Beiträge von Sbornaja

    ZSC-Fribourg am 2.10. auf SRF2

    Donnerstag, 17. September 2020, 21:18 - Martin Merk

    SRF baut die Eishockey-Berichterstattung aus und zeigt am 2. Oktober die Partie ZSC Lions - Fribourg-Gottéron live.

    Das öffentlich-rechtliche SRF baut die Berichterstattung im Eishockey aus und zeigt diese Saison sechs Live-Spiele in der regulären Saison. Den Anfang macht die Partie ZSC Lions gegen Fribourg-Gottéron. In den Playoffs zeigen die SRG-Sender wie bislang zwei der vier Spiele in den Viertelfinals sowie jeweils ein Spiel an Halbfinal- und Finaltagen live.

    An Spieltagen mit mindestens zwei Spielen zeigt SRF mit der Sendung "Powerplay" Zusammenfassungen - auch von der Champions Hockey League.

    Ohne Basels Punkte wäre die Schweiz ein Entwicklungsland

    Die Schweiz liegt im Uefa-Ranking auf Platz 17, weit hinter Österreich, das wir gerne belächeln, und selbst hinter Zypern, das wir vorzugsweise als Ferienland wahrnehmen. Platz 17 bedeutet für die Zukunft: Nur der Meister hat eine Chance, sich über drei Runden für die Champions League oder mindestens für die Europa League zu qualifizieren. Alle anderen müssen sich mit dem mühsamen Weg in die drittklassige Conference League begnügen, die auf 2021/22 eingeführt wird.

    Gäbe es den FC Basel nicht, wäre die Schweiz noch schlechter dran. Er hat allein fast so viele Punkte fürs Uefa-Ranking geholt wie YB, Zürich, Lugano, Sion und Luzern zusammen. Wie er am Donnerstag beim 2:1 in Osijek auftritt, zumindest eine Halbzeit lang, verrät er die internationale Reife, die bei allen Problemen weiter in seiner DNA steckt. Und die YB halt spürbar abgeht, wenn es keinen Guillaume Hoarau mehr auf dem Platz hat, der im entscheidenden Moment die Nerven bewahrt. Ohne Basel wäre die Schweiz im europäischen Vergleich ein Entwicklungsland.

    Das alles soll nicht weiter erstaunen. Die Clubs leiden darunter, dass ihre Spieler ins Ausland wechseln, sobald sie die Gelegenheit dazu haben. 17 Schweizer sind allein in der Bundesliga unter Vertrag, und viele gehören da in ihren Mannschaften zum Stamm. Wenigstens gibt es einen Profiteur des Reifeprozesses dieser Spieler: Das ist das Nationalteam, bei dem Sommer, Schär, Akanji, Xhaka, Embolo und Shaqiri den Kern bilden, es sind alles ehemalige Basler.

    Die nationale Liga, so super ihr Name auch tönen mag, hat noch ein anderes Problem. Sie ist weitgehend unattraktiv geworden für Talente aus dem Ausland, um hier einen Zwischenschritt in ihrer Entwicklung machen zu wollen. Die gehen Das verfällieber direkt dahin, wo das grosse Geld lockt. Einen Mohamed Salah werden wir hier nie mehr sehen können. (TA)

    Gut so, sogar extrem gut!

    Das verfälscht dann die Liga nicht mehr so krass wie die letzten 15 - 20 Jahre. Abwechslung bei den Meistern wird eine logische Folge davon sein und wird dem Schweizer Fussball nur gut tun! Ähnlich wie im Eishockey!
    Spannende Ligen wo der Meister nicht schon vor dem 1. Spieltag klar ist, sind in Europa gesucht.

    Das Gegenteil von Langeweile wird sich dann in der Schweiz breitschlagen und (nord-) afrikanische Perlen gibt es auch mehr als genug auf dem Markt!

    Zwischenzeugnisse der NL-Sportchefs
    Eine Frau und fünf Männer: Die Sportchef-Noten der National League Teil 2

    Ab dem 1. Oktober geht es in der National League endlich wieder so richtig zur Sache, soll dann doch die neue Saison starten. Natürlich gab es auch in diesem Jahr trotz der Coronakrise zahlreiche Wechsel, weswegen wir uns in diesem Artikel einmal den Sportchefs widmen wollen. Im zweiten Teil der Zwischenzeugnisse gab es dieses Mal keine ungenügende Note zu verteilen.

    Diese Saison ist wegen der sehr schwierigen finanziellen Situation aufgrund der Coronakrise eine grosse Herausforderung für die NL-Vereine. Diesen Aspekt haben wir natürlich berücksichtigt und die Noten dementsprechend auch angepasst. Im zweiten Teil werden nun jene Sportchefs unter die Lupe genommen, dessen Teams in der letzten Regular Season einen ungeraden Rang belegt hatten.

    Sven Leuenberger (ZSC) - 5.5

    Die ZSC Lions haben in der abgebrochenen letzten Saison die Regular Season gewonnen gehabt und in dieser Saison soll die gute Entwicklung unter Rikard Grönborg natürlich fortgesetzt werden. Ein Unterfangen, welches mit dem aktuellen Kader der Lions durchaus machbar ist. In der Defensive holte man mit Morant einen Aggressiv-Leader, welcher den Zürchern sicherlich gut zu Gesicht steht. Gleichzeitig konnte man mit seiner Verpflichtung auch den grossen Konkurrenten aus Zug ein klein wenig schwächen. Das Schweizer Riesentalent Tim Berni muss man zwar nach Nordamerika ziehen lassen, doch immerhin wird er die neue Spielzeit noch bei den Lions in Angriff nehmen. Mit ihm stehen derzeit zehn Verteidiger im ZSC-Kader, womit Grönborg also auch auf allfällige Verletzungen reagieren könnte.

    In der Offensive musste man mit dem Abgang von NL-Topskorer Pius Suter (wechselt in die NHL zu Chicago) rechnen, doch mit Sven Andrighetto konnte man einen spektakulären Neuzugang an Bord holen; und dieser belastet nicht einmal das Ausländerkontingent. Der Nati-Star soll die Lions zum Titel ballern und nebst ihm sollen die Import-Spieler Marcus Krüger, Fredrik Pettersson und Garrett Roe wirbeln. Sportchef Sven Leuenberger hat sogar noch den Luxus, unter Umständen einen fünften Ausländer verpflichten zu können, da Pius Suter mit so einem ersetzt werden dürfte.

    Die Lions verfügen also von der Qualität her definitiv über ein Team mit Meisterpotenzial und auch die Tatsache, dass der Vertrag mit Rikard Grönborg nochmals verlängert werden konnte, darf getrost als Coup bezeichnet werden. Sportchef Sven Leuenberger hat wirklich, gemessen an den Umständen, tolle Arbeit geleistet und mit der Verpflichtung eines fünften Import-Spielers könnte er sich gar eine glatte 6 verdienen. Doch auch so sind die ZSC Lions einer der ganz grossen Favoriten auf den Titel.

    Raeto Raffainer (HCD) - 5

    Unter der neuen HCD-Führung um Trainer Christian Wohlwend und Sportchef Raeto Raffainer haben die Davoser in der letzten Saison den Turnaround wieder geschafft und sich zu einem Spitzenteam in der National League entwickelt. Dieser positive Trend soll aus Bündner Sicht natürlich weitergehen und wenn man sich einmal das Kader anschaut, dann spricht eigentlich auch nichts dagegen. Mit Robert Mayer konnte man einen sehr guten neuen Goalie nach Davos lotsen und in der Verteidigung konnte Raffainer sein Team praktisch zusammenhalten.

    Offensiv gab es einige Veränderungen, wobei sicherlich der Verlust von Mattias Tedenby am meisten schmerzte. Dieser konnte jedoch mit dem äusserst interessanten Finnen Teemu Turunen aufgefangen werden, welcher als Wunschtransfer vom HCD-Sportchef geadelt wurde. Abgesehen von ihm setzt man vor allem auf eigene Nachwuchsspieler, welche in der momentanen Krise sicherlich kostengünstige Lösungen darstellen. Auf jeden Fall ist der HCD mindestens so gut aufgestellt wie in der letzten Saison, wobei das Team eingespielt sein sollte und deswegen nochmals einen Schritt vorwärts machen könnte. Dies ist natürlich mit ein Verdienst von Sportchef Raffainer.

    Martin Steinegger (EHCB) - 5

    Der EHCB hatte alles andere als eine einfache Saisonvorbereitung, hat doch die Krebserkrankung von Antti Törmänen den Verein in einen Schockzustand befördert. Es war eine extrem schwierige Aufgabe für Sportchef Martin Steinegger, einen neuen Trainer "auf Zeit" finden zu können. Mit Lars Leuenberger konnte er jedoch einen solchen engagieren und dies darf als grösster Transfer-Erfolg verbucht werden.

    Bezüglich Spielermaterial schmerzen natürlich die Rücktritte von Jonas Hiller und Mathieu Tschantré. Auch der Verlust von Damien Riat (startet Saison nach Capitals-Verpflichtung in Genf) hinterlässt eine Lücke. Joren van Pottelberghe soll das entstandene Vakuum im Tor füllen und auch die Zuzüge von Petteri Lindbohm und Fabio Hofer dürfen sicherlich als Verstärkungen angesehen werden. Ganz frisch ist nun auch die Rückkehr von David Ullström, womit der EHCB doch noch mit vier Import-Spielern in die Saison steigen kann. Abgesehen davon fehlt jedoch der grosse Transfer-Kracher, was natürlich auch mit der Corona-Situation zu tun hat. Es muss derzeit noch ein bisschen bezweifelt werden, ob die Seeländer im Vergleich zu den letzten Jahren ein besseres Kader haben und ob mit diesem Team der erhoffte Fortschritt (Playoff-Final) bewerkstelligt werden kann. Trotzdem hat Steinegger unter Berücksichtigung aller Umstände (Corona, Törmänen-Erkrankung) einen guten Job gemacht.

    Christian Dubé (HCFG) - 5

    Es ist sehr beeindruckend, wie Christian Dubé mit seinem Doppelmandat als Headcoach und Sportchef umgeht. Nach einem fürchterlichen Saisonstart führte er den HCFG in der letzten Saison sogar noch in die Playoffs und nebenbei konnte er auch noch solch wichtige Verpflichtungen wie jene von Chris DiDomenico unter Dach und Fach bringen. Vergleicht man einmal das derzeitige Roster mit jenem der letzten Saison, dann kommt man schnell zur Erkenntnis, dass sich die Freiburger qualitativ verstärken konnten.

    Die beiden Schweizer Youngster David Aebischer und Gaétan Jobin können in der National League den grossen Durchbruch schaffen und auch die Zuzüge von Dave Sutter, Benoît Jecker oder Yannick Herren sind kluge Schachzüge, um die Breite des Teams verbessern zu können. Bezüglich Abgänge hat man kaum einen Schlüsselspieler verloren und der intelligenteste Schachzug von Dubé war, dass er bereits vor der letzten Saison vier Import-Spieler (Gunderson, Brodin, Desharnais und Stalberg) mit einem längerfristigen Vertrag ausgestattet hatte. Aus diesem Grund kann der HCFG in dieser Saison mit fünf Import-Spielern in die Spielzeit; vor allem hinsichtlich der Coronakrise war diese Weitsicht des Sportchefs ein veritabler Coup und ist nun natürlich ein grosser Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

    Florence Schelling (SCB) - 4

    In der kommenden Saison werden natürlich extrem viele Augen auf sie gerichtet sein, hat doch Florence Schelling mit ihrer Einstellung als SCB-Sportchefin bereits Schweizer Sportgeschichte geschrieben. In ihren ersten Monaten bei den Bernern konnte sie sich aber noch nicht so richtig beweisen, da beim SCB kurz nach ihrer Verpflichtung ein Einstellungsstopp wegen der Corona-Pandemie verhängt wurde.

    Der grosse Teil der SCB-Kaderplanung wurde noch von Alex Chatelain vollzogen, welcher beispielsweise Dustin Jeffrey oder Ted Brithén an Land ziehen konnte. Ob diese beiden den Verlust von Topskorer Mark Arcobello auffangen können, bleibt abzuwarten. Florence Schelling selbst konnte jedoch mit einer Verpflichtung aufhorchen, war sie es doch, welche den neuen SCB-Coach Don Nachbaur nach Bern lotsen konnte. Hierzulande ein gänzlich unbekannter Mann, weswegen man sehr gespannt darauf sein darf, was er mit dem SCB leisten kann. Mit Gaëtan Haas wird ausserdem auch ein Schweizer NHL-Crack die Saison bei den Bären starten, was ebenfalls mit ein Verdienst von Schelling ist. Die neue SCB-Sportchefin konnte also durchaus schon erste Zeichen setzen.

    Marc Eichmann (Tigers) - 4

    Die aktuelle Coronakrise hat die SCL Tigers besonders hart getroffen, weswegen man auch einen kleinen qualitativen Aderlass im Kader hinnehmen musste. Der neue Langnau-Sportchef Marc Eichmann ist wahrlich nicht zu beneiden, doch immerhin war er in der Lage, für Topskorer Harri Pesonen eine schöne Ablösesumme von 400'000 Franken generieren zu können. Geld, welches für die Emmentaler überlebenswichtig ist. Nebst dem Finnen musste man aber auch DiDomenico oder Ciaccio ziehen lassen und im Gegenzug konnte man mit Flavio Schmutz gerade einmal einen gestandenen NL-Profi verpflichten.

    Von der Qualität her sind die Tigers natürlich deutlich schwächer einzustufen wie in den vergangenen Saisons, weswegen der Playoff-Traum in der kommenden Spielzeit auch nur ein Traum bleiben dürfte. Da jedoch kein NL-Team absteigen kann, musste Marc Eichmann in erster Linie dafür sorgen, seinen Klub finanziell stabilisieren zu können. Aus diesem Grund kriegt er auch noch eine genügende Zwischennote, da er dies offensichtlich (auch dank des Pesonen-Verkaufs) geschafft hat.

    Genau das habe ich gemeint und um das geht es mir und ihnen.

    Ich habe dann immer damit argumentiert, dass die Zeit sehr beschränkt ist, was ja nun mit so vielen Sendungen und längeren Sendezeiten eigentlich verbessert werden kann.

    Naja kann nur noch besser werden :floet:

    Zusammenfassungen finde ich auch eine gute Variante, um das aktuelle Geschehen zu verfolgen.

    Cool wär's, die Heinis beim SRF würden's mal verstehen, die Sachen so zu präsentieren dass in diesen paar Minuten pro Spiel auch etwas Spannung erzeugt würde.
    Leider sind sie da in den meisten Fällen nicht fähig dazu.

    Sonst von der Idee her ganz gut.

    Ob dann die Women's Super League viele interessiert, ist die andere Frage...
    Heisst die der Männer jetzt dann in dem Fall auch Men's Super League?

    Wenn meine Schweizer Ami-Verwandten jeweils wieder in der Schweiz sind und sich dann voller Vorfreude den Sport reinziehen, regen sie sich jeweils extremst darüber auf, dass der Sieger oder die Resultate immer schon im Vorbericht erwähnt werden, so dass sie immer auch gleich umschalten. Auch n den Berichten, Nuuuull Spannung!! Das da noch nie jemand nur schon auf die Idee gekommen ist, das etwas spannender aufzuziehen, verstehe ich wirklich bis heute nicht!

    Da musste ich gefühlt schon 100x die Backen hinhalten, wie schlecht das SRF solche Sportsendungen rüber bringt und ich muss ihnen einfach recht geben...

    Es passierte am 18.09.2015

    Als Auston Matthews beim ZSC kam, sah und traf

    Vor 5 Jahren debütierte Auston Matthews für die ZSC Lions – und deutete sein enormes Potenzial mit einem Tor an.


    Es war ein veritabler Transfer-Coup, den die ZSC Lions im Sommer 2015 landeten. Die Zürcher lotsten mit Auston Matthews den verheissungsvollsten Teenager seit Jahren ins Hallenstadion.

    Matthews hatte im nordamerikanischen Junioren-Eishockey Rekordwerte produziert. Und weil der Ausnahmekönner aus Arizona ein paar Tage zu jung für den NHL-Draft 2015 war und die Zeit bis zur Ziehung vom Juni 2016 «überbrücken» musste, traten die ZSC Lions auf den Plan.

    "Dieser Junge ist einfach komplett."
    Mathias Seger 2015 über Auston Matthews

    Anfang August siedelte Matthews mit seiner Mutter in die Schweiz über – mit einem Einjahresvertrag in der Tasche. Bereits in den ersten Trainings und Testspielen brachte er seine neuen Teamkollegen ins Schwärmen. «Dieser Junge ist einfach komplett», waren die Worte von ZSC-Legende Mathias Seger.

    Das Warten auf den 18. Geburtstag

    Matthews verpasste die ersten 4 Saisonspiele mit den Lions, weil er als 17-Jähriger noch nicht spielberechtigt war. Am 17. September 2015 feierte der Center dann seinen 18. Geburtstag. Einen Tag später wurde Matthews im Heimspiel gegen Fribourg-Gottéron erstmals in der National League eingesetzt.

    1. Spiel, 1. Profi-Tor

    29 Minuten waren in Oerlikon gespielt, als sich Chris Baltisberger und Matthews im Powerplay durch die Hintermannschaft Freiburgs spielten und der Amerikaner zum zwischenzeitlichen 3:2 traf. Sehr zur Freude seiner Eltern, die das Spiel ihres Sohnes in einer der Logen mitverfolgten.

    Zwar verloren die Lions die Partie trotz Matthews' 1. Tor als Profi im Penaltyschiessen (Matthews scheiterte mit seinem Versuch). Doch im Hallenstadion war jedem klar, dass dies nicht der letzte Treffer des Teenagers auf Schweizer Eis gewesen sein würde.

    Am Ende der Qualifikation standen bei Matthews in 36 Spielen 24 Tore und 22 Assists zu Buche. Die Playoffs wurden für den Quali-Sieger dann zum Fiasko (0:4 in der 1. Runde gegen Bern) – und Matthews' Abenteuer in der Schweiz endete abrupt.

    4 Treffer bei der Leafs-Premiere

    Doch der Amerikaner hatte in seinen knapp 6 Monaten auf Schweizer Eis gezeigt, dass ihm eine grosse Karriere bevorstehen würde. Und so sollte es auch kommen: Im Draft im Juni 2016 wurde Matthews von Toronto an 1. Stelle gezogen. In seinem allerersten NHL-Spiel gelangen ihm unfassbare 4 Treffer. Und nach 4 Jahren bei den Leafs gehört Matthews zu den grössten Superstars, die dieser Sport aktuell zu bieten hat.

    Hier der Text und natürlich noch die Video`s dazu:

    https://www.srf.ch/sport/eishocke…am-sah-und-traf

    SRF Sport mit neuem Konzept!
    Saison 2020/21 mit Neuheiten-SRF Sport stärkt TV-Angebot zum Schweizer Fussball und Eishockey

    Samstags wird die Berichterstattung zum Fussball und Eishockey neu in «sportheute» zusammengefasst.
    «Super League – Goool» bietet sonntags einen ausgebauten Service zur aktuellen Runde. Und werktags sind die Highlights der National-League-Qualifikation neu im Eishockeymagazin «powerplay» zu sehen.

    Die Super League und die National League stehen vor dem Start in die Meisterschaft. Bereits am kommenden Wochenende beginnt für die Fussballprofis die Saison 2020/21, im Eishockey läuft der Spielbetrieb ab Anfang Oktober.

    SRF Sport baut zur neuen Saison seine Fussball- und Eishockeymagazine aus und stärkt damit das TV-Programmangebot zu den nationalen Spitzenligen. Ein Teil der Magazine erhält einen neuen Namen.

    «sportheute» am Samstagabend auf SRF zwei

    Samstags wird die TV-Berichterstattung zum Schweizer Fussball und Eishockey neu in «sportheute» zusammengefasst. News aus weiteren Sportarten ergänzen die Matchberichte aus der Super League und der National League.

    Die Sendung läuft immer am späten Samstagabend auf SRF zwei – erstmals zum Auftakt in der Super League am Samstag, 19. September, um 22:05 Uhr. Im Programm sind alle Highlights des ersten Fussballspieltages und weitere Sportnews.

    «Super League – Goool» wird länger und vielfältiger

    Am Sonntag bietet «Super League – Goool» weiterhin den Komplettservice mit allen Spielen und allen Toren der höchsten nationalen Fussballliga. Neu gehören zudem Highlights aus der Women’s Super League und der Challenge League sowie von Schweizer Akteuren in der deutschen Bundesliga zum festen Bestandteil des Fussballmagazins.

    Wie bereits nach dem Re-Start der vergangenen Saison erhält «Super League – Goool» 25 Minuten mehr Sendezeit und startet um 18:05 Uhr, direkt im Anschluss an das wöchentliche Livespiel auf SRF zwei. Die Magazinsendung «sportpanorama» folgt um 19:00 Uhr in der gewohnten Länge von 55 Minuten. An Sonntagen ohne Fussball beginnt «sportpanorama» bereits um 18:30 Uhr.

    Auftaktsendungen im Überblick

    • «sportheute»: Samstag, 19. September, 22:05 Uhr, SRF zwei
    • «Super League – Goool»: Sonntag, 20. September, 18:05 Uhr, SRF zwei
    • «powerplay»: Donnerstag, 1. Oktober, 22:45 Uhr, SRF zwei

    Eishockey ab Saisonstart bei SRF im «powerplay»

    Zum Start in die Qualifikation der National League am Donnerstag, 1. Oktober, ersetzt «powerplay» die bisherige Sendung «eishockey aktuell». Das neue Eishockeymagazin offeriert an Werktagen mit zwei oder mehr Ligapartien alle Spiele und alle Tore des Spieltages – und ist damit häufiger im Programm als das Vorgängerformat. Ebenfalls Teil der Sendung sind Zusammenfassungen der Schweizer Spiele in der Champions Hockey League.

    Darüber hinaus ergänzen sechs ausgewählte Livespiele das SRF-Programmangebot während der Qualifikationsphase der National League-Saison 2020/21. Den Liveauftakt macht am Freitag, 2. Oktober, die Partie zwischen den ZSC Lions und Fribourg-Gottéron. Unverändert im Programm sind die Playoff-Livespiele: In den Viertelfinals überträgt SRF wie gewohnt zwei Spiele pro Runde live, in den Halbfinals und der Finalserie ist pro Runde eine Partie live zu sehen.

    «Matchberichte sind beim Publikum sehr beliebt»

    Susan Schwaller, Chefredaktorin von SRF Sport: «Das neue TV-Programmangebot im Fussball und Eishockey erlaubt uns, den Matchberichten mehr Platz einzuräumen. Diese sind beim Publikum aller Altersstufen sehr beliebt. Gleichzeitig schaffen wir mehr Raum für Vertiefung durch die Analysen und Meinungen der SRF-Experten sowie unmittelbare Reaktionen aus den Stadien. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf eine kurzweilige Berichterstattung am Puls des Geschehens freuen.»

    "Wir schaffen auch mehr Raum für Vertiefung durch die Analysen und Meinungen der SRF-Experten sowie unmittelbare Reaktionen aus den Stadien."
    Susan Schwaller
    Chefredaktorin von SRF Sport

    SRF

    Eishockeysüchtige unter euch? Live Eishockey gefällig?

    Derby Time!!!


    Berner Cup: SCL Tigers gegen den SC Bern im TV und IPTV, Live-Stream & Live-Ticker

    SCL Tigers gegen den SC Bern am Berner Cup 2020 heute im Live-Stream

    Du kannst dir das Spiel im offiziellen Live-Stream oder direkt auf unserer Seite ab 19:30 Uhr anschauen.

    https://bernercup.cng-mobility.ch/

    Ausserdem:

    Zweimal Ambri-Lugano:
    Prestigeduell in der Vorbereitung wird im Free-TV übertragen
    An den Samstagen 19. und 26. September kommt es in der Vorbereitung zum Derby zwischen Ambri und Lugano. Diese Spiele werden im Free-TV, von RSI LA2, übertragen.
    sabato 19 settembre, ore 20.30 a Biasca (diretta RSI LA2 e streaming), sabato 26 settembre, ore 20.30 a Lugano (diretta RSI LA2 e streaming)

    Ich post`s jetzt glich emal, villicht interessierts ja öpper.

    Sicherheitskonzept des SC Bern
    Die grösste Stehrampe der Welt wird Corona-konform umgebaut

    Der SC Bern reagiert auf die verordneten Massnahmen vom Bund. Um immerhin einen Teil ihrer Stehrampe mit Zuschauern zu füllen, haben sich die SCB-Verantwortlichen etwas einfallen lassen.
    Die Sitzplatzpflicht hat die Verantwortlichen in Bern dazu bewogen, 3500 der knapp 10'000 Stehplätze in der Postfinance-Arena mit Sitzplätzen zu füllen. So möchte man zumindest einen Teil der weltweit grössten Stehrampe im Eisockey nutzen, um finanzielle Verluste auszugleichen. Rund eine halbe Million Franken kostet den SC Bern die Umsetzung des Schutzkonzeptes.

    Aufgrund der Pandemie

    Gleich mehrere IIHF-Turniere abgesagt

    Der internationale Eishockeyverband hat an einer Sitzung entschieden, mehrere Turniere aufgrund der Coronakrise abzusagen. Dabei sind alles Turniere zwischen Dezember und Februar betroffen.

    Bei den abgesagten Turnieren handelt es sich um die U18-WM der Frauen, die in Schweden in den Städten Mjölby und Linköping stattgefunden hätte. Ebenfalls abgesagt wurden die unteren Divisionen der Kategorien der U18-Frauen und der U20-Herren. Die U20-Junioren-Weltmeisterschaft der Herren stand ebenfalls auf der Kippe. Diese findet nun in einer "Bubble" statt.

    Zwischenzeugnisse der National League
    Fünfmal sehr gut, einmal ungenügend: Das ist der erste Teil der Sportchef-Noten

    In 14 Tagen fällt der Startschuss zur neuen National-League-Saison. Dabei gab es bei den Teams diverse Wechsel. In diesem Artikel soll es aber darum gehen, wie die Sportchefs der besten Schweizer Eishockeyliga auf die Abgänge reagiert haben.

    Wir geben nämlich jedem Sportchef ein Zwischenzeugnis zu den Transfers welche getätigt wurden und wie das Team zusammengestellt ist. Im ersten Teil nehmen wir alle Mannschaften unter die Lupe, welche die vergangene Saison auf einem geraden Rang beendet haben.

    Reto Kläy (EV Zug) - Note 5

    Der EV Zug hat in der vergangenen Qualifikation den ersten Platz knapp verpasst, weil das letzte Spiel gegen die ZSC Lions verloren ging. Das wollen die Zentralschweizer in der neuen Spielzeit natürlich besser machen. Dafür ist das Kader aber ein bisschen knapp aufgestellt. Aber beginnen wir in der Defensive. Dort ersetzen Claudio Cadonau und Dario Wühtrich die Abgänge von Thomas Thiry, Miro Zryd und Johann Morant. Hinzu kommen Tobias Geisser und Nico Gross ins Team. Ersterer wurde von den Washington Capitals an den EVZ ausgeliehen. Es ist durchaus möglich, dass Geisser im November zurück nach Nordamerika reisen wird. Anders ist die Situation bei Gross, der momentan über keinen NHL-Vertrag verfügt. So stellen die Zuger derzeit neun Verteidiger, zwei davon könnten sie aber während der Saison verlassen.

    Im Angriff ist die Situation ähnlich. Hier haben die Zuger 14 Spieler unter Vertrag. Davon sind mit Lino Martschini und Yannick-Lennart Albrecht zwei verletzt. Es reicht derzeit also für genau zwei Linien. Reto Kläy gelang aber ein Geniestreich. Denn die Zuger haben momentan einen Einstellungsstopp und trotzdem haben sie einen vierten Ausländer verpflichtet. Dies, weil sie nur für Kost und Logis aufkommen müssen. Ryan McLeod ist nämlich von den Edmonton Oilers ausgeliehen und Kläy geht davon aus, dass er die gesamte Saison in Zug bleiben könnte. Weiter beginnt auch Calvin Thürkauf, der in Nordamerika über keinen Vertrag verfügt, die Saison beim EVZ.

    Alles in Allem verfügt der EVZ über ein starkes Team, dem allerdings etwas die Breite fehlt. Diese können sie mit Spielern aus der EVZ-Academy etwas verbessern, aber schlussendlich wären sie wohl über zwei zusätzliche Spieler nicht unglücklich. In dieser speziellen Situation darf man Reto Kläy den Transfer von Ryan McLeod hoch anrechnen.

    Marc Gautschi (GSHC) - Note: 6

    Der neue Sportchef der Grenats kam in ein gemachtes Nest. Chris McSorley hat gute Vorarbeit geliefert, womit Gautschi kaum noch Anpassungen am Kader machen musste. Weiter profitieren die Genfer von ihrer guten Juniorenabteilung. Dies wird vor allem bei den beiden Tauschaktionen mit dem Lausanne HC klar. Mit Guillaume Maillard, Floran Douay, Petr Cajka und Tim Bozon konnten die Servettiens nämlich vier Spieler an den Konkurrenten aus dem Waadtland abgeben und im Gegenzug Joël Vermin und Tyler Moy verpflichten. Damit konnten die Genfer die Qualität im Kader verbessern, vor allem auch im Anbetracht, dass die Grenats noch immer 16 Stürmer unter Vertrag haben.

    Weiter muss natürlich der Transfer von Linus Omark betont werden, welcher aufzeigt, dass die Genfer in der neuen Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen wollen. Einzig die Torhüterposition ist ein kleiner Wackelkandidat. Zum einen ist es vorbildlich, dass Gauthier Descloux die Möglichkeit bekommt sich weiterzuentwickeln, andererseits konnte der Abgang von Robert Mayer (noch nicht) kompensiert werden. Das ist allerdings ein Klagen auf hohem Niveau.

    John Fust (LHC) - Note: 3.5

    Der Lausanne HC war nach der Entlassung von Jan Alston lange nicht auf die neue Saison vorbereitet. Darum wurden viele Spieler mit Try-Out Verträgen ausgestattet, um den Kader etwas breiter zu machen. Von der Qualität her kann aber vor allem die Verteidigung überzeugen. Da ist der LHC mit Frick, Genazzi, Barberio, Krueger, Heldner und Grossmann wirklich gut aufgestellt.

    Das Problemkind ist definitiv die Offensive und da haben die Lausanner mit Moy und Vermin zusätzlich Qualität verloren. Mit 17 Stürmern ist der Kader mittlerweile sehr breit, doch die Qualität dürfte ab der dritten Linie etwas fehlen. Auch auf Verletzungen in den ersten beiden Linien wird der LHC derzeit kaum reagieren können. Das ist auch der Grund, wieso die Waadtländer von uns eine ungenügende Note kassiert haben.

    Hnat Domenichelli (HCL) - Note: 5

    Der wichtigste Transfer der Südtessiner wurde bereits während der letzten Spielzeit bekanntgegeben. Die Rede ist natürlich von Mark Arcobello, der vom SC Bern zum HC Lugano gewechselt ist. Weiter darf man auch auf Mikkel Boedker gespannt sein. Der Däne spielte zuletzt mehrere Jahre in der NHL. In der Defensive wurde nicht viel verändert.

    Mit den Transfers von Tim Heed und Daniel Carr konnten sich die Bianconeri etwas Zeit verschaffen und nur ein kleines finanzielles Risiko eingehen. Die beiden sind nämlich nur bis November verpflichtet worden. Sollten dann noch immer zwei Drittel der Plätze im Stadion belegt werden dürfen, dann könnten die Südtessiner mit weiteren Verpflichtungen reagieren. Alles in Allem hat also auch Hnat Domenichelli eine solide Arbeit abgeliefert.

    Paolo Duca (HCAP) - Note: 5

    Mit Julius Nättinen konnten die Leventiner einmal mehr einen sackstarken Ausländer verpflichten. Der Finne war in der vergangenen Saison Topscorer in seiner Heimat. Logisch wird er also sogleich mit Dominik Kubalik verglichen. Es ist auch gut möglich, dass Nättinen neben Zwerger und Müller zum Einsatz kommen wird, so wie einst der Tscheche.

    Auch sonst ist das Kader der Biancoblu wieder gut besetzt. Mit Damiano Ciaccio konnte das Goalie-Duo erneut verbessert werden. Zudem hat Paolo Duca noch die Möglichkeit, die Mannschaft mit einem vierten Ausländer zusätzlich zu verbessern. Bei Ambri stellt sich einzig die Frage, wie die dritte und vierte Linie mithalten kann. Dort ist, zumindest auf dem Papier, ein Qualitätsverlust zu sehen. Anders gesagt wird es aber für viele Spieler die Möglichkeit geben, sich für Einsatzzeiten aufzudrängen. Alles in Allem eine solide Leistung von Paolo Duca mit dem Ausrufezeichen Nättinen.

    Janick Steinmann (SCRJ) - Note: 5.5

    Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben in den beiden Jahren seit dem Aufstieg stets Fortschritte gemacht und das kann auch heuer wieder erwartet werden. Mit der Verpflichtung von Steve Moses und der Vertragsverlängerung von Roman Cervenka (zu guten Konditionen für die Lakers) konnten zwei Ausrufezeichen gesetzt werden. Auch Lukas Lhotak bewies in den Testspielen bereits, dass er eine Verstärkung für die St.Galler ist.

    Sollte es Janick Steinmann noch gelingen, Noah Schneeberger unter Vertrag zu nehmen, dann hat er perfekte Arbeit geliefert. Momentan ist die Defensive noch etwas das Sorgenkind der Lakers. Mit der starken Offensive wird "Rappi" aber viele Gegner unter Druck setzen können. Für die neue Saison wäre es eine Überraschung, wenn die St.Galler erneut auf dem letzten Platz landen.

    Unsichere Lage
    Die Eishockey-WM 2021 wird überprüft

    Die Eishockey-WM 2021, die in Riga und Minsk durchgeführt werden soll, wird nun von einer Expertengruppe genauer unter die Lupe genommen. Weissrusslands politische Situation könnte den Mannschaften zu wenig Sicherheit gewährleisten.

    Die IIHF hat angekündigt, eine Expertengruppe einzusetzen, um die Sachlage zu überprüfen. Das Europaparlament sowie der die lettische Regierung drohen, den Austragungsort Riga zurückzuziehen, sollte trotzdem in Minsk und nicht an einem anderen Ort gespielt werden. Die Experten-Gruppe wird im November die Prüfung und Empfehlungen an Council des IIHF präsentieren.

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    Ehre wem Ehre gebührt, gratulliere Larry, congrats!!.

    D`Isles hends leider gäge d`Flyers verbockt (3-1 VOrsprung) und sind den grad am Ahfang, gäge guet usgruebti Bolts under d Räder cho. Für mich de Hauptgrund fürs Usscheide.
    Trotzdem starchi Playoffs gsie vo de Isles!

    LEEETS GOOOO ISLANDERS!!!

    Der IIHF tagt heute

    Die NHL-Bubble als Vorbild? Kommende Hockey-WM soll unbedingt stattfinden
    Heute tagt der IIHF in Zürich und diskutiert, wie die kommenden Turnier organisiert werden sollen.

    Dabei erzählte Vladislav Tretyak, Präsident des russischen Hockeyverbandes der russischen Nachrichtenagentur TASS, dass eine erneute Absage der Hockey-WM unbedingt verhindert werden wolle. Man sei beim Verband daher auch bereit, das Turnier ohne Zuschauer durchzuführen. Die NHL-Bubble, in der die Spieler komplett isoliert würden, dient bei diesen Gedankenspielen wohl als Vorbild.


    Neben den Corona bedingten Herausforderung wird sich der IIHF auch mit der politischen Situation in Weissrussland beschäftigen müssen. Schliesslich hat Co-Gastgeber Lettland bereits die Forderung gestellt, die nächste Weltmeisterschaft mit einem anderen Land zusammen austragen zu können.

    Ich wär suscht au debie, nonie gmacht tönt aber no witzig...

    Wohere chani Twinte (PN)

    Offensiv wirklich sehr stark nachgerüstet und Servette war ja schon letztes Jahr stark. Defensive?


    Servette rüstet nach guter Vorsaison nochmals auf
    Omark, Vermin und Co: Mit einer Transferoffensive zum Meisterkandidaten?

    Nach grossem Trara ist der Wechsel von Joël Vermin endlich durch. Es ist nicht der einzige beachtliche Neuzugang für die Grenats. Gehören diese nun zum Kreis der Titelkandidaten?

    In der Vorsaison noch, da wurde Servette wenig zugetraut. Mit vielen jungen Talenten und einem neuen Trainer verblüffte man aber Fans und Experten zugleich und landete nach einer starken Qualifikation mit nur zwei Punkten Rückstand auf den späteren Sieger auf dem 4. Platz. Dass diese Mannschaft jetzt noch mit Spielern des höchsten Kalibers (zumindest für die Schweiz) verstärkt wurde, müsste die Genfer fasst zu einem Meisterkandidaten machen.

    Die Mischung scheint zu stimmen

    Vier Neuzugänge, den auf Leihbasis zurückgekehrten Damien Riat nicht mitgezählt, stehen bei Servette in der Bilanz. Bis auf den Zuzug von Daniel Manzato, der nach dem Abgang von Robert Mayer mit Gauthier Descloux das neue Torhüter-Duo bildet, können alle drei weiteren als klare Verstärkungen angesehen werden. Spektakelspieler Linus Omark nimmt den Platz von Tommy Wingels ein und die beiden aus Lausanne verpflichteten Stürmer stellen im Vergleich zu den Abgängen in der Offensive ebenfalls ein Upgrade dar.

    So wirkt der Servette-Kader auf dem Papier stark besetzt. Die Verteidigung wird von Henrik Tömmernes angeführt, hat erfahrene Spieler wie Mercier und Maurer aber auch entwicklungsfähige Talente wie Le Coultre oder Karrer in den Reihen. Richtig beeindruckend zeigt sich aber das offensive Potenzial der Genfer. Dank den Zuzügen von Moy, Vermin und für kurze Zeit Riat könnte Servette drei Linien aufstellen, die sich alle eindrücklich lesen.

    Im letzten Test gegen Fribourg (4:1-Sieg für Servette) stellte Coach Patrick Emond Linus Omark, Daniel Winnik und Damien Riat in der 1. Linie auf. Oldie Eric Fehr stürmte mit den vielversprechenden Youngstern Smirnovs und Miranda. Linie 3 setzte sich dann noch auch Noah Rod (immerhin Captain), Tanner Richard und Tyler Moy zusammen. Mit Joël Vermin kommt nun ein Stürmer dazu, der jede dieser Linien nochmals verbessern kann.

    Reicht das zum Meisterkandidat?

    Doch können die Genfer damit zum Kreis der Favoriten gezählt werden? Nach der Vorsaison dürften die ZSC Lions und der EV Zug die meist genannten Meisterkandidaten sein. Während sich Servette über die Sommerpause klar verbesserte, halten sich bei den Topfavoriten Zu- und Abgänge ungefähr die Waage. So verlieren die Lions beispielsweise Tim Berni und Pius Suter, können mit Johann Morant und Sven Andrighetto aber auch beachtliche Spieler für diese Positionen verpflichten.


    Es wäre dennoch übertrieben zu behaupten, die Genfer hätten die Lücke zu diesen Teams geschlossen. Schliesslich hat die junge Genfer Truppe in der Vorsaison auch am Limit gespielt und das Maximum aus den Möglichkeiten herausgeholt. Servette hat es mit seinen Verstärkungen aber definitiv geschafft, dem Trainerteam mehr Möglichkeiten zu geben. Nur falls es dem Trainerteam wieder gelingt, aus diesen das Maximum herauszuholen, kann in Genf vom Titel geträumt werden. Die Topfavoriten bleiben nämlich trotz Transferoffensive andere.

    War gestern am Morgen bereits auf slapshot.ch / sport.ch zu lesen, wurde dann aber gleich wieder gelöscht.

    2 min später kam dann die Meldung, dass Simon Knak den HCD verstärken wird und der Bericht über den Lohnverzicht beim HCD war unauffindbar. Ich wollte es eigentlich gleich zusammen posten, da ich das noch wiedersprüchlich-witzig fand...
    Ein paar Stunden später wurde dann auf Watson die Meldung veröffentlicht und heute Morgen ist der gleiche Bericht von gestern auch wieder auf slapshot.ch / sport.ch zu lesen:nixwiss: Findi no funny :saint:

    In finanziell schwierigen Zeiten
    Die Topverdiener des NL-Rekordmeisters verzichten auf Lohn

    Die Coronavirus-Krise macht auch vor dem Schweizer Spitzensport keinen Halt. Mit den vielen Stehplätzen in den Eishockey-Arenen, ist es gerade für die Schweizer Eishockey-Vereine schwierig, die finanziellen Defizite mit Zuschauereinnahmen zu decken. Beim HC Davos setzen nun die Topverdiener ein Zeichen.

    Wie die Südostschweiz berichtet, haben sich alle HCD-Angestellten, die über 148'000 im Jahr verdienen, bereit erklärt, auf 25 Prozent ihres Salärs zu verzichten. Eine weitere Sparmassnahme zeigt sich beim HC Davos auch in Bezug auf die Transfer-Aktivitäten.
    Der einzige Neuzugang war der Finne Teemu Turunen, der Mattias Tedenby ersetzen soll. Dafür soll Simon Knak die neue Saison beim HCD beginnen.
    Der 18-Jährige gilt als aussichtsreicher NHL-Draftkandidat und dürfte noch eine weitere Saison in der WHL verbringen, sobald dort wieder gespielt werden kann.