Beiträge von Sbornaja

    Der Schlechteste: Mirlind Kryeziu lässt sich vor dem Eckball, der zum Tor führt, stümperhaft den Ball stibitzen. (Blick)

    Mirlind Kryeziu – 2,5 (TA)

    Warum darf der Clown immer und immer wieder auflaufen?

    Soll ichs nochmal schreiben? :mrgreen:

    Spielen MK und TD von Beginn an gibts 0 Punkte.

    Wobei es gestern von Mirlind eines seiner BESTEN Spiele gewesen ist. Das sagt eigentlich alles, es reicht bei weitem nicht und dies in dieser Gurkenliga.

    Meine Fresse wenn ich wüsste was Lüdo und Cillo sich dabei denken... Es kann sich wirklich nur darum drehen, dass man intern die Spieler einfach auflaufen lässt damit, dann in der Statistik steht:
    M.K. 21 Spiele 1 Tor 1 Assist Marktwert 800`000.-:D Der ist nicht mal 100`000.- Wert!

    Ich mag den M.K. persönlich sehr, wirklich ein sehr sympathischer lustiger Typ, aber Fussballerisch ist das aktuell mit seinen 23 Jahren, unterstes NLB Niveau.

    Der TD regt mich da vielmehr auf, der macht bei allfälligen Zweikämpfen einen Schritt zurück und wenn er dann irgendwie zum Ball kommt ist es zu 85% ein Fehlpass. Ausnahmen sind wenn er zurück auf Brecher oder Nathan spielt.

    Die 3m Pässe die gestern Lüdo erwähnt hat waren unter anderem von TD.

    Ich weiss nicht wie eine Spielanalyse unter Magnin aussieht und ob sie mal schauen ob im ZM einer mal einen Zweikampf gewinnt.:facepalm:

    Auch sehr überraschend, galt der Deal doch eigentlich als fix:

    Rangnick-Wechsel zu Milan geplatzt

    Stefano Pioli ist als Trainer der AC Milan so erfolgreich, dass sein Vertrag verlängert werden soll. Das bedeutet auch, dass Ralf Rangnick nicht nach Italien wechseln wird. Der Deutsche hätte als Trainer und Sportchef verpflichtet werden sollen, seit Monaten wird darüber verhandelt. Doch am späten Dienstagabend liess sein Berater gegenüber dem «Kicker» verlauten: «Die AC Milan und Ralf Rangnick sind übereingekommen, dass es aktuell weder der richtige Zeitpunkt ist noch das Momentum für eine Zusammenarbeit spricht. Deswegen und unter Berücksichtigung der guten Entwicklung und der Ergebnisse unter Trainer Pioli hat man gemeinsam entschieden, dass Rangnick keine Funktion bei Milan übernimmt.» (ram)


    Milan hätte es trotzdem gut getan, einen so erfolgreichen Typen im Verein zu haben. Irgend eine Position / Stelle hätte man da schon finden können. Ich vermute das Pioli Hoch hält nicht all zu lange.

    Apropos Berner geklöhne:

    Wie rot wird die Rechnung ausfallen?
    Auch wenn im September Zuschauer ins Stadion dürften, die Lage in Bern ist ernst

    Die Vereinsstruktur des SC Bern setzt neben dem sportlichen Geschäft auch auf die Gastronomie. Gleich beide Geschäftszweige sind stark von der Corona-Krise betroffen. In der kommenden Saison drohen dem Verein ebenfalls rote Zahlen.

    Der SC Bern wurde seit 2010 fünf Mal Schweizer Meister, doch die Konkurrenz wird immer grösser. Dies verdeutlicht auch der Fakt, dass die Berner zuletzt Leistungsträger an ihre direkten Gegner abgeben mussten. Von der Corona-Krise ist der Club nun auch noch stärker betroffen, als dies wohl andere Organisationen sind, denn in Bern wird der Sport durch die Gastronomie quersubventioniert. Zudem ist der Club aus der Hauptstadt beim Publikum europäische Spitze, deshalb treffen ihn Einschränkungen in diesem Bereich besonders hart, zu diesem Schluss kommt die Berner Zeitung.

    Die Liga hofft, dass man mit einem entsprechenden Konzept zum Saisonstart im September die Stadien immerhin zum Teil wieder öffnen kann. Doch selbst wenn der SCB 9'000 bis 12'000 Zuschauer ins Stadion lassen darf, ist das zu wenig. Das Defizit übersteigt die voraussichtlichen Einnahmen von Ticketing und den Restaurants, das bestätigt auch SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi.

    "Ein Verlust ist programmiert, die einzige Frage ist, wie rot die Rechnung ausfallen wird."
    Marc Lüthi, Berner Zeitung, 20. Juli 2020


    Die Situation in Bern ist ernst, das sind sich mittlerweile alle bewusst. Es habe bislang immer eine Lösung gegeben, doch aktuell sei alles Spekulation, liess sich Lüthi weiter zitieren. Die Sponsoren zeigen sich derzeit sehr verständnisvoll, diese Unterstützung ist für den SC Bern von enormem Wert. Doch Lüthi stellt klar, sollte erst im Dezember wieder gespielt werden können, müsse der Verein entsprechende Unterstützung in Erwägung ziehen.

    https://sport.ch/sc-bern/584196…-bern-ist-ernst

    Ausserdem haben sie die Millionen vom streitbaren Peter Buser ja auch genommen, oder??

    Gemäss Medien heute oder gestern haben sich Buser`s Erben dagegen aufgelehnt und wird somit zum Streitfall.

    Ich such`s mal kurz...


    Tataaaa:

    https://sport.ch/hc-davos/58372…-nun-der-streit

    Es geht um den Verkauf der Namensrechte des HCD-Tempels
    Der "Millionen-Deal" des HC Davos ist gescheitert: Eskaliert nun der Streit?

    Eigentlich hätte der Deal zum Gewinn für beide Seiten werden wollen. Nun aber hat sich der HC Davos beim vermeintlichen Investor Peter Buser urplötzlich verschuldet. Was ist passiert?
    Geplant wäre eigentlich gewesen, dass der HC Davos die Namensrechte des neu renovierten Stadions an die Stiftung von Peter Buser verkauft. Die Stiftung hätte somit nicht nur den neuen Namens des Stadions geprägt, sondern hätte während des WEF in Davos auch für die Musik sorgen sollen. Der geplante Musikpavillon verstösst nun allerdings gegen die Bauvorschriften.

    Da der HCD für dieses Versäumnis verantwortlich ist und Peter Buser den Bündnern bereits eine Anzahlung in Höhe von rund drei Millionen Schweizer Franken gemacht hat, will sich der vermeintliche Investor nun aus der Affiche zurückziehen. Der Hockeyclub muss Buser demnach den gesamten Betrag zurückzahlen.

    In einem ersten Streitgespräch hatten sich HCD-Präsident Gaudenz und Buser erst angenähert. Nun aber will der 84-Jährige Millionär doch sein Geld zurück. Seine Erben seien gegen eine Schenkung an den Hockeyclub gewesen:


    "Es hat eine Annäherung gegeben und eigentlich neigte ich dazu, einem Kompromiss zuzustimmen, auf meine Anzahlung zu verzichte und den Vertrag aufzulösen. Aber nun rebellieren meine Erben gegen eine solche Lösung. Sie wollen nicht, dass ich auf mehr als drei Millionen verzichte, ohne dass dafür die vertragliche Gegenleistung erbracht worden ist. Was ich sehr gut verstehe.
    Peter Buser, bz 21.07.2020


    Das Gesamtpaket des Mäzens hätte eigentlich aus über acht Millionen CHF bestanden. Domenig Gaudenz sei gewillt gewesen, auf dieses gegen eine Zahlung von weiteren zwei Millionen zu verzichten. Für Buser ist diese Lösung jedoch nicht annehmbar:

    Ich bin finanziell unabhängig und kann es mir leisten, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zu tun und zu lassen, was ich will.
    Peter Buser, bz 21.07.2020


    Laut Eishockeyexperte Klaus Zaugg könnte es sich der HCD leisten, auf dem juristischen Wege gegen Buser vorzugehen. Ob diesyes Unterfangen jedoch vom Erfolg gekrönt wird, ist äusserst unklar. Das letzte Wort ist hier wohl noch nicht gesprochen!

    Wenn das alles überhaupt stimmt und es tatsächlich so kommen sollte, dass Vermin wechseln will/muss/darf/soll, dann wäre trotz

    der leidigen NHL-Trainings Vorgeschichte der SCB für ihn UND für den Club eine Klasse-Wahl..!! Er könnte mithelfen etwas in Bern

    aufzubauen, er hätte von Anfang an ein gewisses Standing und sicher auch mehr Eiszeit als in Zug. Und ein Mann seiner Klasse

    fehlt meiner Meinung nach im Kader des SCB. Klar, finanziell scheint es so, als wären Lugano/Lausanne/Zug weit, weit voraus......

    Aber hey, man weiss ja nie.

    Wenn es sein muss findet sich in Bern immer eine Lösung um Geld aufzutreiben. Die Frage ist halt wieviel...

    Es ist ähnlich wie in der Privatwirtschaft.

    Wichtig ist dass man oft und sehr laut jammert damit man gehört wird und auffällt.

    Nimmt man diese Personen dann zur Seite und fragt ob es denn wirklich sooo schlimm um sie steht, erfährt man dann dass es der Person unglaublich in der Firma gefällt.
    Warum man dann so herumjammere wird dann mit; so kriege ich schneller was ich will/brauche. (Lohnerhöhung oder weiss ich was)

    Habe ich eigentlich in jeder Firma schon so erlebt und zig Gespräche geführt. Die Jungs die nie was sagen werden übergangen, fallen ja auch nicht auf...

    Der SCB mit einem Budget von 15-20 Mio lässt aber sicher Federn da die 18 Beizen sicher nicht den Zustupf liefern welchen sie sollten. Ähnlich wie die Davoser, die SpenglerCup Millionen reichen nun nicht mehr um bei den Transfer-Highlights mitzubieten.

    Daher erstaunt es auch nicht, dass es genau diese zwei Vereine sind die unbedingt einen Salary-Cap forcieren und Lohnobergrenzen durchboxen wollen.
    Zwei Vereine die sich vor 3-5 Jahren einen Dreck darum scherten als sie die Kohle noch hatten.

    Mit Lausanne, Zug, ZSC und Lugano wird die Liga finanziell trotzdem immer mehr oder weniger ausgeglichen bleiben, einfacht halt ohne HCD, SCB usw. Das kann aber in 1-2 Jahren auch wieder anders sein.

    Ab August soll es dennoch losgehen
    Zehn Tage vor geplantem Re-Start: Weiter Coronafälle in der NHL
    https://sport.ch/nhl/583654/zeh…elle-in-der-nhl

    In Nordamerika bereitet man sich derzeit auf die Fortsetzung der Eishockeysaison 2019/20 vor. So ganz ausgemerzt scheint das Coronavirus bei den Hockeyprofis allerdings noch nicht zu sein.

    Seit ein paar Wochen befinden sich die 24 Playoff-Teams bereits im formellen Trainingslager. Die NHL hat in dieser Zeit 2618 Tests auf COVID-19 durchgeführt. In einer ersten Testreihe waren dabei 35 Akteure positiv auf das Virus getestet worden. Bei der aktuellsten Testreihe waren es nach Informationen von hockfans.ch noch zwei Spieler, die positiv getestet wurden.

    Die NHL plant den Spielbetrieb ab dem 1. August wieder aufzunehmen. Die Partien sollen in den Arenen und Sicherheitszonen in Edmonton und Toronto absolviert werden.

    Trainer die ich LM vorziehen würde: Zeidler, Seoane, Koller, Geiger, Schneider. Bei den restlichen bin ich der Meinung die sind im Minimum so gut wie LM wenn nicht besser! Die Noten sind ein Witz!

    Seoane sehe ich ebenfalls extrem überschätzt, lebt praktisch nur vom riesen (Top-) Kader und der unglaublich geilen Arbeit welche Hütter hinterlassen hat!

    Jacobacci gehärt auch noch davor, auch wenn er für mich extrem defensiv spielen lässt. Die Mischung zwische LM und Jacobacci wäre perfekt!

    Zug musste in der Defense ziemlich Federn lassen und verlor mit Morant, Zryd und Thiry (beide SCB) drei wichtige Teamstützen. Ersetzt wurden diese durch 2 Junioren und C. Cadonau vom SCL.

    Wenn hier nicht noch auf dem Markt zugeschlagen wird, sind sie meiner Meinung schlechter besetzt als letztes Jahr. Aber wo zuschlagen, der Markt an CH-NLA Defender ist leer, es bleibt höchstens der Versuch mit Kohle jemanden aus einem Vertrag zu locken oder aus den Juniorenbereichen noch einen hoch zu ziehen. Dies in Corona-Zeiten?


    Den talentiertesten Junioren Defender hat sich aber der ZSC von Zug gekrallt (Luca Capaul).
    Nun könnte man natürlich in Zürich bei GCK wieder wildern gehen, doch ob man diesen "Krieg" noch einmal eingehen möchte, wage ich zu bezweifeln.

    Die Retourkutschen bezgl. Bachofner waren ziemlich hart..

    Der Transfer von Morant einer riesigen! Teamstütze bei ihnen (v.a. in der Garderobe) macht ihnen mehr als alle anderen Abgänge zu schaffen.

    Der Zett hat hier mal mächtig Krallen Richtung Zug gezeigt und angedeutet, was in den nächsten Jahren zu erwarten ist. Es hat schon vor Jahren weit unten angefangen, als man zugerseitig ZSC-Trainer, Specialtrainer und viele Junioren angegangen ist.

    Bisher war dies ja nie der Stiel des ZSC, aber dieses Jahr habe ich es mehr als nur verstanden.

    Zu Andrighetto:
    Ich bin überzeugt, dass er in Suter`s Punkte Region kommen kann/wird, wenn es einigermassen normal läuft, zumal er auch noch PP und BP Spezialist ist.
    Er wird die Punkte aber wahrscheinlich nicht überbieten, dafür stimmte bei Pius wirklich praktisch alles.

    Es steht und fällt mit Roe und ob man noch einen zusätzlichen Ausländer verpflichtet und mit 5 Ausländern pro Spiel spielen wird!

    Will der Zett Dominanz zeigen, wird man diesen Weg gehen oder einen weiteren CH-NHL-Rückkehrer verpflichten.

    Abartig.... und das bei den Punkten und dieser mieserablen Tordifferenz.

    Magnin notlich besser als Koller und Celestini :rofl:

    Da war beim Schreiberling sehr viel Wunschdenken dabei oder er wollte bei Canepa punkten. Es ist auch sehr überraschend, dass praktisch alle Medien den Lüdo so gut schreiben :nixwiss:. Zumindest in letzter Zeit..

    Für mich fing Lüdo`s Karriere 2-3 Jahre zu früh an.

    mal ein wenig anderes als das ewige Corona Zeugs hier drin:

    - City Einspruch und Urteil ist eine absolute Frechheit für die anderen Klubs und das Financial Fairplay Papier kann man endgültig verbrennen

    - Chelsea mit Lampard fleissig und bisher gut am aufrüsten: ob Klopp den Titel verteidigen kann?

    - Kovac zu Monaco: mal schauen, ob's dort besser läuft als in München. Werden ja schon zahlreiche prominente Zugänge gehandelt (Götze, etc.)

    ... auch sehr erwähnenswert; "Gügi" Inler mit 8 Meistertitel in 14 Jahren und dies mit praktisch immer Underdog-Teams, finde ich eine geile Geschichte.

    Habe ihm damals beim FCZ immer sehr gerne zugesehen (und teilweise in der Nati). Kein Blender, ehrlicher Arbeiter der jedes Team braucht und meiner Meinung besser macht.

    Ich habe mich heute Morgen gefragt ob er dem FCZ weiterhelfen würde. Zu meiner Überraschung denke ich, wäre es sogar ein Glücksfall trotz seiner 36 Lenzen. Sicher nicht zu teuer und bringt die Jungen und den FCZ/Magnin auf jeden Fall mit seiner Erfahrung weiter.

    Sonst bin ich gegen Verpflichtungen von Spielern die über 30 sind... (ausser ehemalige FCZ-Spieler und FCZ-Junioren, zBsp Raffael/Inler).

    https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/kre…-ein-ld.1238914
    Ein schöner Zug: Weshalb Peter Spuhler wieder als Sponsor beim HC Thurgau einsteigt


    Nach fünf Jahren kehrt die Firma Stadler in Bussnang als Geldgeber zum HC Thurgau zurück - und das nicht zu knapp. Das Unternehmen des bekannten SVP-Politikers und früheren Eishockeyspielers Peter Spuhler wird einer von nur drei Platinsponsoren des HCT. Der Swiss-League-Club aus Weinfelden erhofft sich dadurch mehr als nur einen Geldsegen.

    Wechsel zu den Chicago Blackhawks verkündet

    Entscheidung gefallen: Pius Suter macht den "Kubalik

    Pius Suter macht den Dominik Kubalik und wechselt nach einer überragenden Saison in der National League zu den Chicago Blackhawks in die NHL

    Profile photo, opens profile page on Twitter in a new tab

    Chicago Blackhawks

    @NHLBlackhawks

    Forward Pius Suter has inked a 1-year contract ($925,000 salary cap hit) that runs through the 2020-21 season!

    Last season Suter recorded a league-best and career-high 53 points (30G, 23A) in 50 contests en route to earning Switzerland’s National League-A MVP award.

    Die Zürcher wollen mit vier Import-Spielern in die Saison starten

    Die ZSC Lions verzichten vorerst auf das Privileg des 5. Ausländers

    Die ZSC Lions sind nach der Verpflichtung von Nationalstürmer Sven Andrighetto (27) in einer so komfortablen Position, dass sie noch keinen 5. Ausländer verpflichten. Nun gilt: Nie mehr seit dem «Grande Lugano» war eine Mannschaft in einer so klaren Favoritenrolle.

    Eine Besonderheit des neuen, auf die kommende Saison gültigen Transferabkommens mit der NHList die Möglichkeit, einen Spieler, der aus einem laufenden Vertrag in die NHL wechselt durch einen zusätzlichen Ausländer zu ersetzen

    «Wir werden die Saison mit vier Ausländern beginnen und dann je nach Situation entscheiden.»
    Sven Leuenberger, Sportchef ZSC Lions

    Weiter:

    https://www.watson.ch/sport/eismeist…s-5-auslaenders

    Die drei Nominierten sind bekannt

    Ted Lindsay Award: Spricht der wertvollste NHL-Spieler der Saison deutsch?

    In der NHL soll es ab dem 1. August endlich wieder weitergehen und nun ist bekannt, welche drei Spieler sich noch Hoffnungen auf die begehrte Ted-Lindsay-Trophäe für den wertvollsten Spieler der Regular Season machen dürfen.

    Wenig überraschend gehört dabei auch der Topskorer der NHL, der deutsche Superstar Leon Draisatil, zu den Nominierten. Der Edmonton-Top-Shot sammelte in der Regular Season 110 Skorerpunkte (43 Tore und 67 Assists). Die zwei anderen Kandidaten sind ausserdem noch Nathan MacKinnon (Colorado Avalanche) sowie Artemi Panarin (New York Rangers). Der Sieger soll während der Conference Finals bekannt gegeben werden.

    Bei aller Euphorie: Ghetto ist "nur" der Ersatz für Suter, und Suter war Top Skorer in der letzten Saison in der Schweiz! 30 (!) Tore schiesst nicht einfach so jeder! Von da her liegt die Latte für Ghetto ziemlich hoch. Aber um Suter zu ersetzten war es wohl der beste mögliche Deal.

    Der ZSC-Stürmer im Interview über seine Unterschrift, seinen Lohn und seine Ziele

    Sven Andrighetto: "Scorerpunkte sind mir egal, ich will Meister werden"

    Die ZSC Lions haben am Dienstagmorgen den zu erwartenden Transfercoup bekanntgegeben. Sven Andrighetto wird in Zukunft das Logo vom "Zett" auf der Brust tragen. Der Stürmer hat in Zürich für fünf Jahre unterschrieben und hat mit uns über seinen neuen Vertrag gesprochen.

    Was hat schlussendlich den Ausschlag für eine Unterschrift bei den ZSC Lions gegeben?

    Ich hatte natürlich mehrere Angebote und habe mit verschiedenen Teams gesprochen, aber schlussendlich war es für mich eine relativ einfache Entscheidung. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Sven Leuenberger und Rikard Grönborg. Sie haben mir die Philosophie der gesamten Organisation vorgestellt, welche mir sehr gut gefällt. Ich meine, ich bin in Zürich aufgewachsen, habe bei den Lions die Nachwuchsabteilungen durchlaufen und bin da gross geworden. Es ist mein Zuhause, mein Herz ist Zürich. Die ZSC Lions sind für mich eine Top-Destination in ganz Europa.

    Schlussendlich habe ich mir auch den Kader angeschaut und in Zürich haben wir bereits eine hervorragende Mannschaft beisammen, welche schon viel erreicht hat. Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Ich freue mich auch darauf, ehemalige Teamkollegen wieder zu sehen. Mit Reto Schäppi und Chris Baltisberger habe ich beispielsweise schon für die GCK Lions gespielt. Auch Christian Marti ist ein sehr guter Freund von mir. Ich bin auch "Götti" von seinem Sohn. Die Mannschaft hat also auch einen Ausschlag gegeben und ich freue mich wirklich sehr, Teil davon zu sein.

    Hattest du auch noch Angebote aus dem Ausland?

    Nein, für mich war nach Russland klar, dass ich in die Schweiz will. In Russland hätte ich ja noch einen Vertrag über ein Jahr gehabt, war aber froh, als ich diesen auflösen konnte. Für mich persönlich ist die Schweiz ein super Hockeyland, das riesige Fortschritte gemacht hat. Ich denke es ist nach der NHL eine der besten Destinationen, vor allem auf spielerischer Ebene.

    Ein Fünfjahresvertrag ist eine Hausnummer, da gibt es in der Schweiz nicht viele Spieler, welche einen solchen Kontrakt aufweisen können...

    ...Ich freue mich natürlich sehr, in den nächsten fünf Jahren den Löwen auf der Brust zu tragen. Für mich ist der ZSC keine Zwischendestination, ich will hier etwas bewegen. Da kommt in zwei Jahren auch noch das neue Stadion hinzu. Es hat für beide Seiten so gestimmt und darüber freue ich mich sehr.

    Ist die NHL überhaupt noch ein Ziel?

    Das ist schwierig zu sagen, zum heutigen Zeitpunkt ist mein Fokus voll und ganz auf Zürich gerichtet. Klar, jeder Eishockeyspieler will in der NHL spielen und jetzt wo es das neue NHL-Agreement gibt, benötigt man ja keine Ausstiegsklausel mehr. Wenn diese Türe wieder aufgehen würde, dann wäre dies sicherlich interessant und ich würde es mir überlegen. Mit dem will ich nicht abschliessen, aber wie erwähnt, mein Fokus liegt auf Zürich.

    Deine Vorschusslorbeeren in der Schweiz sind sehr gross, wenn nicht riesig. Spürst du schon einen gewissen Druck?

    Nein überhaupt nicht, ich nehme die Vorschusslorbeeren als Motivation. Schlussendlich ist es mir aber egal, wie viele Tore ich erziele, ich will mit den Lions einfach Meister werden und Titel gewinnen, aber ich will natürlich helfen, wo ich kann.

    In Russland hätte ich sicher doppelt so viel verdienen können.

    Die National League passt sehr gut zu deinem Spielstil (schnell, offensiv, technisch), also auf deine Punkte solltest du ja eigentlich kommen. In den letzten beiden Jahren fehlte dir aber genau in diesem Punkt etwas die Konstanz.

    Für mich ist dies schwierig zu sagen, da ich noch nie in der National League gespielt habe. Schon zwischen der NHL und der KHL gibt es sehr grosse Unterschiede, darum bin ich gespannt, was mich erwartet. Die Konstanz ist immer das wichtigste für einen professionellen Athleten, in allen Sportarten. Jeden Abend die beste Leistung abzurufen, ist die grösste Challenge. Ich habe sicher noch an vielen Orten ein grosses Potenzial und glaube ich bin noch nicht auf meinem Top-Level angekommen.

    Wenn wir das Kader der Lions betrachten, mit wem würdest du am liebsten in der Linie spielen?

    Das musst du Rikard Grönborg fragen [lacht], aber ich habe natürlich bereits mit Reto Schäppi zusammengespielt. Er war an der WM 2016 und teilweise auch 2018 mein Center. Das gilt auch für Dennis Hollenstein. Schlussendlich kommt es aber nicht darauf an, da alles sehr gute Spieler sind, mit welchen man hervorragend zusammenspielen kann.

    Und jetzt mal ehrlich, verdienst du eine Million?

    Zu Zahlen werde ich nicht sprechen, aber es ist sicher keine Million. Das kann man während der Corona-Pandemie auch nicht erwarten. Mein Entscheid hat Nullkommanull mit dem Geld zu tun. Wäre ich dem Geld nachgerannt, dann wäre ich sicherlich in Russland geblieben. Dort hätte ich sicher doppelt so viel verdienen können. Ich habe aber vor allem im letzten Jahr gemerkt: Geld ist nicht alles im Leben. Das Geld hat in meiner Entscheidung keine Rolle gespielt, viel wichtiger war für mich die Lebensqualität.

    Sven Andrighetto unterschreibt einen Fünfjahres-Vertrag!

    Der Suter-Ersatz ist da: Die Lions können einen richtigen Transfercoup vermelden!

    Eigengewächs Sven Andrighetto kehrt mit einem Fünfjahresvertrag bis und mit Saison 2024/25 in die Organisation der ZSC Lions zurück. Der 27-jährige Nationalstürmer kann von Headcoach Rikard Grönborg sowohl als Flügel wie auch als Center eingesetzt werden.

    Sven Andrighetto verbrachte seine ganze Juniorenzeit in der Lions-Organisation und spielte auch eine Saison für die GCK Lions in der damaligen NLB. Auf die Saison 2011/12 wechselte er in eine der drei kanadischen Top-Juniorenligen zu den Rouyn-Noranda Huskies. Über die AHL (Hamilton Bulldogs) schaffte der Drittrunden-Draft von 2013 schliesslich den Sprung in die NHL, wo Andrighetto 2014/15 für die Montréal Canadiens seine ersten Spiele bestritt. In insgesamt 227 NHL-Partien für Montréal und später Colorado erzielte der Linksschütze 84 Skorerpunkte (32 Tore und 52 Assists). Die Saison 2019/20 verbrachte der Stürmer in Omsk in der russischen KHL (29 Skorerpunkte in 62 Spielen). Dort hat Andrighetto seinen Vertrag inzwischen aufgelöst, um nach neun Jahren sein Comeback in der Schweiz zu geben.

    Sportchef Sven Leuenberger ist glücklich über Andrighettos Rückkehr zum Zett und den Zeitpunkt: «Sven bringt als Spielmacher und Skorer Qualitäten mit, die wir gut gebrauchen können. Er ist sowohl technisch als auch läuferisch sehr versiert. Schön, dass er uns gegenüber anderen interessierten Klubs bevorzugt hat.»

    Seinen bisher grössten sportlichen Erfolg feierte Sven Andrighetto 2018 beim Gewinn der WM-Silbermedaille mit der Schweizer Nationalmannschaft, für die er schon an zwei U18-, zwei U20- und drei A-Weltmeisterschaften teilgenommen hat.

    Sven Andrighetto: «Ich freue mich unglaublich auf die Zeit mit den ZSC Lions und brenne auf meinen ersten Einsatz in der National League! Hoffentlich können wir unseren Fans viel Freude bereiten. Dafür werden wir alles tun.»

    Andrighetto wird beim Stadtklub mit der Rückennummer 10 auflaufen.

    Marco Rossi will vor NHL-Draft keine Verletzung riskieren

    Ehemaliger ZSC-Youngster wird definitiv nicht mit den Lions in die neue Saison starten

    Der 18-Jährige Marco Rossi wird im Oktober die Chance erhalten, in der NHL zu spielen. Der ZSC-Youngster will vor dem Draft deshalb keine Verletzung riskieren.

    Wie das Internetportal swisshockeynews.chnun berichtet, wird Rossi deshalb im Herbst definitiv nicht mit den Fanionteam der Zürcher in die Saison starten. Der österreichische Stürmer steht dem ZSC also zu Beginn der Spielzeit 2020/21 nicht zur Verfügung.

    Marco Rossi spielte von 2014 bis 2018 in der Juniorenabteilung des ZSC. 2018 wechselte er dann in die OHL zu den Ottawa 67's. Für den diesjährigen NHL Entry Draft wird Rossi in den Top Ten gehandelt.