Beiträge von Sbornaja


    Und ja, ich habe wirklich das Gefühl, dass wir sie letzten 5 Jahre das softeste Team der Liga waren.

    Richtig, wir Sind seit Jahren das mit Abstand softedte Team, nur mit roher Gewalt gewinnst du halt einfach keine Meisterschaft zumindest die letzten Jahre nicht .

    Genf, Zug, ZSC habe dir letzten Jahre alle sehr hochstehendes technisches Eishockey geboten. Das einzige was du mit dem Raubeinhockey erreichen kannst, ist dass dein Gegner soviele verletzte hat, dass diese kaum mehr Meister werden konneb wie wir damals gegen Genf war es glaube ich.

    Am Schluss geht es um die richtige Balance im Team! Mehr Künstler aber halt auch solche die sich nicht rumschubsen lassen!

    Klein und Keninš wurden zum Beispiel nie gleichwertig ersetzt und das merkt man bis heute.
    Wenn ich da zum Beispiel Maximilian Streule denke der heute für Fribourg seine Fäuste sprechen lässt?

    Es gäbe noch andere Beispiele aber leider wird genau diese Element in der Organisation so schnell wie möglich den Spielern verboten und ausgetrieben.

    NLA Showdown

    Das Restprogramm der National League

    Strichkämpfe soweit das Auge reicht - Jede Niederlage kann entscheidend sein

    Die Regular Season befindet sich in der National League auf der Zielgeraden. Für die meisten Mannschaften bleiben noch drei Spiele zu absolvieren, dann steht die finale Tabelle fest. Es steht für diverse Teams noch viel auf dem Spiel.

    Nachfolgend gibt es das Restprogramm der 14 Mannschaften. Dabei haben wir auch den Punkteschnitt gegen die jeweiligen Gegner ausgerechnet und daraus die Punktzahl am Ende der Qualifikation generiert.

    14. HC Ajoie: 39 + 8.66 = 47.66

    • HC Davos (A) +3.00
    • SC Bern (H) +1.00
    • SC Rapperswil-Jona Lakers (A) +1.66
    • HC Davos (H) +3.00

    Ein Team, für das nicht mehr viel auf dem Spiel steht, ist der HC Ajoie. Die Jurassier könnten einzig noch am EHC Kloten vorbeiziehen und sich in den Playouts das Heimrecht sichern. Dafür müssen sie mindestens neun Punkte holen und hoffen, dass der EHC Kloten keine Zähler mehr sammelt. Dann hätten beide Teams gleich viele Punkte auf dem Konto. Weil beide Teams sechs Punkte in den Direktbegegnungen holten, wäre in diesem Duell die Tordifferenz aus allen Spielen entscheidend. Dort hat vorerst der HC Ajoie die Nase vorn.

    13. EHC Kloten: 48 + 1.33 = 49.33

    • SC Rapperswil-Jona Lakers (H) +1.33
    • SCL Tigers (A) +0.00
    • HC Ambri-Piotta (H) +0.00

    Die Flughafenstädter waren zuletzt überhaupt nicht in Form und haben die letzten sechs Partien allesamt verloren. Damit steht bereits fest, dass sie mit dem HC Ajoie in die Playouts müssen. Es geht dabei nur noch um das Heimrecht. Vier Punkte aus den letzten drei Spielen wären genug, um das auf sicher zu haben.

    12. SC Rapperswil-Jona Lakers: 59 + 3.99 = 62.99

    • EHC Kloten (A) +1.66
    • HC Ajoie (H) +1.33
    • HC Lugano (A) +1.00

    Die St.Galler haben nur noch theoretische Hoffnungen auf das Erreichen der Play-Ins. Sie haben neun Punkte Rückstand auf die SCL Tigers, die aktuell auf dem 10. Rang klassiert sind. Punkten weder die Emmentaler, noch der EHC Biel in den letzten Spielen, dann haben die Lakers eine Chance. Für den SCRJ ist entscheidend, dass er nur punktgleich mit den SCL Tigers ist, dann ist die Tordifferenz aus allen Spielen entscheidend. Sollte aber auch der EHC Biel auf 68 Punkte kommen, würden die SCL Tigers den letzten Play-In-Platz bekommen, weil sie in den Direktbegegnungen am meisten Punkte gesammelt haben.

    11. EHC Biel-Bienne: 67 + 3.99 = 70.99

    • HC Davos (H) +1.33
    • HC Lugano (H) +1.33
    • Genève-Servette HC (A) +1.33

    Die Seeländer sind aufgrund von drei Niederlagen in Folge auf den 11. Platz abgerutscht. Die Entlassung von Petri Matikainen war die Folge daraus. Sportchef Martin Steinegger übernimmt und will sein Team noch in die Play-Ins führen. Dafür sind zwingend Punkte nötig. Da die SCL Tigers in den Direktbegegnungen besser abgeschnitten haben, müssen die Bieler am Ende mindestens einen Zähler mehr auf dem Konto haben. Ziehen die Bieler mit Ambri-Piotta gleich, dann liegen sie in der Direktbegegnung vorne und würden sich durchsetzen. Sollten Biel, Langnau und Ambri-Piotta punktgleich sein, wäre Biel vor Ambri und Langnau würde den Kürzeren ziehen.

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    10. SCL Tigers: 68 + 3.00 = 71.00

    • EHC Kloten (H) +3.00
    • ZSC Lions (A) +0.00

    Für die Emmentaler wird das Spiel gegen den EHC Kloten ganz wichtig. Dieses Heimspiel müssen die Tigers gewinnen, sonst wird die Lage brenzlig, da das Team von Thierry Paterlini auch eine Partie mehr absolviert hat als die Konkurrenten aus Biel und Ambri. Im letzten Spiel spricht dann für die Tigers, dass es bei den ZSC Lions um nichts mehr geht.

    9. HC Ambri-Piotta: 70 + 4 = 74

    • Genève-Servette HC (A) +1.00
    • HC Fribourg-Gottéron (H) +0.00
    • EHC Kloten (A) +3.00

    Die Leventiner spielen, wie die SCL Tigers, noch gegen den EHC Kloten. Das wird die entscheidende Partie für das Team von Luca Cereda. Aus den anderen beiden Spielen gilt es einfach so viele Punkte wie möglich mitzunehmen. Am Ende könnte es auf alle Fälle sehr knapp werden. Dabei hängt alles davon ab, wie viele Punkte der EHC Biel noch sammeln wird.

    8. Genève-Servette HC: 73 + 6.32 = 79.32

    • Lausanne HC (A) +2.00
    • HC Ambri-Piotta (H) +2.00
    • EV Zug (A) +0.66
    • EHC Biel-Bienne (H) +1.66

    Der amtierende Schweizer Meister ist zwar noch nicht fix in den Play-Ins, es müsste allerdings sehr viel schiefgehen. Die Genfer haben zudem noch vier Partien zu absolvieren und sind daher im Vorteil. Ob es allerdings noch bis in die direkten Playoff-Plätze reichen wird? Gegen Bern wäre zumindest die Direktbegegnung positiv. Gegen Davos negativ und gegen den HC Lugano ausgeglichen.


    7. HC Davos: 74 + 3.99 = 77.99

    • HC Ajoie (H) +0.00
    • EHC Biel-Bienne (A) +1.66
    • ZSC Lions (H) +2.66
    • HC Ajoie (A) +0.00

    Das Restprogramm spricht dafür, dass der HC Davos einen Sprung nach vorne machen kann. Die Bündner spielen noch zweimal gegen den HC Ajoie und müssten dort eigentlich sechs Punkte holen. Dabei gibt es allerdings ein Problem: Seit Christian Wohlwend beim HC Ajoie am Ruder ist, konnten die Davoser nicht mehr gegen das Schlusslicht gewinnen. Von den Direktbegegnungen her sind jene gegen Lugano und Genf positiv. Einzig gegen Bern sieht es schlecht aus. Kommt es also hart auf hart mit dem SC Bern, dann ist ein Punkt mehr nötig.

    6. SC Bern: 78 + 4.66 = 82.66

    • HC Ajoie (A) +2.00
    • Lausanne HC (H) +1.66
    • HC Fribourg-Gottéron (A) +1.00

    Der SC Bern hat aktuell vier Punkte Vorsprung auf den HC Davos und fünf Zähler auf den Genève-Servette HC, die Mutzen haben aber auch ein Spiel mehr absolviert. Sollte Davos gegen Ajoie und Genf gegen Lausanne gewinnen, wird es am Strich noch einmal richtig eng. Die Mutzen treffen aber noch auf Ajoie und müssen sich dort drei wichtige Punkte sichern. Bei den Direktbegegnungen sieht es nicht wirklich rosig aus. Nur gegen Lugano haben die Mutzen die Nase vorn.

    5. HC Lugano: 79 + 5.66 = 84.66

    • HC Fribourg-Gottéron (H) +2.00
    • EHC Biel-Bienne (A) +1.66
    • SC Rapperswil-Jona Lakers (H) +2.00

    Noch schlechter sieht es bei den Direktbegegnungen beim HC Lugano aus. Die Südtessiner ziehen sowohl gegen Bern als auch gegen Davos den Kürzeren. Einzig gegen Genf ist die Bilanz ausgeglichen, dort wäre also die Tordifferenz entscheidend. Die spricht immerhin klar zu Gunsten der Bianconeri. Das Restprogramm könnte auch schlimmer sein. Dennoch müssen die nötigen Punkte zuerst geholt werden.

    4. EV Zug: 85 + 4.99 = 89.99

    • ZSC Lions (H) +1.33
    • Genève-Servette HC (H) +2.33
    • Lausanne HC (A) +1.33

    Kommen wir zum EV Zug, der aktuell gar nicht in Form ist. Die Zentralschweizer haben sieben Spiele in Folge verloren und müssen gar noch um den vierten Platz zittern. Gehen die letzten drei Spiele verloren, könnte auch noch der HC Lugano vorbeiziehen. Das Spiel gegen den Lausanne HC könnte am Ende für den dritten Platz entscheidend sein. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit hätte der EVZ in der Direktbegegnung die Nase vorn. Bei einem Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschiessen wäre alles ausgeglichen und die Tordifferenz aus allen Spielen wäre entscheidend. Bei einer Niederlage ist der Vorteil beim Lausanne HC.

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    3. Lausanne HC: 85 + 3.99 = 88.99

    • Genève-Servette HC (H) +1.00
    • SC Bern (A) +1.33
    • EV Zug (H) +1.66

    Die Waadtländer haben keinesfalls ein einfaches Restprogramm. Sie treffen nur auf Mannschaften, bei denen es noch um etwas geht. Gerade die Partien gegen Genf und Bern dürften alles andere als einfach sein. Die Playoffs haben die Waadtländer aber so gut wie sicher. Dafür benötigen sie nur noch zwei Punkte.

    2. HC Fribourg-Gottéron: 97 + 6 = 103

    • HC Lugano (A) +1.00
    • HC Ambri-Piotta (A) +3.00
    • SC Bern (H) +2.00

    Im Kampf um den Qualifikationssieg ist zumindest eine Vorentscheidung gefallen. Der HC Fribourg-Gottéron hat sieben Punkte Rückstand auf die ZSC Lions und liegen in der Direktbegegnung hinten. Das heisst, dass die Zürcher maximal noch einen Punkt holen dürfen, während Gottéron alle drei Spiele gewinnen muss.

    1. ZSC Lions: 104 + 4.99 = 108.99

    • EV Zug (A) +1.66
    • HC Davos (A) +0.33
    • SCL Tigers (H) +3.00

    Zwei Punkte benötigen die ZSC Lions noch, um den Qualifikationssieg auf sicher zu haben. Als Nächstes folgt die Partie beim schwächelnden EV Zug, dort könnten sich die Zürcher also bereits das komplette Heimrecht für die Playoffs sichern.


    Fiala sticht im Powerplay und ballert sich an die Spitze

    Three Stars of the Week: Draisaitl mit 1,5-Punkte-Schnitt, Rossi mit drei Treffern, Stützle schrammt knapp vorbei

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    Die besten Highlights der Woche der DACH-Spieler

    vonChristian Rupp

    @IamCR1 NHL.com/de Freier Autor

    26. Februar 2024

    In der Woche vom 19. bis 25. Februar 2024 wurden in der NHL 17 Spieler aus dem DACH-Raum eingesetzt. Darunter sechs Deutsche (Leon Draisaitl, Tim Stützle, JJ Peterka, Moritz Seider, Nico Sturm, Philipp Grubauer), zehn Schweizer (Kevin Fiala, Roman Josi, Pius Suter, Timo Meier, Nino Niederreiter, Nico Hischier, Philipp Kurashev, J.J. Moser, Jonas Siegenthaler, Akira Schmid) und ein Österreicher (Marco Rossi).

    Auffällig stark präsentierten sich zwei Verteidiger: der Schweizer Roman Josi (Nashville Predators, vier Spiele, 1-3-4, +7) und der Deutsche Moritz Seider (vier Spiele, 1-1-2, neun Hits, elf Blocks). Auch der deutsche Torwart Philipp Grubauer (Seattle Kraken) hätte eine Top-3-Einstufung nach zwei starken Partien (ein Start, 1,84 Gegentore/Spiel, 92,3 Prozent Fangquote) verdient gehabt, doch gleich mehrere DACH-Stürmer liefen in dieser Woche heiß.

    Wie heiß, das zeigt, dass es selbst ein Tim Stützle (Ottawa Senators) nach einer Gala-Woche (vier Spiele, 2-2-4, elf Hits, fünf Blocks, 53,6 Prozent gewonnene Faceoffs) ganz knapp nicht in dieses Ranking geschafft hat.

    NHL.com/de stellt die Three Stars der vergangenen Woche vor...

    3rd Star: Marco Rossi (Minnesota Wild)

    Der österreichische Stürmer Marco Rossi von den Minnesota Wild erzielte in vier Spielen drei Tore (3-0-3), darunter einen Powerplay-Treffer. Der 22-Jährige aus Feldkirch hatte bei durchschnittlich 12:38 Minuten Eiszeit eine Schusseffizienz von 30 Prozent, fuhr drei Checks und blockte zwei Schüsse. Rossi steht zum vierten Mal in dieser Saison unter den Three Stars (zweimal 2nd Star, zweimal 3rd Star).

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    MIN@WPG: Rossi trifft doppelt

    2nd Star: Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)

    Der deutsche Center Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers empfahl sich mit einem Punkteschnitt von 1,5 für Rang zwei in dieser Woche. In vier Spielen gelangen dem 28-jährigen Kölner sechs Scorerpunkte (2-4-6), beide Tore fielen im Powerplay. Der Elite-Mittelstürmer glänzte auch mit 63,1 Prozent gewonnenen Faceoffs, drei Checks, zwei Blocks und 28,6 Prozent Schusseffizienz bei im Schnitt 21:02 Minuten Eiszeit pro Partie. Draisaitl taucht bereits zum elften Mal in dieser Spielzeit unter den Three Stars auf (vier 1st Stars, sechs 2nd Stars, ein 3rd Star) und steht in der dritten Woche in Folge, bzw. zum fünften Mal in den letzten sechs Wochen auf Platz zwei.

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    MIN@EDM: McDavid baut seine Punkteserie auf heimischem Eis aus

    1st Star: Kevin Fiala (Los Angeles Kings)

    Der Schweizer Flügelflitzer Kevin Fiala von den Los Angeles Kings ballerte sich in dieser Woche mit drei Toren und vier Punkten (3-1-4) in gerade einmal drei Spielen an die Spitze. Alle drei Treffer fielen in aufeinanderfolgenden Partien im Powerplay, zudem hatte der 27-Jährige aus St. Gallen eine brutale Schusseffizienz von 37,5 Prozent. Bei im Schnitt 18:10 Minuten Eiszeit überzeugte er auch im Defensivspiel mit fünf Checks und einem Block. Fiala sichert sich zum ersten Mal in dieser Saison den 1st Star (ein 2nd Star, drei 3rd Stars).



    ANA@LAK: Fiala mit dem 1:1-Ausgleich

    Fiala sticht im Powerplay und ballert sich an die Spitze | NHL.com/de
    Three Stars of the Week: Draisaitl mit 1,5-Punkte-Schnitt, Rossi mit drei Treffern, Stützle schrammt knapp vorbei
    www.nhl.com

    Wäre ja auch noch besser, wenn man aus Angst dies nicht mehr machen würde. Als gegnerischer Trainer, wäre dies ja die perfekte Story, um unsere “Stars” im nächsten Spiel noch mehr ran zu nehmen.


    Besser wäre, man würde sich verabschieden vom Plüsch Hockey und halt auch 2-3 Spieler im Team haben, die in so einer Serie Barberio halt einfach mal ein paar mitgeben.

    Wenn man so planlos, wie von dir beschrieben, durch die Playoffs läuft hast du eigentlich schon verloren.

    Das wäre nur unglaublich dumm wenn man seine Topspieler den Löwen zum Frass vorwirft.


    Hast wohl unsere letzte Serie gege den LHC vergessen? Das danach die Hälfte unserer Spieler gravierende Verletzungen davon trugen und wir für den nächsten Gegner reines Kannonenfutter waren, vergessen?

    Nein Playoffs hat auch viel mit Intelligenz und Taktik zu tun. Nicht nur mit roher Gewalt dem Gegner ins offene Messer zu laufen.


    Was der LHC seit Jahren bietet reicht für sie zwar nicht zum Meistertitel, aber für den Gegner meistens auch nicht! (Bin nicht mehr sicher obs der SCB mal geschafft hat)

    Eishockeystar Alexandre DaigleWie ein Jahrhunderttalent in der Schweiz landete

    Als Junior zum Messias stilisiert, wurde der Kanadier bald zur Zielscheibe, ehe er in der Schweiz sein Glück fand – eine Dokumentation zeichnet nun seine Karriere nach.

    Kristian Kapp

    Publiziert heute um 06:00 Uhr

    Der erste von zwei Titeln mit Davos: Alexandre Daigle (links) präsentiert am 9. April 2007 mit Meistertor-Schütze Robin Leblanc den Pokal.

    Der erste von zwei Titeln mit Davos: Alexandre Daigle (links) präsentiert am 9. April 2007 mit Meistertor-Schütze Robin Leblanc den Pokal.

    Foto: Arno Balzarini (Keystone)

    Selten war der Hype um einen Eishockeyspieler so gross, bevor er überhaupt Profi wurde. Aber Alexandre Daigle war im Juniorenhockey Kanadas so gut, dass er mit unheimlichen Superlativen überschüttet wurde. Er sollte der nächste Grosse Québecois werden und in die Fussstapfen der Richards, Lafleurs und Lemieux treten. Ja vielleicht gar Wayne Gretzky als Grössten überhaupt ablösen. Weil Daigle diesen Erwartungen nie gerecht wurde, ist seine Geschichte für viele jene eines Schnösels, der mit Gleichgültigkeit eine glanzvolle Karriere sabotierte.

    «Chosen One», Auserwählter, heisst eine Dokumentation von Amazon Prime über Daigle. Sie zeigt ein anderes, differenzierteres Bild vom Stürmer, der so gross hätte werden sollen, der aber am Ende in die Schweiz wechselte, wo er 2010 mit 35 fern jeglichen Glamours in Langnau zurücktrat.

    Weil sie zur Einordnung wichtig sind, werden in «Chosen One» alle Facetten gezeigt. Wie Ottawa und San Jose 1992/93 Niederlage an Niederlage reihten, da der letzte Platz automatisch das Erstwahlrecht im NHL-Draft bedeutete. Bald danach führte die Liga die Draft-Lotterie ein – eine «Daigle-Regel». Wie Daigle in Kanadas Hauptstadt landete und dort schon vor dem ersten Spiel als Messias gefeiert wurde. Wie der der englischen Sprache noch nicht mächtige Teenager mangels Berater und Hilfe vom Club jeden Unsinn mitmachte, um das Dürsten der Medien nach einer noch spektakuläreren Daigle-Story zu stillen.

    Die Nummer 1: Der 18-jährige Alexandre Daigle am 26. Juni 1993 in Québec City – soeben wurde er von den Ottawa Senators als Erster im NHL-Draft ausgewählt.

    Die Nummer 1: Der 18-jährige Alexandre Daigle am 26. Juni 1993 in Québec City – soeben wurde er von den Ottawa Senators als Erster im NHL-Draft ausgewählt.

    Foto: Brian Winkler (Getty Images)


    Wie er an den hohen Erwartungen zerbrach und wegen seines überdotierten Rookie-Vertrags (auch hier änderte die NHL die Regeln) zur Zielscheibe auf und neben dem Eis wurde. Ein Jungmillionär mit lockerem Mundwerk, der versagt? Das gehört bestraft, mit hartem Spiel und vernichtenden Schlagzeilen. Wie Daigle mit 25 ein erstes Mal zurücktrat, weil er die Lust am Eishockey verloren hatte. Wie er in der Auszeit als Lebemann eine Affäre mit Pamela Anderson gehabt haben soll. Wie er drei Jahre später wie aus dem Nichts in Minnesota seine beste Saison in der NHL hinlegte.

    Als Daigle 2006 nach Davos kam, erwarteten viele den Glamour-Boy. Es kam ein Mensch, den im Team alle mochten, der keine Probleme bereitete und Teil von zwei HCD-Meisterteams wurde, bevor er nach Langnau ging. Einmal sagte er, fern der NHL habe er jene Liebe zum Sport wiedergefunden, die er nur als Junior gekannt habe. Nur das Thema Pamela Anderson blieb tabu, darauf mochte er nicht in der Garderobe und schon gar nicht in Interviews eingehen. Es ist auch in «Chosen One» jener Moment, in dem sich sein Gesicht kurz verfinstert. Trotzig sagt er: «Es gab keine Social Media, keinen Beweis. Also muss ich nicht darüber sprechen.»

    Die letzte Station: Mit dem Langnauer Tiger auf der Brust feiert Alexandre Daigle (links) mit Sven Helfenstein einen Treffer im Playout-Final auswärts in Biel am 3. April 2010. Es ist das finale Spiel in Daigles Karriere.

    Die letzte Station: Mit dem Langnauer Tiger auf der Brust feiert Alexandre Daigle (links) mit Sven Helfenstein einen Treffer im Playout-Final auswärts in Biel am 3. April 2010. Es ist das finale Spiel in Daigles Karriere.

    Foto: Peter Schneider (Keystone)

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    Aber immerhin scheint man aus der Vergangenheit gelernt zu haben - nach dem Empty Netter zum 3:1 wurde die 4. Linie auf's Eis beordert
    - denke, es hätte sonst durchaus zu 'Racheaktionen' kommen können, da Lausanne nichts mehr zu verlieren bzw. zu gewinnen hatte.

    Das war auch schon anders, als man in der Playoff-Serie unverständlicherweise nochmals die Top-Linie um Ghetto auf's Eis schickte, als das Spiel kurz vor Schluss entschieden war, und dieser prompt von Barberio mit einem üblen Bandencheck fast ausser Gefecht gesetzt worden wäre ...

    Wer war damals der Trainer?

    Ihr schreit ja alle vor lauter bösem Lausanne. Was war denn gestern so besonders dreckig? Die Scrums?

    Vielleicht die vielen dreckigen kleinen nicht gehandeten Crosschecks, Kniecheck gegen Rohrer, Checks ohne das überhaupt ein Puck in der Nähe war, bei Keilereien immer zu 2./3. auf einen Mann usw.

    Dafür Lächerlichkeiten die Bestraft wurden?
    Baltisberger geht für nichts!!! Auch das rencontre mit Hollenstein zu bestrafen war mehr als nur lächerlich.


    Keine sonderlich gute Schirileistung, aber wenn Lausanne auf dem Eis ist, ist es auch nie einfach da viele dreckige Dinge überall laufen, Daher keine grossen Vorwürfe meinerseits an die Schiedsrichter.


    Auch für dieses Jahr gilt ihnen aus dem Weg zu gehen, da du die vielleicht aus den Playoffs schmeisst, aber nach der Serie deine halbe Mannschaft kaputt ist!

    Nur 1 Marti und ein Grant reichen dir bri weitem nicht gegen die!


    Malgin /Andrighetto / Sigrist würden die Serie nicht zuende spielen!


    Da geht es nur um zerstören und die paar Spielsperren gegen Sie nehmen die in kauf!

    Facts ZSC vs LHC

    Ones to Watch: LHC

    Rückblick: Das Heimteam hat jeweils beim Duell der Löwen verloren. Kurz vor Weihnachten gab es einen 4:2-Sieg für den Zett in der vaudoise Arena. Anfang November gab es die ärgerliche Penalty-Niederlage für den Zett auf Zürcher Eis. Das erste Saisonduell konnten die Stadtzürcher mit 3:1 in der Fremde für sich entscheiden.

    Die Neun: Damien Riat hat am Vorabend gegen Ambri seine Saisontore 14 und 15 erzielt. Der Nationalspieler steht somit bei inklusive 17 Assists bei starken 32 Punkten. Der Mann wird auch heiss sein, gegen die ZSC Lions treffen zu wollen.

    Die Zwölf: Lange war Raffl keine konstante Option im Kader des LHC, nun kommt er aber pünktlich vor den Playoffs in Fahrt. Auch er hat gegen Ambri einen Doppelpack geschnürt und steht nun bei 12 Punkten (6G/6A) in nur zehn Spielen.

    Last Five: Vier Vollerfolge haben die Lausanner im Gepäck mit dabei. Mit ihrem gestrigen 4:1-Sieg über Ambri konnten sie denn Langzeitverfolger der Zürcher EV Zug überholen und sich auf den dritten Tabellenplatz vorkämpfen.


    17:12

    Direktduelle

    Die ZSC Lions konnten bisher zwei der drei Duelle gegen Lausanne für sich entscheiden. Bei allen drei Spielen verliess die Auswärtsmannschaft das Eis als Gewinner. Setzt sich die Serie heute Abend fort oder setzt der ZSC dem Ganzen ein Ende mit einem Heimsieg?

    17:09

    Topscorer

    Denis Malgin ist der beste Scorer beim ZSC mit 42 Punkten (18 Tore und 24 Assists). Antti Suomela trägt den Flammenhelm für die Gäste aus Lausanne mit seinen 41 Punkten (12 Tore und 29 Assists).

    17:06

    Schiedsrichter

    Mark Lemelin und Ken Mollard leiten die heutige Partie in der Swiss Life Arena. Unterstützt werden sie von den beiden Linesmen David Obwegeser und Sébastien Duc.

    16:56

    Formkurve HC Lausanne

    Die Gäste aus dem Waadtland sind ebenfalls in einer guten Form und musste in den letzten zehn Spielen viermal als Verlierer vom Eis, allerdings fing man sich diese Niederlagen nacheinander ein, als man eine schlechtere Phase durchlief. Die letzten vier Spiele konnte man alle für sich entscheiden und erhielt nur vier Gegentreffer. Lausanne ist in Form und überzeugt momentan mit starker Defensivarbeit und kann auf einen Riat in Topform zählen.

    16:47

    Formkurve ZSC Lions

    Die ZSC Lions befinden sich in einer guten Form, konnten sie doch drei der letzten zehn Spiele für sich entscheiden. Niederlagen setzte es in dieser Phase nur gegen Rapperswil, Fribourg und Kloten ab. Alle drei Spiele wurden auswärts verloren, denn zuhause ist man seit der Niederlage vom 20. Januar gegen den EHC Kloten ungeschlagen.

    16:33

    Ausgangslage

    Die ZSC Lions sind in der Pole Position für den 1. Platz und peilen den Qualifikationssieg an. Vier Punkte Vorsprung auf Fribourg-Gottéron lassen die Spieler und Fans berechtigterweise vom 1. Schlussrang träumen und wecken Hoffnungen auf erfolgreiche Playoffs. Der heutige Gegner ist als Drittplatzierter auch eine hohe Hausnummer und wird dem ZSC bestimmt einiges abverlangen. Können die Zürcher als Sieger vom Eis gehen und dem Qualifikationssieg einen Schritt näher kommen?

    Die Gäste aus Lausanne kämpfen mit dem EV Zug um den 3. Schlussrang nach der Qualifikation. Die punktgleichen Zuger sind allerdings im Gegensatz zu den Waadtländern überhaupt nicht in Form und befinden sich in einer Abwärtsspirale. Lausanne ist im Schuss und wird heute die nächsten drei Punkte anpeilen. Gelingt ihnen ein Coup mit einem Auswärtssieg beim Leader ZSC?

    ZSC-YOUNGSTERS SPIELEN PLAYOFFS MIT GCK

    Wieso spielen die Jahrgänge 2002 und jünger im Moment nicht mehr National League?

    Die Regel der National League / Swiss League besagt folgendes: Sobald die Playoffs der Swiss League gestartet sind, dürfen keine Spieler mehr von der National League runtergegeben werden. Spieler raufnehmen in die National League ist für die Jahrgänge 2002 und jünger erlaubt. Runtergeben geht dann nicht mehr.

    Deshalb sind seit dem Playoff-Start der GCK Lions letzten Dienstag bewusst auch zahlreiche ZSC-Youngsters mit dabei. Also Spieler mit Jahrgang 2002 oder jünger wie beispielsweise Nicolas Baechler, Daniil Ustinkov und Jan Schwendeler. Sie werden im Moment nicht in der National League auflaufen, sondern mit den GCK Lions sehr viel Spielpraxis und vor allem wertvolle Playoff-Erfahrung sammeln. Bei Bedarf könnten die ZSC Lions diese Spieler sofort wieder raufholen in die National League aufgrund der oben beschriebenen Regel für die Jahrgänge 2002 und jünger.

    Playoff-Spielplan GCK Lions


    Emmentaler prüfen mögliche neue Partnerteams

    Die SCL Tigers und der Kontakt mit den Gebrüdern von Arx


    Die Partnerschaft der SCL Tigers mit den Ticino Rockets könnte nach dieser Saison enden, weswegen die Emmentaler bereits Ausschau nach einer Alternative halten. Dabei geraten die Brüder von Arx in den Fokus.

    Die beiden trainieren nämlich den ambitionierten EHC Chur, mit welchen sie in dieser Saison den Aufstieg in die Swiss League anpeilen. Sollte dieser gelingen, dann wäre der EHC Chur definitiv eine interessante Option für eine Partnerschaft, wie die Berner Zeitung berichtet. Chur-Sportchef Roger Lüdi hat den Kontakt mit den Tigers gegenüber der genannten Quelle bestätigt.

    Die SCL Tigers würden auch aus Sicht der Gebrüder Sinn ergeben, schliesslich lancierten Reto und Jan von Arx Mitte der Neunziger ihre erfolgreichen Spielerkarrieren in Langnau.

    Der neue NL-Import im Portrait

    Ein Top-Transfer und die Gefahr, dass er gar nie in der Schweiz ankommt

    Der HC Ajoie hat mit Jerry Turkulainen bereits einen neuen Ausländer für die kommende Saison verpflichtet. Der Stürmer weiss in der finnischen Liga zu überzeugen und könnte durchaus die National League aufmischen. Es dürfte aber die kleine Gefahr bestehen, dass er gar nie in Pruntrut ankommen wird


    Der heute 25-Jährige begann bei Jukurit mit dem Eishockeyspielen und wechselte in der U16 zu JYP. Seither hat Turkulainen seine gesamte Karriere in Jyväskylä verbracht und sich dort hervorragend entwickelt. In der Saison 2016/17 war er 18-Jährig und durfte zum ersten Mal überhaupt in der ersten Mannschaft von JYP auflaufen. Dabei sammelte er in 48 Spielen gleich 26 Scorerpunkte und wurde auch für die U20-Nationalmannschaft Finnlands aufgeboten, allerdings nur in Testspielen. An der U20-Weltmeisterschaft nahm er allerdings nicht teil.

    Das änderte sich auch im nächsten Jahr nicht, obwohl er noch das Alter dafür gehabt hätte. Bei einem Blick auf die Statistiken ist das durchaus erstaunlich. Denn Turkulainen konnte sich in der höchsten finnischen Liga auf 33 Scorerpunkte steigern. Das sind über 0.5 Punkte pro Spiel als Youngster. Wir haben aber noch nicht die ganze Geschichte des Stürmers erzählt. Denn er verfügt nicht über Gardemasse. Jerry Turkulainen ist nur gerade 1.71 Meter gross und 73 Kilogramm schwer. Damit wird er in der National League einer der kleinsten Spieler sein. Das dürfte auch einer der Gründe sein, weshalb Turkulainen nie gedraftet wurde und das Interesse aus der NHL eher dürftig ist. Auch an einem grossen internationalen Turnier nahm er trotz seiner Scorerqualitäten noch nie teil.

    Der bislang grösste Erfolg

    Die Saison 2017/18 war für Jerry Turkulainen dennoch speziell, obwohl er nicht für die U20-Weltmeisterschaft aufgeboten wurde. Er durfte nämlich mit JYP die Champions-Hockey-League-Trophäe in die Höhe stemmen. Im Final setzte sich Jyväskylä mit 2:0 gegen die Växjö Lakers aus Schweden durch. Turkulainen kam in 12 Einsätzen auf acht Scorerpunkte. Im Final war er allerdings an keinem der beiden Tore beteiligt.

    In der Saison 2019/20 knackte der junge finnische Stürmer zum ersten Mal die 40-Punkte-Marke in der Regular Season. In dieser Region blieb er, bis er in der letzten Spielzeit den nächsten Schritt machte und auf 54 Scorerpunkte kam. Jetzt sieht es gar danach aus, als ob Turkulainen die 60-Punkte-Marke knacken wird. Er kommt in 53 Partien auf 20 Tore und 38 Assists, was 58 Scorerpunkte ergibt. Damit ist er aktuell der zweitbeste Scorer in der finnischen Liga.

    Was kann der HC Ajoie von Jerry Turkulainen erwarten?

    In der Saison 2024/25 wird Turkulainen also zum ersten Mal die Heimat verlassen und in den Jura wechseln. Ausser die NHL wird noch auf ihn aufmerksam und er unterschreibt einen Vertrag vor Mitte Juni. Aufgrund seines Körperbaus ist es aber unwahrscheinlich, dass er einen Kontrakt bei einer NHL-Franchise erhält. Stattdessen kann sich der HC Ajoie auf einen Spieler mit sehr vielen Offensivqualitäten freuen. Sportchef Julien Vauclair meinte bei der Verpflichtung: "Ich freue mich, dass wir einen Spieler wie Jerry Turkulainen unter Vertrag nehmen konnten. Als einer der Besten im Powerplay hat er bewiesen, dass er in einer der besten europäischen Ligen dominierend sein kann. Ich freue mich darauf, diesen kreativen Spieler bald in unseren Farben spielen zu sehen."

    Was bei Turkulainen auch auffällt, ist seine Übersicht und sein Pass. Er weiss gegnerische Verteidigungen mit einem guten Pass zu überlisten. Er ist zudem sehr schnell und trifft viele richtige Entscheidungen. Seine Schwäche liegt natürlich im physischen Bereich, diese weiss er aber mit seiner Spielweise wettzumachen. Falls die NHL nicht noch dazwischenfunkt, darf sich der HC Ajoie über einen tollen Transfer freuen

    Yes, lieber zum 629371. Mal i mim Lebe ZSC-Langnau am Zischtig aber vor 5’900 Zueschauer (offizielli zueschauerzahl 10’400).

    D Spiel id SK inkludiere, chli aständig werbig mache und es produkt erstelle, wo für en grossteil vode zueschauer attraktiv isch, es wär kei hexerei.

    Aber definitv lieber Langnau/ Ajoie mit eme Car voll Fans, guete Usländer, bekannte Schwiezer, ehem. ZSC Spieler/Juniore usw als Rouen, Aalborg, Kosice, Trinec, Rauma, Pelicans, Innsbruck usw.
    Glaubsch ja sälber nöd das mir 1x weniger als 6000 Nase i de SLA gha händ, oder?

    6000 Nase wäred i de CHL es absoluts Higlight und häsch höchstens gäge d Gummihäls oder ab em HF/F. Wär aber trotzdem e absolut trurigi Kulisse i de SLA. Aber wahrsch spillemer den wieder z Dübi oder Chrüzlinge zum d Ostschwiezer motiviere 🤣

    Keine vo de gnännte Mannschafte bringt dir meh Uswärtsfans als Ajoie/Langnau , scho garnöd unter de Wuche.

    Ich gseh nur Nachteil für d Meisterschaft und au fürs Prestige wenns nöd guet lauft, ussert chunsch mind. In HF oder bisch i de Top 4 i de Quali. Medie warted doch genau nur uf sonen ZSC Absturz…


    Vo Verletzigshäx wie alli Schwiezer CHL Teams duregmacht händ, redemer jetzt mal nöd.

    Es staht und fallt au vo ganz Obe, ob mers ernst nimmt oder nöd, was für mich heisse würd das mer scho mit 7-8 Usländer ab em August startet. Das wär mal es Statement!

    Aber mir vertschuttet sogar oises Schwiezer Tafelsilber wo genau für so e Kampagne wichtig wär.

    Ich wird au i dene Spiel im Stadion sie, aber guet findi die lustlosuftritt nöd.

    Zuerst steht aber ein nächstes, möglicherweise vorentscheidendes Spiel an

    Ein zusätzlicher Startplatz für die NL und die nächste entscheidende Phase

    Der Genève-Servette HC kürt sich zum ersten Schweizer Champions-Hockey-League-Sieger, seit dem der Wettbewerb in der Saison 2014/15 neu gestartet worden ist. Ein Erfolg, der schon längst von einem National-League-Team erwartet wurde, ist endlich Tatsache. Trotzdem fällt auf, wie viel über die einheimische Liga gesprochen wurde.

    Speziell in den Interviews nach dem gewonnenen Finalspiel sprachen die Spieler immer wieder von der Regular Season. Man dürfe kurz feiern, aber am Samstag gehe es bereits wieder weiter, sagten die Spieler im übertragenen Sinn. Das hat natürlich auch mit dem unvermeidbaren Zeitpunkt des Finals zu tun. Später ist es nicht möglich und früher geht es aufgrund der Länge des Wettbewerbs nicht. So ist es halt unvermeidbar, dass die Genfer bereits wieder an das wichtige Spiel vom kommenden Samstag denken, schliesslich kämpfen sie noch um die direkte Playoff-Qualifikation.


    Das zweite Highlight innert zehn Monaten und die Schwierigkeiten dazwischen

    Für die Grenats ist der Sieg in der Champions Hockey League das Highlight der bisherigen Saison. Nach dem Meistertitel in der letzten Spielzeit und der kurzen Sommerpause bekundete das Team von Jan Cadieux Mühe, zu Beginn den Tritt zu finden. Das ist auch einer der Gründe, weshalb sich die Genfer aktuell nicht unter den Top-Sechs der National League befinden. Entsprechend war dieser Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation auch bei den Siegerinterviews der Champions Hockey League ein Thema. Wäre das Team komfortabel in den Top-Vier klassiert, hätte es sich wohl anders angehört.

    Stattdessen steht am kommenden Samstag das vorentscheidende Spiel in Bern an. Die Mutzen haben aktuell sechs Punkte Vorsprung auf den Genève-Servette HC, aber gleichzeitig ein Spiel mehr absolviert. Holen sich die Berner drei Punkte, vergrössern sie den Abstand auf neun Zähler, mit fünf übrigen Partien für die Grenats. Will das Team von Jan Cadieux also den Glauben an die direkte Playoff-Qualifikation aufrechterhalten, dann sind drei Punkte in der PostFinance Arena Pflicht.

    Das Powerplay als grosse Stärke

    Neben dem Spiel in Bern spielen die Genfer noch gegen den SCRJ (h), den LHC (a), den HCAP (h), den EVZ (a) und den EHCB (h). Einfach ist das Restprogramm also nicht. Falls die Grenats den Gang über die Play-Ins gehen müssen, können sie auf ihr überragendes Powerplay vertrauen. Das war auch im Final der Champions Hockey League ein entscheidender Faktor. In der National League sind die Genfer in 25,21 % der Überzahlspiele erfolgreich und führen damit die Liga in dieser Statistik an.

    In der National League geht es in dieser Saison sehr eng zu und her und so wird es in den Playoffs auch keine einfachen Gegner geben. Dennoch würden der HC Fribourg-Gottéron und die ZSC Lions wohl im Viertelfinale gerne auf eine Serie gegen den Genève-Servette HC verzichten. Das Team von Jan Cadieux könnte in den Playoffs, insofern sie sich dafür qualifizieren, regelrecht zum Favoritenschreck werden. Die Ausgangslage ist also durchaus spannend.

    Vier Schweizer in der Champions Hockey League 2023/24

    Der Sieg in der Champions Hockey League hat zudem noch einen Vorteil für die gesamte National League. Die Grenats sind bereits fix für die Austragung 2024/25 qualifiziert. Die drei zusätzlichen Plätze bleiben der National League aber erhalten, es werden also vier Schweizer Teams mit von der Partie sein. So qualifizieren sich der Qualifikationssieger, der Meister und das beste weitere Team für die Champions Hockey League.