Beiträge von Sbornaja

    Jesper Olofsson will in der National League bleiben

    Die Zukunft von Bieler Import-Stürmer könnte in Davos liegen

    Beim EHC Biel ist Jesper Olofsson derzeit aussen vor, durfte er doch das letzte Spiel für die Seeländer am 13. Februar bestreiten. Auch beim Play-In-Hinspiel in Genf sass der Schwede nur auf der Tribüne.


    Es ist davon auszugehen, dass der Stürmer beim EHCB keine Zukunft mehr hat, schliesslich läuft sein Vertrag aus und seine momentane Reservistenrolle lässt nicht darauf schliessen, dass er seinen Kontrakt in Biel verlängern wird.

    Die Bieler selbst wollen sich Zeit lassen und erst das Saisonende abwarten. Olofsson selbst würde auf jeden Fall sehr gerne in der National League bleiben und gegenüber der Website Allehanda(übermittelt von SwissHabs) hat er verraten, dass zumindest ein NL-Konkurrent Interesse an ihm haben soll. "Einer der Gründe, warum ich während des Spengler Cups in Davos war, ist, dass sie für die nächste Saison an mir interessiert sind. Aber es hängt ein bisschen davon ab, welche Spieler sie hinzufügen und welche sie verlieren werden." Gemäss der genannten Website sollen auch schon andere NL-Vereine ihr Interesse am Schweden signalisiert haben.

    „….Auch seine 134 Punkte können sich sehen lassen. In der Schweiz angekommen, hatte er keine Mühe, sich an das kleinere Eisfeld zu gewöhnen….“

    Hm, ich denke die Eisfelder in der CH sind grösser nicht kleiner als in der NHL. :nick:

    Ausser im Kloten, dort haben sie in der Trainingshalle NHL-Masse :mrgreen:

    Auch in Langnau bauen sie die Trainingshalle in NHL Massen.

    Die zehn besten Transfers der National League 2023/24

    Ein überraschender Top-Transfer und der ewige DiDo

    Die Regular Season der National League ist vorbei und so wird es Zeit, Bilanz zu ziehen. Wir haben vor der Saison eine Prognose gewagt, welche zehn Neuzugänge am meisten einschlagen werden. Sagen wir es mal so: Wir haben zwar zu einem hohen Prozentsatz gute Transfers gewählt, trotzdem sind in unserem Ranking nur noch zwei zu finden.

    Im Artikel oben findet ihr unsere Prognose, welche wir im September aufgestellt haben. Wie gesagt, die Prognose war nicht schlecht, die Wahl von nur zehn Spielern fiel uns damals schon schwer. Dies war auch dieses Mal wieder das Problem, vor allem von den Plätzen 7-10 hatten wir eine Auswahl von fast zehn Spielern, die alle auf ihre Weise in die Auswahl hätten kommen können.

    Unsere Top-Prognose von damals, Theodor Lennström, war schwierig zu bewerten. Er fiel den Grossteil der Saison verletzt aus, kündete aber mit elf Punkten aus 17 Spielen als Verteidiger sein Können an, auf ihn dürfen wir nächste Saison gespannt sein. Antti Suomela gehört zu den Spielern, die wir in der Liste prognostiziert haben, trotz 41 Scorerpunkten hat er es aber nicht in die Top-10 geschafft.

    Ebenfalls nicht dort zu finden sind Spieler wie Lukas Bengtsson, Rudolfs Balcers oder Adam Reideborn, deren Leistungen wir aber trotzdem würdigen wollen. Spannend wären die Werte von Aleksi Heponiemi vom EHC Biel geworden, der wie Lennström den Grossteil der Saison verpasste, nach nur 22 Spielen aber bei 17 Punkten steht. Doch kommen wir jetzt zu unseren Top-10.

    10. Andreas Borgman - HC Fribourg-Gottéron

    Vor dieser Saison kam der 28-Jährige vom schwedischen Spitzenteam Frölunda HC. Man steckte hohe Erwartungen in ihm, konnte er doch in seiner Karriere auch 55 Einsätze in der NHL für die Toronto Maple Leafs und Tampa Bay Lightning absolvieren. Diese Erwartungen schwächten ihn nicht etwa, der Schwede wusste von Beginn weg zu überzeugen, so zum Beispiel beim 4:2-Auswärtssieg in Rapperswil-Jona im Oktober, als er gleich drei Tore vorbereitete. Dazwischen kam zwar eine Phase, in welcher er nicht gross punktete, Borgman konnte aber auch durch seine Defensivqualitäten aufs Spiel der Drachen Einfluss nehmen

    9. Chris DiDomenico - HC Fribourg-Gottéron

    "In den Schoss gefallen", sagten die zwei Herren im Gottéron-Podcast Benchside, sei DiDomenico. Der Kanadier machte sich bei den SCL Tigers einen Namen in der Schweiz, verzauberte dann die Gottéron-Fans, bevor er letzte Saison beim Zähringen-Rivale SC Bern auflief. Dort fühlte er sich allerdings nicht glücklich und wollte zurück. Man habe ablösefrei einen Spieler geholt, der konstant einfach 40 bis 50 Punkte sammelt. Dies tat DiDomenico auch, punktete mit 41 Punkten zwar nicht mehr ganz so viel wie in den drei Saisons zuvor, geniesst mittlerweile aber auch in der Mannschaft ein Standing, das seinesgleichen sucht. Er erreicht die ihm von uns vor der Saison zu getraute Position in diesem Ranking zwar nicht, ist aber einer von nur zwei Spielern, die in den Top-10 drinbleiben konnten.

    8. Derek Grant - ZSC Lions

    Dass er mit vielen Hoffnungen in Zürich empfangen wurde, liegt an seinen Karrierewerten. Bis letzte Saison spielte er noch in der NHL, sammelte in über zehn Saisons inkl. Playoffs 446 Partien in der besten Liga der Welt. Auch seine 134 Punkte können sich sehen lassen. In der Schweiz angekommen, hatte er keine Mühe, sich an das kleinere Eisfeld zu gewöhnen, scorte nach Lust und Laune und konnte auch am Spengler Cup fürs Team Kanada in drei Spielen drei Punkte sammeln. Das Halbfinal-Out allerdings auch nicht abwenden. Er ist einer der Hauptverantwortlichen für den souveränen Quali-Sieg der Zürcher.

    7. Sakari Manninen - Genève-Servette HC

    In der NHL spielte er nie, dafür in der finnischen und schwedischen Liga, der KHL und letzte Saison in der AHL, wo er 40 Punkte sammelte. Ein NHL-Team wollte ihn trotzdem nicht befördern, weswegen der Wechsel zum amtierenden Schweizer Meister folgte. In der Calvinstadt schlug er erneut ein, sammelte in 50 Spielen 41 Punkte. Ebenfalls beeindruckend ist seine Bilanz von neun Punkten in zwölf Spielen in der CHL, die von Genf gewonnen wurde. Manninen ist der einzige Volltreffer von unserer Redaktion, bereits vor der Saison behaupteten wir, der Finne werde der siebtbeste Neuzugang.

    6. Patrik Nemeth - SC Bern

    Über 500 Einsätze sammelte der Schwede in der NHL, war der Mann fürs Grobe in Dallas, Colorado, Detroit, New York und Arizona. Der 32-Jährige ist nicht einer, der mit sackstarken Scorerwerten glänzt, begeistert das Publikum mit kernigen Checks und einer erstaunlich soliden Art zu verteidigen. Zwölf Punkte aus 41 Spielen lassen sich trotzdem mehr als sehen.

    5. Jesper Frödén - ZSC Lions

    Auch er kam aus Nordamerika in die Schweiz. Dort schaffte er den Durchbruch allerdings nicht, wurde meist in der AHL eingesetzt. 21 Spiele schauten für ihn in der NHL nur raus, er spielte für die Boston Bruins und die Seattle Kraken. Versteht uns nicht falsch, Jesper Frödéns 40 Punkte sind eine absolute Topmarke.Trotzdem ist es nicht der Hauptgrund, weshalb er in dieser Auswahl vorkommt. Beim Schweden macht es so viel Spass zuzusehen, wie es bei kaum einem anderen NL-Spieler tut.

    4. Lucas Wallmark - HC Fribourg-Gottéron

    Seine Werte letzte Saison in Zürich: sehr stark. Seine Werte diese Saison in Fribourg: fantastisch. 47 Punkte erzielte der Schwede in 49 Spielen, verhalf mit seinen vielen Assists seinem Teamkollegen Marcus Sörensen zum Ligatopscorer, hatte zudem grossen Einfluss darauf, dass die Drachen (mit ihm) gleich fünf Spieler unter den 20 besten Scorern der Liga haben. Sein Transfer hat sich sowohl für ihn selbst, als auch für Fribourg-Gottéron definitiv gelohnt.

    3. Michael Joly - HC Lugano

    Wenn man seine Werte in Europa sieht, fragt sich, wieso der 28-Jährige nie gedraftet wurde und auch nie zu einem Einsatz in der NHL kam. Letzte Saison in Finnland mit 64 Punkten aus 60 Spielen, wechselte Joly auf diese Saison hin zu den Tessinern. Dort machte er in gleichem Tempo weiter. Ein Punkt pro Spiel erzielte der Kanadier für die Bianconeri, 48 Punkte aus 48 Spielen bedeuten, einen absoluter Topwert, tatsächlich überzeugt seine Linie als Trio. Calvin Thürkauf verpasste den Titel als Ligatopscorer als Zweiter nur knapp, Daniel Carr ist mit 46 Punkten ebenfalls in den Top-8 zu finden

    2. Denis Malgin - ZSC Lions

    Viel gibt es über den Oltner nicht zu sagen. 2022 verliess er die Lions nach fantastischer Saison in Richtung NHL, kam dort für die Toronto Maple Leafs und Colorado Avalanche zum Einsatz. Auf diese Saison hin kehrte er dann in die Schweiz zurück und machte dort weiter, wo er 2022 aufgehört hat. Mit 47 Punkten ist er teaminterner Topscorer, übernimmt zudem viel Verantwortung neben dem Feld und führte seine Mannschaft zum Qualisieg.

    1. Julian Schmutz - SCL Tigers

    Der 30-Jährige hat schon vor dieser Saison für alle drei Berner NL-Clubs gespielt, wurde nach mässigen Werten aber immer weiter geschoben. So auch 2021, als er zu Davos wechselte. Dort schien er sich erneut nicht ganz wohl zu fühlen, weswegen er zu den Tigers zurückkehrte. Bei einem Team wie den SCL Tigers sind 38 Punkte ein, für einen Schweizer, sensationeller Wert. Er sorgte fast im Alleingang dafür, dass die Tigers bis zum Schluss um die Play-Ins kämpften.

    Ein überraschender Top-Transfer und der ewige DiDo
    Die zehn besten Transfers der National League 2023/24
    sport.ch

    Rückzug aus der Swiss League

    Der HCV Martigny steigt freiwillig in die MyHockey League ab


    Es wurde bereits darüber spekuliert, nun ist es offiziell Tatsache. An diesem 8. März hat der HCV Martigny seinen Rückzug aus der Swiss League offiziell bekannt gegeben.

    Der Walliser Verein hat aufgrund von finanziellen Gründen sowie einer fehlenden infrastrukturellen Perspektive einen freiwilligen Abstieg in die MyHockey League bestätigt. Die SIHF bedauert diesen Entscheid der Verantwortlichen des HCV Martigny, freut sich im Gegenzug jedoch auf den EHC Chur, der bereits als Aufsteiger aus der MyHockey League in die Swiss League feststeht.

    Zitat

    Alle Spiele des HCV Martigny in der kommenden Saison in der MyHockey League könnt ihr jederzeit bei RED+ streamen

    Habe die letzten beiden Drittel von Genf- Biel gesehen. Über die ganze Zeit war das Spielgeschehen recht ausgeglichen, aber nur im Schnitt. Das Momentum hat so alle paar Minuten gewechselt und zwar recht krass. Biel hat dann am Schluss nochmals alles reingeworfen und für mich verdient gewonnen. Bei Genf fehlte die Überzeugung am Schluss. Denke auch, die haben die Ferien schon gebucht.

    Ingesamt unterhaltsam, aber prinzipiell immer noch ein Ärgernis, dass die Quali 9. und 10. überhaupt noch dabei sind. Wenn du die Top 8 nicht schafft, hast du in den PO eigentlich nichts verloren. Basta.

    Und trotzdem sind die Spiele interessant!

    Sicher besser als keine Spiele.

    Et voilà, DAS ist eine echte SCHWALBE! Nicht nur geht der Kopf nach hinten. Nein, er fasst sich mit der Hand auch an den Kopf/Gesicht und
    krümmt sich am Anfang auch noch:
    National League | Benjamin Baumgartner aufgrund Vortäuschen eines Fouls gebüsst

    Daher nochmals: Für mich ist die Strafe gegen Nordström ziemlich hart. Im Gegensatz zum glasklaren Verdikt hier von Baumgartner.

    Habs jetzt ein paarmal angeschaut, aber richtig sieht man es nicht.


    Der Stock von Diaz hat da oben aber auch nichts zu suchen.

    Ich hab das Gefühl, dass er ihn wirklich trifft.
    Schau mal bei / zwischen Sek.27-28, event. mit der Kannte vom Schaft unter dem Plexi. Aber ja, der gute Benji macht sehr viel daraus, daher absolut berechtigte Strafe :thumbup:

    Die Patinoire des Mélèzes soll umgebaut werden

    Ein 69-Millionen-Projekt unterstreicht die Ambitionen der Chaux-de-Fonniers

    Der HC La Chaux-de-Fonds scheiterte im Vorjahr erst in der Ligaqualifikation, heuer haben die Neuenburger die Lizenz fürs Oberhaus nicht erhalten. Das Renovationsprojekt der Eishalle Mélèzes unterstreicht aber die Ambitionen des Clubs und der Stadt.

    Langfristig möchte der HC La Chaux-de-Fonds in der National League spielen, ein Umbau der Heimspielstätte soll auch betreffend der Infrastruktur die notwendige Grundlage schaffen. Am Mittwoch präsentierte die Stadt La Chaux-de-Fonds die Baupläne für die Patinoire des Mélèzes. 69 Millionen Fraken sollen in die Sanierung des Stadions fliessen. Dadurch sollen schlussendlich zwei überdachte Eisfelder zur Verfügung stehen. Insgesamt soll die Arena nach den Bauarbeiten, die über drei Jahre verteilt stattfinden sollen, 5'810 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz bieten, 2'200 Stehplätze sollen darin enthalten sein.

    Es ist ein vielschichtiges Projekt, mit einem integrierten Gastronomiekonzept. Noch ist die Finanzierung aber nicht gänzlich geklärt, private Investoren will die Stadt noch finden, welche die notwendigen Sanierungsarbeiten mittragen werden. Der grosse Vorteil an den Plänen ist, dass der HCC dennoch während den Arbeiten seine Heimspiele in der Eishalle austragen können sollte.Einzig für die Saisonvorbereitung wäre ein temporärer Umzug möglich. In La Chaux-de-Fonds steht die Stadt aber ganz offensichtlich hinter dem Qualifikationssieger der laufenden Swiss-League-Saison.

    Im Tessiner Derby ging es emotionaler zu, und Ambri vergeigt eine 4:0-Führung :shock:

    Ambri war nach 35‘ stehend KO. Hat man kommen sehen.
    Tinti Patroni mit einem schönen Tor.


    Am Schluss musst du vorne sein, nicht am Anfang.

    Und Biel hat mit Stone seinen PO Boost, resp. den Törmänen Ersatz.


    Gotteron vs Lugano

    und

    Ambri Biel.
    Nach dem wiederholten Out im Derby würde ich nicht mehr viel auf Ambri setzen


    ZSC - Biel Revanche

    Wird für Kloten viel, viel besser nächste Saison, wenn Schäppi dort spielt :floet: ... Scheisse wird das krass, ihn in einem Kloten-Shirt auf dem Eis zu sehen!

    Schäppi unters Hallendach oder nicht?


    Naja, vielleicht hat er sichs schon verschissen als seine Schwester den Wieser heiratete :rofl:

    Der BLICK hat den Teams Noten zur Quali verteilt. Passt so im grossen und ganzen, mMn., Ambri (:roll:), SCB und ZSC 0,5 zu hoch bewertet.

    EVZ, SCL 0,5 und vorallem EHCK (+2,5) massiv zu tief bewertet.


    DIE ZEUGNISSE DER 14 NL-KLUBS

    EIN TEAM SETZT NEUE MASSSTÄBE, ANDERE ERLEIDEN EINEN IMAGESCHADEN


    Eine spannende und zuweilen dramatische Qualifikation ist vorbei. Höchste Zeit, den 14 Teams Noten für ihre Saison zu geben. Für die einen ist es nur ein Zwischenzeugnis, für andere die Endbewertung.

    Publiziert: 05.03.2024 um 17:44 Uhr

    Aktualisiert: 06.03.2024 um 09:32 Uhr

    1

    ZSC Lions – Note 6

    Bei keinem Team liegt die Messlatte so hoch wie beim Starensemble aus Zürich. Wenn diese dann, wie diese Saison, locker übersprungen wird, schaut man das als selbstverständlich an. Dabei haben die Lions Massstäbe gesetzt. Niemand war konstanter und stabiler. Und Marc Crawford (63) hat den ZSC nun in vier seiner fünf kompletten Saisons zum Quali-Sieg geführt. So kann es in den Playoffs nur ein Ziel geben.


    2

    Ambri – Note 5,5

    Bravo! Die Biancoblu haben sich nach der letzten energieraubenden und zermürbenden Saison eindrücklich aufgerafft, ihren Punkteschnitt pro Match raufgeschraubt und die Quali nach Jahren im zweistelligen Minus-Bereich mit einem positiven Torverhältnis abgeschlossen. Aufgerafft hat sich allen voran Trainer Luca Cereda (42), der nahe dran war, den Bettel hinzuschmeissen. Und jetzt gibt er dem Team wieder Schwung.

    3

    Bern – Note 5,5

    Der SCB ist wieder da. Und das heisst nach vier Seuchenjahren etwas. Die Berner haben sich erstmals seit dem letzten Meistertitel 2019 wieder direkt für die Playoffs qualifiziert und endlich ist es gelungen, die Negativität im Umfeld zu vertreiben. Der SCB hat seine DNA wieder. Trainer Jussi Tapola (49) brauchte nicht lange, um seinem Team eine Handschrift zu verpassen. Defensives Handwerk kommt vor Spektakel und Kreativität.

    4

    Fribourg – Note 5,5

    Der Trainer Christian Dubé (46) entzückt nicht bloss mit Stilsicherheit in Modefragen – er findet bei einem Gastspiel im Jura auch den Triggerpunkt bei Ajoie-Trainer Christian Wohlwend (47), was dem Publikum einen der schönsten Wutausbrüche der vergangenen Jahre beschert. Ganz nebenbei hat er aus Gottéron ein Spitzenteam geformt und so dafür gesorgt, dass die Aufführungen in der prächtigen Arena bis auf weiteres ausverkauft sind.

    5

    Lausanne – Note 5

    Eine Saison unter kontrollierten und professionellen Bedingungen – also ohne den ehemaligen Mitbesitzer und Unruhestifter Petr Svoboda (58). Und schon legen Sportchef John Fust (52) und Trainer Geoff Ward (61) den Beweis vor, dass in Lausanne sehr wohl starke Leistungen ohne einen Hauch von Banditen-Hockey möglich sind. Eine Korrektur, die dem Klub viel Kredit und der Mannschaft die Rolle eines Mitfavoriten einbringt.


    6

    Davos – Note 5

    Von der ersten Sekunde an schwärmten in Davos alle vom neuen Headcoach Josh Holden (46) – eine klare Spielidee, untermauert durch viel Sozialkompetenz und Ausstrahlung. Nur tat sich der Rekordmeister lange schwer damit, die Umsetzung und den richtigen spielerischen Mix aufs Eis zu bringen. Mit einem überzeugenden Schlussspurt hat es am Ende doch noch geklappt – dieser HCD kann eine Knacknuss sein.


    7

    SCL Tigers – Note 4,5

    Mit beschränkten Mitteln bis zum letzten Spiel an den teuren Plätzen dran zu sein – das ist ein Leistungsausweis, verbunden mit einem messbaren Fortschritt. Die Playout-Zone war nur temporär ein Thema, als man sich in der Adventszeit eine schwere Erkältung holte. Beeindruckend ist, wie die Führungscrew um Trainer Thierry Paterlini (48) das Team nach teilweise schweren Niederlagen innert Kürze wieder aufrichten konnte.


    8

    Zug – Note 4

    Genügend. Mehr nicht. Klar, der EVZ hat sich oft im Spitzentrio getummelt, die Playoffs waren nie in Gefahr. Doch den Ansprüchen eines dominanten Hockeys konnten die Zuger diese Saison (zu) selten gerecht werden. Die längste Niederlagen-Serie (acht) unter Meistertrainer Dan Tangnes (45) hat mit Sicherheit ihre Spuren hinterlassen. Die Frage ist nur, ob verhängnisvolle – oder noch gewinnbringende.


    9

    Lugano – Note 4

    Wenn Luganos Spektakel-Brüder um Thürkauf, Joly und Carr voranschreiten, versprühen sie oft Magie und lassen den Betrachter staunen. Doch wenn sie ihr aktives Spiel dem Gegner nicht aufdrücken und daraus Profit schlagen können, laufen sie nicht selten in den Hammer. Als direkte Folge davon haben sich die Tessiner in der Schlussphase auch die direkte Playoff-Quali selbst vermasselt.


    10

    Biel – Note 3

    Anti-Antti Petri Matikainen (57) war als Törmänen-Nachfolger eine Fehlbesetzung, die gefeuert werden musste. Einige, aber nicht alle Spieler taten sich mit dessen altertümlichen Umgangsformen schwer, was auch für Risse innerhalb der Mannschaft sorgte. Sportchef Martin Steinegger (52) hat den Totalschaden gerade noch abwenden können, bleibt aber hart gefordert, weil er seinen EHC Biel ein Stück weit neu erfinden muss.



    11

    Servette – Note 3

    Der Meister hat den Meisterblues etwas gar heftig überstrapaziert. Und so schön das parallele Champions-League-Märchen mit dem nächsten Triumph auch war, so bescheiden und enttäuschend waren die Auftritte auf nationalem Parkett. Haben die Titeljäger in der heimischen Liga jegliche Anspannung verloren und schlicht keinen Bock mehr, oder kommt da noch was, wenn es wirklich um die Wurst geht?


    12

    Ajoie – Note 2

    Die Abgehängten der Liga werden oft bewundert, weil sie immer irgendwie dran sind. Kunststück, Ajoie ist auch in jedem Spiel der grosse Aussenseiter. Ohne Druck zu spielen – das kann sonst kein Klub der Liga für sich beanspruchen. Der Punkteschnitt ist im dritten Jahr nach dem Aufstieg an einem neuen Tiefpunkt angelangt, trotzdem verdienen sich die bärbeissigen Jurassier ein Lob. Wofür? Egal. Die machen irgendwie Spass.


    13

    SCRJ Lakers – Note 2

    Autsch, dieser Absturz schmerzt – und erstaunt. Nach dem dritten Quali-Rang im Vorjahr (und dem vierten in der Saison davor) hat es Trainer Stefan Hedlund (48) nicht geschafft, die Mannschaft auf Kurs zu halten. Oder ihr ein solides Fundament zu verpassen, das es möglich gemacht hätte, Ausfälle zu kompensieren, Krisen auszubremsen – oder die Dynamik in der Garderobe wieder in positive Bahnen zu lenken.


    14

    Kloten – Note 1

    Nach dem bedauerlichen Rücktritt von Erfolgstrainer Jeff Tomlinson (53) geht in Kloten schief, was schiefgehen kann. Erst in der Krise zeigt sich die wahre Qualität des Führungspersonals, heisst es – Präsident Jan Schibli und seine Berater haben sich mit teilweise bizarren Entscheidungen die Note 1 also redlich verdient. Den Imageschaden bekommt man nach dieser Saison als Supplement gratis geliefert.

    Warum muss es denn weiss sein?

    Kenne einige die weiss aus “Prinzip“ nicht anziehen. :zsc:
    Warum nicht blau? (Kloten?)


    Das All-in-**** Ding ist eh schon ziemlich ausgelutscht meiner Meinung nach.

    Also Fans des LB ziehen keine offiziellen Merchs an? Echt jetzt? :nixwiss:
    Aber ZSC Fans sind sie schon oder um was gehts dann genau? :nixwiss:


    Versteh ich nicht oder irgendwie vielleicht falsch. :gruebel:
    Hmm wäre ziemlich schräg.

    Das Retro-Ding verstehe ich ja, würde auch nie was mit Lions anziehen, aber gar kein off. ZSC Merch?

    Die Swiss League (NLB) in 2 Regionen aufteilen? Hmmm..... interessanter Gedanke. Dann müsste man sie aber ziemlich heftig aufstocken.
    Übrigens, dass GCK im PO HF der SL spielt, ist für die Liga selber nicht wirklich attraktiv........

    Den Vorschlag haben schon andere gemacht, als letztes Niederreiter, kommt also nicht von mir.


    Ich hab mir das einfach mal durch den Kopf gehen lassen, da ich aktuell genügend Zeit habe :roll:..

    Ich habe eine positive Meinung dazu, auch wenn natürlich nicht nur alles super ist.

    Die Swiss League (NLB) in 2 Regionen aufteilen? Hmmm..... interessanter Gedanke. Dann müsste man sie aber ziemlich heftig aufstocken.
    Übrigens, dass GCK im PO HF der SL spielt, ist für die Liga selber nicht wirklich attraktiv........

    Klar, bin da bei dir, die NLB ist nicht mehr attraktiv und hat in de letzten Jahren mit Kloten, Ajoie und Langenthal ihre Zugpferde verloren.


    Mit Olten und La Chaux de Fonds sind auch nur noch 2 Zugpferde da. Dahinter eventuell noch Basel und mit Abstrichen Visp resp. Thurgau.

    Eigentlich hätte man jetzt die Möglichkeit, wieder etwas neues aufzubauen. Das damalige NLB Swissteam war für viele Vereine ausser dem ZSC ein gutes Auffangbecken def jungen Talente, die etwas unter dem Radar liefen. Warum nicht? Diesesmal einfach nicht nur U20 Spieler, sonder es sollte auch Platz haben für etwas ältere Spieler.

    Bei GCK / Bellinzona hast man nicht viel mehr Zuschauer. Ein Spielort irgendwo in der Mitte der Schweiz liesse sich sicher auch noch finden und eventuell findet man für ein solches Jugendprojekt auch einen / mehrere Spnsoren.

    Nur rumheulen dass früher alles besser war nützt ja auch nichts.

    Habe nicht lange durchgehalten..

    Scheint so….

    Ideal wäre jetzt, den Platz mit Arosa oder einem anderen nahmhaften Verein der Potential hat und aufsteigen möchte, zu besetzen oder auch 2-3 Teams. Gratis, am grünen Tisch, Hauptsache die NLB wird wieder aufgestockt und wird in 2-4 Jahren wieder an das alte Niveau abknüpfen.

    Wenn ich da an das Liga Theater der NLB mit Huttwil denke und man damals den Bösiger wegen Formfehlern nicht aufsteigen liess… Absoluter Wahnsinn!!!

    Danach wollte Bösiger doch noch die HELVETICS als KHL Team gründen und aucv da schaltete sich dann die Liga ein :fight:


    Und nun fliegt ihnen die NLB um die Ohren..

    MySports als Liga einstampfen NLB aufstocken und in 2 Regionen aufteilen und die 1. Liga ebenfalls in 2 Regione einteilen.

    Das wäre mein Vorschlag.

    Eventuell noch einen 3. Import für die NLB zulassen und oder wieder eine gemischte U20-U23 Landesauswahl. Da wurden einige Topspieler an die NLA/NLB herangeführt.

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    Liebe Fans

    Am Montagabend ist die Regular Season der National League mit Runde Nr. 52 zu Ende gegangen. Mit 7 Punkten Abstand haben sich die ZSC Lions den ersten Platz im Ranking gesichert. Dabei lockte die National League im Schnitt über 7000 Personen in die Stadien - so viele Zuschauerinnen und Zuschauer wie noch nie. Zudem fand gestern die Ehrung der diesjährigen PostFinance Top Scorer in Bern statt. Mit insgesamt 63 Punkten wurde Marcus Sörensen von Fribourg-Gottéron als ligaweit bester Punktesammler ausgezeichnet.

    Nun steht die entscheidende Phase der Meisterschaft bevor: Heute, 7. März 2024 starten die Play-In-Serien und damit die letzte Chance, einen Playoff-Platz zu ergattern. Am Samstag, 16. März 2024 geht es dann mit den Playoffs 2024 los. Alle wichtigen Informationen dazu sind nachfolgend zu finden oder jederzeit auf unserer Homepage.

    Neues Play-In Format für die Plätze 7-10
    Die letzten beiden Playoff-Tickets werden in einem neuen Modus vergeben. Ausgetragen werden die «Play-In»-Serien in einem Hin- und Rückspiel zwischen dem siebt und acht platzierten Team sowie zwischen dem neunt und zehnt platzierten Team. Der Gewinner aus der Partie 7 vs 8 qualifiziert sich direkt für die Playoffs, der Verlierer hat eine zweite Chance gegen den Gewinner aus der Partie 9 vs 10. Hier gibt es den Modus nochmals kompakt erklärt: zum Video

    Playoffs ohne Vorziehen | Splitting nur noch in den ¼-Finals
    Auch in den diesjährigen Playoffs werden die Serien nicht mehr vorgezogen. Das bedeutet: wenn alle ¼-Final oder ½ -Final Serien nach 4 oder 5 Spielen entschieden sind, wird die nachfolgende Serie nicht früher gestartet. Die Spieldaten sind somit bis zum letzten Finalspiel bekannt. Die Halbfinals starten am 1. April 2024 und die Finalserie beginnt am 16. April 2024.
    In den Playoffs werde alle ¼-Final-Spiele in zwei Serien (a/b) gesplittet. Somit gibt es an jedem Abend zwei Viertel-Final-Partien zu sehen. Hingegen finden die Halbfinals wiederum parallel am gleichen Abend statt. Wo welches Spiel im Free-TV zu sehen ist werden wir laufend über unsere App, Homepage und die Social-Media-Kanäle publizieren.

    45 Sekunden Powerbreak
    Ab den Play-In-Serien wird in der National League ein Powerbreak pro Drittel eingeführt. Es handelt sich dabei um eine kurze Werbeunterbrechung à je 45 Sekunden. Die kurze Unterbrechung findet jeweils ab der 10. Minute jedes Drittels statt und wird im Stadion mit einer roten Signalleuchte angezeigt.
    Das neue Wimmelbuch der National League ab sofort erhältlich!
    Rechtzeitig zum Abschluss der Regular Season lancieren wir zusammen mit PostFinance unser Wimmelbuch. Jedes Team der National League ist auf einer halben Seite abgebildet – mit Spezialitäten und Eigenschaften, die den Club und sein Umfeld ausmachen. Das verbindende Objekt auf allen Seiten ist der PostFinance Top Scorer, den es pro Team zu finden gilt.
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    Das Buch gibt es in einer limitierten Auflage von 2'000 Stück und ist ab sofort im Online-Shop unseres Partner Jakob-Markt sowie in ihrem Laden in Zollbrück erhältlich.

    Erneut ein Zuschauerrekord
    Mit der letzten Runde der Regular Season vom Montag konnte die National League ihren all-time Zuschauerrekord aus der Saison 2015/16 brechen. Damals kamen im Schnitt 7026 Zuschauer in die Stadien (bei total 300 Spielen). In der abgelaufenen Qualifikationsphase verzeichnete man mit 7130 Zuschauern bei 364 Spielen den bisher höchsten Wert. Insgesamt strömten dadurch nicht weniger als 2'595’000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Arenen der 14 NL-Clubs. Liga-Krösus war dabei der SC Bern mit einer Zuschauerzahl von durchschnittlich 15'490. Demgegenüber verzeichnete Fribourg-Gottéron mit 26 ausverkauften Heimspielen eine Auslastung von 100%. Auch dies stellt ein Novum dar, dass es seit der Einführung der Playoffs 1985/86 noch nie gab.
    336'600 Franken für den Schweizer Eishockeynachwuchs
    PostFinance unterstützt den Nachwuchs des Schweizer Eishockeys in diesem Jahr mit insgesamt 336'600 Franken. Diesen Betrag haben die 22 PostFinance Top Scorer der National League und der Women’s League in der Regular Season 2023/24 erspielt. Die symbolischen Checks wurden am 6. März anlässlich der Top-Scorer-Ehrung in Bern überreicht. Das Geld fliesst vollumfänglich in die Nachwuchsförderung der Clubs.

    500: We've Run Into An Issue | Mailchimp

    SL: Zieht sich Martigny zurück?

    Donnerstag, 7. März 2024, 08:10 - Martin Merk

    Der HCV Martigny denkt wegen mangelnder Unterstützung über einen Rückzug aus der zweithöchsten Spielklasse nach.

    Der EHC Chur kehrt in die zweithöchste Spielklasse zurück, dafür denkt man laut "Ecco dello sport" beim HCV Martigny njr ein Jahr nach dem Aufstieg über einen Rückzug nach. Die Unterwalliser haben die zweithöchste Spielklasse als HC Martigny und Red Ice Martigny schon mehrfach durch Rückzug oder Konkurs verlassen. Auch diesmal mangelt es an Zuschauern und laut dem Bericht auch an den fürs Profieishockey nötige Rückhalt in der lokalen Wirtschaft und Behörden. Deswegen wolle man in die dritthöchste Spielklasse MHL zurück.

    Eine offizielle Ankündigung wird in den nächsten Tagen erwartet.


    Hockeyfans.ch


    Lugano-Captain Calvin Thürkauf Er wurde ausgemustert, dann veränderte ein Telefonat sein Leben

    Calvin Thürkauf dachte, seine Karriere sei vorbei, nun überstrahlt er mit 26 alle im Schweizer Eishockey.
    Simon GrafSimon Graf Publiziert: 06.03.2024, 06:00

    Ein Naturbursche: Calvin Thürkauf posiert in den Tessiner Wäldern.
    Ein Naturbursche: Calvin Thürkauf posiert in den Tessiner Wäldern. Foto: Samuel Golay (Ti-Press)

    Es waren bittersüsse Tage für Calvin Thürkauf im Frühling 2021. Sein EV Zug stürmte im Playoff zum ersten Meistertitel seit 23 Jahren, doch der wuchtige Stürmer musste tatenlos zuschauen. Er wäre im Verlauf des Viertelfinals wieder einsatzbereit gewesen, nachdem er sich von einem Schienbeinbruch erholt hatte, aber Coach Dan Tangnes verzichtete auf ihn. Thürkauf reiste an die Spiele mit, falls er gebraucht würde. Vergebens. «Ich verstand es», sagt er. «Ich hatte drei Monate gefehlt. In dieser Zeit hatten sich andere empfohlen.»

    Derweil der EVZ seinen Triumph feierte, sorgte sich der 23-Jährige um seine Zukunft. Die Zuger wollten ihn nach einer für ihn persönlich enttäuschenden Saison nicht mehr behalten, sein Agent Sandro Bertaggia (4 Sports) sondierte den Markt, stiess aber zunächst auf kein Interesse bei der Konkurrenz. Thürkauf begann mit dem Sommertraining und fragte sich: «Bekomme ich noch irgendwo einen Vertrag? Ich war sowieso frustriert wegen meiner Verletzung, und irgendwann kam der Moment, an dem ich dachte: Ist es das gewesen? Muss ich jetzt beginnen zu arbeiten?»


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    Lugano-Captain Calvin Thürkauf – Er wurde ausgemustert, dann veränderte ein Telefonat sein Leben
    Calvin Thürkauf dachte, seine Karriere sei vorbei, nun überstrahlt er mit 26 alle im Schweizer Eishockey.
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