• Es war einfach nur herrlich!:geil:

    Meine Wünsche für nächstes Weekend:

    Samstag: Baltimore Ravens – Houston Texans
    Sonntag: San Francisco 49ers – Green Bay Packers
    Sonntag: Detroit Lions – Tampa Bay Buccaneers
    Montag: Buffalo Bills – Kansas City Chiefs

    Die 49ers dürfen gerne den SB gewinnen, wäre wieder mal an der Zeit.

    Ich glaube fast jeder mag den 49ers den SB Titel gönnen, wenn sein Team schon draussen ist.

    Russki standart!!

  • Vielleicht bin ich etwas biased als Packerfan, aber es kam jetzt für mich nicht so überraschend.

    GB war eines der 2-3 besten Teams im letzten Drittel der Regular Season.

    Love war der beste QB im letzten Drittel der Saison (TD/INT Ratio, QB Rating, Yards per Game)

    Green Bay wurde auf die Playoffs hin ziemlich gesund, während sie die Regular Season ca. die Hälfte der Spiele auf den WR1 und den RB1 verzichten mussen.

    Du magst mit allem Recht haben, der Hauptpunkt ist aber, dass die Boys in de PO abstinken. Selbst die Panthers hätten wohl ein PO Sieg gegen die Boys holen können. Soll die Leistung von GB nicht schmälern.

  • Soweit normal gelaufen.

    Ravens ohne Probleme.

    49ers auf den letzten Drücker. Das Pack hat fast nochmals für eine Überraschung gesorgt.

    Mal schauen was morgen passiert.

    Go Bucs!

    Schade hat es für Houston nicht gereicht. Wäre eine tolle Geschichte gewesen und die Shitbirds als Baltimore braucht ja wirklich niemand.

  • Superbowl Sunday
    Ich bin mit meinen Jungs vor dem TV dabei und drücke den 49ners die Daumen, kann mit den Chefs aber auch gut leben. Hoffe auf ein offensives Feuerwerk!

    «Mr. Irrelevant» greift nach dem Super Bowl – Brock Purdys Aufstieg ist ein Sportepos im Düsenjet-Tempo

    Der Quarterback wurde 2022 als allerletzter Spieler im NFL-Draft ausgewählt. Nun bricht er Rekorde und ist mit den San Francisco 49ers nur noch einen Sieg vom Super-Bowl-Triumph entfernt.
    Nicola Berger10.02.2024, 15.08 Uhr 5 min

    Irrelevant nennt ihn niemand mehr: Brock Purdy, der Quarterback der San Francisco 49ers.

    Die NFL ist ein Milliardenbusiness, die Entscheidungsträger investieren sehr viel, um bei der Talentschau richtigzuliegen. Jedes Jahr werden um die 260 Talente auf die 32 Teams verteilt. Die Spieler werden umfassend ausgeleuchtet. Es gibt physische Untersuchungen, einen kognitiven Test und teilweise eigentümliche Fragen in den Interviews mit den Managern: Findest du deine Mutter attraktiv? Was wäre deine bevorzugte Mordwaffe? Würdest du deinen Google-Verlauf mit uns teilen?


    Aber es lässt sich nun einmal schlecht voraussehen, wie sich junge Sportler entwickeln. Und nicht jede Karriere verläuft linear. Es gibt Erstrundendrafts, die es nie in die Liga schaffen. Und späte Selektionen, die alle Erwartungen übertreffen. Bei der Lichtgestalt Tom Brady war das so; der Quarterback wurde im Jahr 2000 in der sechsten Runde an 199. Stelle von den New England Patriots ausgewählt. Und ist als siebenfacher Super-Bowl-Champion der erfolgreichste Spielmacher der Geschichte.

    So weit ist Brock Purdy bei weitem nicht, auch wenn er den inzwischen zurückgetretenen Brady im Dezember 2022 in seinem allerersten Auftritt als Stammspieler mit 35:7 deklassierte. Sein Aufstieg hat etwas Atemberaubendes, denn Purdy, 24, war 2022 der 262. und letzte ausgewählte Spieler. Der «Mr. Irrelevant» jenes Drafts, das ist die Etikette, die man ihm übergestreift hat.

    Im vergangenen Jahrzehnt haben es 8,4 Prozent der in der finalen, siebten Runde ausgewählten Quarterbacks überhaupt in die Liga geschafft. Aus Purdy aber ist bei den 49ers kein Wasserträger und Hinterbänkler, sondern ein Stammspieler und Star geworden. Im Vorjahr profitierte er von zahlreichen Verletzungen auf seiner Position und spielte ohne Anlaufzeit so stark, dass er sich nicht mehr verdrängen liess. In der Nacht auf Montag kann er als erster Siebtrunden-Quarterback der Geschichte den Super Bowl gewinnen.

    Der Widersacher Patrick Mahomes verdient mit einer Partie mehr als Purdy in der gesamten Saison

    Purdys Antipode heisst Patrick Mahomes, er ist so etwas wie das Aushängeschild der NFL. Es ist ein Duell der Extreme, nur schon monetär: Mahomes, 28, verdient in dieser Saison 59,4 Millionen Dollar. Und damit mit einer einzigen Partie mehr als Purdy mit 870 000 Dollar in der gesamten Spielzeit. Selbst sein Stellvertreter bei den 49ers, Sam Darnold, verdient knapp das Fünffache.

    Trotzdem: Kein Play-off-Team verwendet so wenig Geld auf die Quarterback-Position wie San Francisco. Das ist nur möglich, wenn man einen Spielmacher aufstellen kann, der für den im Gesamtarbeitsvertrag vorgesehenen Mindestlohn eines Rookies spielt. Was einen enormen Vorteil bedeutet; die Ersparnisse können anderswo ausgegeben werden. Ein NFL-Kader umfasst 53 Spieler, es gibt eine universell gültige Gehaltsobergrenze von 224,8 Millionen. Es ist entsprechend keine Überraschung, dass San Francisco über das qualitativ bessere, ausgeglichenere Team verfügt.

    Kometenhafter Aufstieg: Die Fans lieben Brock Purdy.

    Für die Chiefs kommt erschwerend hinzu, dass Purdy trotz seinem Schnäppchenpreis die bisher bessere Saison spielt als Mahomes: Er hat im Direktvergleich mehr Touchdowns und Yards geworfen. Auch wenn man fairerweise anmerken muss, dass die Abhängigkeit der Chiefs von ihrem Spielmacher deutlich grösser ist – die Equipe hat in der Offensive nicht allzu viele Akteure, die den Unterschied ausmachen können. Das ist der Preis der Mahomes-Millionen. Und auch des Erfolgs der letzten Jahre mit vier Super-Bowl-Teilnahmen seit 2019. Je mehr ein Team gewinnt, desto später kann es draften, das ist der Schlüssel zur Parität im US-Sport.

    Bislang hat Purdy wenig aus der Ruhe bringen können, die Metamorphose vom «Mr. Irrelevant» zum unter Dauerbeobachtung stehenden Star hat er erstaunlich souverän gemeistert. Die Frage ist, ob Purdys Nerven auch auf der grösstmöglichen Bühne halten, im Super Bowl, der grössten eintägigen Sportveranstaltung der Welt. Das Fest des Gigantismus und seine lange Vorlaufzeit können einen aus der Bahn werfen.

    Seit dem «Nipplegate» um Janet Jackson sind 20 Jahre vergangen

    Der Rummel um Purdy war in den letzten Wochen enorm, er hat die Aufmerksamkeit unter anderem dazu genutzt, die Welt an seinem Glauben teilhaben zu lassen. Man weiss jetzt, was sein liebstes Bibelzitat ist, Psalm 23, das kommt an im tiefreligiösen Amerika. Ein Pastor aus Oregon schrieb, dass «christliche Familien am Sonntag für Purdy das TV einschalten» sollten. Warnte aber auch vor der «oft unmoralischen, für Kinder nicht geeigneten Halbzeitshow».

    Vor 20 Jahren war dort der Nippel der Sängerin Janet Jackson zu sehen, davon haben sich Amerikas konservative Christen bis heute nicht erholt. Die NFL ist über die Jahre von etlichen Skandalen erschüttert worden. Spieler verprügelten ihre Frauen, in New Orleans setzten Trainer Kopfgeld aus, um Widersacher auf dem Feld zu verletzen. Aber ein Nippel ist der wahre Frevel, klar.


    Purdy betet vor jedem Spiel, und es heisst, am College hätten ihn seine Teamkollegen vergeblich darum gebeten, mit ihnen das Nachtleben zu erkunden; das gebe ihm nichts. Lieber ging er fischen oder zum Gottesdienst. Und versuchte daneben, seine Footballfertigkeiten zu verbessern.

    Kyle Shanahan, der Coach der 49ers, sagt, zu Purdys wichtigsten Qualitäten würden seine Lernbegierde und die Bescheidenheit gehören: «Er hat dieses Grundvertrauen in sich selbst, er ist zu 1000 Prozent von seinen Fähigkeiten überzeugt. Aber er hat keinerlei Allüren und hat sich nicht verändert, obwohl sich sein Leben radikal verändert hat. Ruhm interessiert ihn nicht, er ist unglaublich geerdet. Er weiss, was er will und welche Person er sein möchte. Das ist verdammt selten, nicht nur im Sport. Er ist ein spezieller Kerl.» Und der Routinier Christian McCaffrey, neben Purdy und dem Wide Receiver Deebo Samuel der wichtigste Offensivspieler San Franciscos, sagt: «Er ist der Anführer dieser Mannschaft. Alles beginnt mit ihm.»

    Quote

    Loyal, Forever, True. pic.twitter.com/mjKibAdk5c

    — Brock Purdy (@brockpurdy13) January 8, 2022

    «Beginn» ist ein gutes Stichwort: Diese verblüffende Geschichte, die vor knapp 22 Monaten ihren Anfang nahm, könnte am Sonntag einen vorläufigen Höhepunkt erreichen – ganz so, als würde es sich um ein kitschiges, von Hollywood erdachtes Sportepos handeln: Die Super-Bowl-Spielstätte Allegiant-Stadion in Las Vegas war im April 2022 bereits Austragungsort des Drafts gewesen. Weniger als zwei Jahre, bis sich der Kreis schliesst? Das ist Footballromantik im Düsenjet-Tempo. Es würde zu Purdys kometenhaftem Aufstieg passen.

    Ein Artikel aus der «NZZ am Sonntag»

    Super Bowl: Quarterback Brock Purdy steht kurz davor, Geschichte zu schreiben (nzz.ch)

    Russki standart!!

  • Super BowlAmerican Football: Vor dem TV macht's mehr Spass als im Stadion

    American Football im Stadion: Vorsicht, Einschlafgefahr! 

    American Football im Stadion: Vorsicht, Einschlafgefahr!

    Bild: Getty

    In der Nacht von Sonntag auf Montag ist es wieder soweit: Super Bowl – bis 4 Uhr morgens wach sein und es am nächsten Tag bereuen, weil das Spiel ja doch nicht das hielt, was es versprach. Aber immer noch gilt: Besser auf dem Sofa einnicken als im Stadion. Ein Erlebnisbericht.
    Jan Arnet 11.2.2024

    Amercian Football, eine unglaublich faszinierende Sportart. Die Vielfalt an Spielzügen und all die Taktiken, welche die Spieler beherrschen müssen. Und am Ende läuft doch vieles immer wieder auf Improvisation hinaus. Auf den entscheidenden Moment zum richtigen Zeitpunkt.

    NFL-Spiele schaue ich mir aber doch erst an, wenn die Saison in die heisse Phase geht. Also die paar Wochen vor dem Super Bowl. Zum einen, weil die Spiele meist erst mitten in der Nacht zu Ende sind, zum anderen, weil mich die vielen Pausen ärgern. Fünf Sekunden ist das Ei im Spiel, dann wird die Partie wieder unterbrochen. Teilweise für mehrere Minuten. Aber man kann sich daran gewöhnen, schliesslich werden während den Pausen die Spielzüge von den TV-Experten so gut analysiert, dass man danach auch als Laie versteht, warum der Quarterback jetzt mit dem Football in der Hand auf den Boden kniet, statt ihn zu passen.

    So richtig langweilig wird American Football erst, wenn man ins Stadion geht. Das weiss ich seit ich mir zum ersten und wahrscheinlich letzten Mal ein Football-Match live vor Ort angeschaut habe. Denn anders als im Fernsehen werden die Pausen im Stadion nicht mit spannenden Analysen überbrückt, sondern mit fragwürdigen Pausen-Shows: Fans werden auf den Platz gebeten, um Footballs zu fangen. Oder Maskottchen machen mit ihrer T-Shirt-Kanone die Runde. Gähn! Auch die Stadion-Atmosphäre in Nordamerika ist nicht mit jener in Europa zu vergleichen.

    Beim Super Bowl hat man zwar noch die bombastische Halbzeit-Show, wo die grössten Stars der Musikbranche für Unterhaltung sorgen. Aber um ehrlich zu sein, braucht dies auch bei einem solch grossen Sport-Event kein Mensch. Deshalb ist mein Ritual während der Halbzeitpause: Zähne putzen gehen, Pyjama anziehen und es mir auf dem Sofa bequem machen. Bis um 4 Uhr wach bleiben – das schaffe ich wohl auch dieses Jahr nicht.

    American Football: Vor dem TV macht's mehr Spass als im Stadion | blue News (bluewin.ch)

    Russki standart!!

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    Weltklasse. Nichts gegen American Football, es wird ganz sicher auch in Europa in 10 Jahren ein ganz, ganz grosser Sport werden.
    Als ich mir 1995 jedoch ein Live Spiel der Jets im Stadion angeschaut habe ...... meine Güte war das übel! Und Achtung, ich war in
    den 90er regelmässig im Letzi in der Südkürve mit gut gezählten 250 Leutchen und habe mir eine Niederlage nach der anderen
    "gegönnt".

    Ähnlich war's beim Live Baseball der Yankees. Dort wurde "immerhin" so gebechert, dass unsere Gruppe anschliessend entsprechend
    gut drauf gewesen ist. Ausserdem hatte ich mich auch beim Baseball schon darauf eingestellt, da es halt eine ur-typische amerikanische
    Sportart ist, welche - damals - von allen Kids im Park gespielt wurde.

    Aber nochmals, kein American Football Bashing. Denn, das ganze Drum und Dran ist schon absolut fantastisch, keine Frage. Aber eben
    für einen durchschnittlichen Europäer wie mich ist es einfach zu wenig Sport-Action in diesen x-Stunden welche ein Spiel insgesamt dauert.

    Ach ja, damals wurde ja "Soccer" von den meisten meiner Ami-Freunde welche nicht aus Südamerika stammten ziemlich runtergeputzt.
    Klar z.T. auch zu Recht. Aber wenn es um die Resultate ging dachte ich immer, ihr habt's nicht mehr alle. Wenn ein Fussballspiel 3:1 endet,
    was ganz normal ist, dann wäre das in etwa vergleichbar wie wenn ein NFL Spiel mit 15:6 endet. Klar, im Durchschnitt gibt's schon mehr
    "echte Punkte" in einem NFL - Spiel wie in einem "Soccer"-Game. Aber sooooo weit ist es nicht von einander entfernt. Oder?

    Wünsche allen auf jeden Fall viel Vergnügen, welche sich heute Nacht den Super-Bowl reinziehen.

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    Ode an den Superstar

    Wie ich dank Patrick Mahomes zum Football fand

    Das Spiel der 1000 Unterbrüche hat unseren Autor immer genervt. Doch dann kam Netflix mit einer Doku über einen der grössten Stars. Einsichten vor der Superbowl.

    Thomas Schifferle

    Thomas Schifferle

    Publiziert: 10.02.2024, 06:00


    Immer voller Adrenalin: Patrick Mahomes, der am Sonntag seine vierte Superbowl in fünf Jahren bestreitet.

    Immer voller Adrenalin: Patrick Mahomes, der am Sonntag seine vierte Superbowl in fünf Jahren bestreitet.

    Foto: Getty Images

    Fussball ist immer mein Spiel gewesen. American Football ist nie mein Spiel gewesen. Ich habe mich auch nie bemüht, es wirklich zu durchschauen. Der Grund dafür ist nicht sonderlich fundiert, ich weiss. Aber die dauernden Unterbrüche stören mich. Doch dann hat mir Netflix die Augen geöffnet – zumindest wenn es um diesen einen Spieler geht. Patrick Mahomes muss einfach faszinieren.


    Als Laie las ich 2022 von seinem neuen Vertrag bei den Kansas City Chiefs. 450 Millionen Dollar hat er über die Laufzeit von zehn Jahren garantiert, mit Boni können es gar 503 Millionen sein – amerikanische Verhältnisse in Amerikas grösstem Sport. Vor einem Jahr gewann er die Superbowl, den Final der National Football League, zum zweiten Mal.

    Auf Netflix sagt Peyton Manning, einer der Produzenten der achtteiligen Dokumentation «Quarterback»: «Im Sport gibt es nichts Härteres, als in der NFL Quarterback zu sein. Du bist immer im Fokus. Du hörst nichts. Es regnet. 150-Kilo-Kerle wollen dich töten. Und immer will jemand deinen Job.» Manning gewann als Quarterback selbst zweimal die Superbowl.

    Patrick Mahomes wollte eigentlich Baseballer werden wie sein Vater. Er spielte auch Basketball. Diese beiden Sportarten beeinflussen bis heute seine Art, wie er Football spielt und die Bälle wirft, mit welcher Eleganz und Technik. Als Quarterback orchestriert er das Spiel, er ist der Chef, und gar mehr, «er ist das Team», sagt Manning. Im Sport der Schwarzen ist Mahomes einer der wenigen Schwarzen in dieser Rolle.

    Als wolle er allen sagen: Mich macht ihr nicht fertig

    Er ist 1,88 m gross und 104 Kilo schwer, das macht auch ihn zum Brocken. Aber neben den Kolossen, die sich auf ihn stürzen, um ihn zu Boden zu reissen, wirkt er fast schon filigran. Netflix ist ein Jahr lang nahe an ihm dran, in der Saison 2022/23, und zeigt eindrücklich, was er einstecken muss, welche Kräfte auf ihn wirken. In einem Spiel wird Mahomes immer wieder unfair angegangen. «Entspann dich mal!», ruft er seinem Gegner zu, «prügele nicht sinnlos herum!»

    Was solche Angriffe mit ihm machen, zeigt sich ein paar Minuten später. Da wirft er einen Pass zum Touchdown, dem Mass aller Dinge im Football, und rennt schreiend auf dem Platz herum: «I’m here all day!», fünfmal: Ich bin den ganzen Tag hier. Als wolle er allen sagen: Mich macht ihr nicht fertig.

    «Durchzuhalten ist die grösste Herausforderung», sagt Mahomes. Und er sagt es mit der ihm eigenen Eindringlichkeit. Seine Stimme ist leicht heiser und verstärkt den Eindruck seiner Aufgeregtheit, die er selbst dann hat, wenn er seine kleine Tochter vor Stolz platzend auf dem Arm herumträgt und «Papas Mädchen» nennt. Die krausen Haare hat er auf der Seite rasiert. Die Jugend macht seinen Schnitt nach.

    Der härteste Job im Sport: Patrick Mahomes als Quarterback, immer bedrängt von Kolossen.

    Der härteste Job im Sport: Patrick Mahomes als Quarterback, immer bedrängt von Kolossen.

    Foto: Getty Images

    Was durchhalten heisst, beweist er vor einem Jahr. Auf dem Weg zur Superbowl wird er schwer am rechten Knöchel getroffen, er schreit vor Schmerzen, er humpelt nur noch, aber er will nicht raus. Er weigert sich, den Knöchel nur schon röntgen zu lassen. Irgendwann gibt er nach, und als die Bilder zeigen, dass es bloss eine Verstauchung ist, hält ihn erst recht nichts mehr. Ein Mahomes geht nicht vom Feld, nur weil er auf einem Bein spielen muss. Er führt die Chiefs handicapiert zum Sieg. Dass er in der Superbowl selbst nochmals schwer an der verletzten Stelle getroffen wird, steckt er weg. Das Adrenalin treibt ihn an. Die Chiefs wenden ein 14:24 zur Pause zu einem 38:35.


    Was bleibt einem wie ihm, wird er am Tag nach dem Sieg gefragt. «Es geht weiter. Das Ziel ist die Superbowl – jedes Jahr!» Am Sonntag bestreitet Mahomes sein viertes Endspiel in fünf Jahren. Er ist erst 28. Auch ein Laie verneigt sich.

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    Gestern habe ich auf JEDEM deutschsprachigen Sender beim Zappen eine Vorschau zum Super-Bowl gesehen.
    Und in 3/4 der Fälle ging's um ....... Taylor Swift. Unglaublich welche Strahlkraft diese Lady zu haben scheint.
    Wegen ihr wurden sogar seit Längerem wieder Beautywerbungen am TV in den Pausen gezeigt.

    Übrigens, auch eine Schweizer Firma war am TV in der Superbowl Werbung vertreten: Lindt und Sprüngli.
    Bei Experten kam die Werbung aber nicht gut weg, zu bieder - schade.

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