Beiträge von Sbornaja

    Beim SCB ist angeblich genau einer positiv getestet worden= Quarantäne. YB durfte bei ebenfalls einem positiven Befund weiterspielen und der Spieler musste allein in die Quarantäne. Kann es sein, dass der Verband dies so vorschreibt und nicht der Kantonsarzt? Der Kantonsarzt ist ja wahrscheinlich der gleiche :nixwiss:

    Völlig unverständlich.

    Lausanne ist ja ein anderes Kaliber, da diverse Spieler positiv sind.

    Nach drei positiven Corona-Tests
    Kantonsarzt hat entschieden: Ganzes LHC-Team in Quarantäne, zwei Spiele verschoben

    Nachdem in den letzten Tagen beim Lausanne HC mehrere Corona-Fälle bekannt wurden, hat der Waadtländer Kantonsarzt nun eine Quarantäne fürs ganze Team verordnet.

    Der Kantonsarzt hat für die ganze Mannschaft des Lausanne HC bis und mit Mittwoch, 13. Januar, Quarantäne angeordnet. Dies, nachdem Stand jetzt insgesamt drei Mannschaftsmitglieder positiv auf Covid-19 getestet wurden. Das schreibt Swiss Ice Hockey am Donnerstagmittag in einer Medienmitteilung.

    Damit müssen auch die nächsten zwei Spiele der National League gegen die ZSC Lions (Sonntag, 10. Januar) und die SC Rapperswil-Jona Lakers (Dienstag, 12. Januar) verschoben werden. Die Verschiebedaten werden zu gegebener Zeit kommuniziert. Neu findet die Partie ZSC Lions – SCL Tigers, die ursprünglich am 2. Dezember 2020 angesetzt war, am Sonntag, 10. Januar 2021 statt.

    Auf ein Neues. Bin gespannt und freue mich auf das Spiel, da ich ausnahmsweise mal nicht am arbeiten bin :P

    Prassl im Medical Report mit "day to day"

    Wird in Ambri einmal mehr nur über den Kampf gehen. Nehmen sie diesen diesmal an oder wieder nicht?

    Hat Prassel nun den Zonk von Simic übernommen?

    Hätte ich jetzt nicht gedacht. Kanada rauschte extrem souverän in den Final. Aber ich hab den Match nicht gesehen.

    Nach Sieg gegen Kanada
    Die USA sind zum 5. Mal U20-Weltmeister

    Dank eines 2:0-Sieges im Finale gegen Kanada, sichern sich die Amerikaner in Edmonton den Weltmeistertitel.

    Die beiden Tore für die USA erzielten Alex Turcotte und Trevor Zegras. Zegras wurde zudem auch noch als MVP des Turniers ausgezeichnet. Platz 3 sicherte sich Finnland. Die Finnen bezwangen im Spiel um Bronze Russland mit 4:1.

    Kann sich Lausanne als Sieger der Tausch-Posse fühlen?
    Vier Monate nach dem Vermin-Theater ziehen wir Fazit

    Hätte Corona keinen Strich durch die Rechnung gemacht, wäre es am Dienstagabend zum Leman-Derby zwischen Lausanne und Servette gekommen. Jenen Rivalen, die im Sommer munter die Spieler getauscht hatten.

    Es war eine regelrechte Posse, die sich um den Abgang von Joel Vermin entwickelt hatte. Am Ende bleiben jedoch sechs Spieler, die von einem Rivalen zum anderen wechselten. Wir stellen uns heute mal die Frage, wer dabei den besseren Deal gemacht hatte.

    Servette auf dem Papier klar vorne

    In zwei Tranchen hatten die Derbyrivalen vor dieser Saison die Spieler getauscht. Tyler Moy und Joel Vermin verliessen den Lausanne HC, dafür schickte Servette Petr Cajka, Tim Bozon, Gauillaume Maillard und Floran Douay nach Lausanne. Da Vermin Nationalspieler und Moy immerhin als Nati-Prospect gilt, war die allgemeine Meinung schnell, dass Servette den besseren Deal gemacht hatte. Lausannes Petr Svoboda wurde für diese Transfertätigkeiten medial auch oft genug kritisiert.

    Doch wie sieht es vier Monate und rund 20 Spiele später aus? Beim Blick auf die Tabelle haben die Lausanner scheinbar alles richtig gemacht, stehen vor den Genfern in der Rangliste und haben auch einen besseren Punkteschnitt pro Spiel. Doch wie haben die Spieler, die Teil der Tauschgeschäfte waren, nach dem Wechseltheater performt?

    Die Genfer Neuzugänge

    Joel Vermin - Wir beginnen mit dem prominentesten Namen, der denn auch die höchsten Erwartungen erfüllen muss. Gemessen an diesen hohen Erwartungen war sein Start auch okay, zwölf Punkte (fünf Tore) in 18 Einsätzen sind ein achtbarer Start. Dennoch könnte Vermin mit über 19 Minuten Eiszeit noch dominanter auftreten.

    Tyler Moy - Ausgesprochen zufrieden dürfte man bei Servette mit den bisherigen Auftritten des Schweiz-Amerikaners sein. Mit drei Toren und sieben Vorlagen hat er nur knapp weniger Skorerpunkte gesammelt als Teamkollege Vermin, stand im Schnitt aber fünf Minuten weniger lang pro Spiel auf dem Eis.

    Fazit: Gemeinsam kommen die beiden Genfer Neuzugänge auf 22 Skorerpunkte und 33 Minuten Eiszeit pro Spiel.

    Lausannes Neuzugänge

    Tim Bozon - Mit einem ersten Jahr in Kloten und zwei weiteren Spielzeiten für Servette weist der Franzose die meiste NL-Erfahrung der vier Ex-Genfer auf und erhält mit 12:43 Minuten auch die meiste Eiszeit der vier Neuzugänge. Dabei steuerte der Flügelstürmer fünf Tore bei und ist der erwartet solide Wert für die hinteren Linien.

    Floran Douay -Wie Kollege Bozon ist auch der 25-jährige Flügelstürmer ein Spieler für die hinteren Linien und gibt dem LHC in der Breite mehr Möglichkeiten. Douay ist dabei ein verlässlicher Teil des Teams, drängt sich mit zwei Toren und vier Vorlagen aber nur bedingt für mehr Eiszeit auf.

    Guillaume Maillard - Mit 22 Jahren ist er der jüngste Neuzugang aus Genf, der beim Club bleiben durfte und muss dementsprechend am meisten um Einsatzzeit kämpfen. Nur in 12 der 21 möglichen Spiele wurde Maillard eingesetzt. Mit 11:34 Minuten Eiszeit und zwei Vorlagen fehlen ihm aktuell wohl die Argumente, um einen wichtigeren Part übernehmen zu können.

    Petr Cajka - Perspektivisch gesehen ist der Zuzug des tschechischen Junioren-Internationalen wohl der spannendste Neuzugang

    für Lausanne aus diesem Tauschgeschäft. Seine Skorerwerte bei den Junioren waren immer überzeugend und als Leihspieler bei den Ticino Rockets hat sich der 20-jährige Stürmer mit 17 Punkten (sechs Toren) in 25 Spielen bei den Erwachsenen auch gut eingeführt.

    Fazit: Die drei bei Lausanne verbliebenen Tauschspieler stehen gemeinsam mit 13 Skorerpunkten und auf knappe 35 Minuten Eiszeit pro Spiel und stehen damit schlechter dar, als Vermin und Moy bei Servette. Sollte sich Petr Cajka aber weiterhin so entwickeln, dürfte sich Lausanne kaum als Verlierer des Transfertheaters sehen.

    Starkes Spiel gegen einen überforderten Gegner.

    Er macht es von Corona abhängig
    ZSC-Wick nach Sieg gegen die Lakers: «Ich weiss noch nicht, ob ich meine Karriere beende»
    Grösster Wunsch von Wick ist noch einmal Playoffs zu spielen.

    Mir gefällt er in seiner Rolle als "Defensiv Flügel". Wie er den Game Winner von Schäppi vorbereitet und nie aufgegeben hat im Zweikampf, war eine ganz neue Seite die man bisher noch nicht von ihm kannte.

    Positiv zu erwähnen ist natürlich die Hollenstein, Bodenmann, Krüger Linie sowie Morant, Geering und Bernie. Die Linie 1 um Roe und Andrighetto funktioniert aktuell überhaupt nicht und spielt viel zu durchsichtig (Andrighetto sucht nur Roe und umgekehrt).

    Ambri, Langnau und der ZSC starten unter der Führung von W. Frey die Opposition gegen diese Reform. Es scheint als ob der ZSC doch nicht ganz alleine ist. Bern, Davos, Rappi und Zug sind ja bekanntlich die Zugpferde dieser Reform.

    Aus der AZ von heute:

    Das Ende der «Zauberformel»: Ligabosse wollen umstrittene Reformen

    von Klaus Zaugg

    Ab der Saison 2022/23 soll in unserem Hockey nach einer umfangreichen Reform nichts mehr so sein, wie es war.

    Die National League, unsere höchste Eishockey-Liga, ist ein erstaunliches Erfolgsprodukt. Jahr für Jahr die weltweit zweithöchsten Zuschauerzahlen hinter der nordamerikanischen National Hockey League (NHL): Rund 7000 pro Spiel und eine Stadionauslastung von 90 Prozent. Dazu ein TV-Vertrag, der jede Saison rund 35 Millionen einbringt.

    Zur Zauberformel gehört eine Einschränkung der ausländischen Arbeitskräfte. Nur vier Ausländer dürfen pro Mannschaft mitspielen. Dieser «Artenschutz» erlaubt es, aus einem Minimum ein Maximum herauszuholen. Die Schweizer haben in den letzten sieben Jahren zweimal den WM-Final erreicht. Obwohl es bei uns nicht einmal halb so viele lizenzierte Spieler gibt wie bei den Grossen. Die finanzielle Situation ist erstaunlich stabil: Seit Einführung der Playoffs (1986) hat kein Klub der höchsten Spielklasse seine Zugehörigkeit aus wirtschaftlichen Gründen verloren.

    Reformen sind also nicht notwendig. Die Erfolgsformel eines so guten Produktes sollte eigentlich nur verändert werden, wenn die sorgfältige Prüfung aller Fakten ergibt, dass alles noch besser wird. Oder mindestens hilft, das hohe Niveau zu halten. Und von den Kundinnen und Kunden begrüsst wird.

    Dem Verband sollen Mittel entzogen werden

    Nun haben sich die Klubpräsidenten dazu entschlossen, das Erfolgsprodukt National League von Grund auf zu verändern. Warum? Es geht um Geld. Bisher hat der Verband (Swiss Ice Hockey) die TV-Verträge ausgehandelt. Die 35 Millionen aus dem TV-Vertrag fliessen in die Verbandskasse, die Verbandsgeneräle nehmen, was sie brauchen und reichen den Rest an die Klubs weiter. Was zu byzantinischen Verhältnissen geführt hat: Der Verband gibt heute mehr als 14 Millionen für Gehälter aus.

    Die Klubs haben nun entschieden, sich vom Verband zu lösen und die TV-Rechte selbst zu verkaufen. Das Geld geht künftig direkt zu den Klubgenerälen, die sich schon darauf freuen, dem Verband ein schönes Sparprogramm zu diktieren. Deshalb haben die 12 Klubs der National League eine eigenständige AG gegründet. Damit ist die höchste Liga erstmals in der Geschichte (seit 1908) juristisch vom Verband unabhängig. Dem Verband obliegt künftig noch die Ausbildung der Schiedsrichter, die Organisation des Juniorenwesens, des Frauenhockeys und der verschiedenen Nationalmannschaften.

    Die sorgfältige Balance zwischen Sport und Kommerz ist dahin. Es ist das Ende der «Zauberformel». Angeführt von SCB-Mitbesitzer und Manager Marc Lüthi, Zugs Manager Patrick Lengwiler und juristisch beraten von HCD-Obmann Gaudenz Domenig und Liga-Direktor Denis Vaucher wird ein umfangreiches «Reformpaket» ausgearbeitet.

    Die zentralen Punkte:

    • sukzessive Erhöhung auf 10 (!) ausländische Spieler pro Klub
    • die Abschaffung der «Lizenz-Schweizer»
    • und – als «Zückerli» für die «Kleinen» – die Abschaffung des Auf/Abstieges
    • und eine Lohnbegrenzung «Financial Fairplay».

    Die Idee hinter der Erhöhung der Anzahl Ausländer: Es werde dann möglich, teure Schweizer durch billige Ausländer zu ersetzen. Das Problem: Es gibt diese billigen Ausländer gar nicht, die gut genug sind für unsere sportlich hochstehende Liga. Die Folge: eine weitere Lohntreiberei. Die «Lizenz-Schweizer» sind ausländische Spieler, die seit dem Kindesalter in der Schweiz leben und nach fünf Jahren in unseren Juniorenligen den Schweizern gleichgestellt sind.


    Die Opposition formiert sich allmählich

    Das Problem: Das sind grösstenteils günstige Mitläufer, die dann durch teure Ausländer ersetzt werden. Das «Financial Fairplay» sieht vor, dass ein Klub, der eine bestimmte Gesamtsumme für Löhne überschreitet, weniger aus dem Topf der TV-Gelder bekommt. Das Problem: Das wird die Grossen herzlich wenig kümmern, wenn sie grosse Transfers machen wollen. Zudem soll die eigentlich schon zu grosse Liga nach und nach auf 14 Teams aufgestockt werden.

    Eigentlich hätte dieses Paket im «stillen Kämmerlein» geschnürt, von den Klubbossen bewilligt und ab der Saison 2022/23 eingeführt werden sollen. Durch Indiskretionen ist der Inhalt bekannt geworden. Die Reaktionen sind verheerend: Das gesamte sportliche Fachpersonal ist dagegen (wird aber bei einzelnen Klubs zum Schweigen verurteilt). Die zahlenden Zuschauerinnen und Zuschauer sind zu 90 Prozent ebenfalls dagegen. Was allerdings mit dem Hinweis ignoriert wird: Kein Problem, die dummen Fans haben ja gar nichts anderes und kommen trotzdem ins Stadion. Inzwischen beginnt sich unter der Führung von ZSC-Präsident Walter Frey, Langnaus Obmann Peter Jakob und Ambris Vorsitzenden Filippo Lombardi die Opposition zu formieren. Ob es gelingt, die unsinnigste Reform in der Geschichte unseres Sportes zu stoppen, ist offen.

    Beide Center sind Teil des Trainingscamp
    Gute Nachrichten für Suter und Kurashev aus Nordamerika

    Wenig überraschend werden Philipp Kurashev und Pius Suter den HC Lugano respektive die ZSC Lions verlassen, um am NHL-Trainingscamp teilzunehmen.

    So haben die beiden Center anders als andere Schweizer Spieler den Sprung in den ersten Kader der Chicago Blackhawks geschafft.

    Auch weil mit Kirby Dach einer der vielversprechendsten Spieler für die kommende Spielzeit verletzt ausfällt, der Center zog sich in der Vorbereitung auf die World Juniors einen Handgelenkbruch zu, werden den beiden Schweizern keine schlechten Chancen eingeräumt, den Sprung in den NHL-Kader zu schaffen. Den Blackhawks selbst wird allerdings eine schwere Saison prophezeit.

    Zwar wurde Suter kurzfristig als "unfit to participate" markiert, dürfte jedoch bald ins Training mit den Hawks einsteigen.

    MEDICAL UPDATE: Forward Pius Suter (unfit to participate) will not practice today.

    #Blackhawks

    Neue Ära beim EVZ
    Im EV Zug stellt sich die Frage: Was darf ein Titel kosten?

    Der EVZ hat sich in der National League zum souveränen Leader aufgeschwungen. Der Klub trotzt internen Unruhen und dem Umstand, dass er momentan nur mit drei Ausländern antritt. Gelingt dem Sportchef Reto Kläy ein Wunder?

    Die produktivste Offensive der Liga, fünf Siege aus den letzten sechs Spielen, Platz 1 in der Tabelle: Eigentlich könnte der EV Zug gerade die Leichtigkeit des Seins geniessen. Doch es ist ein turbulenter Winter für den EVZ, nicht nur Corona-bedingt: Die Zuger werden im Sommer zwei ihrer wichtigsten Spieler verlieren. Santeri Alatalo wird wohl in Richtung Lugano weiterziehen, und Rafael Diaz wechselt zu Gottéron.

    Es gibt die alte Weisheit, dass jeder Spieler ersetzbar sei, und vielleicht stimmt das sogar bei Diaz und Alatalo, obwohl es keinesfalls kommode Abgänge sind. Alatalo reifte in Zug während acht Jahren vom ungestümen Mitläufer zum Nummer-1-Verteidiger. Und der Captain Diaz war das Aushängeschild des Klubs; der Verteidiger stand für die Seriosität des Standorts Zug, dem er über die Jahre mit öffentlichen Liebesbekundungen («Die schönste Stadt der Welt») huldigte. Trotzdem verabschiedet er sich, mit 35 Jahren, nach Freiburg, weil es dort mehr Geld und Vertragsjahre gibt. Der Zuger Sportchef Reto Kläy sagte, der Klub sei bis an die Grenzen gegangen, doch er trage eine wirtschaftliche Verantwortung.

    Was bleibt von der Ära Diaz?

    Die Abgänge treffen den EVZ hart, das Duo ist auf dem Schweizer Markt nicht zu ersetzen, und selbst wenn: Es wird eine neue Ära anbrechen, im Herbst 2021, weil sich mit den Abgängen vieles verändert: der Kern dieser Mannschaft, die Hierarchie. Die Frage ist, welches Vermächtnis Diaz und Alatalo hinterlassen. Darüber werden die nächsten Monate Aufschluss geben. Sie sind Eckpfeiler in einem teuren Konstrukt, das für einen einzigen Zweck aufgebaut wurde: den Gewinn einer Meisterschaft. Zwei Mal war der EVZ in der Ära Diaz nahe dran, 2017 und 2019, im Play-off-Final fehlten gegen Bern einmal zwei und einmal drei Siege. Das ist keine schlechte Bilanz, doch gemessen an den Investitionen ist sie nicht gut genug – schliesslich hat sich der Klub neben Diaz und Alatalo auch noch Spieler wie Leonardo Genoni und Grégory Hofmann geleistet. Und selbst Mitläufer wie Jesse Zgraggen und Jérôme Bachofner mit Salären von über 300 000 Franken vergoldet, damit sie bei der Mission Titelgewinn eine Rolle spielen.

    Noch immer ist das möglich, denn in einem Championat, in dem nach knapp der Hälfte der Qualifikation kein Team unwiderstehlich wirkt, ragt Zug bis jetzt heraus. Der EVZ ist souveräner Leader, was die Konkurrenten zu ärgern scheint. Nicht wenige äussern sich dieser Tage kritisch zum EVZ. In Bezug auf das hochmoderne Trainingszentrum Oym in Cham unken Funktionäre anderer Klubs, dort sei ein «Polizeistaat» erschaffen worden, so rigoros würden die Sportler und ihre Trainingswerte kontrolliert. Vielleicht entspricht das der Wahrheit, vielleicht ist es einfach Eifersucht. Sicherlich aber ist den Zugern die Aufmerksamkeit der Branche gewiss.

    Die Ausländerfrage

    Was den Widersachern Sorge bereiten muss, ist das massive Steigerungspotenzial des EVZ; längst nicht alle Spieler haben sich bisher entfaltet. Die schwedischen Stürmer Carl Klingberg und Erik Thorell waren so unproduktiv, dass unter normalen Umständen längst ihre Ablösung in Erwägung gezogen worden wäre. Auch Lino Martschini fand den Tritt wochenlang nicht.

    Und dann ist da noch der Fakt, dass die Zuger derzeit mit nur drei Ausländern spielen. Der Angreifer Ryan MacLeod, eine Leihgabe der Edmonton Oilers, ist abgereist. Und einen Ersatz wird es offenbar nur geben, wenn dieser ebenso für Kost und Logis spielt wie MacLeod, dessen Lohn von den Oilers bezahlt wurde. Als die Lokalpresse den Manager Kläy fragte, ob denn Ausgaben in der Höhe von 5000 Franken pro Monat bezahlt werden könnten, lautete dessen Antwort: Nein, gratis muss er sein. Es ehrt die Zuger, dass sie sich einer so rigiden Sparpolitik verschrieben haben. Angesichts des Lohnverzichts quer durch das Unternehmen hindurch ist das nur konsequent. Und doch ist es eine eigenwillige Strategie, fast 400 000 Franken für Spieler in der vierten Linie auszugeben und dann keine 5000 pro Monat in einen Ausländer investieren zu wollen.

    Bis zum Transferschluss bleiben knapp zwei Monate. Das ist Zeit genug, den Sportchef Kläy zumindest versuchen zu lassen, ein Wunder zu erwirken. Und wenn das nicht gelingt, bleibt vielleicht ja doch noch die elegante «Langnauer Lösung». Die SCL Tigers haben sich den exzellenten Marcus Nilsson fremdfinanzieren lassen, ein Verwaltungsrat übernimmt die Kosten. Rund um den EVZ gibt es genügend solvente Menschen, die nach mehr als 20 Jahren des Wartens auf einen Meistertitel gewillt sein dürften, 5000 Franken pro Monat zu sponsern.

    Dann noch einen realistischen Salary-Cap, von 3 bis Obergrenze 18 Mio - voilà. Wo kann ich unterschreiben??

    Dachte genau das gleiche :nick:.

    17/18 hatte der ZSC gem. Tagi ein Budget von 18,9 Mio (16,7 Mio Personalkosten) und 18/19 ein Budget von 17,4 Mio (15,6 Mio PK). Also ein relativ realistisches Szenario, wobei hier natürlich genau definiert werden muss, was alles in diesen Salary Cap fällt. Ist das Brutto, also somit das gesamt Budget gemeint inkl. PK oder abzgl. PK?

    Hier zum nachlesen Tagi S.Graf 14.09.2019:
    https://www.tagesanzeiger.ch/sport/hockey/1…/story/17976144

    Ich behaupte mal dass es dann praktisch jeden mal erwischen würde mit einem Abstieg und es auch spannend sein kann in einer unteren starken Liga ein, zwei Saisons spielen muss/darf. :floet:

    Ich frage mich nur, ob es schlau ist, die Farmteams da rauszunehmen oder nicht. Eigentlich war es ja nicht schlecht dass die besseren jungen im B spielen konnten. Nun eine Liga tiefer ist der Schritt noch etwas grösser.
    Andererseits wars natürlich für die "richtigen B-Teams" kacke in leeren Stadien gegen Junioren zu spielen.

    Tendiere eher auf den AZ Vorschlag.

    Eine Pflicht von XY U21 oder U23 Spielern fände ich noch spannend. Ist in Deutschland schon seit 2 oder 3 Jahren Pflicht (U23) und man sieht genau welche Spieler da den Knopf auftun und wer an der U20 WM performt hat.

    Aus der AZ
    Wie die Zukunft des Schweizer Eishockeys aussehen könnte

    Im Schweizer Eishockey tun sich momentan zahlreiche Fronten auf. Verschiedene Interessen prallen aufeinander. Eine gesamtheitliche Lösung wäre denkbar simpel: Aber die Angst verhindert wohl deren Umsetzung - leider!


    Die aktuelle Diskussion um die Zukunft des Schweizer Eishockeys wird zunehmend hitzig. 10 Ausländer pro Team, Salär-Obergrenze, quasi geschlossene Ligen, eigene AGs mit eigenen Interessen. Das alles ist zwar äusserst spannend, aber letztlich kaum zielführend. Vor allem sind die Positionen extrem starr, es geht – wie so oft - nur noch um Besitzstandswahrung. Die Basis murrt, die sportlichen Entscheidungsträger heben den Mahnfinger. Aber auf der höchsten Managementstufe lebt man offensichtlich in einer anderen Welt.

    Dabei gäbe es eine ganz simple und naheliegende Lösung – wenn man sich endlich mal von den gängigen Denkmustern, dem unsäglichen Gärtchendenken und vor allem von den Verlustängsten befreien würde: Drei Top-Ligen, zwei davon professionell, eine davon semi-professionell/ausbildungsorientiert – mit totaler Durchlässigkeit. Und die könnten so aussehen (Achtung, nur ein Beispiel!):

    NLA. 10 Teams:

    Bern, ZSC, Zug, Lugano, Davos, Biel, Fribourg, Lausanne, Servette, Ambri

    Modus: Dreifachrunde = 54 Spiele. Top 8 in den Playoffs. Die letzten beiden machen den Absteiger aus (ev. best-of-9?)

    NLB. 10 Teams:

    Langnau, Rapperswil, Kloten, Ajoie, Olten, Visp, Sierre, Langenthal, La Chaux-de-Fonds, Thurgau.

    Modus : Dreifachrunde = 54 Spiele. Top 8 in den Playoffs. Der Meister steigt direkt auf. Abstieg: analog zur NLA.

    MySports-League. 12 Teams:

    Winterthur, GCK Lions, EVZ Academy, Basel, Martigny, Huttwil, Arosa, Chur, Dübendorf, Thun, Seewen, Bülach.

    Modus: Doppelrunde = 44 Spiele. Top 8 in den Playoffs. Der Meister steigt direkt auf (Ausnahme Farmteams?). Plätze 9 bis 12 Playouts/Klassierungsrunde. Auf-/Abstieg zur 1. Liga zu regeln.

    Was würde das bringen?

    - Das Niveau wird besser! Schon mit zwölf Teams war die Leistungsdichte recht gross. Mit zehn Teams (NLA und NLB) wird sie noch grösser!

    - Kleinerer Spielerbedarf, bzw. bessere Verteilung. Zusammen mit einer moderaten Erhöhung der Anzahl Ausländer (5 oder 6?) in der NLA und der NLB (?) würde die erhoffte Entspannung des überhitzten CH-Spielermarkts eintreten.

    - Maximale Durchlässigkeit! Ein Abstieg muss keine Katastrophe mehr sein, weil man direkt wieder aufsteigen kann. Zudem ist die NLB in so einer Konstellation ebenfalls viel attraktiver (plus zwei Traditionsklubs, Minus die Farmteams) und bietet die Möglichkeit, sich schnell zu erholen – sportlich wie finanziell!

    - MySports-League: Die perfekte Ausbildungsliga und niedrige Schwelle in die NLB. Auch hier ist der Abstieg dank maximaler Durchlässigkeit keine Katastrophe.

    Was hindert uns an dieser simplen Lösung?

    Nichts, ausser – wie oben beschrieben – Kleinkariertheit, Gärtchendenken und Verlustängste. Statt auf das ganze Produkt zu schauen, entscheidet man nur im eigenen Interesse. Aber die Hoffnung auf ein Umdenken stirbt zuletzt.

    Der Abbruch war falsch! Die Fussballer haben es richtig gemacht und die Saison nur unterbrochen und dann fertig gespielt. Im Hockey haben sie das m.E. total falsch gemacht! Alle grossen Ligen egal welcher Sport haben durchgezogen nur die Hockey Ligen in Europa haben aufgegeben. Mit den geplanten Ligaänderungen ist man einmal mehr auf dem Holzweg. Keine guten Zeiten für das Hockey in der Schweiz!

    Stimmt so nicht ganz:

    01.05.2020:

    Nach Belgien und den Niederlanden hat auch Frankreich die Fussball-Saison abgebrochen. Trainer Thomas Tuchel ist mit Paris wieder Meister, daran gab es keinen Zweifel. Alle anderen Entscheidungen werden aber heftig diskutiert.

    Aber ja Larry, der Abbruch war im Nachhinein definitiv falsch! Man hatte zu wenig Geduld und ich vermute, damals auch keine Lust all die Spiele immer wieder neu anzusetzen usw... War der einfachste Weg.

    klaus stürmer ein fehleinkauf? er schoss in 96 fcz spielen 57 tore und wurde mit dem fcz 1963 und 1966 meister. er starb bereits 1971 an hodenkrebs. jahrelang gab es darauf im letzi noch ein klaus-stürmer-gedenk-turnier. und dass, obwohl er die letzen 2 profijahre in winti verbrachte...

    mit dieser story wollte ich nur sagen, was damals einem fcz möglich war und darum nägeli mit nichts heutigem in der ch verglichen werden kann und vor allem sollte, da komplett andere voraussetzungen herrschen! ja, ein vergleich ist sogar einfach nur idiotisch! und die sprüche „der hat noch“ „da war noch ordnung“ etc. blabla reines stammtischgeplapper ist!

    banker: wenn der übernehmen würde den ich meine, dann kannst du mir glauben, dass die gleiche fcz leidenschaft vorhanden wäre wie jetzt bei cillo. aber halt etwas weniger fanbrille, dafür mehr professionalität und (andere) starke leute im vr und staff. und vielleicht auch ein um ein paar franken erhöhtes budget.


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    Hoppla Schorsch, sorry nöd mini Zit :mrgreen:

    Hab dich falsch verstanden, kannte die Scores von ihm nicht..

    Bleibt er nun in Lausanne?
    Maple Leafs verzichten im Trainings Camp auf Denis Malgin

    Die Toronto Maple Leafs haben ihr Kader für das Trainings Camp bekanntgegeben. Nicht unter den 23 Stürmern figuriert Denis Malgin.

    Das ist allerdings nur eine halbe Überraschung, hat doch Petr Svoboda bereits vor Wochen erwähnt, dass die Kanadier eine Verlängerung der Malgin-Ausleihe bevorzugen. Das spielt natürlich auch den Waadtländern in die Karten, bleibt ihnen so doch ihr Topscorer erhalten. Doch gibt es auch die Option, dass Malgin die Saison in der Schweiz beendet?

    Wie Swisshockeynews erklärt, müsste Malgin dafür von den Maple Leafs auf die Waiver-Liste gesetzt werden. Der Grund dafür ist, dass er bei Toronto einen Einwegvertrag unterschrieben hat. Sollte er tatsächlich auf die Waiver-Liste gesetzt werden, haben aber alle anderen NHL-Teams die Möglichkeit, ihn während 24 Stunden unter Vertrag zu nehmen.

    zu den leuten aus den finanzkreisen: nein, sbornaja, dass sind keine abzocker (also im beruf ziemlich sicher schon, sind ja managementetage banker und sonstige finanzschonglöre…:mrgreen:), aber fcz technisch garantiert nicht! im gegenteil, sind von kindesbeinen an fcz fans. die wollen nichts anderes als einen erfolgreichen fcz. ausserdem ist es mittlerweile ein offenes geheimnis, dass ein ch fussballclub eine äussert schlechte geldanlage oder gar gelddruckmaschine ist! dazu muss man jedes jahr ein bis mehrere spieler verkaufen können und mind. alle 2 jahre in der tschämpiänslig spielen. und zweiteres ist mittlerweile wunschdenken für einen schweizer verein. ausser jemand investiert jedes jahr 100 millionen. aber mit unseren lächerlichen tv geldern wird dann eine refinanzierung oder gar fette gewinne unmöglich.  

    Alles perfekt geschrieben, da kann ich nichts widersprechen, ausser halt zu den bereitstehenden Leuten aus den Finanzkreisen.

    Hier lasse ich mich gerne eines besseren belehren und hoffe sogar dass ich total falsch liege! Du darfst mir dies dann auch gerne sagen!!

    Mein Bauchgefühl sieht aber nach kurzem Aufschwung unter neuer finanzstarker Führung und dem ausfallendem Erfolg, schwarz für den FCZ.

    Zu Nägeli`s Verteidigung: Fehleinkäufe wie K. Stürmer unter Nägeli, kann jeder Vereinspräsident vorweisen. Ich fange gar nicht erst an aufzuzählen.

    Prassl und Schmutz wechseln ins Bündnerland
    Der HCD setzt Transferoffensive fort – zwei weitere Schweizer Stürmer kommen

    Der HC Davos rüstet im Hinblick auf die nächste Saison weiter auf. Nach den Verpflichtungen von Axel Simic und Valentin Nussbaumer wird der HCD zwei weitere Schweizer Stürmer unter Vertrag nehmen.

    Dabei handelt es sich um Raphael Prassl von den ZSC Lions und Julian Schmutz von den SCL Tigers. "Der Transfer ist gemacht und von Davos nur noch nicht offiziell bestätigt", bestätigte ZSC-Manager Peter Zahner den Prassl-Abgang gegenüber watson. Und HCD-Sportchef Raffainer meinte zu Julian Schmutz: "Der Transfer kommt zustande, es geht wirklich nur noch um ein paar Details."

    Sowohl Prassl als auch Schmutz sind etablierte Stürmer in der National League. Der 23-jährige Prassl bestritt für seinen Stammverein ZSC 185 Spiele in der höchsten Schweizer Spielklasse und kam dabei auf 42 Punkte (16 Tore), mit den Zürchern wurde er 2018 Schweizer Meister. Der 26-jährige Schmutz bestritt für Biel und die Tigers 268 Spiele in der National League und kam dabei auf 82 Punkte (44 Tore).