Guter Charaktertest, da war schön zu sehen, dass es noch einiges braucht bis wir da sind wo wir sein möchten.
Gegen Lausanne wäre ich froh erst im Final zu spielen, oder am liebsten garnicht mehr diese Saison.
Guter Charaktertest, da war schön zu sehen, dass es noch einiges braucht bis wir da sind wo wir sein möchten.
Gegen Lausanne wäre ich froh erst im Final zu spielen, oder am liebsten garnicht mehr diese Saison.
Ajoie hät Fribourg usswärts 1-0 gschlage….
Villicht hät au Ajoie eifach grad es starchs Weekend, dörf mer au mal anerkenne.
4Pkt gg de 1. und de 2. vo de Liga…
Super 1. Drittel, leider nur 1-0
Hartes Game, könnte heute auf dem Eis noch “chlöpfe“.
Bei allem Riedi bashing:
Ich glaube das war Riedis bestes Drittel seit er beim ZSC in der 1. Mannschaft spielt!
Rückblick: Das Heimteam hat jeweils beim Duell der Löwen verloren. Kurz vor Weihnachten gab es einen 4:2-Sieg für den Zett in der vaudoise Arena. Anfang November gab es die ärgerliche Penalty-Niederlage für den Zett auf Zürcher Eis. Das erste Saisonduell konnten die Stadtzürcher mit 3:1 in der Fremde für sich entscheiden.
Die Neun: Damien Riat hat am Vorabend gegen Ambri seine Saisontore 14 und 15 erzielt. Der Nationalspieler steht somit bei inklusive 17 Assists bei starken 32 Punkten. Der Mann wird auch heiss sein, gegen die ZSC Lions treffen zu wollen.
Die Zwölf: Lange war Raffl keine konstante Option im Kader des LHC, nun kommt er aber pünktlich vor den Playoffs in Fahrt. Auch er hat gegen Ambri einen Doppelpack geschnürt und steht nun bei 12 Punkten (6G/6A) in nur zehn Spielen.
Last Five: Vier Vollerfolge haben die Lausanner im Gepäck mit dabei. Mit ihrem gestrigen 4:1-Sieg über Ambri konnten sie denn Langzeitverfolger der Zürcher EV Zug überholen und sich auf den dritten Tabellenplatz vorkämpfen.
17:12
Direktduelle
Die ZSC Lions konnten bisher zwei der drei Duelle gegen Lausanne für sich entscheiden. Bei allen drei Spielen verliess die Auswärtsmannschaft das Eis als Gewinner. Setzt sich die Serie heute Abend fort oder setzt der ZSC dem Ganzen ein Ende mit einem Heimsieg?
17:09
Topscorer
Denis Malgin ist der beste Scorer beim ZSC mit 42 Punkten (18 Tore und 24 Assists). Antti Suomela trägt den Flammenhelm für die Gäste aus Lausanne mit seinen 41 Punkten (12 Tore und 29 Assists).
17:06
Schiedsrichter
Mark Lemelin und Ken Mollard leiten die heutige Partie in der Swiss Life Arena. Unterstützt werden sie von den beiden Linesmen David Obwegeser und Sébastien Duc.
16:56
Formkurve HC Lausanne
Die Gäste aus dem Waadtland sind ebenfalls in einer guten Form und musste in den letzten zehn Spielen viermal als Verlierer vom Eis, allerdings fing man sich diese Niederlagen nacheinander ein, als man eine schlechtere Phase durchlief. Die letzten vier Spiele konnte man alle für sich entscheiden und erhielt nur vier Gegentreffer. Lausanne ist in Form und überzeugt momentan mit starker Defensivarbeit und kann auf einen Riat in Topform zählen.
16:47
Formkurve ZSC Lions
Die ZSC Lions befinden sich in einer guten Form, konnten sie doch drei der letzten zehn Spiele für sich entscheiden. Niederlagen setzte es in dieser Phase nur gegen Rapperswil, Fribourg und Kloten ab. Alle drei Spiele wurden auswärts verloren, denn zuhause ist man seit der Niederlage vom 20. Januar gegen den EHC Kloten ungeschlagen.
16:33
Ausgangslage
Die ZSC Lions sind in der Pole Position für den 1. Platz und peilen den Qualifikationssieg an. Vier Punkte Vorsprung auf Fribourg-Gottéron lassen die Spieler und Fans berechtigterweise vom 1. Schlussrang träumen und wecken Hoffnungen auf erfolgreiche Playoffs. Der heutige Gegner ist als Drittplatzierter auch eine hohe Hausnummer und wird dem ZSC bestimmt einiges abverlangen. Können die Zürcher als Sieger vom Eis gehen und dem Qualifikationssieg einen Schritt näher kommen?
Die Gäste aus Lausanne kämpfen mit dem EV Zug um den 3. Schlussrang nach der Qualifikation. Die punktgleichen Zuger sind allerdings im Gegensatz zu den Waadtländern überhaupt nicht in Form und befinden sich in einer Abwärtsspirale. Lausanne ist im Schuss und wird heute die nächsten drei Punkte anpeilen. Gelingt ihnen ein Coup mit einem Auswärtssieg beim Leader ZSC?
Die Regel der National League / Swiss League besagt folgendes: Sobald die Playoffs der Swiss League gestartet sind, dürfen keine Spieler mehr von der National League runtergegeben werden. Spieler raufnehmen in die National League ist für die Jahrgänge 2002 und jünger erlaubt. Runtergeben geht dann nicht mehr.
Deshalb sind seit dem Playoff-Start der GCK Lions letzten Dienstag bewusst auch zahlreiche ZSC-Youngsters mit dabei. Also Spieler mit Jahrgang 2002 oder jünger wie beispielsweise Nicolas Baechler, Daniil Ustinkov und Jan Schwendeler. Sie werden im Moment nicht in der National League auflaufen, sondern mit den GCK Lions sehr viel Spielpraxis und vor allem wertvolle Playoff-Erfahrung sammeln. Bei Bedarf könnten die ZSC Lions diese Spieler sofort wieder raufholen in die National League aufgrund der oben beschriebenen Regel für die Jahrgänge 2002 und jünger.
Playoff-Spielplan GCK Lions
Brucht öpper no es Ticket für hüt Abig?
25.- Stehplatz hetti no zum vergeh
Emmentaler prüfen mögliche neue Partnerteams
Die Partnerschaft der SCL Tigers mit den Ticino Rockets könnte nach dieser Saison enden, weswegen die Emmentaler bereits Ausschau nach einer Alternative halten. Dabei geraten die Brüder von Arx in den Fokus.
Die beiden trainieren nämlich den ambitionierten EHC Chur, mit welchen sie in dieser Saison den Aufstieg in die Swiss League anpeilen. Sollte dieser gelingen, dann wäre der EHC Chur definitiv eine interessante Option für eine Partnerschaft, wie die Berner Zeitung berichtet. Chur-Sportchef Roger Lüdi hat den Kontakt mit den Tigers gegenüber der genannten Quelle bestätigt.
Die SCL Tigers würden auch aus Sicht der Gebrüder Sinn ergeben, schliesslich lancierten Reto und Jan von Arx Mitte der Neunziger ihre erfolgreichen Spielerkarrieren in Langnau.
Der HC Ajoie hat mit Jerry Turkulainen bereits einen neuen Ausländer für die kommende Saison verpflichtet. Der Stürmer weiss in der finnischen Liga zu überzeugen und könnte durchaus die National League aufmischen. Es dürfte aber die kleine Gefahr bestehen, dass er gar nie in Pruntrut ankommen wird
Der heute 25-Jährige begann bei Jukurit mit dem Eishockeyspielen und wechselte in der U16 zu JYP. Seither hat Turkulainen seine gesamte Karriere in Jyväskylä verbracht und sich dort hervorragend entwickelt. In der Saison 2016/17 war er 18-Jährig und durfte zum ersten Mal überhaupt in der ersten Mannschaft von JYP auflaufen. Dabei sammelte er in 48 Spielen gleich 26 Scorerpunkte und wurde auch für die U20-Nationalmannschaft Finnlands aufgeboten, allerdings nur in Testspielen. An der U20-Weltmeisterschaft nahm er allerdings nicht teil.
Das änderte sich auch im nächsten Jahr nicht, obwohl er noch das Alter dafür gehabt hätte. Bei einem Blick auf die Statistiken ist das durchaus erstaunlich. Denn Turkulainen konnte sich in der höchsten finnischen Liga auf 33 Scorerpunkte steigern. Das sind über 0.5 Punkte pro Spiel als Youngster. Wir haben aber noch nicht die ganze Geschichte des Stürmers erzählt. Denn er verfügt nicht über Gardemasse. Jerry Turkulainen ist nur gerade 1.71 Meter gross und 73 Kilogramm schwer. Damit wird er in der National League einer der kleinsten Spieler sein. Das dürfte auch einer der Gründe sein, weshalb Turkulainen nie gedraftet wurde und das Interesse aus der NHL eher dürftig ist. Auch an einem grossen internationalen Turnier nahm er trotz seiner Scorerqualitäten noch nie teil.
Der bislang grösste Erfolg
Die Saison 2017/18 war für Jerry Turkulainen dennoch speziell, obwohl er nicht für die U20-Weltmeisterschaft aufgeboten wurde. Er durfte nämlich mit JYP die Champions-Hockey-League-Trophäe in die Höhe stemmen. Im Final setzte sich Jyväskylä mit 2:0 gegen die Växjö Lakers aus Schweden durch. Turkulainen kam in 12 Einsätzen auf acht Scorerpunkte. Im Final war er allerdings an keinem der beiden Tore beteiligt.
In der Saison 2019/20 knackte der junge finnische Stürmer zum ersten Mal die 40-Punkte-Marke in der Regular Season. In dieser Region blieb er, bis er in der letzten Spielzeit den nächsten Schritt machte und auf 54 Scorerpunkte kam. Jetzt sieht es gar danach aus, als ob Turkulainen die 60-Punkte-Marke knacken wird. Er kommt in 53 Partien auf 20 Tore und 38 Assists, was 58 Scorerpunkte ergibt. Damit ist er aktuell der zweitbeste Scorer in der finnischen Liga.
Was kann der HC Ajoie von Jerry Turkulainen erwarten?
In der Saison 2024/25 wird Turkulainen also zum ersten Mal die Heimat verlassen und in den Jura wechseln. Ausser die NHL wird noch auf ihn aufmerksam und er unterschreibt einen Vertrag vor Mitte Juni. Aufgrund seines Körperbaus ist es aber unwahrscheinlich, dass er einen Kontrakt bei einer NHL-Franchise erhält. Stattdessen kann sich der HC Ajoie auf einen Spieler mit sehr vielen Offensivqualitäten freuen. Sportchef Julien Vauclair meinte bei der Verpflichtung: "Ich freue mich, dass wir einen Spieler wie Jerry Turkulainen unter Vertrag nehmen konnten. Als einer der Besten im Powerplay hat er bewiesen, dass er in einer der besten europäischen Ligen dominierend sein kann. Ich freue mich darauf, diesen kreativen Spieler bald in unseren Farben spielen zu sehen."
Was bei Turkulainen auch auffällt, ist seine Übersicht und sein Pass. Er weiss gegnerische Verteidigungen mit einem guten Pass zu überlisten. Er ist zudem sehr schnell und trifft viele richtige Entscheidungen. Seine Schwäche liegt natürlich im physischen Bereich, diese weiss er aber mit seiner Spielweise wettzumachen. Falls die NHL nicht noch dazwischenfunkt, darf sich der HC Ajoie über einen tollen Transfer freuen
Yes, lieber zum 629371. Mal i mim Lebe ZSC-Langnau am Zischtig aber vor 5’900 Zueschauer (offizielli zueschauerzahl 10’400).
D Spiel id SK inkludiere, chli aständig werbig mache und es produkt erstelle, wo für en grossteil vode zueschauer attraktiv isch, es wär kei hexerei.
Aber definitv lieber Langnau/ Ajoie mit eme Car voll Fans, guete Usländer, bekannte Schwiezer, ehem. ZSC Spieler/Juniore usw als Rouen, Aalborg, Kosice, Trinec, Rauma, Pelicans, Innsbruck usw.
Glaubsch ja sälber nöd das mir 1x weniger als 6000 Nase i de SLA gha händ, oder?
6000 Nase wäred i de CHL es absoluts Higlight und häsch höchstens gäge d Gummihäls oder ab em HF/F. Wär aber trotzdem e absolut trurigi Kulisse i de SLA. Aber wahrsch spillemer den wieder z Dübi oder Chrüzlinge zum d Ostschwiezer motiviere 🤣
Keine vo de gnännte Mannschafte bringt dir meh Uswärtsfans als Ajoie/Langnau , scho garnöd unter de Wuche.
Ich gseh nur Nachteil für d Meisterschaft und au fürs Prestige wenns nöd guet lauft, ussert chunsch mind. In HF oder bisch i de Top 4 i de Quali. Medie warted doch genau nur uf sonen ZSC Absturz…
Vo Verletzigshäx wie alli Schwiezer CHL Teams duregmacht händ, redemer jetzt mal nöd.
Es staht und fallt au vo ganz Obe, ob mers ernst nimmt oder nöd, was für mich heisse würd das mer scho mit 7-8 Usländer ab em August startet. Das wär mal es Statement!
Aber mir vertschuttet sogar oises Schwiezer Tafelsilber wo genau für so e Kampagne wichtig wär.
Ich wird au i dene Spiel im Stadion sie, aber guet findi die lustlosuftritt nöd.
Der Genève-Servette HC kürt sich zum ersten Schweizer Champions-Hockey-League-Sieger, seit dem der Wettbewerb in der Saison 2014/15 neu gestartet worden ist. Ein Erfolg, der schon längst von einem National-League-Team erwartet wurde, ist endlich Tatsache. Trotzdem fällt auf, wie viel über die einheimische Liga gesprochen wurde.
Speziell in den Interviews nach dem gewonnenen Finalspiel sprachen die Spieler immer wieder von der Regular Season. Man dürfe kurz feiern, aber am Samstag gehe es bereits wieder weiter, sagten die Spieler im übertragenen Sinn. Das hat natürlich auch mit dem unvermeidbaren Zeitpunkt des Finals zu tun. Später ist es nicht möglich und früher geht es aufgrund der Länge des Wettbewerbs nicht. So ist es halt unvermeidbar, dass die Genfer bereits wieder an das wichtige Spiel vom kommenden Samstag denken, schliesslich kämpfen sie noch um die direkte Playoff-Qualifikation.
Das zweite Highlight innert zehn Monaten und die Schwierigkeiten dazwischen
Für die Grenats ist der Sieg in der Champions Hockey League das Highlight der bisherigen Saison. Nach dem Meistertitel in der letzten Spielzeit und der kurzen Sommerpause bekundete das Team von Jan Cadieux Mühe, zu Beginn den Tritt zu finden. Das ist auch einer der Gründe, weshalb sich die Genfer aktuell nicht unter den Top-Sechs der National League befinden. Entsprechend war dieser Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation auch bei den Siegerinterviews der Champions Hockey League ein Thema. Wäre das Team komfortabel in den Top-Vier klassiert, hätte es sich wohl anders angehört.
Stattdessen steht am kommenden Samstag das vorentscheidende Spiel in Bern an. Die Mutzen haben aktuell sechs Punkte Vorsprung auf den Genève-Servette HC, aber gleichzeitig ein Spiel mehr absolviert. Holen sich die Berner drei Punkte, vergrössern sie den Abstand auf neun Zähler, mit fünf übrigen Partien für die Grenats. Will das Team von Jan Cadieux also den Glauben an die direkte Playoff-Qualifikation aufrechterhalten, dann sind drei Punkte in der PostFinance Arena Pflicht.
Das Powerplay als grosse Stärke
Neben dem Spiel in Bern spielen die Genfer noch gegen den SCRJ (h), den LHC (a), den HCAP (h), den EVZ (a) und den EHCB (h). Einfach ist das Restprogramm also nicht. Falls die Grenats den Gang über die Play-Ins gehen müssen, können sie auf ihr überragendes Powerplay vertrauen. Das war auch im Final der Champions Hockey League ein entscheidender Faktor. In der National League sind die Genfer in 25,21 % der Überzahlspiele erfolgreich und führen damit die Liga in dieser Statistik an.
In der National League geht es in dieser Saison sehr eng zu und her und so wird es in den Playoffs auch keine einfachen Gegner geben. Dennoch würden der HC Fribourg-Gottéron und die ZSC Lions wohl im Viertelfinale gerne auf eine Serie gegen den Genève-Servette HC verzichten. Das Team von Jan Cadieux könnte in den Playoffs, insofern sie sich dafür qualifizieren, regelrecht zum Favoritenschreck werden. Die Ausgangslage ist also durchaus spannend.
Der Sieg in der Champions Hockey League hat zudem noch einen Vorteil für die gesamte National League. Die Grenats sind bereits fix für die Austragung 2024/25 qualifiziert. Die drei zusätzlichen Plätze bleiben der National League aber erhalten, es werden also vier Schweizer Teams mit von der Partie sein. So qualifizieren sich der Qualifikationssieger, der Meister und das beste weitere Team für die Champions Hockey League.
Wie grossi Frässi das i de Soziale schwinged und wie verschisse erbärmlich d Uftritt s nächst Jahr den i de CHL/NLA wieder werded. Gsehs scho vor mir die lustlos uftritt, chänt jetzt scho im Strahl chotze!
Wenns es wenigstens dasmal erstneh würded, chänti mi sogar no begeistere für de Brunz, aber es werded Uftritt wie gäge Rappi, Ajoie oder Klote uswärts. Eifach zum fremdschäme!
Wünsche dene 80 Nase uswärts vill Spass. Für die isch de LustigCup ja öppis wichtigs.
Min Tipp 2024/2025:
CHL Platzierig öppe glich wie Servette i de Regular das Jahr (7., 11Pkt.), nöd i de Top 3 i de NLA, VF Out, plus 5 verletzti bis im November, dadevo eine usm Duo Malgin/Andrighetto.
Alles andere chämt eme Wunder glich resp. passt nöd zu de letschte 10 Jahr ZSC CHL Uftritt.
Villicht hämmer dehei wenigstens einisch meh als 5000 Nase im Tempel wo sich das ahtüend. Chunt halt no druf ah obs d Gier zuelaht, dass de Mist i de SK integriered bis in VF oder nöd.
Wer will ame Mittwuch-/Dunnstigabig scho ZSC-Aalborg, Stavanger, Rouen, Belfast oder Bolzano mit 21 Uswärtsfans gseh 🤷🏼♂️
Tja, mir werdeds gseh…
Zeiged mir, dass ich so richtig denäbed ligge 😎
Hey CHL , see y‘all next season 🦁🫱🏻🫲🏼
Wir spielen nächste Saison wieder Champions Hockey League! 💪
Ex-ZSC-Trainer rastet aus
Seit Sommer ist Rikard Grönborg (55) Trainer beim finnischen Klub Tappara Tampere. Nach dem 4:3-Heimsieg gegen IFK Helsinki am vergangenen Samstag hat sich der Ex-ZSC-Coach zu einer Schimpftirade hinreissen lassen. Der Auslöser: Zwei Schiri-Entscheidungen, die seiner Meinung nach falsch waren.
Bevor die Pressekonferenz beginnt, lässt Grönborg Dampf ab. Auf einer Tonaufnahme ist mehrfach das F-Wort zu hören. Am Ende richtet er es mit einem direkten «F*** you» an den finnischen Schiri-Boss Jyri Rönn.
Die Liga hat nun ein Verfahren wegen unsportlicher Ausdrucksweise gegen Grönborg eröffnet.
Hockey-News im Ticker: EHC Winterthur droht Forfait-Niederlage
Der kanadische Verteidiger von Kookoo spielt die Saison seines Lebens. Nachdem er sich in Nordamerika nicht durchsetzen konnte und in der Spielzeit 2021/22 kaum in der AHL zum Einsatz gekommen war, entschied er sich für den Wechsel nach Finnland. Bei Kookoo konnte der 25-Jährige nun einen grossen Schritt nach vorne machen, auch was die offensive Produktion anbelangt. In der aktuellen Saison steht er nach 45 Einsätzen bei 15 Toren und 26 Assists. Ein Verteidiger, der in Finnland solche Statistiken an den Tag legt, ist definitiv auch gut genug für die National League.
D'Astous ist 1.88 Meter gross und 85 Kilogramm schwer und würde damit sehr gut in die National League passen. Da er in Nordamerika etwas unter dem Radar geflogen ist, gibt es kaum Scouting Reports von ihm. Er wurde auch nie im NHL-Draft gezogen. In der ECHL wurde er 2021/22 zum Verteidiger des Jahres gewählt. Rein von seinen Offensivstatistiken her dürfte dennoch das eine oder andere NL-Team an ihm interessiert sein.
Kommen wir zu einem US-Amerikaner, der bereits 31 Jahre alt ist. 2011 wurde der Verteidiger in der zweiten Runde von den Chicago Blackhawks gezogen. Ihm werden gute schlittschuhläuferische Fähigkeiten nachgesagt und er gilt als Zweiweg-Spieler. Er spielt aktuell seine erste Saison in Europa und läuft in Finnland für Ilves Tampere auf. Dort kommt er in 33 Einsätzen auf sieben Tore und 18 Vorlagen. Statistiken, die sich für einen Zweiweg-Verteidiger durchaus sehen lassen können.
Clenening bringt eine Erfahrung von 97 NHL-Spielen und 554 Einsäten in der AHL mit. Er ist 1.83 Meter gross und 88 Kilogramm schwer. Seine Stocktechnik ist sehr gut und er verfügt über einen starken Schuss. Entsprechend kann er auch im Powerplay eingesetzt werden und an der offensiven blauen Linie eine wichtige Rolle übernehmen.
Mit Daniel Winnik (Genève-Servette HC) hat er schon einmal Bekanntschaft gemacht:
Im Sturm haben wir den ersten von zwei Finnen in dieser Auflistung. Sie haben in den letzten Jahren in der National League an Beliebtheit gewonnen und waren jeweils zu Beginn der Saison das Land mit den meisten Importspielern in der National League. Eetu Koivistoinen spielt aktuell beim HIFK. Er verbrachte bislang seine gesamte Karriere in der Heimat und trägt seit 2021 das Trikot vom Verein aus Helsinki. Er ist 1.89 Meter gross und 86 Kilogramm schwer. In den letzten vier Saisons hatte er dreimal mehr Tore als Assists auf dem Konto, entsprechend ist er ein Spieler, der gerne in den Abschluss geht und in solchen Situationen das nötige Selbstvertrauen aufbringt.
In der Saison 2020/21 gewann er mit Lukko Rauma die finnische Meisterschaft und übernahm in den Playoffs viel Verantwortung. Er kam in 11 Spielen auf sechs Tore und neun Vorlagen. Bei ihm stellt sich die Hauptfrage, ob er überhaupt an einem Wechsel ins Ausland interessiert ist. Falls dem so ist, dürfte sich das eine oder andere NL-Team für ihn interessieren.
Der 28-Jährige wechselte auf die Saison 20219/20 nach Europa und spielte zuerst in der DEL. Dort wusste er in der COVID-Saison nicht vollends zu überzeugen und schaffte über die DEL2 den Sprung nach Finnland. Dort spielt er seit der Saison 2021/22 bei JYP und konnte sich prächtig entwickeln. Aktuell liefert er seine besten Leistungen seit dem Wechsel nach Europa ab und kommt in 45 Partien auf 22 Tore und 25 Assists. Damit ist er der produktivste Spieler in Finnland, der für die nächste Saison noch ohne Vertrag dasteht.
Gedraftet wurde der rechte Flügelspieler nie. Ein Blick in seine Highlights zeigt, dass er ein Spieler ist, der oft den Slot sucht und dort die Scheibe immer wieder findet. Diese Saison scheint ihm das besonders gut zu gelingen. Vielleicht bekommen wir sein Können ja in der nächsten Spielzeit in der Schweiz zu sehen.
Der älteste Spieler in dieser Auflistung spielt aktuell bei Frölunda. Sein Vertrag läuft aber Ende Saison aus und wer weiss, vielleicht will der Finne einmal in seinem Leben bei einem Schweizer Team auflaufen. Dass er die nötigen Qualitäten dafür besitzt, zeigt er eindrücklich, seit er zum Frölunda HC gewechselt ist. In elf Spielen kommt er auf fünf Tore und vier Assists. Mit diesen Werten wäre er auch in der National League vorne in der Scorerliste anzutreffen. Die Frage ist einfach, ob ihm ein Team eine Chance gibt, schliesslich ist er halt doch schon 35 Jahre alt. Wenn man aber sieht, wie Valtteri Filppula jeweils spielt, dann ist auch klar, dass das Alter nur eine Zahl ist.
Erfahrung würde er auf alle Fälle mitbringen und könnte ein wichtiger Spieler für ein junges Team werden. Über die nötigen defensiven Fähigkeiten verfügt er als Center und vorne ist er ebenfalls gefährlich. Eventuell entscheidet sich ein NL-Team ja, ihm ein Angebot zu unterbreiten.
fuenf spannende spieler die in der national league ihre spuren hinterlassen koennten (sport.ch)
In der NHL geht es langsam, aber sicher in die heisse Phase der Regular Season. Wer sichert sich noch einen der begehrten Plätze am Playoff-Tisch? Thomas Roost schätzt die Chancen der einzelnen Teams ein und gibt seine persönliche Prognose ab.
Knapp zwei Drittel der Regular Season sind gespielt und die Rangliste nimmt mittlerweile deutliche Konturen an. Es gibt einige Teams, die nur noch theoretisch aus den Playoffrängen gekippt werden können und solche, die nach menschlichem Ermessen chancenlos sind. Dazwischen gibt es eine grosse Grauzone an Teams mit erbitterten Kämpfen um jeden einzelnen Punkt.
Wie lautet meine Vorhersage:
Die Playoffqualifikation werden folgende Teams schaffen (in alphabetischer Reihenfolge):
- Boston Bruins
- Carolina Hurricanes
- Colorado Avalanche
- Dallas Stars
- Edmonton Oilers
- Florida Panthers
- New York Rangers
- Toronto Maple Leafs
- Vancouver Canucks
- Vegas Golden Knights
- Winnipeg Jets
Im Vergleich zur Saisonprognose im Spätsommer gilt es hier sicher die Vancouver Canucks und die Winnipeg Jets zu erwähnen. Vor allem Vancouver hatte kaum jemand als sicheres Playoffteam auf der Rechnung. Die Canucks grüssen aktuell sogar von der Tabellenspitze und erfreuen uns immer wieder mit höchst attraktiven Spielen. Aber auch die Winnipeg Jets spielen besser als von vielen erwartet und es gilt auch, sich vor den Boston Bruins zu verneigen: Die Bruins haben immer Sommer mit Bergeron und Krejci ihre beiden Nr. 1- und Nr. 2-Center verloren und trotzdem sind sie nach wie vor sehr kompetitiv.
Interessant sind auch die Resultate der Edmonton Oilers. Sie sind katastrophal gestartet und haben kürzlich beinahe den NHL-Rekord von 17 Siegen aneinander geschafft. Die Oilers sind bei dieser Rekordjagd bei 16 Siegen stehen geblieben. Was zeigt uns dies? Alle Teams haben im Verlaufe einer langen Regular Season mit 82 Spielen eine Phase von 10 bis 20 Spielen, in denen sie «überperformen» und genau so eine Phase, in der sie «unterperformen»; solche Phasen sind normal, provozieren aber die «Experten» immer wieder, voreilige Schlüsse zu ziehen.
Folgende Teams werden die Playoffqualifikation nicht schaffen:
- Anaheim Ducks
- Arizona Coyotes
- Buffalo Sabres
- Chicago Blackhawks
- Columbus Blue Jackets
- Montreal Canadiens
- San Jose Sharks
Die grösste Enttäuschung in diesem Feld sind für mich die Buffalo Sabres. Ich habe sie als heissen Playoffkandidaten eingestuft, ihre «Pipeline» mit jungen, aufstrebenden Spielern ist schlicht beeindruckend. Irgendwie haben es die Sabres aber bis jetzt nicht auf die Reihe gebracht, irgendwie hat der Wurm die Büffel befallen und die Säbel sind offensichtlich zu wenig geschliffen. Die anderen Teams habe ich in etwa in diesen Regionen erwartet. Enttäuschend sicher auch erneut die Columbus Blue Jackets, die nach der verkorksten letzten Saison eine markante Steigerung erhofft haben.
Diese Teams werden in den nächsten Wochen erbittert um die Playoffqualifikation kämpfen:
- Calgary Flames
- Detroit Red Wings
- Los Angeles Kings
- Minnesota Wild
- Nashville Predators
- New Jersey Devils
- New York Islanders
- Ottawa Senators
- Philadelphia Flyers
- Pittsburgh Penguins
- Seattle Kraken
- St. Louis Blues
- Tampa Bay Lightning
- Washington Capitals
Meine Favoriten für die Playoffqualifikation aus dieser Mittelfeldgruppe sind im Osten:
- New Jersey Devils
- Tampa Bay Lightning
und im Westen:
- LA Kings
Um die letzten Plätze werden im Osten die Pittsburgh Penguins, die Detroit Red Wings, die Philadelphia Flyers und die New York Islanders kämpfen und im Westen die Nashville Predators und die Minnesota Wild.
Die Seattle Kraken, St. Louis Blues, die Calgary Flames, die Ottawa Senators und die Washington Capitals sind aus meiner Sicht die Aussenseiter, keinesfalls aber völlig chancenlos.
Im Vergleich zur Vorsaisonprognose gilt es an dieser Stelle die Philadelphia Flyers zu erwähnen. Ich habe sie für die Playoffs als chancenlos betitelt und verneige mich jetzt vor ihren bisher gezeigten Leistungen.
Prognosen sind nur Prognosen; erstens kommt es anders als man zweitens denkt und überhaupt … Für Hochspannung ist auf jeden Fall gesorgt und wer weiss, vielleicht sehen wir auch in dieser Saison wieder ein Team im Final, das die Playoffqualifikation nur in letzter Sekunde schafft. Ich erinnere mich gerne an den erstaunlichen «Playoff-Run» der Florida Panthers, die aber in dieser Spielzeit bis jetzt auch in der Regular Season überzeugen.
Wer schafft es in die NHL-Playoffs? (mysports.ch)

Legende:Erstmals unter freiem Himmel im EinsatzNico Hischier.BRIAN BABINEAU/NHLI VIA GETTY IMAGES
Im Rahmen der Stadium Series treten die New Jersey Devils in der Nacht auf Sonntag gegen die Philadelphia Flyers unter freiem Himmel an. Im MetLife Stadium, der Heimstätte der NFL-Teams New York Giants und New York Jets, haben über 80'000 Zuschauer Platz.
Für die Schweizer Fraktion um Nico Hischier, Jonas Siegenthaler, Timo Meier und Torhüter Akira Schmid wird es eine Premiere sein. Überhaupt können im Team der Devils erst 5 Spieler auf Outdoor-Erfahrung zurückgreifen. «Es bringt sehr viel Energie, dass man sich auf so ein Spiel freut, da spielt es keine Rolle, ob man schon mal im Freien gespielt hat oder nicht», schildert Meier gegenüber NHL.com im Vorfeld der Partie.
Auch bei Landsmann Hischier ist die Vorfreude gross. «Es ist ein sehr spezielles und anderes Gefühl im Freien auf dem Eis zu stehen und noch dazu in so einem gewaltigen Stadion. Das ist schon cool. Die Atmosphäre mit Fans wird sicher gigantisch sein.»
Für die Devils steht viel auf dem Spiel. Die Flyers liegen in der Metropolitan Division 7 Punkte vor New Jersey auf dem 3. Platz, haben allerdings zwei Spiele mehr ausgetragen. In den zwei bisherigen Saisonduellen resultierte je ein Sieg.
NHL-Partie vor 80'000 Fans - Outdoor-Premiere für Hischier und Co. - Sport - SRF
Angelo Rocchinotti Publiziert: 16.02.2024, 23:08

Willy Riedi erobert gegen Ramon Untersander die Scheibe. Dann narrt er die Berner Knight und Vermin – und spielt die Scheibe schliesslich auf Derek Grant. Dieser trifft in Unterzahl zum 1:1. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)
Bis zum Ende des vergangenen Jahres war der SC Bern für den ZSC kein Gradmesser. Die Lions gewannen sämtliche Duelle problemlos, siegten – inklusive Saisonvorbereitung – 5:0, 6:1 und 4:1. Doch der SCB von heute ist nicht mehr mit dem SCB des letzten Herbsts vergleichbar. Auch wenn die Berner noch immer um das Playoff bangen.
Die Gäste sehen in den ersten sechs Minuten zwar keinen Puck, stehen defensiv aber solid und sind sich auch nicht zu schade, die Scheibe einfach mal wegzuschlagen. Prompt geht Bern nach einem Icing und einem darauffolgenden Bully in Führung. Marco Lehmann kommt mit viel Tempo aus der eigenen Zone, düpiert ZSC-Verteidiger Christian Marti und trifft zum 1:0.
Die beiden Teams lassen in der Folge nur wenig zu. Phasenweise plätschert das Spiel vor sich hin. Richtig gefährliche Torchancen bekommen die 12’000 Fans in der ausverkauften Swiss-Life-Arena nur wenig zu sehen. Der ZSC ist zwar bemüht, es gelingt ihm allerdings nur selten, ernsthaft Druck zu erzeugen. Selbst in Überzahl nicht. Doch der Leader verliert nie den Mut, spielt geduldig weiter, versucht es auch mit Einzelaktionen. Und wird dafür belohnt.
Als Simon Bodenmann im zweiten Drittel die erste Zürcher Strafe kassiert und das Spiel definitiv auf Berner Seite zu kippen droht, erobert Willy Riedi, auf dem Matchblatt bloss 13. Stürmer, die Scheibe, narrt die Berner Vermin und Knight und spielt schliesslich brillant auf Grant, dem prompt das 1:1 gelingt.
«Im letzten Drittel haben wir dann aufgedreht», sagt Denis Hollenstein nach Spielende. Der 34-Jährige selbst sorgt für die Entscheidung. Hollenstein schnappt sich im Duell mit Loeffel die Scheibe und trifft, nachdem Nemeth ihn vergeblich mittels Crosscheck stoppen will, per Buebetrickli. Drei Minuten später macht Frödén alles klar. Dieses Mal brilliert Hollenstein als Vorbereiter. Nachher trifft er noch ins leere Tor.
Dean Kukan gibt sein Comeback
Der Leader feiert damit seinen sechsten Sieg aus den letzten sieben Partien und baut seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf fünf Punkte aus.
Zu seinem erst dritten Einsatz in diesem Jahr kommt Dean Kukan. Der Nationalmannschafts-Verteidiger erkrankte nach Weihnachten an einer Lungenentzündung und erlitt später einen Infekt. Wegen schlechter Blutwerte musste er nach zwei Einsätzen gegen Kloten im Januar abermals pausieren. Nun will es Kukan langsam angehen lassen. Er dürfte am Samstag in Rapperswil-Jona pausieren.

Das letzte Drittel gehört Denis Hollenstein. Der Stürmer erzielt das Game-Winning-Tor, bereitet das 3:1 vor – und trifft schliesslich noch ins leere Tor. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)
4:1-Sieg gegen den SCB: Als Willy Riedi kommt, knackt der ZSC den Beton | Tages-Anzeiger (tagesanzeiger.ch)
Simon Graf Publiziert: 15.02.2024, 16:40

In voller Montur unterwegs: Die ZSC Lions fahren in Magnitogorsk bei Dunkelheit zur Trainingshalle. Foto: Waldemar Da Rin
Beinahe wäre der grösste Schweizer Erfolg im internationalen Club-Eishockey an europäischen Regularien gescheitert. Wenige Tage vor dem Abflug der ZSC Lions ans Final-Hinspiel der Champions Hockey League in Magnitogorsk im Januar 2009 strich die Swiss den gebuchten Charterflug. «Eine Sicherheitsmassnahme», erklärt Urs Seleger, der damals mit seiner Firma die Auslandsreisen der Zürcher organisierte. «Die Enteisungsmittel in Magnitogorsk entsprachen nicht den europäischen Standards.»
Seleger war gefordert, im Nu einen neuen Charterflug für 125 Personen an den Ural zu organisieren. Mit dem Bus in drei Tagen 4300 Kilometer quer durch Europa zu fahren, war keine Option. Da wären die Spieler völlig ausgelaugt am Zielort angekommen. Dank eines Freundes, der im Management der Schweizer Chartergesellschaft Hello arbeitete, konnte Seleger kurzfristig eine MD-90 auftreiben. Bei Hello habe man sich diebisch gefreut, die Swiss zu übertrumpfen. Die Freude währte aber nicht lange. 2012 musste die Airline Konkurs anmelden.
Jener Flug nach Magnitogorsk verlief störungsfrei, die Piloten trauten den lokalen Enteisungsmitteln aber auch nicht recht. «Ich glaube, sie haben im Flieger geschlafen und permanent sichergestellt, dass sich auf den Fenstern keine dicken Eisschichten bildeten», sagt Seleger.
«Es war brutal kalt, minus 15, 20 Grad, so wie man sich das am Ural vorstellt. Es war alles voller Schnee. Vom Flughafen wurden wir dann mit einer Polizeieskorte ins Stadion geleitet.» Wenn Seleger, der inzwischen in Spanien lebt, an jenen frostigen Trip nach Russland zurückdenkt, wird ihm trotzdem warm ums Herz.

Impressionen aus Magnitogorsk: Goldene Kuppeln der Kirche neben dem Eisstadion. Foto: Waldemar Da Rin
Captain Mathias Seger haben sich die rauchenden Kamine der Stahlwerke auf der anderen Flussseite eingeprägt. Und dass sie für ihren Kurztrip in der eigenen Zeitzone bleiben mussten – Magnitogorsk ist vier Stunden voraus. «Wir blieben lange wach und schliefen aus.»
Der Plan ging auf. Die ZSC Lions überraschten den russischen Topclub, führten 2:0 und erkämpften sich ein 2:2. Als sie beim Rückflug die letzten Ausläufer des Ural-Gebirges hinter sich gelassen hatten, meldete sich die Flugkontrolle von Ufa und wünschte ihnen ein erfolgreiches Rückspiel. Ufa war im Halbfinal der Champions League am Rivalen aus Magnitogorsk gescheitert.
Der damalige Trainer Sean Simpson kann sich noch an jedes Detail des Zürcher Siegeszugs durch Europa erinnern. Der 63-Jährige, der seine Coachingkarriere inzwischen abgeschlossen hat, lebt heute in Zug und ausserhalb von Toronto. Als er 2008 zu den ZSC Lions stiess, waren sie unter seinem Vorgänger Harold Kreis gerade Meister geworden. Und er überlegte sich, wie er den Spielern etwas Neues bieten konnte, um sie für sich zu gewinnen. Die neu gegründete Champions League, mit den Millionen des russischen Erdgas-Riesen Gazprom finanziert, kam ihm gerade recht.
«In England geboren, habe ich den Fussball stets verfolgt», sagt Simpson. «Ich war immer fasziniert von den Clubwettbewerben. Wie die Topteams den Spagat schaffen, an den Wochenenden in der Liga zu spielen und dazwischen international.»
Simpson überlegte sich, wie er den Fokus in den Wochen mit Champions-League-Partien ganz weg von der Meisterschaft lenken konnte. So wies er Materialwart Peter Schrag an, jeweils dafür zu sorgen, dass am Montag nichts mehr in der Kabine an die Meisterschaft erinnerte. Schrag brummte zuerst und machte es dann. Auch der Spielplan in der Kabine wurde entfernt. Und trainiert wurde nur noch in der Ausrüstung für die Champions Hockey League.

Er plante die Champions-League-Kampagne akribisch: Sean Simpson mit dem Pokal. Foto: Patrick B. Kraemer
Simpson beschaffte sich Videos der Gegner, was damals noch nicht so einfach war wie heute, wo alles online verfügbar ist. Und er stellte die Taktik je nach Team um, erfand etwa für die Spiele gegen Magnitogorsk ein spezielles Forechecking, damit die Russen ihre läuferischen und spielerischen Qualitäten nicht entfalten konnten. «Unsere Gegner wussten wahrscheinlich kaum etwas über uns», sagt Seger. «Wir wussten alles über sie.»
Die Champions League war damals ein elitärer Zirkel. Zugelassen waren nur zwölf Teams: je zwei aus Russland (Magnitogorsk, Ufa), Schweden (Linköping, Jönköping), Finnland (Oulu, Espoo) und Tschechien (Slavia Prag, Budejovice), die Meister aus der Schweiz (ZSC), der Slowakei (Slovan Bratislava) und Deutschland (Eisbären Berlin) sowie der SC Bern, der sich in einem Qualifikationsturnier durchgesetzt hatte. Der SCB kassierte zum Auftakt eine Kanterniederlage bei Jönköping (2:6), zwei Wochen später starteten die ZSC Lions in Linköping. Ohne viel Kredit.
Seger erzählt, wie sie in Linköping am Tag vor dem Spiel in einem Restaurant assen, eine Gruppe schwedischer Fans sie erkannte und höhnte: «Ihr denkt wohl nicht im Ernst, dass ihr eine Chance habt?» Linköping ging tags darauf dann auch schon früh in Führung, und Simpson fiel auf, dass die schwedischen Spieler nicht jubelten. «Sie dachten wohl: Das wird ein Spaziergang.» Nach 60 Minuten stand es 7:2 für die ZSC Lions. Sie hatten die überheblichen Schweden mit ihrem Tempospiel auf dem falschen Fuss erwischt.

Mit dem 7:2 in Linköping begann alles: Die ZSC-Spieler bedanken sich bei den mitgereisten Fans. Foto: Stefan Jerrevang (EPA)
«Da begannen wir daran zu glauben, dass wir etwas Grosses erreichen könnten», sagt Seger. «Wir wuchsen von Spiel zu Spiel. Und der Funke zündete auch bei den Fans. Nach Linköping waren noch nicht so viele gereist, aber mit jedem Spiel wurden es mehr. Es wuchs etwas zusammen. Auch deshalb hat dieser Titel eine solche Bedeutung für den Club. Wir trafen die Fans nach den Spielen, nach Magnitogorsk flogen sie mit uns im Flugzeug mit. Sie stellten ihre eigenen Mützen her mit dem alten ZSC-Logo. All das befeuerte diese Euphorie.»

Nach dem Finaleinzug in Espoo sah es anders aus: Die ZSC-Spieler mobilisierten ihre Fans. Foto: Markku Ulander (AP Photo)
So seriös Simpson die Spiele vorbereitete, er gestand den Spielern auch ihren Spass zu. Er sagt: «Du bist nicht so oft in Prag oder Helsinki. Deshalb solltest du auch davon profitieren.» Statt den Rückflug am Tag nach dem Spiel auf frühmorgens zu planen, damit er noch ein Training reinquetschen konnte, reisten die ZSC Lions erst am Mittag oder am frühen Nachmittag zurück. So konnten sie ihre Siege gebührend feiern und ausschlafen.
«Ich weiss jetzt nicht, ob ich das erzählen sollte», sagt Simpson. «Aber gut, es liegt ja schon eine Weile zurück: In Prag waren wir nach dem Spiel erst um Mitternacht zurück im Hotel, und die Spieler wollten unbedingt noch in den Ausgang. Ich zögerte, dann sagte ich: ‹Okay, aber um drei Uhr seid ihr zurück.› Wir mussten alle lachen. Eine Sperrstunde um drei Uhr morgens? Wo gibt es das schon?» Die Spieler seien dann tatsächlich alle zur vereinbarten Zeit zurückgekehrt.
Noch später wurde es, als die Zürcher mit einem 4:1 gegen Espoo den Final erreichten und Ari Sulander anlässlich seines 40. Geburtstags alle in einen Club in Helsinki einlud. Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen hatte die Lokalität organisiert und war auch dabei, später ging es noch weiter zu Sulanders Haus im Vorort Vantaa. Seine Frau verpflegte die hungrige Meute mit Chickenwings, es war eine feuchtfröhliche Feier inklusive Saunagängen. Geburtstagskind Sulander durfte die Rückreise einen Tag später antreten, im Privatjet Räikkönens.
Die wunderbare Reise der ZSC Lions kulminierte am 28. Januar 2009 im Final-Rückspiel gegen Magnitogorsk im Rapperswiler Exil, weil das Hallenstadion wegen der Umbauarbeiten zwischen CSI und Art on Ice besetzt war. Sogar der russische Präsident Wladimir Putin hatte sich zunächst angekündigt, erschien dann aber nicht. Wahrscheinlich hatte ihn das Hinspiel abgeschreckt. Eine weise Entscheidung. Putin hätte sich nur geärgert. Die ZSC Lions fegten die russischen Stars in einer mitreissenden Atmosphäre 5:0 vom Eis.

Lächeln fürs Siegerfoto: Die ZSC Lions nach dem 5:0 im Final-Rückspiel gegen Magnitogorsk. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)
Er habe nie mehr eine bessere Stimmung erlebt als an jenem Abend, sagt ZSC-CEO Peter Zahner. «Weil es keine Gästefans gab, brandete der Jubel rundherum.» Hätten die Zürcher im Halbfinal und im Final der Champions League nicht an den Obersee ausweichen müssen, gäbe es die Swiss-Life-Arena heute vielleicht nicht. «Natürlich half mir die Argumentation mit der Champions League, wieso wir eine eigene Halle brauchen», sagt Zahner. «Uns entging damals rund eine Million Franken an Zuschauereinnahmen.»
Aber auch so war die Champions-League-Kampagne für die Zürcher äusserst lukrativ. Allein an Prämien spielten sie 1,65 Millionen Euro ein, Zahner beziffert den Nettogewinn auf rund zwei Millionen Franken.
Mit ihrem Triumph sorgten die ZSC Lions aber dafür, dass es bei nur einer Austragung blieb. Die Gazprom verlor ihr Interesse nach der Schmach Magnitogorsks. «Hätten die Russen gewonnen – es wäre zu 100 Prozent weitergegangen», ist Zahner überzeugt. 2014 wurde die Champions League neu lanciert, mit weniger Preisgeld und mehr Teams, aber ohne die Russen.

Der stolze Captain: Mathias Seger mit der Trophäe. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)
Die ZSC Lions wurden nach ihrem Coup überall in den Schweizer Stadien gefeiert. «Wir waren sonst ja nicht gerade die Sympathieträger der Liga», sagt Seger. «Aber da spürte man: Wir vertraten die Schweiz.» Danach war bei ihnen aber die Luft draussen. Im Playoff schieden sie im Viertelfinal gegen Fribourg mit 0:4 aus. «Das darf durchaus auch erwähnt werden», sagt Simpson. «Ich nehme das auf meine Kappe.»
Ihr Siegeszug durch Europa stärkte aber den Glauben, dass Schweizer auch international Grosses erreichen können. Zumal die ZSC Lions im September 2009 im Victoria-Cup den Stanley-Cup-Sieger Chicago Blackhawks 2:1 schlugen. Im Frühling 2013 führte Simpson das Schweizer Nationalteam in Stockholm zu WM-Silber. 2018 tat ihm dies Patrick Fischer in Kopenhagen gleich.
15 Jahre nach dem Coup der ZSC Lions fordert nun Servette am Dienstag im Final der Champions League das schwedische Skelleftea. Simpson wird den Genfern die Daumen drücken.
Siegeszug der ZSC Lions: Wie sie Wladimir Putin verärgerten | Tages-Anzeiger (tagesanzeiger.ch)
Das erste Drittel war von wenig Chancen geprägt. Beide Teams spielten äusserst diszipliniert und verteidigten gut. Nach einem Bully vor dem Berner Tor schalteten die Gäste schnell um und Lehmann besorgte in der 6. Minute mit einer tollen Einzelaktion die Führung für den SCB. Die Lions bemühten sich den Ausgleich zu erzielen, aber die Berner machten ihre Sache in der Defensive sehr gut. Aber auch die Zürcher haben wenig zugelassen und machten den Bernern das Leben schwer. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.
Das zweite Drittel war von Anfang an viel hitziger und schneller als noch das erste. Es waren vor allem die Lions, welche das Spiel gemacht hatten und den Ausgleich erzwingen wollten.
Aber immer wieder scheiterten sie an der Berner Abwehr oder an Wüthrich. In der 35. Minute drohte das Spiel auf die Seite der Berner zu kippen, denn Bodenmann musste wegen Beinstellen auf die Strafbank. Doch anstatt die Führung auszubauen erzielten die Lions per Shorthander den Ausgleich. Riedi eroberte sich die Scheibe und passte zum alleinstehenden Grant, welcher Wüthrich wunderbar austanzte und zum 1:1 traf. Die Lions drängten auf die Führung, doch die Berner brachten das 1:1 über die Zeit.
Die Zürcher waren auch im dritten Drittel komplett überlegen. Doch es dauerte lange, bis das Heimteam den Führungstreffer erzielen konnte. In der 53. Minute traf Hollenstein per Buebetrickli zur Führung. Keine drei Minuten später passte Hollenstein auf den freistehenden Fröden, welcher überlegt mit einem Handgelenkschuss für die Entscheidung sorgte. In der 59. Minute sorgte Hollenstein für das Endresultat, mit einem Treffer ins leere Tor. Der Sieg geht absolut in Ordnung, die Zürcher haben das komplette Spiel dominiert und belohnen sich für einen sehr soliden Auftritt.
Der Gewinner
Denis Hollenstein (ZSC Lions) Der Zürcher hat heute das Spiel entschieden. Das 2:1 erzielt er mit einem schönen Buebetrickli , dass 3:1 legt er vor und das 4:1 erzielt er wieder selber. Das lässt nichts zu wünschen übrig und macht ihn damit zum Matchwinner.
Dominik Kahun (SC Bern) Es war nicht sein Spiel. Der Topscorer der Berner war heute total unauffällig und strahlte zu keinem Zeitpunkt Gefahr aus. Als er dann im 3.Drittel die Chance auf das 2:2 hatte, vergab er kläglich.
In der 36.Minute erzielten die Lions den Ausgleichstreffer. Und dies per Shorthander. Die Berner lagen zu diesem Zeitpunkt 0:1 in Führung und hätten mit einem Powerplaytreffer diese ausbauen können. Mit dem Shorthander fiel aber die gesamte SCB Mannschaft auseinander und hatte gegen starke Zürcher stets nur das Nachsehen.
6. Min
Tooor für SC Bern, 0:1 durch M.Lehmann.
Und die Berner gehen in Führung! Die Gäste gewinnen das vorherige Bully. Lehmann geht alleine auf die Reise und bezwingt Hrubec mit einer tollen Einzelaktion.
36. Min
Tooor in Unterzahl für ZSC Lions, 1:1 durch D.Grant.
Die Lions erzielen hier den Ausgleich per Shorthander! Die Berner spielen total unkonzentriert und verlieren die Scheibe. Grant wird von Riedi bedient und tanzt dann Wüthrich eiskalt aus.
53. Min
Tooor für ZSC Lions, 2:1 durch D.Hollenstein.
Hollenstein erzielt den längst fälligen Führungstreffer! Vor dem Tor von Wüthrich ist grosses Gerangel, Hollenstein schnappt sich die Scheibe hinter dem Tor und trifft per Buebetrickli zum 2:1!
56. Min
Tooor für ZSC Lions, 3:1 durch J.Frödén.
Ist das die Entscheidung? Hollenstein bedient Fröden, welcher ganz frei steht und mühelos per Handgelenkschuss trifft.
59. Min
Tooor für ZSC Lions, 4:1 durch D.Hollenstein.
Hollenstein trifft ins leere Tor zur endgültigen Entscheidung!
Dean Kukan hatte nach zwei Infekten im neuen Jahr mit schlechten Blutwerten zu kämpfen. Gegen Bern kehrte er aufs Eis zurück.
Heute, 09:06 Uhr
Es war kein einfacher Start ins neue Jahr gewesen für ZSC-Verteidiger Dean Kukan. Nach Weihnachten kämpfte er mit einer Lungenentzündung, ehe er für zwei Spiele zurückkehrte und einen weiteren Infekt einfing, der ihn bis Mitte Februar vom Eis fernhielt. «Die Blutwerte sind nie gut geworden», verrät der 30-Jährige im SRF-Interview. Es sei ein langes Warten gewesen, oft hatte er mit Fieber zu kämpfen.
Diese Leidenszeit hat er nun hinter sich gelassen: «Ich glaube, das habe ich jetzt abgehakt.» Am Freitag, beim 4:1-Heimsieg über den SC Bern, gab Kukan sein Comeback. Er fühle sich nach einer solch langen Krankheit zwar noch nicht so wie davor, sei aber «super happy, wieder zu spielen». Den Blick richte er nun vollends nach vorne, «auf das Ende der Saison».
Die ZSC Lions haben für den Saison-Endspurt nämlich ein hochgestecktes Ziel, namentlich den Quali-Sieg. Dieser erscheint nach dem Erfolg am Freitag, wo man laut Kukan einmal mehr gezeigt habe, «dass wir ein Top-Team in dieser Liga sind», mehr als realistisch, beträgt der Vorsprung auf das zweitplatzierte Freiburg sechs Runden vor Schluss doch fünf Zähler. «Es wäre super, wenn wir für die Playoffs den Heimvorteil holen könnten», sagt Kukan.
Hier noch das Interview:
Infekt endlich überstanden - Kukan nach Comeback: «Ich bin happy, wieder zu spielen» - Sport - SRF
| # | Mannschaft | Sp. | S | OT | PE | N | OT | PE | Tore | Diff. | Pkt. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | ZSC Lions | 46 | 29 | 1 | 1 | 7 | 5 | 3 | 148:95 | 53 | 99 |
| 12 | ![]() | SC Rapperswil-Jona Lakers | 46 | 14 | 2 | 1 | 24 | 4 | 1 | 103:135 | -32 | 53 |
Begegnungen 124
Siege SC Rapperswil-Jona Lakers 41
Siege ZSC Lions 74
Unentschieden 9
Torverhältnis 317 : 432
23.01.2024
2:1 
07.01.2024
2:3 n.V. 
07.10.2023
2:5 
18.02.2023
3:4 
07.01.2023
5:2 
18.01.2004
8:0 
05.01.2021
8:1 
28.01.2014
9:3 
18.02.2005
9:3 
24.11.2001
8:2 