Beiträge von Sbornaja

    Offenbar dürfte Pius schon spielen, hier ein Auszug aus einem Interview mit Sven L. aus dem Tagi vom 8.9.2020 (Titel: Darum stürmt Pius Suter im Farmteam der ZSC Lions):

    Bei zahlreichen Ausfällen im Sturm würde es zur Option, dass Pius Suter vom Farmteam zu den ZSC Lions geholt wird. «Sicher, bevor wir einen zusätzlichen ausländischen Stürmer verpflichten», so Leuenberger. Wenn der Walliseller die Zürcher verlässt, könnten diese dann auch (wieder) fünf Ausländer einsetzen. Diese Option erlischt nicht. Einstweilen soll Suter bei den GCK Lions den verletzten Finnen Teemu Rautiainen ersetzen.

    Danke Vladi!
    Schande über mich... das hatte ich anders in Erinnerung, aber das wird gem. Vladi`s Auszug schon stimmen.

    Somit kann es sich nur um einen "internen" Poker handeln.

    Aus irgendeinem Grund spielt man ja nicht mit 5 Ausländern, obwohl man das dürfte.

    So oder so: Figgi und e Mühli !!

    Ich bin wirklich ziemlich sicher Pius darf nicht spielen oder der ZSC verliert den 5. Ausländer für diese und nächste Saison!! Aber ich finde den Text nicht mehr wo das mit "erlöschen" des 5. Ausländers drin stand, wenn Pius 1. Spiel diese Saison bei uns spielt.

    Auch die Strategie des Zett, nur Spieler einzusetzen welche bis ende Saison auch da sind, spricht genau dafür!


    Ersatz-Ausländer trotz Ausstiegsklausel

    Bei der Aufregung ging es um die Ausstiegsklauseln in den Verträgen. Darf auch ein Spieler durch einen Ausländer ersetzt werden, der in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel für die NHL hat? Die Antwort ist nun klar: ja. Weil durch das NHL-Transferabkommen die Ausstiegsklauseln hinfällig werden. Die ZSC Lions dürfen also im Falle eines Falles Pius Suter (unter Vertrag bis 2023) durch einen Ausländer ersetzen und nächste und übernächste Saison mit fünf Ausländern spielen.

    und...:

    Pius Suter verlässt die ZSC Lions aus einem laufenden Kontrakt, um sein Glück in der NHL zu suchen. Also dürfen ihn die Zürcher durch einen Ausländer ersetzen und nächste Saison mit fünf «Imports» antreten. Was den Qualifikationssieger definitiv zur nominell besten Mannschaft der Liga macht.

    Doch vorerst verzichtet Sportchef Sven Leuenberger auf diesen Vorteil. Er sagt: «Wir werden die Saison mit vier Ausländern beginnen und dann je nach Situation entscheiden, ob wir einen zusätzlichen Ausländer verpflichten.» Wenn die Mannschaft gut harmoniere gebe es keinen Grund für einen zusätzlichen ausländischen Spieler. «Aber wir haben nun Möglichkeit, etwa auf Verletzungspech zu reagieren.» Und der fünfte Ausländer wird dann im Hinblick auf die Playoffs so etwas wie ein Joker sein.

    und das hier: (der 5. Ausländer ist ja ein ERSATZ für Pius, da kann man den Pius nicht in der gleichen Saison einsetzen)
    Das Wichtigste in Kürze

    • Das NHL-Transferabkommen ist seit Dienstag gültig.
    • Die Ausstiegsklausel sorgte für Aufregung im Schweizer Eishockey.
    • Die ZSC Lions dürfen ihren Spieler Pius Suter mit einem Ausland-Spieler ersetzen.

    Bist du sicher?

    Ich bin`s am suchen...
    Sicher bin ich nicht, aber ich hab das so im Kopf.
    Ob das dann überhaupt definitiv so angenommen wurde, hat man auch nicht mehr gelesen, nur dass der ZSC "ZUR ZEIT" die Option 5. Ausländer noch nicht zieht.

    Ist schon ne Weile her und ich langsam ziemlich vergesslich :facepalm:.

    Ich habe das Gefühl, dass man den Joker vergisst.

    Spielt Pius dieses Jahr nur 1 NLA-Game, verliert der ZSC seinen 5.Ausländer-Joker.

    Ich bin mir nicht ganz sicher wie die genaue Regel ist und ob die NHL schon laufen muss, aber der Zett könnte vermutlich schon jetzt mit 5! Ausländern pro Spiel auflaufen, man macht dies noch nicht und behält sich so eine gewisse Unberechenbarkeit.


    Gemäss Larry`s Post wurde der NHL Start auf den 1. Januar verschoben.
    Das heisst, irgendwann im Dezember verduften all die Kurashev`s, Malgin`s und Haas`.

    Dann (oder schon etwas vorher) wird der ZSC einen weiteren Ausländer verpflichten, einer welcher in der NHL keinen Platz findet, denn alle werden nicht spielen und verpflichtet werden können.

    Ab Januar wird der Zett dann mit 5 Ausländern spielen und die anderen Teams, ausnahmslos ALLE, sind sportlich bestimmt schwächer als vorher.

    Das Pius nun in so einer beschissenen Situation ist, wissen/verstehen auch die Verantwortlichen, aber auf was schaut man in einer Organisation?
    Auf einen einzelnen Spieler (was er geleistet hat steht ausser Frage, ich schätze Pius extrem!!) oder eine Möglichkeit mit einer noch nie dagewesenen Chance auf den Meistertitel?
    Also meine Antwort wäre klar....

    .. und vermutlich hat man dem Pius die Swiss League schon auch etwas versüsst:zwinker:?

    Das stimmt so sicher. Aber wenn ich mich in die Lage des Thun Praesi versetze wuerden bei mir schon Alarmglocken laeuten wenn mein Coach mich am Morgen um eine Vertragsaufloesung bittet und am Nachmittag erfahre ich dass sein Wunschjob offen wird. Das ist schon ein grosser Zufall. Der Verdacht dass Schneider am Sonntagabend einen Anruf aus Zurich erhalten ist sicher nicht ganz abwegig.

    In jeder Nordamerikanischen Profiliga wuerde das ganz sicher eine Untersuchung wegen "Tampering" geben.

    Natuerlich ist es auch gut moeglich dass ich nach 30 Jahren zu sehr ein zynischer New Yorker geworden bin :)

    Der Thun Präsi, Andres Gerber, ist einer der besten Kumpels von Marc Schneider, kollegial fast schon brüderlich. Dies wurde in diversen Interviews mehrfach betont, so auch beim Abstieg.

    Ich sehe es eher so:

    Schneider: Hey Res, s`louft nid so rächt, u i chänti z Züri Chöue mache.

    Gärber Res: Findi guet, hätsch aube baud muesse go.... Choimer so mache, ig ha scho eine ir Hingerhang!

    So oder so ungefähr lief das... :nick:

    Et voilà!

    Mal schauen ob's besser wird - schlechter kann's ja fast nicht werden.......

    .... und wenn nicht kann man immer schön mit dem Finger auf den Lüdo zeigen....

    Meiner Meinung nach ist auch der Schneider der falsche. Der ist ebenfalls ziemlich angezählt und gewonnen hat er auch noch nie etwas als Trainer...

    Ludovic Magnin muss beim FCZ gehen

    Das eine 0:4 zu viel: Die Pleite in Lausanne kostet FCZ-Coach Magnin den Job

    Wie der Blick berichtet, ist Ludovic Magnin nicht mehr weiter Trainer des FC Zürich. Die 0:4-Pleite beim Aufsteiger Lausanne-Sport hat das Fass offensichtlich zum Überlaufen gebracht.


    Seit Februar 2018 stand Ludovic Magnin als Trainer der ersten Mannschaft des FC Zürich an der Seitenline. Dort schien er jeglichem Gegenwind zu trotzen, auch weil er 2018 mit den Zürchern den Cupsieg feiern konnte. Das 0:4 gegen Lausanne-Sport am Wochenende war nun das eine 0:4 zu viel. Von Pleiten mit exakt diesem Resultat gab es in der letzten Saison einige, sieben an der Zahl, doch keine warf Magnin aus seinem Sattel. Auch nach dem peinlichen Cup-Aus gegen Chiasso zum Saisonstart stellte sich Präsident Ancillo Canepa hinter seinen Trainer. Nun hat sich der Wind jedoch gedreht. Wie der Blick berichtet sei Magnin am Montagmorgen entlassen worden. Am Samstag übernahm der 41-Jährige noch die Verantwortung für den Auftritt seiner Mannschaft, für diesen bezahlt er nun mit seinem Job.

    Über einen möglichen Nachfolger wird bereits spekuliert. Ein Name drängt sich dabei besonders auf: Marc Schneider. Am Montag hat er beim FC Thun um die Auflösung der Zusammenarbeit gebeten. Der 40-Jährige spielte in seiner Karriere selbst für den FCZ und hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er ein Super-League-Team leiten kann, auch wenn die Berner Oberländer vor wenigen Wochen mit ihm in die Challenge League abgestiegen sind.

    Schneider schmeisst in Thun hin....
    Die Hoffnung steigt, aber ob er dann die Lösung ist.... mit dem unterdurchschnittlichen Kader?
    Wie man hört und liest soll es ja gestern beim FCZ eine VR-Sitzung gegeben haben. Zufall?

    https://sport.ch/fc-thun/628455…sst-den-fc-thun

    Nach drei Jahren
    Knall im Berner Oberland: Marc Schneider verlässt den FC Thun

    Nach der Niederlage am vergangenen Freitag gegen Xamax hat sich Marc Schneider dazu entschieden, als Cheftrainer des FC Thun Berner Oberland zurückzutreten.

    «Ich verdanke dem Klub und insbesondere Ändu (Andres Gerber) sehr viel. Er gab mir die Chance, erstmals als Cheftrainer zu arbeiten. Diese drei Jahre waren sehr intensiv. Aus verschiedenen Gründen habe ich nun gespürt, dass es nicht mehr zu 100% passt. Deshalb habe ich diese Entscheidung getroffen. Der FC Thun ist und bleibt für mich eine Herzensangelegenheit.» Gemeinsam mit Marc Schneider als Cheftrainer hat der FC Thun Berner Oberland drei intensive Jahre mit Hochs und Tiefs erlebt. Höhepunkt war sicher das Erreichen des Cupfinals 2019 und die Qualifikation für die Europa League im selben Jahr.

    Mögliches Rebranding
    Die Swiss League soll in Zukunft ein besseres Erlebnis bieten

    Um die Swiss League attraktiver zu gestalten, setzt sich EHC Kloten Präsident Mike Schälchli für ein besseres Erlebnis der zweithöchsten Eishockey-Liga der Schweiz ein.

    Wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, arbeite Schälchli mit Vertretern von anderen Clubs zusammen. Konkrete Idee seien beispielsweise Livestreams, Übertragungen aus der Garderobe, Interviews nach den Spielen oder eine App für das Smartphone. Ein weiteres umstrittenes Thema sei der Namensponsor der Swiss League. Hier seien die Vertreter rund um Schälchli auf der Suche nach einem Sponsor. Das letzte Rebranding erlebte die zweithöchste Eishockey Spielklasse der Schweiz im Jahre 2017. Damals wurde aus der National League B die Swiss League.

    Hier noch die Saisonvorschau von Hockeyfans.ch, diese sehen es wie alle anderen auch, der Zett steht am Ende zuoberst.
    Wenn ihr in der Rangliste auf den jeweiligen Verein klickt, kommt die Saison Vorschau zum angeklickten Verein.
    Lasst die Spiele beginnen!! :heavy:

    Nächster Anlauf für die ZSC Lions

    1.10.2020 - Von Andreas Bernhard

    Die ZSC Lions sahen am Ende der Regular Season im letzten Frühling wie der Kronfavorit für den Meistertitel aus. Können die Spieler ihre starke Form in die neue Saison retten?

    Mit dem letzten Spiel vor leeren Rängen sicherten sich die ZSC Lions im Direktduell gegen den stärksten Rivalen EV Zug auf eindrückliche Art und Weise den Qualifikationssieg. Auch ohne Zuschauer waren grosse Emotionen im Spiel. Es war ein echter Playoff-Kampf. Doch mit dem Qualifikationssieg konnten die Lions am Ende nichts anfangen. Er wurde richtigerweise nach der Playoffabsage nicht als Meistertitel gewertet. Klappt es im erneuten Anlauf?

    Die ZSC Lions sind, trotz relativ weniger Transfers nicht mehr die gleiche Mannschaft wie letzte Saison. Auf allen Positionen müssen wichtige Spieler ersetzt werden. Auf der Torhüterposition hat Joni Ortio die Zürcher Richtung KHL verlassen. Der Abgang ist nicht überraschend. Es war nie die Absicht der Zürcher, eine Ausländerlizenz für einen Torhüter zu brauchen. Ortio war in der letzten Saison während der Verletzung von Lukas Flüeler massgeblich am guten Abschneiden der Lions beteiligt. Nun wurde von Fribourg Ludovic Waeber als Backup von Flüeler verpflichtet. In den letzten beiden Saisons kam Waeber auf 21 Einsätze bei Gottéron. Ob er sein Talent unter Beweis stellen kann hängt von der Gesundheit von Flüeler ab.

    In der Verteidigung ist Tim Berni der gewichtigste Abgang. Er will sich in der Organisation der Columbus Blue Jackets durchsetzen. Bis im November wird er den ZSC Lions aber noch erhalten bleiben. Bis zum Start der Trainingcamps der NHL wurde er an seinen Stammklub ausgeliehen. Für die Zeit danach konnten die Lions den jungen Verteidiger, zumindest auf dem Papier, nicht ersetzen. Sie verpflichteten mit Johann Morant vom EV Zug einen Spieler, der nicht nur spielerisch für Schlagzeilen sorgt, dafür aber den Lions zu mehr Einschüchterungspotenzial verhilft.

    Mit Pius Suter wechselt der Liga-Topscorer der vergangenen Saison von den Lions zu den Chicago Blackhawks. Im Gegensatz zu Berni haben sich die Lions dazu entschieden, Suter nicht in der National League, sondern in der Swiss League bei den GCK Lions einzusetzen. Man wolle das Mannschaftsgefüge nicht stören. Es zeigt, dass sich die ZSC Lions im Angriff keine Sorgen machen. Denn sie haben Sven Andrighetto, der von der KHL zurückkehrt, verpflichten können. Er wird die grosse Lücke, die Suter hinterlässt, füllen. Andrighetto wurde in der KHL nicht glücklich und ist froh, in Zürich seine Karriere wieder in Schwung zu bringen. Zusammen mit der talentierten Offensive der Lions wird Andrighetto für viel Spektakel auf dem Eis sorgen.

    Die ZSC Lions haben weiterhin das Potenzial, jeden Gegner in der Schweiz an die Wand zu spielen. Sie sind unter Trainer Rikard Grönborg zudem viel ausgeglichener und konstanter geworden. Es spricht wenig dagegen, dass die Zürcher am Ende mit dem Pokal dastehen, wären da nicht hochmotivierte Gegner und eben die Coronaviruspandemie. Also, Masken an und mit Abstand zum Stadion!

    hockeyfans.ch-Ranglistentipp

    1. ZSC Lions

    2. EV Zug

    3. HC Davos

    4. Genf-Servette

    5. Lausanne HC

    6. SC Bern

    7. HC Lugano

    8. EHC Biel

    9. Fribourg-Gottéron

    10. HC Ambrì-Piotta

    11. SCL Tigers

    12. SC Rapperswil-Jona Lakers

    https://www.watson.ch/sport/eismeist…nicht-wie-davos

    Die Plätze 1 und 2 fehlen zwar noch bei der Saisonvorschau von Zaugg aber es ist klar das dort der ZSC und der EVZ hin kommen, und zwar in dieser Reihenfolge.

    Wir sind Favorit und alles andere als der Titel wäre eine Enttäuschung - auch für mich!

    Lasst die Spiele beginnen!

    Eine Saison ohne ZSC-Titel, ist aus Fan-Sicht in Zürich seit Jahren IMMER eine Enttäuschung.... :zwinker:

    Drei Fragen zu den ZSC Lions

    Die Löwen sind hungrig: Weshalb der Meistertitel nur über den ZSC führen kann

    Manch einer zählt hat wohl die Tage rückwärts gezählt. Morgen ist es so weit, die neue Eishockey-Saison startet in der Schweiz. Höchste Zeit also, um noch ein letztes Mal auf die bevorstehende Spielzeit vorauszublicken. Heute mit den ZSC Lions.

    Wer wird der fünfte Ausländer im Kader?
    Weil Topscorer Pius Suter in die NHL wechselt und er sich momentan bei den GCK Lions fit hält, dürfen ihn die Lions durch einen fünften Ausländer ersetzen. Wer dies sein wird, ist noch unklar. Dabei hat man mit Sven Andrighetto schon einen hochwertigen schweizerischen Ersatz für Suter gefunden. Vielleicht tut sich noch etwas auf der Goalie-Position. Denn mit Lukas Flüeler und Ludovic Waeber ist die Qualität der Goalies sicherlich nicht am höchsten in der National League...

    Wie geht Königstransfer Andrighetto mit dem Druck um?
    Kaum zu glauben aber Sven Andrighetto wird in dieser Saison seine ersten Spiele in der National League absolvieren. Der 27-Jährige wechselte schon früh nach Nordamerika und absolvierte schlussendlich zwei volle Saisons in der NHL bei den Colorado Avalanche. Nach einem Abstecher in die KHL wechselte Andrighetto auf diese Saison hin zurück zu seinem Heimatverein. Doch die erste Saison von NHL-Rückkehrern war nicht immer so gut, wie man es erwartet hätte. Damien Brunner bei Lugano und Raphael Diaz in Zug sind Beispiele, die das belegen. Und Andrighetto stand in seiner Karriere selten so stark im Blickpunkt wie jetzt. Ob er dem Druck standhalten wird?

    Können sich die Lions nur selbst schlagen?

    Die Zürcher haben alle ihre Vorbereitungsspiele gewonnen und haben mit Andrighetto den grössten Sieg auf dem Transfermarkt errungen. Ein fünfter Ausländer wird auch noch kommen und den ZSC weiter verstärken. Doch in Zürich dürfte man bescheiden bleiben. Das letzte Mal als die Lions so klarer Favorit waren, schafften sie es nicht in die Playoffs. Dies war 2019 und Trainer Rikard Grönborg wird sich hüten, so in dies Geschichte des ZSC verewigt zu werden.

    Der ZSC besitzt auf dem Papier keine Schwächen und muss eigentlich den Titel ins Hallenstadion holen. Der Qualifikationssieger der vergangenen Saison möchte sich mit einem Jahr Verspätung mit dem Titel belohnen. Sven Andrighetto ist dabei das Genie, welches den meisten anderen Teams fehlt. Vielleicht ist aber die Torhüterposition schlussendlich in Zug oder Genf besser besetzt...

    Poste das nur weil der Fösche immer wieder mal ein (negatives) Thema war, nicht das ich Ihn zurück möchte, Gott bewahre!!

    In Biel hats aber den einen oder anderen ehemaligen von uns.
    Leider hat mein Wunschtransfer für die Saison 1 in der neuen Halle noch einen laufenden Vertrag (Mike Künzle).

    Aber ein anderer ehemaliger wäre frei, da wechselt sich jedoch Genialität und Wahnsinn im Minutentakt ab :mrgreen:.
    ICH mag ihn und würde es auch feiern. Für mich sind die heutigen Profis zu kalt, strukturiert und langweilig. Der brächte Pfeffer rein :twisted: und wenn er dann Bock hat..... :fleht:!!



    Der Vertrag des Oldies läuft aus

    Biel-Sportchef äussert sich zur Vertragssituation von Beat Forster und Kevin Fey

    Rundi die Hälfte der Verträge des EHC Biel läuft Ende der Saison aus. Auch jener von Verteidiger und Routinier Beat Forster. Biel Sportchef Martin Steinegger hat sich über die Situation geäussert.

    Steinegger sagt gegenüber dem Journal du Jura, dass konkrete Angebote zu Vertragsverlängerungen schwierig seien, da man nicht wisse, wo hoch das Budget in der nächsten Saison sein werde. Über einen Verbleib von Beat Forster gibt sich Steinegger positiv: "Beat kann noch spielen, bis er 40 ist, und ich verstehe nicht, warum er gehen würde." Auch der Vertrag mit Kevin soll verlängert werden Insgesamt laufen bei den Bielern gleich 14 Verträge am Ende der Saison aus.


    EHC Biel: Spieler mit auslaufenden Verträgen

    Verteidiger (7): Kevin Fey, Stefan Ulmer, David Prysi, Beat Forster, Petteri Lindbohm, Samuel Kreis, Janis Moser.

    Stürmer (7): Ramon Tanner, Fabian Lüthi, Luca Cunti :mrgreen:, Jason Fuchs, Anton Gustafsson, Valentin Nussbaumer, Marc-Antoine Pouliot.

    KHL: Forfait Sieg für ZSKA Moskau

    Das für heute angesetzte Spiel zwischen Dinamo Riga und ZSKA Moskau ist abgesagt worden, weil sich Spieler von Riga in Quarantäne befinden. Da sich die lettische Mannschaft weigerte Reservespieler aufzubieten, gewinnt ZSKA Moskau das Spiel forfait.

    ...und no zum Lohnverzicht in Bern, Ambri und Fribourg:

    Nächsten NL-Vereine kommunizieren Gehaltskürzungen

    Solidarität wird gross geschrieben: Lohnverzichte in Bern und in der Leventina

    Am Montag wurde beim SC Bern das ganze Team inklusive Trainerstab und Staff-Mitglieder auf Corona getestet. Alle Tests fielen negativ aus. Die Berner sind damit startbereit für den Saisonbeginn am 1. Oktober.

    Wie die Bären weiter mitteilen, haben alle Angestellten der SCB Eishockey AG im Sinne der dringend notwendigen Sparmassnahmen ein starkes Bekenntnis zum SCB abgegeben. Die Mannschaft sowie die Mitglieder der Geschäftsleitung und Mitarbeitende mit einem Lohn über CHF 100'000 verzichten auf 20 Prozent Lohn, die übrigen Angestellten tragen mit einem Lohnverzicht von 10 Prozent zur Kosteneinsparung bei. "Diese Beiträge sind für das Überleben des SCB dringend notwendig. Dennoch ist die Bereitschaft aller Angestellten, auf Lohn zu verzichten, nicht selbstverständlich. Entsprechend dankbar sind wir dafür", sagt CEO Marc Lüthi.

    Ebenfalls Lohnverzicht beim HC Ambri-Piotta

    Auch in der Leventina werden die Mitarbeiter des HCAP freiwillig auf einen Teil ihres Lohns verzichten. Wie die Tessiner mitgeteilt haben, werden jene Angestellten, welche pro Jahr mindestens 84'000 Franken verdienen, auf 22% ihres Gehalts verzichten. Eine tolle solidarische Geste bei den Tessinern.
    _____________________________________________________________________________________________________

    Noch immer nicht geeinigt

    In Fribourg möchte man endlich Klarheit bezüglich der Lohnreduktion

    Schon vor Monaten gaben die Spieler von Fribourg-Gottéron ihre Einwilligung bezüglich einer Reduktion ihres Gehalts. Nun ist die Sache immer noch nicht geklärt.

    Wie Gottéron Captain Julien Sprunger gegenüber La Liberté preisgibt, möchten die Spieler dieses Anliegen noch vor dem Saisonstart geklärt haben. Es nehme Platz in der Kabine ein. Bereits vor vier Monaten sei man sich einig gewesen, dass die Spieler auf Lohn verzichten werden, man wisse nur bis heute nicht, wie gross der Betrag sein müsse.

    Das Kapitel Nasvhille endet wohl für Yannick Weber

    NL-Sportchefs aufgepasst: Schweizer NHL-Verteidiger bald ein Free Agent

    Der Schweizer NHL-Verteidiger Yannick Weber muss sich wohl einen neuen Verein suchen. Nach insgesamt vier Saisons in Nashville wird nun sein Predator-Abenteuer aller Wahrscheinlichkeit nach enden. Dies hat General Manager Davide Poile bestätigt.

    Der auslaufende Vertrag mit dem 32-Jährigen werde mit grosser Sicherheit nicht mehr verlängert, weswegen der Schweizer bald ein Free Agent werden dürft und sich auf die Suche nach einem neuen Verein machen muss. Er selbst würde wohl am liebsten in der NHL bleiben, doch ob für ihn auch eine Rückkehr in die Schweiz im Bereich des Möglichen liegt, ist nicht bekannt. Man darf gespannt sein, wo Weber nächste Saison seine Schlittschuhe schnüren wird.


    Ich tippe mal auf Zug/Lugano. Vor allem in Zug könnte es ab Dez/Jan dünn werden in der Verteidigung.

    Im Badener Tagblatt macht der Klaus auf extrem Polemik

    ZSC Lions:
    Mit den Millionen des Milliardärs, der besten Mannschaft, dem besten Trainer und dem besten Präsidenten zum Titel?

    Einen so klaren Titel-Favoriten, wie in der am Donnerstag startenden Eishockeysaison, hat es im 21. Jahrhundert noch nie gegeben.:rofl:

    Grosse Vermögen werden oft in Zeiten der Krise gemacht. Wer zielstrebig durch eine Welt geht, die ein wenig aus den Fugen geraten ist, kommt weit. Es ist zwar ein wenig bösartig, die ZSC Lions als «Krisengewinnler» zu bezeichnen. Aber diese Be­zeichnung trifft die Sache am besten.

    Die Zürcher haben die Turbulenzen der vergangenen Monate am besten gemeistert. Sie haben alle neun Vorbereitungsspiele gewonnen, auch die gegen die Topteams Zug (7:4) und zweimal gegen Davos (3:1 und 5:3). Sie sind trotz eingeschränkter Nutzungsmöglichkeiten im Hallenstadion dazu in der Lage, allen Dauerkartenbesitzern Einlass zu gewähren, weil das Hallenstadion auch in normalen Zeiten nur Sitzplätze hat.

    Die Besitzer des Klubs rund um den Milliardär Walter Frey haben zudem die Liquidität für eine Transferoffensive gesichert. Mit Sven Andrighetto ist der begehrteste Spieler auf dem Transfermarkt in Zürich gelandet. Nicht zuletzt deshalb, weil der einzige ernsthafte Konkurrent – der EV Zug – wegen eines selbstverordneten Personalstopps auf dem Transfermarkt nur zögerlich aufgetreten ist. Auch EVZ-Präsident Hans-Peter Strebel ist ein Milliardär. Womöglich haben die Zuger den Titel im Sommer verspielt.

    Beste Mannschaft, bester Trainer, bestes

    Die Absturzgefahr ist viel geringer als vor zwei Jahren. Die ZSC Lions starten als klare Favoriten in die neue Saison. Seit den Zeiten des «Grande Lugano» in den späten 1980er-Jahren hat es im Playoff-Zeitalter (seit 1986) nie mehr einen so klaren Titelanwärter ge­geben. Zwar schien schon einmal nichts und niemand die ZSC Lions aufhalten zu können. Das war nach dem Titelgewinn von 2018. Meistertrainer Hans Kossmann blieb zwar nicht an Bord. Aber Sportchef Sven Leuenberger machte die Meistermannschaft durch geschickte Transfers noch besser. Und dann scheiterten die Zürcher grandios und erreichten nicht einmal die Playoffs. Im letzten Frühjahr sind die ZSC Lions «nur» Qualifikationssieger geworden. Aber sie sind die «gefühlten» Meister des Jahres ohne Playoffs.

    Warum ist die Absturzgefahr jetzt so viel geringer als vor zwei Jahren?

    Im Unterschied zur echten Meistersaison 2017/18 ist der Trainer geblieben. Der charismatische Rikard Grönborg wird das Ruhen auf den Lorbeeren nicht dulden. Der Verlust von Topskorer Pius Suter ist durch den Transfer von Sven Andrighetto kompensiert. Weil Suter in die NHL wechselt, dürfen ihn die Zürcher durch einen 5. Ausländer ersetzen, der aber noch nicht geholt wurde. Suter verbringt seine Wartezeit auf den NHL-Saisonstart bei den GCK Lions. Mit dem Farmteam trainiert und spielt er. Obwohl ein Einsatz bei den ZSC Lions möglich wäre. Aber ein so wichtiger Spieler, der voraussichtlich im November schon wieder gehen wird, hilft nicht bei der Entwicklung der Mannschaft. Die Erwartungshaltung ist viel höher als anderswo.

    Die Millionen von Milliardär Walter Frey

    Die ZSC Lions haben mit Walter Frey einen Milliardär als Mäzen. Die besten Spieler, den besten Trainer, den besten Präsidenten und ab dem Herbst 2022 mit der neuen Arena das beste Stadion. Also gehört es sich, alles zu tun, um in jeder Hinsicht exzellent und das beste Hockey-Unternehmen im Land zu sein. Sonst ist man eines Milliardärs und eines neuen Stadions nicht würdig. So ist die Erwartungshaltung in Zürich eben höher und die tägliche Arbeit anspruchsvoller, als wenn man sich als kapitalistischer Wolf unter dem Schafspelz der Budgetdisziplin, des Ligawohls oder den Be­mühungen um eine Lohnbegrenzung tarnt.

    ZSC-Manager Peter Zahner ist als Verfechter des freien Marktes und des Leistungs­prinzips auf und neben dem Eis gegen eine Salärbegrenzung. Diese Einstellung lebt er vor und setzt sie in seinem Unternehmen durch. Das ist der Unterschied zu Lugano (seit 2006 nie mehr Meister) und zu Zug (bisher nur 1998 Meister), zwei Hockey-Unternehmen, die auch durch milliardenschwere Besitzerinnen und Besitzer alimentiert werden. Aber die es nicht schaffen, ein Maximum aus ihrem grossen Potenzial herauszuholen. In der vergangenen Saison waren die Zürcher die Besten. Wie es sich gehört. Und doch sind sie nicht Meister geworden. Sie gewannen die Qualifikation. Aber die Playoffs mussten abgesagt werden. Meister ist nach wie vor der SC Bern, der nicht einmal die Playoff-Qualifikation geschafft hat. Für die ZSC Lions ein unhalt­barer Zustand.

    Kann man - vor der Saison - 1:1 so unterschreiben. Gehe auch davon aus, dass v.a. die Tigers es schwer haben werden in dieser Saison.

    Langnau wird/muss noch nachrüsten.

    Earl leidet noch immer an den Folgen einer schweren Hirnerschütterung.

    Robbie Earl spielt bei den SCL Tigers keine grosse Rolle mehr.
    Da er nicht die erwartete Verstärkung ist, hat man in Langnau einen Dänen aus der NHL ins Visier genommen.Trotz des Sparzwangs werden die Emmentaler ziemlich sicher nochmals auf dem Transfermarkt tätig werden. Wie die Berner Zeitung berichtet, ist der Däne Joachim Blichfeld ein heisses Thema bei den Tigers. Der 22-Jährige absolvierte in der vergangenen Saison drei Spiele für die San Jose Sharks und deren 44 fürs Farmteam San Jose Barracuda. Für das Farmteam konnte Blichfeld in dieser Zeit immerhin 32 Scorerpunkte sammeln.

    Wird trotzdem sehr schwer für Langnau, aber auch kein Freilos für die Grossen!

    Das Traditionsturnier findet nicht statt
    Jetzt ist es offiziell: Der Spengler Cup 2020 fällt dem Coronavirus zum Opfer

    Die Schweizer Hockeyfans müssen nun ganz tapfer sein: Nach der Eishockey-WM im Frühjahr wird bereits der nächste Grossanlass abgesagt.

    Wie die Schweizer Zeitung Blick berichtet, wird der Spengler Cup 2020 nicht stattfinden. Bereits am Dienstagmorgen wurde darüber spekuliert, ob das Traditionsturnier abgesagt werden wird. Die offizielle Bestätigung folgte dann am Mittag um ca. 12:05 Uhr. Die HCD-Verantwortlichen haben schon seit längerer Zeit darauf hingewiesen, dass es schwierig werden würde, das Traditionsturnier während der "Corona-Krise" durchführen zu können.


    "Wir selbst und unsere Partner benötigen eine gewisse Vorlaufzeit und Planungssicherheit für diesen Anlass."
    Marc Gianola, Blick 29.09.2020

    Während die Saison in der NHL in einer sogenannten "Bubble" durchgeführt werden konnte, ist dieses Szenario für den Spengler Cup undenkbar. Das Traditionsturnier während der Weihnachtszeit ist gleichzeitig auch ein Volksfest und soll die Fans im Stadion vor allem unterhalten. In Zeiten von Corona, so der Blick, sei eine solche "Volksfeststimmung" schlicht unmöglich.

    Aus der Berner Zeitung

    S
    chweizer Eishockey und Corona
    Das ist die neue Vierklassengesellschaft

    In Zeiten von Corona droht im Schweizer Eishockey aus einer zuletzt ausgeglichenen Meisterschaft wieder eine extreme Mehrklassengesellschaft zu werden.

    Es wird zwar oft auch gegenteilig argumentiert, weil seit 1998 und dem Titel des EV Zug nur noch vier und seit 2006 und dem letzten Triumph des HC Lugano gar nur noch drei Teams Schweizer Meister wurden: Bern, Davos und die ZSC Lions. Und dennoch wurde das Championat der National League zuletzt immer ausgeglichener. Gleich zwei Mal hintereinander verpasste der Titelverteidiger (Bern, zuvor die Lions) das Playoff, und die Rapperswil-Jona Lakers, notabene zum zweiten Mal hintereinander Tabellenletzte, schafften es zumindest in den Heimspielen, nicht nur regelmässig die Grossen zu ärgern, sondern diese teilweise gar zu dominieren. Wenn das nicht Ausgeglichenheit ist, was dann? Da hält im Quervergleich nicht einmal die NHL mit ihrem System inklusive Lohnbegrenzung und Draft mit.

    Doch damit ist es nun wegen Corona wohl vorbei. Das Virus trifft zwar alle Teams, sportlich und vor allem finanziell, doch die Schwächeren werden erst recht geplagt. Die Saison 2020/21 wird nicht überall unter gleichen Voraussetzungen in Angriff genommen, dafür sorgen einerseits die unterschiedlich möglichen Stadionauslastungen und vor allem der Verzicht einzelner Clubs, das Ausländerkontingent auszureizen – Letzteres gab es noch nie.

    Da die Preise für ausländische Spieler wegen der Corona-Problematik derzeit fallen und bei einer allfälligen Absage der AHL-Saison die Saläre noch tiefer werden könnten, ist nicht auszuschliessen, dass der eine oder andere Club während der Regular Season nachrüstet. Doch Stand jetzt droht eine Mehrklassengesellschaft.

    1: Der Klassenprimus

    Bei den Zürchern stimmt eigentlich alles. Sie haben das breiteste Kader und können auf ein gut funktionierendes Farmsystem mit den GCK Lions zurückgreifen, wo vorerst auch der Liga-Topskorer der National League, Pius Suter, spielt. Der ZSC hat nicht nur die Breite, er gehört auf jeder Position zu den bestbesetzten Mannschaften. Und wegen der fragwürdigen neuen Regel, dass aus einem laufenden Vertrag in die NHL abwandernde Schweizer mit einem zusätzlichen Importspieler ersetzt werden dürfen, haben die Lions gar die Möglichkeit, während der Saison Ausländer Nummer 5 (wohl einen Verteidiger, oder als Absicherung einen Goalie) zu verpflichten, der gleichzeitig mit den anderen vier einsetzbar wäre.

    Mit Rikard Grönborg wissen die Lions einen Headcoach in ihren Reihen, der letzte Saison bewies, dass er auch aus einem überdurchschnittlich gut besetzten Clubteam die entsprechenden Leistungen herauskitzeln kann – zuvor hatte der Schwede «nur» auf Nationalmannschaftsebene Männer gecoacht. Und nicht zu unterschätzen: Ausnahmsweise profitieren die Lions von der ansonsten komplizierten Situation im Hallenstadion, kein anderer Club darf unter dem Corona-Schutzkonzept so viele Leute in die Halle lassen wie der ZSC.


    2: Der erste Verfolger

    Der EVZ ist immer noch vor dem Rest einzureihen, aber nicht mehr, wie noch letzte Saison, auf der gleichen Stufe wie die ZSC Lions. Nebst den Zürchern sind die Zuger dennoch das einzige Team, bei dem ein Verpassen des Playoff schlicht ausgeschlossen erscheint. Der vielleicht beste Goalie der Liga (Leonardo Genoni), eine immer noch gute Breite im Kader, zu dem regelmässig aufstrebende junge Spieler der EVZ Academy nachrücken könnten, sorgen in Zug für Stabilität. Dass der EVZ Ausländerposition 4 aus Spargründen nicht wie gewünscht, sondern «nur» mit dem kanadischen Stürmer Ryan McLeod besetzen konnte, lässt sich im Vergleich mit der restlichen Konkurrenz verschmerzen.

    McLeod ist ein noch komplett ungeschliffener 21-jähriger Rohdiamant, der in den letzten zwei Jahren als Skorer etwas stagnierte, aber über viel Potenzial verfügt. Die Edmonton Oilers, die den Center 2018 in der 2. Draft-Runde zogen, stellen McLeod (sein etwas prominenterer Bruder ist bei den Devils Teamkollege von Nico Hischier und Gilles Senn) dem EVZ auf Leihbasis vorerst gratis zur Verfügung.

    3: Wo Himmel und Hölle nah beieinander liegen

    Bern, Biel, Davos, Freiburg, Genf, Lausanne, Lugano. Die hier in alphabetischer Reihenfolge aufgelisteten Teams tauchen in den diversen Prognosen in allen möglichen Reihenfolgen auf. Gut möglich, dass von den Top 8 der Qualifikation nach den Pre-Playoffs (8. gegen 9. und 7. gegen 10.) nicht mehr alle dabei sein werden. Alle haben ihre Hoffnungen, aber auch ihre Sorgen.

    Lausanne beispielsweise wäre eigentlich ein Spitzenteam, sorgt aber mit wildem Transfer-Roulette für Unruhe im Umfeld, aber auch in der Mannschaft. Über 4 Millionen Franken Verlust ankünden, Lohnkürzungen beim bestehenden Personal nicht ausschliessen, dann aber dennoch die Verpflichtung eines fünften Imports offen lassen. Für Harmonie sorgt man wohl anders …

    Davos (3.) und Genf (4.) spielten letzte Saison wohl über ihren Verhältnissen, Biel (5.) mit Abstrichen wohl auch, die Saison der Bestätigung ist nie einfach. Lugano, Bern und Freiburg sind Wundertüten mit Potenzial für einen Spitzenplatz, aber lassen auch Zutaten für Unruhe und Absturz auf Ränge ausserhalb der Top 8 erahnen.


    4: Die Desperados

    Ambri, Rapperswil-Jona und Langnau: Dieses Trio darf dank des speziellen «Corona-Modus» zumindest hoffen auf Erfolge, zum Beispiel in Form einer Playoff-Qualifikation. Erstens gibt es keinen Absteiger, was für etwas mehr Ruhe im Strichkampf sorgen sollte, und zweitens wurden die Pre-Playoffs eingeführt. Theoretisch kann man also auch von Rang 10 aus Meister werden – oder wenigstens ins richtige Playoff kommen.

    Die Lakers sind etwas stärker als die letzten beiden Jahre, Platz 10 scheint für die St. Galler machbar. Vor allem, wenn Ambri und die SCL Tigers schwächeln sollten – was derzeit den Anschein macht. Vor allem im Emmental sind die Sorgen gross. Schon unter normalen Umständen hätten die Langnauer zu den schwächeren Teams gehört. Mit der ursprünglichen Absicht, nur mit zwei Ausländern in die Saison zu starten, hätten die Tigers Rang 12 wohl abonniert – vor allem, da mit Robbie Earl einer der beiden immer noch an den Folgen einer Gehirnerschütterung von Ende Januar leidet. Doch von den sinkenden Preisen im Importmarkt werden die Tigers nun als Erste profitieren: Mindestens ein weiterer ausländischer Neuzuzug ist geplant.