Beiträge von Sbornaja

    Das NHL-Round-Up der Schweizer
    Überragender Pius Suter freut sich über seinen zweiten NHL-Hattrick seiner Karriere

    In der NHL-Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gab es für die Schweizer Spieler lauter Niederlagen zu verkraften. Immerhin ein Stürmer konnte sich aber trotzdem ins Rampenlicht spielen.

    Pius Suter von den Vancouver Canucks erlebte nämlich einen persönlich gesehen überragenden Abend. Der Schweizer Center sorgte im Alleingang dafür, dass sein Team gegen die St. Louis Blues immerhin einen Punkt ergattern und erst in der Overtime mit 3:4 unterlag. Der Zürcher zeichnete sich ganz alleine für alle drei Tore verantwortlich, erzielte er im dritten Drittel seine Saisontreffer zehn bis zwölf. Es war der zweite Karriere-Hattrick von Pius Suter in der NHL und wenig überraschend wurde der Schweizer auch zum besten Spieler gekürt. Der 27-Jährige erhielt eine Eiszeit von 18:29 Minuten und er schoss viermal aufs Tor (Plus-1-Bilanz).

    Suters Tore:
    https://content.jwplatform.com/previews/rHeSKxLz

    NHL auf X: „That's the second hat trick of Pius Suter's career! 👏 Hat Trick Challenge presented by @AstraZenecaUS https://t.co/XIYlS88VXw“ / X (twitter.com)

    Als einziger weiterer Schweizer konnte zudem Philipp Kurashev in Diensten der Chicago Blackhawks einen Scorerpunkt sammeln. Bei der 2:6-Pleite gegen Seattle steuerte der Stürmer seinen 16. Saison-Assist bei. Der Stürmer stand 15:28 Minuten auf dem Eis und er beendete die Partie mit einer Minus-2-Bilanz.

    Keinen Grund zu Feiern hatte Kevin Fiala mit den Los Angeles Kings, verlor man gegen die Buffalo Sabres mit 3:5. Der Schweizer Stürmer erlebte dabei einen schwarzen Abend und musste die Partie bei einer Eiszeit von 18:33 Minuten mit einer satten Minus-4-Bilanz beenden. Niederlagen setzte es auch für Nino Niederreiter und seine Winnipeg Jets (0:1 gegen die Toronto Maple Leafs) sowie für Janis Moser und seine Arizona Coyotes (2:6 gegen die Florida Panthers).

    Gesperrte Fankurven
    Wer Unschuldige bestraft, macht etwas falsch

    Seit zehn Monaten reagiert die Politik mit Kurvensperren auf Randale ausserhalb der Stadien. Weil davon auch Tausende von Unbeteiligten betroffen sind, steigt die Gefahr einer Eskalation.

    Florian Raz Florian Raz Publiziert: 24.01.2024, 16:53

    Am Sonntag noch ausverkauft und mit Choreo – am kommenden Mittwoch leer: Die Südkurve des FC Zürich.

    Am Sonntag noch ausverkauft und mit Choreo – am kommenden Mittwoch leer: Die Südkurve des FC Zürich.

    Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

    Die Strafe kommt schnell – und sie ist hart. Am Sonntagabend haben rund 100 Anhänger des FC Zürich beim Bahnhof Altstetten die Polizei angegriffen. Am Dienstag wird entschieden: Die Fankurve des FCZ muss für das Heimspiel gegen Lausanne leer bleiben. Das entspricht dem neuen Umgang der Polizeibehörden mit Fangewalt. Am Samstag war die Ostkurve der Young Boys geschlossen.

    Die Strafe klingt auf den ersten Blick logisch und konsequent. Fussballfans machen Probleme? Also sollen Fussballfans dafür büssen. Es gibt viele Menschen, die nicht einsehen, warum Matches nur mit grossem und teurem Polizeieinsatz möglich sein sollen. Oder warum ihre Quartiere stundenlang vom öffentlichen Verkehr abgeschnitten sind.

    Leider hat das Vorgehen gleich mehrere Haken: Am kommenden Mittwoch werden möglicherweise die 100 Gewalttäter von Altstetten bestraft. Vielleicht aber auch nicht. Niemand weiss, ob sie wirklich Karten für die Südkurve besitzen.

    3900 Menschen in Sippenhaft

    Sicher getroffen werden aber mindestens 3900 Menschen, die am Sonntag nicht randaliert haben und nun trotzdem nicht ans Spiel dürfen. Sie alle werden in Sippenhaft genommen.

    Wie viele von ihnen erachten die Strafe wohl als verdient? Und wie viele fühlen sich ungerecht behandelt, weil sie für einen Angriff verantwortlich gemacht werden, der nach Spielschluss 1,5 Kilometer Luftlinie vom Stadion entfernt stattgefunden hat, während sie ganz woanders waren?

    Die Idee hinter den Kollektivstrafen ist einfach: Will eine Gruppe nicht, dass sie für Taten Einzelner belangt wird, sorgt sie in den eigenen Reihen für Ruhe. Selbstregulierung heisst das Zauberwort.

    Es gibt genügend wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Gruppenstrafen im Normalfall genau das Gegenteil bewirken. Sie sorgen dafür, dass sich die Gemässigten oder Unbeteiligten unter den Bestraften mit den radikaleren Elementen solidarisieren. Die Folge ist also nicht mehr Ruhe. Sondern mehr Unruhe.

    Der Staat darf es sich nicht zu einfach machen

    Das bedeutet nicht, dass der Staat aus Angst vor der Reaktion der Fans tatenlos zusehen soll, wenn es zu Gewalt kommt. Aber er darf sich die Strafverfolgung auch nicht zu einfach machen. Natürlich ist es schwierig, in einer uniformen Gruppe von Fussballfans Einzeltäter zu fassen. Aber am Sonntagabend hat sich niemand in der Masse der Südkurve versteckt. Die war zu dem Zeitpunkt nämlich nicht am Bahnhof Altstetten.

    Gemäss Informationen dieser Zeitung sind auf Videos sogar teils unvermummte Aggressoren zu sehen. Also ist es an den Behörden, diese Personen zu finden – und ihrer Bestrafung zuzuführen. Das ist mühsam, kostet Ressourcen und kann dauern. Aber so funktioniert nun mal das Schweizer Justizsystem.

    Das aktuelle Vorgehen von Politik und Polizei umgeht all das mit scheinbarer Leichtigkeit. Statt Einzelnen ihre Taten nachzuweisen und Jahre auf ein Urteil zu warten, spricht man in Höchstgeschwindigkeit Pauschalstrafen aus. Womit man der Öffentlichkeit das Gefühl vermittelt, dass da endlich mal jemand für Ordnung sorgt.

    Bloss ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass genau das Gegenteil bewirkt wird. Für Ruhe und Ordnung sorgen Kurvensperrungen selten. Nur wer sehr naiv ist, denkt, dass die ausgesperrten Fans einfach zu Hause bleiben. Im besten Fall weichen sie in andere Sektoren aus. Im schlechteren tauchen sie vor dem Stadion auf. Und den schlechtesten Fall will man sich gar nicht ausmalen.

    In der letzten Saison kam es in der höchsten Schweizer Fussballliga zu den wenigsten schweren Vorkommnissen, seit Zahlen erhoben werden. Jetzt aber deutet fast alles darauf hin, dass es zwischen organisierten Fans und Behörden demnächst zur Eruption kommt.

    Die Polizeidirektorinnen und -direktoren werden sich dann wieder sehr schockiert zeigen. Aber sie werden mit dem Vorwurf leben müssen, dass sie es diesmal selber waren, die massgeblich an der Eskalationsschraube mitgedreht haben.

    Gerücht um angebliches Aus
    Mitchell soll seinen Job beim EHC Kloten kommende Woche verlieren

    Trotz der beiden überraschenden Siege gegen die ZSC Lions steckt Kloten in einer sportlichen Krise, wobei Larry Mitchell als Sportchef und aktueller Trainer eine (Teil-)Schuld trifft. Die Flughafenstädter sollen nun genug davon haben und ihn zumindest als Trainer absetzen.

    Der EHC Kloten konnte den Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Ajoie dank der beiden Derby-Siege gegen den ZSC zwar auf zehn Punkte anwachsen lassen, die Jurassier haben jedoch noch drei Spiele weniger auf dem Konto. Im Lager der Flughafenstädter ist die Unzufriedenheit mit Larry Mitchell so gross, dass dieser kommenden Montag von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden werden soll. Wie watson berichtet, steht die Entscheidung bereits fest. Als Trainer ersetzen soll ihn Stefan Mair, der bislang die Elite-Junioren bei Ambri trainierte. Sein Vertrag soll bis Ende Saison laufen. Ob Mitchell als Sportchef im Amt bleibt, sei unklar.
    mitchell soll seinen job beim ehc kloten kommende woche verlieren (sport.ch)

    Die nächsten zwei Schwalbenkönige hats erwischt.

    Ambri- und Rappi-Spieler werden gebüsst
    Zwei Schwalben, die teuer zu stehen kommen

    Daniele Grassi von Ambri-Piotta und Fabian Maier vom SC Rapperswil-Jona Lakers sind von Einzelrichter Stefan Müller gebüsst worden. Bei beiden war das "Vortäuschen eines Fouls" der Grund für die Busse.

    Daniele Grassi hob dabei nach einem Stockschlag in die Schlittschuhe des Bielers Aleksi Heponiemi ab, "indem er beide Beine unnatürlich anwinkelt, seine beiden Arme übertrieben in die Höhe streckt und auf unnatürliche Art und Weise hinfällt". Das Aufgrund eines Schlages von hinten, sei das Anwinkeln "unnatürlich" und der Grund, wieso die Arme in die Höhe gingen nicht "ersichtlich".

    Fabian Maier seinerseits wurde aufgrund eines verfrühten Abdrehens bei einem Cross-Check von Hari Pesonen gebüsst. "Maier, welcher seinen Kopf bereits vor dem Kontakt abdreht, reagiert auf diesen Kontakt, in dem er seine Beine vom Eis abhebt, diese anwinkelt und auf theatralische Art und Weise hinfällt", wird Müller zitiert.

    Bei beiden Spielern heisst es, die Situation "ist für das Sounding Board nicht nur übertrieben und unnatürlich, sondern vielmehr ein offenkundiges Verhalten, eine Strafe herauszuholen oder zu beschönigen." Die ausgesprochene Strafe umfasst ein Bussgeld in der Höhe von je 1'200 CHF.-

    Beide Szenen seht ihr übrigens hier.
    zwei schwalben die teuer zu stehen kommen (sport.ch)

    Erwischt glaube ich einige Sportler gerade richtig hart. Long Covid? Naja, was auch immer, unschön das ganze.... Kukan eventuel auch noch andere in unserem Team und deshalb eine grosse Müdigkeit present? Keine Ahnung aber irgendwie fehlt mir bei einigen die Spritzigkeit.


    Seit über 3 Wochen als krank gelistet

    Was ist mit Zug-Goalie Genoni los?

    Seit über drei Wochen hat Leonardo Genoni nicht mehr gespielt. Der EVZ-Torhüter ist auf dem Matchblatt jeweils als krank gelistet. Wann kehrt der 36-Jährige zurück?
    Publiziert: 14:17 Uhr

    PIUS KOLLER

    Der letzte Einsatz von EVZ-Goalie Leonardo Genoni: Am 2. Januar gegen die SCRJ Lakers.

    Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

    Generell hält man sich gerne bedeckt, wenn es um Ausfälle von Starspielern geht. Wenn also Leonardo Genoni plötzlich von der Bildfläche verschwindet, ist das nicht anders. Der siebenfache Meistergoalie stand letztmals am 2. Januar gegen die SCRJ Lakers im EVZ-Tor – Shutout inklusive.

    In den sechs Spielen seither wurde Genoni auf dem Matchblatt jeweils als krank gelistet. Mehr Informationen dazu gibt es nicht, ausser dem Hinweis auf der Klubseite, dass sein Zustand von Tag zu Tag neu beurteilt wird. Inzwischen sind bereits einige Tage ins Land gezogen.

    Die gute Nachricht: Am Dienstag absolvierte der 36-Jährige das komplette Eistraining mit der Mannschaft. Genoni scheint also auf dem Weg zurück zu sein? Auch Zugs Trainer Dan Tangnes (44) hält sich bei dieser Personalie lieber etwas bedeckt. «Wenn es die ganze Woche gut läuft für ihn, dann hoffen wir, dass er eine Partie bestreiten kann am Wochenende», sagt der Norweger nur.

    Genoni kaum je verletzt

    Genonis lange Absenz fällt deshalb so auf, weil der Routinier in seiner Karriere kaum je länger ausgefallen ist. Der EVZ musste im Spätherbst 2019 in der Premierensaison des Torhüters in Zug länger auf ihn verzichten. Damals verpasste er aufgrund von Adduktoren-Problemen fünf Spiele in seiner dreiwöchigen Verletzungspause. Einzig beim HCD fehlte Genoni einmal länger. Im Oktober 2013 zog er sich eine Verletzung am Sprunggelenk zu und musste zwei Monate pausieren. Da war der Keeper für 18 Partien nicht verfügbar.

    Aktuell hat er beim EVZ mittlerweile sechs Spiele verpasst. Das hatte zur Folge, dass sein Ersatz Luca Hollenstein erstmals in seiner Laufbahn so viele Einsätze in der National League in Folge geleistet hat. Der 23-Jährige ist deshalb auf dem Weg zu seiner Saison mit den bisher meisten Spielen.

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    Ich weiss sind beides Luganesi, aber bei schweren Verletzungen denke ich da anders! Hockeyfamily!!!
    Gute Besserung an Giovanni Morini, Oberschenkelbruch und Niklas Schlegel (muskulär)!


    Längere Zwangspause für ihn
    Für einen Luganesi ist die Saison bereits zu Ende

    Im Spiel gegen den Genève-Servette HC ist Luganos Giovanni Morini unglücklich und ohne Fremdeinwirkung gegen die Bande geprallt, musste danach mit der Trage abtransportiert werden. Nun kommt für ihn eine niederschmetternde Diagnose.

    Morini wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und dort untersucht. Es stellte sich ein Bruch des rechten Oberschenkels heraus. Er wird sich im Verlauf des Mittwochmorgens einer Operation unterziehen, um den Bruch zu verkleinern und zu versorgen.

    Damit fällt der Stürmer bis mindestens Saisonende aus und kann dem HCL nicht mehr helfen im Kampf um die direkten Playoff-Plätze. Wann genau er zurückkehren wird, wird nach einer nächsten Röntgenuntersuchung bekannt.

    Zudem gibt der HC Lugano auch Informationen zum Zustand von Torhüter Niklas Schlegel. Er erlitt im gleichen Spiel eine Muskelverletzung, das Ausmass soll nach Untersuchungen am Mittwochnachmittag erkannt werden. Unterdessen ist klar, dass Lugano wochenlang ohne ihn auskommen muss. Den Fall in die Bande seht ihr im zweiten Slide unten.
    lugano wochenlang ohne schlussmann schlegel (sport.ch)

    ganz ehrlich, aktuell viel mehr Schwendeler als Ustinkov. Darum verstand ich gestern nicht wieso Schwendeler mehr Eis bekam

    Kommt noch dazu, dass Ustinkov ja glaube ich nach Übersee geht. Gleiches gilt für Rohrer. Finde Rohrer super, auch wenn er gerade wie alle anderen in einem Tief steckt, aber warum erhalten andere Junge nicht mehr Eiszeit? Bächler machts super aber was ist mit Graf, Truog, Mettler.

    Metter ist der Beste mit einer +- 18 Bilanz bei GCK, 40 Spiele 31 Punkte in der NLB sind jetzt nicht soooo schlecht für einen 2000er.Mit 1.76m ist er klar ein kleiner Spieler, aber hey, gebt dem doch mal die Chance, bevor Rappi, Ambri, Ajoie oder Langnau anklopfen. Gilt auch für andere.

    Schwendeler machts sensationell finde ich.

    Aber ja, eventuell geht es auch um vertragliche Geschichten, wer weiss...




    Wo knallts – und bei welchem Klub ists zum Gähnen?

    Das Spektakel-Ranking der National League

    Die Tabelle liefert sportliche Tatsachen, ohne Wenn und Aber. Aber wer sorgt für die beste Unterhaltung? Eine Wertung ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Wahrheit – dafür mit einem Augenzwinkern.

    Publiziert: 23.01.2024 um 16:59 Uhr Aktualisiert: 23.01.2024 um 19:40 Uhr Stephan Roth und Dino Kessler

    1

    Bern

    Der SCB bewegt. In der Hauptstadt sorgen drei Drittel ohne Torschuss für mehr Emotionen als ein Hattrick oder ein «Stängeli» anderswo. Spieler werden so schnell gewechselt wie die Preise im Supermarkt. Vier Siege in Serie? Da kommt bestimmt bald die nächste Krise um die Ecke. Und da ist sie dann auch schon! Da muss sich selbst eine Koryphäe wie Jussi Tapola in Acht nehmen. Und dabei hat es Boss Marc Lüthi noch nicht einmal krachen lassen.

    2

    Fribourg

    Die bieten: Sörensen, Berra, Bertschy, Sprunger et al. Dazu kommt natürlich Chris DiDomenico, bei dem alle gespannt auf den ersten Kontrollverlust seit der Rückkehr aus Bern warten. Und das alles in einem Stadion, das wie geschaffen ist für möglichst dramatische Aufführungen. Herrlich.

    KEYSTONE-SDA.CH

    Fribourg: Selbst wenn da nur Löcher ins Eis gebohrt werden, schaut man noch hin.

    3

    Biel

    Jetzt machen die Seeländer auch auf dem Eis wieder Musik. Inklusive Zugaben (schon 14 Verlängerungen). Davor war vor allem daneben jede Menge los. Kaum ein Tag ohne Transfermeldung – rette sich, wer kann. Und dazu knisterte es noch zwischen Ex-Trainer Antti Törmänen und seinem Nachfolger, «Anti-Antti» Petri Matikainen.

    4

    Kloten

    Ein Manager aus der DEL, der als Trainer in der Krise auch noch für sich reklamieren kann, (bisher) alle Saisonderbys gewonnen zu haben. Sapperlot. Und trotzdem droht eine Playout-Serie gegen Ajoie, herrlich. Das ist Nervenkitzel.

    5

    Lugano

    Captain und Liga-Topskorer Calvin Thürkauf ist eine Wucht, sein Komplize Michael Joly einer mit der ganz feinen Klinge. Und dann ist Lugano auch noch Teil des grössten Spektakels im Schweizer Hockey, dem Tessiner Derby. Neben dem Eis behält man bisher die Nerven. Jungtrainer Luca Gianninazzi (31) hat schon zwei Baissen überstanden.

    6

    Davos

    Da ist die Strahlkraft des Rekordmeisters. Da ist der Spengler Cup, der als Event die Massen fasziniert. Da ist ein ehemaliger Raufbold als Trainer, der von allen und für alles Bestnoten erhält – ausser man fragt Tomas Jurco. Aber den fragt ja keiner.

    7

    Servette

    Spektakel beim Meister? Nicht immer. Aber wenn, dann gewaltig. Dazu als erstes Schweizer Team im Final der Champions League 2.0. Das entschädigt für die lauen Abende.

    8

    Ajoie

    Schade, haben die nicht ein paar Punkte mehr auf dem Tacho – auf dem Highway in die sorgenfreie Pufferzone wäre sonst die Hölle los. Aber die haben Christian Wohlwend, und der trimmt die nicht nur auf Krawall, der kann auch jederzeit wieder die Nerven verlieren.

    JONATHAN VALLAT/FRESHFOCUS

    Bricht er nochmal aus? Ajoie-Trainer Christian Wohlwend.

    9

    Ambri

    Gut, auch Ambri ist Teil des Derbys. Und die Montanara sorgt immer noch für Hühnerhaut. Aber die aufgesetzte Underdog-Romantik? Abgedroschen.

    10

    SCL Tigers

    Mit den Tigers fiebert man irgendwie mit, das ist schon mal was. Ansonsten sind da Julian Schmutz und ein paar durchaus unterhaltsame Finnen, einer gar mit einem Zungenbrecher-Namen (Mäenalanen) und Schweizer Goalies, die Laune machen.

    11

    Lausanne

    Hätte Ex-Boss Petr Svoboda nicht unlängst abstruse Rassimus-Vorwürfe an die Adresse der Schweiz von sich gegeben, hätte man vergessen, dass es den HC Lausanne noch gibt. Ohne den Tschechen ist es lau geworden. Kein Chaos und kein Banditen-Hockey mehr.

    12

    SCRJ Lakers

    Immerhin der Goalie Nyffeler, der für einen Teamkollegen (Moy) die Fäuste fliegen lässt. Ansonsten? Nicht viel los. Selbst eine sportliche Krise kann mittlerweile locker abgefedert werden, weil es andere gibt, die gerade noch schlechter sind.

    13

    Zug

    Der EVZ ist vieles, aber nicht spektakulär. Alles professionell, proper und klinisch, wie im Trainingszentrum OYM in Cham. Wenigstens gibts noch Lino Martschini, der mal mit einem Hattrick aufhorchen lässt.

    14

    ZSC Lions

    Da war mal: der sagenhafte Dritte Rang, kernige Figuren, Terminsalat im Hallenstadion. Und jetzt? Ein schöner Neubau zwischen Geleisen und Autobahn, ein Captain, der nach einer Derby-Pleite mit aufgesetzter Empörung «Fagg» sagt und ein Erscheinungsdefizit bezüglich Leistungskultur auf Ebene des Sportchefs. Zum Gähnen.

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    Und erst noch mit einem Treffer
    Pius Suter kann sich über tollen Meilenstein in der NHL freuen

    Nachdem Pius Suter in der Saison 2019/20 Topscorer in der National League wurde, entschied er sich für ein Abenteuer in der NHL. Das begann bei den Chicago Blackhawks.

    https://content.jwplatform.com/previews/rHeSKxLz

    Nach einem Jahr folgte der Wechsel zu den Detroit Red Wings, wo Suter die letzten beiden Saisons spielte. Auf diese Spielzeit hin unterschrieb er bei den Vancouver Canucks und kommt in 33 Partien auf 13 Scorerpunkte. Ausgerechnet im Spiel gegen die Blackhawks, das Vancouver mit 2:0 gewann, sammelte Suter seinen 100. Scorerpunkt in der NHL. Das gelang ihm mit dem frühen Tor zum 1:0. Für die 100 Scorerpunkte benötigte Suter 249 Partien.

    pius suter kann sich ueber tollen meilenstein in der nhl freuen (sport.ch)

    Wieviele davon wohl gezogen werden?
    Zwölf Schweizer Youngster erscheinen in den Draft-Rankings der NHL

    Im Verlaufe einer NHL-Saison werden von diversen Scouts und Plattformen immer wieder Rankings für den kommenden Entry-Draft in der NHL veröffentlicht. Das hat zuletzt die NHL selbst gemacht und dabei werden nicht weniger als zwölf Schweizer genannt.

    Die Rankings werden jeweils aufgeteilt. Einerseits werden die Spieler und Goalies, die aktuell in Nordamerika auflaufen in einem separaten Ranking geführt und andererseits werden noch Rankings für die Feldspieler und Goalies aus Europa geführt. Wir bleiben bei den Rankings aus Europa und da sind Leon Muggli vom EV Zug und Daniil Ustinkov von den ZSC Lions am besten platziert. Muggli schafft es auf den 13. Rang, Ustinkov wird aktuell auf Platz 25 geschätzt. Weil es aber separate Rankings gibt, bedeutet das noch nicht, dass ein Spieler auch in der ersten Runde gezogen werden würde. Die weiteren Schweizer befinden sich auf folgenden Positionen:

    Europäische Skater (135 Spieler)

    13. Leon Muggli (D), EV Zug
    25. Daniil Ustinkov (D), ZSC Lions
    68. Robin Antenen (LW), EV Zug (U20)
    100. Jonas Taibel (C), SC Rapperswil-Jona Lakers
    101. Gregory Weber (RW), EHC Olten
    113. Gian Meier (D), GCK Lions
    115. Baslie Sansonnes (D), HC Fribourg-Gottéron (U20)
    129. Joel Kurt (D), EHC Biel-Bienne (20)
    133. Niklas Blessing (D), EHC Biel-Bienne (20)
    135. David Bosson (RW), GCK Lions

    Europäische Goalies (15 Spieler)

    14. Christian Kirsch, EV Zug (U20)
    15. Phileas Lachat, EHC Biel-Bienne (U20)
    zwoelf schweizer youngster erscheinen in den draft rankings der nhl (sport.ch)

    Die Spiele am Dienstag hinterlassen ihre Spuren
    Die ZSC Lions bangen um Denis Malgin, doppeltes Verletzungspech beim HC Lugano

    Es geht in die entscheidende Phase der Qualifikation, da schmerzt jeder Ausfall doppelt. In den vier Partien der National League am Dienstagabend hat es gleich mehrere wichtige Akteure erwischt.

    Bereits im Startdrittel verlor der HC Lugano Torhüter Niklas Schlegel aufgrund einer Verletzung, die er sich bei einer Parade zugezogen hatte, humpelte er in die Garderobe zurück. Wir haben dazu bereits berichtet. Kurz nach Spielhälfte kam es für die Tessiner bei dieser 2:5-Niederlage dann knüppeldick. Auch Stürmer Giovanni Morini verletzte sich. Ohne Fremdeinwirkung krachte er in die Bande und musste folglich gar mit einer Trage abtransportiert werden. Ohne eine Diagnose zu kennen, betraf es dem Anschein nach das Knie des 28-Jährigen.

    Auch die ZSC Lions mussten beim spät errungenen Sieg gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers einen schmerzhaften Ausfall hinnehmen. Im Mitteldrittel begab sich Denis Malgin mit dem medizinischen Personal in die Garderobe und kehrte nicht mehr zurück. Die Stoppuhr blieb bei ihm bei 08:14 Minuten auf dem Eis stehen. Den TV-Bildern war allerdings nicht zu entnehmen, was genau vorgefallen war. Als Nächstes werden die Lions am Freitag zuhause gegen den EHC Biel im Einsatz stehen ob mit Denis Malgin im Lineup wird sich zeigen.

    die zsc lions bangen um denis malgin doppeltes verletzungspech beim hc lugano (sport.ch)

    Da muss ich widersprechen. Zürcher Polizei hilft nie in Bern aus und umgekehrt. Das sind zwei verschiedene Polizeikonkordate (Unterstützungsvereinbarungen zwischen den Kantonen). BE ist zusammen mit BS, BL, SO und AG. ZH ist alleine, da hilft höchstens die Kapo der Stapo aus.

    Okey
    demfall bisch en Schrotter?:mrgreen:

    Die hatten dank Bern das ganze Dispo komplett zusammen, mit mehreren Wasserwerfern usw. und du denkst dass sie EHCK-ZSC lange vorausgeplant haben? Für die paar Nasen so ein horrendes Aufgebot? Da hätte doch die Hälfte gereicht. Aber die Nasen waren fast schon für Bern aufgeboten / eingerechnet.

    Okey, kann man so sehen.
    Ich sehe und vermute es anders, beweisen kann ichs natürlich nicht. Reine Vermutung meinerseits.

    Ich spreche von Imports. CH-Spieler darf man gerne nachziehen. Würde mir beim aktuellen Formstand einiger Exponenten schon noch einen Stürmer Import wünschen.

    Hab dich schon richtig verstanden, wollte nur kurz aufzeigen, dass zBsp. Mettler/Leone nicht sehr viel weniger produktiv sind.

    Auch bei einem zus. Import Stürmer bin ich seit Wochen schon bei dir.
    Von Ich- Möchte-Mich-Mit-Meinen-Leistungen-Wieder-In-Die-NHLBücher-Spielen Rudolf Balcers, würde ich als erstes anfangen.
    Aber da ich es jetzt niedergeschrieben habe, wird er heute ziemlich sicher ein Doppelpack schiessen :mrgreen:

    Sbornaja`s-Karma... nehme ich aber gerne, wie immer :mrgreen:

    50 idioten leben ihre perversen neigungen mit der polizei weit weg vom stadion und lange nach spielschluss aus. in der südkurve befinden sich jeweils +/- 4500 schnäuze.

    ich kann deine frage darum mit einem einzigen wort beantworten: nichts!

    richtig so:

    Der FCZ reagierte am Dienstag mit Widerstand. Der Club Wert lege Wert auf die Feststellung, dass er am letzten Sonntag sämtliche Sicherheitsauflagen, welche in seinem direkten Einflussbereich im Stadion lägen, erfüllt habe. «Der FC Zürich verurteilt die Vorkommnisse, welche sich am Bahnhof Altstetten ereigneten und distanziert sich von diesen.» Allerdings habe sich der FC Zürich an der Videokonferenz gegen das verhängte Urteil ausgesprochen.

    Das isch eifach numme lächerlich und uuunglaublich erbärmlich.


    Ich behaupte mal sie händ am Samstig d Hose voll gha i dem Bern, es riese Ufgebot und bis a Zäh bewaffnet staht det di ganzi Elite parat und den... chunt eifach niemert :rofl:

    Die werded so richtig enttüscht und trurig gsie sie, dass sich eifach kein einzige Schnauz ussert es paar Hopper uf Bern begeh hät. :mrgreen:
    Ich find die Aktion immerno zimmli Witzig und glunge. Dass d Hoppers nöd di ganzi Wuet zgspüre übercho händ, verwunderet mi immerno.
    Wäred recht armi Säui gsie :facepalm:
    Nächstmal mälded d Gruppierige sich den wieder z Bern ah und fahred aber uf Bern, Basel, Luzern, Züri oder St.Galle, jedi Grupierig ime andere Kreis vo de Stadt. Heja Nausi das werded den wildi Festspiel.

    Wenn mer de Fade vom Nause KKJPD usw. wieter spinnt/spannt, vermuet ich, dass durch die "10-0 Niederlag" am Samstig in Bern, Konsequenz devo gsie isch, dass de ZSC/ LB am Sunntig alles hät dörfe usbade. Würd natürlich vo Staatsmacht her, nie eine zuegeh.
    Leider au s`Pech für die paar FCZler + ZSCler und d Derbystimmig im Schlumpfweg.
    Wür mi nöd wundere wenn zig vo dene Turtles am Chlotematch, am Samstig z Bern gsie sind, sich uf paar Gummischrot-Chöpfschüss gfreut händ und den trurig und unverichteter Ding wieder zrugg uf Züri/Basel/Luzern abzottlet sind.

    Z Chlote händs ja den gwüsst dass d Zettfäns 100% chömed und da sind doch au no 1-2 Rechnige offe gsie.
    Wenn nur e Stecknadle an Bodegheit wär, währeds zu de Büsch us gumped mit eme 3-fache: Tataa, da simmer, lueged mal wie parat mir sind!

    So hät sich au de ganzi Ufmarsch für sie vo Züri uf Bern wenigstens irgendwie no "glohnt".

    Mini Meinig, aber heeej villicht ligg ich ja au komplett denäbe :mrgreen: