Absolut perfekt zusammen gefasst. Es fehlt die Akzeptanz beim breiten Publikum. Auch wenn die Spiele zum Teil (nicht immer) echt hochklassig und intensiv sind.
Wie wäre es, wenn der ZSC im Halbfinal spielen würde? Ausverkauft? Wohl eher nicht. Aber ich würde auf eine ziemlich volle Hütte tippen, immerhin. Final ist ein no brainer - der wird auch in Genf ausverkauft sein.
In einem 7135er Stadion denke ich schon dass da der HF in Zürich sehr sehr gut gefüllt wär, nur in einem 12000er Stadion wohl kaum. Klar wie du schreibst, der Final ist ein no brainer wenn sie es mit den Ticketpreisen nicht übertreiben. Im Final kommen sie alle aus ihren Löchern gekrochen. Dies kann aber dem Genfer- und Schweizer Hockey und gerade der CHL in der Schweiz eigentlich nur gut tun.
«Geniesst euren Klub – er gehört euch»: Unionistas de Salamanca wird von den Fans geführt, nun kommt der FC Barcelona
Der Klub wurde vor elf Jahren durch vereinslos gewordene Fans gegründet. Der Stadtrivale Salamanca UDS und sein Investor sind abgehängt. Florian Haupt, Barcelona18.01.2024, 05.30 Uhr 4 min
Basisdemokratie kann ihre Tücken haben. Da trifft der spanische Drittligist Unionistas de Salamanca am Donnerstag im Cup-Achtelfinal auf den Rekordtitelträger FC Barcelona und wollte den grössten Anlass der elfjährigen Klubgeschichte durch ein Sondertrikot mit dem Wappen seines Vorgängervereins UD Salamanca ehren. Das Hemd war fertig bedruckt, die Nachricht über die sozialen Netzwerke verbreitet.
Doch dann erinnerte man sich an ein Abstimmungsergebnis vom September 2017, wonach Vereinssymbole der alten UD nicht auf der Vorderseite der Trikots auftauchen dürfen. Und so musste das Leibchen eingestampft werden. Denn nichts, nicht einmal die Hommage an den geliebten früheren Verein, ist bei Unionistas heiliger als die Abstimmungen.
Zitat
📝 COMUNICADO OFICIAL | Tras examinar el acta de la asamblea de 30 de septiembre de 2017, hemos comprobado que el diseño de la camiseta conmemorativa que en un principio se iba a utilizar en el partido contra el FC Barcelona no se ajusta al resultado de la votación que los socios… pic.twitter.com/cJdQyhKRBu
Die Führungskräfte haften mit ihrem Privatvermögen
Der Klub aus Spaniens ältester Universitätsstadt ist zu hundert Prozent ein Fanprojekt – und erst noch das derzeit erfolgreichste seiner Art in Europa. Lanciert wurde es im Sommer 2013 von vereinslos gewordenen Anhängern der UD. Der einstige Erstligist brach unter seiner Schuldenlast zusammen und wurde zwangsaufgelöst. Ob der traumatischen Erfahrung verfügte Unionistas, dass die Führungskräfte ehrenamtlich arbeiten müssen und für jeden Cent Verbindlichkeiten mit ihrem Privatvermögen haften.
Eine Person, eine Stimme: Nach diesem Prinzip wird über sämtliche Themen entschieden, vom Trikotdesign bis zu den Eintrittspreisen. Zu den Teilhabern zählt mit der Mitgliedsnummer 685 auch Spaniens Weltmeistertrainer Vicente del Bosque, er stammt aus Salamanca. Mittlerweile ist der Klub bei 4500 «socios» angelangt.
In das von Unionistas genutzte Stadion Reina Sofía kommen Freiwillige schon mehrere Stunden vor dem Anpfiff, um es spielgerecht herzurichten. Knapp 5000 Menschen passen hinein, gegen Barça wird die Kapazität mit Zusatztribünen auf 6000 erweitert. Zuvor spielte Unionistas in Salamancas kleiner Leichtathletikarena. Dort erzielte Javier Sotomayor 1993 den bis heute gültigen Hochsprungweltrekord von 2,45 Metern. Für den Fussball war das Stadion eher ungeeignet.
Das alte Stadion der UD kam als Spielort nicht infrage, es wurde aus der Konkursmasse von einem mexikanischen Investor erworben, der den Nachfolgeklub Salamanca UDS nach bekannter Manier in die Elite zurückführen wollte. Unionistas ging es demgegenüber weniger um Erfolg als um Heimat und Familiengefühl, um bewusst gelebte Nostalgie.
Manchmal grenzt sie schon fast an Nekrophilie. In der 23. Minute jedes Heimspiels (die UD wurde 1923 gegründet) stehen die Fans auf, halten ihre Schals hoch und singen feierlich die Hymne des untergegangenen Vereins.
Dass es auch sportlich so gut laufen würde, konnte keiner erwarten. Nach dem Einstieg in der untersten Spielklasse gelangen in den ersten vier Jahren drei Aufstiege. Das Budget liegt bei 1,8 Millionen Euro, für Spielergehälter stehen rund 500 000 Euro zur Verfügung. «Es ist der kleinste Etat der Liga, eigentlich müssten wir damit eine Klasse weiter unten spielen», sagt der Mitgründer und frühere Präsident Miguel Ángel Sandoval.
Aber Begeisterung und Solidarität scheinen sich von den Fans auf ein Team zu übertragen, das in den letzten beiden Saisons nur knapp das Aufstiegs-Play-off für die zweite Liga verpasste. Der Lokalrivale UDS, mit dem eine bittere Fehde um die historische Deutungshoheit herrscht, spielt trotz dem Investorengeld nur in der fünften Liga.
Ein Triumph des «Fútbol popular» also, wie fanbasierte, unkommerzielle Projekte in Spanien genannt werden. Dabei schien Unionistas vor knapp zwei Jahren am Ende. Der Verband verlangte ultimativ die Verlegung von Naturrasen, doch die Stadt, der das Stadion gehört, wollte nichts davon wissen. Zu 93 Prozent beschlossen die Mitglieder, den Umbau selber zu stemmen. Sie hatten eine Woche, um gut 300 000 Euro aufzutreiben. Durch Spenden und vorgezogene Beitragszahlungen kam das Geld in vier Tagen zusammen, und Spanien staunte erneut über diesen Klub.
Zuerst der kuriose Sieg gegen Villarreal, dann der FC Barcelona
Besonders im Cup erregte Unionistas Aufsehen. Vor vier Jahren tat sich Real Madrid beim 3:1-Sieg schwer, diese Saison wurden der Zweitligist Sporting Gijón und jüngst der Spitzenklub Villarreal eliminiert – vor zwei Jahren stand Villarreal im Halbfinal der Champions League. Die Umstände des Coups waren kurios. Weil das Flutlicht ausfiel, konnte der an einem Sonntag begonnene Match erst am Montag beendet werden. Unionistas setzte sich nach einem 1:1 mit 7:6 im Elfmeterschiessen durch. Danach verfolgten die Spieler im Presseraum die Übertragung der Auslosung. Als ihnen der FC Barcelona zugelost wurde, brachen alle Dämme.
Anpfiff am Sonntag, Jubel am Montag: der Zweitages-Coup gegen Villarreal.
FC Barcelona! Die Spieler freuen sich über das Traumlos.
Die Euphorie ist riesig, vor dem Vereinsbüro in der Altstadt standen die Menschen die ganze Nacht für die letzten Tickets an. Die Videos von einem legendären 4:3 der UD gegen Barça im Jahr 1998 werden entstaubt, die Formschwäche des Favoriten nährt Gedanken an die nächste Sensation.
Am vergangenen Sonntag unterlag Barcelona im Final des spanischen Supercups Real Madrid 1:4. «Wir glauben», verkündete ein Vereins-Tweet schon eine Stunde nach dem Abpfiff. Und die Fans liess der neue Präsident Roberto Pescador wissen: «Unionistas, geniesst diese Tage. Geniesst euren Klub – er gehört euch.»
Weitere Klubs, bei denen die Fans das Sagen haben:
AFC Wimbledon. Im Süden Londons residiert der Pionier aller fangeführten Klubs. 2002 wurde er als Reaktion auf den Umzug des FC Wimbledon in die Trabantenstadt Milton Keynes gegründet. Fünf Aufstiege später debütierte der AFC 2011 im Profifussball, zurzeit spielt er in der vierten Liga. Der Verein lässt Minderheitsinvestoren zu, muss aber zu mindestens 75 Prozent der Fanstiftung Dons Trust gehören.
Von Exeter bis St. Mirren. Verschiedentlich haben in Grossbritannien solche Supporters-Trusts auch die Mehrheit bestehender Traditionsklubs übernommen – meist in finanziellen Krisenzeiten. Mit einer Fanmehrheit von 57,9 Prozent spielt Exeter City in England drittklassig, der St. Mirren FC (51 Prozent) gehört in Schottland der ersten Liga an.
«Fútbol popular». In Spanien gibt es rund zwanzig Volksfussballklubs. Oft wurden sie wie Unionistas in Salamanca als Reaktion auf die Insolvenz eines Traditionsvereins gegründet, etwa der Drittligist SD Logroñés oder der Fünftligist Xerez Deportivo FC. fhp.
Als erstes Schweizer Team erreicht Genf/Servette den Final der Champions Hockey League – der Wettbewerb ist auch zehn Jahre nach der Wiederbelebung ein Nischenprodukt geblieben https://www.nzz.ch/sport/eishocke…inal-ld.1774609
Genève-Servette HC steht im CHL-Finale Es wird Zeit für die Wiederholung eines ZSC-Meisterstücks, woran der EVZ letzte Saison scheiterte
Genève-Servette HC hat es geschafft und sich als erstes Schweizer Team im neuen Modus der Champions Hockey League (seit der Saison 2014/15) für den Final qualifiziert. Nun wird es Zeit, dass die ZSC Lions ihre langersehnten Nachfolger bekommen.
Die Schweiz wartet seit der CHL-Premiere auf einen Triumph
In der Saison 2008/09 fand der europäische Clubbewerb im Eishockey zum ersten Mal unter dem Namen der Champions Hockey League statt. Es sollte die einzige Austragung der IIHF sein und damals löste sie den vorherigen European Champions Cup ab. Es nahmen 14 Mannschaften teil und zum umjubelten Gewinner durften sich die ZSC Lions küren lassen.
Nebst den Zürchern nahm auch der SC Bern an der CHL-Premiere teil, doch für die Berner war nach der Gruppenphase Schluss. Die Lions hingegen qualifizierten sich als Gruppenerster vor Slavia Prag und Linköpings HC für das Halbfinale, wo man auf den finnischen Vertreter Espoo Blues traf. Nach Hin- und Rückspiel bodigte man die Finnen auf souveräne Art und Weise mit dem Gesamtskore von 10:4.
Im Finale trafen die Zürcher dann als Aussenseiter auf das KHL-Spitzenteam Metallurg Magnitogorsk, wo man bereits im Hinspiel in Russland ein beachtliches 2:2 erreichen konnte. Das Meisterstück war dann das sensationelle 5:0 im Rückspiel, womit man sich zur Nummer 1 in Europa hievte. Es war eine Partie, in der die ZSC Lions in den Bereichen Intensität, Disziplin, Tempo und Effizienz Weltklasseniveau erreichten. Auch die Fans sorgten in Rapperswil, weil das Hallenstadion besetzt war, für einen absoluten Hexenkessel.
Es ist der bis heute grösste Erfolg einer Schweizer Mannschaft in einem Clubbewerb und beim anschliessenden Victoria Cup setzten die Zürcher sogar noch einen obendrauf und besiegten als erstes Schweizer Team einen NHL-Konkurrenten. Damals konnten die Chicago Blackhawks mit 2:1 in die Knie gezwungen werden. Nun hat Genève-Servette HC die grosse Chance, die langersehnten Schweizer Nachfolger der ZSC Lions zu werden. Es ist definitiv an der Zeit, dass sich nach 15 Jahren wieder eine National-League-Mannschaft die europäische Krone aufsetzt.
Die Parallelen zum EVZ
Bereits in der letzten Saison war mit dem EV Zug eine Schweizer Mannschaft sehr nahe dran, den Einzug ins CHL-Finale zu schaffen. Das Team von Dan Tangnes scheiterte jedoch knapp im Halbfinale am späteren Sieger Tappara Tampere. Bei den Genfern gibt es einige Parallelen mit dem EVZ von vor einer Saison, haben doch beide Teams ihren Fokus auf die Champions Hockey League gesetzt und dafür in der National League ein wenig Federn lassen.
Während die Zuger in der letzten Saison besonders in der Defensive einige Probleme bekundeten, ist es bei den Genfern die Offensive, die in der National League noch ein wenig harzt. Bezeichnend dafür ist die Tatsache, dass mit Sami Vatanen ein Verteidiger aktueller NL-Topscorer beim Schweizer Meister ist. Die Import-Stürmer um Teemu Hartikainen, Sakari Manninen und Valtteri Filppula haben hingegen in der NL noch nicht die Produktivität erreicht, die man sich von ihnen gewöhnt ist.
In der CHL gab es für Sakari Manninen bislang mehr zu jubeln als in der National League.
Der Zug in der National League ist für die Genfer aber noch längst nicht abgefahren, ist man noch absolut in Schlagdistanz zu den direkten Playoff-Rängen. Ausserdem hat es sich für das Team von Jan Cadieux bislang voll und ganz gelohnt, den Fokus auf die Champions Hockey League zu setzen, fehlt dort nur noch die absolute Krönung. Die Hoffnungen, dass es mit dem nächsten Pokal klappt, liegen dabei vor allem auf einem Mann.
Sami Vatanen ist der Mann für die besonderen Momente
Mit dem Abgang von Henrik Tömmernes haben die Genfer einen absoluten Schlüsselspieler verloren, doch mit Sami Vatanen hat ein anderer Verteidiger seine Rolle nahtlos fortgeführt. Der Finne blühte bereits in den Playoffs auf und trug einen grossen Teil zum Meistertitel bei.
Auch in der Champions Hockey League nimmt der 32-Jährige eine entscheidende Rolle ein, ist er doch mit zwölf Scorerpunkten (drei Tore und neun Assists) der Topscorer der Genfer und zu Recht einer von fünf Kandidaten für den MVP-Award. Im Rückspiel bei Lukko Rauma hat Vatanen einmal mehr bewiesen, dass er ein Mann für die besonderen Momente ist. Nach dem 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel sorgte der Finne zuerst für den 2:2-Ausgleich, bevor er dann beim entscheidenden Tor einen Zuckerpass auspackte und Valtteri Filppula mustergültig bediente.
Der Verteidiger wird auch im Finale gegen Skelleftea AIK entscheidend sein und wenn die Grenats den nächsten grossen europäischen Erfolg einer Schweizer Mannschaft nach 15 Jahren einfahren wollen, wird es eine erneut starke Leistung des Finnen benötigen.
Obwohl ich die CHL geil finde - du hast absolut Recht mit deiner Aussage. Wer glaubt, dass Servette diese Top-Transfers während der Saison gemacht hat weil sie die CHL gewinnen wollten lebt auf einem anderen Planeten. Sie haben's gemacht weil a) sie in der Meisterschaft abgestunken sind und b) sie es sich finanziell leisten können (wobei, ich dachte nur WIR seien die Organisation mit dem Hammer-Budget und darum müss(t)en wir viel mer Erfolg ..... - ach sorry, off Topic, schon wieder - ich weiss).
Es ist fantastisch, dass die Genfer diesen Erfolg feiern können. Ein Schweizer Verein im Final in der "kastrierten CHL". Die besten europäischen Mannschaften sind ja nicht dabei in diesem Wettbewerb. Trotzdem, ganz geil. Nur eben, WEN hat's in Genf interessiert?? Fast niemanden. Der HF nicht ausverkauft ist ein Armutszeugnis. Nicht mehr - nicht weniger.
Jaja ich weiss, ZSC Brille und so. Aber es ist und bleibt einfach schade, dass alle KHL Teams nicht dabei sind, auch ohne den aktuellen Bezug zur Ukraine. Aber dies ist ein ZSC-Fan Board, also silencio.
Und nun noch kurz zu den Aussagen, dass Genf nun einer DER Top-Favoriten auf den CH Titel sein soll. Ich sage nur, remember ZSC als wir die damalige CHL gewonnen haben? Ich wette sehr viel darauf, dass die Genfer den CH Titel nicht verteidigen werden. Auch mit dem neuen Goali und möchtegern NHL-Stammspieler Berni.
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Das mit der Aufstockung der Imports oder durch Bernie, hab ich nicht so gemeint, dass sie dies gemacht haben um die CHL zu gewinnen. Ausserdem kommt nicht jede Saison ein CH-NHL Spieler zurück in die Schweiz. Auch hatte Genf, wie auch Rappi und Biel viele Verletzte, auch auf den Import Positionen, welche kompensiert werden mussten.
Wer schreibt Genf sei Titelfavorit/ Top- Favorit auf den CH Titel? Ist man das nicht sowieso immer als Schweizermeister? Wenn du es auf mich beziehst habe ich nur geschrieben, dass ich Genf nicht in den Pre-/Playoffs begegnen möchte und sie in den Top 4 /HF sehe.
Ich schreibe ja explizit dass Genf nach 20 Spieltagen auf Rang 9 lag, klar dass man da noch einmal nachbessert. DIes geht ja vorallem hauptsächlich auf den Import Positionen.
Gewisse Parallelen zum ZSC 2009 sehe ich durchaus, so hat uns ein gestandener Verteidiger wie Forster verlassen, bei Ihnen war es Maurer. Die Gründe spielen keine Rolle. Der Gegner Magnitogorsk wurde ebenfalls wie Skelleftea als übermächtig eingestuft.
ZSColin, Blackstar, sehe alles zu 100% wie ihr , eventuell etwas ungenau beschrieben...
Für mich ist es ganz einfach. Die CHL im Hockey hat keine Strahlkraft und sie bringt mir keinen finanzielle Mehrwert. Das Stadion in Genf war im HF übrigens nicht ausverkauft, wenn ich mir noch recht entsinne.. Sprich was nützt es mir wenn ich die CHL gewinne in der NL aber dann auf Platz 7 stehe. Kostet mich Zuschauer, Catering-Einnahmen etc. und die 3500 Nasen in einem CHL Spiel bringen die soviel Catering Einnahmen nicht. Zudem Mehrspiele, mehr Risiko, mehr Verletzte usw.
Also macht man es am Schluss für Ruhm und Glanz und Gloria. Ein gewisse Zeitlang hatte man ja sogar Geld in mehr Imports investiert (extras für die CL - damals war noch 4 erlaubt). Ich kann verstehen, dass die Meisterschaft am Schluss wichtiger und lukrativer ist und die CHL das Sahnehäubchen auf der Torte bleibt.
Und Genf hat Berni und den neuen Goalie übrigens geholt weil es in der Meisterschaft so gar nicht läuft und Gautschi neue Impulse setzen wollte. Deshalb diese Transfers.
Alles richtig, Kohle wird da noch lange nicht rausschauen. Bei einem Gewinn deckt man allenfalls die Ausgaben und zus. Ausgaben.
Mal schauen ob sie wenigstens den Final ausverkauft kriegen.
Nanana der HCD war 2016 nicht für ein bisschen lustig dabei sondern im Halbfinal der CHL und ADC wollte unbedingt ins Finale.
Weshalb der ZSC die CHL immer im Lari fari Modus spielte ist mir vor allem ein Rätsel da Zahner bis 2022 Präsident der Champions League Präsi war.
Mit dem eigenen Stadion hoffe ich das dieses Jahr im Sommer zumindest die Quali in der Saisonkarte dabei ist, da man ja jetzt mit dem Catering trotzdem daran verdient.
Nix Nanana, das weiss ich doch, das war 1x (also EINMAL) so, da hat auch alles gepasst, all die anderen Mal? Nicht nur auf Davos bezogen, auch der ZSC, EVZ ja auch sie 1x im HF müssen sich den Vorwurf die CHL nicht ernst zu nehmen vorwerfen lassen. Warum nimmt der ZSC die CHL nicht ernst, oder der SCB, HCFG und und und. Nur weils keinen Gewinn abwirft und man zus. 1-2 Imports plus 1-3 Spieler im Kader haben soll/muss? Wenn dies DER Grund ist, soll man darauf verzichten oder bei der Zielsetzung klar und deutlich sagen, dass man die Kohle aktuell nicht hat um in der CHL (oben) mitzuspielen.
Wenn ich mir die Resultate des ZSC gegen Mannschaften aus Polen, Norwegen, Slovakei, Österreich usw anschaue... Nicht gegen Schweden, Deutsche, Finnen oder Tschechen wo man auch verlieren darf.
Klar wenn es einfach wäre, wärs auch keine Herausforderung und alles, wirklich alles muss passen. Guter Saisonstart, nicht zu viele Ausfälle/Verletzte, starke Imports, gute Torhüter, starke Bank und das wichtigste, ein UMFELD dass in dieser Saison einen Mittelfeldplatz in der nationalen Liga akzeptiert. Wirds kaum/nie in Zürich geben. Hier wird auch auf dem 1. Platz die Mannschaft durch den Kakao gezogen und jeder schlecht geredet/geschrieben.
Wo stand Genf nach 20 Spieltagen? 9. Platz 29 Punkte zum Vergleich der ZSC 1. 44 Punkte Unglaublich schwierig in beiden Wettbewerben dominant oben mitzuspielen. Gelang uns praktisch nie und am Schluss stand man in beiden Wettbewerben meistens mit abgesägten Hosenbeinen da.
Trotzdem würde ich de Z gerne in der CHL sehen und auch Spiele besuchen. Das internationale hat für mich immer eine spezielle, gute Atmosphäre!
Gute Atmosphäre vor 4700 Nasen in der SLA? Die sieht schon bei 8000 Zuschauern leer aus. Ich war schon zig Spiele schauen, auch diese Saison in Biel war Zuschauermässig nicht wirklich anders als bei uns. Ich erhoffe mir wirklich, dass hier bald auch mal ein richtiger Investor bei der CHL einsteigt. Kommt das Geld, steigt der Hype. Bis zum VF müssen die CHL Tix in der Saisonkarten inkludiert sein, ab HF freier Verkauf, Saisonkarteninhaber mit Vorkaufsrecht.
Wir stehen im Final, weil wir das wollten. Weil wir den Wettbewerb nicht auf die leichte Schulter nahmen und den Willen hatten, immer zu gewinnen.»
Damit tönt Cadieux zwischen den Zeilen an, dass nicht alle Schweizer Klubs diesen Wettbewerb immer topseriös nahmen.
Genau so ist es aber auch und das ist nicht nur Cadieux aufgefallen, sondern praktisch jedem, der sich damit befasst hat. Der ZSC war als Gründungsmitglied jedes Jahr fix qualifiziert, man hat es einfach selten wirklich ernst genommen.
Schön hat Genf nun allen aufgezeigt, dass es sich auch lohnen kann. Leider konnte man auch in Genf trotz guter CHL Resultate nicht die Massen an Publikum anziehen wie es diese verdient hätte. Ich hoffe für Genf, dass wenigstens das Finale ausverkauft sein wird und ein gewisser Hype entsteht. Das Kader wurde während der Saison mit zusätzlichen Imports (9 Imports total, davon mehrere Weltmeister usw.) und Tim Berni noch "verbessert".
Man kann Genf nur gratulieren für den Mut, die Weitsicht, die CHL wirklich ernst und dafür, das nötige Münz in die Hand genommen zu haben.
Für den 20.02.2024 drücke ich Genf die Daumen: Bonne chance pour la Finale! Allez Servette!
Beim ZSC zweifle ich weiterhin massiv daran, die CHL wirklich ernst zu nehmen und alles dafür zu tun, in der CHL mind. in den HF zu kommen. Da wird mir noch viel zu viel über Prämien / Nutzen / Kosten / Aufwand diskutiert. All diese Probleme hatte Genf auch und hat einen Weg gefunden. Das Genfer Publikum und die welschen Medien, sind nicht weniger Kritisch mit Servette als die Deutschschweizer mit dem ZSC. Wenn man das HF nicht wirklich als Ziel hat (man soll es auch nicht rumposaunen wie der EVZ!) und alles dafür bereit ist zu tun (zus. Imports + 1-2 überdurchschnittliche Ersatzspieler), soll man es bitte sein lassen und Everybody`s Darling Ambri, SCL oder den HCD für ein bisschen lustig schicken. Ist und bleibt weiterhin meine Meinung.
MEDICAL REPORT ZSC-Verteidiger Dean Kukan kehrt in den Trainingsbetrieb zurück Gemäss einem Bericht des Tages-Anzeiger kehrt der Verteidiger langsam in den Trainingsbetrieb zurück. Er musste seit Weihnachten pausieren.
Dean Kukan bestritt sein letztes Spiel am 23. Dezember gegen den HC Fribourg-Gottéron. Es wird damit gerechnet, dass Kukan in der kommenden Woche in den Trainingsbetrieb zurückkehrt.
Der 30-jährige Verteidiger bestritt in der laufenden Saison bislang 32 Spiele, dabei erzielte er drei Tore und steuerte 19 Assists bei.
Mag ich den Genfern gönnen, sie waren das bessere Team und hatten am Schluss auch noch das nötige Glück. Das Glück des Tüchtigen. Hoffentlich öffnet dies einigen Schweizer Teams und Team Managern etwas die Augen und man nimmt die CHL mal wirklich ernst.
Das Finale steigt nun in Genf und nicht in Schweden und dies nur weil Skelleftea im letzten Spiel gegen Vitkovice verloren hat, ich glaube die Regel so verstanden zu haben (gleichviele Punkte/Genf bessere Tordifferenz). Im Finale stehen nun die Nr. 5 und Nr. 7 der Regularseason.
Das heisst also, wenn man die CHL inkl. Quali wirklich ernst nimmt, hat man vielleicht als Bonus noch im Finale Heimspiel. Da kommt gerade sehr viel positives in Genf zusammen, man war aber auch Risiko bereit. In Genf wurde voll auf diesen Wettbewerb gesetzt und hat Rückschläge, eine schlechte Platzierung in der Meisterschaft eingeplant und akzeptiert. Genf möchtest du nicht in den (Pre-)Playoffs begegnen, nach dem Finale können sie sich voll auf die Meisterschaft konzentrieren, haben ja nur 2-4 Punkte Rückstand auf einen direkten PO-Platz (SCB/HCL/HCD). Ich tipp sie mal in den Playoff Halbfinal.
Gratulation an Genf, alles richtig gemacht!!
Finale steigt am 20.02. Nach der erreichten Finalqualifikation kommt es für Genf noch besser
Nachdem Genf Lukko Rauma im Rückspiel des CHL-Halbfinales dank einem starken Comeback mit 3:2 besiegte und als erstes Schweizer Team ins Finale des Wettbewerbs vorstiess, kommt es noch besser. So findet das Endspiel vor heimischem Publikum statt.
Das Rennen um die beiden Finalisten, die um die europäische Trophäe kämpfen werden, ist beendet: Der Schweizer Meister Genève-Servette wird am 20. Februar 2024 im Alles-oder-Nichts-Finale der Champions Hockey League auf den schwedischen Verein Skellefteå AIK treffen.
Nach einer Entscheidung des CHL-Vorstands wird das CHL-Finale in der Patinoire des Vernets in Genf (SUI) stattfinden, da Genève-Servette aufgrund der besseren Gesamtbilanz in der gesamten CHL-Saison 2023/24 (21 Punkte für beide Finalisten, Genf mit der besseren Tordifferenz) das Gastgeberrecht erhielt. Die Anstosszeit des entscheidenden Spiels wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
Nein. Dort würde er gar keine Eiszeit bekommen. Entweder er schafft es in die NHL und ist dann weg oder er wird in der CH gut genug und landet dann in Lugano, Zürich, Bern oder Zug. Somit alles richtig gemacht von diesen Teams!
Biel muss solche Spieler holen, laufen ihnen ja alle davon. Sind halt in Zukunft ein Ausbildungsverein, da ja angeblich keine Kohle da ist....
Sehe ich anders, es wird in Zürich gerade Platz geschaffen für junge Talente. Hoffe natürlich, dass diese vorallem aus dem eigenen Nachwuchs kommen, aber bei einem Dionicio, Fiedler oder Delemont sollte man schon genau hinsehen und mitbieten (ich sage nicht, dass SL dies nicht getan hat und auch bei jungen Spielern gibt es finazielle Schmerzgrenzen).
Berns wird vor allem auf Schweden setzen, der LHC gemäss diesem Artikel auf Finnen. Da hoffe ich dass der Zett auf ein Mix von 3 Kanadier + 2 FIN/1SWE/1CZE setzt. Mein Traum von ein paar starken Russen wird wahrscheinlich nie mehr (sehr sehr lange nicht) in Erfüllung gehen. Aber egal woher sie kommen, sie sollen sich mit dem Verein identifizieren und zerreissen!
Auch der Transfer eines ehemaligen NL-Imports soll beschlossene Sache sein Zwei weitere Finnen sollen nächste Saison den LHC verstärken
Der Lausanne HC soll bereits fleissig an der Kaderplanung für nächste Saison sein und dabei ein Auge auf zwei Finnen geworfen haben. Nachdem bereits Janne Kuokkanen im Gespräch ist, sollen nun auch ein Teamkollege, sowie ein Spieler eines Ligakonkurrenten an den Lac Léman wechseln.
Laut der schwedischen News-Plattform Expressen soll nämlich aus Malmö der 24-jährige Lauri Pajuniemi kommen. Er spielt zurzeit mit Ex-Gottéron-Spieler Kuokannen zusammen und konnte in 30 Spielen bereits 20-mal punkten (9 Tore, 11 Assists).
Gleichzeitig soll auch ein Finne des Ligakonkurrenten IK Oskarshamn kommen. Sein Name ist Ahti Oksanen, er ist 30 Jahre alt und spielte für Hartford Wolf Pack in der AHL. Zurzeit ist er im Oskarshamn "Alternative Captain" und hat in dieser Saison 33 Spiele absolviert. In diesen brachte er es auf zehn Tore und 13 Assists.
Bei Oskarshamn spielte er in der Saison 2022/23 zusammen mit Antti Suomela, welchen er in Lausanne erneut antreffen würde.
Samstag: Baltimore Ravens – Houston Texans Sonntag: San Francisco 49ers – Green Bay Packers Sonntag: Detroit Lions – Tampa Bay Buccaneers Montag: Buffalo Bills – Kansas City Chiefs
Die 49ers dürfen gerne den SB gewinnen, wäre wieder mal an der Zeit.
Ich glaube fast jeder mag den 49ers den SB Titel gönnen, wenn sein Team schon draussen ist.
Yeah, genau SO! Wir wollen eine Reaktion auf die letzte Niederlage sehen. Das Team muss - wie wir - auf die Derbys brennen!
Kann leider nur 1 x dabei sein. Muss noch immer etwas kürzer treten, bzw. meine Kräfte einteilen. Wäre echt mega-gerne am SO Abend dabei, schade.
Kloten muss es so wie der SCB oder HCD machen, möglichst langweilig und einfach spielen, den Zett einlullen und den Slot zu mauern. Bei den Turnovers, schnell und direkt den Zug aufs Tor suchen. Dies ist aktuell DAS Mittel gegen die Jungs aus Altstetten. Mehr braucht es nicht.
Ich tippe mal auf 4 Punkte 6 Punkte wären absolute Pflicht, aber nicht mit der Tor-Impotenz die zur Zeit bei uns herrscht.
Jan Schibli äussert sich zur Klotener Krise Kloten-Präsident schimpft über Imports: "Was sie jetzt bieten, ist teilweise katastrophal"
Der EHC Kloten ist nach wie vor auf der Suche nach einem neuen Headcoach und sportlich gesehen sieht es für die Flughafenstädter nicht gerade gut aus. Schliesslich hat das Team zuletzt acht Pleiten in Folge einstecken müssen.
Kloten-Präsident Jan Schibli hat im Interview mit dem Blick Stellung bezogen und als Erstes wurde er gefragt, ob Interimstrainer Larry Mitchell auch am kommenden Wochenende noch an der Bande stehen wird? "Eine gute Frage, aber auch eine Suggestiv-Frage. Ich lasse mir Zeit mit der Trainer-Auswahl. Es muss passen. Die Gespräche laufen." Ist aufgrund der sportlichen Misere nicht ein dringender Handlungsbedarf da?
Zitat
"Nicht unbedingt. Das klingt jetzt vielleicht doof, aber es waren auch Fortschritte erkennbar. Gegen Langnau war einfach ein Drittel inakzeptabel. Doch das ist ein mentales Problem. Darum haben wir einen Mentaltrainer engagiert, weil auf der Bank spürbar ist, dass diesbezüglich Handlungsbedarf besteht."
Jan Schibli, Blick, 15.01.24
Kann da ein Mentaltrainer wirklich helfen? "Davon bin ich überzeugt. Wir haben selbst gestandene Spieler, die die Leistung nicht aufs Eis bringen. Die nach einem Nackenschlag völlig verzweifelt und ängstlich sind. Das müssen wir angehen." Wird Larry Mitchell dann als Sportchef infrage gestellt, wenn ein neuer Headcoach gefunden wurde?
"Nein. Denn an unserer jetzigen Situation ist nicht Larry Mitchell alleine schuld, sondern die ganze Mannschaft. Letzte Saison haben uns alle Ausländer einen Haufen Tore beschert. Aber was sie jetzt bieten, ist teilweise katastrophal. Larry Mitchell hat unser Vertrauen. Wir suchen in erster Linie einen neuen Trainer, der mit dieser Situation umgehen kann. Und der künftig mit dem Spielermaterial arbeiten kann, das uns mit unseren beschränkten finanziellen Mitteln zur Verfügung steht."
Jan Schibli, Blick, 15.01.24
Zuletzt wurde mehrfach betont, dass kein Geld für einen siebten Ausländer vorhanden ist. Gilt der Spardruck auch bei der Trainersuche? "Die Realität ist: Eine Destabilisierung passiert bei uns schneller als bei anderen Klubs. Sobald wir so schlecht spielen, gehen Einnahmen verloren. Es kommen weniger Zuschauer, somit wird weniger gegessen und getrunken im Stadion. Es ist ein Tanz auf Messers Schneide. In Anbetracht der Gesamtsituation können wir uns nicht mehr hinter diesem Spardruck verstecken. Wir müssen jetzt etwas investieren, um wieder zu profitieren. Wenns ums Sportliche geht, ist der Spardruck nicht matchentscheidend." Ist Kloten noch attraktiv für Spieler?
Zitat
"Wir müssen aufpassen, dass wir keine Hauruck-Aktionen durchführen, weil wir Muffensausen haben, sondern weiter unseren Weg verfolgen. Kloten soll die Adresse für Spieler sein, die sich hier weiterentwickeln wollen."
Nach drei Jahren in Nordamerika U20-Natispieler für den EHCB
Der EHC Biel verstärkt sich für die kommende Saison mit einem vielversprechenden Youngster. Nach drei Jahren in Nordamerika zieht es den 19-Jährigen nun zurück in die Schweiz.
Der EHCB schreibt in einer Medienmitteilung:
Der U20-Internationale Rodwin Dionicio (CH/USA, *2004) wechselt auf die kommende Saison hin zum EHC Biel. Der Verteidiger unterschrieb einen 3-Jahresvertrag bis April 2027. Dionicio spielt aktuell seine dritte Saison in der nordamerikanischen OHL und wurde letzten Sommer von den Anaheim Ducks gedraftet.
Thomas Roost, EHCB-Chefscout: "Rodwin Dionicio ist ein extrem spannendes «Projekt». Er ist ein Offensivverteidiger mit grossem so genanntem «Upside», d.h. mit einem grossen Chancenpotenzial. Dionicio verfügt über einen harten Schuss und er will mit seinen Aktionen fast immer den Unterschied ausmachen, d.h. er geht mit seinen Aktionen gewisse Risiken ein, kreiert mit seinen «Moves» und Körpertäuschungen viele offensive Optionen. Er ist gross gewachsen sowie kräftig gebaut und falls es den Off-Ice-Coaches gelingt, seinen diesbezüglichen Level stabil auf hohem Niveau zu halten und er es schafft, sein Skating weiter zu verbessern, dann werden wir sehr viel Freude an ihm haben. Ich bin begeistert von dieser Verpflichtung."