Beiträge von Sbornaja

    Mir ist es sowas von egal wer was weiss was ich mache, ABER:

    Ist das Bargeld erst mal abgeschafft (!) sind wir den Banken bzw. dem Staat total ausgeliefert:

    Beispiel: Du kommst (unschuldig!) in Untersuchungshaft, deine Konten werden eingefroren! Wenn du kein cash mehr hast ist game over! Und bis es zu einem Freispruch kommt (falls!) kann es sehr lange dauern. Halbes Jahr U Haft ist durchaus möglich.

    Ja ja off topic ich weiss..... :mrgreen:

    Der Stastsfeind Nr.1?

    Sieht bei uns ähnlich aus. Mit dem Unterschied, dass wegen den Ausfällen Sopa immer spielt, es noch diese leuenbergersche Vorgabe gibt (die aktuell kaum spürbar ist). Aber dann geh halt als Junger nicht zu Bern etc. sondern zu einem der schwächeren Teams. Ein Dido spielt seine 20-25 Minuten. Bis er dann im Halbfinale komplett platt ist. Und solange der Coach das Messer am Hals hat wird das so bleiben.

    Das ändern wirst du nur über eine Quote Anzahl U23 Spieler.

    Sehe das 1-1 wie du und meiner meinung auch ein MUSS! Wie ist ein anderes thema....

    Die U20 hat ja von 2006 -2009 in der NLB ein Team gestellt. Das Thema könnte man doch wieder aufgreiffen.

    Naja nur so eine Idee und vielleicht hat man den damaligen "Erfolg" auch einfach unterschätzt oder nicht gesehen! (siehe Spielernamen)
    Ich spinne diese Idee jetzt mal etwas weiter...

    Es waren damals nur ein paar wenige Siege für die U20, richtig, allerdings auch nur 12-13 Spiele pro Saison und viiiiiel Gegenwind.

    Wenn ich da die aktuellen Spielernamen im Watson Bericht und die Eiszeiten sehe, wären die doch alle besser fix in der NLB aufgehoben und anstatt nach Langenthal kann man die auch zur U20 ausleihen.

    Ist mir ebenfalls klar, dass jedes NLA-Team zusätzlich auch noch Geld in diese Mannschaft stecken müsste, aber wo ein Wille da ein Weg. (Sponsoren, Verzicht auf Topscorer Geld usw...) Jedes Team würde doch auch profitieren, da ihre Junioren auf höherem Niveau spielen können und die U-Auswahlen sicher nicht schwächer würden.

    Bekannte Namen die 2006-2009 im Kader der U20 in der NLB aufliefen, man höre und staune.... :shock: :

    Roman Josi, Sven Ryser, Lukas Stoop, Simon Bodenmann, Patrick Geering, Joel Genazzi, Luca Cunti, Lukas Flüehler (T), Andrej Bykov, Roman Schlagenhauf, Alain Berger, Pascal Berger, Yannik Blaser, Marco Maurer, Reto Suri, Etienne Froidevaux, Adam Hasani, Evgeni Schirijajev, Damian Ciaccio (T), Dennis Saikkonen (T), Benjamin Conz (T) Jeremie Kamerzin, Sven Berger, Janick Steinmann, Claudio Cadenau, Thomas Wellinger, Lorenz Kienzle, Noah Schneeberger, Aurelio Lemm, Dino Wieser, Gregory Sciaroni uvm...

    Natürlich noch einmal soviele Spieler aus denen kein NLA sondern nur NLB Spieler geworden ist/sind.

    Aber wenn man dieses Team mit ein paar alten Haasen und in dem Fall ein paar (überzählige/willige?) Ausländern auffüllen würde, wäre dies ganz sicher eine Chance und die U20 nicht nur immer Kanonenfutter.

    Ebenfalls weiss ich, aus den Top`s dieser Liste wäre auch ohne diese paar NLB Spiele ein NLA Spieler geworden.
    Josi war bei seinem 1. NLB Einsatz übrigens 16 jährig, Cunti glaube ich 17j!!

    Bodenmann übrigens mit 6 Toren und 1 Assist

    Also wegen Mc Sösseli oder allgemein. Einige Experten finden ja sein Mätzchen, sein Art der Trainings etc. nicht mehr zeitgemäss. Lese ich auch nur.

    Angeblich habe sich 1/4 des Teams gegen McSorley gestellt. Welcher Viertel dies ist, hat man nicht erwähnt (Topspieler, Ausländer, Junioren?).

    Aber bei jedem Gerücht ist immer auch en Quäntchen Wahrheit drin.

    Ich vermute beim Derby wollte man es sich nicht all zufest mit den Fans verscherzen...

    Ambri kämpft auch in diese Saison um die Pre- oder Playoffs. Und selbst das nur, wenn ein SCB, Lausanne oder Lugano nicht performen.

    Klar, wie geschrieben, ich sehe es auch nicht, aber lass Ambri doch daran glauben und wenn sie in einen Lauf kommen kann auch immer ales passieren.

    Ich sehe auch viele andere in der pole wenn es um den CH- Meistertitel geht: GENF :nick:

    Gehörte auch zu den Befürwortern. Aber du hast recht. Er konnte nie ein dominante Rolle übernehmen. Manchmal erinnert mich Lugano schon aber etwas an einen Verein, bei dem jeder Spieler der für ihn spielt nicht besser wird. Und Mc Sösseli ist mit seinen Mätzchen etc. Bei den Spielern alles andere als unbestritten (meinen ein paar LugNO Fans aus meinen Umfeld).

    Angeblich gibt es gröbere Grabenkämpfe in Lugano, so wie man hört. Auch bei MySports hat man kurz mal etwas in diese Richtung erwähnt.

    Wie geil!!!!! Hat das schon jemand gepostet?
    Yeah! ! ! Video unbedingt schauen, aber es verlinkt den Video nicht richtig.

    Der Erfolg kommt später - Als die Lions noch wenig Biss hatten
    Am 20. September 1997 absolvieren die ZSC Lions nach der Fusion mit GC ihre erste Partie. Der Start missglückt.
    www.srf.ch

    Der Erfolg kommt später - Als die Lions noch wenig Biss hatten

    Am 20. September 1997 absolvieren die ZSC Lions nach der Fusion mit GC ihre erste Partie. Der Start missglückt.

    Dienstag, 20.09.2022, 10:10 Uhr

    Angesichts der 6 Meistertitel, welche die ZSC Lions seit der Jahrtausendwende eingefahren haben, dürfte es der jüngeren Generation nicht mehr bewusst sein: Der ZSC war in den 80er-Jahren ein Lift-Klub und in den 90er-Jahren ein sportlich erfolgloser und finanzschwacher NLA-Klub.

    Dies änderte sich vor 25 Jahren: Allen Fan-Widerständen zum Trotz wurde am 8. April 1997 der Zusammenschluss zwischen dem Zürcher SC und der GC-Eishockeysektion kommuniziert. Mit dem Klub-Namen ZSC Lions wurde ein Kompromiss gefunden. Gegen den ursprünglich geplanten Namen Zürich Lions waren die Fans Sturm gelaufen.

    Playoffs ohne die Lions

    Den ersten Auftritt unter neuem Namen hatten die Lions am 20. September 1997. Der Start in die neue Ära missglückte aber: In Freiburg fuhren die Zürcher zum Saisonauftakt eine saftige 2:8-Pleite ein. Auch die Playoffs fanden im folgenden Frühling ohne die Löwen aus Zürich statt.

    Drei Jahre später trug die Fusion aber schon Früchte: Dank dem Finalsieg gegen Lugano holten die Lions 2000 ihren 1. Meistertitel seit 1961.

    juh


    960 02:11 Video Am 20.9.1997: ZSC Lions laufen erstmals unter neuem Namen auf Aus Sport-Clip vom 20.09.2022. abspielen. Laufzeit 2 Minuten 11 Sekunden.

    Übrigens noch zur Personalie Mirco Müller nachgehakt.

    Für diejenigen die damals gesagt haben, dass sie ihn gerne in unseren Farben sehen würden.

    Mein Input damals war, dass er uns spielersich nichts bringt was wir nicht schon haben, für ein ehem. NHL Profi eine extreme Pussy ist und dies noch mit sehr grossem Mundwerk.

    Ich musste hier dann ziemlich "einstecken"... Okey für mich :mrgreen:

    Gestern aber einmal mehr der wiederholte Beweis: Ich bin soooo extrem froh, dass er nicht bei uns spielt!

    Mirco Müller und Härte?: Ich habe noch nie einen Eishockeyspieler gesehen, der bei einer Schlägerei freiwillig auf den Boden liegt und hofft dass es möglichst schnell vorbei geht. WTF?

    Klar Fohrler ist nicht niemand, aber c`mon Müller, realy?

    Ambri lässt bei Derby-Pleite die Fäuste sprechen
    Der Frust sitzt bei Ambri bei der Derby-Pleite gegen Lugano (1:4) tief. Zu tief für Dominic Zwerger und Tobias Fohrler, die zum Schluss zuschlagen. Zur Freude…
    www.blick.ch

    ab 0:23 oder in Zeitlupe bei 1:43 Holy moly

    Aber immer wie en grosser Goon und mit bösem Gesichtsausdruck wie von der Tarantel gestochen auf den Gegner losfahren, nur um dann zu hoffen dass nichts passiert :rofl:

    Der kleine Österreicher Zwerger zeigt allen wie es gehen sollte!! ALLES FÜR DEINE FARBEN! :applaus: :fight: :applaus:

    Spielerisch ist der Mirco Müller auch eher eine Entäuschung bis jetzt. Kein Reisser der nun in seinen farben grauenhaft positiv auffällt.

    Ich bleibe dabei: Mirco Müller in BlauWeissRot? No thanks!

    Nun ja hatten wir ja schon und meine Meinung ist bekannt: Pro Ausländer!

    Klar sind nicht die billigen sondern die teuren gekommen, aber nie hatten wir so viele so gute Ausländer hier!

    Die guten Junioren (Riedi!) setzen sich auch so durch. Der beste Weg ist m.E. sowieso via NA Juniorenligen.

    Wo ich ein Problem sehe ist auf der Goalie Position, aber die guten Goalies können im Training die Schweizer auch besser machen, es gibt halt den Posten nun nicht mehr geschenkt.

    Konkurrenz belebt das Geschäft!

    Willi Riedi ist mMn. kein Junior mehr, mit 24, Jg. 1998 ist der Zug vom Junior abgefahren.

    Riedi ist 1 Jahr älter als zBsp. Siegrist, der den Sprung ja schon vor 2-3 Saisons gepackt hat.

    Riedi ist einfach ein Spätzünder, was er auch selber sagt. Er macht/e nicht die schnellen Sprünge, dafür eine kontinuierliche Steigerung.

    Aus diesem Grund war er auch nie in einer U-Nati Auswahl.

    Sopa (2000), Memeteau, Meier, Ruppelt, Henry, Truog, Graf, Reichle, Bächler, Schaller, Mettler, Falus, Sejejs, Burger, sind Junioren der Jahrgänge 2000-20003 die beim ZSC oder bei GCK eingesetzt werden.

    Meiner Meinung nach sollen Sie sich über Leistungen im Training oder bei GCK für die 1. Mannschaft aufdrängen. Es muss auch nicht immer Sopa hochgenommen werden. Hier sollte immer wieder ein anderer zum Zug kommen oder mit den Profis trainieren (wenn diese natürlich vom Trainerteam als bereit eingestuft werden).

    Die Deutschen haben ihre Jahrgänge stärker gefördert mit der U23 Regelung/Verpflichtung. Ob dies etwas für uns wäre? Schaden würde es sicher nicht. Negative Beispiele wird es aber sicher auch immer geben.

    Zu Roe:

    Keine Einsatzzeit in Biel 

    Comeback von Garrett Roe platzt kurzfristig nach dem Warm-up

    Die ZSC Lions haben beim Gastspiel in Biel eigentlich mit dem Comeback von Garrett Roe gerechnet. Der US-Amerikaner stand am Dienstagabend auch auf dem Matchblatt, musste dann aber nach dem Warm-up doch passen.

    Garrett Roe ist am vergangenen Wochenende gegen Lausanne nicht zum Einsatz gekommen. Der US-Stürmer musste krankheitsbedingt aussetzen, doch bereits am Dienstag sollte eigentlich das Comeback anstehen. Nach dem Warm-up in Biel war für den 34-Jährigen allerdings bereits wieder Feierabend. Er habe nach dem Einlaufen Probleme bekundet, ist aus dem Club-Ticker zu entnehmen. Diese Probleme dürften wohl muskulärer Natur gewesen sein.


    Habe noch irgendwo aufgeschnappt, dass es sich um eine leichte Zerrung handle, finde es aber nicht mehr.

    Nun. Wenn man Swisshockeynews.ch glauben schenken darf, muss Zug beim Lohnbudget der ersten Mannschaft etwas zurückrudern.

    Dann um so mehr bitte mit der grossen Kelle französisch reinfingern!

    Der Herzog wird sein Plätzchen schon finden in Zug und wenn ihn der Stübi über 5 neue Sponsoren bezahlt.

    Nach Lugano kann er jeder Zeit!

    Keine Angst um den EVZ wenns um Kohle geht. Das gleiche Gedöns wie man aus HCD oder SCB kreisen höhrt und dann Nationalspieler enMass verplichtet.

    Das ist nur heisse Luft für die Medien und um ein paar Sponsoren indirekt zu nötigen den Geldsäckel weiter aufzumachen.

    Playoffs! Wahrscheinlichkeit 0,1 %

    Seit Einführung der Playoffs wurde nie ein Aussenseiter Meister, nur Favoriten die in der Quali total abgetaucht waren (SCB, ZSC).

    Absolut, da hast du sicher recht und wie gross waren die Chancen vom FCZ letzte Saison?
    Hier wurde der Meistertitel ja auch seit über 10 Jahren unter YB und dem FCB ausgemacht.

    Wunder gibt es im Sport, zum Glück, immer wieder.
    Ich finde es auch nicht realistisch, aber sollen Sie doch dran glauben. Schadet ja sicher nicht!

    Traut Ambri den Titel zu.....na ja, da wollte er wohl als Gast einfach freundlich sein zu den einheimischen Journalisten. Finde aber seine Ansichten sonst und ihn als Typ gut. Guter Artikel wie auch jener aus dem Tagi zum gleichen Thema.

    Naja der Sport hat doch immer wieder bewiesen, was man mit einer positiven Mentalität und einem grandiosen Teamspirit erreichen kann.
    Der FCZ letzte Saison als grandioses Beispiel.

    Warum nicht? Unwahrscheinlich, aber möglich!

    Im Schweizer Eishockey können bis auf 2-3 Teams eigentlich alle Meister werden, natürlich braucht es Glück und Unvermögen der angeblich "Grossen".

    Natürlch stehen die Wettquoten bei Ambri um einiges tiefer als beim EVZ, aber falls Zürich, Genf und der EVZ im 1/4tel Final ausscheiden, warum und wie auch immer, warum nicht?

    Wir sind damals als Favorit ja auch fast abgestiegen und nur mit Topscorer-Unterstützung aus Ambri nicht katastrophal untergegangen.

    us de NZZ vo gester:

     Die Trainerikone Claude Julien traut Ambri den Meistertitel zu – und erklärt, wieso sich Wayne Gretzky als Coach so schwertat

    Nur 15 Trainer haben in der NHL mehr Partien gewonnen als der Kanadier Claude Julien. Dieser Tage berät der ehemalige Meistercoach der Boston Bruins den HC Ambri-Piotta. Er sagt, Ambris Trainer Luca Cereda habe das Potenzial für die NHL.

    Nicola Berger, Ambri 26.09.2022, 16.30 Uhr
    Unerschöpflicher Erfahrungsschatz: Claude Julien, der zuletzt an den Olympischen Spielen und der WM sein Heimatland Kanada coachte.

    Unerschöpflicher Erfahrungsschatz: Claude Julien, der zuletzt an den Olympischen Spielen und der WM sein Heimatland Kanada coachte.

    Annegret Hilse / Reuters  

    Claude Julien hat schlechte Erinnerungen an die Schweiz: Als er sich mit dem kanadischen Nationalteam im Januar in Davos auf die Olympischen Spiele vorbereitete, stürzte er beim Schlitteln so schwer, dass er mit einer durchstochenen Lunge per Ambulanz nach Chur gefahren werden musste und dort operiert wurde. Beinahe hätte ihn der Unfall die Reise nach Peking gekostet, erst im letzten Moment gaben die Ärzte grünes Licht.

    Doch Julien, 62, weiss etwas darüber, wie man sich wieder aufrichtet, nachdem man gefallen ist. Zwar brachte er es auf 14 NHL-Einsätze, aber er war kein übermässig talentierter Verteidiger und tingelte mehrheitlich durch die Unterligen Nordamerikas. 1987 erhielt er in der Organisation der Quebec Nordiques keinen neuen Vertrag mehr, weil der Klub das Geld brauchte, um einer Sowjet-Auswahl die Gage für das Exhibitionspiel «Rendez-vous 87» zu bezahlen.


    Julien wich nach Paris aus, wo er sich mit dem Laissez-faire allerdings schwertat. Er sagt: «Um Weihnachten herum gab es zwei Wochen Ferien. Ich dachte: Macht ihr Witze? Maximal zwei Tage frei – und danach geht es wieder an die Arbeit. Aber die haben das ein bisschen anders gesehen.»


    Er trainierte selber, weil er nicht stillsitzen konnte – der Fleiss war immer grösser als das Talent: «Mir wurde als Spieler nichts geschenkt. Das bildet den Charakter schon. Und es hat mir als Trainer sehr geholfen. Wayne Gretzky zum Beispiel hatte Mühe, zu verstehen, dass nicht alle über ein so hohes Spielverständnis verfügen wie er. Darum war es für ihn als Coach schwierig.» 

    Julien hat es an der Bande weit gebracht, er ist einer der erfolgreichsten Trainer der NHL-Geschichte, mit 665 Siegen in 1274 Spielen liegt er in der «ewigen» Bestenliste auf Platz 16. 2011 gewann er mit den Boston Bruins den Stanley-Cup.  

    Der ZSC-Coach Marc Crawford war der letzte Stanley-Cup-Sieger in der National League

    Seit seiner Entlassung in Montreal im Februar 2021 hat Julien nicht mehr im Klubeishockey gearbeitet, gerade befindet er sich auf Visite im HC Ambri-Piotta – er ist dem Assistenztrainer René Matte freundschaftlich verbunden. Zwei Wochen lang stand er Matte und dem Cheftrainer Luca Cereda zur Seite, nach dem Tessiner Derby vom Dienstag wird er zurück nach Kanada reisen. 

    Es kommt selten vor, dass sich Trainer, die den Stanley-Cup gewonnen haben, in die Schweiz verirren, der letzte war der 2012 eingestellte ZSC-Coach Marc Crawford. Doch Julien sagt: «Ich finde es problematisch, wie schnell man überhöht wird. Ich bin nur ein Mensch wie jeder andere auch. Wissen Sie: In meiner perfekten Welt wäre ich NHL-Coach, aber wenn ich aus der Eishalle trete, kennt mich keiner. Ich liebe das Eishockey. Und weniger das ganze Drumherum.»


    Mit dieser Einstellung passt er gut nach Ambri, dem sagenumwobenen Refugium der Sportromantiker. Julien steht mit neugierigem Blick im Ambri-Shirt in den Katakomben der Gottardo Arena und scheint sich aufrichtig darüber zu freuen, dass man sich hier an ihn erinnert hat und sein Rat gefragt ist.


    Was hat er Cereda und Matte weitergegeben? Er lächelt und sagt: «Na ja, ich kann ihnen jetzt schlecht alles verraten. Vor allem sollen sie sich nicht ändern, das wäre der schlimmste Fehler, den sie machen können. Hier wird sehr, sehr gute Arbeit verrichtet. Luca strotzt vor positiver Energie, es ist eindrücklich, zu sehen, wie er einen Raum für sich vereinnahmen kann.» Dann fügt er an: «Mich fasziniert Ambri. Die Leidenschaft der Menschen hier. Es ist eine reizvolle Aufgabe, wenn man fast immer der Underdog ist und andere Lösungen finden muss, um Erfolg zu haben, weil die Konkurrenz mehr Geld ausgeben kann. Mit Einstellung, Herz und Kampfgeist lässt sich vieles kompensieren.»


    Er erwähnt die Baseballer der New York Yankees, die zwar oft das kostspieligste Team stellen. Und doch nicht jedes Jahr den Titel gewinnen. Julien will doch nicht etwa suggerieren, Ambri sei ein Kandidat für den Meistertitel? Dieser ewige Aussenseiter, der seit 22 Jahren keine Play-off-Serie mehr gewonnen hat. Und es nur 1999 in den Final schaffte. Doch, sagt Julien, das werde passieren, früher oder später, er glaube an einen Schweizer Meister, den niemand auf der Rechnung habe: «Man sollte die Unberechenbarkeit des Sports nicht unterschätzen. Ich habe in den zwei Wochen hier viele ausgeglichene Teams gesehen.»


    Ein Überraschungsmeister, das wäre aufregend in einer Liga, in der zuverlässig die reichsten Klubs siegen. Aber wahrscheinlicher dürfte sein, dass erst ein anderes eisernes Gesetz des Welteishockeys fällt: dass in der NHL ausschliesslich nordamerikanische Trainer angestellt werden. Alpo Suhonen und Ivan Hlinka sind die einzigen beiden europäischen Coachs der NHL-Geschichte. Und ihre Anstellungen liegen bereits 22 Jahre zurück.


    Julien sagt, ihn verwundere das auch: «Ich sehe keinen Grund, weshalb ein Europäer in der NHL nicht Erfolg haben sollte. Nehmen wir Cereda – er ist jung, dynamisch und voller Wissen. Ich traue ihm absolut zu, ein NHL-Team zu führen. Es kann sein, dass sich die Entscheidungsträger im europäischen Markt nicht wirklich auskennen. Klar, es gibt Scouts. Aber die schauen auf die Spieler. Vielleicht müssten sie damit beginnen, auch die Trainer zu beobachten.» Und er sagt auch: «Es braucht jemanden, der den Stein ins Rollen bringt. Sobald ein europäischer Coach in der NHL einsteigt, werden sich auch andere Teams ausserhalb Nordamerikas umschauen.» 

    Kehrt Julien im Dezember an den Spengler-Cup zurück?

    Wenn die Barriere tatsächlich fällt, könnte das zur Konsequenz haben, dass es für Julien schwieriger wird, NHL-Jobs zu finden. Doch er winkt ab und sagt: «Ich bin 62 und mache nur noch, worauf ich Lust habe. Wenn es irgendwo passt, dann ist das schön. Aber wenn nicht, ist das auch völlig okay. Ich renne keinem Job hinterher.» Mit Darryl Sutter in Calgary (64), Bruce Boudreau in Vancouver und Rick Bowness in Winnipeg (beide 67) gibt es in der NHL derzeit drei ältere Trainer als Julien.


    Sie alle haben sich über Jahrzehnte im Geschäft gehalten und die enorme Entwicklung dieses Sports vom Nischenprodukt zum Milliardengeschäft mitgemacht. Julien sagt, kürzlich sei ihm ein Brief aus den 1960er Jahren in die Hände geraten. Darin stand, man solle bitte nicht mit mehr als fünf Kilo Übergewicht ins Trainingscamp einrücken. «Ich bin fast vom Stuhl gefallen. Das Eishockey hat sich konstant entwickelt. Wenn du nicht mit der Zeit gehst, bist du weg vom Fenster. In meiner Spielergeneration wäre es undenkbar gewesen, den Trainer zu fragen, weshalb man nicht spielt. Heute wollen die Spieler auf alles eine Antwort haben. Wenn du heute nicht mit den Spielern kommunizieren kannst, wirst du keine zwei Wochen im Amt überleben.»


    Noch ist nicht klar, wo Julien seine Weisheiten als Nächstes einbringt. 2021 hätte er das Team Canada am Spengler-Cup betreut, wäre das Turnier nicht abgesagt worden. Holt er das nun nach, dieses Mal vielleicht ohne Schlittelabfahrt? «Keine Ahnung», sagt Julien, «aber die Leute dort haben ja meine Telefonnummer.»

    YES - genau so! Wird nie und nimmer passieren, jedoch wäre DAS echt ein Wahnsinns-Statement!

    Ginge dann ja um Rufmord!


    Egal der Zett und Lugano sollen seinen Lohn einfach in die Höhe treiben, so dass es richtig weh tut.

    Hat man in Zug bei diversen Z-Spielern ja auch so gemacht oder dann halt gewildert und in der Organisation Fachpersonal abgeluchst.

    Herzog möchte ich nicht mehr im ZSC Dress sehen, der hat jedes jahr seinen Aussetzer...

    Struktur hatte es sicher keine, das man Kohle mitbringen muss wenn man einsteigt ist klar.

    Klar ist nicht alles schlecht was er macht, meine Gründe das ich nicht AC Fan bin liegen in seiner Persönlichkeit (Napoleon Syndrom).

    Und jetzt ist gut! :mrgreen:

    Halleluja, ist ja wie ein Ritterschlag für mich :mrgreen: :hockey:

    Alles klar Larry, stimme dir bei vielem zu, aber AC ist meiner Meinung nach, für den FCZ, ein Glücksfall. Siehe alle anderen Teams in der NLA und NLB!

    6-7 Titel in 16 Jahren unter AC... soll mal einer nach machen mit dem Budget :wink:

    Für dich nicht, für dich ist er ein Ärgernis. Ist mir absolut klar, dass er viele (Fan) Fehler macht, aber das Geschäft ist brutal ohne zig Millionen auf der hohen Kante.

    Auch hier wiederspreche ich dir, wie immer im Thema AC/HC, es ist einfach nicht erwiesen und bewiesen, dass es allein nur am Geiz von AC liegt!

    - Sohm ging für einige gute Millionen (glaube 8 oder 9 Mio)

    - Rüegg ging für einige gute Millionen (5,4 Mio)

    - Gnonto ging für einige gute Millionen ( mind. 4 Mio plus)

    (ich vergesse sicher noch ein paar)

    Was ist mit der Gegenseite? Warum suchst du nur immer das Negative?
    Wie erklärst du dir, dass ein Schönbächler/Yapi trotz übler Verletzungen und wirklich sehr schlechten Karriere-Aussichten Mehrjahresverträge von AC erhalten haben? Was bekam AC von Ihnen zurück? Ich meine ausser das gestämpfele von Schönbi am Schluss, wo ich heute noch überzeugt bin, dass dies nicht nur auf AC Mist gewachsen war? Was war AC`s Benefit?

    Gleiches auch bei Becir Omeragic, gibt noch weitere Beispiele von Verletzten oder Spielern welche eine 2. oder 3. Chance erhalten haben.

    Was ist mit all den Sow`s, Elevedi`s (und da gibt es noch einige mehr die durch die Hintertüre nach ENG,DE,ITA verduftet sind), die der Organisation nur die lange Nase zeigen und sich für CHF 100`000.- Ausbildungsentschädigung verpissen?

    Alles Canepas Schuld obwohl es fast unmöglich ist einen 14-17 jährigen rechtlich langfristig zu binden? Schon kaum solche die mit ihren 14 Lenzen mit ihren Beratern auf dem Trainingsplatz erscheinen und dir erzählen was du zu tun hast.
    Auch hier alles AC Schuld, sicher nicht die der Spieler und deren Agenten. AC sagt sich dann; hey locker de isch ja erst 16ni bruchi sicher nöd...

    Du unterschätzt AC was er geleistet und aufgebaut hat, nicht was er dem Schifferle, Roth oder Ratz täglich erzählt, sondern was er wirklich erreicht hat und das in der Supersportstadt Zürich, wo dir die Zuschauer nur so die Türen einrennen...

    Irgendwann wirst du den Cillo los sein und wir werden sehen was der nächste Presi dann in Zürich leistet.
    Aber vergiss nie was Hotz dem Cillo hinterliess und was Cillo dem nächsten Presi übergibt.

    Ich prophezeihe: Auch du wirst Cillo vermissen!

    Nicht seine Sprüche, die vermisst niemand, ich spreche von seinen LEISTUNGEN!

    Es gibt kein Verein in der Schweiz der mit so wenig soviel erreicht hat! YB und Basel haben Sponsoren im 3-fachen Mio Bereich, die zählen nicht! Mach den Vergleich mit allen anderen Teams und du wirst erstaunt sein...

    CILLO 4 PRESIDENT!!! :rofl:

    Wenns en nöd scho gäbt müesst mer en erfinde :mrgreen: