeder weiss, was der Andere dazu denkt zum Thema Trainer, bargeldlos zahlen, Corona, Härte, etc. etc. etc.....

    Wie vielleicht bekannt, bin ich auf der Linie von Sbornaja. Leider haben gestern nur Lammikko und Kukan bezüglich Härte im Infight mit den Schweden mithalten können, sicher auch Lehtonen. Sopa hats auch versucht, hatte aber keine Chance. Viele andere haben sich dann aber abgedreht, wenns wirklich Hart auf Hart ging. Genau in dieser Phase haben dann die Schweden den Sack zugemacht. Keine neue Erkenntnis, aber man darf sie auch mehrmals erwähnen.

    Danke 007

    ist schon so, dass es die Mischung ausmacht, nur wurde über Jahre (Jahrzehnte?) die eine Seite (Indianer) komplett vernachlässigt und man hat es noch immer nicht begriffen, dass es Indianer und Häuptlinge benötigt.

    Darf ich vorstellen Simon Hrubec (Ich glaube dieser Bericht wurde noch nicht gepostet)


    Dank dem ZSC-Schlussmann hat sogar sein Vater eine neue Berufung gefunden
    Seine Ärztin hatte keine Ahnung von Eishockey, weswegen Hrubec heute Profi-Goalie ist

    Die ZSC Lions zählen in dieser Saison zum engsten Favoritenkreis auf den Schweizer Meistertitel und mit ein Grund dafür ist definitiv auch Goalie Simon Hrubec, welcher bislang einen starken Eindruck macht und die grossen Fussstapfen von Vorgänger Jakub Kovar zu füllen mag.

    Bereits bei seiner Verpflichtung wusste man, dass der Tscheche sein Geld wert sein würde, konnte er bislang doch überall, wo er unter Vertrag stand, sackstarke Stats aufweisen. So auch bei seiner letzten Station Avangard Omsk, wo er beispielsweise in den Playoffs 2020/21 eine fast schon unheimliche Fangquote von 95,3% aufs Eis zaubern konnte. Kein Wunder, galt er als einer der grossen Garanten für den erstmaligen Meistertitel der Vereinshistorie.  

    Auch in dieser Saison zeigt der 31-Jährige sein unglaubliches Potenzial, wird er doch nur schwer bezwungen. Bei Simon Hrubec ist jede Parade Geld wert, denn der sozial engagierte Tscheche spendet für jeden gehaltenen Puck einen Betrag für einen guten Zweck. Dies sagt bereits einiges über seine Persönlichkeit aus, welche mit ein Grund war, warum ihn ZSC-Sportchef Sven Leuenberger unbedingt verpflichten wollte:

    Zitat
     "Hrubec war von Anfang an auf unserer Liste. Und wir haben uns dann ziemlich schnell für ihn entschieden, weil er ein Charakterspieler ist und dem Gewinnen alles unterordnet. Er ist ein Arbeitstier, kein Aufwand ist zu gross. Und er hat uns sofort signalisiert, dass er unbedingt zu uns kommen will."
    Sven Leuenberger, Slapshot-Magazin, Ausgabe September/Oktober 2022

     

    Auf Anraten seiner Ärztin wurde er Goalie

    Seine Hockeyanfänge erlebte Simon Hrubec als Stürmer, doch da er mit chronischen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, verschrieb ihm die Ärztin Antibiotika. Sein Zustand wollte sich jedoch nicht verbessern, weswegen sie ihm vom Hockeyspielen abriet. Da beim Tschechen daraufhin die Tränen flossen, ging sie mit ihm den Kompromiss ein, dass er sich ins Tor stellen solle, da er dort körperlich etwas weniger gefordert werde und er nicht so schwer atmen müsse. Zu seinem heutigen Glück war die Ärztin in Sachen Eishockey ziemlich ahnungslos, denn wenn sie das nicht gewesen wäre, würde er heute kaum als Profi sein Geld verdienen können. Schliesslich wird man auch als Goalie extrem gefordert: "Nach dem ersten Training als Goalie war ich völlig am Ende, ich kriegte kaum noch Luft."  

    Eine weitere Anekdote aus seiner Kindheit zeigt die Verbissenheit des Tschechen, hatte seine Familie doch kein Geld für eine teure Goalieausrüstung. Sein wertvollster Besitz als Kind war demnach eine PlayStation 1, welche ihm sein Vater, der als Grenzbeamter amtete, unter ungeklärten Umständen nach Hause gebracht hatte. Dank dieser hatte er in der Nachbarschaft einiges an Popularität gewonnen. Doch um Goalie werden zu können, sagte er seinen Eltern, sie sollen die PlayStation verkaufen, um mit dem Geld seine Ausrüstung finanzieren zu können, was letztlich auch klappte.

    Sein Vater hat durch ihn eine neue Berufung gefunden

    Das Goalie-Training in seiner tschechischen Heimat Winterberg war nicht sonderlich gut, was seinen Vater dazu veranlasste, sich VHS-Kassetten aus den USA zu besorgen, um sich weiterbilden und seinen Sohn fördern zu können. Stanislav Hrubec scheint dadurch eine neue Berufung gefunden zu haben, arbeitet er heute doch als Goalietrainer beim Erstligisten Ceske Budejovice. Sein Sohnemann hingegen musste sich gedulden, bis er im Profi-Eishockey endlich wahrgenommen wurde, denn er sagt selbst, dass er zwischen 15 und 19 Jahren "einfach nicht gut genug" war. So kämpfte er sich via der zweiten und sogar dritten Liga bis in die Extraliga. Bei Trinec startete er dann richtig durch, hütete sieben Jahre lang dort das Tor und wurde mit den Tschechen auch Meister, wobei er als Playoff-MVP einen Bärendienst an jenem Erfolg hatte. "Das war der Moment, um den nächsten Schritt zu machen."


    Im Sommer 2019 liebäugelte Simon Hrubec bereits mit einem Wechsel in die Schweizer National League, doch sein Agent raubte ihm die Hoffnung auf ein Engagement, da dieser davon ausging, dass kein Schweizer Verein eine Ausländerlizenz für einen Goalie ohne NHL-Erfahrung opfern würde. Schliesslich durften damals nur vier Import-Spieler spielen. Stattdessen wechselte der Tscheche nach China zu KHL-Klub Kunlun Red Star.

    Zitat
     "Mir war eigentlich schon Prag als Stadt zu gross. Dann wurde es Peking... Aber es war eine faszinierende Zeit, ich habe viel gelernt. Sie essen dort teilweise wirklich seltsame Dinge. Einmal fand ich eine Fast-Food-Kette wie McDonalds, einfach mit Froschfleisch. Oder Salat mit Entenköpfen. Ich habe stets dankend abgelehnt und nur Fotos gemacht."
    Simon Hrubec, Slapshot-Magazin, Ausgabe September/Oktober 2022
     

    Nach seinem China-Abenteuer zog es ihn dann eben zu Avangard Omsk, wo er, wie bereits erwähnt, die Mannschaft zum ersten Meistertitel der Vereinshistorie hexen konnte. Er hat somit genau das geliefert, was man sich bei seiner Verpflichtung von ihm versprochen hatte, wurde er doch darum nach Omsk geholt, weil er jeweils in den Playoffs seine besten Spiele aufs Eis zaubern konnte. Genau diese Eigenschaft will er auch in Zürich für die ZSC Lions zeigen, denn für ihn gibt es nur den ersten Titelgewinn seit 2018 als grosses Ziel. "Diesem Ziel müssen wir alles, alles unterordnen."


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    Jeder Save hilft dem guten Zweck

    Auch wenn Simon Hrubec absolut besessen aufs Gewinnen ist, wie bereits ein Goalietrainer Stephan Siegfried bemerkte, hat der Tscheche auch eine sehr soziale Ader. So hat er die gemeinnützige Organisation "Saves help" gegründet, welche für jeden Goalie, der dort Mitglied ist, zehn Kronen (ca. 40 Rappen) pro gehaltenen Schuss für einen guten Zweck spendet. So beteiligen sich in Tschechien gegen 60 Goalies an der Aktion und mittlerweile sind auch im Fussball bis zu 50 Torhüter mit dabei. Auch in der Schweiz gibt es mittlerweile ein erstes Mitglied, war doch Hrubec-Goalie-Kollege Ludovic Waeber gleich Feuer und Flamme für die tolle Idee. "Er war sofort begeistert von der Idee. Sein Geld wird für Projekte in der Schweiz investiert."


    Zur besseren Orientierung: In der letzten Saison war es Reto Berra gewesen, welcher insgesamt 1371 Paraden und damit die meisten aller NL-Goalies zeigen konnte. Dies hätte demnach rund 550 Franken für den guten Zweck gebracht. Bei über 100 Torhütern in der Schweiz, könnte somit eine schöne Summe zusammenkommen. Sollte Simon Hrubec in dieser Saison so weitermachen wie bislang, dann werden nicht nur die ZSC Lions enorm Freude an ihm haben, sondern auch die Spendenkassen könnten prall gefüllt sein. Der Tscheche ist halt nicht nur ein toller Goalie, sondern auch ein toller Charakter und damit einfach eine absolute Bereicherung für die National League.

    Seine Ärztin hatte keine Ahnung von Eishockey, weswegen Hrubec heute Profi-Goalie ist
    Dank dem ZSC-Schlussmann hat sogar sein Vater eine neue Berufung gefunden
    sport.ch

    Davos und die Lions haben den Gruppensieg verpasst
    Je zwei Schweizer Teams pro Lostopf bei der Auslosung der CHL-K.o.-Runde

    Die Hälfte der letzten Runde in der Gruppenphase der Champions Hockey League wurde am Dienstagabend ausgetragen. Für die Schweizer Clubs sind dabei die letzten Entscheidungen gefallen, was die Einteilung in die Lostöpfe betrifft.

    Sowohl der HC Davos als auch die ZSC Lions haben es am Dienstagabend aufgrund ihrer Niederlagen verpasst, sich in den ersten Lostopf für die Auslosung des Achtelfinals zu spielen. Wenn am Donnerstag die Losfee das Glück der Teams in die Hand nimmt, werden somit sowohl bei den gesetzten als auch bei den ungesetzten Mannschaften zwei Schweizer Lose im Topf sein. Der EV Zug und der HC Fribourg-Gottéron haben ihre Gruppen bereits vorzeitig gewonnen. Als einziger NL-Club mussten die SC Rapperswil-Jona Lakers die Segel streichen. Mit neun Punkte zeigte der CHL-Neuling allerdings einen ansprechende Gruppenphase.

    Doch zurück zu der angesprochenen Auslosung. Folgend die beiden Lostöpfe für die Ziehung des Turnierbaums der K.o.-Runde.

    Gesetzte Teams (Gruppensieger)Ungesetzte Teams (Gruppenzweite)Setzung noch unbekannt
    Luleå HF/SWEMikkelin Jukurit/FIN
    EV Zug/SUIGrizzlys Wolfsburg/GER
    Tappara Tampere/FINRed Bull München/GER
    Rögle BK/SWEZSC Lions/SUI
    HC Fribourg-Gottéron/SUI Red Bull Salzburg/AUT oder
    Ilves/FIN
    Straubing Tigers/GERFärjestad BK/SWE

    Mountfield HK/CZE

    Frölunda HC/SWE

    Skellefteå AIK/SWEHC Davos/SUI
    Je zwei Schweizer Teams pro Lostopf bei der Auslosung der CHL-K.o.-Runden
    Davos und die Lions haben den Gruppensieg verpasst
    sport.ch

    Sein bis 2024 laufender Vertrag wurde im gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst
    Die SCL Tigers und Import-Spieler Grenier gehen ab sofort getrennte Wege


    Die SCL Tigers und der kanadische Stürmer Alexandre Grenier lösen den bis Ende Saison 2023/24 laufende Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen auf.

    Alexandre Grenier (31), er stiess im Sommer 2021 zu den Tigers, war während den letzten vier Spielen verletzungsbedingt (Gesichtsschädelfraktur) nicht einsatzfähig. Am kommenden Wochenende stünde der grossgewachsene Stürmer Headcoach Thierry Paterlini wieder zur Verfügung. Nach eingehender Analyse der Verantwortlichen in den letzten Wochen wird der noch laufende Vertrag (bis 2023/24) allerdings in gegenseitigem Einvernehmen per sofort aufgelöst und Alexandre Grenier verlässt die SCL Tigers.

    Pascal Müller, Leiter Sport der SCL Tigers, ist intensiv an der Sondierung des Ausländermarktes und sucht einen passenden Ersatzausländer für den Rest der Saison 2022/23. Wichtig ist für ihn in dieser Situation, einen Schnellschuss zu vermeiden und verschiedene Optionen zu prüfen.

    Gröni wollte den Sieg, ganz klar.

    Auf jeden und als die Härte ins Spiel kam fing es an zu kippen und die unsrigen waren danach eingeschüchtert oder verletzt...

    Es fehlen mindestens 2 Spieler mit Wasserverdrängung, Künstler hat man mehr als genug, ich kann mich nur wiederholen.

    Soeben wurde Alexander Grenier bei den SCL Tigers freigestellt oder wie es so schön heisst; im gegenseitigem Einvernehmen...

    Alexander Grenier 31j. 1.96m, 96kg, machte in seiner 1. Saison bei den SCL Tigers 48 Scorerpunkte (13 T. 35A), diese Saison 6 Spiele 2 Pkt.(2T), hat Wasserverdrängung, ist schnell verfügbar.

    Allerdings hat er gerade 4 Spiele wegen Gesichtsschädelfraktur verpasst, wäre nun aber wieder einsatzbereit.

    wieso spielte Waeber nicht gestern? wir waren doch schon qualifiziert und alle auch hier drin sprechen doch immer von 2 starken goalies mit spielpraxis für titel, ist er angeschlagen?

    Ich vermute mal wegen dem Ausländerlazaret. Ein Ausländer auf der Spielerbank, wenn er spielen dürfte, wäre einfach zu teuer.
    Ausserdem wollte man den Gruppensieg.

    Ist gestern alles etwas in die Hose gegangen, tja kann passieren.

    Gut möglich. Waeber ist nicht der einzige der nun hinten anstehen muss. Das Bessere ist der Feind des Guten! Auch wenn man Waeber nichts vorwerfen kann.

    Nein der Waeber hat mir eigentlich sehr gut gefallen, gerade in den Playoffs. Umsonst hat ihm Jakub Kovar nicht Platz gemacht und gesagt er solle die Serie nicht nur beginnen sondern auch beenden. Finde ich bis heute noch eie der Besten Gesten letzte Saison!

    Ich wünschte mir einen Spieeler wie zBsp. Justin Bailey 27jährig, 1.93m, 97kg oder Brendan Perlini (ex-Ambri) 26j. 1.92m auf 98Kg, Kurtis Gabriel 29j, 1.93m 96kg, Alex Chiasson 32j. 1.93m 94kg

    Als Vergleich, Juho Lammiko 26j. zBsp. 1.90m, 92kg


    Naja Wunschdenken, wahrscheinlich kommt dann wieder ein weiterer französischer oder nordländischer Hobbit...

    Ja wir haben langsam ein Lazarett. Sceviour macht sich in Bern, der hat mir schon bei den Panthers gefallen.

    Genau was Bern gebraucht hat und seine Beste Zeit kommt dann erst noch in den Playoffs. Top Transfer, genau wie Kahun!

    Weiss jemand wie viele Ausländerlizenzen diese Saison gezogen werden dürfen?
    Liegt diese Limite noch immer bei 8 Lizenzen oder wurde diese auch erhöht?

    Jetzt herrscht also Panik in lausanne ;P

    Richard Panik wird offenbar in Lausanne unterschreiben
    Langjähriger NHL-Stürmer soll die National League bereichern

    Der Lausanne HC ist alles andere als zufriedenstellend in diese Saison gestartet und dazu gibt es bei den Waadtländern auch ein wenig Verletzungspech zu beklagen. Aus diesem Grund hat man sich nun offenbar die Dienste eines NHL-Stürmers sichern können.

    Wie Grégory Beaud vom Blick berichtet, wird erwartet, dass Richard Panik bei LHC unterschreiben wird. Der 31-Jährige steht momentan zwar noch bei den New York Islanders unter Vertrag, doch er hat keinen Platz im NHL-Roster ergattern können. Nun soll er der achte Import-Spieler bei den Lausannern werden und bis Ende Saison die National League bereichern. Der Slowake kann in seiner Karriere auf über 500 NHL-Spiele zurückblicken.

    Langjähriger NHL-Stürmer soll die National League bereichern
    Richard Panik wird offenbar in Lausanne unterschreiben
    sport.ch

    Nicht schlimm wenn wir gegen die Schweden verlieren, nicht die CHL gewinnen.

    Zug wackelt gerade etwas, schlimm wäre wenn wir Ende Saison nicht bereit wären und jemand anders erben würde.

    Zug wird dann wieder in die Spur finden, wenn sie aus der CHL ausgeschieden sind. Danach wird es 2-3 Spiele lang dauern und dann wird die Dominanz wieder zunehmen.

    Sie haben die Ziele diese Saison ganz klar und öffentlich neu gesteckt (Final resp. Sieg der CHL).

    Um die muss man sich keine Sorgen machen.

    Die Frage ist ob wir weiterhin nur mit 3-4 von 6 zugelassenen Ausländern spielen.
    Hier muss nun einfach nachgelegt werden, so schmerzhaft dies auch sein mag.

    Es fehlt weiterhin an physisch starken Spielern, ähnlich wie zBsp. in Bern ein Sceviour einer ist! Scorer mit Wasserverdrängung.

    Ein Nordamerikaner wäre mein Wunsch!

    Ich bin sehr gespalten in der causa Waeber. Finde einfach dass man nicht fair ist mit ihm. Letzte Saison den Vertrag verlängert, dann hat man ihm Zuerst Kovars und dann Hrubec vor die Nase gesetzt ohne dass er je schlecht gespielt hat, im Gegenteil, siehe Halbfinale.

    Ich bin ein absoluter Befürworter für Waeber als No. 1 Goalie. Ist noch weit vom besten Goalie Alter entfernt. Und dass er diese Saison erst 1 Spiel bekommen hat geht gar nicht.

    Ich würd ihm die Spielpraxis geben. Man sollte auch etwas vorausschauend sein, was wenn in 2 Jahren die Anzahl Ausländer wieder reduziert wird!

    So wird er früher oder später Berra in Fribourg ablösen, und das werden wir dann ziemlich sicher bereuen.

    Er wird so oder so wieder zurück nach Fribourg gehen, das ist klar wie das Amen in der Kirche!

    Senkung des Eigenkapitals und Kapitalerhöhung der Aktiengesselschaft
    Der HC Lugano präsentiert tiefrote Zahlen und drei daraus folgende Massnahmen

    Am Montagabend fand die Jahresversammlung des HC Lugano an. Den Aktionären und Mitgliedern des Vereins wurden die Rechnung der Vorsaison präsentiert. Die Tessiner schrieben tiefrote Zahlen.

    Die Aktionäre der Hockey Club Lugano SA und die Mitglieder des Vereins Hockey Club Lugano haben sich am Montagabend zur jährlichen Versammlung getroffen. Wenig spektakulär verliefen die Wahlen, der Verwaltungsrat der Aktiengesellschaft rund um Präsidentin Vicky Mantegazza wurde im Amt bestätigt. Selbiges gilt auch für den Vorstand des HCL.

    Interesse vieler wecken dürften aber die präsentierten Zahlen. Die Hockey Club Lugano SA musste ein Verlust von 638'133 Schweizer Franken für das Rechnungsjahr 2021/22 präsentieren. Aus diesem Grund wurde das Aktienkapital um 3'033'000 Franken herabgesetzt, gleichzeitig beschloss man aber eine Kapitalerhöhung von einer Million Schweizer Franken, die vollständig durch den HCL gezeichnet wurde. Als dritte Massnahme wurde eine Kapitalerhöhung von maximal eineinhalb Millionen Franken genehmigt, diese soll innerhalb der nächsten zwei Jahre durchgeführt werden. Diese Entscheidungen wurden durch die Verluste notwendig, die hauptsächlich in Folge der Pandemie zusammengekommen seien, erklärte sich der Tessiner Hockey Club.

    Der HC Lugano präsentiert tiefrote Zahlen und drei daraus folgende Massnahmen
    Senkung des Eigenkapitals und Kapitalerhöhung der Aktiengesselschaft
    sport.ch

    Die spannendsten Schweizer NL-Spieler, die für die neue Saison noch keinen Vertrag haben
    Nicht alle auslaufenden Verträge der Schweizer NL-Cracks dürften verlängert werden

    Nach dieser Saison laufen die Verträge einiger arrivierter Schweizer NL-Spieler aus. In der Liste befinden sich unzählige sehr talentierte Spieler, sowie auch Routiniers. Wir nehmen sie genauer unter die Lupe.

    Noah Delémont (EHC Biel)

    Mit dem aufstrebenden Noah Delémont (20) befindet sich eines der grössten Verteidigertalente auf Schweizer Eis in dieser Liste. Sein Vertrag beim EHC Biel läuft Ende der aktuellen Saison aus. Der junge Verteidiger gab im Frühjahr sein A-Nationalmannschaftsdebüt und wusste sogleich zu skoren (1 Tor, 1 Assist). Bleibt abzuwarten, wo sein Weg hinführen wird. Für Biel wäre es sehr schade, einen so talentierten Spieler, womöglich an die Konkurrenz, zu verlieren.

    Joshua Fahrni (SC Bern)

    Joshua Fahrni (19) vom SC Bern befindet sich in einer ähnlichen Situation wie sein U-20 Nationalmannschaftskollege Delémont. Durch die neu eingeführte Ausländeraufstockung hat er einiges an Eiszeit eingebüsst, welche er unbedingt brauchen würde, um nochmals einen Schritt vorwärts zu machen. Aus Sicht des SC Bern müsste Fahrni eine Vertragsverlängerung angeboten werden, da er enorm viel Talent besitzt und in Zukunft ein wichtiger Teil der Mannschaft werden kann. Aus seiner Sicht braucht er aber unbedingt mehr Eiszeit und somit eine wichtige Rolle, um seine Karriere voranzutreiben. Bekommt er diese nicht, muss er sich einen neuen Klub suchen. An Interessenten würde es wahrlich nicht mangeln.

    Tyler Moy (SC Rapperswil-Jona Lakers)

    Eine der grössten Überraschungen der noch jungen Saison ist Tyler Moy (27). Nach seinem Wechsel von HC Lausanne zu den Rapperswil-Jona Lakers ist der Stürmer regelrecht aufgeblüht. Er steht bei elf Skorerpunkten aus neun NL-Spielen, was schon fast der Hälfte der Ausbeute der letzten Saison entspricht. Mit dieser steht er momentan auf dem sechsten Platz der Skorerliste. Sollte er seine Leistungen wie bis anhin aufs Eis bringen, würde es überraschen, wenn er keinen neuen, längerfristigen Vertrag beim SCRJ erhält.

    Nando Eggenberger (SC Rapperswil-Jona Lakers)

    Mit Nando Eggenberger (23) hat es ein weiterer Spieler der Lakers in diese Liste geschafft. Nach seinem harzigen Start beim HC Davos hat sich sein Wechsel zu Rapperswil bisher voll ausbezahlt. Er skort regelmässig, was ihm schon mehrere Nationalmannschafts-Aufgebote beschert hat. Aus Sicht der Lakers sollte es Priorität haben, den auslaufenden Vertrag mit Eggenberger zu verlängern. Wenn er sich weiterhin so wohlfühlt, würde es nicht verwundern, wenn er seinen Vertrag zeitnah verlängern wird.

    Lino Martschini (EV Zug)

    Der Schweizer Nationalspieler Lino Martschini (29) wartet noch auf eine Vertragsverlängerung. Nach zwei weniger guten Jahren mit körperlichen Beschwerden hat der Flügelstürmer diese Saison wieder zu seinen alten Stärken zurückgefunden. Martschini fühlt sich bei den Zugern sehr wohl und würde seinen Vertrag beim amtierenden Schweizer Meister sehr gerne verlängern. Wenn er weiterhin beschwerdefrei bleibt und seine Formkurve halten kann, wird der EV Zug den Vertrag mit dieser wichtigen Teamstütze verlängern.

    Simon Moser (SC Bern)

    Simon Moser (33), der Captain des SC Bern, wartet ebenfalls noch auf eine Vertragsverlängerung. Nach zwei eher mageren Saisons für ihn und den SC Bern läuft es in dieser Saison wieder deutlich besser. Der Powerstürmer hat die meisten Saisontore (6) für die Mutzen erzielt. Mit seiner Persönlichkeit ist der ehemalige Schweizer Nationalspieler für den SCB auf und neben dem Eis unverzichtbar. Es würde verwundern, wenn die sportliche Leitung des SCB den Vertrag mit ihrem Captain nicht verlängern würde.

    Denis Hollenstein (ZSC Lions)

    Denis Hollenstein (32) von den ZSC Lions hat noch keinen neuen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben. Er muss diese Saison konstant gute Leistungen zeigen, um sich für eine Vertragsverlängerung zu empfehlen. Noch ist offen, ob er bei den Lions eine Zukunft hat. Falls nicht, ist es gut möglich, dass er zu seinem Jugendverein EHC Kloten zurückkehrt, welchen er nach der Saison 17/18 als Captain verlassen hatte. Voraussetzung dafür ist, dass Kloten den Ligaerhalt schafft.

    Mit Dario Bürgler (HCAP), Andres Ambühl, Marc Wieser (beide HCD), Beat Forster (EHCB) laufen weitere Verträge von arrivierten Spielern aus. Bei ihnen liegt der Entscheid wohl beim Spieler, ob sie bei ihren Clubs noch weiterspielen werden oder nicht.

    Warum sollten wir da aushelfen? Wenn Waeber Torhüter Nr. 3 oder 4 wäre, okey, aber torhüter Nr. 2 zum Mitbewerber ausleihen?

    Erhält er die Freigabe vom Sportchef?
    ZSC-Goalie Waeber könnte seinem Jugendclub aushelfen

    Der HC Fribourg-Gottéron muss derzeit auf den verletzten Reto Berra verzichten. Christian Dubé erklärte gegenüber La Liberté, dass der Schlussmann bis zu zwei Monaten ausfallen könnte. Was sind nun die Optionen für die Saanestädter.

    "Ich kann nur sagen, dass ich derzeit den Torwartmarkt sondiere", erklärt Dubé gegenüber dem Blick. Dabei hat er auch bei den ZSC Lions für Ludovic Waeber angefragt. Der ehemalige Gottéron-Schlussmann kommt in dieser Saison erst auf einen Einsatz für den ZSC. Er könnte also in Fribourg regelmässig im Einsatz stehen.

    "Es stimmt, dass wir darüber gesprochen haben. Aber ich hatte noch nicht wirklich Zeit, mich mit dem Thema zu befassen", lässt sich ZSC-Sportchef Sven Leuenberger vom Blick zitieren. Wir dürfen gespannt sein, ob sich hier etwas ergibt.

    Der Schweizer blickt auf eine tolle Vorbereitung zurück
    Saisonstart neben Tavares und Nylander? Denis Malgin hat sich eine tolle Ausgangslage geschaffen

    Nach zwei Jahren in der National League hat Denis Malgin einen zweiten Anlauf in der NHL genommen und dabei von Beginn an überzeugt. Die Form aus der Vorbereitung muss er nun mit in die Meisterschaft nehmen.

    In der Vorbereitung war Denis Malgin mit je vier Toren und Assists der beste Scorer der Toronto Maple Leafs. So konnte er sich einen Platz im Line-up des NHL-Teams erarbeiten. Für ihn sprach zudem sein Lohn und die Waiver-Regel. Er wird in der kommenden Saison 750'000 US-Dollar verdienen. Zusammen mit Verteidiger Jordie Benn ist das der tiefste Lohn der gesamten Mannschaft. Genau dieser tiefe Lohn kommt den Toronto Maple Leafs entgegen, denn sie drohten das Salary Cap zu überschreiten. Das haben sie dank vier US-Dollar nicht getan.

    Ein weiterer Punkt, der für Denis Malgin sprach, ist die Waiver-Regel. Der Schweizer verfügt über einen Einweg-Vertrag. Hätten ihn die Toronto Maple Leafs also in die AHL geschickt, wäre Malgin für 24 Stunden auf die Waiver-Liste gesetzt worden. Das bedeutet, die anderen 31 Teams hätten seinen Vertrag und die Rechte an ihm übernehmen können. Mit dem tiefen Lohn und der tollen Vorbereitung wäre es entsprechend sehr wahrscheinlich gewesen, dass ein anderes Team zugeschlagen hätte. So meinte Coach Sheldon Keefe gegenüber 5aial: "Es ist sicher, dass dieser Aspekt berücksichtigt wurde und dass er Denis zum Nachteil von Nick begünstigt hat." Mit Nick spricht Keefe Nicholas Robertson an, der vorerst in die AHL geschickt wurde.

    Was darf in dieser Saison von Denis Malgin erwartet werden?

    In der Vorbereitung zeigten sich die Fans der Maple Leafs ob den Leistungen von Malgin überrascht. Sie hatten ihn noch aus der Saison 2019/20 in Erinnerung. Damals wurde er von den Florida Panthers nach Toronto getradet und konnte in acht Spielen keinen Scorerpunkt sammeln. So musste Kyle Dubas nach der Verpflichtung Malgins im vergangenen Sommer auch einiges an Kritik einstecken. Diese hat sich nach der Vorbereitung bei einem Grossteil der Fans in Vorfreude gewandelt.

    Malgin erklärte seinen Weg folgendermassen: "Während meiner zwei Spielzeiten in Europa", so Malgin, "war ich voller Selbstvertrauen. Ich habe viele gute Dinge erreicht, und das sind die Elemente, die es mir ermöglicht haben, heute hier zu sein." Lob gibt es dann auch von Trainer Keefe: "Nach dem, was ich bisher gesehen habe, hat er sein Spiel gut entwickelt, vor allem ohne den Puck."

    Ab dem ersten Spiel in der Nacht auf Donnerstag gegen die Montréal Canadiens wird aber die Vorbereitung vergessen sein. Es zählen dann nur noch die Leistungen der Regular Season. Interessant wird sein, in welcher Linie Denis Malgin zum Einsatz kommen wird. In der Preseason wusste er an der Seite von William Nylander zu überzeugen. Es ist also durchaus eine Möglichkeit, dass der Schweizer auch zu Beginn der Saison neben dem Schweden auflaufen wird. Es sieht sogar sehr fest danach aus, denn am Montag war Malgin im Training Teil der zweiten Sturmlinie mit John Tavares und eben Nylander. In diesem Fall würde Malgin auf dem Flügel auflaufen.

    Wichtig für den Schweizer ist vor allem, dass er in einer offensiven Linie zum Einsatz kommt. In der Defensive hat er sich zwar verbessert, aber Malgin gilt klar als Offensivspieler. In einer vierten Linie könnte er also weniger Einfluss auf das Spiel nehmen und stünde auch weniger auf dem Eis. Zudem wäre er wohl oft mit Defensivarbeiten beschäftigt, wie es beispielsweise Gaëtan Haas in seiner Zeit bei den Edmonton Oilers war.

    Will Malgin also zu einem konstanten Scorer in der NHL werden, wäre ein guter Saisonstart an der Seite von Tavares und Nylander wichtig. Die bisherige Entwicklung des Schweizers stimmt auf alle Fälle zuversichtlich.

    Saisonstart neben Tavares und Nylander? Denis Malgin hat sich eine tolle Ausgangslage geschaffen
    Der Schweizer blickt auf eine tolle Vorbereitung zurück
    sport.ch