Beiträge von Sbornaja

    Zitat von Gysino

    doch nöd, gägegoal. okay.

    :mrgreen: häsch nöd s gfühl es wehrt sich eine?! Beste Biespiel isch de Bastl gsie wo de Vukovic uf ih zuegstühret isch: Egsgüse mua isch habe nischt welle mache, schuldigunge.

    Soo Manne JEZT münder s 0-3 chehre, hüt zehlts, nöd in Lugano...

    Zitat von Gysino

    wieder starch hüt, de bergeron. :rofl:


    Hey bis nöd so bös mit ihm, er häts au mit em Hollestei ztue..

    Übrigens werden die ersten Checks richtung Nilssons Kopf plaziert.

    Auch heute fehlt wieder einer der mit härte dagegen hält.

    Die schnellsten Löwen der Schweiz
    Die ZSC Lions haben das taktische Rezept gefunden, mit dem sie sich in der Halbfinalserie gegen das hartnäckige und physisch robuste Servette durchsetzen können.

    Nicht alle ZSC-Spieler stehen rund elfeinhalb Stunden nach dem Playoff-Einsatz gegen Servette während der freiwilligen Übungseinheit auf dem Eis der Kebo in Zürich-Nord. So pausiert am Mittwochvormittag Verteidiger Mathias Seger, der im letzten Drittel beim 6:2-Heimsieg gegen die Genfer nicht mehr zum Einsatz kam. Der Captain leidet offiziell an einer hartnäckigen Grippe. Allerdings: Während der Playoffs nimmt man es mit der Wahrheit der medizinischen Bulletins erfahrungsgemäss nicht so genau. Worunter der Routinier und Schweizer Rekordinternationale nun auch wirklich leidet – morgen Abend beim vierten Halbfinalduell in der Les-Vernets-Halle erwartet Personalchef Marc Crawford seinen Führungsspieler im Team zurück.

    Das Tempo im Training ist erstaunlich hoch, zieht man die strapaziöse Meisterschaftsphase in Betracht. Crawford lässt seine Spieler den schnellen Abschluss mit anschliessenden Rebounds (Abprallern) üben. Das kommt nicht von ungefähr: Den Zürchern ist aufgefallen, dass Servettes Nationalgoalie Tobias Stephan nicht mehr so souverän auftritt wie noch in der Viertelfinalserie gegen Lugano und dass Stephans Vorderleute nicht so schnell reagieren, wie es ihr Boss Chris McSorley gerne sehen würde. Dass es schnell gehen muss im Eishockey, ist ohnehin ein taktisches Mittel des Qualifikationssiegers aus Oerlikon. «Wir spielen schon die ganze Saison so. Wir versuchen, mit Tempo jeden Gegner in Schwierigkeiten zu bringen oder zu überlisten», erklärt Flügel Patrik Bärtschi, einer der konstantesten Spieler des ZSC. In den Duellen zwei und drei hat sich gezeigt, dass das Tempospiel einer der Schlüssel zum Erfolg für die Lions gegen die physisch robuste, aber auch hüftsteife Abwehr von Servette ist. Generell werden Crawfords Spieler von Experten als die schnellsten Spieler, sprich Löwen, des Landes bezeichnet – zumindest auf dem Eis.

    Den besten Match zeigen

    Bärtschi ist nicht nur ein explosiver, schussgewaltiger Löwe mit Torinstinkt, er ist auch noch ein alter Playoff-Fuchs. Der 29-Jährige ist sich bewusst, dass die Best-of-7-Serie bei einer 2:1-Führung noch längstens nicht entschieden ist. «Wir dürfen das 6:2 von gestern nicht überbewerten. Der Puck lief auch für uns – genau so, wie er im ersten Duell gegen uns lief.» Im ersten Vergleich mit den Genfer Adlern bezog der ZSC eine 0:5-Heimklatsche, eine Ohrfeige, die vermutlich zur rechten Zeit kam.

    Bärtschi rechnet in Partie Nummer vier mit einem stürmischen Gegner, getragen von einem fanatischen Publikum. Deshalb lautet das Rezept des Zürcher Stürmers: «Wir müssen bereit sein, den besten Match in dieser Serie zu zeigen. In dieser Serie ist es jetzt wie am Anfang, wir haben den Heimbonus zurückgeholt. Nun müssen wir die Leistung vom Dienstag bestätigen.»

    Der Fokus von Crawford

    Von entscheidender Bedeutung wird aus Sicht des ZSC sein, ob auch alle immer hundertprozentig bei der Sache sind und auch niemand Konzentrationsschwächen zeigt. Auf Irrtümer, wie sie mitunter Starvertediger Marc-André Bergeron passieren, kann Crawford ruhig verzichten. «Ein Spieler wie er gibt ungefähr 30 Pässe pro Spiel, da kann es auch einmal eine missglückte Aktion geben», nimmt der Headcoach seinen kanadischen Offensivverteidiger mit dem harten Schuss in Schutz. «Aber natürlich, wir versuchen, solche Fehler zu minimieren. Wir dürfen aber die vielen guten Dinge, die einer wie er während eines Matches zeigt, nicht ausser Acht lassen.»

    Crawford hat keine grosse Lust, auf die jüngste Vergangenheit einzugehen. Diese Verhaltensweise kann während des Playoffs ohnehin in die Sackgasse führen. Deshalb richtet der ehemalige Stanley-Cup-Sieger den Blick nach vorne. Was den zu erwartenden Genfer Sturmlauf betrifft, so antwortet der Kanadier abgebrüht: «Servette ist ein gutes und starkes Team. Das hat man am Dienstag im ersten Drittel wieder gesehen. Aber wir richten unseren Fokus mehr auf unser Spiel, damit wir auch erfolgreich sein können.» Es ist eine Einstellung, die in den meisten Fällen zum Erfolg führt. Im Falle der schnellen ZSC Lions bedeutet der Erfolg konkret: den Titel holen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

    Ein ZSC-Furioso im Mitteldrittel
    Servettes Coach hatte vor der Offensive der ZSC Lions gewarnt. Beim 6:2 in Spiel 3 lief sie auf Hochtouren.

    Die Verlierer von gestern sind im Playoff oft die Sieger von heute. Und umgekehrt. Noch vor wenigen Tagen waren die ZSC Lions nach ihrem völlig verpatzten Halbfinalstart gegen Servette (0:5) mit hängenden Köpfen vom Eis geschlichen. Gestern nun durften sie sich als strahlende Sieger feiern lassen. Sie deckten beim 6:2, das sie vor allem einem kräftigen Zwischenspurt mit 4:0 Toren im Mittelabschnitt verdankten, die Achillesferse der Genfer auf: die etwas hüftsteife, von allzu hohem Tempo überforderte Abwehr. In den Spielen 5, 6 und 7 gegen Lausanne sowie zum Auftakt gegen Servette hatten die ZSC Lions in der Summe nur noch drei Tore zustande gebracht, nun trafen sie in zwei Partien elfmal.

    Servettes Chris McSorley hatte am vergangenen Donnerstag noch davor gewarnt, dass die Zürcher das beste Offensivteam der Liga seien. Dass seine Worte eine solch deutliche Bestätigung fanden, sorgte bei ihm aber nicht für Genugtuung, sondern für Ärger. «Es ist Zeit, dass bei uns einige Leute endlich Leistung zeigen», sagte er mit hochrotem Kopf. «Es kann nicht sein, dass eine Linie alles tun muss. Ich bin keiner, der mit dem Finger auf Spieler zeigt. Aber jetzt muss es sein.» Natürlich nannte er keine ­Namen, aber es ist leicht zu erraten, dass er vor allem die Nationalstürmer Romy und Hollenstein meinte. Der Klotener hat in acht Playoff-Partien erst einen mageren Assist zustande gebracht.

    Kein Abend der Genfer Zürcher

    Aber auch die anderen Zürcher im senfgelben Servette-Dress zogen gestern keinen guten Abend ein. Stephan liess beim wegweisenden 0:1 Kellers (17.) einen haltbaren Schuss passieren und sich beim 0:4 Cuntis (34.) zwischen den Beinen erwischen, ehe er ausgewechselt wurde. Und Jung-Verteidiger Marti lenkte beim 0:2 (21.) unglücklich ins eigene Tor ab und stand beim 0:3 Bastls (28.) Spalier. Die Partie, die zuletzt so einseitig aussah, war im Startdrittel aber noch heftig umkämpft gewesen. Und die Zürcher hatten es einem glänzenden Flüeler zu verdanken, dass sie nach 20 Minuten 1:0 führten. Danach taten sich aber immer mehr Risse auf im Genfer Abwehrdispositiv. Wenn die Lions das Tempo hochhalten können, und wenn sie nicht in ihre alte Verspieltheit zurückfallen, sollten sie Vorteile haben.

    Crawfords Milde mit Bergeron

    Nebst dem erneut starken Keller zeichnete sich auch Cunti als zweifacher Torschütze aus. Es dürfte dem Center, der zuletzt der Form hinterhergelaufen war, gut getan haben. «So sehe ich ihn gerne», sagte Crawford und sprach vom 4:0, als er mit Tempo an Antonietti vorbeifuhr und Stephan überlistete. Und Bergeron wartete immerhin bis ins Schlussdrittel mit seinem haarsträubenden Fehler, der zum zweiten Gegentor führte. «Wenn man sich darüber aufregt, was er falsch macht, sieht man all die schönen Dinge nicht, die er kreiert», gab sich Crawford milde mit seinem unberechenbarsten Spieler. Bergeron zu coachen, dürfte eine der grössten Herausforderungen seiner Trainerkarriere sein. Denn wenn man ihn allzu sehr einschränkt, beraubt man ihn seiner Stärken.

    Die Serie verläuft für die ZSC Lions bislang gleich wie jene gegen Lausanne, mit einem Fehlstart, einem knappen Sieg in der Fremde und dann einem starken Heimauftritt. Gegen die Waadtländer gewannen die Zürcher das vierte Spiel 7:1, das dürfen sie morgen sicher nicht erwarten. Denn McSorley, der sich über angebliche Verfehlungen beim Bully erzürnte, wird es verstehen, seine Spieler zu einem Sondereffort anzutreiben.

    Was isch eigentlich mit dene 1500.- isch das eifach Pauschal, egal was mer macht und wie lang mer gsperrt wird?

    Spylo muss fünf Spiele zusehen
    Den Biel-Kanadier Ahron Spylo triffts noch übler. Im Playout-Final gegen die Lakers verpasste er Stefan Hürlimann einen üblen Check gegen den Kopf.
    Nun muss er fünf Spiele aussetzen und ebenfalls 1500 Franken Busse zahlen.
    Eine Sperre hat Spylo bereits verbüsst. Schon jetzt ist klar: Gewinnen die Bieler die Serie gegen Rappi (Stand 2:2), ist Spylos Saison schon jetzt beendet.
    Ansonsten dürfte er in der Liga-Quali gegen Langnau oder Visp wieder zum Zug kommen. (rab)

    Naaaaajaaaa... Ich finds lächerlich... Viel übler und bewusster kann man von hinten nicht auf einen Spieler losgehen und sowas gibt 4 Spielsperren? Wahnsinn...


    Déruns 4 Spiele gesperrt
    Mittwoch, 2. April 2014, 19:20 - Medienmitteilung
    Der Einzelrichter für Disziplinarsachen Leistungssport der Swiss Ice Hockey Federation, Reto Steinmann, hat Thomas Déruns vom Lausanne HC für seinen Check gegen Patrik Bärtschi von den ZSC Lions im NL A-Playoff-Viertelfinalspiel vom 25. März 2014 für vier Spiele gesperrt und zudem eine Busse von CHF 1500.00 auferlegt.

    Gemäss dem Urteil des Einzelrichters handelt es sich beim Check um eine absichtliche Attacke bei welcher Déruns eine Verletzung des Gegenspielers in Kauf genommen habe. Den ursprünglichen Vorwurf des Checking from behind könne man jedoch nicht weiter verfolgen, da der Aufprall des Beschuldigten auf seinen Gegner nicht direkt von hinten, sondern in einem Winkel von ca. 60 Grad erfolgt sei. Hier trifft den Beschuldigten der Vorwurf, Regel 527 IIHF (Verletzungsgefährliche Handlung) verletzt zu haben.

    Gestützt auf die Ausführungen im Rechtspflegereglement ist gegen den fehlbaren Spieler eine Disziplinarmassnahme zu verhängen. Die entsprechende Sanktion orientiert sich vorwiegend am Verschulden. Dieses wiegt nach Auffassung des Einzelrichters schwer. Aufgrund der Tatsache, dass es sich vorliegend nun aber nicht um einen Check von hinten handelt, lässt sich die Meinung des Einzelrichters rechtfertigen, den Fall in der untersten Kategorie (mit einer bis vier Spielsperren) anzusiedeln. In Würdigung sämtlicher relevanter Strafzumessungskriterien, insbesondere des schweren Verschuldens, sei eine Sperre für vier Meisterschaftsspiele in Verbindung mit einer Busse von CHF 1500.00 angemessen.

    Da us de Bernerzitig es interessants Interview mit em Sandro Rizzi: (fast scho sympathisch de Hund)
    De Teil über de Sarault isch au no interessant..


    Nach 17 HCD-Jahren mit fünf Meistertiteln traten Sie kürzlich zurück. Fiel Ihnen dieser Schritt schwer?
    Es war ein laufender Prozess. Als ich mich im Dezember mit Arno Del Curto unterhielt, zeichnete sich schon ab, dass ich Ende Saison aufhören würde. Ich wusste also schon mehrere Monate, was auf mich zukommt. Aber bis zuletzt probierte ich, mich nicht gross damit zu befassen. Ich liess es auf mich zukommen. So richtig realisierte ich es erst im letzten Heimspiel, zehn Sekunden vor Schluss, als wir das 0:2 per Penalty kriegten. Es lief wie ein Film ab in meinem Kopf. Aber so richtig begriffen, dass Schluss ist, habe ich wohl noch nicht. Das kommt erst noch, wenn das Sommmertraining ohne mich beginnt. Oder wenn ich erstmals an der Eisbahn vorbeilaufe und statt in die Kabine ins HCD-Büro laufe.

    Was ging Ihnen auf der Bank durch den Kopf?
    Ich erinnerte mich an die schönen Situationen, die ich in den letzten 10, 15 Jahren erlebt hatte. Und es wurde mir bewusst, dass es das letzte Mal ist, dass ich auf dieser Bank sitze.

    Was werden Sie am meisten vermissen?
    Ich glaube, es werden nicht einmal die Spiele sein. Oder, vor vielen Leute zu spielen. Was mir wirklich fehlen wird, wird das Leben in der Kabine sein. Tagtäglich mit 20, 25 anderen Menschen zusammenzuarbeiten. Das Leben in der Kabine, die Busfahrten an die Auswärtsspiele.

    Was werden Sie am meisten vermissen?
    Ich glaube, es werden nicht einmal die Spiele sein. Oder, vor vielen Leute zu spielen. Was mir wirklich fehlen wird, wird das Leben in der Kabine sein. Tagtäglich mit 20, 25 anderen Menschen zusammenzuarbeiten. Das Leben in der Kabine, die Busfahrten an die Auswärtsspiele.

    Kann man eine Mannschaft mit einer Familie vergleichen?
    Es mag komisch tönen, aber sie ist so etwas wie die Ersatzfamilie. Man verbringt enorm viel Zeit mit den anderen Spielern, dem Staff. Und das von Mai, April an. Man arbeitet mit 25 Leuten ein Jahr lang akribisch auf ein Ziel hin. Und der Hinterste und Letzte ordnet sich diesem Ziel unter. Dieses tagtägliche Beisammensein macht den Mannschaftssport aus. Ich glaube, es wird enorm schwierig, im normalen Berufsleben ähnlich intensive Erfahrungen zu machen. Es gibt zu viele Leute, die ihren Beruf einfach machen, damit sie leben können.

    Aber es gibt sicher auch Eishockeyprofis, die Ihrem Beruf primär deshalb nachgehen, weil sie gutes Geld verdienen wollen. Nicht?
    Es gibt sicher Spieler, die dem Geld nachrennen, die immer den Club nehmen, der am meisten bezahlt. Und die es nicht gross interessiert, was im Club läuft. Aber ich glaube nicht, dass sie die ganze Erfüllung haben. Doch das ist jedem seine eigene Sache.

    War für Sie ein Wechsel nie ein Thema?
    Mit 26, 27, 28 spielte ich schon mit dem Gedanken, mal in eine Stadt zu wechseln. Aber wir hatten hier oben fast alles, was wir uns wünschten. Wir hatten ein hervorragendes Team, wir hatten Freude, wir hatten Erfolg. Ab und zu hätte man anderswo vielleicht etwas mehr verdienen können. Aber lohnt es sich, für 50'000 Franken einen Ort wie Davos zu verlassen, wo alles stimmt? Für mich wurde ein Wechsel deshalb nie wirklich ein Thema.

    Was machte dieses Team aus?
    Das Glück war, dass Arno (Del Curto) hier rauf kam, als wir alle jung waren. Von seiner U-20-Nationalmannschaft wechselten acht, neun Spieler innert zweier Jahre nach Davos. Sicher half der Erfolg, dass wir so lange beisammen blieben. Man spielt ja Eishockey, damit man auch mal einen Titel gewinnt. Aber viele erinnern sich nur an die Jahre von 2005 bis 2011. Und reden vielleicht noch von 2002. Aber wir mussten auch Lehrgeld bezahlen. In meiner ersten HCD-Saison (1998) kamen wir in den Final, danach gingen wir mehrmals sang- und klanglos unter im Playoff. Die Zeit von 1999 bis 2002 war nicht einfach. Sie war mit viel Arbeit verbunden. Und es brauchte die Vision von Arno, dem vorschwebte, was er in fünf, sechs, sieben, acht Jahren mit uns erreichen wollte.

    Sie sind ein ausgeprägter Teamspieler. Woher kommt das?
    Dahinter steckte auch ein Lernprozess. Mit 18 hatte ich das noch nicht so verinnerlicht. Mir fiel es am Anfang auch nicht immer leicht, wenn ich eine defensive Rolle übernehmen musste. Das ist ein Prozess. Aber ich bereute nie etwas. Man wird zu dem gemacht, was man ist. Ein Coach muss es schaffen, 20 Leute in ein System reinzupressen. Und das schafft er, wenn er viele Spieler hat, die relativ viel akzeptieren. Die nicht immer den Mund aufmachen. Es braucht auch die Extravaganten, die Divas. Aber zu viele darf man davon nicht haben.

    Hatte der HCD zuletzt zu viele davon?
    In den letzten drei Jahren, in denen wir immer im Viertelfinal scheiterten, ordnete sich nicht jeder Spieler zu 100 Prozent der Mannschaft unter. Das soll keine Kritik sein. Das ist einfach ein Fakt. Als wir so erfolgreich waren, hatte jeder seine Aufgabe. Jeder wusste, was der Teil ist, den er beitragen muss. Es gibt keinen Meister, der von A bis Z durchläuft. Jeder hat mal Probleme, und da kommt man nur durch, wenn jeder seinen Part spielt. Als Mannschaft kann man enorm viel bewirken. Nehmen wir das Beispiel Lausannes: Da wusste jeder, was er tun musste, damit sie im Playoff Zürich eventuell schlagen könnten. Jeder macht das, was er konnte, zu 100 Prozent. Es ging nicht ganz auf, weil ihnen vielleicht etwas die Klasse fehlte. Aber als Mannschaft machten sie einen Riesenjob.

    Was raten Sie den Jungen, die sich damit befassen, Profi zu werden?
    Das Wichtigste ist die Freude. Egal, ob man 15 ist oder 30. Aber was den Weg ins Profidasein angeht, haben sich die Zeiten verändert. Ich profitierte davon, dass ich schon mit 14 in der 1. Liga spielte. Es brachte mir sehr viel, so früh schon gegen Männer zu spielen. Körperlich ist man da noch unterlegen, man muss sich durchbeissen. Dass heute alle Talente schon früh zu den Elitejunioren eines Grossclubs wechseln, finde ich eine ungute Entwicklung. Wenn ich gewisse Elitespieler erlebte, hatte ich das Gefühl, ihnen sei alles in den Schoss gelegt worden. Es wurde ihnen zu einfach gemacht.

    Arno Del Curto sagte, Sie hätten 700 Verletzungen gehabt. Waren Sie schon immer so zäh? Ist das die Eigenart eines Engadiners?
    Das ist das Einzige, was ich wohl mitgekriegt habe als Bergler. Wenn man in den Bergen aufwächst, ist man ein bisschen zäher. Das glaube ich zumindest. Andres Ambühl etwa ist für mich der typische Sertiger, ein zäher Bauer.

    Wieviele Verletzungen waren es bei Ihnen nun tatsächlich?
    Ich habe nicht Buch geführt. Vor allem in meinen letzten zwei, drei Jahren war ich immer mal wieder verletzt. Das gab sicher auch den Ausschlag dafür, dass ich mich für den Rücktritt entschied. Ich habe zu Hause eine Frau und zwei gesunde Kinder. Mit 32 machte ich mir erstmals Gedanken darüber, was nach dem Eishockey ist. Ich habe sechs, sieben Gehirnerschütterungen gehabt. Irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man sich sagt: Ist es das noch wert, jedes Spiel dieses Risiko einzugehen? Mein Körper wurde gebraucht, das merkte ich die letzten zwei, drei Jahren. Diese Schläge gehen an keinem spurlos vorbei. Der eine spürt es mit 34, der andere erst mit 38. Aber jeder kommt an den Punkt, an dem sein Körper nicht mehr mitmacht.

    Müssen Sie langfristige Schäden befürchten?
    Ich hoffe es nicht. Im Moment fühle ich mich körperlich gut. Und ich habe auch nicht Angst, dass in fünf Jahren etwas auftaucht. Es gibt viele Ex-Spitzensportler, die mit Arthrose kämpfen. Mit meinem Kopf ist jedenfalls wieder alles gut. Aber das Schleudertrauma, das ich in dieser Saison erlitt, gab mir schon zu Denken. Da lernte ich eine neue Seite von Arno kennen. Wenn ich früher verletzt war, wollte er am liebsten heute operien, damit ich morgen wieder spielen könnte. Diesmal war er es, der mich bremste. So hatte ich ihn noch nie erlebt. Das öffnete mir schon die Augen.

    Was für Sie der schönste Moment?
    Der erste Meistertitel 2002 war sicher speziell. Alles war neu. Bei den Titeln drei oder vier wussten wir schon, was auf uns zukommt. Es gab viele schöne Momente. Vielfach auch solche, die nicht in einem Spiel stattfanden, sondern im Innenleben der Mannschaft, etwa im Trainingslager im Sommer. Vom Eishockey her waren die fünf Meistertitel sicher das Highlight. Und ich kann mich gut noch an den ersten Spengler-Cup-Sieg erinnern, nach 40 Jahren. Da explodierte die Halle fast. Für solche Momente lebt ein Sportler. Die kann kein Geld aufwiegen.

    Welcher Teamkollege hat Ihnen am meisten imponiert?
    Reto von Arx. Wie er sich trotz seines Könnens immer der Mannschaft unterordnete, hat mir imponiert. Er hatte nie Ansprüche. Und es faszinierte mich, wie er mit wenigen Worten, ohne grosses Aufhebens eine solch zentrale Rolle übernahm bei uns. Einfach durch seine Art, durch seine Leistung. Solche Typen braucht man. Was die Ausländer betrifft, so möchte ich Yves Sarault erwähnen.

    Yves Sarault?
    Ja. Er war nur kurz hier, kam als fünfter Ausländer zu uns, als wir (2007) gegen Bern den Titel holten. Ich hatte Sarault zuvor nur aus Bern gekannt, als Aggressivleader, als mühsamer Gegner. Aber wie er es in seinem Alter damals zustande brachte, auf den Tag X, bereit zu sein, beeindruckte mich. Er spielte nicht oft, aber wenn, war es unglaublich, mit welchem Fokus er da war während 60 Minuten. Er war nicht mehr jung, sein Körper war verschlissen. Wenn er einen Match spielte, war er danach eine Stunde im Eisbad. Er konnte sich kaum mehr bewegen. Dass er sich so fürs Team einsetzen würde, hätte ich nicht gedacht.

    Wie geht es für Sie weiter?
    Es ist noch nicht zu 100 Prozent sicher. Aber es wird etwas im Club sein. Nicht auf der sportlichen Seite. Es wird eher Richtung Management gehen.

    Trainer zu werden ist für Sie kein Thema?
    Im Moment nicht. Ich bin froh, dass ich nicht mehr jeden Freitag und Samstag nach Genf, Zürich oder Bern fahren muss. Als Trainer hat man das wieder, auch im Nachwuchs. Aber vielleicht sieht es in drei, vier Jahren anders aus.

    Wann beginnen Sie, in Ihrem neuen Job zu arbeiten?
    Zuerst mache ich Ferien. Das brauche ich, um einen Schlussstrich zu ziehen. Ich muss zuerst eine gewisse Distanz gewinnen. Ich kann nicht in zwei Wochen einen neuen Job antreten. Viele tun das, und die fallen dann später in ein Loch.

    Haben Sie einen Wunsch, den Sie sich, da Sie nun nicht mehr Profisportler sind, erfüllen wollen?
    Hätte ich nicht den Sprung ins Profihockey gemacht, wäre ich mit 23, 24 auf eine Weltreise gegangen. Dieser Wunsch ist immer noch da. Aber wegen der Kinder (sie sind vier und eins) ist er noch nicht realisierbar. Es würde mich reizen, ein halbes Jahr oder ein Jahr auf Weltreise zu gehen. Aber dazu muss ich mich wohl noch ein bisschen gedulden. (schmunzelt)

    Mittwoch, 2. April 2014, 09:06 - Martin Merk
    Genf-Servette hat erstmals offiziell bestätigt, dass der von den USA sanktionierte russische Oligarch Gennadi Timtschenko über sein Firmenkonstrukt zu den Geldgebern der letzten Jahre gehört hat. Der Vertrag mit Gunvor soll bald verlängert werden.

    Was schon länger vermutet wurde, bestätigte der Servette-Präsident Hugh Quennec heute in einem grösseren Interview gegenüber der "Tribune de Genève". Timtschenko, den die USA im Zuge der Krim-Krise wegen seiner mutmasslichen Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Sanktionen belegt hat, ist Multimilliardär und lebt sein 12 Jahren im Genfer Vorort Cologny. Quennec soll nach eigenen Angaben seit vier Jahren in Kontakt mit Timtschenko stehen und lobt ihn in höchsten Tönen. Er bestätigt auch, dass die von Timtschenko gegründete Firma Gunvor - dessen Beteiligung Timtschenko kurz vor der Sanktionierung an den Schweden Tobrjörn Törqvist verkauft hat - zu den drei grössten Sponsoren des Clubs gehört. Gunvor ist dabei diskret als Sponsor tätig. Timtschenko ist in Genf bei verschiedenen Organisationen wohltätig auch im der Kunstszene über die Stiftung Neva.

    In welchem Umfang Timtschenko beziehungsweise Gunvor beim Genfer Eishockeyclub Gelder einschiessen, ist unbekannt ebenso wie die Besitzverhältnisse der NLA-Clubs am Genfersee. Genf-Servette wie auch der gerüchteweise ebenfalls mit den Genfern verbandelte Lausanne HC nehmen als einzige Nationalliga-Clubs die französische Übersetzung von Aktiengesellschaft, "société anonyme", wortwörtlich.

    Aufgrund Timtschenkos Engagement bei Genf-Servette kamen zuletzt auch Gerüchte über einen möglichen Wechsel Servettes in die russische Liga KHL auf. Timtschenko hat erst kürzlich mit seiner Volga-Gruppe und dem schwerreichen Bruderpaar Arkadi und Boris Rotenberg die Kontrolle über die Hartwall Arena in Helsinki und Teile des finnischen Traditionsclubs Jokerit Helsinki übernommen, den sie auf die kommende Saison hin in die KHL führen. Dort ist Timtschenko auch Präsident des SKA St. Petersburg und Vorsitzender des Direktorenrats der Liga. Auch die Rotenberg-Brüder wurden mit US-Sanktionen belegt. Weder sie noch Timtschenko haben aber dieselben Konsequenzen in Europa zu befürchten. Sie haben allesamt auch EU-Staatsbürgerschaften. So hat etwa Timtschenko neben dem russischen auch den finnischen Pass.

    02.04.2014
    Seger war angeschlagen
    Mathias Seger ging angeschlagen ins Spiel gegen Genf-Servette. Dies bestätigte ZSC-Coach Marc Crawford. Nach der 5:0-Führung wurde Seger für das nächste Spiel geschont, da er die letzten Tage über krank gewesen war. Für das nächste Spiel sollte es dem Routinier aber trotzdem reichen.

    Zitat von Larry

    Chasch no lang fordere - wird er nie mache! :mrgreen:

    Solang ich de Bastl, Keller und de Fritsche tue kritisiere, solang werdeds treffe.

    Bim Bergeron hani immer s gfühl, dass er das bewusst, quasi als Showihlag macht.

    Min chline hät das au immer gmacht, ich hanen immer gewarnt, dass de Tag cho wird, dass es mal id Hose gaht.
    Tja lange Rede kurzer Sinn, s' isch gaanz grausig id Hose einisch, er hät sini Lehre drus zoge und spielt d Schiebe jetzt au wie alli andere Goofe immer hinedurre..

    Das wird Au bim Bergeron so sie.
    Übrigens hät er au de Segi und de Blindi mit dem Seich ahgsteckt.

    Hani das richtig gseh, MAB isch nümme cho nach dere Stock Szene?

    Isch glaub sogar em Chef zvill worde :mrgreen: haha
    Ich han em Churze no gseit lueg de spillt en jezt genau vorne durre em chline Arschloch uff de Stock.... Zack :mrgreen:

    Es isch sooooo durchsichtig, dass es mitlerwiele jede i de nati A sött mitübercho ha..

    Für in Genf mal de Tabacek bringe, wär au für d Nerfe und s Herz vom Chef besser :mrgreen: